| Ex-Libris-Kabinett Schloss Burgk Eugen F. Strobel-Matza Gedenkausstellung |
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Samstag, 28. Februar 2026
Donnerstag, 14. August 2025
wiedergelesen: Ulrich Tarlatt - Hortus Animae
Die Büchergilde Buchhandlung Frankfurt am Main ist umgezogen und firmiert nun unter dem neuem Namen Vielseitig & Büchergilde unter der Adresse An Salzgaus 1 in 60311 Frankfurt.
Im aktuellen Angebot findet sich eine im Impressum signierte Katalog-Vorzugsausgabe von Ulrich Tarlatt, die zur Ausstellung Hortus Animae im Museum Schloss Burgk erschien.
Im aktuellen Angebot findet sich eine im Impressum signierte Katalog-Vorzugsausgabe von Ulrich Tarlatt, die zur Ausstellung Hortus Animae im Museum Schloss Burgk erschien.
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Ulrich Tarlatt, dessen Ausstellungseröffnung zu „30 Jahre Künstlerbuch Almanach COMMON SENSE“ zum vorjährigen Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft zu den Höhepunkten zählte, stellt sein Werk derzeit im Alandhof in der Altmärkische Wische aus.
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Die Vorzugsausgabe enthält einem lose beiliegenden Orig.-Farbholzschnitt des Künstlers im Format 21,2 x 17 cm, rückseitig signiert und erschien in einer Auflage von 50 Exemplare. Der Katalog in Hardcover, Halbleinen im Format 25 x 19,5 cm zeigt auf 77 Seiten überwiegend farbige Abbildungen von Werken Tarlatts, zu denen Malerei, Zeichnungen, Collagen und Künstlerbücher der Edition Augenweide ebenso zählen wie Unikatbücher, Buchobjekte und objets trouvés, sowie den Artikel Sprengkopf im Spielraum von Erik Stephan und Gedanken eines Sammlers zu zehn Jahren Augenweide unter dem Titel Wahrhaftige Buchwesen vom Reinhard Grüner. Ergänzt wird der Katalog durch ein Ausstellungs- und Werkverzeichnis.
Er wird zum Preis von 50€ angeboten.
Samstag, 21. Juni 2025
Exlibris im Pirckheimer-Kabinett
Im Pirckheimer-Kabinett von Schloss Burgk, auf Initiative des ehemaligen Vorsitzenden der Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR, Lothar Lang (1928 - 2013), eingerichtet, werden seit Kurzem die Besucher auf die Deutsche Exlibris-Gesellschaft aufmerksam gemacht. Der eine oder andere Pirckheimer erinnert sich gewiss noch an die Burgk-Tüten, die Lothar Lang als damaliger „Burgk-Herr“ in den 1980er Jahren herauszugeben begann.
„Mit inzwischen über 200.000 Blättern ist die Exlibris-Sammlung des Museums Schloß Burgk die größte Spezialsammlung des Museums und eine der größten Europas in öffentlicher Hand. Der Bestand erhöhte sich im November 2023 durch eine großartige wie großzügige Schenkung der Dänischen Exlibris Stiftung um mehr als 100.000 Exlibris auf die heutige Größe. Damit ist die Exlibris-Sammlung auf Schloß Burgk eine der wichtigsten Sammlungen weltweit und durch die unterschiedlichen Sammlungsprofile interessant für Wissenschaft und Forschung. Darüber hinaus verwahrt das Museum Schloß Burgk das Vereinsarchiv des Deutsche Exlibris-Gesellschaft e.V., welches im Sommer 2023 mit mehr als 36.000 Exlibris sowie einer großen Spezialbibliothek von Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen nach Burgk in Thüringen umgezogen ist. Ein Teil der Sammlungen wird den Besuchern regelmäßig in der Exlibris-Ausstellung des Museums zugänglich gemacht.“
Dieses Kabinett der Pirckheimer-Gesellschaft, die 1956 in der DDR Bibliophilen-Gesellschaft gegründet wurde und zu der bis 1990 auch eine Arbeitsgemeinschaft Exlibris gehörte, war ursprünglich für bibliophile und druckgraphische Ausstellungen gedacht, widmete sich aber schon seit Ende der 70ger aufgrund der relativ kleinen Fläche vorrangig dem Exlibris, während die Pirckheimer-Gesellschaft für Ausstellungen häufig auch andere Räume des Museums nutzte.
