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Sonntag, 12. April 2026

ein Fest für Bibliophile

Fotostrecke aufrufen durch Klick auf die Abb.
Ein Wochenende voller Begegnungen mit Freunden des Bibliophilen ist in Hamburg zu Ende gegangen, die BuchDruckKunst 2026, erstmals organisiert von Matthias Taube und Annette Kölbel.
Bereits einen Tag vor der Eröffnung der 21. Messe für Druckgrafik, Künstlerbücher und Druckhandwerk war das Museum für Arbeit mit geladenen Gästen gut besucht, das wurde am Wochenende noch getoppt.
Peter Engel und Rudolf Angeli
Neben den Künstlerinnen und Künstlern, die man aus den vergangenen Messen kennt und den neu dazugekommene Ausstellern wird man auf den Fotos Buchschaffende treffen, die seit über einem Jahrzehnt nicht mehr dabei sein konnten. Naturgemäß war die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem eigenen Stand, betreut von Rudolf Angeli und Peter Engel auf der BuchDruckKunst präsent, aber auch mit Ständen der Mitglieder wie corn.elius, Ralf Plenz, John Gerard, Rainer Ehrt, Fred Lautsch, dem Verein für die Schwarze Kunst, Rainer Stec, Hanif Lehmann, Henry Günther, Klaus Raasch, Claus Lorenzen, Tina Flau, Hans-Hilmar Koch und Armin Schubert und Franziska Neubert.
Armin Schubert und Abel Doering
3 Kommentar(e):
12. April 2026: Gabriele hat gesagt…
Danke für die tollen Bilder, auch wenn es nur ein kleiner Trost ist, nicht selbst vor Ort sein und all' die wunderbaren Dinge in Augenschein nehmen zu können!
13. April 2026: Klaus D. Schult hat gesagt...
Danke für den Bericht und die umfangreiche Fotostrecke, die einen sehr guten Eindruck von der Hamburger Veranstaltung vermittelt.
14. April 2026: Astrid Froese hat gesagt…
Es war wirklich wieder ein Fest - für die Sinne und für Herz und Seele!

Sonntag, 2. März 2025

Deutsch-Niederländische Grafikbörse Borken

Abb. © Rainer Ehrt
Die Deutsch-Niederländische Grafikbörse Borken ist die größte und älteste Grafikmesse Deutschlands mit ca. 70 Ausstellenden, u.a. Franziska Neubert, Klaus Raasch, Petra Schuppenhauer, Rainer Ehrt, Susanne Theumer, Nadine Respondek, und Heike Küster!
Am Stand der ebenfalls teilnehmenden  Büchergilde Gutenberg werden neue Arbeiten von Eva Pietzcker, Philipp Hennevogl, Katrin Stangl, Druckstöcke von Antje Wichtrey, Radierungen von Katja Lang und Giesela Mott-Dreizler, neue Bücher von Svato Zapletal, Vorzugsausgaben mit Orig.-Fotografie von Barbara Klemm aus dem Thomas Reche Verlag und vieles mehr gezeigt.

7. bis 9. März 2025

Stadthalle Borken/Westfalen
Am Vennehof 1

Mittwoch, 27. November 2024

Pirckheimer im 256. Frankfurter Grafikbrief

Nackter Kaiser, gesehen von Matthias Gubig

Märchen haben ja oft eine zeitlose Botschaft, aber meist muss man doch ein bisschen interpretieren und biegen, damit es auf das Heute passt. Anders bei Hans-Christian Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, in dem ein – freilich selbst betrogener – Regent mit nichts daherkommt, wofür er allerdings sehr viel Geld ausgegeben hat. Ich fürchte, dass auch bei uns die Regentschaft zwar demnächst wechselt, die kaiserlichen Gewänder aber weiter getragen werden. Matthias Gubig hat das Märchen mit grafischen Kommentaren in die Jetztzeit geholt, und dabei, wie bei seinen „Spätdrucken“ immer üblich, mit dem großen buchkünstlerischen Besteck gearbeitet... 

