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Sonntag, 6. September 2026

Tag der offenen Tür mit Ursula Mattheuer-Neustädt

Ursula Mattheuer‑Neustädt zählt zu den bedeutendsten deutschen Zeichnerinnen und Grafikerinnen ihrer Generation und wurde für ihre Illustrationen mehrfach ausgezeichnet. 1972 erhielt sie den Kunstpreis der Stadt Leipzig.
Foto: Archiv der Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung
Zu den Tagen der Industriekultur wird in der Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung ein Tag der offenen Tür stattfinden, an welchem anlässlich des 100. Geburtstages von Ursula Mattheuer-Neustädt ein umfangreicher Einblick in ihr zeichnerisches und grafisches Schaffen gegeben wird.
Die Stiftung wurde nach dem Tod von Wolfgang Mattheuer von der Ehepartnerin und Künstlerin im Jahre 2006 gegründet, um das künstlerische Werk von Wolfgang Mattheuer und Ursula Mattheuer-Neustädt zu bewahren, wissenschaftlich zu bearbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darüber hinaus wird das Wirken von Wolfgang Mattheuer als akademischer Lehrer und seine Ausstrahlung auf Schüler und künstlerische Nachfahren hervorgehoben.

11./12. September 2026
Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung
Hauptmannstraße 1, Leipzig

Gleichzeitig läuft aus Anlass der 100. Geburtstages der Künstlerin in Leipzig seit zwei Monaten und noch bis Anfang Oktober eine Ausstellung zum Werk von Ursula Mattheuer-Neustädt.

Ausstellung: 10. Juli - 02. Oktober 2026
Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11, 04107 Leipzig

Ausstellung und Jahresgabe des Radiervereins München

In einer Gastausstellung des Vereins für Original-Radierung zeigt Madeleine Heublein SPUREN“.
Räume entstehen durch Bewegung. Erhellende Präsenz durch Ausloten, durch Sich-Hineinbegeben. Aber da ist kein Streben, das frei wäre von Zurückweichen, Aussetzen, Ermatten, von Brüchen und Verwerfungen. Nichts davon erlischt, alles bleibt. Jegliches Bewegen hinterlässt Spuren.
Kein Tun, das verschwindet. Bei den Arbeiten handelt es sich um Monotypien. Tiefdruckfarbe wird auf eine Kupferplatte aufgebracht, mit Werkzeugen bearbeitet und auf Bütten gedruckt. Es braucht der Kontrolle von Atmung, innerer Erregung und Eingebung. Höchste Konzentration für das Fixieren unbekannter Zeichen.

Vernissage: 9. September 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 10. - 13. September 2026

Radierverein München
Ludwigstr. 7, 80539 München

Samstag, 5. September 2026

Angela Hampel - Malerei und Grafik

Nach einer erfolgreichen Ausstellung in der Brandenburger Kinder- und Jugendgalerie „Sonnensegel“ sind die Werke Angela Hampels anlässlich ihres 70. Geburtstages noch bis Anfang Oktober in Kamenz zu sehen.
Widmung mit Einzeichnung anlässlich der Ausstellung in Brandenburg a.d. Havel
Die Schau bietet einen Querschnitt durch Figurenwelten, Techniken, Themen und Materialien, die Hampels Œuvre prägen. Vor allem zwei Themenkomplexe, die auch in der Ausstellung mit prominenten Arbeiten vertreten sind, gewannen besondere Bedeutung in ihrem Werk: die antike, griechisch-römische Mythologie und die Bibel mit ihren markanten Gestalten besonders des Alten Testaments. Hier ließen sich exemplarisch menschliche Höhe und Tiefen, Leidenschaften und Irrungen, Liebe und Kampf, Tod und Neubeginn ausloten. Zentraler Anknüpfungspunkt für Hampel waren und sind dabei wie auch in ihrem Œuvre generell die Frauengestalten, geheimnisvolle, starke Frauen, aktiv handelnd, auch im Leiden nicht passiv-erduldend. In vielen Arbeiten der Künstlerin spiegeln sich Träume, Sehnsüchte, Ängste, Visionen, Befürchtungen, Grenz- und Verlusterfahrungen, die über die ausdrucksstarken Gesichter erfahrbar werden, ohne dass es umfangreicher Attribute oder detailliert ausgestalteter Umgebungen bedürfte.
Angela Hampel, Menükarte der Pirckheimer-Gesellschaft 2015, Algrafie
Die Lieblingsfarbe Rot, leuchtend, intensiv, verleiht dem kongenial, geradezu zeichenhaft Ausdruck, changiert zwischen Wärme, Lebenslust, Aggression und blutiger Bedrohung. Und manchmal blitzt, wenn auch vielfach gebrochen, eine im Œuvre der Künstlerin eher seltene Leichtigkeit des Seins auf. Eine Serie zur Laokoon-Gruppe, die sich in das Themenfeld der Mythologie einordnet, ist extra für diese Schau geschaffen worden, angeregt durch den Kamenzer Abguss dieser Plastik. Ein weiterer Teil der Schau ist den von Hampel gestalteten Künstlerbüchern gewidmet. Neben einem Buch zu einem Werk des spanischen Dichters Federico García Lorca ist ein Künstlerbuch zu Heinrich von Kleists Drama „Penthesilea“ zu sehen. 

Ausstellung: 24. Juli - 4. Oktober 2026
Malzhaus, Sonderausstellungsbereich
Pulsnitzer Str. 6, 01917 Kamenz

Heidrun Hegewald - Das dialogische Prinzip

Pietà (Ausschnitt), 1984,
Öl auf Hartfaser, 120 × 110 cm
(Foto: Bernd Kuhnert)

Die Berlin Art Week läutet jährlich im September die neue Kunstherbstsaison ein. Über 100 Museen, Sammlungen, Galerien, Projekträume und eine Kunstmesse gestalten ein abwechslungsreiches Festivalprogramm—und machen die deutsche Hauptstadt damit fünf Tage lang zum Hotspot für zeitgenössische Kunst.
 
Die Galerie Gesellschaft lädt in diesem Zusammenhang ein zur Ausstellung "Das dialogische Prinzip - Malerei, Zeichnung und Druckgrafik von Heidrun Hegewald".

Zur Ausstellung erscheint das 7. Künstlerheft der Galerie Gesellschaft; die Vorzugsausgabe enthält einen exklusiven Siebdruck in einer Auflage von 50 Exemplaren.

Art Week Berlin: 9. - 13. September 2026
Vernissage H. Hegewald: 11. September 2026, 18 Uhr
Ausstellung H. Hegewald: 11. September - 24. Oktober 2026
Finissage: 24. Oktober 2026, 16 Uhr, mit einer Feier zum 90. Geburtstag der Künstlerin

Galerie Gesellschaft
Auguststraße 83, 10117 Berlin

Donnerstag, 3. September 2026

100 Sächsische Grafiken 2026 - Lob des Ungehorsams

Die 16. Grafikbiennale 100 Sächsische Grafiken 2026 steht unter dem Motto „Lob des Ungehorsams“.

Zum diesjährigen Wettbewerb hatten 113 Künstlerinnen und Künstler 304 Arbeiten eingereicht. Von der Jury ausgewählt wurden Werke von 66 Künstlerinnen und Künstlern. Dank großzügiger Spenden können fünf Preise für herausragende Arbeiten vergeben werden. In der Ausstellung wird darüber hinaus ein Publikumspreis vergeben, dessen Trägerin wir zur Finissage bekanntgeben werden.
von Steffen Büchner zur Grafikbiennale eingereichte Arbeiten
Die 16. Biennale sächsischer Druckgrafik lenkt mit ihrem Leitthema den Blick auf aktuelle Herausforderungen für die eigene Urteilsbildung in gesellschaftlichen Prozessen. Mehr denn je sind emanzipierte Haltungen gefragt. 100 Arbeiten geben 100 Perspektiven.
Die druckgrafische Szene in Sachsen entfaltete in den letzten Jahren eine enorme Dynamik, dank der vielen Werkstätten, dem wieder entstehenden Markt für Druckgrafik und den beiden Hochschulen des Landes. Die Ausstellung gibt einen breiten Spiegel des aktuellen Geschehens quer durch die Generationen.

Vernissage und Preisverleihung: 8. September 2026, 19:30 Uhr, Einführung: Mathias Lindner, Jurymitglied
Ausstellung: 8. September - 22. November 2026

Neue Sächsische Galerie
Neue Chemnitzer Kunsthütte e.V.
Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz

Freitag, 28. August 2026

mini MAXI Print Teil 1 2026

Die Ausstellung Mini Maxi Print Teil 1 Berlin 2026 kehrt mit einer weiteren Ausgabe zurück.
Die Ausstellung erkundet weiterhin die Bandbreite des Mediums Druck und kombiniert intime, kleinformatige Werke mit kühnen, großformatigen Arbeiten. Im Laufe der Jahre hat sie sich zu einer unserer wichtigsten jährlichen Ausstellungen entwickelt, die aufstrebende Talente und etablierte Künstler aus ganz Europa und darüber hinaus zusammenbringt.


Für das Jahr 2026 umfasst die Ausstellung 52 Grafikkünstler und mehrere eingeladene Bildhauer und Keramiker und bietet ein umfassendes Spektrum von Mini bis Maxi.

