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Samstag, 1. April 2023

Exlibris des Monats: Susanne Theumer zu Hugo von Hofmannsthal

Susanne Theumer: Exlibris für Ulrike Ladnar, 2012, Radierung, 100 x 115 mm
Hugo von Hofmannsthal hat [... jene] diffus dämmrige und doch erwartungssichere Zeit zwischen Winter und Frühling 1892 in seinem Gedicht Vorfrühling beschrieben, einem meiner Lieblingsgedichte. Er beschreibt darin, wie der Frühlingswind endlich seinen weiten Weg vom Süden, wo schon Akazien blühen, her zu ihm gefunden hat. Zwar sind in dem Gedicht die Alleen, wahrscheinlich die eines am Stadtrand stehenden Schlosses, noch kahl, aber der Frühlingswind bringt Frühlingserfahrungen aller Sinne, -die er auf seinem Weg gesammelt hat, mit: visuelle (Röte), auditive (Flöte), haptische (berührt), olfaktorische (Duft) oder sogar gustatorische (die Lippen). Seltsame Dinge scheinen das zu sein, voller aufgeregter und aufregender emotionaler und erotischer Momente, solche der Liebe, des Geheimnisses, des Genusses, aber auch solche des Leids und des Todes. Und bei vielen assoziiert man den Abend oder die Nacht.

Susanne Theumer hatte für ihre Kaltnadelradierung dieses Gedicht als Vorgabe.[... Sie] ist eine bei Grafik- und Exlibrissammlern schon sehr bekannte Künstlerin, auch Liebhaber illustrierter Bücher schätzen ihre eigenwilligen Arbeiten sehr. Neben vielen anderen Preisen hat sie 2018 den 1. Preis des Exlibris-Wettbewerbs der DEG gewonnen.

(Ulrike Ladnar, gesamter Artikel hier)

Mittwoch, 24. August 2022

3. Aschaffenburger Buchkunstsalon

Unter schwierigsten Bedingungen fand im Oktober 2020 der erste Buchkunstsalon Aschaffenburg statt, im diesjährigen Oktober werden die Künstler Frank Eißner und Susanne Theumer gemeinsam mit der gleichnamige Edition des Salons Künstlertreff diesen kleinen exklusiven Buchkunstsalon mit außergewöhnlichen Büchern und Grafiken das dritte Mal durchführen.
Frank Eißner, Foto © Sylvia Scholtka
Der Termin liegt zwar parallel zur Frankfurter Buchmesse, aber inzwischen ist es wohl so, dass die Buchkunst auf kleinen, persönlichen Märkten besser aufgehoben ist.
Susanne Theumer
Buchkunstsalon: 21. bis 23. Oktober 2022

Salon Künstlertreff
Herstallstr. 2, 63739 Aschaffenburg

Dienstag, 4. März 2025

Susanne Theumer zum 50. – Die Lichtsehende

Wer als Künstler/in in Schwarz-Weiß arbeitet, hantiert mit purem Licht. Die Kunst ist, mit den Mitteln der Nichtfarbe, das sind Schwarz und Weiß qua Definition, beim Betrachtenden dennoch Eindrücke einer farbigen Realität zu erzeugen. In den Kohlezeichnungen und Radierungen von Susanne Theumer wirkt das Licht so intensiv und sinnlich, dass ein Bild allein dadurch im Gedächtnis haften bleibt.
Das hat sicherlich auch etwas mit der Arbeitsweise der Künstlerin zu tun: Sie zeichnet und radiert vor Ort. Als wir vor zwei Jahren in unserer Ausstellung „Lost places“ ihre Zeichnungen von zerfallenden Fabrikgebäuden ausgestellt haben, schrieb sie dazu: „Wenn ich so ein Gebäude entdecke, steige ich dort ein, es klappt fast immer, auch wenn es verboten ist. Einmal hatte ich auch Polizeibesuch... Doch es muss vor Ort geschehen! Ich zeichne auf dem Boden sitzend, ca. 3 Stunden arbeite ich vor Ort daran, mit den großen Radierplatten gehe ich meistens mehrere Tage an dieselben Stellen und arbeite daran weiter. Vor Ort ist die Stimmung, sind die Geräusche, die Begegnungen mit anderen Beobachtern und Tieren, das Licht, das Wetter insgesamt, das Erfühlen des Ortes etwas ganz Wesentliches und Authentisches, alles muss in die Zeichnung. Nur das Wenigste bearbeite ich im Atelier weiter, oder in der Druckwerkstatt.“ Gerade ist die Künstlerin von einem Arbeitsaufenthalt im Niemeyer-Holstein-Atelier auf Usedom zurück, und natürlich drang sie, wo sie schon mal in der Nähe war, unbefugt auf das Gelände der „Heeresversuchsstelle“ vor, wo noch gruselige Nazibaurelikte zerfallen.