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| Pirckheimer-Kabinett mit Banner der DEG, Foto © DEG |
(Frau Klötzing, Leiterin Schloß Burgk)
Donnerstag, 12. September 2024
Sibylle Prange. Spätes Licht
Das Museum Schloß Burgk, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, zeigt Malerei und Zeichnung von Sibylle Prange.
Die Künstlerin, 1969 in Eberswalde geboren, lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg. Die Künstlerin hat als Zeichnerin begonnen und die Zeichnung (mit malerischen Elementen) hat bis heute einen festen Platz in ihrem Oeuvre. Sibylle Prange liebt das Meer, die Wüste, die Weite, wo Verlorenheit das Melancholische berührt. Auf ihren zahlreichen Reisen steuert sie nicht die touristischen Orte der Reiseprospekte an, sondern Gegenden, die sie „gebrochene Locations“ nennt. Schönheit wächst ihr aus Übersehenem, auch Unansehnlichem. Man kann sich der Faszination ihrer Bilder, dem Spannungsfeld von tiefer Melancholie und großer Lebensfreude, kaum entziehen. Gezeigt werden in Burgk Arbeiten aus allen Schaffensperioden.
Museum Schloß Burgk
Burgk 17, 07907 Schleiz
Vernissage: 14. September 2024, 16 Uhr, Musik Hans-Georg Kramer (Viola da Gamba), Ingelore Schubert (Cembalo)
Ausstellung: 14. September - 24. November 2024
Museum Schloß Burgk
Burgk 17, 07907 Schleiz
Mittwoch, 6. März 2024
Wolfgang Schwarzentrub auf Schloß Burgk
Seit den 1980er Jahren beschäftigt sich der 1954 in Gera geborene Künstler Wolfgang Schwarzentrub künstlerisch mit der Veränderung der Ostthüringer Landschaft bei Ronneburg/Gera im Rahmen des Uranerzabbaus und deren Renaturierung. Seit etwa 2008 sind sinnbildhafte Darstellungen von umweltbelasteten Landschaften ein Thema seiner Malerei. Ausgehend von den Themengruppen »Un-BEKANNTE LANDSTÜCKE« bilden die beiden Zyklen »ueberstrahlt – Metamorphose einer Landschaft« von 2017 und »Kaimberg« von 2023 den Kern der Ausstellung.Nach Skizzen und Notaten entwickeln sich die Bilder aus einem grafischen und einem malerischen Gestaltungsprinzip heraus. Schrift und auch Zeichen werden häufig hinzugefügt und überarbeitet – es bleiben Spuren und Fragmente als Ausdruck eines zeitlichen Ablaufs. Durch öftere Übermalungen bilden sich Farbschichten und malerische Reizpunkte, welche auf der Suche nach neuen Farbklängen und Kontrasten auch unvorhergesehene Formen hervorrufen können.
Der Inhalt seiner malerischen Themen entsteht durch einen Blick in die Vergangenheit, der die Zukunft befragt.
Der Inhalt seiner malerischen Themen entsteht durch einen Blick in die Vergangenheit, der die Zukunft befragt.
9. März - 2. Juni 2024
Montag, 11. Dezember 2023
Marginalien #251
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| graphische Beilage Black Hole V von Petra Reichenbach, b.a.c.H. 2023 |
Die Typografische Beilage steht unter dem Thema Gedichte Gebilde - Kurz Lang Eckig Rund, kompiliert und annotiert von Jürgen Engler, gestaltet und kommentiert von Matthias Gubig.
