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Dienstag, 27. Oktober 2026
Gutenberg-Jahrbuch 2026
Unter Druck - Politische Plakate
Das politische Plakat tritt in Europa erstmals massiv als Propagandaplakat im Ersten Weltkrieg auf. Die Kriegsparteien agieren dabei sehr verschieden. Von sachlich-faktischer Argumentation bis hin zur Lüge und emotionaler Ansprache, ein Spektrum, das sich in den politischen Plakaten der Folgejahre weiterentwickelt. Nach Ende des Ersten Weltkriegs scheinen expressionistische Plakate den traumatisierten Zustand einer ganzen Nation widerzuspiegeln. Die wachsende Brutalität der politischen Auseinandersetzung in den 1920er und 1930er Jahren spiegelt sich auch in der Rohheit der Plakatmotive wider, vor allem solcher, die von extrem linken und rechten politischen Rändern verbreitet wurden. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten endet die Vielfalt der politischen Stimmen auf den Plakaten im öffentlichen Raum.
Hessisches Landesmuseum für Kunst & NaturFriedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden
Montag, 26. Oktober 2026
Super BOOKS 7
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»Feuer, Sand und Druckerschwärze · Alchemie der Glas- und Druckkunst«
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| Ursula-Maren Fitz: Spielerei IV | Plakat Druckform |
Im Projekt werden interessierte Mitglieder des Vereins für die Schwarze Kunst e.V. mit Glaskünstlerinnen und Glaskünstlern des Vereins GLASHEIMAT BAYERN e.V. das jeweils gegenteilige Medium untersuchen und sich mit diesem künstlerisch auseinandersetzen. Dazu wird es 2027 zwei Termine geben, an denen sich Teilnehmende beider Vereine kennenlernen können, Einblicke in das jeweilige Handwerk erhalten und, so hoffen wir, auch spannende Kooperationsprojekte zwischen einzelnen Mitgliedern knüpfen können!
Alle Informationen, die offizielle Ausschreibung, sowie das PDF-Formular zur Anmeldung finden sich hier.
Sonntag, 25. Oktober 2026
Anja Kampmann zu Gast beim LBA
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Samstag, 24. Oktober 2026
200 Jahre Musiksammlung: 900 Jahre Musikgeschichte
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Die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek bewahrt das musikalische Gedächtnis Österreichs. Die Originalhandschriften von Mozarts Requiem, Haydns Kaiserhymne, Beethovens Violinkonzert, die Nachlässe von Anton Bruckner und Alban Berg: Es sind solche bedeutenden Objekte, die den weltweiten Ruf der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek als eine der herausragendsten Sammlungen ihrer Art prägen. Aber sie ist weit mehr als ein "Best of" der österreichischen Musikgeschichte: Ihre umfangreichen Bestände dokumentieren viele Jahrhunderte des österreichischen Musiklebens auf vielfältige Art – und auch heute noch sammelt sie Musik der Gegenwart für die Generationen von morgen.
Ihre Bestände umfassen rund 60.000 Musikhandschriften, 130.000 Musikdrucke, 80.000 Titel musikwissenschaftlicher Literatur und 22.000 audiovisuelle Medien. Über 400 Nachlässe und Sammlungen von Komponist*innen, Interpret*innen und Wissenschafter*innen dokumentieren darüber hinaus das musikalische Schaffen und Wirken von tragenden Akteur*innen des österreichischen Musiklebens.
Mit ihrem Jubiläumsprogramm zeigt die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, wie lebendig 200 Jahre Sammlungsgeschichte sein können: in einzigartigen Originalen, in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit ihnen und vor allem in der Musik, die immer wieder neu aus ihnen erklingt.
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Freitag, 23. Oktober 2026
Die erste Börsenblase und ihre satirische Verarbeitung
Im Anschluss an den Vortrag lädt der Vortragende herzlich zu einem gemütlichen Zusammensein mit Apéro und kleinem Imbiss ein.
11. November 2026, 19 Uhr
August Laube, Buch- und Kunstantiquariat
Kirchgasse 32, 8001 Zürich
Donnerstag, 22. Oktober 2026
„Besondere Vorkommnisse“ in der Staatsbibliothek zu Berlin
Die Schauspielerin Marina Frenk liest aus Besondere Vorkommnisse, dem ersten Roman in Deutschland, der bereits vielfach ausgezeichneten kanadischen Autorin Martha Baillie. Einführung und Moderation übernimmt Lena Luczak, Lektorin aus dem Wagenbach Verlag.