(Wolfgang Grätz)

Eröffnung: 18. März 2025, 19 Uhr, in Anwesenheit der Künstlerin 
Ausstellung: 18. März . 17. Mai 2025

Büchergilde Buchhandlung & Galerie
Staufenmauer, Fahrgasse, 60311 Frankfurt am Main

Dienstag, 12. Mai 2026

artGrafik Ahrenshoop

Rainer Ehrt, Foto: Kurverwaltung Ahrenshoop
Die Ostseezeitung weist mit einem kleinen Artikel auf die artGrafik Ahrenshoop hin:

Die 5. „artGrafik" - eine Messe für zeitgenössische Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung und Künstlerbücher (organisiert von Henry Günther) - ist in der Ahrenshooper Strandhalle zu sehen.
16 Ausstellende zeigen ihr Portfolio. Mit dabei sind unter anderem Frank Eißner mit Holzschnitt, Susanne Theumer mit Kaltnadel und Zeichnung, Gudrun Illert mit ihren kalligrafischen Arbeiten sowie Lokalmatador Hans Götze, der im Ostseeort lebt und arbeitet.

14. - 17. Mai 2026
Ahrenshooper Strandhalle
Dorfstraße 16

Montag, 2. April 2012

Exlibris-Sammler VIII:

Mops, Tod und Literatur in den Exlibris für Wolfgang Wissing

Annette Fritzsche, Exlibris Wolfgang Wissing,
Holzschnitt, 2010, „König Mops“
Alice Aeberhard | Eva Aulmann | Burghard Aust | Franca Bartholomäi | Erhard Beitz | Claudia Berg | Maxi Blunck | Manfred Butzmann | Jean Delvaux | Christine Dockhorn | Rainer Ehrt | Frank Eißner | Ina Fiebig | Bettina Francke | Regina Franke | Annette Fritzsche | Carla Fusi | Eva Gaeding | Bernd Göbel | Peter Götz Güttler | Moritz Götze | Maja Graber | Inka Grebner | Bettina Haller | Angela Hampel | Alexandra v. Hellberg | Egbert Herfurth | Heike Herold | Madeleine Heublein | Karl-Georg Hirsch | S. O. Hüttengrund | Horst Hussel | Peter Israel | Wojciech Jakubowski | Harry Jürgens | Yvette Kießling | Elena Kiseleva | Ulrich Karlkurt Köhler | Heike Küster | Andrea Lange | Helge Leiberg | Thomas Löhning | Wojciech Luczak | Jule Claudia Mahn | Eva Natus-Salamoun | Cathleen Meier | Iwona Najduch Göttfert | Franziska Neubert | Nele Palmtag | Hedwig Pauwels | Sophia Pechau | Lars Petersohn | Gerd Philipps | Karin Pietschmann | Nicolaas Poignon | Ottmar Premstaller | Katrin Prinich-Heutzenröder | Thomas Ranft | Andreas Raub | Michael Recht | Nadine Respondek | Irina Rössler | Bettina Rulf | Barbara Ruppel | Norbert Salzwedel | Franziska Schaum | Stefanie Schilling | Robert Schmiedel | Therese Schulte | Petra Schuppenhauer | Tatiana Skalko-Karlovska | Sebastian Speckmann | Katrin Stangl | Regina Stiegler | Klaus Süß | Susanne Theumer | Anya Tristram | Tim von Veh | Hans Vent | Vladimir Vereshagin | Kay Voigtmann | Maria Volokhova | Frank Wahle | Irina Yelagina | Judith Weißig | Joseph Werner | Miriam Zedelis | Majla Zeneli | Herwig Zens | Baldwin Zettl | Ina Zimmermann | Helmut Zobl | Ute Zyrus | Schüler der Levana Schule Eisleben

