Dienstag, 29. September 2026

eine bibliophile Kostbarkeit - Hans Erni, Zwillinge

Die Bibliophile Ausgabe „Erni Hans - Zwillinge“ enthält 20 unveröffentlichte Sprüche, ein auf Kupfer radiertes Vorwort und 20 Originalradierungen von Hans Erni.
Die Radierungen wurden auf der Handpresse von José Mercier, Langendorf, abgezogen. Die Sprüche setzte und druckte Walter Kohler, Solothurn, in der 14 punkt univers auf bütten weiss und nachtblau, handgeschöpft in Biberist mit dem Wasserzeichen des Künstlers. Einband von Hugo Peller und Roland Meuter, nach Entwurf von Hans Erni. Zwillingseinband in Kalbleder schwarz und weiß, eingelegter weißer Lederstreifen. Kalbledervorsätze. Ganzleinenkassette schwarz, mit eingesetzter Kupferplatte und der Suite.
Erni Hans - Zwillinge. Mit 1 signierten Original Zeichnung.
Herausgegeben anlässlich der Ausstellung Hans Erni-Kunstwerk Buch in der Zentralbibliothek Luzern. zweiter occo Privatdruck, Luzern. 1977. 11 x 30 cm. 
No. 8 / 20 Exp. 
CHF 16.000

Buchdruck in Neukirchen

Aufgrund der riesigen Resonanz der Buchdruckausstellung in der Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn an drei Nachmittagen und am Erntedanksamstag mit der kleinen Dorfrunde des HVV Neukirchen mit Heide Schmitt auch an der früheren Buchdruckerei Schlayer (Lindenstraße 23) und der erweiterten Führung in der Bücherei durch den Schriftsetzermeister Theo Jablonski aus Neukirchen-Vluyn, am kommenden Mittwoch, wird Fritz von Rechtern nochmals an seine alte Wirkungsstätte kommen und eine Zusatzführung durch das alte Druckhandwerk machen!
So kann man nochmal an einem Abend voller Geschichten Druckkunst und seltenen Schätzen in die Exponate aus über 100 Jahren Druckgeschichte in Neukirchen-Vluyn eintauchen!

14.Oktober 2026, 15 Uhr, Anmeldung erforderlich
Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn
Missionshof 5

41. FISAE Kongress in Varna

In der ersten Septemberwoche trafen sich rund hundert Exlibris-Liebhaber in Varna (Bulgarien) zum 41. FISAE-Kongress. Die FISAE-Präsidentin Nelly Valcheva und das Kongressteam hatten ein umfangreiches Wochenprogramm für die Teilnehmer zusammengestellt. 
Als Austragungsort für den nächsten Kongress wurde Griechenland ausgewählt. Die „Theogony Society“ plant, die Veranstaltung in Megara durchzuführen – einer Stadt etwas westlich von Athen, die zudem eine gute Anbindung an den Flughafen bietet. Die Präsidentin von „Theogony“, Vasiliki Kolipetsa, ist die neue FISAE-Präsidentin.
Olli Ylönen bleibt weiterhin als FISAE-Sekretär im Amt. Besonderer Dank galt Klaus Rödel für seinen Einsatz bei der Erstellung des FISAE-Newsletters, der mittlerweile mehr als 580 Ausgaben umfasst. Eine Initiative der DEG (Dr. Henry Tauber), die eine klarere Kennzeichnung bei der Verwendung von KI in Exlibris-Werken fordert wurde einstimmig angenommen.
Die Wettbewerbsbeiträge des Kongresses wurden in der „Graffiti Gallery“ ausgestellt. Zudem waren 200 ausgewählte Werke im Kongresskatalog abgebildet. Mitte September wanderte die Ausstellung in die „Gallery Largo“, wo sie bis Monatsende zu sehen war.

(Olli Ylönen)

Montag, 28. September 2026

Künstlerbücher in Wien

Bis 30. September ist noch in der Wiener Galerie DRUCK & BUCH die Ausstellung „Photos tell Stories“ zu sehen, Künstlerbücher deren Narrativ im Wesenlichen durch Photos entsteht, aus Polen, Canada, den USA und Frankreich und Deutschland, spannende politische, poetische und persönliche Geschichten.
Am 3. Oktober wird es dann hedonistisch: Susanne Padberg spricht im Ausstellungshaus Spoerri in Hadersdorf im weitesten Sinne über Bücher und Genuss: über Spoerris faszinierende Kochbuchsammlung, seine eigenen Publikationen zum Thema und ergänze das gern mit ein paar ausgewählten Künstler-Kochbüchern.

