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Montag, 31. August 2026

7. Aschaffenburger BuchKunstSalon

Messen sind für die Buchkunst weit mehr als reine Verkaufsveranstaltungen. Sie sind wichtige Treffpunkte für Künstlerinnen und Künstler, Sammlerinnen und Sammler, Verlage und alle, die sich für besondere Bücher, Grafik und Druckkunst begeistern. Hier entstehen Kontakte, neue Projekte und nicht selten langjährige Verbindungen.
Aus diesem Gedanken heraus riefen die Künstlerin Susanne Theumer, der Künstler Frank Eißner und Bernhard Hench im Jahr 2020 den Aschaffenburger BuchKunstSalon ins Leben. Seitdem findet er jedes Jahr parallel zur Frankfurter Buchmesse von Freitag bis Sonntag statt. Der BuchKunstSalon setzt bewusst auf persönliche Begegnungen, handwerkliche Qualität, künstlerische Individualität und den direkten Austausch zwischen Kunstschaffenden und Publikum.

Der 7. Aschaffenburger BuchKunstSalon zieht vom bisherigen Ort im Café Krèm in die frühere Pumpenfabrik, der nun für kulturelle Zwecke genutzt wird. Auch die Teilnehmer-Liste ist noch ein bisschen illustrer geworden. So kommt Katrin Stangl, die aktuelle Hans-Meid-Preisträgerin aus Köln, und aus Leipzig kommt der Bibliophilen-Abend mit seinen hochwertigen Pressendrucken. Mit The Bear Press, dem Verlag Thomas Reche, der Berliner edition wasser im turm, dem Papierkünstler John Gerard und der Sascha Juritz-Pawel-Pan-Presse ist die Buchkunst bestens vertreten, ebenso wie von Künstlern Urte von Maltzahn-Lietz und Inka Grebner.
Die Büchergilde Gutenberg ist ebenfalls vertreten und zeigt Arbeiten von Peter Zaumseil, Antje Wichtrey, Gerda Lepke, Hans Ticha, Klaus Süß und Klaus Raasch.

9. - 11. Oktober 2026
Pumpenfabrik
Podium 30A, Würzburger Straße 30 A, Aschaffenburg

Dienstag, 9. Juni 2026

Klaus Raasch (1960 - 2026)

Klaus Raasch ist in der Nacht von Sonntag zu Montag nach langer schwerer Krankheit eingeschlafen.
Klaus Raasch, ein letztes Mal in der Öffentlichkeit auf der BuchDruckKunst April 2026
Klaus Raasch, geboren 1960 in Wanne-Eickel, studierte von 1981–1986 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Visuelle Kommunikation. Mit Artur Dieckhoff gründete er 1984 die Buchdruckwerkstatt Schwarze Kunst. Seit 1986 ist er als freier Künstler in Hamburg tätig und 

Neben seinem Schaffen als Grafiker, Drucker und Verleger der Edition Klaus Raasch, in der er mit zahlreichen Künstlern zusammenarbeitete, wird er allen Freunden des bibliophilen Buches und der Druckgraphik als langjähriger Ausrichter der BuchDruckKunst im Museum der Arbeit in Hamburg unvergessen in Erinnerung bleiben.