Ausstellung: 24. März bis 17. Juni 2012

è Museum Schloß Burgk

Freitag, 1. August 2025

Hamburger Bothe #29

Hamburger Bothen lesen durch Klick auf die Abb.
Erstmals können wir in unserer Serie „Meister der Illustration“ eine Künstlerin präsentieren. Aus eingehender Kenntnis des Werks stellt der Schriftsteller André Schinkel die in Halle lebende und wirkende Illustratorin Susanne Theumer vor.
Auch die eigene Verlagsarbeit geht bei Angeli & Engel nach dem schönen Erfolg mit dem neuen Buch „Övelgönne – Zeichnungen gegen den Strich“ des Hamburger Zeichners Klaus Waschk kontinuierlich weiter. Die Vorzugsausgabe dieses Bandes ist restlos vergriffen, nur noch wenige Normalausgaben sind zu haben. Derweil steht ein Buch des Hamburger Malers Gustav Kluge mit dem Titel „Codex Delta“ kurz vor dem Druck.
Anläßlich seines hundertsten Todestages des Impressionist Lovis Corinth, dessen Handbuch „Das Erlernen der Malerei“ von 1920 sogar mehrere Auflagen erreichte und später häufig nachgedruckt wurde. wird an dieses Werk des Malers in einem Beitrag erinnert.
Seinen bibliophilen Hinweis hat Abel Doering der „Kleinen Malik-Bücherei“ gewidmet. 
Schließlich kommt auch unser Autor Urs Heftrich, von dem wir 2023 den Lyrikband „Gehäuseschutt - House of Rubble“ herausgebracht haben, mit neuen Gedichten zu Wort.

(Peter Engel)

1 Kommentar:

Montag, 9. Januar 2017

P.F. 2017

Hiermit können weitere Neujahrsgraphiken vorgestellt werden, die uns von Freunden oder Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft erreichten.
Felix M Furtwängler
Albrecht v. BodeckerOfficina Ludi
Hélène Bautista.
Danke für diese wunderbare Grafik. Eine junge französische Graphikern, wir werden Sie demnächst auch in den Marginalien näher vorstellen.
Einen schönen Gruß erhielten wir von Susanne Theumer. In Heft 3/ 2017 der Marginalien werden wir uns näher mit dieser Hallenser Künstlerin beschäftigen.