Eröffnung: 7. Oktober 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 7. Oktober - 22. Dezember

GALLERI HEIKE ARNDT DK
Voigtstrasse 12, 10247 Berlin - Friedrichshain

Mittwoch, 19. August 2026

EinBlick #10: Schön, kostbar, gigantisch

Die Universitätsbibliothek Leipzig präsentiert im EinBlick #10 im Rahmen des Jüdischen Kulturjahres Tacheles, kuratiert von Dr. Christoph Mackert den Leipziger Machsor, eine der berühmtesten hebräischen Handschriften, die sich aus dem Mittelalter erhalten haben. Er enthält die Gebete und Gesänge für die jüdischen Festtage und ist reich mit kostbarer Buchmalerei geschmückt. Aus konservatorischen Gründen ist das gewaltige Manuskript aus dem frühen 14. Jahrhundert üblicherweise im Tresor der Universitätsbibliothek Leipzig unter Verschluss. 
Nun gibt es zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren wieder die Gelegenheit, den Leipziger Machsor zu sehen. Ein besonderes Highlight: Während der Ausstellungszeit wird der Band wöchentlich einmal geblättert!

Vernissage: 10. September 2026, 19 Uhr, es sprechen Dr. Christoph Mackert, Leiter des Handschriftenzentrums der UB Leipzig, und Dr. Jörg Deventer vom Leibnitz Institut für jüdische Geschichte und Kultur Simon Dubnow über jüdisches Kulturerbe der Superlative. Im Fokus stehen unter anderem Fragen von Besitzgeschichte und der für uns bestehenden Verantwortung für jüdisches Kulturgut.
Ausstellung: 11 September –25. Oktober 2026
    
Bibliotheca Albertina
Beethovenstr 6 · 04107 Leipzig

Mittwoch, 12. August 2026

Rainer Ehrt „Hoffmanns Lebenselixiere”

Der Buchhändlerkeller, keine Buchhandlung, kein Keller, aber besonderer Ort für Freunde der Literatur, veranstaltet eine Ausstellung mit Zeichnung und Druckgraphik von Rainer Ehrt unter dem Titel „Hoffmanns Lebens-Elixiere“.
In komplexen graphischen Kompositionen nach Motiven aus Hoffmanns Biographie und seinen Werken – zugleich Vexierbilder, ironische Kaleidoskope und respektvolle Hommagen – werden Hoffmann und einige seiner Obsessionen und Imaginationen visualisiert: Frauen, Spiegel, Tod, Liebe, Magie, Rausch, Doppelgänger, Transzendenz; alle Arten von Geistern, Geisterbeschwörung und Geistesverwirrung; sein anarchischer Sinn für Humor und Groteske, die Verehrung Mozarts und nicht zuletzt die Faszination, die der Dichter gegenüber der rätselhaften Eleganz seines Katers empfand.
  
Vernissage: 1. September 2026, 20 Uhr, Rainer Ehrt liest aus seinem in der Edition Vevais erschienenen Band „Zerstreute Sammlung“ mit Geschichten über phantastische, sinnenfrohe und überraschende Begegnungen, Moderation: Hartmut Mangold
Ausstellung; 1. September - 30. Oktober 2026

Buchhändlerkeller
Alt-Lietzow 12, Hofgebäude, 10587 Berlin-Charlottenburg

Dienstag, 11. August 2026

Schönsten Deutschen Bücher aus sechs Jahrzehnten

© Stiftung Buchkunst,
Visuals: Studio Tillack Knöll, Design Practice
Im Jahr 2026 feiert die Stiftung Buchkunst ihr 60-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums präsentiert die Stiftung eine besondere Ausstellung  im Rahmen des World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 mit einer exklusive Auswahl der Schönsten Deutschen Bücher aus sechs Jahrzehnten.

Die Jubiläumsausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Buchgestaltung und dokumentiert die kulturelle Bedeutung des Buches als ästhetisches Objekt. Im Museum werden sowohl historische als auch zeitgenössische Werke präsentiert, die die Vielfalt und Innovation der letzten 60 Jahre widerspiegeln.

Ein unabhängiges Auswahlkuratorium, bestehend aus Experten aus den Bereichen Buchgestaltung und Buchherstellung, Literatur, Kunst, Fachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch, hat die Exponate aus dem umfangreichen Archiv der Stiftung in Frankfurt ausgewählt. Diese vielseitige Auswahl verdeutlicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und technologischen Entwicklungen der Buchgestaltung.

Mit dieser Ausstellung setzt die Stiftung Buchkunst nicht nur einen Blick zurück auf ihre eigene Geschichte, sondern setzt auch einen wichtigen Impuls für die Zukunft der Buchgestaltung und deren kulturelle Bedeutung im digitalen Zeitalter.