8 Kommentar(e):
09. Juni 2026: Abel Doering hat gesagt
Ich bin dankbar, Klaus Raasch kennengelernt zu haben. Wir begegneten uns das erste Mal 2013 auf der artbook.berlin und ich lernte seine entgegenkommende Art zu schätzen. Seitdem bereicherten seiner Drucke und Bücher meine Sammlung, viele davon geschenkt. Das Internet war ihm ein notwendiges Übel, er liebte auf Papier fixiertes. Ich werde unsere Korrespondenz vermissen.
Die Trauerfeier zum Gedenken an Klaus Raasch wird am 25. Juni 2026, 13.30 Uhr in Hamburg stattfinden.
09. Juni 2026: Silke Konschak hat gesagt
Ich lernte Klaus Raasch in Hamburg kennen, als ich Ausstellende war. Und es tut mir so unendlich leid, dass er nicht mehr hier auf der Erde weilt. Danke! Schade, dass ich ihn nicht selbst verabschieden kann, da ich zu diesem Zeitpunkt in China bin. Wir, die wissen, was Du für Druck/ Buch und alle getan hast, werden Dich nicht vergessen.
09. Juni 2026: Brigitte Iseli-Neustäbler hat gesagt
Mein Beileid
10. Juni 2026: Astrid Foese hat gesagt
Es gibt Menschen, ohne die die Welt einfach ärmer ist und Klaus ist (ich weigere mich noch „war“ zu schreiben) so ein Mensch. Nun möchte ich mir vorstellen, dass Artur irgendwo schon eine neue kleine alte Scheune gefunden hat, in der die beiden vergnügt ihrem Handwerk nachgehen werden, in einem anderen Aller-Leine-Tal.
11. Juni 2026: Kerstin Schlömer hat gesagt
Ein in jeder Hinsicht wunderbarer und besonderer Mensch, welcher viel zu früh gehen musste. RIP 🖤 Er hat wunderbare Werke geschaffen und wird immer in Erinnerung bleiben. 😢.
11. Juni 2026: Ralf Plenz hat gesagt
R.I.P.
11. Juni 2026: Jürgen Kipp hat gesagt
Ich blickte immer bewundernd nach oben, wie schön Du das alles hinbekommen hast. Ruhe in Frieden, lieber Klaus.
11. Juni 2026: Ralf Plenz hat gesagt
Nicht zu vergessen Artur Dieckhof, der bereits am 21.11.2020 verstarb. R.I.P. – wunderbar das Buch von Klaus Raasch über dessen Leben. Mit ihm hat er sehr lange den Verlag „Schwarze Kunst“ geleitet. *Ralf

Montag, 18. Mai 2026

artGrafik Ahrenshoop 2026

Die artGrafik 2026 ist Geschichte - hier noch einmal ein Rückblick auf ihre Eröffnung durch Henry Günther.

Sonntag, 12. April 2026

ein Fest für Bibliophile

Fotostrecke aufrufen durch Klick auf die Abb.
Ein Wochenende voller Begegnungen mit Freunden des Bibliophilen ist in Hamburg zu Ende gegangen, die BuchDruckKunst 2026, erstmals organisiert von Matthias Taube und Annette Kölbel.
Bereits einen Tag vor der Eröffnung der 21. Messe für Druckgrafik, Künstlerbücher und Druckhandwerk war das Museum für Arbeit mit geladenen Gästen gut besucht, das wurde am Wochenende noch getoppt.
Peter Engel und Rudolf Angeli
Neben den Künstlerinnen und Künstlern, die man aus den vergangenen Messen kennt und den neu dazugekommene Ausstellern wird man auf den Fotos Buchschaffende treffen, die seit über einem Jahrzehnt nicht mehr dabei sein konnten. Naturgemäß war die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem eigenen Stand, betreut von Rudolf Angeli und Peter Engel auf der BuchDruckKunst präsent, aber auch mit Ständen der Mitglieder wie corn.elius, Ralf Plenz, John Gerard, Rainer Ehrt, Fred Lautsch, dem Verein für die Schwarze Kunst, Rainer Stec, Hanif Lehmann, Henry Günther, Klaus Raasch, Claus Lorenzen, Tina Flau, Hans-Hilmar Koch und Armin Schubert und Franziska Neubert.
Armin Schubert und Abel Doering
3 Kommentar(e):
12. April 2026: Gabriele hat gesagt…
Danke für die tollen Bilder, auch wenn es nur ein kleiner Trost ist, nicht selbst vor Ort sein und all' die wunderbaren Dinge in Augenschein nehmen zu können!
13. April 2026: Klaus D. Schult hat gesagt...
Danke für den Bericht und die umfangreiche Fotostrecke, die einen sehr guten Eindruck von der Hamburger Veranstaltung vermittelt.
14. April 2026: Astrid Froese hat gesagt…
Es war wirklich wieder ein Fest - für die Sinne und für Herz und Seele!

Dienstag, 31. März 2026

Hamburg - Treffpunkt für Bibliophile

In 10 Tagen wird die BuchDruckKunst wieder Freunde des Bibliophilen mit einem Angebot aus Druckgrafik, Künstlerbuch, Druckhandwerk empfangen.