Donnerstag, 23. März 2017

Pirckheimer sagen in Leipzig Hallo

Der erste Tag kann nur so beschrieben werden: Ein voller Erfolg!
Diese Resonanz auf den Pirckheimer-Auftritt auf der Leipziger Buchmesse hat sich wohl niemand erträumt. Den ganzen Tag war der Pirckheimer-Stand dicht umlagert von Pirckheimer-Mitgliedern und solchen, die 1990 die Verbindung zu den Pirckheimern verloren hatten, von Bücherfreunden, die schon mal auf diese Gesellschaft aufmerksam wurden aber diese nicht so recht einschätzen konnten und von anderen, die erst beginnen, sich mit Buchkunst und Graphik zu beschäftigen.
Der einladend gestaltete Stand half auch Jüngeren, Berührungsängste mit so etwas "altehrwürdigem wie Bibliophilie" zu überwinden. An den Wänden finden sich Proben der graphischen Beilagen der Marginalien, die den Mitgliedern vorbehalten sind, auch zwei Arbeiten von Susanne Theumer, die noch in diesem Jahr eine Beilage für Mitglieder schaffen wird und die Besucher studierten die ausgelegten Marginalien und andere Proben unserer Tätigkeit, wie die "Jubelrufe", Hinweise zu Werner Klemke (der Film Treffpunkt Erasmus lief in Dauerschleife), Proben der Donkey-Press und wollten von den anwesenden Pirckheimern Ralph, Katrin und auch Charlotte Aepler, Matthias Haberzettl und Abel Doering wissen, was die Pirckheimer so umtreibt, fragen nach Hintergründe dieser Bibliophilen-Vereinigung und - was besonders freute! - ob man Mitglied in dieser Bibliophilen-Gesellschaft werden kann. Und die Möglichkeit einen Antrag auszufüllen nutzten einige!
Pirckheimer fand man allerdings nicht nur am Stand der Gesellschaft, sondern auch unter den anderen Ausstellern und auf der Antiquariatsmesse, so die Neuhauser Kunstmühle, Christian Bartsch und Riewert Q. Tode, Matthias Wagner, der im Eingangsbereich der Antiquariatsmesse eine wunderbare kleine Ausstellung zu Werner Klemke aufgebaut hat, die GIAQ, Thomas Glöss, der den LBA vorstellte ...


Morgen dann werden sich die Pirckheimer auf der Lesebühne in der Halle für Buchkunst und Graphik am Rahmenprogramm der Buchmesse präsentieren.
Einige Fotos finden sich auf Facebook, klick hier, weitere werden folgen ...

Freitag, 26. September 2025

6. Aschaffenburger Buchkunstsalon

Zum sechsten Mal treffen sich etliche der von der Frankfurter Buchmesse „geflüchteten“ Künstler und Druckpressen parallel zu dieser von Freitag bis Sonntag im Aschaffenburger Künstlertreff/Café Krèm zu einem sehr familiären Buchkunstsalon, der in einer größeren Galerie im Untergeschoss sowie in einem Dachappartement im 5. Obergeschoss stattfindet. 2025 zum letzten Mal in diesem Ambiente, ab 2026 zieht der Salon um in ein stimmungsvolles altes Industriegebäude.
Wie immer gibt es während der 3 Buchkunsttage kurze Marionettentheater-Aufführungen, Salonkonzerte und im Café herrliches Essen der vietnamesischen Köchin. Das alles bei beinahe freiem Eintritt. Verantwortet wird der Buchkunstsalon von den Künstlern Susanne Theumer und Frank Eißner sowie dem Spiritus rector Bernhard Hench. Teilnehmen werden dieses Jahr auch so prominente Verlage wie der Thomas Reche Verlag und die Bear Press Bayreuth.

Buchkunstsalon: 17. - 19. Oktober 2025
Café Krèm, Riesengasse 10
Salon Künstlertreff, Herstallstraße 20
65759 Aschaffenburg