5. September - 1. November 2026
Museum Angewandte Kunst
Frankfurt am Main

Donnerstag, 6. August 2026

BuchstabenBilderBücher

BuchstabenBilderBücher - Bücher von Rolf Lock
© Rolf Lock
Schreibend malen
Die Schrift folgt der Linie. Der Linie hat sich der Kalligraph Rolf Lock verschrieben. Die Ausstellung versammelt groß- und kleinformatige Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind. Lock bevorzugt handgeschöpfte Papiere, alte Druckbögen, bedruckt und unbedruckt, oder alte Buchdeckel. In Locks Buchstaben spiegelt sich die Entwicklung der Schrift von den Hieroglyphen bis zur Stenografie und digitalen Chiffren. Lock ist ein Meister der Linienführung und profunder Kenner abendländischer und orientalischer Schriften. Aus Buchstaben formt er Worte und Sätze, bevorzugt Verse und Sentenzen von Shakespeare bis Novalis und von Lear bis Morgenstern oder Böll. Er schreibt und interpretiert, aber auch längere Texte und Erzählungen, die in handgeschriebenen und handgebundenen Editionen, in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten sind. Die Themen umkreisen das menschliche Leben, Freude und Leid, Natur und Umwelt. Aber auch Träume und Phantasien greifen Raum.
Hochformatigen Büchern stehen gefaltete Leporellos und gebundene Büchlein mit japanischen Haikus gegenüber. Fliegende Blätter eröffnen ungewöhnliche Perspektiven. Insekten und Tierwesen beleben und bewegen Rolf Locks Bilder und Buchstabenwelt. Sie folgen der Natur, hoch- und spätmittelalterlichen Handschriften, aber vor allem Locks Phantasie. Die großen Tiere schließen sich einem Tieralphabet an, das von Alligator bis Zebra reicht, geschrieben und illustriert in Morgensterns oder Ringelnatz‘ Manier. Zu seinen Lieblingstieren zählen Krokodile und Vögel aller Arten. Hier in der Tierwelt setzt methodisch Locks überbordende Freude an, seine Lust an bunten Seifenblasen, kratzigen Federn und spritzenden Pinseln. Er scheut keine Mittel, kein Material um Schrift zum Ausdruck zu bringen, zum Leben zu erwecken – gemeint ist: was dahintersteckt und verborgen ist!


(Dr. Wolfgang Gaitzsch)

Ausstellungseröffnung: 18. September 2026, 19 Uhr
19. September - 25. Oktober 2026

Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln
Heinrich-Böll-Platz/Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln

Dienstag, 4. August 2026

Aus der Mitte Europas

Tschechische Buchkunst von 1900 bis zur Gegenwart - Buchkunst aus dem Kunstgewerbemuseum Prag
© Jirí Balcar. Foto: Kunstgewerbemuseum Prag
Tschechien ist der diesjährige Ehrengast der Buchmesse. In diesem Rahmen präsentiert das Kunstgewerbemuseum Prag ausgewählte Schätze der Buchkunst aus seiner hochkarätigen Sammlung. In 17 Kapiteln wird die tschechische Buchkunst von der Zeit um 1900 bis in die Gegenwart vorgestellt, dabei zeigt sich, wie verschiedene Kunstströmungen und gesellschaftliche Entwicklungen ihren Niederschlag in Typographie, Bucheinband, Illustration und Plakat finden. Die Bücher werden zum ersten Mal im Ausland präsentiert, so kann Vieles, bei uns noch wenig Bekanntes, entdeckt werden.

