Montag, 22. Mai 2017

40 Jahre Purgatory Pie Press

Drucke und Bücher aus New York City

Die Eremitage Gransee lädt herzlich zur Eröffnung  der Ausstellung "40 Jahre Purgatory Pie Press" ein. Es wird eine kurze Rede von Marc Berger geben, etwas Livemusik, Kaffee, Kuchen und Getränke und: die Künstler werden anwesend sein!
Wer also Esther und Dikko und ihre Arbeiten kennenlernen will, sollte diese einmalige Gelegenheit nutzen.
Den Berlinern, die Bahn fahren, wird’s mal wieder nicht leicht gemacht: Es gibt irgendwelche angekündigten Störungen zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg. Bitte beachtet das und lasst Euch davon nicht abschrecken. Bildet Fahrgemeinschaften! Entert die Autos Eurer Freunde! Es gibt keinen besseren Grund, dem Kirchentagstrubel zu entfliehen!
In der Hoffnung, den amerikanischen Kollegen hier eine würdige Eröffnung mit möglichst vielen interessierten Besuchern präsentieren zu können ...
verbleibe ich mit den allerschönsten Frühlingsgrüßen!
Marc Berger

Ausstellung: 27. Mai - 9. Juli 2017

è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | D-16775 Gransee

Sola scriptura

Die Berlin-Brandenburger Pirckheimer trafen sich am 18. Mai zum zweiten Mal in diesem Jahr im Haus Unter den Linden der Staatsbibliothek. Unter dem Motto „Sola scriptura – allein durch die Schrift“ stellte Andreas Wittenberg, Referatsleiter in der Abteilung Historische Drucke, die Luther-Sammlung der Bibliothek vor. Erstmalig traf man sich im neuen Konferenzsaal 4, der in dem Bereich des Hauses liegt, der nach umfangreichen Baumaßnahmen nun schrittweise wieder zur Verfügung stehen wird. Die Geschichte der Sammlung geht weit zurück in die Vergangenheit. Schon der Gründungsbestand der „Churfürstlichen Bibliothek zu Cöln an der Spree“ (1661) enthielt eine kleine Büchersammlung, die aus dem Nachlass von Martin Luther stammte. Im Laufe der Zeit kamen weitere Lutherdrucke in die Bibliothek. Entscheidend für den weiteren Aufbau der Sammlung wurden zahlreiche große Erwerbungen im 19. Jahrhundert. Die nun „Königliche Bibliothek“ (seit 1701) galt bereits um die Mitte des Jahrhunderts als die weltweit vollständigste an zeitgenössischen Luther-Drucken und als ab 1841 der Gesamtbestand der Bibliothek neu katalogisiert und neu aufgestellt wurde entschloss man sich, im „großen Realkatalog“ im Fach Theologie eine eigene Signaturengruppe einzurichten und die Ausgaben dort chronologisch zu verzeichnen. Die Luthersammlung bildete fortan eine eigenständige Sondersammlung.
Die „Hure Babylon“ aus dem September-
und dem Dezembertestament (Holzschnitt
aus der Werkstatt Lucas Cranachs d. Ä.).
Abb. aus einem Beitrag der Staats-
bibliothek zu Berlin, Andreas Wittenberg
Während des Zweiten Weltkriegs wurden auch die Lutherdrucke ausgelagert. Wir müssen davon ausgehen, dass diese einmalige Sammlung in den Wirren der letzten Kriegswochen vollständig vernichtet wurde. Einzig der Plakatdruck der 95 Thesen war nicht ausgelagert worden und entging so dem Schicksal der übrigen Drucke. Alle zeitgenössischen Lutherdrucke, die heute wieder im Bestand der Staatsbibliothek vorhanden sind, sind Nachkriegserwerbungen. Im OPAC sind nun wieder über 900 verzeichnet.
Auch wenn die Spitzenstücke - wegen der nochmaligen Präsentation der Ausstellung „Bibel, Thesen, Propaganda“ zum Kirchentag - nicht gezeigt werden konnten, präsentierte Herr Wittenberg eine erstaunliche Auswahl. Der Bogen spannte sich von den eigentlichen Reformationsschriften bis hin zu Luthers Schriften in denen er sich mit anderen religiösen Bewegungen und dem Bauernkrieg auseinandersetzte. Den krönenden Abschluss bildeten die Bibeldrucke, darunter das berühmte „Septembertestament“ und das nicht weniger berühmte „Dezembertestament“ mit den Holzschnitten aus der Cranach-Werkstatt.
(Ninon Suckow)