Und am 6. Oktober eröffnet die neue Ausstellung „MADE IN VIENNA - but not about Vienna!“ mit aktuellen, in Wien entstandenen Künstlerbüchern von Wolfgang Buchta (Originalgrafische Künstlerbücher), Katya Dimova (Textilbücher / Wildpflanzen), Josef Schwaiger (Wissenschaftsbasiert), Natalia Weiss (Unikate und Kleinstauflagen), Jan Svenungsson (Eine Serie: 2022 / 2024 / 2026), Anna Maria Wolf Experimentell und kommunikativ), Desislava Unger (Malerei auf Holz) u.a.m.
Ausstellungsende: „Photos tell Stories“: 30. September 2026
Gespräch: 3. Oktober 2026, 19 Uhr
Vernissage „MADE IN VIENNA“: 6. Oktober 2026, 19 Uhr

Susanne Padberg
Galerie DRUCK & BUCH, Wien

Helga Gebert (1935 - 2026)

Die Illustratorin, Malerin, Übersetzerin, Märchensammlerin und Autorin Helga Gebert ist am 2. September im Alter von 91 Jahren im Kreise ihrer Familie in Freiburg im Breisgau gestorben.
Die Grimmwelt widmet sich diesem Werk in der ersten umfassenden Retrospektive Helga Geberts ZWISCHEN GESTALTEN Erzählen in Bild und Wort 
Helga Gebert, © Margit Müller
Helga Gebert wurde am 16. Januar 1935 in Freiburg im Breisgau geboren. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Märchenbücher, für die sie Illustrationen schuf, eigene Textfassungen erarbeitete und Übersetzungen ins Deutsche vorlegte. Ihre Illustrationen reichen von feinen Federzeichnungen und Aquarellen bis zu detailreichen Ölbildern.
Neben Buchillustrationen entwarf sie auch Wand- und Bühnenbilder, unter anderem für die Freiburger Kinderklinik und das Wallgraben-Theater Freiburg. Ab 1963 arbeitete sie zudem als Therapeutin in der Universitätsklinik Freiburg. Seit den 1970er Jahren prägte sie maßgeblich das Kinder- und Jugendbuchprogramm von Beltz & Gelberg.

Ausstellung: 12. Juni 2026 - 11, April 2027
Grimmwelt Kassel
Weinbergstraße 21, 34117 Kassel

Sonntag, 27. September 2026

Schnäppchen aus dem Internet

In den Anfangsjahren von eBay fand ich mal ein Angebot: "Bibel, Erstausgabe, 1878, vom Autor signiert!" für lediglich 1 Million DM.

Das soeben entdeckte Angebot ist dagegen ein ausgemachtes Schnäppchen! Eine Ausgabe der üblicherweise in Krabbelkisten von Antiquariaten für 1 bis 3 Euro angebotenen der damals bekannten, inzwischen vollständig veröffentlichten, Kalendergeschichten, 1960 im Bertelsmann-Lesering erschienen, mit einer „Signatur, Original“ des 4 Jahre zuvor verstorbenen Bert Brecht.
2 Kommentar(e):
26. September 2026: Berliner Bibliophilen Abend hat bei Prof. Dr. med aus Engelskirchen angefragt ...
Können Sie mir erklären, wie ein 1960 erschienenes Buch von jemanden signiert werden konnte, der 1956 verstorben ist?
27. September 2026: doktor-med-prof hat gesagt ...
Hallo, ihre Frage ist absolut berechtigt
Allerdings wurde die Beschreibung durch die eBay Kİ erstellt und es ist mir überhaupt nicht aufgefallen. Sorry und grüße

Die besten Wünsche zum 65sten



Marina Fritzsche, 
Vorsitzende der 
Berlin/Brandenburger 
Regionalgruppe der 
Pirckheimer-Gesellschaft 
und seit einem Jahr 
Mitglied des 
Berliner Bibliophilen Abend
feiert heute, 
am 27. September, 
ihren 65. Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch!