Herausragende Werke des Jugendstils, darunter Arbeiten von international bekannten Künstlern wie Richard Teschner und Alfons Mucha, werden gezeigt. Weniger bekannt bei uns ist die Buchkunst der Prager Avantgardebewegungen, die sich ab den 1910er Jahren entwickelten. Der Kubismus erfuhr in Prag eine besondere Ausformung in Architektur und Design mit kristallinen Formen. Die Buchkunst dieser Zeit nahm die Formensprache auf, Protagonisten des Prager Kubismus wie František Kysela, Vratislav Hugo Brunner, Method Kaláb sind in der Ausstellung vertreten.
Zu den wichtigsten Künstlern der tschechischen Moderne gehört Karel Teige, der auch als Kunsttheoretiker und Publizist Einfluss nahm und zu den Gründern des Poetismus, einer rein tschechischen Kunstrichtung gehörte. Seine Fotomontagen und typographischen Montagen machten ihn international bekannt. Mit Ladislav Sutnar wird eine weitere wichtige Position der Avantgarde präsentiert.
Auch der tschechische Surrealismus hatte seine ganz eigene Ausprägung. Zu den wichtigsten Künstlern und Künstlerinnen gehören hier Jindřich Štyrský und Toyen.
In der Nachkriegszeit setzten Zdenek Seydl und Jaroslav Šváb Maßstäbe mit ihren farbigen Umschlaggestaltungen. In dieser Zeit erlebte das Bilderbuch eine Blüte, die phantasievollen Illustrationen erlangten internationale Aufmerksamkeit. Jiří Trnka und besonders Zdeněk Miler waren weit über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Die farbenfrohen, surrealen Illustrationen der Malerin Květa Pacovská zeigen höchstes künstlerisches Niveau.
Auch die experimentellen Kunstrichtungen der sechziger Jahre fanden ihren Niederschlag in der tschechischen Buchkunst, Jiří Kolář gehört mit seinen Montagen zu den wichtigen europäischen Künstlern seiner Zeit.
Ein bei uns eher unbekanntes Kapitel dürften die Bücher des Samisdat, der inoffiziellen Kultur sein. Abseits der geförderten Kultur entstand im Untergrund eine vitale Szene. Ein weiteres Kapitel zeigt die kreative Energie, die die Revolution von 1989 in der Kunst freisetzte.
Schließlich wirft die Ausstellung auch einen Blick auf das zeitgenössische tschechische Buchdesign.

Vernissage: 4. September 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 5. September - 29. November 2026

Klingspor Museum Offenbach
Herrnstraße 80, 63065 Offenbach

Dienstag, 28. Juli 2026

Wasserkunst, Malerei und Grafik

In Wurzbach ist aktuell die Ausstellung Wasserkunst, Malerei und Grafik, u,a, mit computerbasierter Grafik von Sieglinde Kunath, zu sehen.
Druck nach einer Zeichnung von Sieglinde Kunath
Auch das Sommerfest für die Kunst des Kunsthauses Müller steht in diesem Jahr unter dem Thema Wasser. Traditionell hängt Grafik auf der Wäscheleine. Die Musiker des Hot Club d´ Allemagne erfreuen mit Swing und Jazz und man kann bei hausgebackenen Kuchen und Kaffee inmitten von Kunst beisammen sein.
Zur Ausstellung erscheint eine Vorzugsgrafik „Landung eines U-Bootes“ von Michael Fischer-Art

Ausstellung: 29. Juli - 2. Oktober 2026
Lesung: 1. August 2026, 14 Uhr „Zwei Wassertropfen auf Reisen“. Mit der Autorin Irene Zoch und der Illustratorin Sieglinde Kunath
Sommerfest: 22. August 2026 um 14.00 Uhr
Tag des offenen Denkmals: 13. September 2026, 10 - 18 Uhr
Kunsthaus Müller
è Kunsthaus Müller & Galerie für zeitgenössische Kunst
Markt 6, 07343 Wurzbach/Thüringen

Donnerstag, 23. Juli 2026

Das Erbe der Menschheit

Mit »Das Erbe der Menschheit« präsentiert das Goethe-Institut München eine ebenso kraftvolle wie vielschichtige Ausstellung, die visuelle Welten zwischen Erinnerung und Zukunftsvision entfaltet.
Zu sehen sind eindringliche Illustrationen und Grafiken, die furchtlos politische, gesellschaftliche und tabuisierte Themen ins Zentrum rücken.
Die stilistische und thematische Vielfalt dieser Bildwelten beeindruckt nicht nur durch das außergewöhnliche Können der beteiligten Zeichner, sondern auch durch ein ungewöhnliches Druckverfahren: Offset-Lithographien in bis zu fünf Sonderfarben verleihen jedem Exponat eine besondere Tiefe, Leuchtkraft und physische Präsenz.
© Mandy Dziubek
Ein zentrales Motiv der Ausstellung ist das spannungsreiche Verhältnis zwischen Menschen und Technik. Die chinesische Science-Fiction-Autorinnen Gu Shi und Chi Hui entwerfen in ihren Erzählungen faszinierende Zukunftsszenarien: Städte, die auf dem Ozean wurzeln. Künstliche Intelligenzen, die Blockbuster schreiben. Leben, die gespeichert, zurückgespult und neu gestartet werden können. Die bildmächtigen Visionen zu diesen Fragen wurden von Studierenden der Hochschule Düsseldorf und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig entwickelt. Die Bilder erschienen in den Büchern »Das Erbe der Menschheit« und »Im Ozean ein Mutterschiff«.
© Ulrike Steinke
Die Ausstellung reicht weit über Science-Fiction hinaus. Die Ausstellung entfaltet außerdem ein Panorama von unterschiedlichen Themen und inspirierenden Illustrationen, die in der Reihe »MaroHefte« veröffentlich wurden. Sie lädt zur Begegnung mit fragwürdigen Verschwörungstheorien, gesellschaftlichen Absurditäten und eigenwilligen Erfindungen ein.
Insgesamt werden Bilder und Plakate aus 14 der bisher erschienenen 22 »MaroHefte« gezeigt.