Im Erdgeschoß der Neuen Fabrik werden neben den „Meistern der Einbandkunst“ oder der „Grafische Gruppe“ des Museums auch Armin Schubert mit den Bücherkindern Brandenburg mit einem Stand vertreten sein.
Armin Schubert (rechts) am Stand der Bücherkinder auf der BDK 2025 
Klaus Raasch wird in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht an seinem Stand stehen und auch die „Pirckheimer-Gesellschaft“ wird in der Alten Fabrik leider nicht durch Rudolf Angeli vorgestellt, aber trotzdem mit einem Stand vertreten sein, und ihre Mitglieder „Verein für die Schwarze Kunst“, der „Widukind-Presse“ mit Hanif Lehmann, „buchkunstbalance“ mit Henry Günther, der „Offizin Schwarze Kunst“ mit Hans-Hilmar Koch und der „Edition Ehrt“ sind mit eigenen Präsentationen auf der Messe zu finden.
Über alle Aussteller kann man sich hier genauer informieren.

Messe: 11./12. April 2026
Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Countdown bis zur BuchDruckKunst

Montag, 2. Februar 2026

Save the Date: 11. /12. April

Die BuchDruckKunst 2026 bietet Besuchern wie gewohnt das gesamte Spektrum rund um das künstlerisch hochwertige Buch: Druckgrafik, Künstlerbuch, Druckhandwerk, nicht mehr durch Klaus Raasch ausgerichtet, der Konzeption und Organisation er von 2017 bis 2025 übernahm, sondern erstmals durch Annette Kübel und Matthize Taube. Klaus Raasch wird 2026 selbst als Aussteller an der Messe teilnehmen.
Neben dem Live-Papierschöpfen, den neuesten Grafik- und Buch-Editionen namhafter Künstlern erwarten den Besucher viele weitere Highlights in der Alten und der Neuen Fabrik des Museums der Arbeit in Barmbek, so die „Meister der Einbandkunst“ oder die „Grafische Gruppe“ des Museums und die „Pirckheimer-Gesellschaft“, die mit Armin Schubert das letzte Buchprojekt der „Bücherkinder Brandenburg“ vorstellen wird.

Messe: 11./12. April 2026
Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Countdown bis zur BuchDruckKunst

Sonntag, 4. Januar 2026

Save the Date: artGRAFIK AHRENSHOOP

Teilnehmer:
Frank Eißner / Aschaffenburg
Rainer Ehrt / Kleinmachnow
Tina Flau / Potsdam
Ute Hausfeld / Berlin
Hans Götze / Ahrenshoop
Henry Günther / Ribnitz-Damgarten
Susann Hoch / Leipzig
Gudrun Illert / Weimar
Anna Käse / Werl
Urte von Maltzahn-Lietz / Leipzig
Britta Matthies / Hohen Viecheln
Graphische Kunst / Memmingen
Matthias Taube
Susanne Theumer
Peter Zaumseil / Elsterberg

Messe: 14. - 17. Mai 2026
Strandhalle Ahrenshoop

Countdown bis zum Start der artGRAFIK Ahrenshoop

Samstag, 1. November 2025

Vom Mehrwert des Einhorns

Seit 2008 widmen sich die Bücherkinder Brandenburg unter Betreuung durch ihren „Büchervater“ Armin Schubert jährlich einem Buchprojekt, wobei sie zu einem gemeinsamen Thema forschen, eigene Gedanken und Geschichten schreiben und Graphiken schaffen, unterstützt durch Künstler.
S. 44: Beschwerde der Fische, Mattis, 10 Jahre / S. 45: Petrus Akkordeon, Einhorn als Pegasus
So entstand seit 2016 z.B. ein Buch zum 100. Geburtstag des Buchgestalters und Illustrators Werner Klemke, „Du liebe Hühnerkastanie. Auf den Spuren von Jurek Beckers Postkarten-Poesie“, „Arno Mohr von hinten oder Nichts geht verloren“, „Metzkes & Metzkes / Ein Pferd für den König und den Prinzen“, zu Ehren von Franz Fühmanns „Egbert Herfurt. Bücher fallen nicht vom Himmel“, „Die Farben der Kindheit“, das Friedensbuch “Pax questuosa”, „Vom Aufstehen mit Eva, mit Abel, mit Noah und mir“ und in diesem Jahr „Vom Mehrwert des Einhorns“.
Dieses Buch ist Bibliophiles des Momats. Den Titel des in bewährter Weise von Henry Günther (BuchKunstBalance) gestalteten und gebundenen, in 65 Exemplaren erschienen Titels ziert eine Graphik von Angela Hampel, die auch als signierter Gicleédruck, gedruckt von Klaus Raasch, in das Buch eingebunden ist, auf dem Rücktitel eine Zeichnung von Pètrus Akkordéon. Auf den 72 Seiten finden sich u.a. weitere Illustrationen als Radierungen von den Bücherkindern Brandenburg, die unter Leitung von Dietmar Block und Armin Schubert in der AG Grafik/Buchillustration, entstanden., Satz und Layout übernahm Sven Märkisch vom Gutenberg-Druckladen Brandenburg.
erstes und letztes Bild: Pètrus Akkordéon, mittig: Bücherkinder