Franziska Neubert
– „Aber Luise!“ Ein neues, mit Farbholzschnitten illustriertes Kinderbuch mit einer Vorzugsausgabe Franziska Neubert hat ein Alleinstellungsmerkmal, was ihre inzwischen sehr zahlreichen Buchillustrationen angeht: Sie schafft die Bildvorlagen in der Technik des Farbholzschnitts, ein unvergleichlich größerer Aufwand als Bildvorlagen zu zeichnen. Aber auch ein deutliches Statement, dass die Ästhetik der Druckgrafik eine eigene Aura hat. Und diesen Kraftakt betreibt sie nicht nur für die „Großen“, wie bei ihren Büchergilde-Illustrationen, sondern auch im Kinderbuch! Das neueste ist soeben im Kunstanstifter-Verlag erschienen, und dazu gibt es sogar eine Vorzugsausgabe: Eigentlich ist Luise ein ganz gewöhnliches Kind – bis auf die Tatsache, dass bei ihr immer alles gnadenlos schiefläuft. Von den Erwachsenen werden Luises Tollpatschigkeiten immer wieder mit dem Ausruf „Aber Luise!“ quittiert. Und natürlich endet auch der Besuch einer Raketenstation mit einem Missgeschick, und Luise findet sich unverhofft im Weltall wieder... 

Bernhard Jäger
– „Buchkunst, Flachware, Autobiografisches Eine kompakte und doch ausführliche Übersicht über das Lebenswerk des documenta-Teilnehmers Es ist ein wunderbares Buch über den Künstler, der nächstes Jahr 90 Jahre alt werden wird. Jäger, der 1964 auf der documenta vertreten war und Karl Valentin als Taufpaten vorweisen kann, hat ein unglaublich facettenreiches Werk geschaffen, inkl. einiger preisgekrönter Illustrationen für die Büchergilde. Das Buch spiegelt all das authentisch wieder, und es gibt eine schöne Künstler-Vorzugsausgabe. 

(Wolfgang Grätz, Frankfurter Grafikbrief)

Freitag, 8. November 2024

43. Dresdner Graphikmarkt

Es ist wieder so weit: Traditionsgemäß findet am zweiten Novemberwochenende der inzwischen 43. Dresdner Graphikmarkt im Deutschen Hygiene-Museum statt.
einige Arbeiten von Hanif Lehmann, widukind-presse dresden
84 Künstlerinnen und Künstler haben ihre Teilnahme zugesagt. Viele neue Arbeiten aller druckgrafischen Techniken, Aquarelle, Zeichnungen, Collagen, Fotografien und Postkarten, auch Kataloge, Bücher und Kalender werden präsentiert und zum Kauf angeboten - für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas.

Zum 43. Dresdner Graphikmarkt sind wieder ein original-grafisches Plakat und zwei Editionsblätter aufgelegt worden. Diese Arbeiten können nur direkt auf dem Graphikmarkt erworben werden.
Das Plakat, eine Sandreservage/Ätzradierung wurde vom Radebeuler Künstler André Uhlig gestaltet. Gedruckt wurde es in der eigenen Werkstatt. Signierte Exemplare erhalten Sie für 20 Euro.
Die Samstags-Edition, zwei Motive - beides Holzschnitte, stammt von der Künstlerin Franziska Neubert (Leipzig).
Die Sonntags-Edition, zwei Motive – eine Kaltnadelradierung und ein Kupferstich, wurde von Veit Hofmann (Dresden), geschaffen.
Der Verkaufspreis je Editionsblatt beträgt 30 Euro.

Messe: 9. / 10. November 2024

Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Konferenzzentrum

Freitag, 23. August 2024

100 Jahre Büchergilde

Ausstellung in der Gründungsstadt Leipzig

Frank Eißner100 Jahre Büchergilde,
Farbholzschnitt, 42 x 30 cm, Auflage 24 Expl.
Der 29. August 1924 war der Tag der Büchergilde-Gründung.
Am 29. August 2024 wird im Museum für Druckkunst in Leipzig die Ausstellung „Vorwärts – mit heiteren Augen! 100 Jahre Büchergilde Gutenberg“ eröffnet. „Mit heiteren Augen“ war der Titel des ersten, von Mark Twain geschriebenen Buchs, das die Büchergilde herausgab.