Mittwoch, 17. Mai 2017

MDE-Exkursion und Mitgliederversammlung

Das Fachtreffen der Meister der Einbandkunst 2017 findet in statt.
Von 10.00 bis 12.30 Uhr wird Herr Dr. Christian Herrmann, Leiter der Sammlung Alte und Wertvolle Drucke, ausgewählte Einbände des 20. und 21. Jahrhunderts aus dem Bestand der Einbandsammlungen für uns vorstellen und präsentieren. Die WLB beherbergt verschiedene Einbandsammlungen, die ein breites Spektrum bis hin zu aktuellen Einbänden besitzen.
In kleiner Runde wird danach die Möglichkeit geboten, die Einbände anzuschauen und sich im anschließenden Gespräch über die Sammlung, technische Details, Gestaltung und Material auszutauschen. Eine spannende Gelegenheit, Einbände von zum Teil namhaften Buchbindern aus dem 20. und 21. Jahrhundert im Original zu sehen und zu fühlen!
Am Nachmittag findet von 15.00 bis 17.30 Uhr die Jahresmitgliederversammlung ebendort statt.

Tagung: 21. Oktober 2017

Württembergische Landesbibliothek

Buchkunst - Künstlerbuch

Matthias Friedrich Muecke und die Edition-Mueckenschwarm

Matthias Friedrich Muecke wurde 1965 in Ost-Berlin geboren und ist nach Berufsausbildung bei der Denkmalpflege Berlin zum Maler/Restaurierung, Abitur und Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee seit 1988 freiberuflich als Maler, Grafiker und Szenenbildner tätig. 1993 gründete er die Galerie KRAFÜNF, Berlin-Mitte und seit 2000 gibt es eigene Edition mit Originalgrafischen Büchern (Edition Mueckenschwarm).

Ausstellung: 18. März bis 30. September 2017

Buchlokal, Ossietzkystraße 10, 13187 Berlin

Dienstag, 16. Mai 2017

Hartmut Andryczuk

Ottfried Zielke – Beerdigung fällt aus

Im Hybriden-Verlag erschien im März eine Hommage an Ottfried Zielke mit Originalzeichnungen von Hartmut Andryczuk und einem Gespräch aus dem Totenreich.

"Ottfried, wie ist es, tot zu sein?
Nicht anders als am Leben zu sein. Vom Tod wird allgemein zu viel erwartet. Es soll alles besser werden. Manche erwarten ja, den ganzen Tag Beethoven zu hören und dabei von Jungfrauen gebadet zu werden. Ich habe hier noch keine Jungfrau getroffen, trinke weiterhin Fassbrause, rauche jetzt aber Zigarren. Allerdings bin ich noch nicht lange genug tot, um zu beurteilen, wie es ist, tot zu sein.
Produzierst du noch Unikat-Malerbücher?
Ja, gelegentlich. Manchmal dauert ein Buch nur zwei Sekunden lang.
Sind das große Bücher?
Ja, 2 x 4 km groß würde ich sagen – mit über 100 Originalzeichnungen.
Sind das Bücher ohne Titel?
Nein, ein Buch mit dem Titel „o.T“ ist ein Werk aus Verlegenheit. Ich habe jetzt eine Biographie Franz von Assisis gemalt. Danach folgen einige Sequenzen zur Kindheit und Jugend von Edward Teller."