Donnerstag, 29. Mai 2025

ein bewegtes Wochenende für Bücherfreunde

An diesem Wochenende warten auf Freunde des gut gemachten Buches in kleinen Auflagen, sowie auf Liebhaber des Künstlerbuches und der Druckgraphik in Deutschland gleich zwei Messen, die 4. artGrafik Ahrenshoop und die 27. Mainzer Minipressenmesse.
Auch am Kaiserstuhl erwartet Bücherfreunde auf dem Endinger Büchermarkt ein reichhaltiges Angebot an Antiquarischem.
die Vorbereitungen in Ahrenshoop laufen auf Hochtouren, Fotos: Henry Günther
Thomas Offhaus präsentiert seine Arbeiten auf der artGrafik
In Mainz werden u.a. die Pirckheimer Brigitte Neustäbler und Hanif Lehmann dabei sein, beide gestalteten schon einmal in der Auflage stark limitierte Graphiken für den Berliner Bibliophilen Abend.

Die Messe am Schmal-Übergang des Fischlands in den Darß in der Strandhalle in Ahrenshoop direkt hinter den seeseitigen Dünen des Kultbades öffnet ihre Pforten Donnerstag bis Sonnabend von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Dort werden dabei sein: Susann Hoch, Urte von Maltzahn-Lietz und Hans Bote aus Leipzig sind dabei, Tina Flau aus Potsdam, Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt aus Kleinmachnow, Ute Hausfeld und Peter Rensch aus Berlin, Martin Max aus Weimar, Christina Sauer aus Ibbenbühren im Münsterland, Peter Zaumseil kommt aus dem Elsterberg, Britta Matthies aus Hohen Viecheln und Louise Heymans sowie Klaus Raasch, Tita do Régio Siva aus Hamburg, aus Thüringen, Gotha, reist wieder Thomas Offhaus an, mit Radierungen und den kürzesten Weg hat Hans Götze aus Ahrenshoop.

29. Mai - 1. Juni 2025
Strandhalle Ahrenshoop
Dorfstraße 16b, 18346 Ahrenshoop

30. Mai - 1. Juni 2025
Mainzer Rheingoldhalle

31. Mai & 1. Juni 2025
Endingen am Kaiserstuhl

Freitag, 9. Mai 2025

4. artGrafik Ahrenshoop

Mit der artGrafik Ahrenshoop, die bereits zum 4. mal stattfindet, hat Henry Günther für druckgrafische Arbeiten  einen Ort geschaffen, an dem zeitgenössische Kunst eine attraktive Präsenz einnimmt.

Mit ihren Arbeiten der grafischen Techniken (Hochdruck, Tiefdruck und Flachdruck sowie Zeichnung und Fotografie) sind 16 zeitgenössische Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt. In der Strandhalle direkt hinter den seeseitigen Dünen des Kultbades stellen eine kleine und feine Auswahl von Buchkünstlerinnen und Buchkünstler, Grafikerinnen und Grafiker aus: Susann Hoch, Urte von Maltzahn-Lietz und Hans Bote aus Leipzig sind dabei, Tina Flau aus Potsdam, Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt aus Kleinmachnow, Ute Hausfeld und Peter Rensch aus Berlin, Martin Max aus Weimar,
Christina Sauer aus Ibbenbühren im Münsterland, Peter Zaumseil kommt aus dem Elsterberg, Britta Matthies aus Hohen Viecheln und Louise Heymans sowie Klaus Raasch, Tita do Régio Siva aus Hamburg, aus Thüringen, Gotha, reist wieder Thomas Offhaus an, mit Radierungen und den kürzesten Weg hat Hans Götze aus Ahrenshoop.