Samstag, 26. September 2026

Post von Steffen Büchner

Heute ist es mal wieder Zeit für einen Dank an Steffen Büchner, denn ich konnte wieder einmal einige Graphiken von ihm aus dem Briefkasten fischen; „Susan Sontag“ und „Simone de Beauvoir“, sein aktuelles Blatt „bitte Frieden“, sowie „Stefan Zweig“.
Stefan Zweig, stebü, 2026 | bitte Frieden, stebü, 2026
Und Steffen bewies wieder ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Graphiken für mich, alle Porträtierten werden von mir nicht nur für ihr schriftstellerisches Werk verehrt und hoch geachtet, sie wirkten mit diesem Werk auch direkt auf mein Leben. Seien es die Essays über Walter Benjamin oder George Lukács, „Buchmendel“ oder „Die unsichtbare Sammlung“, der Roman „Das Blut der anderen“, sie haben mich alle geprägt.
Und dass mir das Blatt „bitte Frieden“ aus der Seele spricht, muss ich wohl nicht betonen.
Susan Sontag, stebü, 2025 | Simone de Beauvoir, stebü, 2021
(Bernstein-Verlagsbuchhandlung, Gebrüder Remmel)
Herzlichen Dank, lieber Steffen!

»Mein* Morgenstern« in Oldenburg


Die Ausstellung »Mein* Morgenstern« macht nach der Druckwerkstatt Mosbach Station in Oldenburg.

Mein Morgenstern – Von Hand geschöpft, gesetzt, gedruckt, gebunden. Die Wanderausstellung des Verein für die Schwarze Kunst und dem MDE präsentiert sich Dank dem Engagement der Mitarbeiter der Landesbibliothek Oldenburg hoch im Norden.

25. September – 30. Oktober 2026

Landesbibliothek Oldenburg
Pferdemarkt 15, Oldenburg

Freitag, 25. September 2026

„Hypnerotomachia Poliphili“ im Museum of Printing

Anfang Oktober kann man in den USA (nebenbei, zu einem Preis, der in unserem Land noch nicht üblich ist) einen Blick auf eines der seltensten und bemerkenswertesten Bücher werden, das je gedruckt wurde: Hypnerotomachia Poliphili (veröffentlicht von Aldus Manutius in Venedig im Jahr 1499). Es ist das Buch mit den meisten Illustrationen der Renaissance. Weltweit existieren nur etwa zweihundert Exemplare in institutionellen Sammlungen.
Frank Romano wird die Geschichte dieses Meilensteins in der Buchdruckgeschichte erzählen und einige seiner Geheimnisse offenbaren.
Dieser Vortrag kostet 25 US-Dollar für Mitglieder des Museum of Printing (100 US-Dollar für Nicht-Mitglieder). Die Teilnahme ist auf 30 Teilnehmer beschränkt. Begrenzte Fotografie ist erlaubt.

3. Oktober 2026, 13 UhrMuseum of Printing
USA, Massachusetts
Essex County, Haverhill

37. Berliner Exlibris Treffen

Wie immer findet am ersten Samstag im November das Berliner Exlibris Treffen (BET) statt.
Zum 37. Mal laden die Organisatoren in das RUDI-Nachbarschaftszentrum Berlin ein. An diesem  Samstag wird von 12.00 bis 19:00 Uhr im RUDI getauscht, geplauscht und eine Exlibris-Ausstellung mit Grafiken ukrainischer Künstler und Künstlerinnen eröffnet. Daneben werden auch Werke der italienischen Künstlerin Silvana Martignoni gezeigt.

Exlibris Treffen: 7. November 2026
Ausstellung: 7. November - 18. Dezember 2026
RUDI-Nachbarschaftszentrum Berlin
Modersohnstr. 55, 10245 Berlin

Donnerstag, 24. September 2026

Gold. Macht. Papier

Eine Ausstellung  im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig steht unter dem Thema „Gold. Macht. Papier – Blick in die Sammlung“.
Foto: DNB
Seit Jahrtausenden fasziniert das glänzende Gold: als Symbol von Schönheit und Macht, von Transzendenz und Wissen, aber auch von Hybris und Habgier.
Die Ausstellung spürt der Verbindung zwischen Gold und Papier – und anderer Trägermaterialien – in Buchkunst und Design nach. Das Edelmetall ziert kostbare geprägte Leder- oder Pergamenteinbände mit Goldschnitten, illuminierte Handschriften, farbenprächtige Brokatpapiere bis hin zu Comics und Alltagsgegenständen.