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| © Klaus Wagenbach GmbH |
Dazwischen stehen Berichte, in denen Miriam von sich erzählt. So lernt sie auf einer Parkbank den lesenden und taxifahrenden Künstler Janko kennen, verliebt sich zum zweiten Mal in ihrem Leben und erlebt eine zarte Liebesgeschichte.
Alles in diesem Roman scheint auf versteckte Weise zusammenzuhängen, bevor Miriams nächster Bericht über ein besonderes Vorkommnis neue Fragen aufwirft.
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| Martha Baillie © Jon Lightstone | Marina Frenk, © Frenk Prskawetz |
Marina Frenk wurde 1986 in Moldawien geboren und lebt seit 1993 in Deutschland. Sie ist Schauspielerin, unter anderem in Köln, Bochum, am Maxim Gorki Theater in Berlin und am Hans Otto Theater in Potsdam, Musikerin und Autorin. 2016 erhielt sie zusammen mit Sibylle Berg den 65. Hörspielpreis der Kriegsblinden für »Und jetzt: die Welt!«.
Staatsbibliothek zu Berlin
Wilhelm-von-Humboldt-Saal
Haus Unter den Linden 8, 10117 Berlin
Treffen der Kiewer Bibliophilen
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Mittwoch, 21. Oktober 2026
Die besten Wünsche an Heidrun Hegewald zum 90.
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Galerie Gesellschaft
Heike & Peter Saborowski GbR
Auguststraße 83, 10117 Berlin
Die Revolution plakatieren
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Für unterschiedliche Perspektiven auf den zeitgenössischen Kontext werden ergänzend einige Werke aus der mehr als 3.000 Bände umfassenden Kuba-Sammlung der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung im Altbau der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg gezeigt. Die kubanischen Publikationen aus der Zeit ab der Revolution ermöglichen vielfältige Einblicke in Kultur, Politik, Alltagsleben und Literatur des Landes.
Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky
Ausstellungsraum im Erdgeschoss
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg
Dienstag, 20. Oktober 2026
Ein Exlibris für einen Musikanten und Sammler
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Geschwungene Notenzeilen mit Violin- und Bass-Schlüssel ziehen sich von der linken Seite bis zur Bildmitte und lösen sich vor einem architektonischen Komplex auf. Hier geht die langgestreckte Fassade des Dachauer Schlosses mit seinen vielen Rundbogenfenstern über in ein zweistöckiges Wohnhaus, in dem der Eigner seit seiner Jugend lebt und arbeitet. Im Schloss befindet sich ein für Konzerte und festliche Veranstaltungen bestens geeigneter Saal aus der Renaissance-Zeit, in dem sich Heinz Neumaier seit Jahrzehnten musikalisch betätigt. Gespiegelt auf einer großen Weihnachtskugel im Vordergrund, hat Erhard Beitz ihn beim Dirigieren abgebildet. Spiegelungen von Porträts auf konkav geformten Oberflächen gehören zu den speziellen Vorlieben des Exlibris-Künstlers. Überhaupt findet man in diesem Sammelsurium viel an Weihnachtsschmuck und anderen Glasobjekten. Meist sind es ältere Raritäten aus dem 19. Jahrhundert wie z. B. zusammengesetzte Objekte aus Gablonz in Böhmen sowie alte Formen aus Thüringen oder Sachsen. In der Bildmitte ist eine verschließbare Zuckerdose aus der Biedermeierzeit zu sehen, an die ein sogenanntes Freundschaftsbildchen aus Wien angelehnt ist. Hinter der Zuckerdose ist der mit einem Rosshaarbüschel verzierte Verschluss eines flaschenartig geformten Schnupftabakglases zu erkennen. Ein weiteres Beispiel dieser traditionellen Gläser hat Erhard Beitz hinter zwei Porzellanfiguren platziert. Ein tanzendes Paar, entworfen von dem Bildhauer Franz Anton Bustelli (1723-1763), einem genialen Meister der Kleinplastik, symbolisiert die Sammlung von Gegenständen aus der Nymphenburger Porzellan-Manufaktur. Neben den beiden greift ein Musiker auf einem lautenähnlichen Instrument in die Saiten, ein Zitat aus einem alten Gemälde, was auf die musikalischen Neigungen des Eigners hinweist.