Samstag, 7. November 2015

5. Buchkunst Weimar

Zum 5. Mal findet die Biennale Buchkunst Weimar statt, veranstaltet von Gudrun Illert (Atelier G) in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar.
Gezeigt werden wie gewohnt bibliophile Kostbarkeiten, Originalgrafiken, Malerbücher, limitierte Handpressendrucke, Unikatbücher bis hin zu Buchobjekten von hoher künstlerischen und handwerklichen Qualität. Alle gezeigten Künstlerbücher sind Exponate, die in keiner Buchhandlung zu finden sind und können gekauft werden.
anja harms, »goethe · der zauberlehrling«
(c) Anja Harms
Unter den Ausstellern finden sich wieder Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, wie Johannes Häfner (Brothers in Art), Jens Henkel (burgart-presse) und Peter Zitzmann (schPeZi-Presse). Daneben auch weitere bekannte Buchkünstler, von denen hier nur beispielhaft genannt seien Barbara Beisinghoff (Die gläserne Libelle), Rainer Ehrt (Edition Ehrt), Frank Eißner (Frank Eißner Handpresse), Christian Ewald (Katzengraben-Presse), Tina Flau (Atelier Flau) und Henry Günther (Edition Balance), Anja Harms (Ateliers Anja Harms), Uta Schneider und Ulrike Stoltz, (usus), Klaus Süß, Susanne Theumer oder Uwe Warnke (Uwe Warnke Verlag). Die komplette Teilnehmerliste kann hier nachgelesen werden.
Mit dem Anliegen, künstlerischen Nachwuchs zu fördern, bekommen auch Studierende der Burg Giebichenstein und der Alanus Hochschule Alfter die Möglichkeit, die ihre hohe Kreativität bei Künstlerbüchern zeigen.

Messe: 28. und 29. November 2015

Seminargebäude des
congress centrum neue weimarhalle
Weimar, UNESCO-Platz 1


Dreierlei
Neue Lyrik, Grafik und Musik aus Thüringen
Am 28.11.2015 laden Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., via nova - zeitgenössische Musik in Thüringen e.V. und burgart-presse Rudolstadt in die Bibliothek des „Hotel Elephant“ ein.


Hotel Elephant | Weimar, Markt 19

Sonntag, 2. März 2025

Deutsch-Niederländische Grafikbörse Borken

Abb. © Rainer Ehrt
Die Deutsch-Niederländische Grafikbörse Borken ist die größte und älteste Grafikmesse Deutschlands mit ca. 70 Ausstellenden, u.a. Franziska Neubert, Klaus Raasch, Petra Schuppenhauer, Rainer Ehrt, Susanne Theumer, Nadine Respondek, und Heike Küster!
Am Stand der ebenfalls teilnehmenden  Büchergilde Gutenberg werden neue Arbeiten von Eva Pietzcker, Philipp Hennevogl, Katrin Stangl, Druckstöcke von Antje Wichtrey, Radierungen von Katja Lang und Giesela Mott-Dreizler, neue Bücher von Svato Zapletal, Vorzugsausgaben mit Orig.-Fotografie von Barbara Klemm aus dem Thomas Reche Verlag und vieles mehr gezeigt.

7. bis 9. März 2025

Stadthalle Borken/Westfalen
Am Vennehof 1

Mittwoch, 9. Oktober 2024

5. Buchkunstsalon Aschaffenburg

Susanne Theumer auf dem Flyer zum Buchkunstsalon, aufzurufen durch Klick auf die Abb.
Im der zweiten Oktoberhälfte findet wie gewohnt der Buchkunstsalon Aschaffenburg statt, nunmehr bereits zum 5. mal.
An drei Tagen gibt es von 11 bis 20 Uhr verschiedene Aufführungen, Vorstellungen und Lesungen in den Veranstaltungsorten in Aschaffenburg, mit dabei sind u.a. augen:falter: mit Urte von Maltzahn-Lietz, ebenfalls Frank Eißner, die edition wasser im turm.berlin mit cornelius und Hanneke van der Hoeven, der  Frankfurter Grafikbrief des Büchergilde artclub, die Sonnenberg-Presse Chemnitz & Kemberg mit Bettina Haller & Andrea Lange, sowie Claudia Richter vom Netzwerkes book art center Halle (b.a.c.H.).
Zur Einstimmung in den Buchkunstsalon findet am Vorabend, 17. Oktober 2024 um 20 Uhr die Lesung   „Deutschland im Herbst“ statt, der Schauspieler Christian Wirmer (Darmstadt) liest aus Rainald Goetz: „Kontrolliert“.