Ausstellung: 29. August - 10. November 2024
Werkstattgespräch: 31. August 2024, 15 Uhr, Franziska Neubert: "Das illustrierte Buch bei der Büchergilde".

(Bitte ggfs. per Mail unter veranstaltung@buechergilde.de anmelden!)

Museum für Druckkunst
Leipzig, Nonnenstraße 38

Sonntag, 21. Januar 2024

Die Ballade

Die Büchergilde feiert einen der wunderbarsten Texthybride – die Ballade.
Abb. Franziska Neubert, © Büchergilde Gutenberg
Formal noch ganz Gedicht, erzählen Balladen episch wie ein Roman und präsentieren vor allem eines: Drama! Mit sagenhaften, romantischen, schaurigen und tödlichen, stets ganz und gar balladesken Abenteuern wartet dieser Prachtband auf – von frühen Klassikern des Genres bis hin zum Indie-Pop der Gegenwart. Mal ernst, mal humorvoll sprechen die Texte von Ängsten und Sehnsüchten, von waghalsigen Aventüren, von der Entscheidung zwischen Richtig und Falsch und immer wieder von der wahren Liebe. Illustratorin Franziska Neubert interpretiert die Balladen in ihren farbenprächtigen Holzschnitten auf ganz eigene Weise. Die exklusive Auswahl der Büchergilde sammelt Balladen aus drei Jahrhunderten – von Karoline von Günderrode, Heinrich Heine, Ricarda Huch über Kurt Tucholsky, Mascha Kaléko und Heinz Erhardt, Ingeborg Bachmann, Robert Gernhardt bis hin zu Konstantin Wecker, Reinhard Mey, Falco, Wir sind Helden, Dota Kehr und AnnenMayKantereit.

Mit acht doppelseitigen Holzschnitten von Franziska Neubert und einem Vorwort von Eckhart Nickel, Auswahl und Redaktion von Kristin Rampelt und Corinna Huffman unter Mitwirkung von Eckhart Nickel, Buchgestaltung von Cosima Schneider.

Hrsg.: Büchergilde Gutenberg
184 Seiten, 24 cm x 34 cm, Leinen, Lesebändchen
42,00 €
ISBN 978-3-7632-7310-2

Freitag, 22. Dezember 2023

Lichte Momente

Ill. Franziska Neubert
Die Büchergilde Gutenberg Verlagsgenossenschaft wünscht frohe Festtage und ein gutes neues Jahr.

Montag, 4. September 2023

Franziska Neubert - Buchakrobaten

Die Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz von Johanna Binger, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft und des Berliner Bibliophilen Abend, stellt die "Grafik im September" vor: Franziska NeubertBuchakrobaten.
Original-Flachdruckgrafik, Druck: Jörg Hensel Leipzig, Bildformat 31,2 x 22,5 cm, Papierformat 40 x 30 cm
Auflage 100 Exemplare, signiert und nummeriert, 98 / 128 €

Die Künstlerin hat eine hohe Affinität zum Buch. Dafür stehen nicht nur ihre herausragenden Illustrationen für die Büchergilde, Joseph Roths „Spinnennetz“ und Arthur Millers „Fokus“. Immer wieder hat sie auch wunderbare Bild-Methapern rund ums Lesen geschaffen, hier nun eine der schönsten: Wenn ein Buch das ist, was ein Paar in riskanter Situation verbindet und zusammenhält, dann weiß man, dass man sich aufeinander verlassen kann. Nervenkitzel soll aber auch dabei sein…
Und, für alle, die jetzt ein Déjà-vu haben: Ja von Franziska Neubert gab es schon einmal zwei Blätter mit dem Titel "Buchakrobaten", und zwar zur leider ausgefallenen BuchDruckKunst 2020.

