Sonntag, 15. Februar 2026

Jahresgabe 2025 der Wiener Bibliophilen

Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft stellte jetzt auf ihrer Webseite ihre Jahresgabe 2025 vor:
Franz J. Gangelmayer (Hg.): Das Wanderbuch des Buchbindegesellen Franz Jarosch

Gesamtherstellung: Druckerei Janetschek, Heidenreichstein 2025

Hardcover, Leinenband:
Munken Pure Rough (1,4faches Volumen) 120 g/m2,
Überzug: Viennaleinen, blau/1110, sichtbare Fadenhaftung
Schriftart: Adobe Geremond Pro

Wanderbuch:
Material Lehnur (strapazierfähiges Naturpapier, mit Textilcharakter) 150 g/m², Steppstichheftung verknüpft

Auflage: 150 Exemplare

Maximilianer-Frühjahrstreffen Rhein-Main-Gebiet 2026

Nach mehreren erfolgreichen Veranstaltungen im letzten Jahr lädt Sibylle Wieduwilt, Antiquarin „Tresor am Römer“, Ende Februar zum nächsten Regionaltreffen im Rhein-Main-Gebiet der Maximilian-Gesellschaft ein.
Geplant ist wieder ein gemütlicher Austausch über das Sammeln von Büchern, Grafiken, Arbeiten auf Papier, Handschriften usw. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Um Anmeldung wird gebeten.

24. Februar 2026, 18:30 Uhr
Tresor am Römer
Buch- und Kunstantiquariat
Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt

Samstag, 14. Februar 2026

Digedags und Abrafaxe

Robert Grieger stellt sich in einer gemeinsamen Veranstaltung der Regionalgruppe Berlin/Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft und des Berliner Bibliophilen Abend als Mosaik-Sammler vor. 
Nicht wenige Pirckheimer der zweiten Generation, also diejenigen, die ihre Kindheit und Jugend in den ersten Jahrzehnten des Bestehens der Pirckheimer-Gesellschaft erlebten, verdanken der von Hannes Hegen mit dem am 23. Dezember 1955 erschienenen 1. Heft der Zeitschrift den Beginn ihrer Sammelleidenschaft.
Es finden sich damit Parallelen dieser erfolgreichen Zeitschrift zu der einen Monat später ins Leben gerufenen bibliophilen Gesellschaft; beide hatten ein ähnlich gelagertes Problem, sich in der Kulturlandschaft der frühen DDR zu etablieren, beide erstarkten entgegen Unverständnis und häufiger ideologischer Widerstände und trotzdem gefördert in diesem Staat und konnten ebenfalls nach 1990 in der BRD, nunmehr ohne staatliche Unterstützung, erfolgreich Fuß fassen.

19. Februar 2026, 19 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin
Haus Unter den Linden 8

Gerenot Richter - Tiefdrucke

Zum 100. Geburtstag von Gerenot Richter veranstaltet die Galerie der Berliner Graphikpresse eine Ausstellung mit Tiefdrucken des Künstlers.

Richter, seit 1966 Dozent für Theorie und Praxis der künstlerischen Gestaltung am Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität und seit 1971 außerordentlicher Professor und seit 1979 bis zu seiner Emeritierung 1989 Professor mit künstlerischer Lehrtätigkeit für Malerei und Grafik an der Humboldt-Universität, sowie Mitherausgeber der Originalgraphik-Editionsreihe der Zeitung „Junge Welt“.

6. März - 10 April 2026

Sabine Ulber
Galerie der Berliner Graphikpresse
Am Falkenberg 25, 12524 Berlin

Freitag, 13. Februar 2026

Relaunch: »Verein für Schwarze Kunst«

Der »Verein für Schwarze Kunst«, 2013 gegründet, ist seit 2014 im Internet präsent, ursprünglich unter dem Gründungsnamen »Verein für Schwarze Kunst Dresden«.

Nach 12 Jahren wurde jetzt diese Seite umgestaltet und den geänderten Erfordernissen des Internets angepasst.
Dabei verzichtete man in der Gestaltung zugunsten der Übersichtlichkeit weiter auf grafisch spielerische Elemente - die Seite ist klar strukturiert und stellt dem Interessenten ohne Umwege alle gesuchten Information zur Arbeit und Aktivitäten des Vereins, sowie, was als besonders positiv hervorzuheben ist, zu seinen Mitgliedern zur Verfügung.

Die Seite kann durch Klick auf die nebenstehende Abb. aufgerufen werden.

Künstlerbücher aus dem Verlag Rothe Drucke

Michael Rothe vom Verlag Rothe Drucke wird uns die in seinem Verlag erschienenen Künstlerbücher präsentieren. Die Künstlerbücher sind limitierte, handgefertigte Originaleditionen, die in enger Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern und Kunstwissenschaftlern entstehen. Sie verbinden Originalgrafik, Text und Gestaltung zu künstlerischen Buchobjekten. Die Künstlerbücher werden in einer kleinen, limitierten Auflage mit handgefertigtem Einband veröffentlicht, oft begleitet von signierten Grafikeditionen. Nach der Präsentation ist Zeit gegeben zu diskutieren und das Werk anzuschauen.
Im Anschluss bleiben die Teilnehmer des Abends für die Diskussionen und zum gemütlichen Abschluss beim Abendessen am gleichen Ort.

(Gian-Reto Schulthess)

9. März 2026, 18 Uhr
Hotel Engimatt
Engimattstr. 14, 8002 Zürich

Donnerstag, 12. Februar 2026

Pergament

M. Wildbrett wurde als „der Letzte seines Standes, der Pergamenter” bezeichnet. Die historische Verwendung von Pergament ist durch Blätter in Büchern, also mittelalterlichen Handschriften, überliefert und reicht durch handgeschriebene Urkunden bis in die Neuzeit. Pergament ist spanngetrocknete Tierhaut, die seit dem Altertum als Beschreibstoff verwendet wird.
Die Firma Wildbrett, die 2012 aus Altersgründen den Betrieb aufgegeben hat, wird im Augsburger Textil- und Hauswirtschaftsmuseum den Mitgliedern und Freunden der Bayerischen Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft einen Einblick in die ehemalige Pergamentherstellung geben. Die Teilnehmer der Führung werden alle Schritte kennenlernen, angefangen bei der Rohware über das Äschern/Einweichen und das Enthaaren bis hin zum Spannen der Häute, dem Trocknen und der Lagerung. Es werden Werkzeuge zur Herstellung vorgestellt, darunter das Halbmondformschabeisen. Zu sehen sind unter anderem auch der Zunftsiegelstock, Musterbücher, Urkunden, Werbematerialien und Kalligraphen.

(Hans Rabenbauer)

26. Februar 2026 - 15 Ihr Anmeldung erforderlich
Textil- und Hauswirtschaftsmuseum
Pestalozzistraße 1, 86399 Bobingen

„Das Buch aufschlagen“, eine Redewendung

Im Mittelalter standen Bücher aufgrund der für den Buchblock verwendeten Materialien (Pergament und Holz) zumeist unter Spannung. Das Buch klappte häufig auf, denn das Papier der Seiten nahm Feuchtigkeit aus der Umgebung auf und wurde damit im Laufe der Zeit zu dick für die Buchdeckel.
Damit das Buch trotzdem zusammenhielt und um die Seiten vor weiterer Feuchtigkeit und vor Schmutz zu schützen, besaßen Bücher seitlich eine oder zwei Schließen aus Metall. Die Feuchtigkeit im Buch und seiner Umgebung sorgte allerdings auch dafür, dass die Schließen im Laufe der Zeit rosteten und somit immer schwerer zu öffnen waren.
Das Buch ließ sich am leichtesten öffnen, indem man es auf den Tisch legte und mit der Faust auf den Deckel schlug. So sprang der Bügel der Schließen auf und man hatte das Buch aufgeschlagen.

(Quelle: Universitätsbibliothek Erfurt)

Mittwoch, 11. Februar 2026

AAIP. Artists as Independent Publishers

Eine Ausstellung in Offenbach wird internationale junge Buchkunst zeigen. Das Ausstellungsprojekt, durch das verschiedene Kunsthochschulen weltweit vernetzt sind, wurde an der Hochschule für Künste Bremen von Prof. Katrin von Maltzahn initiiert und ist als Wanderausstellung konzipiert.