Vernissage: 24. Juli 2026, 18.30 Uhr, Dr. Imke Mohr (Institutsleiterin), Einführung: Gudrun Bouchard (Kuratorin), musikalische Begleitung: Matthias Heiligensetzer (Jazz-Pianist)
Ausstellung: 27. Juli – 18. September 2026

Goethe-Institut München
Rablstraße 24, München

Dienstag, 21. Juli 2026

WH : M

Im Literaturhaus Leipzig sind die Druckgrafiken der Altenburger Künstlerin Sabine Müller zu sehen, deren Ausstellungstitel "WH: M." eine Verneigung vor dem Dichter Wolfgang Hilbig ist, der sein Lebensthema in immer neue literarisch anspruchsvolle Symbole verwandelte. Eine wesentliche Dimension dessen speist sich aus "M.", der "heimatstraße" und der jahrhundertelang von der Braunkohle geprägten Landschaft mit ihren Menschen, die auch Ausgangspunkt von Sabine Müllers Schaffen ist.

Die Künstlerin begleitet den Transformationsprozess, den das Ende der Braunkohleindustrie hervorruft, im intensiven Austausch mit Wolfgang Hilbigs Dichtung, begab sich sowohl in und um Meuselwitz als auch in Hilbigs poetischem Werk auf eine produktive Reise und schuf zunächst 14 grafische Blätter, die 2025 bei einer Pop-up-Ausstellung in Altenburg gezeigt wurden. Im Literaturhaus präsentiert sie jetzt, anlässlich von Wolfgang Hilbigs 85. Geburtstag 2026, einen größeren Werkausschnitt.

Die Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft macht auf etablierte, aber auch weniger bekannte Künstler und Künstlerinnen aufmerksam, die sich mit Hilbigs Werk beschäftigen, beispielsweise Johannes Heisig 2021 und Strawalde 2023 oder Katja Enders-Plate 2022. Die Offenheit seines Werkes für die künstlerische Adaption ist ein Aspekt, der mit Sabine Müllers Grafikausstellung eine weitere interessante Form gefunden hat.

Vernissage: 21. Juli 2026, 18 Uhr, Gespräch zwischen der Künstlerin und Katrin Hanisch (Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e.V.). Die den Grafiken zugrunde liegenden Gedichte und Texte werden zu hören sein.
Ausstellung: 8. Juli - 2. September 2026

Literaturhaus Leipzig

Donnerstag, 16. Juli 2026

Heinz Knobloch - Mit Feuilletons gegen Geschichtsvergessenheit

Heinz Knobloch (3.3.1926 – 24.7.2003), geboren in Dresden, fand als Journalist und Schriftsteller in Berlin den Mittelpunkt seines Schaffens und Wirkens.
Im Mitgliederverzeichnis von 1981 der Pirckheimer-Gesellschaft, der er bis 1985 angehörte, wird er als Sammler von „Feuilleton, Berlin, Zeitungen, Judaica und (sic!) Friedhöfe“ ausgewiesen.

Das Stabi-Kulturwerk zeigt unter der Überschrift „Heinz Knobloch - Mit Feuilletons gegen Geschichtsvergessenheit“ eine Ausstellung aus Anlass seines 100. Geburtstages. Die Freunde des Staatsbibliothek zu Berlin und der Berliner Bibliophilen Abend wird in einer Führung diese Ausstellung besuchen.

Ausstellung: 13. Mai - 27. September 2026
Führung: 29. Juli 2026, 15 Uhr, Anmeldung erforderlich

Stabi-Kulturwerk
Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Dienstag, 14. Juli 2026

Widerspenstige Frauenfiguren in der Literatur

Eine Ausstellung in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg „Carl von Ossietzky“ „Wider die Norm. Widerspenstige Frauenfiguren in der deutschsprachigen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart“ widmet sich literarischen Frauenfiguren vom Mittelalter bis heute, die aus unterschiedlichsten Gründen als „widerspenstig“ gelesen werden können. Stets sind ihren Identitätsentwürfen genderspezifische Aushandlungsprozesse eingeschrieben, die sich an den gesellschaftlichen, sozialen wie familiären Rollenzuschreibungen ihrer Zeit reiben. Die Auswahl an Frauenfiguren aus einem breiten Spektrum an Gattungen und Textsorten über die gesamte Zeitspanne der deutschsprachigen Literatur soll den Figurentypus der „widerspenstigen Frau“ als ein Motiv zeigen, das die Geschlechternormen seiner jeweiligen Entstehungszeit reflektiert und damit in vielen Fällen erst sichtbar macht.
(Markus Trapp)