Franziska Neubert wurde 1977 in Leipzig geboren. Sie studierte Buchkunst und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig u. a. bei Volker Pfüller und nahm dort auch das Meisterschülerstudium auf. 2002 erhielt sie ein einjähriges Stipendium des DAAD und studierte an der Ecole Nationale des Arts Décoratifs Paris. 2005-2007 war sie als Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung Meisterschülerin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Thomas Mattheus Müller. Seit 2008 lehrt Franziska Neubert in Dresden. Ihre Werke wurden vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hans-Meid-Förderpreis für Illustration (2009), erschienen in verschiedenen Printveröffentlichungen und waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.

Sonntag, 22. Januar 2023

Persephones Wintergarten

2008 gründete sich in Leipzig das Künstlerkollektiv augen:falter mit den Künstlerinnen Inka Grebner, den Pirckheimern als Schöpferin der Graphik des Jahrestreffens 2019 bekannt, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann.
Um den Jahreswechsel 1019/20 stellten sich die augen:falter in der Brandenburger Galerie Sonnensegel mit der Ausstellung "Vielfalter" vor. Neben den Mappenwerken wie "Die Gedanken sind frei", "Waldrand" und "Einübung ins Paradies" war der Graphikzyklus "Imaginäre Islandreise", der aus Anlass der Frankfurter Buchmesse 2011 mit dem Gastland Island entstand, sowie Drucke in unterschiedlichsten Formaten bis hin zu originalgraphische Postkarten zu sehen, geschaffen in den unterschiedlichsten Techniken und variationsreichen Bildfindungen.

Nun konnte den Marginalien 247 für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft je ein Blatt eines zweifarbigen Linolschnitts aus dem Zyklus "Persephones Wintergarten" beigelegt werden, der in einer Auflage 1.190 Expl. im Atelier carpe plumbum, Leipzig, gedruckt wurde, davon 770 Exemplare exklusiv für die Pirckheimer-Gesellschaft.
  • Inka Grebner (Stillleben mit Dame)
  • Urte von Maltzahn-Lietzt (Gartenmondvioline)
  • Franziska Neubert (Zicke, Zacke ...), hiervon erscheinen nur die 110 Pirckheimer-Expl.
  • Julia Penndorf (Still Alive)
  • Nadine Respondek (Fruchtig, fuchtig & verblichen)
  • Petra Schuppenhauer (Blumen)
  • Katja Zwirnmann (Totenkopfschwärmer)

Donnerstag, 19. Januar 2023

Marginalien 247

Marginalien mit dem Blatt
Petra Schuppenhauer, Blumen
Christiane und Norbert Grewe führen uns durchs »Goldene Zeitalter der fantastischen Buchillustration« genannten Hochzeit der Prunkbände für Märchen und Schauergeschichten zwischen Jugendstil und Art déco. Eine Zeit künstlerischer Opulenz mit wohlklingenden Namen wie Rackham, Dulac, Clarke, Bilibin, Nielsen und vielen mehr. Maria Bogdanovich bringt uns eine weitere goldene Ära nahe: Die Zeit bibliophiler Fülle in Deutschland zwischen 1899 und 1933. Ihr Blick auf jene gut 30 produktiven Jahre mit unzähligen, bis heute nachwirkenden Publikationen, Ausstellungen und
Inka Grebner, Stillleben mit Dame
Gesellschaftsgründungen erzählt sie entlang eines Mannes:
G. A. E. Bogeng - und erinnert an seinen Klassiker Die Großen Bibliophilen, der dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum erfährt. Auf die eigentliche bibliophile Bonanza aber stößt Matthias Wehry in unserer Reihe Berühmte Bücher. In den 1830ern erschien in England eine kostbare Bibel: Der Drucker De La Rue veröffentlichte das New Testament auf mit Gold bedrucktem Porzellanpapier. 
Und letztlich ist unsere Grafische Beilage diesmal ein wahres Füllhorn: Die Künstlerinnengruppe »augen:falter« schuf für uns gleich ganze sieben Motive.

(Till Schröder, aus dem Editorial)

augen:falter, Persephones Wintergarten, Auflage 1.260 Expl., davon 770 für die Pirckheimer-Gesellschaft, gedruckt im Atelier carpe plumbum, Leipzig
  • Inka Grebner (Stillleben mit Dame)
  • Urte von Maltzahn-Lietzt (Gartenmondvioline)
  • Franziska Neubert (Zicke, Zacke ...)
  • Julia Penndorf (Still Alive)
  • Nadine Respondek (Fruchtig, fuchtig & verblichen)
  • Petra Schuppenhauer (Blumen)
  • Katja Zwirnmann (Totenkopfschwärmer)

Dienstag, 6. Juni 2017

G8 im Ministerium für Illustration

Der Ausstellungstitel G8 steht hier sinnbildlich für die Gruppe der acht augen:falter, einer artistischen Vereinigung, die im Jahr 2009 gegründet wurde – nicht zuletzt, um Gipfel zu stürmen.
Dem Künstlerkollektiv mit Leidenschaft für originalgraphische Techniken gehören Inka Grebner, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek-Tschersich, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann an. Die Künstlerinnen arbeiten gemeinsam an verschiedenerlei Publikationen im Bereich der Druckgraphik. Diese Gemeinschaftswerke stellen sie neben eigenen Büchern, Mappen und Graphiken auf Buch- und Graphikmessen in Deutschland und anderswo aus.
Franziska Neubert
Jüngstes Beispiel für die erprobte Zusammenführung der unterschiedlichen künstlerischen Handschriften sind die Holzschnitte für das Buch »Einübung ins Paradies«. Die zugrunde liegende Erzählung von Ingo Schulze spielt im Tierpark Berlin. Das - bis hin zum Text im Bleisatz - ganz und gar originalgraphische Buch wurde in der Abteilung Grafisches Gewerbe des Museums der Arbeit in Hamburg gedruckt. Eine Auswahl der Werke von augen:falter kann im Ministerium für Illustration erworben werden.

Ausstellungseröffnung: 8. Juni, 19 Uhr
Ausstellung: 8. Juni bis 8. Juli 2017

Ministerium für Illustration
Gallery for contemporary popular drawings and prints
Chausseestraße 110, 10115 Berlin

Mittwoch, 3. Februar 2016

Einübung ins Paradies

Seit Juni 2015 drucken Walter Fischer und ich in der Grafischen Werkstatt des Museums der Arbeit das sensationelle 12. Werk der Edition Die Holzschnittbücher mit originalen Holzschnitten der Leipziger Gruppe augen:falter: Inka Grebner, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek-Tschersich, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann.
Franziska Neubert
Die bisher unveröffentlichte Erzählung von Ingo Schulze schildert aus der Sicht einer Besucherin die Geschichte und Atmosphäre des Berliner Tierparks: „Hier hecheln keine Jogger herum, kein Radfahrer schießt vorbei, dieser Ort eignet sich weder für Geschäftsessen noch für Betriebsfeiern. (…) Der Tierpark erzeugt in mir mehr und mehr ein Gefühl der Schwerelosigkeit, des Behütetseins, als gehörte ich dazu.“ Die augen:falter illustrierten den Text mit je einem farbigen und einem schwarz-weißen Holzschnitt.[...]
Petra Schuppenhauer
Der Text entstand auf einer Linotype-Setzmaschine im Museum für Druckkunst in Leipzig, [...] Der aufwendig in Linol geschnittene dreifarbige Schutzumschlag mußte aufgrund seiner Größe von Thomas Siemon, ebenfalls Leipzig, gedruckt werden. Das gesamte Werk ist somit auch eine Hommage an die Zeit des Buchdrucks, der nur noch in wenigen Werkstätten ausgeübt wird. [...]
(Klaus Raasch in seinem Blog SchnittStellen)

Vernissage: 18. Februar 2016, um 18 Uhr 
Die augen:falter stellen sich und ihr Projekt vor, Petra Schuppenhauer präsentiert die Vorzugsausgabe des neuen Buchs, der Schauspieler Stephan Möller-Titel liest aus dem Werk. 
Ausstellung 19. Februar – 16. April 2016