Anhand ausgewählter Objekte aus den Sammlungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums verfolgt die Schau den Weg des goldenen Metalls vom Goldnugget über das geschlagene Blattmetall bis zur Goldtinte.

29. November 2026 - 14. März 2027
Deutsche Nationalbibliothek
Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Mittwoch, 23. September 2026

Buchmesse Ahrenshoop

Anfang Oktober findet in Ahrenshoop eine Buchmesse statt. Auf ihr präsentieren sich ca. 15 Verlage u. a. mit Literatur aus und über Mecklenburg-Vorpommern, die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Ostseebad Ahrenshoop.
Auf der Messe spiegelt sich auch wider, dass Ahrenshoop ein Ort der Kunst ist. So sind neben Büchern auch besondere Druckerzeugnisse, wie z. B. künstlerisch anspruchsvolle Bücher aus handgeschöpftem Papier, mit siebgedruckten Illustrationen, originalgrafische Bücher, Blätter, Karten sowie Sammelmappen, die per Holzschnitt, Linotype oder Monotypie gedruckt wurden, zu finden.

Begleitend zur Buchmesse werden Lesungen in verschiedenen Häusern im Ostseebad Ahrenshoop durchgeführt.
Am 3. Oktober stellt Henry Günther sein Malerbuch „TANGO NOCTURNES Ahrenshooper Gedichte“ vor.
Gedichte treffen auf Zeichnungen von Helge Leiberg, Sprache auf Bild, ruhige Küstenstimmungen auf die Energie des Tangos. Bereits Material und Gestaltung machen das quadratische Buch zu einem haptischen Kunsterlebnis. Die „Ahrenshooper Gedichte“ eröffnen Bilder im Kopf: Meer, Abendlicht und sanfte Wellen werden zu poetischen Momentaufnahmen. Günther bezeichnet sie als Liebesgedichte – zart, intensiv und nah an der Landschaft des Künstlerortes.
Helge Leibergs Tango-Zeichnungen ergänzen die Texte mit kräftigen schwarzen und roten Pinselstrichen. Bewegung, Melancholie und stille Atmosphäre treten in einen spannungsvollen Dialog. Die Lesung ist eine Einladung, Lyrik und bildende Kunst gemeinsam zu erleben.

1. . 4. Oktober 2026
Strandhalle Ahrenshoop

Dienstag, 22. September 2026

Terminabsage

Die für Donnerstag, 24. September 2026, geplante Veranstaltung des Berliner Bibliophilen Abend mit Bernd Friedrich zu „Totentänzen des 15. Jahrhunderts und die Weiterentwicklung bis zur Gegenwart“ muss aus gesundheitlichen Gründen leider abgesagt werden.

Montag, 21. September 2026

Zahl der jungen Buchkäufer drastisch gesunken

Wie der NDR berichtet, hat sich „in einem Jahr [...] der Bücherverkauf für 10- bis 15-Jährige bundesweit um 30,6 Prozent verringert. Der Buchhandel schiebt es auf die sinkende Lesekompetenz. [...]
Ein Weckruf, sagt Thomas Koch vom Börsenverein des deutschen Buchhandels: "Für uns zeigen sich in diesen Zahlen eindeutig die Auswirkungen der Lesekrise in Deutschland" - und die Politik lasse weiterhin Lösungen vermissen. Die Verschlechterung der Lesekompetenz und die Defizite bei der Leseförderung haben sich ihm zufolge über viele Jahre entwickelt. Die Auswirkungen auf dem Buchmarkt könnten sich allerdings sehr schnell und schlagartig zeigen. In den Jahren zuvor seien die Zahlen der Käuferinnen und Käufer bei den 10- bis 15-Jährigen noch relativ stabil gewesen. Einen solchen Einbruch wie jetzt müsse man daher sehr ernst nehmen. "Wir dürfen nicht zulassen", so Koch, "dass eine ganze Generation den Zugang zum Lesen verliert." Der Börsenverein fordert daher eine verlässlich finanzierte und langfristige Strategie.
[...]
Buchhandlungen bekommen diesen Einbruch zu spüren. Peer Krall hatte viele Jahre einen Kinderbuchladen in Hannover betrieben. Doch jetzt musste er den schließen - wegen zu wenig Kundschaft. Er erinnert sich, dass bis vor wenigen Jahren das Aussuchen eines neuen Buches noch etwas Besonderes war. Doch das ist, nach einem kurzen Aufleben des Geschäftes während der Corona-Pandemie, nun vorbei. [...]