Die Messe am Schmal-Übergang des Fischlands in den Darß öffnet ihre Pforten Donnerstag bis Sonnabend von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

29. Mai - 1. Juni 2025

Strandhalle Ahrenshoop
Dorfstraße 16b, 18346 Ahrenshoop

Sonntag, 6. April 2025

Fotos von der BuchDruckKunst 2025 in Hamburg

Die Pirckheimer-Gesellschaft war mit ihren Hamburger Mitgliedern Rudolf Angeli, Peter Engel und Elke Rehder auf der BuchDruckKunst 2025 vertreten und an einem weiteren Stand präsentierte Armin Schubert die Ergebnisse der Arbeit der Bücherkinder Brandenburg. Auch der Berliner Bibliophilen Abend war mit Maria Bogdanovich und Abel Doering auf der Hamburger Messe vertreten.
durch Klick auf die Abbildung können einige Fotos von der  aufgerufen werden
Fotos © ad (47), © Armin Schubert (1)
1 Kommentar:
9. Mai 2025, Ralf Plenz ...

Sonntag, 2. März 2025

Deutsch-Niederländische Grafikbörse Borken

Abb. © Rainer Ehrt
Die Deutsch-Niederländische Grafikbörse Borken ist die größte und älteste Grafikmesse Deutschlands mit ca. 70 Ausstellenden, u.a. Franziska Neubert, Klaus Raasch, Petra Schuppenhauer, Rainer Ehrt, Susanne Theumer, Nadine Respondek, und Heike Küster!
Am Stand der ebenfalls teilnehmenden  Büchergilde Gutenberg werden neue Arbeiten von Eva Pietzcker, Philipp Hennevogl, Katrin Stangl, Druckstöcke von Antje Wichtrey, Radierungen von Katja Lang und Giesela Mott-Dreizler, neue Bücher von Svato Zapletal, Vorzugsausgaben mit Orig.-Fotografie von Barbara Klemm aus dem Thomas Reche Verlag und vieles mehr gezeigt.

7. bis 9. März 2025

Stadthalle Borken/Westfalen
Am Vennehof 1

Freitag, 21. Februar 2025

BuchKunstBalance auf der artGrafik Ahrenshoop

1990 erschien der erste Titel der Edition Balance von Henry Günther, damals noch in Berlin-Köpenick angesiedelt - in diesem Jahr feiert BuchKunstBalance, inzwischen in Gelbensande beheimatet, seinen 35. Gründungstag.

Neben bibliophilen Editionen in enger Zusammenarbeit mit anderen Künstlern verdankt die GRAPHIK und das BUCH Henry Günther auch die artGrafik Ahre4nshoop, die 2025 das viertemal stattfindet.

Gemeinsam mit BuchKunstBalance werden in diesem Jahr wieder 15 Wegbegleiter und Künstlerfreunde in der Strandhalle Ahrenshoop ihre Werke vorstellen, darunter Rainer Ehrt, Tina Flau, Urte von Maltzahn, Tomas Offhaus, Klaus Raasch und Peter Zaumseil.

29. Mai - 1. Juni 2025

Strandhalle Ahrenshoop
Dorfstr. 16b, 18347 Ahrenshoop

Typografik zur BuchDruckKunst: Herzblut und Werkschwarz

Das diesjährige Motto der 20. Verkaufsmesse für Erlesenes auf Papier macht deutlich, was die wesentlichen Voraussetzungen für die Tätigkeit der gut 60 teilnehmenden Aussteller sind: Die Begeisterung für Themen unterschiedlichster Art in Wort und Bild, die mit viel Liebe zum Detail in Verbindung mit handwerklichen Satz-, Druck- und Bindetechniken in oft außergewöhnliche Formen gebracht werden.

Werkschwarz, hergestellt aus Ruß und Leinöl, trocknet als Druckfarbe nur durch »Wegschlagen«, also durch Einziehen in das Papier. Es steht für den traditionellen Buchdruck, der im Museum der Arbeit von den Ehrenamtlichen des Grafischen Gewerbes anschaulich vorgeführt wird. Dazu gehören das manuelle Gießen von Bleilettern nach »Gutenberg-Art«, der Maschinensatz mit der Lino- und Monotype, das Fräsen von Holzlettern für Plakate und natürlich der Druck mit historischen Tiegel- und Schnellpressen.

