Freitag, 2. Oktober 2026

Exkursion der Maximilian-Gesellschaft nach Florenz

Wer kennt nicht Florenz mit seinen weltberühmten Uffizien und den Gemälden nicht nur von Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Botticelli oder dem wunderbaren Dom mit seiner bedeutenden Kuppel; entworfen von Filippo Brunelleschi.
Aber es gibt auch ein Florenz der bedeutenden Bibliotheken mit herausragenden Bücherschätzen.
Eingang in das Kunsthistorische Institut
Die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft sind am 28. und 29. Oktober 2027 eingeladen, diese zu entdecken.
Im Zentrum des Besuchs wird das 1897 gegründete Kunsthistorische Institut in Florenz und seiner renommierten Bibliothek stehen. 2025 hatte die Bibliothek des Instituts mit der Schenkung der Bibliotheca Serlupiana eine bedeutende Erweiterung erfahren.
Diese private Bibliothek war ab Anfang des vorigen Jahrhunderts vom Florentiner Filippo Serlupi Crescenzi aufgebaut worden und gilt „als eine der bedeutendsten privaten Büchersammlungen Europas“ (FAZ vom 6. Juni 2025.) Die Sammlung umfasst etwa 13.000 Bände, darunter viele Inkunabeln, Erstausgaben von ca. 1470 bis 1940, Handschriften und Briefe.

Ebenfalls aus privaten Büchersammlungen entstanden sind die Bibliotheca Riccardiana di Firenze und die Bibliotheca Medicea Laurentiana.
lks.: Bibliotheca Riccardiana | rechts: Bibliotheca Medicea Laurentiana
Letztere ging aus den privaten Sammlungen der Herzöge von Medici hervor, für die Bibliotheca Riccardiana stand die adlige Florentiner Familie der Riccardi Pate. Beide Bibliotheken befinden sich noch heute an den Orten, an denen sie gegründet worden waren.
Ricc. 492 c Virgilio Opera mit dem Neubau des Palazzo Medici Riccardi, ca. 1460
An-  und Abreise, sowie Unterkunft organisieren die Teilnehmenden individuell, der Kostenbeitrag wird voraussichtlich 150 – 200 € pro Person betragen. Die Exkursion ist auf maximal 25 Teilnehmer begrenzt.
Eine endgültige Ausschreibung mit der Bitte um verbindliche Anmeldung wird zum 1. Juni 2027 über die Homepage und über den Rundbrief der Maximilian Gesellschaft erfolgen.

(Johannes Baumgartner)

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