Als graphische Beilage lag für Mitglieder eines von sechs Motiven zu Nancy Campells Black Hole des b.a.c.H. (book art center Halle) bei, je ein zweifarbiger Linolschnitt von Claudia Richter, Friederike von Hellermann, Annegret Frauenlob, Rita Lass, Petra Reichenbach und Magda Klemp, in je 110 signierten und nummerierten Exemplaren gedruckt von den Künstlerinnen an der Grafix von Annegret Frauenlob in der Ateliergemeinschaft Puschkinstraße 29, Halle (Saale).
Sonntag, 3. Dezember 2023
Museum Schloss Burgk wird bedeutendstes europäisches Zentrum für Exlibris-Kunst
Europas wichtigstes Zentrum für Exlibris-Kunst befindet sich in Thüringen und wächst weiter: Am Freitag, den 24. November 2023, sind mehr als 100.000 Blätter aus der dänischen Sammlung "Den Dansk Exlibris Fond" dem Museum Schloss Burgk übergeben worden. Damit lagern drei unterschiedlich ausgerichtete Sammlungen mit besonderer Buchkunst im Museum.
Es ist ein gutes Jahr für das Museum Schloss Burgk. Neben seiner eigenen Sammlung von Exlibris (aus dem Lateinischen: aus den Büchern) bewahrt es seit Anfang Juli das Vereinsarchiv der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e.V. auf. Zuvor lagerten die rund 36.000 Kunstwerke in Mönchengladbach. Am Freitag, den 24. November 2023, gab es nun einen ganz besonderen Zuwachs: die mehr als 100.000 Exlibris-umfassende Sammlung der dänischen Stiftung "Den Dansk Exlibris Fond" und ein kostbare Spezialbibliothek zum Thema wurden per LKW geliefert.
Hinter der außergewöhnlichen Schenkung steht ein Entschluss von vier Sammlern: Um zu verhindern, dass ihre über Jahrzehnte aufgebaute Sammlung posthum verloren geht, haben sich die noch lebenden Vorstandsmitglieder der Dänischen Exlibris Stiftung entschieden, das Konvolut an das Museum Schloss Burgk zu übergeben.
(Linda Schildbach, MDR KULTUR-Landeskorrespondentin für Thüringen)
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| Die neuen Sammlungsstücke werden in Burgk Teil der Exlibris-Sammlung © Anja Klötzing |
Hinter der außergewöhnlichen Schenkung steht ein Entschluss von vier Sammlern: Um zu verhindern, dass ihre über Jahrzehnte aufgebaute Sammlung posthum verloren geht, haben sich die noch lebenden Vorstandsmitglieder der Dänischen Exlibris Stiftung entschieden, das Konvolut an das Museum Schloss Burgk zu übergeben.
(Linda Schildbach, MDR KULTUR-Landeskorrespondentin für Thüringen)
Freitag, 24. November 2023
Ein Künstlerleben zwischen Provinz und Prominenz
Ab Dezember zeigt das Museum Schloß Burgk die Sonderausstellung "Ein Künstlerleben zwischen Provinz und Prominenz - Heike Stephan zum 70. Geburtstag".
Heike Stephan widmet sich in ihrem Schaffen u.a. sozialen und zwischenmenschlichen Themen, sie wagt sich auch an die deutsche Geschichte, verknüpft diese mit aktuellen (gesellschafts-) politischen Fragestellungen und kann dafür auch aus ihrer eigenen bewegten Biografie schöpfen.
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| Heike Stephan, Corona, Graphiken, Zeichnung, © Heike Stephan |
Heike Stephan, 1953 in Thüringen geboren, studierte von 1975 - 1979 Kunstgeschichte und Germanistik an der Pädagogischen Hochschule Erfurt. Seit 1980 arbeitet sie als freischaffende Bildende Künstlerin, zunächst in Berlin, seit 2000 in Löhma/Saale-Orla-Kreis. Ihre Arbeiten sind vielseitig, ausdrucksstark und von hoher handwerklicher Qualität.