Rot und Schwarz sind auch die Farben der Typografie. Das Motiv zur BuchDruckKunst 2025 stammt von Klaus Raasch, der minimalistisch nur zwei Schriftzeichen verwendete: Ein anthrazitfarbenes Ypsilon und ein Fragezeichen, dessen Bogen rot wie eine ewige Flamme aus einer Feuerschale lodert, während der dazugehörige Punkt offenkundig davon gerollt ist und in einem gedeckten Grün autark in einer imaginären Landschaft steht. Die Verwendung von Schriftzeichen aus der »Gill Sans« des englischen Bildhauers und Grafikers Eric Gill unterstreicht die poetische Klarheit des Bildes.

Ursprünglich erschien die Typografik 1998 als Farblinolschnitt auf dem Plakat zur Ausstellung »BuchDruckKunst« von Klaus Raasch in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky. Der Titel wurde von Stefan Bartkowiak für die – zeitgleich mit der Eröffnung des Museums der Arbeit – neugegründete Norddeutsche Handpressenmesse übernommen und steht bis heute repräsentativ für die deutschsprachige Buchkunst-Szene.

Mit der erneuten Verwendung des Motivs verabschiedet sich Klaus Raasch von der Messe, die er seit 1997 gestalterisch begleitet und seit 2016 eigenständig organisiert hat. Mit einem neuen Team und frischen Ideen wird es jährlich zur gewohnten Zeit weitergehen …

BuchDruckKunst: 4. – 6. April 2025

Stiftung Historische Museen Hamburg | Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Mittwoch, 16. Oktober 2024

Klaus Raasch, Im Atelier »Schwarze Kunst«

Im März 2024 wurde bei mir völlig unerwartet ein Pankreas-Karzinom festgestellt. Diese Diagnose hat mein privates wie geschäftliches Leben unter andere Vorzeichen gestellt – die sofort eingeleitete Chemotherapie konnte die Erkrankung eingrenzen und ermöglicht einen schmerzfreien Alltag.
Meine ergänzende persönliche Therapie war die Erstellung eines Werkverzeichnisses. Schnell wurde klar, daß ein Buch nicht reichen würde, denn alles sollte reichhaltig und nicht nur in Briefmarkengröße bebildert werden. So entstanden insgesamt drei Bände »Im Atelier«:


(Klaus Raasch)

Band 1 enthält die Druckgrafik aus den »Hamburger Jahren« der Schwarzen Kunst von 1984 bis 2002, begleitet mit Texten von Michael Haupt. 152 Seiten mit 154 farbigen Abbildungen und 38 S/W-Fotografien.
Band 2 zeigt die Werke aus dem ländlichen Atelier im Aller-Leine-Tal von 2003 bis 2024. Mit einem Essay von Marco Arellano Gomes (Text) und Jérome Gerull (Fotografie). 168 Seiten mit 211 farbigen Abbildungen und 20 farbigen Fotografien.
Band 3 enthält alle Bücher und Grafiken, die in der Edition Holzweg, im Verlag Schwarze Kunst und in der Edition Klaus Raasch erschienen sind. Mit einem Beitrag von Jürgen Bönig, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter der Grafischen Abteilung des Museums der Arbeit. 160 Seiten mit 260 farbigen Abbildungen und Fotografien.

Alle drei Bände werden auf ein griffiges Naturpapier im Indigo-Verfahren »on demand« gedruckt und erscheinen als fadengeheftete Broschur im Format 29,7 x 21 cm. Jede Ausgabe kostet 28  kann separat bestellt werden, die Umschlagkaschierung mit Softtouch-Folie ermöglicht eine intensive Nutzung. Beim Kauf aller drei Bände gibt es für jeden Band einen Schutzumschlag auf historischem Papier der 1970er Jahre mit jeweils zwei Büttenrändern.
Für das Konvolut kann eine Archivbox geordert werden, außerdem erscheinen die Vorzugsausgabe A und die Vorzugsausgabe B mit mehreren bzw. einer Typografik.

Samstag, 13. April 2024

Handgefertigtes, Buchkunst und ein hochinteressiertes Publikum

Seit 1998 wird im Hamburger Museum der Arbeit, die Messe BuchDruckKunst veranstaltet. Der Name sagt zwar fast alles aus, aber wenn man hingeht, öffnen sich dem Betrachter neue Welten.