(Sophie Mühlmann, gesamter Artikel hier)

Samstag, 19. September 2026

Tag 2 auf der Rare Books Berlin

am Sonnabend auf der Rare Books Berlin

Isabel Kittler zu Gast beim LBA

Der Leipziger Bibliophilen Abend lädt in Kooperation mit der Buchhandlung und dem MMKoehn Verlag Leipzig zur Buchvorstellung Isabel Kittler, Vergiss mein nicht! Die letzten Ostfrauen ein. 

16. Oktober 2026, 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr
Connewitzer Verlagsbuchhandlung in Specks Hof

Freitag, 18. September 2026

einige Fotos vom Beginn der Rare Books Berlin

Zur Zeit findet ein Presserundgang statt, um 16 Uhr öffnet dann die Rare Books für 3 Tage ihre Pforten. Der Berliner Bibliophilen Abend ist, wie auch die Pirckheimer-Gesellschaft unter den Teilnehmern.
Dir Fotos 8 - 11 entstanden nach Beginn der Messe.

Vintage Paper Berlin ist eröffnet

Als erste Antiquariatsmesse an diesem ereignisrechen Wochenende öffnete die Vintage Paper Berlin in der Alten Münze ihre Tore.
Thomas Döring stellte eine eindrucksvolle Sammlung von Kinderbüchern, die in der DDR erschienen, in verschiedenen Fremdsprachen vor
Martin Furtwängler mit der Privat Presse Berlin
ein Blick auf die Auslagen des Roten Antiquariats von Christian Bartsch
Riewert Quedens Tode an seinem Stand mit Christian Bartsch und Michael Solder
Vintage Paper Berlin
18. - 20, September 2026
Alte Münze
Stralauer Straße 2, Berlin Mitte

Donnerstag, 17. September 2026

BBA auf der Rare Books Berlin

Der Stand des Berliner Bibliophilen Abend auf der Rare Books Berlin steht.
Hier kann man morgen von 16 - 21 Uhr, am Sonnabend von 11 - 19 Uhr und Sonntags von 11 - 17 Uhr. eine Auswahl an Publikationen des BBA aus über 120 Jahren bewundern. Der BBA-Stand wird betreut von Abel Doering und Dr. Jens Ziegler.

Rare Books Berlin, Internationale Messe für Bücher & Graphik
18. - 20. September 2026
Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10117 Berlin

Im Labor der Kulturgeschichte

Seit 30 Jahren sammelt das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek die Spuren des literarischen, publizistischen und philosophischen Schaffens in Österreich vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Anlässlich des runden Jubiläums lädt eine neue Online-Ausstellung dazu ein, diese außergewöhnliche Sammlung zu erkunden.

In sechs Kapiteln illustrieren Manuskripte, Typoskripte, Briefe, Notizbücher, Fotografien, Tonaufnahmen und Born-Digital-Materialien literarisches Arbeiten und die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Literatur entsteht. Sie umreißen damit zentrale Tätigkeitsfelder von Geisteswissenschaftlern und Archivaren.
Marfa von Sacher-Masochs seltene Erstausgabe „Würde zu geben den Verschmähten…“ (1917) und der Briefwechsel mit ihrer Tochter Mechthild Saternus erweitert die Sammlungsbestände des Literaturarchivs um marginalisierte Perspektiven. © ÖNB/Susanne Rettenwander
Die ersten beiden Kapitel "Sammeln, Bewahren und Erschließen" sowie "Vermitteln, Forschen und Vernetzen" geben Einblicke in die Kernaufgaben und Arbeitsprozesse eines modernen, international vernetzten Literaturarchivs. "Das Archiv als Spiegel seiner Zeit" zeigt, wie eng literarisches Schaffen mit gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden ist, während "Das Archiv als Ort der Vielfalt" exemplarisch die Vielstimmigkeit im Archiv ins Zentrum stellt. Im Kapitel "Im Fokus" können herausragende Objekte entdeckt werden. Gezeigt werden Werke unter anderem von Hannah Arendt, Günther Anders, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard, Bora Ćosić, Ernst Jandl, Ruth Klüger, Friederike Mayröcker, Robert Musil, Christine Nöstlinger, Marlene Streeruwitz und von den beiden Nobelpreisträgern Peter Handke und László Krasznahorkai. Abschließend richtet "Das Archiv der Zukunft" den Blick auf digitale Materialien und neue Formen des kulturellen Erbes.
Disketten aus dem Vorlass von Margit Schreiner. Auf ihnen ist ihr Buch „Heißt lieben“ (2003) gespeichert. © ÖNB/Susanne Rettenwander