18. - 20. Oktober 2024

Salon Künstlertreff im Café Krèm
Riesengasse 10 und Herstallstraße 20/21 63739 Aschaffenburg

Sonntag, 4. Januar 2026

Save the Date: artGRAFIK AHRENSHOOP

Teilnehmer:
Frank Eißner / Aschaffenburg
Rainer Ehrt / Kleinmachnow
Tina Flau / Potsdam
Ute Hausfeld / Berlin
Hans Götze / Ahrenshoop
Henry Günther / Ribnitz-Damgarten
Susann Hoch / Leipzig
Gudrun Illert / Weimar
Anna Käse / Werl
Urte von Maltzahn-Lietz / Leipzig
Britta Matthies / Hohen Viecheln
Graphische Kunst / Memmingen
Matthias Taube
Susanne Theumer
Peter Zaumseil / Elsterberg

Messe: 14. - 17. Mai 2026
Strandhalle Ahrenshoop

Countdown bis zum Start der artGRAFIK Ahrenshoop

Freitag, 22. Juli 2022

Edition Pirckheimer. Zweite Grafikmappe

Die erste Grafikmappe der Edition Pirckheimer erschien 2019/20. Sie enthielt Blätter von Moritz Götze (Siebdruck), Klaus Süß (Vier-Farb-Holzschnitt), Susanne Theumer (Kaltnadelradierung), Strawalde (Handzeichnung), Hans Ticha (Holzschnitt), Kay Voigtmann (Handzeichnung) und Baldwin Zettl (Kupferstich), die Auflage betrug 35 arabisch nummerierte und 15 römisch nummerierte Exemplare.

Die zweiten Mappe, wieder herausgegeben von Jens-Fietje Dwars, erscheint in 50 arabisch nummerierten Exemplaren, zehn Belegexemplare für die beteiligten Künstler, den Herausgeber und das Archiv der Pirckheimer sind römisch nummeriert.
Die Größe der Blätter ist unverändert A3, sie sind wieder sämtlich mit einem Prägestempel der Pirckheimer-Gesellschaft versehen. Die Mappe wird von Silke Steinhagen (Weimar) gebunden, das Beiblatt von der Pavillon-Presse gedruckt.

An der Mappe sind beteiligt: Max Uhlig: Frauenkopf (Radierung), Dieter Goltzsche: Das Schaukelpferd (Radierung), Claudia Berg: Haus bei Burano (Kaltnadel-Radierung), Karl Georg Hirsch: Letzter Tanz. Für Gottfried B. (Holzschnitt mit Tonplatte in Irisdruck), Gerd Mackensen: Nur Narr, nur Dichter … (Radierung, aquarelliert), Gerda Lepke: Begegnung (Siebdruck in Schwarz, Grau und Olivgrün auf gelbem Papier) und Sven Großkreutz: Phönix aus Aschersleben. Markt (Ätzradierung Aquatinta, Kaltnadel und Aussprengtechnik).
Flyer anzeigen durch Klick auf das Bild

Montag, 9. Dezember 2013

Jahresendveranstaltung des BBA

Heute abend trafen sich rund 25 Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend zur letzten Zusammenkunft des Jahres 2013, diesmal eingeladen von Ulrich Goerdten, um sich gegenseitig bei Kaffee, Gebäck und Wein Neuerewerbungen und andere Prachtstücke vorzustellen.
Und das Spektrum des Vorgestellten war groß, vom kürzlich auf der artbook.berlin erworbenen Künstlerbuch mit Graphiken von Susanne Theumer über Flohmarktfunde mit kostbaren Widmungen bis hin zu fast vergessenen Büchern, die dank der bibliophilen Leidenschaft der Mitglieder wieder ins Licht des Interesses gerückt werden konnten. So individuell die Vorstellungen waren, in einem Fall sogar mit "schockierenden Enthüllungen" über die fast ehezerrüttende Geschichte eines Buches, so interessant waren auch alle Beiträge, so z.B. der von Till Schröder über drei sehr unterschiedliche Neuerwerbungen, darunter die Wiederentdeckung des Bohemien, Mitbegründer des Kampfbundes gegen den Faschismus, Schriftstellers und Kneipiers Jack Bilbo.
(ad)