Die ausgestellten studentischen Arbeiten entstanden im Rahmen eines teilfachübergreifenden Lehrprojekts der Älteren und Neueren deutschen Literatur.
Seminarleitung und Ausstellungsorganisation: Dr. Hannah Rieger (Ältere deutsche Sprache und Literatur) und Dr. Jara Schmidt (Neuere deutsche Literatur). Beide sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Germanistik der Universität Hamburg.

Ausstellungseröffnung: 14. Juli 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 15. Juli - 15. September 9.2026

Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky
Durchgang Informationszentrum / Altbau.
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Samstag, 11. Juli 2026

Vielseitige Buchpatienten im Domherrenhaus

Die Ausstellung "Vielseitige Buchpatienten" im Domherrenhaus zeigt neben den Ergebnissen auch den Prozess der aufwendigen Restaurierung. FOCKE STRANGMANN
Der Weser Kurier berichtet unter der Überschrift „Was sich aus restaurierten Büchern lesen lässt“ über eine Sonderausstellung "Vielseitige Buchpatienten" im Domherrenhaus in Verden, in welcher aktuell restaurierte Bände aus der Bibliothek des Domgymnasiums zu sehen sind.

In dieser Sonderausstellung zeigt das Historische Museum Domherrenhaus zusammen mit dem Kreisarchiv und dem Domgymnasium Verden besondere Exponate aus der rund 25.000 Bände umfassenden Historischen Bibliothek des Domgymnasiums, in der sich verschiedenste Atlanten, Landkarten, Handschriften und frühe Drucke aus ganz Europa befinden.
Seit 2022 konnten bisher 14 von rund 1700 beschädigten Titeln dieser Sammlung aus den Jahren 1550 bis 1836 aufwändig restauriert werden.

In der Meldung weist Museumsleiterin Frauke Müller darauf hin, dass eine Rezension des Begleitbands vom Hallenser Michael Spyra zur Ausstellung erschien, der „die verborgenen Geschichten enthüllt“, was, wie sie betont, auch von der Pirckheimer-Gesellschaft gewürdigt wurde. Malte Oehl schreibt über dieses Buch im Weser KurierDer Begleitband erzählt davon: Was lässt sich aus Büchern alles lesen? Nicht nur die Buchstaben, die in ihnen stehen. Wer sich Buchrücken, Einbände und beschädigte Seiten genauer anschaut, bringt mitunter Unerwartetes ans Tageslicht.“

13. Mai - 23. August 2026

Historisches Museum Domherrenhaus
Untere Straße 13, 27283 Verden (Aller)

Donnerstag, 9. Juli 2026

25. Internationaler Bucheinbandwettbewerb

Zum Abschluss des 25. Internationalen Bucheinbandwettbewerbs für Auszubildende 2026 zeigt eine Ausstellung in Köln alle Bücher, die für den Wettbewerb eingereicht wurden.
Ausgelobt wurde dieser internationale Lehrlings-Wettbewerb vom Bund Deutscher Buchbinder e.V. (BDBI) in Zusammenarbeit mit der Stiftung zur Förderung des Bucheinbandes in der Schweiz (SFB) und der Bundesinnung der Kunsthandwerke die Berufsgruppe der Buchbinder, Kartonagenwaren- und Etuierzeuger Österreichs. Teilnahmeberechtigt waren alle Auszubildenden, die in einem Ausbildungsverhältnis in der Schweiz, Deutschland und Österreich oder in anderen Staaten, die den Ausbildungsverordnungen der ausschreibenden Länder entsprechen, stehen.

Im Rahmen der Buchherstellung ist es die Aufgabe von Buchbindern, das Buch in seine letztendliche äußere Form zu bringen, d.h. den Einband zu fertigen. Entsprechend bekamen die Teilnehmenden an dem Wettbewerb die Rohbögen jeweils gleichen Buches. Die Ausführung der Bindung wurde hinsichtlich Gestaltung, Technik und Materialwahl freigestellt. Es wurde jedoch empfohlen, einfache, aber gekonnte Einbände herzustellen.

