Mittwoch, 26. Juli 2017

Abgeschaltete Homepage der Pirckheimer-Gesellschaft

Aufgrund einiger Anfragen habe ich hiermit den Zugang zur abgeschalteten alten Homepage der Pirckheimer-Gesellschaft nochmals freigeschaltet, sie ist hier zu finden: pirckheimer.org/alte_seite. Seit der Leipziger Buchmesse 2017 erreicht man unter der gewohnten Adresse pirckheimer-gesellschaft.org eine von formdusche neu gestaltete Hompage.
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Donnerstag, 29. Juni 2017

obertonorgien

Von Hartmut Andryczuk war heute zu erfahren, dass im Hybriden-Verlag unter dem Titel obertonorgien eine Edition mit 14 Audio-CDs und 14 Originalcollagen von Hartmut Geerken erschien.

Wollmäuse

Troisdorfer Bilderbuchpreis 2017

Die Stadt Troisdorf vergibt alle zwei Jahre den Troisdorfer Bilderbuchpreis, der sich aus einem lllustrationspreis, einem Kinderjurypreis sowie einem Förderpreis zusammensetzt ...

Mittwoch, 28. Juni 2017

AdA 2/2017

»GRAPHZINES« aus dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

Mit der Ausstellung über französische Graphzines leistet das Museum Fürstenfeldbruck zusammen mit dem Münchner Zentralinstitut für Kunstgeschichte Pionierarbeit.
Zum ersten Mal überhaupt werden Graphzines in einem Museum in Deutschland zu sehen sein ...











Kompletter Beitrag auf Pirckheimer-Gesellschaft im neuen

Dienstag, 27. Juni 2017

Svato Zapletal, Stomps-Preisträger 2017

Bis Anfang August findet in der Büchergilde-Buchhandlung in Frankfurt/M unseres Mitglieds Wolfgang Grätz eine Ausstellung des diesjährigen V.O. Stomp-Preisträgers Svato Zapletal statt, wie dem aktuellen Grafikbrief zu entnehmen ist ...

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17. Ortstermin in Moabit

miley - Protest Statistik, Holzschnitt für das ProtestBoard
Am 17. Ortstermin  in Berlin Moabit, einem traditionellen Kunstfestival, welches unter 2017 dem Motto PROTEST steht, wird wieder der Pirckheimer miley zu finden sein ...

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Samstag, 24. Juni 2017

Comics auf der Burg

Auf Burg Eisenhardt in Bad Belzig läuft derzeit einen Ausstellung mit Comics von Sascha Dreier ...

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Freitag, 23. Juni 2017

parasitenpresse stellt sich vor

Heute stellte sich die parasitenpresse in der Buchhandlung Amarcord vor.
Die parasitenpresse wurde 2000 als "Verlag für neue Literatur" von Lyrikern, Schriftstellern und Poeten gegründet, die eine Möglichkeit suchten, unter Vermeidung des kommerziellen Literaturbetriebs ihre Werke zu veröffentlichen. Keine ISBN, keine Zwischenhändler ...

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24. Mainzer Minipressen-Messe

ICH-Verlag Häfner+Häfner in Mainz 2015
Auf der Mainzer Minipressen-Messe werden auch 2017 wieder ... viele Pirckheimer unter den Ausstellern zu finden sein ...

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Wohin mit den wertvollen Büchern?

Über den am Dezember 2016 verstorbene Pirckheimer, Buchhändler und Heimerziehungspfleger. Mirco Meier und sein Online-Antiquariat Schmökermühle wurde im SWR Fernsehen RP ein eindringlicher Beitrag veröffentlicht ...


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Dienstag, 20. Juni 2017

Das Gedächtnis der Büchergilde

Im aktuellen Büchergikde-Magazin findet sich ein Beitrag über das Rote Antiquariat des Pirckheimers Christian Bartsch.
© Martin Mascheski
Nicht weit vom Savignyplatz im wenig proletarischen Berliner Stadtteil Charlottenburg kann man der Arbeiterbewegung literarisch auf die Spur kommen. Hier befindet sich eine der drei Filialen des Roten Antiquariats. Wie der Name vermuten lässt, findet man dort vor allem Bücher für Arbeiter und über Lohnarbeit im modernen Zeitalter. So verwundert es nicht, dass die Druckwerke von Buchgemeinschaften einen Sammelschwerpunkt bilden. Die ambitionierten Antiquare widmeten ihnen sogar einen Sonderkatalog mit zahlreichen Raritäten. Bände der Universum Bücherei für alle, des sozialdemokratischen Bücherkreises und der anarchistischen Gilde freiheitlicher Bücherfreunde füllen die Regalreihen. Allen drei literarischen Institutionen der Weimarer Republik wurde durch den Faschismus ein unwürdiges Ende bereitet.
Ein Antiquariat weiß im besten Fall nicht nur die Begehrlichkeiten von Sammlern zu wecken und zu befriedigen, sondern es ist auch ein Archiv. Das Rote Antiquariat verkauft prachtvolle Ausgaben aus fast hundert Jahren Geschichte der Büchergilde Gutenberg. Besonderes Interesse wecken natürlich die Bücher aus der Anfangszeit dieser Buchgemeinschaft. Schon damals bemühten sich die Büchermacher um sorgfältig gesetzte, oft reich illustrierte Ausgaben engagierter zeitgenössischer Literatur. Die Verkaufsschlager jener Tage: B. Traven und Upton Sinclair. Mit etwas Glück stößt man auf die großen Schätze: Mitgliedsanträge aus der Gründungszeit, signierte Erstausgaben; Exilausgaben der 30er- und 40er-Jahre, ledergebundene Sonderausgaben, unterzeichnet vom Büchergilden-Gründer Bruno Dreßler, als Prämie für diejenigen, die 25 Mitglieder geworben hatten. Das Rote Antiquariat kann mit Recht als Archiv der Büchergilde bezeichnet werden, als ihr Gedächtnis.
(Erik Zielke)

Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstraße 13/14
10623 Berlin-Charlottenburg

Am Rande der Metamorphosen

In der Berliner Galerie art.concept wird das Werk Rolf XAGO Schröders präsentiert. Eines umtriebigen Geistes, der sich biographisch wie künstlerisch eine sehr spezielle Nische schöpferischer Individualität in der DDR schaffen konnte. Dessen Weg ihn vom Heizer zum Philosophiestudium bei Wolfgang Heise, über Tarkowksi und Strawalde in den 1960ern in die Filmhochschule Babelsberg und im Streit über Paul Klee aus der Bauakademie führte. Der als Autodidakt in den 1970ern in den Verband Bildender Künstler kam und letztlich 1990 zu dessen ersten und letzten frei gewählten Präsidenten wurde. Dessen Malerei und Zeichnung sich aus der Rezeption von William Turner, ETA Hoffmann, Paul Klee und Lautréamont zu einem grotesk-­‐ surrealen Stil formte, der sich auch in über 200 gestalteten und illustrierten Büchern niederschlug. Über den Lothar Lang in seinem Buch »Berliner Montmartre. Künstler vom Prenzlauer Berg« (1991) schrieb: »In seiner Kunst amalgamieren sich phantastische Traumvorstellungen mit Zeichenhaftem, Irrationalität gebiert Bildlogik. Malerei lässt das möglich sein.« Der bis heute in Berlin aktiv ist. Der weiter zeichnet, malt und bibliophile Bücher macht. Dessen Metamorphose nach 75 Jahren immer noch der Vollendung harrt. Die Autorin Jutta Voigt eröffnet am Freitag, dem 30.06. 2017, um 19:00 Uhr, die Ausstellung im Gespräch mit XAGO. Ein Hinundher über Sinn und Unsinn der Kunst, und warum beide nicht ohne einander funktionieren.
(Hilde Gräfe)

Ausstellung: 30. Juni - 26. August 2017

Gräfe art.concept
Dr. Hildegard Gräfe
Kollwitzstr. 72, 10435 Berlin

Bücherfreunde bloggen ab sofort direkt bei den Pirckheimern

Was für den Pirckheimer und jeden Freund des Bibliophilen interessant und wichtig war, fand man bislang hier im Pirckheimer-Blog. Dieser Blog wird weitergeführt und liegt nach wie vor in den Händen des Pirckheimers Abel Doering.

Ab sofort werden jedoch alle Beiträge direkt auf der Seite der Pirckheimer-Gesellschaft gepostet. Das bedeutet, dass unter dieser Adresse ab sofort keine neuen Posts mehr zu finden sind, von heute an liest man hier.

Selbstverständlich freuen wir uns weiterhin über die Mitarbeit aller Bücherfreunde, die diesen Blog mit ihren Informationen bereichern. Das geht am einfachsten mit einer E-Mail an den Blogbetreiber.
Da die Übernahme der bisherigen Beiträge noch nicht abgeschlossen ist und auch Suchmaschinen auf die hier aufgerufene Seite verweisen, bleibt diese Adresse bis auf weiteres bestehen. Ich danke allen bisher 748.792 Besuchern dieses Blogs!
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Sonntag, 18. Juni 2017

Außenansichten

Einbandentwürfe im Wettbewerb

Das Klingspor Museum nimmt als zusätzliche die Ausstellung AUSSENANSICHTEN auf.
Gezeigt werden 37 Entwürfe von Studierenden der Bereiche Buchgestaltung, Künstlerbuch, Grafikdesign, alle als Vorschläge zum Äußeren eines Bandes mit Gedichten des Lyrikers Wolfgang Hilbig. Zu dessen 60. Geburtstag 2001 war der Band „Bilder vom Erzählen“ mit Illustrationen von Horst Hussel erschienen. 2007 starb der mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor Wolfgang Hilbig. Nicht gebundene Exemplare des Buchs stellte nun der S. Fischer Verlag für den Wettbewerb der Studierenden zur Verfügung. Ausgebildet an unterschiedlichen Hochschulen, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Hochschule der Medien Stuttgart und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, zeigen die Wettbewerbsentwürfe beispielhaft, welche Qualität grafischer Gestaltung mit welchem Spektrum an ein und derselben Aufgabenstellung verwirklicht werden konnte. Dem Klingspor Museum kommt die Möglichkeit zu, aktuelle Arbeit für das in der Sammlung des Museums prominent verankerte Themenfeld vorzustellen.
Aus dem Wettbewerb "Einbände" zum Buch von Wolfgang Hilbig, © Klingspor Museum
Höhepunkt der Ausstellung ist die Verleihung der Urkunden an die ausgezeichneten Entwerferinnen und Entwerfer im Klingspor Museum am 12. August 2017 um 16 Uhr. Voraus geht eine Führung (ab 15 Uhr) der Buchkünstlerin Sabine Golde, Leipzig, Halle durch die parallel eingerichtete Ausstellung „Musik für die Augen“, in der ihre eigenen Künstlerbücher gezeigt werden.

Ausstellung: 22. Juli - 3. September 2017

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach