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Montag, 31. August 2026

7. Aschaffenburger BuchKunstSalon

Messen sind für die Buchkunst weit mehr als reine Verkaufsveranstaltungen. Sie sind wichtige Treffpunkte für Künstlerinnen und Künstler, Sammlerinnen und Sammler, Verlage und alle, die sich für besondere Bücher, Grafik und Druckkunst begeistern. Hier entstehen Kontakte, neue Projekte und nicht selten langjährige Verbindungen.
Aus diesem Gedanken heraus riefen die Künstlerin Susanne Theumer, der Künstler Frank Eißner und Bernhard Hench im Jahr 2020 den Aschaffenburger BuchKunstSalon ins Leben. Seitdem findet er jedes Jahr parallel zur Frankfurter Buchmesse von Freitag bis Sonntag statt. Der BuchKunstSalon setzt bewusst auf persönliche Begegnungen, handwerkliche Qualität, künstlerische Individualität und den direkten Austausch zwischen Kunstschaffenden und Publikum.

Der 7. Aschaffenburger BuchKunstSalon zieht vom bisherigen Ort im Café Krèm in die frühere Pumpenfabrik, der nun für kulturelle Zwecke genutzt wird. Auch die Teilnehmer-Liste ist noch ein bisschen illustrer geworden. So kommt Katrin Stangl, die aktuelle Hans-Meid-Preisträgerin aus Köln, und aus Leipzig kommt der Bibliophilen-Abend mit seinen hochwertigen Pressendrucken. Mit The Bear Press, dem Verlag Thomas Reche, der Berliner edition wasser im turm, dem Papierkünstler John Gerard und der Sascha Juritz-Pawel-Pan-Presse ist die Buchkunst bestens vertreten, ebenso wie von Künstlern Urte von Maltzahn-Lietz und Inka Grebner.
Die Büchergilde Gutenberg ist ebenfalls vertreten und zeigt Arbeiten von Peter Zaumseil, Antje Wichtrey, Gerda Lepke, Hans Ticha, Klaus Süß und Klaus Raasch.

9. - 11. Oktober 2026
Pumpenfabrik
Podium 30A, Würzburger Straße 30 A, Aschaffenburg

Samstag, 18. Juli 2026

Hot Printing!

Bereits zum dritten Mal bringt das Klingspor Museum mit einem Druckfestival druckbegeisterte Menschen an einem Wochenende zusammen, um Drucke zu machen, zu sehen und zu kaufen. Vom risogedruckten Zine bis zur traditionellen Druckgrafik ist das gesamte Spektrum der Möglichkeiten vertreten. Workshops, Vorträge, Musik und Getränke vervollständigen das Erlebnis.
Bei Hot Printing treffe sich über 90 Künstlerinnen und Künstler, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Thema Drucken beschäftigen. Eine junge und agile Szene zeigt ihre Druckerzeugnisse.
Die Besucher und Teilnehmer erwarten Stände, Workshops, Lesungen, Vorträge, Ausstellungen, Musik, eine Bar, gutes Essen und spannender Austausch. Das Festival ist gewachsen und findet sich jetzt im Klingspor Museum, auf dem Museumsvorplatz, im Hof des Büsingpalais, im Haus der Stadtgeschichte und in der Druckwerkstatt im Bernardbau.
Mit dabei sind Barbara Beisinghoff, Edition Wasser im Turm, Ingo Cesaro, Inka Greb, Meister der Einbandkunst und der Verein für die Schwarze Kunst.

22. / 23. August 2026 
Offenbach

Montag, 15. Dezember 2025

4. Brandenburger Bilderbogen

Bibliophiles außer der Reihe ist ein ganz aktueller Druck - die Jahresgabe 2025 des Berliner Bibliophilen Abend - ein separat gedrucktes Blatt eines BRANDENBURGER BILDERBOGENs.

Dieser, in der Galerie Sonnensegel e.V. gedruckte Bilderbogen, traditionell im Format 50 x 70 cm, vereint wieder von 16 Künstlern geschaffene originalgrafischen Postkartenmotive, diesmal zum Thema "Chapeau", welche am 15. März 2025, dem Tag der Druckkunst zum „Vierten BRANDENBURGER BILDERBOGEN 2025“ vereint wurden.
Die einzelnen Motive, die auf der Rückseite den Namen des Künstlers tragen, können auch ausgeschnitten und als Postkarten verwendet werden.
Bei den zweifarbigen Linolschnitten handelt es sich um Arbeiten von (zeilenweise von lks. oben nach rechts unten):

 
Hagen Bäcker - 14,
Frank Eißner - 4,
Matthias Frohl - 12,
Irmela Gertsen - 13,
Moritz Götze - 9,
H. Hoffmann - 15,
Ikosidio - 3,
Nancy Jahns - 6,
Phillip Janta - 11,
Erwin Leber - 2,
Sven Märkisch - 10,
Steffi Möbius - 1,
Janine Wentorf - 5,
Moïra Swan - 7,
G. Westermann - 8,
Jana Wilsky - 16.