Ausstellungseröffnung: 24. Juli 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 25. Juli - 6. September 2026

Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln
Heinrich-Böll-Platz/Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln

Freitag, 26. Juni 2026

„Schatten auf dem Mond“

Unter diesem Titel präsentiert das 3 Königinnen Palais in Mirow (Mecklenburg-Vorpommern) eine Ausstellung des ukrainischen Grafikkünstlers Konstantin Kalynovych.
In der Ausstellung werden rund 100 Werke der Druckgrafik präsentiert – Exlibris, Radierungen und PF verschiedener Jahre – sowie etwa 30 Aquarelle, Gouachen und Arbeiten in Mischtechnik. Die Ausstellung ermöglicht es, die Entwicklung des künstlerischen Schaffens nachzuvollziehen und dessen Vielfalt kennenzulernen.

Das Werk Konstantin Kalynovychs zeichnet sich durch höchste technische Meisterschaft, virtuose Beherrschung der Radierung und eine enge Verbindung zur europäischen Kunsttradition aus. In seinen Arbeiten finden sich Anklänge an die Ästhetik alter Meister wie Pieter Bruegel, Jan Vermeer, Hendrick Avercamp, Rembrandt und Albrecht Dürer.
Gleichzeitig sind Kalynovychs Werke unverwechselbar und eigenständig, geprägt von feinem Humor, Poesie und einer besonderen Atmosphäre, die sie auch für das heutige Publikum zugänglich macht.

Dabei ist der Mond ist in Kalynovychs Arbeiten nicht nur ein Himmelskörper, sondern ein Symbol für Ruhe, Traum und die Distanz zum Alltag.

7. August - 31. Oktober 2026

3 Königinnen Palais
Schlossinsel 2a
17252 Mirow

Samstag, 20. Juni 2026

Da lächelt das Mammut

Das Sommerpalais Greiz zeigt Ausstellungen zu den Werken von Harald Kretzschmar, sowie Manfred Sondermann und Heinz Jankofsky.
Kretzschmar, 2024 in Kleinmachnow verstorben, zeichnete regelmäßig für den Eulenspiegel Porträtkarikaturen und schrieb Glossen, Essays und Kunstkritiken für diverse Tageszeitungen. Auch war Kretzschmar Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft und jahrelang Vorsitzender der Zentralen Sektionsleitung »Karikatur im Verband Bildender Künstler der DDR«. Für seine humorvolle Kunst erhielt er wichtige Ehrungen, etwa den Preis der internationalen Ausstellung »Satire im Friedenskampf« (1963), den Kunstpreis der DDR (1971) sowie den Vaterländischen Verdienstorden in Silber (1984).

Neben den Werken Kretzschmars hängen satirische Zeichnungen von Manfred Sondermann (1938–2025). Der Künstler, der bis zu seinem Tod in der Nähe des Satiricums lebte, wird mit einer umfassenden Retrospektive geehrt. Immer wieder griff Sondermann die Berufswelt auf, zeichnete den Spaß in die Technik- und Arbeitswelt. Später reifte er zum politischen Zeichner, karikierte Themen wie Umweltzerstörung, den Verfall der Infrastruktur oder die Falschheit des Systems. Nach 1990 entwickelte der Ingenieur und Karikaturist die Figur Ossikar und begleitete mit ihr über 15 Jahre lang den »Vereinigungsprozess« aus Sicht eines neuen Bundesbürgers, der freilich immer noch ein Ossi ist.

In einem weiteren Raum finden sich 130 Karikaturen von Heinz Jankofsky. Da fällt einem prompt die Zeichnung ein, in der es um die halbvergessene Sendung »Glücksrad« geht: Gesucht wird eine Redewendung. »Doof bl…ibt doof« ist bereits aufgedeckt, der Kandidat sagt: »Ich kaufe ein A.« Oder die Zeichnung eines prähistorischen Paares, das bei starkem Regen verzweifelt Schutz in einem Zelt sucht. Von der anderen Seite lächelt ein Mammut aus einer trockenen Höhle rüber. Die Frau sagt: »Wie wir hausen, ist dir egal. Hauptsache dein geliebtes Mammut steht trocken.« Der gelernte Lokschlosser Jankofsky wurde 1935 in Berlin geboren und verstarb 2002 am Bebersee in der Uckermark. Gern zeichnete er den Alltag mit Standesamt, Kneipe und Haustieren, aber auch absurde Ideen oder blödsinnige Wendungen. Typisch für ihn sind die Figuren – mit Gurken- oder dicken Stupsnasen, Augenringen. Charakteristische Typen, die seit den 70ern die Neue Berliner Illustrierte, den Eulenspiegel oder Die Trommel bevölkerten.

(Thomas Behlert, » junge Welt« vom 19.06.2026)

Manfred Sondermann & Harald Kretzschmar: bis 28. Juni 2026
Heinz Jankofsky: bis 1. November 2026

Satiricum im Sommerpalais
Fürstlich Greizer Park, 07973 Greiz