Vernissage: 2. Dezember 2023, 14 Uhr, Laudatio Radjo Monk, Musik Matthias von Hintzenstein
Ausstellung: 2. Dezember 2023 - 18. Februar 2024
Ausstellung: 2. Dezember 2023 - 18. Februar 2024
Samstag, 18. Februar 2017
Zeitgenössische Graphik auf historischer Tapete
Heute wurde beim Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, dem Museum Schloß Burgk, die Ausstellung an der 2. Station der 34. Leipziger Grafikbörse mit einer Vernissage eröffnet. Es sprachen Museumsleiterin Sabine Schemmrich und Kunsthistoriker Rainer Behrends. Die Anordnung und Hängung der Grafiken wurde dankenswerterweise vom Team des Museums übernommen.
Ausstellung: 18. Februar - 23. April 2017
è Museum Schloss Burgk
07907 Burgk/Saale
07907 Burgk/Saale
Dienstag, 26. Juli 2016
Gerenot Richter
Der eine oder andere Pirckheimer erinnert sich gewiß noch an die „Burgk-Tüten“, die Lothar Lang als damaliger Burgk-Herr in den 1980er Jahren herauszugeben begann. Als Burgk-Tüte No. 2 erschien 1981 – eigentlich keine Tüte – ein kleines, postkartengroßes Album mit fünf zauberhaften Burgk-Miniaturen von Professor Gerenot Richter.
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| Gerenot Richter- Gleichnis 3 Eustachius, 1987 |
„Am 5. Dezember 2016 jährt sich der Geburtstag von Gerenot Richter zum 90. Mal und am 5. Januar war sein 25. Todestag. Anlässlich dieser Jahrestage wird eine von Angehörigen und Freunden geförderte Ausstellungsreihe in Berlin und Umgebung einen weit gefassten Überblick über das graphische Oeuvre Richters bieten. Als Katalog zu diesen Ausstellungen soll ein illustriertes Werkverzeichnis (Druckgraphik & Handzeichnungen) erscheinen.“
Einen Überblick über die unter dem übergreifenden Titel „Gerenot Richter – Werkschau in 6 Kapiteln“ zeitversetzt bis zum 28. April 2017 (zuletzt: „Die Miniaturen“) in Berlin, Templin, Fürstenberg und Gransee-Dannenwalde vorgesehenen Ausstellungen bietet die im Aufbau befindliche Webseite, welcher auch der obige Text zwischen den Tüttelchen entnommen ist.
Auf Schloß Burgk wird weiter im Geiste Lothar Langs gearbeitet. Sabine Schemmrich, die Leiterin des Burgk-Museums, hatte noch unter Langs Leitung dort zu arbeiten begonnen. Die Quantität der Exlibris-Sammlung des damaligen Pirckheimer-Kabinetts hat sich verdreifacht; die Ausstellungs- und Veranstaltungstätigkeit zur Buchkunst und Bibliophilie wird, so gut es unter den gegebenen Umständen eben gehen will, aufrechterhalten. Auf dem Schloß lasten (jetzt, im Juni 2016) noch erhebliche Restitutionsansprüche, die zusätzliche, kräftezehrende Arbeit mit sich bringen. Auch die Bausubstanz bereitet immer wieder große Sorgen. Doch es gibt auch großartige Lichtblicke. Vor wenigen Wochen wurde bei einem Wanddurchbruch originale Bausubstanz mit Bemalung aus dem 15. Jahrhundert entdeckt.
Montag, 25. Juli 2016
Klaus Peter Dencker
Noch bis Mitte August wird in einer Sonderausstellung auf Schloss Burgk Arbeiten von 1966 bis 2016 von Klaus Peter Dencker unter der Überschrift "Das Ehegeheimnis von Bild und Schrift" gezeigt.
Abb.: Klaus Peter Dencker -
"Vers t ehen - Squares & sequences", Redfoxpress 2007
Abb.: Klaus Peter Dencker -
"Vers t ehen - Squares & sequences", Redfoxpress 2007
Ausstellung: bis 14. August 2016
è Museum Schloss Burgk
07907 Burgk/Saale
Donnerstag, 22. August 2013
Felix M. Furtwängler
Unser Mitglied, das Museum Schloß Burgk, zeigt in der Neuen Galerie, im Pirckheimer-Kabinett, auf den Fluren und im Treppenhaus Bilder und Malerbücher von Felix Martin Furtwängler.
Es ist die dritte Ausstellung Furtwänglers auf Schloß Burgk. Sie steht unter dem Titel „Der Maler liebt die Einsamkeit. Lagerkatalog I, Malerei und Malerbücher“ und zeigt neben Beispielen aus Furtwänglers buchkünstlerischer Produktion etwa 40 großformatige Gemälde, die im Treppenhaus, auf dem Gang, in der Neuen Galerie und im Pirckheimer Kabinett zu sehen sind. Die Veranstaltungsreihe nahm ihren Anfang am Freitag (16. August) mit einem Konzert an wechselnden Orten, bei dem Musik aus 400 Jahren aufgeführt wurde, mit Beginn im Schloßpark, Fortsetzung in der Schlosskapelle und Ende im Rittersaal. Am Samstag wurde die Ausstellung eröffnet mit einer Begrüßung durch die Leiterin des Museums, Sabine Schemmrich, die an den wenige Wochen zuvor im Alter von 85 Jahren verstorbenen Kunsthistoriker Lothar Lang erinnerte, der Schloß Burgk als kulturellen Ort geschaffen, entwickelt und „für die Kunst geöffnet“ hat. Nach einem musikalischen Intermezzo, ausgeführt von Jan Heinke auf dem Stahlcello, sprach Ulrich Goerdten im Namen der Pirckheimer-Gesellschaft, um allen, die Lothar Lang geschätzt haben, Gelegenheit zu geben, von ihm Abschied zu nehmen. Er erinnerte an die Verdienste des Verstorbenen, der viele Jahre im Vorstand der Gesellschaft mitgearbeitet hat und als Chefredakteur der MARGINALIEN dieser Zeitschrift Gestalt und Profil gegeben hat. Mit seinem Buch „Der Graphiksammler“ habe er einer ganzen Generation von Kunstliebhabern und Sammlern eine Art Leitfaden an die Hand gegeben und durch seine organisatorischen und herausgeberischen Aktivitäten den für die DDR typischen direkten Austausch zwischen Künstlern und Sammlern hergestellt.
Nach einem weiteren musikalischen Zwischenspiel sprach der Direktor der Kunstmuseen der Stadt Erfurt, Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, über Felix Martin Furtwängler und seine Kunst und befasste sich dabei insbesondere mit Furtwänglers malerischem Werk, dessen „Formenwelt der reduzierten Zeichen und Symbole“ wie „Bilder aus einem unscharfen Traum“ keinen rationalen Zugang erlauben, sondern den Betrachter emotional zu überwältigen trachten. Dennoch sei, bei allem Ausagieren innerer Erregungen, das malerische Ergebnis gebändigt durch Formkönnen, das seine Anregungen aus den Hervorbringungen der Kinder und der sogenannten „Primitiven“ bezieht und aus der Verbindung zu gleichartigen Tendenzen in der Kunst des Expressionismus und der „Neuen Wilden“ der 1980er Jahre. Ein Grundgefühl der „Unzugehörigkeit zu den gegenwärtigen Lebensformen der Menschen“ bekunde sich im Titel „Der Maler liebt die Einsamkeit“ ebenso wie in den Gestaltungen der ausgestellten Bilder.
Die Ausstellung wird, mit wechselnden Angeboten an Malerischem und Buchkünstlerischem an sieben Ausstellungsorten gezeigt werden: Schweinfurt, Speyer, Potsdam, Memmingen, Stuttgart, Burgk, Berlin. Ein Katalog zu diesen Ausstellungen, von Erik Stephan gestaltet, befasst sich ausschließlich mit Furtwänglers Malerei. Er enthält neben einer Vielzahl von farbigen Abbildungen Texte von Lothar Lang und Gerhard Fichtner.
Ihren Abschluss fand die Veranstaltungsreihe auf Schloss Burgk mit einer Matinee am Sonntag (18. August) im Grafik-Kabinett, bei der Furtwängler sein Buch „young, wild & nieuw“ vorstellte.
(Ulrich Goerdten)
(Ulrich Goerdten)
Ausstellung: 17.
August bis 3. November 2013
Museum Schloss Burgk
Museum Schloss Burgk
07907
Burgk/Saale
Freitag, 10. Mai 2013
Alfred Ehrhardt (1901 - 1984)
Gemälde, Zeichnungen und Grafik 1927 - 1931
Alfred Ehrhardts Landschaftsaufnahmen vom Watt, von der Kurischen Nehrung oder von Island sind als wertvolle und seltene Sammlerstücke bekannt, dass Ehrhardt ursprünglich Musiker, Maler und Kunstpädagoge war, bevor er 1933 von den Nationalsozialisten wegen zu moderner Kunstauffassung entlassen wurde, dagegen kaum.
Malerei, Grafik sowie Zeichnungen spielten in bisherigen Ausstellungen von Alfred Ehrhardts Werk bisher nur eine marginale Rolle und wurden nicht publiziert.
Erstmals in Thüringen sollen nun in der Ausstellung unseres Mitglieds Museum Schloß Burgk nahezu alle Gemälde, Zeichnungen und grafischen Arbeiten Alfred Ehrhardts des 1901 in Triptis geborenen Künstlers ausgestellt werden.
Ausstellung: 11. Mai bis 11. August 2013
Museum Schloss Burgk
07907 Burgk/Saale
Dienstag, 19. Februar 2013
Stammhalter
Aktuelle Blickwechsel im Hochdruck
Stammhalter – eine Assoziation an das unermüdliche Bemühen, „am Holz im wahrsten Sinne festzuhalten“, an Traditionen (etwa der eigenen Ausbildung oder auch der grafischen Prägung) anzuknüpfen und selbst etwas anzustoßen, das vorhandene grafische Vielgestaltigkeit mit dem interessierten Blick über den „Horizont hinaus“ verbindet und neue Entwicklungen und Verbindungen „erzeugt“.
Mit Werken von 12 Künstlern zeigt die Ausstellung den Facettenreichtum der Hochdrucktechnik. Die Themen reichen von klassischen Illustrationen über Landschaften bis zu Architektur und abstrakten Formen. Gezeigt werden Arbeiten von Harald Alff, Franca Bartholomäi, Hans-Olaf Bote, Brian Curling, Christine Ebersbach, Susann Hoch, Stephanie Marx, Akos Novaky, Gabriele Sperlich, Jan Vičar, Frank Wahle und Georges Wenger.
Ausstellung: 24. Februar bis 5. Mai 2013
Mit Werken von 12 Künstlern zeigt die Ausstellung den Facettenreichtum der Hochdrucktechnik. Die Themen reichen von klassischen Illustrationen über Landschaften bis zu Architektur und abstrakten Formen. Gezeigt werden Arbeiten von Harald Alff, Franca Bartholomäi, Hans-Olaf Bote, Brian Curling, Christine Ebersbach, Susann Hoch, Stephanie Marx, Akos Novaky, Gabriele Sperlich, Jan Vičar, Frank Wahle und Georges Wenger.
Ausstellung: 24. Februar bis 5. Mai 2013
Montag, 2. April 2012
Exlibris-Sammler VIII:
Mops, Tod und Literatur in den Exlibris für Wolfgang Wissing
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| Annette Fritzsche, Exlibris Wolfgang Wissing, Holzschnitt, 2010, „König Mops“ |
Alice Aeberhard | Eva Aulmann | Burghard Aust | Franca Bartholomäi | Erhard Beitz | Claudia Berg | Maxi Blunck | Manfred Butzmann | Jean Delvaux | Christine Dockhorn | Rainer Ehrt | Frank Eißner | Ina Fiebig | Bettina Francke | Regina Franke | Annette Fritzsche | Carla Fusi | Eva Gaeding | Bernd Göbel | Peter Götz Güttler | Moritz Götze | Maja Graber | Inka Grebner | Bettina Haller | Angela Hampel | Alexandra v. Hellberg | Egbert Herfurth | Heike Herold | Madeleine Heublein | Karl-Georg Hirsch | S. O. Hüttengrund | Horst Hussel | Peter Israel | Wojciech Jakubowski | Harry Jürgens | Yvette Kießling | Elena Kiseleva | Ulrich Karlkurt Köhler | Heike Küster | Andrea Lange | Helge Leiberg | Thomas Löhning | Wojciech Luczak | Jule Claudia Mahn | Eva Natus-Salamoun | Cathleen Meier | Iwona Najduch Göttfert | Franziska Neubert | Nele Palmtag | Hedwig Pauwels | Sophia Pechau | Lars Petersohn | Gerd Philipps | Karin Pietschmann | Nicolaas Poignon | Ottmar Premstaller | Katrin Prinich-Heutzenröder | Thomas Ranft | Andreas Raub | Michael Recht | Nadine Respondek | Irina Rössler | Bettina Rulf | Barbara Ruppel | Norbert Salzwedel | Franziska Schaum | Stefanie Schilling | Robert Schmiedel | Therese Schulte | Petra Schuppenhauer | Tatiana Skalko-Karlovska | Sebastian Speckmann | Katrin Stangl | Regina Stiegler | Klaus Süß | Susanne Theumer | Anya Tristram | Tim von Veh | Hans Vent | Vladimir Vereshagin | Kay Voigtmann | Maria Volokhova | Frank Wahle | Irina Yelagina | Judith Weißig | Joseph Werner | Miriam Zedelis | Majla Zeneli | Herwig Zens | Baldwin Zettl | Ina Zimmermann | Helmut Zobl | Ute Zyrus | Schüler der Levana Schule Eisleben
Ausstellung: 24. März bis 17. Juni 2012
è Museum Schloß Burgk
Ausstellung: 24. März bis 17. Juni 2012
è Museum Schloß Burgk
Montag, 23. März 2009
Buchbinder- und Buchdrucker-Exlibris
Unser Mitglied è Museum Schloß Burgk veranstaltet bis Ende Mai 2009 in der Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH eine Ausstellung "Buchbinder- und Buchdrucker-Exlibris". Gezeigt werden 136 Exlibris von 100 Künstlern aus 18 Ländern, unter anderem von Willi Geiger, Bruno Héroux, Hermann Hirzel, Max Honegger, Epharim Mose Lilien und Josef Váchal. Obwohl die Zahl der Exponate recht ansehnlich ist, handelt es sich nur um einen Bruchteil des Bestandes an Buchbinder- und Buchdrucker-Exlibris im Museum. Wenige Blätter sind aus dem ausgehenden 19. und aus dem noch jungen 21. Jahrhundert, die meisten stammen aus dem 20. Jahrhundert. Alle graphischen Techniken sind vertreten.
Die Ausstellung kann während der Geschäftszeiten von 8:00 bis 16:30 Uhr besichtigt werden (Anmeldung im Sekretariat bei Frau Thoss, Tel: 03 42 03 / 3 78 00).
è Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH Spenglerallee 26-30
04442 Zwenkau bei Leipzig
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