Die 30 Exemplare des Bilderbogens für den BBA wurden als separate Auflage mit einem entsprechenden Vermerk gedruckt und nummeriert, davon jeweils 15 Exemplare in einem eigenen Farbton.
Der Brandenburger Bilderbogen, dessen 4. Edition gleichzeitig Jahresgabe 2025 des BBA ist, führt seit 2021 die alte Tradition weiter, mittels manueller Druckverfahren aktuelle oder allgemein interessierende Themen in der Öffentlichkeit zu behandeln und zu verbreiten.
Vorgabe für die dazu zum vierten mal von der Galerie Sonnensegel eingeladenen Künstler ist ein Thema, die Technik (zweifarbiger Linolschnitt), das Format (Postkarte) und die jährlich wechselnde Druckfarbe. Beim Ersten Brandenburger Bilderbogen war dies das Thema "KARAMBOLAGE", beim Zweiten Brandenburger Bilderbogen das Thema "RENDEZVOUS" und beim Dritten Brandenburger Bilderbogen das Thema "SOMNAMBUL".

Bislang waren neben den oben genannten folgende Künstlern an den Brandenburger Bilderbogen beteiligt:
Jan Beumelburg
, Dietmar Block, Marina Block, Jeannette Goldmann, Frieder Heinze, Sabine Herrmann, Tobias Jacob, Constanze Kreiser, Ruth Loibl, Paul Pribbernow, Christian Radeke, Martina Stein, Gertrud Zucker, Anne Deuter, Inka Grebner, Lydia Lander, Urte von Maltzahn-Lietz, Martina Stein, Anya Triestram, Annegret Frauenlob, Angela Hampel, Ulrike Jänichen, Katja Labedzki, Rita Lass, Lars Peterson, Thomas Rabisch, Anke Tippelt, Hanneke van der Hoeven, Katja Zwirnmann.

Dienstag, 25. November 2025

wiedergelesen: »La Paloma« auf der artbook.berlin

Auf der artbook.berlin 2025 wurde ich wieder auf ein Siebdruckheft aufmerksam, welches bereits 2017 auf der Ausstellung »augen:falter meets Ringelnatz und La Paloma« der Leipziger Künstlerinnen-Gruppe augen:falter um Katja Zwirnmann, Petra Schuppenhauer, Franziska Neubert, Nadine Respondek-Tschersich, Inka Grebner, Urte von Maltzahn-Lietz, Julia Penndorf und Gerlinde Meyer im Ringelnatz-Geburtshaus gezeigt wurde:
»La Paloma«, gezeichnet von Inka Grebner, 2016 herausgegeben und in drei Farben im Handsiebdruck gedruckt von corn.elius in der edition wasser im turm. berlin. 24 Seiten, 28 x 18,5 cm, Auflage3 200 Expl. , davon 30 Expl. mit signierter Graphik als Vorzugsausgabe, 28 / 58 €. 

Die Melodie von »La Paloma« ist auf der ganzen Welt bekannt geworden. Wahrscheinlich singt Hans Albers im Film „Große Freiheit Nr. 7“ aus dem Jahre 1944 die beliebteste deutsche Interpretation. Der Kabarettist und Filmregisseur Helmut Käutner hatte einen neuen Text zu dem populären Lied geschrieben. Das Heft enthält den ursprünglichen Text von Sebastian de Grader, der das Lied um die Mitte des 19. Jahrhunderts komponierte, sowie Verse von Heinrich Rupp (1838-1917), der eine französische Version des Liedtextes ins Deutsche übersetzte, die aus dem ursprünglichen Sehnsuchtslied ein Seemannslied machte.

Sonntag, 14. Mai 2023

in Mainz dabei: Titi Zaadnoordijk

Nun heißt es nicht mehr lange warten auf die nächste, die 26. Mainzer Minipressen-Messe.