Fotos: Abel Doering (bitte anklicken)

Dienstag, 26. April 2016

Wortbegleiter

Drei Grafikerinnen und ein Grafiker fanden sich in der Ausstellungsreihe 2+2 des Chemnitzer Künstlerbunds im Berufsverband Bildender Künstler für die Ausstellung "Wortbegleiter" zusammen und präsentieren Arbeiten, die in großer Nähe zu Literatur entstanden.
Dabei folgen Bettina Haller, Katja Lang, Susanne Theumer und Jürgen Höritzsch auf jeweils ganz spezielle Weise dem Wortsinn des Illustrierens (lat. illustrare – erleuchten, erklären). Mit Radierungen und Acrylstichen begleiten sie eine sehr persönliche Auswahl von Texten und bieten damit eine Möglichkeit zur Annäherung an Lyrik und Prosa an.

Ausstellung: 26. April – 17. Juni 2016

CKB Projektraum · Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz

Samstag, 17. Dezember 2016

Vorzugsausgabe der Marginalien jetzt auch für Mitglieder der Büchergilde

Marginalien. Zeitschrift für Bibliophilie

Seit 1957 gibt die 1956 in Berlin gegründete Pirckheimer-Gesellschaft die Marginalien heraus. Die legendäre und einzige deutsche Zeıtschrift für Buchkunst und Bibliophilie erscheint viermal im Jahr und ist nur im Abonnement zu erhalten: die Normalausgabe für 74 Euro und die Vorzugsausgabe, deren Heften jeweils eine signierte Orıginalgrafik beiliegt, für einen jährlich Mitgliedsbeitrag in der Pirckheimer-Gesellschaft von 90 Euro. Für Mitglieder der Büchergilde, die dort ein Abonnement der Vorzugsausgabe für das Jahr 2017 erwerben (u.a. mit Grafiken von Susanne Theumer und Egbert Herfurth), gibt es noch ein Begrüßungsgeschenk gratis dazu: das Heft 3/2016 mir dem zweifarbigen Originalholzschnitt Schwestern von Klaus Süß.

Marginalien
Abonnement für 4 Hefte der Vorzugsausgabe 2017
Und Heft 3/2016 Vorzugsausgabe gratis
€ 90 (Nur für Mitglieder der Büchergilde) | NR 052037

Das aktuelle Büchergilde-Magazin hier.

Montag, 31. August 2026

7. Aschaffenburger BuchKunstSalon

Messen sind für die Buchkunst weit mehr als reine Verkaufsveranstaltungen. Sie sind wichtige Treffpunkte für Künstlerinnen und Künstler, Sammlerinnen und Sammler, Verlage und alle, die sich für besondere Bücher, Grafik und Druckkunst begeistern. Hier entstehen Kontakte, neue Projekte und nicht selten langjährige Verbindungen.
Aus diesem Gedanken heraus riefen die Künstlerin Susanne Theumer, der Künstler Frank Eißner und Bernhard Hench im Jahr 2020 den Aschaffenburger BuchKunstSalon ins Leben. Seitdem findet er jedes Jahr parallel zur Frankfurter Buchmesse von Freitag bis Sonntag statt. Der BuchKunstSalon setzt bewusst auf persönliche Begegnungen, handwerkliche Qualität, künstlerische Individualität und den direkten Austausch zwischen Kunstschaffenden und Publikum.

