1980 erschien bei
Gruppo Editoriale Fabbri-Bompinni in Milano der Roman „
Il nome della rosa“ von
Umberto Eco, der in der Übersetzung von
Burkhard Kroeber 1982 im
Carl Hanser Verlag München Wien verlegt wurde. 1985 gab es dann eine mehrfach aufgelegte Lizenzausgabe in der DDR im
Verlag Volk und Welt Berlin mit dem bekannten Einbandentwurf von
Gudrun Olthoff, eine weitere Ausgabe gab es 1989 in der Reihe dieses Verlags „
ex libris vuw“ mit der Umschlaggestaltung von
Lothar Reher.
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| die beiden Ausgaben bei „Volk und Welt“ |
1986, also vor 40 Jahren, kam der von Jean-Jaques Annaud und Bernd Eichinger verfilmte Roman über den mittelalterlichen Kirchenstreit zwischen Inquisition und Verketzerung, genauer die an die Detektivgeschichten des Arthur Connan Doyle erinnernde Rahmenhandlung des Romans, erstmals in die deutschen Kinos.
Dieser Film begeistert nicht nur Cineasten, sondern auch bibliophil Interessierte, nicht nur aufgrund der zentralen Rolle der klösterlichen Bibliothek und dem Mysterium um das „
Zweite Buch der Poetik - Über die Komödie“ von
Aristoteles, sondern auch, weil der vor 10 Jahren verstorbene
Umberto Eco als einer der bekanntesten Büchersammler gilt, weswegen die Verfilmung des Romans in der Woche nach der
Rare Books Week in Kooperation mit der
Pirckheimer-Gesellschaft gezeigt wird.
Zuvor wird gemeinsam mit dieser Bibliophilen-Gesellschaft der Dokumentarfilm über die Antiquariatsszene in New York „The Booksellers – aus Liebe zum Buch“, gezeigt. Das Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend Till Schröder wird die Händlerin Heather O’Donnell (Honey & Wax Booksellers) aus dem Film interviewen. Am Tag darauf wird dort der Dokumentarfilm „Umberto Eco – Eine Bibliothek der Welt“ gezeigt.
The Booksellers: 17. September 2026, 17 Uhr
Umberto Eco – Eine Bibliothek der Welt: 18. September 2026
Kino Filmkunst 66
Bleibtreustr. 12, 10623 Berlin-Charlottenburg
Der Name der Rose: 24. September 2026, 20:30 Uhr
Kino Casablanca
Friedenstraße 12/13, 12489 Berlin-Adlershof
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