Mit dabei ist u.a. die ANDANTE Handpresse von Peter Rensch, die Katzengraben-Presse von Christian Ewald, Christophe Carbenay, Hendrik Liersch mit der Corvinus-Presse, Die gläserne Libelle mit Barbara Beisinghoff, Silke Müller mit Erlesenem & der Büchergilde, Annegret Frauenlob, John Gerard mit Paperworks, die Pirckheimerinnen Inka Grebner und Brigitte Iseli-Neustäbler, der Gans Verlag, Anja Harms, Herzattacke, Günther Wilhelm mit Independent Art, der Pirckheimer Ralf Plenz mit dem Input-Verlag, Tanja Leonhardt, der MaroVerlag, Ingo Cesaro, die Pirckheimer Hanfried Wendland mit NeueKleiderDrucke und Peter J. Moosbrugger mit der Pegasus Presse, Hilmar Koch mit der Offizin Schwarze Kunst, die Edition Schwarze Seite mit Eckhard Froeschlin, Andrea Lange mit der Sonnenberg-Presse, der Verlag der neun Reiche des Pirckheimers Steffen Marciniak, natürlich corn.elius, auch die widukind-presse des Pirckheimers Hanif Lehmann.

Auch Titi Zaadnoordijk wird wieder dabei sein, mit ihren Büchern, Karten und andere Sachen. Jeden Tag um 15 Uhr wird es von ihr eine kleine Poesieperformance geben, auf der sie dann ihre neuen, auf Deutsch übersetzten Gedichte lesen wird.
Messe: 18. - 21. Mai 2023

Mainz
Rheingoldhalle und Gutenbergmuseum

Sonntag, 22. Januar 2023

Persephones Wintergarten

2008 gründete sich in Leipzig das Künstlerkollektiv augen:falter mit den Künstlerinnen Inka Grebner, den Pirckheimern als Schöpferin der Graphik des Jahrestreffens 2019 bekannt, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann.
Um den Jahreswechsel 1019/20 stellten sich die augen:falter in der Brandenburger Galerie Sonnensegel mit der Ausstellung "Vielfalter" vor. Neben den Mappenwerken wie "Die Gedanken sind frei", "Waldrand" und "Einübung ins Paradies" war der Graphikzyklus "Imaginäre Islandreise", der aus Anlass der Frankfurter Buchmesse 2011 mit dem Gastland Island entstand, sowie Drucke in unterschiedlichsten Formaten bis hin zu originalgraphische Postkarten zu sehen, geschaffen in den unterschiedlichsten Techniken und variationsreichen Bildfindungen.

Nun konnte den Marginalien 247 für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft je ein Blatt eines zweifarbigen Linolschnitts aus dem Zyklus "Persephones Wintergarten" beigelegt werden, der in einer Auflage 1.190 Expl. im Atelier carpe plumbum, Leipzig, gedruckt wurde, davon 770 Exemplare exklusiv für die Pirckheimer-Gesellschaft.
  • Inka Grebner (Stillleben mit Dame)
  • Urte von Maltzahn-Lietzt (Gartenmondvioline)
  • Franziska Neubert (Zicke, Zacke ...), hiervon erscheinen nur die 110 Pirckheimer-Expl.
  • Julia Penndorf (Still Alive)
  • Nadine Respondek (Fruchtig, fuchtig & verblichen)
  • Petra Schuppenhauer (Blumen)
  • Katja Zwirnmann (Totenkopfschwärmer)

Donnerstag, 19. Januar 2023

Marginalien 247

Marginalien mit dem Blatt
Petra Schuppenhauer, Blumen
Christiane und Norbert Grewe führen uns durchs »Goldene Zeitalter der fantastischen Buchillustration« genannten Hochzeit der Prunkbände für Märchen und Schauergeschichten zwischen Jugendstil und Art déco. Eine Zeit künstlerischer Opulenz mit wohlklingenden Namen wie Rackham, Dulac, Clarke, Bilibin, Nielsen und vielen mehr. Maria Bogdanovich bringt uns eine weitere goldene Ära nahe: Die Zeit bibliophiler Fülle in Deutschland zwischen 1899 und 1933. Ihr Blick auf jene gut 30 produktiven Jahre mit unzähligen, bis heute nachwirkenden Publikationen, Ausstellungen und
Inka Grebner, Stillleben mit Dame
Gesellschaftsgründungen erzählt sie entlang eines Mannes:
G. A. E. Bogeng - und erinnert an seinen Klassiker Die Großen Bibliophilen, der dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum erfährt. Auf die eigentliche bibliophile Bonanza aber stößt Matthias Wehry in unserer Reihe Berühmte Bücher. In den 1830ern erschien in England eine kostbare Bibel: Der Drucker De La Rue veröffentlichte das New Testament auf mit Gold bedrucktem Porzellanpapier. 
Und letztlich ist unsere Grafische Beilage diesmal ein wahres Füllhorn: Die Künstlerinnengruppe »augen:falter« schuf für uns gleich ganze sieben Motive.