Der 7. Aschaffenburger BuchKunstSalon zieht vom bisherigen Ort im Café Krèm in die frühere Pumpenfabrik, der nun für kulturelle Zwecke genutzt wird. Auch die Teilnehmer-Liste ist noch ein bisschen illustrer geworden. So kommt Katrin Stangl, die aktuelle Hans-Meid-Preisträgerin aus Köln, und aus Leipzig kommt der Bibliophilen-Abend mit seinen hochwertigen Pressendrucken. Mit The Bear Press, dem Verlag Thomas Reche, der Berliner edition wasser im turm, dem Papierkünstler John Gerard und der Sascha Juritz-Pawel-Pan-Presse ist die Buchkunst bestens vertreten, ebenso wie von Künstlern Urte von Maltzahn-Lietz und Inka Grebner.
Die Büchergilde Gutenberg ist ebenfalls vertreten und zeigt Arbeiten von Peter Zaumseil, Antje Wichtrey, Gerda Lepke, Hans Ticha, Klaus Süß und Klaus Raasch.

9. - 11. Oktober 2026
Pumpenfabrik
Podium 30A, Würzburger Straße 30 A, Aschaffenburg

Montag, 20. Juni 2022

Wort- und Bilderlust im Zeichen der Palme

Der Verein der Bibliophilen und Grafikfreunde Magdeburg und Sachsen Anhalt zeigt, gefördert durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg und unterstützt durch den Verein Literaturhaus Magdeburg 34 signierte Andrucke der Einbände und Originalgrafiken der Thüringer Literaturzeitschrift Palmbaum. Die Ausstellung war seit 2010 u.a. in Jena, Weimar und Berlin zu sehen.

Die Zeitschrift „Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen“ besteht seit 1993 und erscheint zweimal jährlich im quartus-Verlag Bucha bei Jena. Sie wird vom Thüringer Literaturrat herausgegeben und von der Thüringer Staatskanzlei gefördert.
Ihr Vorbild ist die „Fruchtbringende Gesellschaft“, die erste deutsche Literaturvereinigung, die 1617 in Weimar gegründet wurde und sich die vielfach nutzbringende Palme als ihr Erkennungszeichen gewählt hat.
Seit 2005 werden die Einbände der Zeitschrift von Künstlern aus Mitteldeutschland gestaltet. Der Reigen der Beteiligten reicht von Gerhard Altenbourg über Moritz Götze, Angela Hampel, Karl-Georg Hirsch, Horst Hussel, Gerda Lepke, Gerd Mackensen, Wolfgang Petrovsky, Uwe Pfeifer, Strawalde, Klaus Süß, Susanne Theumer, Ulrike Theusner, Hans Ticha, Max Uhlig und Kay Voigtmann bis zu Baldwin Zettl. So vereinen die Hefte beste Literatur und Grafik aus dem Osten.
Palmbaum-Titel von Hans Ticha, Uwe Pfeifer, Angela Hampel,
Baldwin Zettl, Horst Hussel, Ulrike Theusner (v.l.n.r.)

An den Heften lässt sich Buchgestaltung exemplarisch nachvollziehen, denn oft gilt es den geeigneten Ausschnitt einer Grafik auszuwählen und mit den typografischen Bausteinen abzustimmen, damit ein Umschlag entsteht, der Neugier auf das Titelthema weckt und ästhetischen Genuss gewährt.

Zur Eröffnung der Ausstellung stellen der Chefredakteur des Palmbaum, Jens-Fietje Dwars, und der Chefredakteur von Ort der Augen, André Schinkel, das aktuelle Heft des Palmbaum zu Novalis vor. Der eine ist , der andere von . Beide lesen aus ihren jüngsten Büchern „Goethes Erotica“ mit Zeichnungen von Gerd Mackensen und dem Erzählband „Die Stadt, die ich verlasse“.

Vernissage: 25 Juni 2022, 15 Uhr, Musikalische Begleitung: Christian Döhler, Saxophon.
Ausstellung: 27. Juni - 12. August 2022

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg