Samstag, 28. März 2026

Save the Dare: Rare Book Week Berlin

Vom 14. bis 20. September 2026 steht Berlin ganz im Zeichen des Antiquariats. Zusammen mit Bibliotheken, Institutionen, Museen und Sammlungen feiern die internationalen Antiquare die Rare Book Week, ein Fest des Buches. Zahlreiche Lesungen, Ausstellungen, Führungen und Vorträge begleiten dieses einmalige Event. 
Im Mittelpunkt steht der ILAB-Kongress, ein Fachsymposium zu allen wichtigen, die Buchwelt bewegenden Themen folgt.
Schließlich mündet die Rare Book Week in der Antiquariatsmesse Rare Books Berlin im Kronprinzenpalais Unter den Linden.

Mein Morgenstern in München

Nach Mainburg ist die Wanderausstellung Mein Morgenstern Gast in der Alois Senefelder Berufsschule in München, der ehemaligen Berufs-und Meisterschule der Schriftsetzer und Buchdrucker. Die Vernissage ist eingebettet in die Mitgliederversammlung der Meister der Einbandkunst und in die Jahrestagung des Bundes Deutscher Buchbinder.
Die Ausstellung ist eine Hommage an Christian Morgenstern und feiert zugleich die Handwerkskunst der Papierherstellung, des traditionellen Handsatzes und Buchdrucks und des Buchbindens. Neben den prachtvollen Buchausgaben werden Druckgrafiken, Werkzeuge, Bleisatzformen und Druckstöcke wie Linolschnitte und ein Original-Holzstich gezeigt. Sie geben Einblicke in den Entstehungsprozess des Projektes und lassen als work in progress die Kunst des klassischen Büchermachens lebendig werden. Ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins für die Schwarze Kunst, dem Verein Meister der Einbandkunst und der Papiermühle Homburg zum 111. Todestag von Christian Morgenstern.

Freitag, 27. März 2026

Manifest der utopischen Forderungen

Für das „Manifest der utopischen Forderungen“ habe ich einige Handabzüge auf der #Handnudel gedruckt. Es handelt sich dabei um Plakatschriften in 3 Farben.

(Ingo Cesaro)

Ausradiert?

Carsten Gansel, Vorsitzender der Christa Wolf Gesellschaft, stellt sein soeben erschienenes Buch "Ausradiert?" in seiner Geburtsstadt Güstrow vor.
Der Literaturwissenschaftler beleuchtet darin das Verschwinden der DDR-Literatur nach dem Mauerfall und wirbt für einen anderen Blick auf sie. Von Christa und Gerhard Wolf bis Uwe Johnson, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner, von Brigitte Reimann bis Fritz Rudolf Fries, von Irmtraud Morgner bis Ulrich Plenzdorf, von Volker Braun bis Jenny Erpenbeck.

26. März, 19.30 Uhr
Uwe Johnson-Bibliothek
Markt 1, 18273 Güstrow

2 Kommentar(e):
27. März 2026: BuchKunstBalance hat gesagt
In den Künstlerbüchern der Edition Balance / BuchKunstBalance wurden nach der Wende Erstausgaben von bedeutenden DDR-Autoren verlegt: Christa Wolf, Kerstin Hendel, Wilhelm Bartsch, Rainer Kirsch, Johannes Jansen, Karl Mickel, Sarah Kirsch, Durs Grünbein, Volker Braun u.a. (siehe auch Katalog der Ausstellung in der Deutschen Nationalbibliothek 2006 „Buch Kunst Balance. Die Künstlerbücher der Edition Balance 1990 – 2006“). In den Poetischen Miniaturen der BuchKunstBalance die seit 2012 bis heute erscheinen, finden sich u.a. Texte von Uwe Kolbe, Sarah Kirsch oder auch Reiner Kunze (siehe internationale Fachzeitschrift GRAPHISCHE KUNST 1+2/2o25).
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    28. März 2026: Michael Hametner hat gesagt…
Carsten Gansels Buch „Ausradiert“, in dem der Schriftsteller nach den Gründen der Delegitimierung der Literatur in der DDR sucht.

Donnerstag, 26. März 2026

BuchKunstPotsdam zum Welttag des Buches (23. April)

Künstlerbücher sind von Künstlerinnen erdachte und gemachte Kunstwerke. Sie sprechen unsere Sinne und gesellschaftliche Themen an. Von kleinen Heften bis zu opulenten Werken ist alles vertreten.
Die Entscheidungen zu Form- und Farbgebung, Papierqualitäten, Typografie und künstlerischer Gestaltung beziehen sich auf die verhandelten Inhalte und bezeugen eine seltene Intensität der Auseinandersetzung mit Texten und Materialien.
Die Techniken sind vielfältig: Originale Malerei, Zeichnung, Bleisatz und Handschrift, alle Formen der künstlerischen Druckgrafik, Fotografie und Digitaldruck. Thematisch reicht die Spannbreite von Lyrik bis zu aktueller Wissenschaftsliteratur.

Am 25. April 2026 lädt dann die 4. Ausstellung BuchKunstPotsdam zum Betrachten besonderer Text- und Bildkombinationen ein Brandenburger Künstler ein. Die ausgestellten Werke sind direkt vor Ort zu erwerben. Folgende Teilnehmer stellen sich Gesprächen über Kunst, Buchgestaltung, Literatur und gesellschaftliche Beobachtungen:

Christiane Wartenberg, Letschin 
Herzattacke, Potsdam 
Rudolf Sittner, Cottbus 
Constanze Kreiser, Brandenburg 
Tina Flau, Potsdam 
Edition Sand, Brandenburg 
Steffen Thiemann, Brüssow 
Jana Wilsky, Potsdam 
Jeanette Goldmann, Brandenburg 
Mike Bruchner, Potsdam 
Julia und Rainer Ehrt, Kleinmachnow 
Karla Sachse, Herzfelde 
Siegfried Gwosdz, Schwielowsee 
Matthias Gubig, Blankenfelde 

Ab dem 1. April 2026: Künstlerbücher aus der Sammlung der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

24. April 2026 16 - 17 Uhr: Lesung mit den Bücherkindern Brandenburg
Die Bücherkinder Brandenburg stellen mit ihrem Mentor, dem Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft Armin Schubert, verschiedene Bücher der letzten Jahre vor. Sie beschreiben uns ihre Inspirationen. Beispielhaft zeigt der Film „Ensikat unter der Lupe" den Entstehungsprozess ihrer Werke.
24. April 2026 18 - 19:30 Uhr: Lesung von Lyrik und Prosa aus der Herzattacke Die Literatur- und Kunstzeitschrift HERZATTACKE präsentiert sich in ihrem 38. Jahrgang mit Texten der drei langjährigen Autoren Andreas Altmann, Eberhard Häfner und Ina Strelow

Künstlerbuchmesse: 25. April 2026, 11 Uhr, 

Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
Am Kanal 47, Potsdam

zum 200. Todestag von Johann Peter Hebel

Der Antik- & Büchermarkt im Hebeldorf Hausen im Wiesental feiert 2026 seine Premiere und erweitert das Angebot des Altstadt-Antikmarktes um ein besonderes Format. Zwischen historischen Gebäuden und dörflicher Atmosphäre präsentieren Händler Antiquitäten, Bücher und ausgewählte Raritäten.

Im Jahr des 200. Todestages von Johann Peter Hebel (22. September) erhält die Veranstaltung einen zusätzlichen kulturellen Rahmen. Besucher dürfen sich auf ein schönes Markterlebnis mit vielfältigen Entdeckungen freuen.

2. Mai 2026, 11 Uhr
Hebeldorf, Hausen im Wiesental

Mittwoch, 25. März 2026

seltenes Exemplar von Bert Brecht jetzt in Marbach

Das Deutsche Literatur Archiv Marbach hat eines der beiden noch überlieferten Exemplare von Bertolt Brechts Theaterstück ›Furcht und Elend des III. Reiches‹ erworben!
Das Exemplar, ehemals im Besitz von Marco Pinkus, trägt handschriftliche Spuren aus der Verlagsarbeit und eine Zustimmung zum »Besitzerwechsel« durch Wieland Herzfelde. Als Dokument der gegen den Nationalsozialismus engagierten Literatur und des intellektuellen deutschen Exils ist dies ein bedeutendes Stück für die Marbacher Sammlungen.
Bertolt Brechts Stück ›Furcht und Elend des III. Reiches‹ zählt zu den zentralen Texten des politischen deutschen Exils nach 1933. In 27 Szenen wird der Alltag im national-sozialistischen Deutschland dargestellt und mit den Brecht’schen Methoden kritisch-analytisch aufbereitet. Zwischen 1934 und 1943 arbeitete Brecht an dem Text, der ihn somit in all seinen Exilstationen (Dänemark, Schweden, USA) begleitete. 1938 hätte das Stück im Malik-Verlag von Wieland Herzfelde im Prager Exil erscheinen sollen. Die deutsche Annexion der Tschechoslowakei verhinderte das, deutsche Behörden zerstörten die Druckstöcke. Zwei Korrektur-Abzüge konnten gerettet werden. Die geplante Ausgabe im Malik-Verlag enthält Szenen, die in keiner der späteren Veröffentlichung enthalten sind. Somit können die beiden Korrektur-Abzüge als verlorene Erstdrucke des Textes gelten.

Verschwundene Verlage

Die Staatsbibliothek zu Berlin bot interessierten Zuhörern, darunter auch Pirckheimer und Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend, gestern in einer restlos ausgebuchten Buchvorstellung ein Podiumsgespräch mit Christoph Links zu dessen Titel "Verschwundene Verlage. Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte (1945 – 1990)“.
Dr. Christoph Links, Fotos © ad
Vorgestellt wurden durch Christoph Links, eingeleitet durch Achim Bonte, Generaldirektor der Staatsbibliothek, und moderiert von Jana Fröbel, Leitende Lektorin des Ch. Links Verlag, beispielhaft 10 der insgesamt 150 in der SBZ und der DDR bis 1972 verschwundenen privat geführten Verlage, darunter der Chery-Modeverlag, der Karl Baedeker Reisebuch-Verlag, die Büchergilde Gutenberg, der Petermänken-Verlag oder der Ossietzky Verlag, wobei der der Autor interessante, teils tragische, teils skurrile Anekdoten und Hintergrundinformationen zum besten gab. Objektiv und ohne dabei die Erfolge der Verlagsarbeit in der DDR klein zu reden, bot Christoph Links einen Einblick in die Kulturpolitik der SED, ihre ideologisch determinierten desaströsen wie positiven Aspekte
, was sicher auch bestehenden Vorurteile ausräumt.
Der Klarinettist Jan Hermerschmidt begleitet den Abend mit Schlagermelodien des verschwundenen Musikverlages Kurt Grabau.

Christoph Links: Verschwundene Verlage
Ch. Links Verlag 2026
ISBN 978-3-96289-241-8
35,00 €

Dienstag, 24. März 2026

Aus dem Antiquariat 01.26

Im Hauptteil schreibt Achim Bunte über Georg Satter und die Zeitschrift >Das Stachelschwein< und Günther Fetzer über ein Intermezzo auf dem Taschenbuchmarkt,
In „Berichte & Miszellen“ findet sich u.a. ein Bericht über einen überraschenden Fund in zwei Stammbüchern, eine Einladung zum Jahrestreffen der Maximilian-Gesellschaft in Hamburg (für Mitglieder liegen dem Heft die Anmeldeformulare bei) und von Rolf-Barnim Foth eine Information über „200 Jahre Rheinpanoramen - Karten, Künstler und Verlage“.
Außerdem Berichte zur Stuttgart Book Fair 2026 und die 40. Antiquaria in Ludwigsburg.
Und Sibylle Wieduwilt gratuliert Dettev Auvermann zum 90.
Unter den Rezensionen verdient die von Johannes Saltzwedel über die Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft, Ernst Fischers Panorama der Bibliophilie unter dem Titel »Lust am Buch« besondere Erwähnung.

Montag, 23. März 2026

Leipziger Buchmesse 2026 - Tag 3, Halle 5

Durch Klick auf die Abb. können einige Fotoimpressionen des Blogbetreibers von der Leipziger Buchmesse aus Halle 5, in der Markt der Buch- und Druckkunst, sowie die 32. Antiquariatsmesse stattfand, aufgerufen werden.

(Abel Doering)

32. Leipziger Antiquariatsmesse - Eröffnungstag

Bilder vom Eröffnungstag der Leipziger Antiquariatsmesse (19. März 2026), die von abooks.de (Marianne Fleischer-Bartsch) in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse veranstaltet wurde.
Album aufrufen durch Klick auf die Abb.
Neben den Messe-Szenen ein Blick auf das Beiprogramm des ersten Tages in der Leseecke der Antiquariatsmesse: Daria Razumovych erinnert an Klaus Willbrand, Jürgen Wilke vom Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft spricht über seine Zusammenarbeit mit dem Künstler Conrad Felixmüller.

(Ursula Saile-Haedicke)

Sonntag, 22. März 2026

Lesung „50 Jahre unterwegs mit Büchern“

Wolfgang Neubert
Gestern wurden in Leipzig unter Anwesenheit des Autors die Erinnerungen des Pirckheimers und langjährige Aussteller der Leipziger Antiguariatsmesse Wolfgang Neubert "50 Jahre unterwegs mit Büchern. Erinnerungen eines Antiquars und Sammlers." vorgestellt.
Diese Erinnerungen wurden von der Pirckheimer-Gesellschaft 2025 als Jahresgabe in 750 Exemplaren herausgegeben, darunter 60 Exemplare als nummerierte Vorzugsausgab mit einem handkolorierten Acrylstich von Egbert Herfurth.

Freitag, 20. März 2026

Bibliophile Gesellschaften auf der Buchmesse

Die Pirckheimer-Gesellschaft war, wie auch der Leipziger Bibliophilen Abend, mit großem Aufgebot auf der Leipziger Buchmesse anzutreffen.
v.l.n.r. Hans Rabenbauer, Robert Grieger, Till Schröder, Matthias Haberzettl, Thomas Glöß, sigrid Wege, Ralf Wege, Jutta Osterhof
Am Nachmittag stellte Armin Schubert mit den Bücherkindern Brandenburg auf der Lesebühne ihr Buchprojekt des letzten Jahres „Vom Mehrwert des Einhorns. Das mythische Wesen in der Kunst“ vor.
Henry Günther und Armin Schubert
In Kooperation mit dem Museum Barberini und dem Museé de Cluny in Paris haben die Bücherkinder Brandenburg ein Jahr lang zu Kunstwerken über das Einhorn aus verschiedenen Jahrhunderten Erzählungen und Gedichte geschrieben und sind dabei zu phantastischen, utopischen, sozialen, umweltschützenden und kreativen Texten und Bildlösungen gekommen.

Gestern auf der Leipziger Buchmesse

Gestern berichtete der Drucker von Conrad Felixmüller, Hans-Jürgen Wilke, auf der 32. Antiquariatsmesse in Leipzig über seine Zusammenarbeit mit dem Künstler in den 1970er Jahren und darüber, wie das heutige Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft seinerzeit dadurch zum Sammeln angeregt wurde.
Ursula Saile-Haedicke vom Versandantiquariat Tills Bücherwege in Braunschweig war dabei und fotografierte.
Jürgen Wilke bei seinem Vortrag, Fotos © Ursula Saile-Haedicke

Schnurrpfeifenkarussell - eine Buchempfehlung

Vor wenigen Tagen lud der Berliner Bibliophilen Abend in der Staatsbibliothek zu Berlin zur Vorstellung des Buches „Schnurrpfeifenkarussell. E.T.A. Hoffmann. Eine Biographie in Gedichten von Bernd Hesse, kommentiert von Jörg Petzel und illustriert von Stephan Klenner-Stephan Klenner-Otto“ ein, welches 2025 in der Edition Noack & Block erschien.
Dieses Buch verdient besondere Beachtung, denn hier kommt Dreierlei, chronologisch und gemischt in harmonischer Einheit, zusammen. Da sind zum einen die Erläuterungen aus berufenem Munde des Vizepräsidenten der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft Jörg Petzel, Germanist und Literaturwissenschaftler, zu Lebensstationen des Multitalents E.T.A. Hoffmann, der neben seinem Wirken als Schriftsteller als Jurist, Komponist und Karikaturist tätig war, Erläuterungen, die Zusammenhänge zwischen der Biografie und dem Werk E.T.A. Hoffmann aufzeigen und damit Hintergründe erhellen, um dessen literarisches Schaffen und den Gehalt seiner Texte wirklich verstehen zu lernen. Und dieses erweiterte Verständnis der Hoffmannschen Texte zeigt sich in einer zweiten Abteilung des Buches, in Interpretationen aus heutiger Sicht mittels Gedichten von Bernd Hesse, Kulturwissenschaftler und, wie auch Hoffmann Jurist, häufig mit hintergründigem Humor in Versformen von der Romantik bis zum Dada verpackt, immer aber mit dem Effekt, das Hoffmannsche Erbe darzubieten. Dieses Ansinnen der beiden Autoren, welches das Buch nebenbei nicht nur zu vergnüglichen Lektüre des Hoffmann-Liebhabers macht, sondern durchaus geeignet ist, diesen Literaten auch dem Leser schmackhaft zu machen, der bislang keinen Zugang zu E.T.A. Hoffmann fand, wird ergänzt durch einen dritten Inhalt des Büchleins, die kongenialen Illustrationen von Stephan Klenner-Otto, dessen zeichnerische Auseinandersetzung mit den phantastischen, skurrilen und teils märchenhaften, dennoch ernsthaften Texten von E.T.A. Hoffmann bereits in vielen Ausstellungen und auch Künstlerbüchern zu sehen waren.

Der Titel erschien als Taschenbuch mit 164 Seiten und ist unter der ISBN 978-3-86813-217-3 für 18 € im Buchhandel erhältlich.

Donnerstag, 19. März 2026

Henry Günther / Helge Leiberg - Ahrenshoop

Bei BuchKunstBalance gibt es eine Neuerscheinung, das unikate Malerbuch „Ahrenshoop“ mit 13 Gedichten von Henry Günther, ins Buch geschrieben und gezeichnet von Helge Leiberg.
Neben dem Unikat-Buch wird es auch eine Ausgabe im Buchdruck geben, diese ist in Vorbereitung.
Henry Günther, Ahrenshoop, poetische notate
Zeichnungen von Helge Leiberg
BuchKunstBalance 2026
50 x 33 cm, 33 Seiten, Büttenpapier BFK Rives France
Halbledereinband in Ganzleinen Kassette von Helge Leiberg bemalt
signiert, € 5.250

1 Kommentar:
19. März 2026: BuchKunstBalance hat gesagt
... zu sehen auch auf der BuchDruckKunst im Museum der Arbeit Hamburg
und auf der artGRAFIK Ahrenshoop 14. - 17. Mai 2o26 ...

Heimische Vögel – Scribbeln & Skizzieren

Der Frühling ist laut und bunt! Und klingt so schön nach der langen Winterzeit. Habt ihr auch schon die emsigen Vögel beobachtet? Zusammen schauen wir an einem Tag die heimischen Vögel an und können das lockere Scribbeln und Skizzieren üben – egal ob mit Bleistift, Fineliner, Farbe oder Kohle. Einfach mal trauen und sich ausprobieren! Egal ob Kind, Jugendlicher, Erwachsener, Eltern oder Großeltern – alle sind willkommen!
Kursleitung: Steffi Möbius

2. April 2026, 14 Uhr, Anmeldung erforderlich: 03381 / 522837

Galerie Sonnensegel
Gotthardtkirchplatz 4-5, 14770 Brandenburg an der Havel

Mittwoch, 18. März 2026

HORTULUS

Die Klosterinsel Reichenau feierte 2024 ihr 1300-jähriges Jubiläum. Mit der Reichenauer Schule war hier der Ausgangspunkt für die deutsche mittelalterliche Buchkunst.
Von der Reichenau kam auch die erste Sammlung von Gartengedichten des Mittelalters: Der Mönch und spätere Abt Walahfrid Strabo schrieb hier seinen HORTULUS, eine Reihe lateinischer Gedichte zu 24 Heilpflanzen, die er im Reichenauer Klostergarten aufzog. Ihr Aussehen, ihre Pflege und ihre Heilwirkung beschrieb er als einer, der sich im Garten die Hände dreckig machen konnte.
Dieser HORTULUS, Strabos berühmtes Gartenbuch, ist jetzt als Künstlerbuch in der EDITION SCHWARZE SEITE erschienen. Die Radierungen im Buch stammen von der Künstlerin Jette Flügge, die an der Uni Dortmund die Druckwerkstatt leitet. Ihre Zeichnungen und Graphiken mit floralen und pflanzlichen Formen haben mich schon lange beeindruckt, und so war Eckhard Froeschlin froh, dass sie an Walahfrids Gedichten Feuer gefangen hat.
Da die Originalsprache in der Edition Vorrang hat, ist dies das erste Buch, in dem ich den Bleihandsatz auf lateinisch zu machen hatte. Zum ersten Mal gibt es daher einen schmalen, von der Künstlerin digital erstellten Ergänzungsband mit einer deutschen und einer englischen Übersetzung. Künstlerbuch und Ergänzungsband in einem gemeinsamen Schuber wurden wie immer von Roger Green in Wuppertal handgebunden. Die Auflage beträgt 30 Exemplare, der Preis 1500 €.

Johanne Eckhardt beim LBA

In der Reihe JUNGE BUCHKUNST stellt Johanna Eckhardt, Absolventin der Fachklasse Buchkunst der Burg Giebichenstein Halle und die Bleiläuse Leipzig, dem Leipziger Bibliophilen Abend in einem Vortrag sowohl eigene künstlerische Arbeiten vor, als auch Buchprojekte aus dem Bleilausverlag.
Johanna Eckhardt hat von 2020 bis 2025 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/Saale studiert. Seit 2023 arbeitet sie im Bereich Bildende Kunst und dem Bleilausverlag im Soziokulturellen Zentrum Haus Steinstraße e.V. Der Bleilausverlag ist ein seit 1996 bestehendes Kinder- und Jugendverlagsprojekt, das Bücher und Hefte in Kleinstauflage geschrieben und gezeichnet von Kindern und Jugendlichen herausgibt.

7. April 2026, 19.30 Uhr

Haus des Buches
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Dienstag, 17. März 2026

„Das Einhorn“ auf Arte

Ein Film von Matthias Frick "Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht" berichtet auch über die Arbeit der Bücherkinder Brandenburg, angeleitet von Armin Schubert und unterstützt von der Pirckheimer-Gesellschaft, an ihrem Buchprojekt „Vom Mehrwert des Einhorns“.

ab 20. März 2026 in der Arte Mediathek