(Till Schröder, aus dem Editorial)

augen:falter, Persephones Wintergarten, Auflage 1.260 Expl., davon 770 für die Pirckheimer-Gesellschaft, gedruckt im Atelier carpe plumbum, Leipzig
  • Inka Grebner (Stillleben mit Dame)
  • Urte von Maltzahn-Lietzt (Gartenmondvioline)
  • Franziska Neubert (Zicke, Zacke ...)
  • Julia Penndorf (Still Alive)
  • Nadine Respondek (Fruchtig, fuchtig & verblichen)
  • Petra Schuppenhauer (Blumen)
  • Katja Zwirnmann (Totenkopfschwärmer)

Dienstag, 6. Juni 2017

G8 im Ministerium für Illustration

Der Ausstellungstitel G8 steht hier sinnbildlich für die Gruppe der acht augen:falter, einer artistischen Vereinigung, die im Jahr 2009 gegründet wurde – nicht zuletzt, um Gipfel zu stürmen.
Dem Künstlerkollektiv mit Leidenschaft für originalgraphische Techniken gehören Inka Grebner, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek-Tschersich, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann an. Die Künstlerinnen arbeiten gemeinsam an verschiedenerlei Publikationen im Bereich der Druckgraphik. Diese Gemeinschaftswerke stellen sie neben eigenen Büchern, Mappen und Graphiken auf Buch- und Graphikmessen in Deutschland und anderswo aus.
Franziska Neubert
Jüngstes Beispiel für die erprobte Zusammenführung der unterschiedlichen künstlerischen Handschriften sind die Holzschnitte für das Buch »Einübung ins Paradies«. Die zugrunde liegende Erzählung von Ingo Schulze spielt im Tierpark Berlin. Das - bis hin zum Text im Bleisatz - ganz und gar originalgraphische Buch wurde in der Abteilung Grafisches Gewerbe des Museums der Arbeit in Hamburg gedruckt. Eine Auswahl der Werke von augen:falter kann im Ministerium für Illustration erworben werden.

Ausstellungseröffnung: 8. Juni, 19 Uhr
Ausstellung: 8. Juni bis 8. Juli 2017

Ministerium für Illustration
Gallery for contemporary popular drawings and prints
Chausseestraße 110, 10115 Berlin

Mittwoch, 3. Februar 2016

Einübung ins Paradies

Seit Juni 2015 drucken Walter Fischer und ich in der Grafischen Werkstatt des Museums der Arbeit das sensationelle 12. Werk der Edition Die Holzschnittbücher mit originalen Holzschnitten der Leipziger Gruppe augen:falter: Inka Grebner, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek-Tschersich, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann.
Franziska Neubert
Die bisher unveröffentlichte Erzählung von Ingo Schulze schildert aus der Sicht einer Besucherin die Geschichte und Atmosphäre des Berliner Tierparks: „Hier hecheln keine Jogger herum, kein Radfahrer schießt vorbei, dieser Ort eignet sich weder für Geschäftsessen noch für Betriebsfeiern. (…) Der Tierpark erzeugt in mir mehr und mehr ein Gefühl der Schwerelosigkeit, des Behütetseins, als gehörte ich dazu.“ Die augen:falter illustrierten den Text mit je einem farbigen und einem schwarz-weißen Holzschnitt.[...]
Petra Schuppenhauer
Der Text entstand auf einer Linotype-Setzmaschine im Museum für Druckkunst in Leipzig, [...] Der aufwendig in Linol geschnittene dreifarbige Schutzumschlag mußte aufgrund seiner Größe von Thomas Siemon, ebenfalls Leipzig, gedruckt werden. Das gesamte Werk ist somit auch eine Hommage an die Zeit des Buchdrucks, der nur noch in wenigen Werkstätten ausgeübt wird. [...]
(Klaus Raasch in seinem Blog SchnittStellen)

Vernissage: 18. Februar 2016, um 18 Uhr 
Die augen:falter stellen sich und ihr Projekt vor, Petra Schuppenhauer präsentiert die Vorzugsausgabe des neuen Buchs, der Schauspieler Stephan Möller-Titel liest aus dem Werk. 
Ausstellung 19. Februar – 16. April 2016

Büchergilde
Besenbinderhof 61 · 20097 Hamburg

Lesung mit Ingo Schulze: 22. Februar 2016, um 19 Uhr

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3 · 22305 Hamburg