Hybriden-Verlag
Buch im Schuber.
Series: Bookart
Edition: 30 copies
550 €

Sonntag, 14. Mai 2017

Corvinus Presse im Lyrikhaus

In zwei Wochen wird im Lyrikhaus die Corvinus Presse vorgestellt. Es lesen die Autoren Gerd Adloff, der auch Fotograf und Petrus Akkordeon, der auch Künstler und Guerilla-Gärtner ist. Gisbert Amm wird den Verlagsgründer und -betreiber Hendrik Liersch ausfragen; Fragen der Teilnehmer an der Veranstaltung sind ebenfalls willkommen.
Der Eintritt beträgt 5 Euro.


Lesung: 27. Mai 2017

Lyrikhaus Joachimsthal
Glockenstraße 23
16247 Joachimsthal

Samstag, 13. Mai 2017

Prinzessinnen-Bibliothek in der SBB

Die Staatsbibliothek zu Berlin und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten erwarben gemeinsam Prinzessinnen-Bibliothek.
Fünf Stiftungen und 120 Privatpersonen unterstützten die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz beim gemeinsamen Erwerb der Prinzessinnen-Bibliothek. Diese setzt sich aus den einstigen Privatbibliotheken dreier hochadliger Damen zusammen, die alle in enger verwandtschaftlicher Verbindung zu Friedrich II. von Preußen (1712-1786) standen: Seine Mutter Sophie Dorothea von Hannover, Königin in Preußen (1687-1757), seine Schwester Luise Ulrike von Preußen, Königin von Schweden (1720-1782), und seine Nichte Sophie Albertine, Prinzessin von Schweden und Äbtissin des Reichsstifts Quedlinburg (1753-1829).
Die Büchersammlung umfasst 1.445 Titel in 4.500 Bänden. In den Titeln wie auch in den verschiedenen Ausgaben spiegelt sich das Spektrum weiblicher Bildung im europäischen Hochadel ...

... weitere Informationen hier.

Rainer Ehrt

© Galerie Christine Knauber
Gestern Abend gab es anlässlich der Finissage der Ausstellung von Rainer Ehrt "Panoptikon" ein fantastisches Konzert mit dem Solo-Kontrabassisten Jaspar Libuda. Heute konnte dann diese Ausstellung in den Räumen der Galerie Christine Knauber in Berlin ein letztes Mal angeschaut werden.

Freitag, 12. Mai 2017

IB (Insel-Bleistifte)







Das Netz und mein Spam-Ordner ist derzeit voll von "Geschenkideen" zum Mutter- oder Vatertag. Blumensträuße, Pralinen, "eine Darmspiegelung für den Menschen, den man wirklich liebt" oder ein Treppenlift, Alkohol oder Pfefferspray - das Netz kennt all die guten Vorschläge.
Der IB-Sammler Dr. med. Michael Steiner hat eine andere hübsche Idee für Freunde des Bleistifts und der Insel-Bücherei.
(ad)

Montag, 8. Mai 2017

Lust auf Bibliophiles?

Wer die Pirckheimer-Gesellschaft bislang nur virtuell kennt, hat an den ersten drei Tagen des September die Möglichkeit, mit ihren Mitgliedern auch persönlich ins Gespräch zu kommen. Denn zum Jahrestreffen 2017 in Potsdam sind nicht nur die Mitglieder, sondern alle Freunde von Bibliophilie, Buchkunst und Graphik willkommen und man kann sich trotz eigentlich verstrichener Deadline noch anmelden.
Es wird den Teilnehmern ein umfangreiches Programm geboten, so eine Führung durch die Ausstellung »Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne« im neueröffneten Museum Barberini. Diese Führung am Sonntagvormittag ist sicherlich ein Höhepunkt des Jahrestreffen, aber bei weitem nicht der einzige. Andere werden das traditionelle Festessen und ein Buchmarkt sein, die Uni-Bibliothek Golm, die Judaica-Sammlung Aschkenasy, das Fontane-Archiv und der Festvortrag von Michaela Scheibe über die Privatpresse des »Alten Fritzen«. Die Teilnehmer können sich natürlich auch wieder auf eine limitierte Graphik und eine individuell zum Festessen gestaltete originalgraphische Speisekarte freuen, die exklusiv nur den Teilnehmenden überreicht wird, diesmal gestaltet von Rainer Ehrt.
Rainer Ehrt - FRANZ KAFKA ER, Aufl. 40 Expl., 2016
Der Teilnehmerbeitrag beträgt 70 Euro pro Person, worin neben allen Eintrittspreisen auch das Festessen und eine Stadtrundfahrt enthalten sind. Wer mit dabei sein will, schreibt eine E-Mail an Frau Ninon Suckow oder ruft an unter 030 5414751.