Zu sehen ist eine große Bandbreite von buchkünstlerischen Arbeiten, die an den verschiedenen Hochschulen in den letzten Semestern entstanden sind. Die Studierenden nähern sich – aus verschiedenen Studienschwerpunkten kommend – dem Buch als Medium der zeitgenössischen Kunst und arbeiten dabei mit unterschiedlichen Materialien und Drucktechniken.
Foto Carla Nagel
Dabei entstanden auch Buchkunstwerke aus Materialien, die man nicht unbedingt mit dem Buch in Verbindung bringt, wie Leinwand oder Metall. Im Klingspor Museum werden über 100 Bücher präsentiert. Auch raumgreifende Arbeiten sind zu sehen.

Die Ausstellungsarchitektur wurde ebenfalls von Studierenden gestaltet. Eigens für die Ausstellung haben Studierende der HfG Offenbach eine Rauminstallation aus Pappe gestaltet
Zu mehreren Terminen sind Studierende in der Ausstellung, um mit Besuchenden ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung wird von einem Veranstaltungsprogramm begleitet.

Vernissage 28. März 2026 18 Uhr
Ausstellung 28. März – 26. April 2026

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Die Schwierigkeit, Marx zu übersetzen

In der Reihe „IndieStabi“ stellt sich an jedem dritten Mittwoch im Monat in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) vor, im Februar der VSA: Verlag mit David Harvey’s „Marx Grundrisse lesen“. 
Wie viele Arten von Kapital und Lohn kann es geben? Was ist der Unterschied zwischen „labor capacity“ und „labor power“? Wie übersetzt man „lumpen elements“?
In seinem Buch „Marx ‘Grundrisse’ lesen“ begleitet David Harvey Einsteiger wie Fortgeschrittene bei der Aneignung von Marx’ berühmten Notizbüchern, die zu neuen Einsichten führen können und zugleich heftige Kontroversen ausgelöst haben. Mit seinem „companion“ will David Harvey – ähnlich wie in seinen auch im VSA: Verlag erschienen Begleitbüchern zum ersten und zweiten Band des „Kapitals“ – diesen nicht leicht erschließbaren Text einem möglichst breiten Publikum nahebringen.
Mareike Borger und Leo Koch berichten über die Herausforderungen bei der Übersetzung des englischen Originals ins Deutsche.

18. Februar 2026, 19 Uhr
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Vortragsraum

Dienstag, 10. Februar 2026

Bert Brecht, * 10. Februar 1898

Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!

„Brecht bibliophil“ aufrufen durch Klick auf die Abb.
Zu seinem heutigen Geburtstag sei hiermit an Einiges zu Bertolt Brecht in der Rubrik „Bibliophiles des Monats“ erinnert.

Ehrung für Horst Brandenburg

Die altehrwürdige „Society of Wood Engravers“ verlieh dem Mitglied der Deutschen Exlibris-Gesellschaft Horst Brandenburg den „First-Time Exhibitor Price“.
Verliehen wurde der Preis für seinen Holzstich „Despair“, der einen palästinensischen Jungen auf Trümmern hockend im Gazastreifen zeigt.

Montag, 9. Februar 2026

Graphik zum Pirckheimer-Treffen 2025

Von einer Sammlerin erreichte mich eine Bitte um Hilfe bei der Frage des Schöpfers der abgebildeten Graphik, die ich an dieser Stelle kurzzeitig mit dem Hinweis „Wer kann helfen?“ eingestellt habe.
Das hat sich jedoch schnell erledigt.
Es handelt sich um ein Blatt, auf dem unter anderem Nana-Figuren von Niki de Saint Phalle zu sehen sind, die auch im öffentlichen Raum zu finden sind. Die Jahreszahl 2025 und die Tatsache, dass diese Figuren z.B. neben in Frankfurt am Main, in Wiesbaden, in Köln eben auch in Hannover stehen, waren die entscheidenden Hinweise, was ein Blick in die Marginalien Heft 259 bestätigte:
Es handelt sich um einen Farbholzschnitt zum Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft 2025 in Hannover von der aus der Region stammenden Künstlerin Heike Küster, unter anderem bekannt für Illustratorin für Moloko-Print und die Achilla-Presse, wie auch für ihre ironischen Künstlerbücher.

Bücherbox im Mark Twain Park

Allein in Deutschland gibt es aktuell 4.152 öffentliche Bücherschränke, die meisten in Baden-Württemberg (810), die wenigsten u.a. in Bremen, in Berlin und im Saarland.

In Odessa wurde jetzt die "Bibliothek", eine der weiteren weltweit existierenden Bücherboxen am Schwarzen Meer, restauriert. Ursprünglich war sie in einen Baumstamm eingearbeitet, aber der alte Stamm ist verwittert und auseinandergefallen. Deshalb haben Freunde des Buches einen neuen Schrank gezimmert.
Nun kann wieder jeder, der seine Bücher weitergeben oder tauschen möchte, das in einer neuen Bücherbox im Mark Twain Park in Odessa tun. Es wurden auch schon beobachtet, dass sogar Kinder dort ihr Spielzeug zur Nutzung durch andere zurückgelassen haben.
Man lässt etwas dort und ein anderer nimmt es und freut sich ...
(Наталья Чмир)

Sonntag, 8. Februar 2026

Immer wieder zurück zum Buch

Tanja Leonhardt, 1966 geboren, studierte in Mainz Germanistik und Freie Bildende Kunst und schloss als Meisterschülerin in der Schriftklasse von Prof. Alban Grimm und Pamela Stokes mit dem Schwerpunkt Schriftkunst ab. Danach gründete sie im Rhein-Main-Gebiet ihr Atelier Leonhardt, heute wohnt sie im Vogelsberg/Hessen. Neben Auftragsarbeiten und Lehrtätigkeiten (u.a. am Mainzer Institut für Buchwissenschaft) entsteht seit dem Studium auch ein umfangreiches freies Werk, in dem Sprache und ihre Erscheinungsformen eine Rolle spielen.
© Tanja Leonhard

Immer schon begleitet das Künstlerbuch die unterschiedlichen Schaffensphasen. Eine Ausstellung in Mainz gibt seit November 2025 einen Einblick in das Werk der vielseitigen Künstlerin.

12. November 2025 - 13. März 2026
Künstlerinnengespräch: 25. Februar 2026, 16.30 Uhr: Beim gemeinsamen Gang durch die Ausstellung erläutert Tanja Leonhardt ihre Werke, den Entstehungs- und Schaffensprozess.

Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz
Rheinallee 3 B, 55118 Mainz

Samstag, 7. Februar 2026

Künstlergespräch mit Wolfgang Buchta

Susanne Padberg lädt herzlich zu einem Künstlergespräch mit Wolfgang Buchta im Rahmen der derzeitigen Ausstellung BEST OF 2025 über seine neue Unikatbuch-Serie zu Lewis Carroll "The Hunting of the Snark" ein.
Die phantastische und tatsächlich rückwärts erzählte Ballade von Lewis Carroll ist der Ausgangspunkt für Wolfgang Buchtas neueste Unikat-Künstlerbuchserie. Er fertigte Druckgrafiken an die ihm aber ausschliesslich zum Übermalen dienen!
Wir sprechen über diesen Prozess, über das phantastische Vergnügen und sehen die verschiedenen Zustände.
.... und von 12. - 27. Februar 2026 gibt es in der Galerie neben der Ausstellung aktueller Künstlerbücher einen Flohmarkt von alten/tollen/seltenen Kunst- und Künstlerbüchern.
Künstlergespräch: 12. Februar 2026, 19 Uhr
Galerie DRUCK & BUCH
Susanne Padberg
Berggasse 21/2, A - 1090 Wien

Freitag, 6. Februar 2026

Glückwünsche an Ralf Parkner zum 75.