Mittwoch, 16. September 2026

„Stephanus de urbibus“ geht wieder an die Staatsbibliothek

Auf der die Vintage Paper Berlin werden die  internationalen Aussteller nicht nur seltener Originale auf Papier präsentieren. Einer der Höhepunkte dieser Verkaufsmesse wird die Übergabe ein im Zweiten Weltkrieg verloren gegangenes Buch – eine altgriechische Ausgabe des Stephanus de urbibus von 1568 – an die Staatsbibliothek zu Berlin durch das Hamburger Antiquariat Bräuer sein.

18. September 2026, 9:30 Uhr

Vintage Paper Berlin
Stand 38 (Antiquariat Bräuer)
Alte Münze
Stralauer Straße 2, Berlin Mitte

Einladung zur Subskription: Gustave Flaubert, Cairo, Nil & Pyramiden

Zum 90. Geburtstag von Prof: Rolf Escher erscheint im Herbst 2026  bei Dr. Wolfram Benda in The Bear Press der Pressendruck „Flauberts Ägyptisches Tagebuch“ mit 17 Lithographien in einer einmaligen Auflage von 80 Exemplaren. Das mit der Hand gesetzte (Fleischmann-Kursiv l4p) und auf Handbütten gedruckte Buch (9 x28 cm) wird auch von Hand geheftet und gebunden. 
  • Die Edition de Tête umfasst 43 in bläuliches Halbpergament gebundene Exemplare,
  • die Vorzugsausgabe, auf lediglich 25 Exemplare beschränkt und in neapelgelbes Pergament gebunden, enthält eine zusätzliche Lithographie,
  • für die Luxusausgabe (12 Exemplare) in beigem Maroquin hat der Künstler alle 18 Graphiken illuminiert. 
Subskriptionspreis bis 31. Dezember 2026:
Edition de Tête - € 900, danach € 1000
Vorzugsausgabe - € 1400, danach € 1600
Luxusausgabe Preis nach Anfrage

Dienstag, 15. September 2026

Schreiben, Zeichnen, Büchermachen

Seit fast zwanzig Jahren schreiben, illustrieren und gestalten die Bücherkinder Brandenburg ihre eigenen Bücher. Gemeinsam mit Künstlern, Schriftstellern und Buchmenschen entstehen außergewöhnliche Projekte, die zeigen, wie lebendig die Freude am Lesen, Erzählen und Gestalten sein kann.
Till Schröder wird sie und ihren Mentor Armin Schubert zur Rare Books Berlin vorstellen und die Bücherkinder aus dem Dom-Campus der Evangelischen Schulen in Brandenburg/Havel lesen auf dem Roten Sofa eigene Texte aus ihrem aktuellen Buch-Projekt:

»An den Marken meiner Tage«

zu Menschen wie Margot Friedländer & Igor Levit, Marlene Dietrich & Willy Brandt, Mascha Kaléko und Christa Wolf.

19. September 2026, 15:30
Kronprinzenpalais zu Berlin,
Unter den Linden

Montag, 14. September 2026

Aiktionsliste des LBA ist online

Die Auktionsliste antiquarischer Bücher Nr. 4 (bibliophile und nützliche Bücher) des Leipziger Bibliophilen-Abend ist online und durch Klick auf die Abb. als PDF aufzurufen.

Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Auktion ist nicht erforderlich. Es erfolgt keine Rechnungslegung, Karten- oder elektronische Zahlung ist nicht möglich.