Mehr als 60 Aussteller haben am Wochenende vom 5. bis 7. April 2024 ihre Arbeiten gezeigt. Jedoch waren nicht nur Bücher zu sehen, ihr Anteil ist in den letzten Jahren zurückgegangen, sondern sehr viele kleinformatige Drucke, egal ob als Holzschnitt, Linolschnitt, Radierung, Siebdruck und Ähnlichem mehr sowie Reproduktionen solcher Werke. Das ist der Haupttrend der Veränderung in den letzten Jahren.
Etliche Aussteller sind schon zum 15. Mal auf der Messe, und dem Veranstalter Klaus Raasch ist es zu verdanken, dass auch jüngere Buchkünstler einen Ausstellerstand haben. Die Qual der Wahl, aus doppelt so vielen Bewerbungen auszuwählen, ist sicher nicht zu unterschätzen. Jedes Jahr kommen etwa 2.500 Besucher nach Hamburg-Barmbek, um sich inspirieren zu lassen, besonders schöne Stücke zu finden und diese zu kaufen. In diesem Jahr waren es laut Veranstalter rund 1.900. Im Eintrittspreis von 12 Euro sind der farbige Katalog und ein Ausstellerverzeichnis enthalten. Sicherlich werden keine ganz großen Geschäfte abgewickelt, dient doch ein Messestand in erster Linie der Kundenpflege und dem absolut grandiosen haptischen Vergnügen, neue Produkte in die Hand zu nehmen und zu bewundern. Hierbei ist nicht entscheidend, ob es Unikate, Drucke in Kleinstauflagen oder Offset-Reproduktionen in größeren Auflagen sind, es geht um Buchkunst abseits des Üblichen.
Für mich als Journalist beginnt die Qual der Auswahl, was ich dem geneigten Leser näherbringen möchte. Ich habe mich auf fünf Beispiele konzentriert, die unterschiedlicher im Handwerk nicht sein können. 

... weiterlesen auf "Die auswärtige Presse e.V."

(Ralf Plenz)

Montag, 18. März 2024

10 Jahre Logbuch-Verlag

Porträtfoto: Caro Dirscherl
Axel Stiehler
feiert das zehnjähriger Bestehen seines Logbuch-Verlags und ist mit seinen literarischen Fundstücken zum ersten Mal bei der BuchDruckKunst dabei (wurde ja auch Zeit!). 
Während der Inhalt der Hefte in gängigen Druckverfahren hergestellt wird, druckt Axel die Cover (und manchmal auch grafische Beilagen) nach guter alter Buchdruck-Art auf einem Tiegel.

(Klaus Raasch)

BuchDruckKunst: 5. - 7. April 2024

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Dienstag, 12. März 2024

Marginalien #252

Bücher erzählen Geschichten. So weit, so nicht neu. Literatur lebt vorn Wunsch des Menschen, sich anderen mitzuteilen, der Sterblichkeit ein Schnippchen zu schlagen. Geschichtenerzähler, Bänkelsänger, Buchdrucker, Mikrofilmverfilmer, Cloud Sales Representative: Beständig suchen wir, Erfahrung ein verlängertes Leben zu schenken. Wer schreibt, der bleibt. Was gleichermaßen wirkt, ist das Buch als Objekt. Gebrauchspuren, Exlibris, Stempel, Sammlungskontext: Bibliophile lieben Bücher nicht nur des Inhalts und der Gestalt wegen, sondern gerade ob der Geschichte hinter dem Exemplar. Diese Marginalien-Ausgabe ist voll solcher Beispiele.
(aus dem Editorial: Till Schröder)

In einem der Beiträge erwähnt Klaus Raasch, der unter dem Titel "Unterwegs im Büchermeer" über die 19. BuchDruckKunst in Hamburg schreibt, dankenswerter Weise auch die Bücherkinder Brandenburg.
Die von Matthias Gubig gestaltete typografische Beilage enthält die Schrift Typografisches Sündenregister von Albert Kapr, als graphische Beilage erhalten Mitglieder der Pirckheimer Gesellschaft eine von zwei Schablithografien zu Jean Paul, Die wunderbare Gesellschaft oder In der Neujahrsnacht (Die Maske), von Rolf Münzner, in je 325 Exemplaren gedruckt von Stephan Rosentreter im Lithographischen Atelier Leipzig.