Jahrestreffen: 1. 3. September 2017
Potsdam

Weitere Informationen auf pirckheimer-gesellschaft.org.

Gerhard Oschatz

In der Galerie 100 in Lichtenberg wird eine Ausstellung mit Zeichnungen des Pirckheimers Gerhard Oschatz stattfinden. Der Künstler wurde 1944 in Jena geboren, machte 1962 sein Abitur und absolvierte von 1962 bis 1963 eine Lehre als Reproduktionsfotograf. Von 1963-1968 studierte er Kunstwissenschaft (Diplom) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Humboldt-Universität zu Berlin und von 1968 bis 1970 Grafik (Diplom) an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Werner Klemke. Seit 1970 ist er freischaffender Grafiker in Berlin-Prenzlauer Berg, 1978-1987 Gastdozent an der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin, 1996-2002 Gastdozent an der Grafik+Design-Schule Anklam, 1998-1999 Semesterprofessur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und 2004-2008 Gastdozent an der Grafik+Design-Schule Anklam.

Vernissage am 10. Mai 2017, 19 Uhr, es spricht Franz Zauleck
Ausstellung: 11. Mai - 21. Juni 2017

Konrad-Wolf-Str. 99, 13055 Berlin

Sonntag, 7. Mai 2017

Kat Menschiks großartige Bilderwelt

Klick zum Anschauen des ARD-Beitrags "druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck"
... für viele [...] Literaturliebhaber ist die Berliner Illustratorin Kat Menschik inzwischen fast schon eine Institution. Mit ihrem prägnanten, klaren Stil hat sie zahlreiche Romane illustriert – oder gar ganze Klassikerausgaben als Graphic Novel gestaltet, darunter Kafkas "Landarzt" und Shakespeares "Romeo und Julia". Neu in diesem Frühjahr ist ihre Ausgabe von E.T.A. Hoffmanns düsterer Erzählung "Die Bergwerke zu Falun". Daneben hat aber auch eine ganz andere Leidenschaft ihren Platz: Ein großer Erfolg war und ist Menschiks "Der goldene Grubber – Von großen Momenten und kleinen Niederlagen im Gartenjahr" (alle Titel im Galiani Verlag).
(© ARD)

Michael Schreiber

Michael Achreiber: A Bordighera,
Steindruck 1997 (Ausschnitt)
Im Museum für Steindruck findet derzeit die Ausstellung "Blick in den Park" von Michael Schreiber (1949 - 2012) mit graphischen Blättern statt.
Michael Schreiber studierte von 1971 bis 1981 an den Kunsthochschulen in Bielefeld und in Berlin. Zahlreiche Ausstellungen fanden im In- und Ausland statt. Er lebte und arbeitete in Deutschland und in Italien. Seine Werke der Malerei und der Graphik haben Architektur und Landschaft als Themenbereiche. Er entzog sich stets den Trends in der Kunst und blieb sich in seiner speziellen Detailverliebtheit treu. Mit großer Präzision übte er sein zeichnerisches Handwerk aus. Seine Kompositionen sind durchdacht und meisterlich ausgeführt. Wir erleben ein wunderbares Licht in seinen Werken und der Mensch, der als Figur nicht erscheint, ist doch spürbar allgegenwärtig. Im Steindruck führte er die Arbeit mit Lavuren zur Meisterschaft und gab auch gerne sein Wissen an Kollegen weiter. Neben Steindrucken im Museum sind auch Arbeiten seiner Malerei in der Galerie präsent.