6. Oktober 2026
Besichtigung: 17 Uhr
Versteigerung: 19 Uhr

Haus des Buches | Literaturhaus Leipzig
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Grenzgänge der Fantasie

Sich E.T.A. Hoffmann als Zerrissenen vorzustellen, fällt leicht, sagte er doch selbst von sich: Die Wochentage bin ich Jurist und höchstens etwas Musiker, Sonntags am Tage wird gezeichnet und Abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht.
Foto: Bernd Hesse
Viele Talente, zwingende Abhängigkeiten und wirtschaftliche Nöte machen oft sehnsüchtige Träumer aus den Menschen. Die Dichterin, Filmschaffende und Performerin Nora Gomringer stellt Texte zusammen, die rund um den träumenden, fantastischen Blick in Vergangenheit und Gegenwart geschaffen wurden und ein Panoptikum rund um E.T.A. Hoffmann entstehen lassen sollen. In ihrer eigenen Schreibstube ist sie hier und da ebenfalls zum Thema fündig geworden. Die technologische Entwicklung wie auch die - heute an KI geknüpfte - Hoffnung und Skepsis gegenüber dem Fortschritt, Fragen der Ethik oder der Ökologie spiegeln sich in Texten, bei denen man solche Hintergründe vielleicht nicht erwartet. Eine vergnügliche, kommentierte Auswahl von Gedichten lädt ein, den Fantasten und Fantasmen der Literatur als den Grenzgängern zu begegnen, die sie sind.

Nora Gomringer, Schweizerin und Deutsche, lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia als Direktorin leitet. Ihr lyrisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen geehrt und in mehrere Sprachen übersetzt. Sie gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und ist - wie E.T.A. Hoffmann - im Zeichen des Wassermanns geboren.

Ausstellung: 14. September - 5. Dezember 2026
Staatsbibliothek Bamberg
Neue Residenz
Domplatz 8, Bamberg

Sonntag, 13. September 2026

der Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft

Der bisherige Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft wurde in der Mitgliederversammlung anlässlich des Jahrestreffens 2026 in Nürnberg bestätigt.
Hans Rabenbauer, Matthias Haberzettl, Dan Reynolds, Till Schröder, Robert Grieger
6 Kommentar(e):
13. September 2026: Berliner Bibliophilen Abend hat gesagt ...
Auf gute Zusammenarbeit!
13. September 2026: Ralf Plenz hat gesagt ...
Glückwunsch an alle!
13. September 2026: Uwe Apel hat gesagt ...
GIF [juhuu klatschen Klatschen jubeln Beifall Jubel Menge]
13. September 2026: Armin Schubert hat gesagt ...
Beste Wünsche für die nächste Legislaturperiode.
14. September 2026: Jens Papke hat gesagt ...
Herzlichen Glückwunsch allerseits!
14. September 2026: Matthias Haberzettl hat gesagt ...
Vielen Dank Euch Allen - we'll do our very best

ein Höhepunkt des Pirckheimer-Jahrestreffens

Gestern Abend fand im Literatursalon des Literaturhauses in Nürnberg das Festessen anlässlich des Jahrestreffens statt.
Den Festvortrag hielt Dr. Anja Grebe (Universität für Weiterbildung Krems) zum Thema „Von Großen und Kleinen Passionen - Albrecht Dürer und die Erneuerung der Buchkunst um 1500) und Dirk Kruse, Leiter des Literaturhauses und Kulturredakteur des Bay. Rundfunks, sprach über Literatur. Der Abend wurde von Johannes Häfner musikalisch untermalt, der auch die traditionelle graphische Speisekarte in einer Auflage im Buchdruck gestaltete.
4 Kommentar(e):
13. September 2026: Armin Schubert hat gesagt ...
Herzlichen Glückwunsch zum Wiederwahl. Nur gut, dass es keinen Protest von den Frauen gibt.
13. September 2026: Matthias Haberzettl hat gesagt ...
Es hat sich leider keine Frau zur Wahl gestellt.
Danke für die Glückwünsche.
We'll do our very best.
13. September 2026: Armin Schubert hat gesagt ...
Davon gehe ich aus und wünsche das Beste und freue mich auf die Rare Books am Samstag.
13. September 2026: Matthias Haberzettl hat gesagt ...
Wir freuen uns auch, lieber Armin.