Montag, 19. Februar 2024

BuchDruckKunst 2024: Unterwegs im Büchermeer

Die neuen Magazine mit dem wunderbaren Motiv von Anja Harms sind im Museum der Arbeit eingetroffen!
Hamburg als Austragungsort der Messe für Erlesenes auf Papier legt es nahe, Motive mit maritimen Bezug zu gestalten. In diesem Jahr ist es ein abstrakt gehaltenes Gefährt, das über die sonnen(oder mond?)beschienene Wasseroberfläche gleitet. Ein Horizont ist nicht erkennbar, das Boot – oder sind es aufgeschlagene Buchseiten? – schwebt direkt in das Blickfeld des Betrachters.
Anja Harms setzt damit Anliegen der Messe in eine poetische, stark abstrahierende und dennoch konkrete Form um, die typisch für die Arbeitsweise der Künstlerin ist. Die Grafik-Designerin erhielt für ihre Buchgestaltungen zahlreiche Preise und Auszeichnungen, ihre Künstlerbücher sind in vielen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten, u.a. in der Tate Gallery, dem Victoria & Albert Museum und der Bibliothek des Museum of Modern Art.

Alle Besucher der BuchDruckKunst erhalten mit dem Eintritt ein kostenloses Exemplar. Wer nicht bis zur Messe warten möchte, kann sein Exemplar schon jetzt im Shop Klaus Raasch bestellen …
64 Seiten, bester farbiger Offsetdruck auf Naturpapier im Format 17 x 24 cm, Fadenheftung mit Klappenbroschur.

Messe: 5. - 7. April 2024

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3
D – 22305 Hamburg

Mittwoch, 17. Januar 2024

Graphik des Monats: Klaus Raasch – Wellenberge

Klaus Raasch – Wellenberge
Bildformat 45 x 22 cm
auf Bütten 53 x 30 cm,
Auflage 40 Expl., sign., num.

Preis: 180 Euro
Das erfolgreiche Projekt Das Meer. La Mer. The Sea. findet mit der Reihe Seestücke eine Fortsetzung. Die Farbholzschnitte entstehen in loser Reihenfolge und sind nicht auf einen konkreten Text bezogen. Sie erscheinen in einem schlanken Hochformat – die Serie wurde im September 2020 anlässlich der Ausstellung »Unterwegs im Meer der Farben« im Museum Wilhelm Morgner Soest vollständig präsentiert.

Jedes Motiv wird in mehreren Druckgängen von den Hölzern abgezogen, der Spannungsbogen reicht dabei von fein nuancierten bis zu sehr expressiven Tönungen. Die Farben werden von Hand angemischt und kommen in vielen transparenten und deckenden Schichten zum Einsatz. Die Verwendung einer hochwertigen Andruckpresse ermöglicht nicht nur äußerst präzise Paßgenauigkeit, sondern auch die Wiedergabe feinster Strukturen.

Diese Präzision ist die Voraussetzung für den Aufbau hauchdünner Farbschichten, die den fertigen Druck wie gemalt, manchmal leicht und schwerelos erscheinen lassen. Ebenso wichtig für das Ergebnis ist ein geeignetes Papier. Hier fiel die Wahl auf das Bütten »Alt Bern« der Firma Zerkall in einer leichten Grammatur von 150 g/qm. Das Material hat eine raue und eine glatte Seite; für den Druck wurde die glatte Oberfläche gewählt.

Klaus Raasch, geboren 1960 in Wanne-Eickel, studierte von 1981 bis 1986 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Visuelle Kommunikation. Mit Artur Dieckhoff gründete er 1984 die Buchdruckwerkstatt Schwarze Kunst. Seit 1986 ist er als freier Künstler in Hamburg tätig und hat als Grafiker, Drucker und Verleger der Edition Klaus Raasch mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet.

Arbeiten des Künstlers zeigten u.a. das Gutenberg Museum Mainz (2008), die Albrecht Dürer Gesellschaft Nürnberg (1993) und das Druckmuseum Rendsburg (1998). Gesammelt werden sie von der Deutsche Nationalbibliothek Leipzig, dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, dem Klingspor-Museum Offenbach und dem Museum van het Boek, Den Haag.