Ralf Parkner auf einer Veranstaltung zu E.T.A. Hoffmann in der Staatsbibliothek zu Berlin, 19. August 2025, Foto © ad
Ralf Parkner
, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft seit 1982, aktiv in der der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft und leidenschaftlicher Sammler u.a. von Gerhard Goßmann, Günter Kunert, sowie Christoph Meckel, der seine Sammlungen bereits in Ausstellungen zeigte, feiert heute seinen 75. Geburtstag.
Und wenn hier steht: „unter anderem“, so ist das ganz gewiss überaus zutreffend😀!
Herzlichen Glückwunsch!

Donnerstag, 5. Februar 2026

Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)

Wie kaum ein anderer Schriftsteller ist E.T.A. Hoffmann (*1776, †1822) in seiner Rezeption aufgegangen. Seit über zweihundert Jahren übersetzt man seine Werke in neue Sprachen und Kulturen; seine Texte werden illustriert und in vielfältige Formen übertragen. Noch heute inspiriert sein facettenreiches Werk Künstler aus aller Welt, die sich Hoffmann mit einer besonderen Liebe und Kreativität widmen.
Zur Feier seines 250. Geburtstages würdigt „Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)“ daher die inspirierende Energie einer weltweiten Buchkultur, die seit fast einem Vierteljahrtausend den Blick auf Hoffmann prägt und immer wieder neu erfindet.
Die Ausstellung präsentiert einzigartige Illustrationen und Künstlerbücher, erzählt Geschichten des Exils und des Verlusts und erschließt, mit einem Seitenblick auf den Kater Murr, die Ursprünge des cat contents.

Die Eröffnung findet gemeinsam mit dem Berliner Bibliophilen Abend statt.

Eröffnung: 26. Februar 2026, Grußworten und Einführung des Kurators Dennis Schäfer, um Anmeldung wird gebeten
Ausstellung: 27. Februar – 17. Mai 2026
Gespräch: 4. März 2026, 18 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin / Stabi Kulturwerk
Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Mittwoch, 4. Februar 2026

Frisch gedruckt: Stabi Journal 2025

40 reich bebilderte Seiten geben einen Einblick in den Arbeitsalltag der Staatsbibliothek zu Berlin und berichten unter anderem über neue Serviceangebote, über digitale Neuerungen und über einen anstehenden, für November 2026 vorgesehenen Webrelaunch.
Von den Kurzmeldungen seien drei erwähnt: Die Stabi hat 2025 eine umfangreiche Sammlung zum Spanischen Bürgerkrieg mit zeitgenössischen Broschüren, Erlebnisberichten, Flugblättern und Periodika aus dem Umfeld der Internationalen Brigaden, sowie Tarnschriften, sowie Musikalien wie Schellack- und Vinylplatten übernommen. Innerhalb einer Restitution wurden 221 Bücher an die Erben des französischen Rechtsanwalts Henry Torrès zurückgegeben und die Universitätsbibliothek Lund gab eine nach 1945 als verschollen gegoltene französischsprachige Buchhandschrift aus dem späten 14. Jhdt. an die Stabi zurück.
Die Broschüre ist durch Klick auf die Abb. nachzulesen.

Save the Date: Ein Tag des Buches

Die Pirckheimer im Norden treffen sich zum dritten Mal in der Schnittke-Akademie zu einem Tag mit Vorträgen, Ausstellungen sowie einer Büchertauschbörse.

Zu sehen gibt es Bibliophiles, Druckkunst, lesefreundliche Typografie und Kalligrafie ... – Und zu hören sind Bücherliebhaber, Sammler, Verleger, Künstler. Neben je zehnminütigen Vorträgen der Aussteller entsteht im Beiprogramm eine kostenlose Büchertauschbörse für alle Besucher und Aussteller mit maximal sieben Büchern pro Person.
Im Anschluss findet von 15.30 bis 17.30 Uhr eine Veranstaltung der Hamburger Autorenvereinigung statt. Ein ganzer Tag des Buches also!

Die Organisation liegt in den Händen des Pirckheimer-Freundes Ralf Plenz. Die Aussteller wenden sich bitte wegen einer Tischbuchung für Ausstellungsgut ab sofort an den Organisator, Deadline 2. April 2026.

9. Mai 2026, 11 Uhr, um Anmeldung wird gebeten

Schnittke-Akademie
Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg

Countdown bis zum Hamburger Pirckheimer-Treffen