Durch die gezielte Anordnung der Objekte im Vordergrund und der hervorgehobenen Schattenwirkung konnte der Exlibris-Künstler eine enorme Tiefenwirkung in der gesamten Darstellung erreichen.
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- Notenzeilen mit Violin- bzw. Bass-Schlüssel.
- Heinz Neumaier dirigiert im Dachauer Schloss-Saal.
- Wohnhaus in Dachau, 1911 vom Großvater gebaut. Darunter West-Fassade Schloss Dachau mit Hofgartenbrunnen.
- Lautenspieler aus einem alten Gemälde
- Harlekine u. Harlekin, Commedia dell' Arte-Figuren, Franz A. Bustelli, Nymphenburger Porzellan
- Schnupftabak-Gläser aus dem Bayerischen Wald
- Altes Freundschaftsbildchen
- Zuckerdose mit Deckel, Böhmen (Biedermeier-Glas)
Dazwischen Kerzenhalter und alter Weihnachtsschmuck aus Böhmen (Gablonz) und Thüringen bzw. Sachsen.
Max Hunziker (1901-1976) zum Gedenken
Die Ausstellung bietet einen Querschnitt durch verschiedene Schaffensperioden Hunzikers. Zahlreiche Malereien und Tuschzeichnungen sowie seltene Werke aus der frühen französischen Phase (1926–1939) werden erstmals gezeigt. Auch Druckgrafiken sowie Vorarbeiten für die Chorfenster der Reformierten Kirche Meilen sind zu sehen. Die Ausstellung wird von der Nachlasshalterin Ursula Kunz und der Kunsthistorikerin Angela Schiffhauer kuratiert.
Vernissage: 30. Oktober 2026, 18 Uhr
Kirchgasse 14, 8706 Meilen
Montag, 19. Oktober 2026
45. Dresdener Graphikmarkt
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Einige Graphikmärkte der DDR überlebten ihr Ende, darunter auch der Dresdener Grafikmarkt.
14. / 15. November 2026
Wegweisendes für den Gang durch moralische Landschaften
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Im Anschluss an den Vortrag lädt de Vortragende herzlich zu einem gemütlichen Zusammensein mit Apéro und kleinem Imbiss ein.
4. November 2026, 19 Uhr
Sonntag, 18. Oktober 2026
„Wandelhalle für Bücherfreunde“ Herbst 2026
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Im Editorial gibt Dr. Annette Ludwig einen Ausblick auf das Jahrestreffen der Bibliophilen 2027 in Potsdam und Kai Weber und Silvia Werfel berichten ausführlich über das Treffen der Gesellschaft 2026 in Kassel.
Das Exlibris-Porträt No. 19 gilt Zoltán Vén für Edwin Smits und Brenners Einband-Porträt № 4 ist Lucie Weills Einband zu Amis et Amille gewidmet.
Exlibris Künstler gesucht
Das Motiv: Ein bekränzter Putto sitzt auf einem Bücherstapel und dirigiert einen Vogelchor; Rosenbogen mit Harfe, rechts eine Rauchschale. Beschriftung „Ex Libris“ und „Claire Ucko“.
Technik: Klischeedruck (Autotypie) nach Zeichnung.
Maße: ca. 9,5 x 11 cm (Blatt).
Signatur: kleines Monogramm „B“ (evtl. Ligatur) rechts unten neben dem Buch.
Datierung: vermutlich zwischen ca. 1915 und Mitte der 1920er Jahre (vor ihrer Heirat).
(Nicholas Hertz)
Samstag, 17. Oktober 2026
Zufluchtsort Zürich: Jüdische Verlage 1933-1945
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| Rafael Frank Exlibris Oscar 7orges |
Im Anschluss an den Vortrag lädt dee Vortragende herzlich zu einem gemütlichen Zusammensein mit Apéro und kleinem Imbiss ein.
Wie fremd ist „Das fremde Kind“?
| Hans Günter Ludwig: Das fremde Kind, 2025, (Ausschnitt) Staatsbibliothek Bamberg, (Foto: Gerald Raab) |
Staatsbibliothek zu Berlin
Wilhelm-von-Humboldt-Saal
Haus Unter den Linden 8, 10117 Berlin
Freitag, 16. Oktober 2026
Führung durch die Wiener Universitätssternwarte
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Wiener Universitätssternwarte






