Büchergilde
Besenbinderhof 61 · 20097 Hamburg

Lesung mit Ingo Schulze: 22. Februar 2016, um 19 Uhr

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3 · 22305 Hamburg

Dienstag, 27. Januar 2015

Finissage 33. Leipziger Grafikbörse

Am Sonntag endet im Museum für Druckkunst Leipzig die Ausstellung mit zeitgenössischer Grafik unter dem Motto „Im Dialog mit Literatur / Bilder zu Worten“.
33. Leipziger Grafikbörse ist ein Querschnitt aktueller grafischer Arbeiten zu sehen. Rund 100 mitteldeutsche Künstler verschiedener Generationen zeigen Arbeiten in verschiedenen druckgrafischen Verfahren. Beteiligte Künstler sind u.a. Christine Ebersbach, Rolf Münzner, Franziska Neubert und Baldwin Zettl.
Eine letzte öffentliche Führung mit Jean-Claude Lampe (Museum für Druckkunst Leipzig) lädt um 12 Uhr zum Besuch der Ausstellung ein.

Finissage/Führung: 1. Februar 2015
 
è Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig
 

Mittwoch, 10. Dezember 2014

11. Vogtländischer Kunstkalender

Mikael Kilhman, Farblithografie
Elf Jahre Vogtländische Kunstkalender, jedes Jahr eine kleine Sammlung mit wertvoller Originaldruckgrafik, dreizehn Kunstwerke je Kalender, wie immer signiert und nummeriert von hervorragenden Künstlern, in einer kleinen Auflage von nur 65 Exemplaren!
Dank allen Interessenten, die dieses "Künstlerselbsthilfeprojekt" bisher unterstützten und dies auch weiterhin möchten!!!! Dank gilt auch den Künstlern, die immer wieder mit beeindruckenden Druckgrafiken zum Gelingen des Kalenders beitragen.
Den Kalender sendet der Herausgeber Erik Seidel gern zu. Der Kalender kostet auch in diesem Jahr nur 340 € ( zzgl. 10 €/ versicherter Versand) und wird im Pappschuber geliefert.

Folgende Künstler sind diesmal beteiligt:

Irene Leps, Farbholzschnitt
Mikael Kilhman, Farblithografie
Lothar Stauch, Farbholzschnitt
Claus Müller-Schloen, Lithografie
Susann Hoch, Farbholzschnitt
Tino Rex, Farbholzschnitt
Christoph Wischniowski, Aquatintaradierung
Rolf Huber, Farblithografie
Lothar Rentsch, Linolschnitt
Erik Seidel, Farbholzschnitt
Patrick Fauck, Farblichtdruck
Barbara Mäder-Ruff, Farbradierung
Franziska Neubert, Farbholzschnitt


Restexemplare der bisher erschienenen Kalender sind weiterhin beim Herausgeber erhältlich.

è Vogtländischen Kunstkalender im Bibliophilen-Blog

Donnerstag, 23. Februar 2012

20 Jahre Tolle Hefte

Vor zwanzig Jahren, 1991, erschien das erste Tolle Heft, herausgegeben von è Armin Abmeier, unterstützt von Volker Pfüller. Zunächst erschienen die inzwischen kultigen, immer schnell vergriffenen und dann – wenn überhaupt – hoch gehandelten Hefte in dem kleinen Augsburger Maro Verlag, ab 2001, als Maro den enormen Aufwand mit den komplett als Original-Flachdruckgrafiken gedruckten Heften nicht mehr stemmen konnte, bei der Büchergilde.
Das Jubiläumsheft 36 versammelt Kurzprosa von 20 Autoren von Groucho Marx bis Gertrude Stein, originalgrafisch bebildert von 20 Künstlern, die bei den bisherigen 35 Tollen Heften dabei waren: u.a. ATAK, Blexbolex, Wolf Erlbruch, Anke Feuchtenberger, Moritz Götze, Kitty Kahane, Yvonne Kuschel, Thomas M. Müller, Franziska Neubert, Volker Pfüller, Axel Scheffler, Stefanie Schilling, Katrin Stangl, Henning Wagenbreth. Die Normalausgabe ist leider schon vergriffen …
(Wolfgang Grätz)

Tolles Heft 36
Vorzugsausgabe mit einem Orig.-Farbholzschnitt von Franziska Neubert, Auflage 150 Exempl., signiert und num.