Ausstellung: 3. Mai - 23. Juli 2017
Kunsthaus Müller
è Kunsthaus Müller & Galerie für zeitgenössische Kunst
Markt 6
07343 Wurzbach/Thüringen
* Verlag Bärbel Müller

Brausepulver im Nachtgeschirr

Einer Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek widmet sich »100 Jahren Humor in deutschen Zeitschriften«.
Scherenschnitt (Ausschnitt) von Alwin Freund-Beliani, 1920
Das 20. Jahrhundert ist als das Jahrhundert der Kriege und verbrecherischen Regime in die Geschichte eingegangen. Eine Ära des Lachens? Zumindest sind Humor, Satire und Nonsens seit mehr als 100 Jahren überall und für jeden verfügbar. Die Zeitschrift spielte als »Medium der Moderne« dabei eine zentrale Rolle: Unterhaltung wurde für jeden erschwinglich. Billige Blättchen witzelten über das, was die Gesellschaft bewegte. In scheinbar harmlosem Gewand verhandelten sie Themen wie Klasse und Geschlecht, Ethnie, Macht, Feindschaft und Gemeinschaft. Humoristen und Satiriker sprachen auch unangenehme Wahrheiten aus, sie schütteten das »Brausepulver ins Nachtgeschirr«. Ob harmloser Humor oder scharfe Satire, frivole Zoten oder alberner Nonsens: Auch die jeweils populäre Form des Komischen spricht Bände.

Ausstellung: 21. Mai - 30. September 2017

Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Deutschen Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Samstag, 6. Mai 2017

Von Luther bis Leibniz

Mit den Abrafaxen auf Spurensuche in der Geschichte.

Seit 40 Jahren reisen Abrax, Brabax und Califax nicht nur um die Welt, sondern auch durch die Zeit. Sie waren schon im antiken Griechenland, trafen Nofretete im alten Ägypten, zogen als Ritter durchs Mittelalter und trafen schon unzählige große Abenteurer und berühmte Persönlichkeiten der Geschichte – so auch Mechthild von Magdeburg, Martin Luther und Gottfried Wilhelm Leibniz.
Abrax wurde dabei so manches Mal sein vorlautes Mundwerk zum Verhängnis, doch Brabax mit seinem Improvisationsgenie gelingt es meistens, allen wieder aus der Patsche zu helfen. Califiax ist an solchen Abenteuern eigentlich nicht sonderlich interessiert, ihm gefällt es eher, einem Blick in die verschiedensten Küchen der Welt zu werfen und dabei sein kleines Bäuchlein zu pflegen. Man sieht es auf den ersten Blick: Die drei Abrafaxe passen perfekt zusammen und werden uns im Literaturhaus während der Kinderkulturtage und durch die Sommerferien begleiten.
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag

Ausstellung: 11. Mai - 18. August 2017

Thiemstr. 7, 39104 Magdeburg

Freitag, 5. Mai 2017

Bilder vom Zirkus (2)

Die Eremitage Gransee lädt ein zur zweiten Ausstellung »BILDER VOM ZIRKUS«
Auch am Projekt »48 Stunden Oberhavel«, das am Wochenende vom 26. und 27. August 2017 stattfindet, beteiligt sich der im Hause ansässige V.E.B. Schwarzdruck mit Druckvorführungen und lädt zur Besichtigung des Drucksaales und der Bleisetzerei ein.
Jeweils um 14 Uhr wird in der Galerie ein Rundgang mit Erläuterungen durch die Ausstellung angeboten.
Den »Tag des offenen Denkmals« am Sonntag, den 10. September 2017, macht die Eremitage Gransee von 11 bis 18 Uhr zum »Tag der offenen Druckwerkstatt«.
Drucksaal und Setzerei können besichtigt werden; die eine oder andere Maschine wird vorgeführt und fachmännisch erklärt.
Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Vernissage: 15. Juli 2017, 16 Uhr, es spricht Prof. Roland Berger
Ausstellung: 15. Juli - 8. Oktober 2017


è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | D-16775 Gransee

Eberhard Schlotter

Faksimile einer bibliophilen Mappe vom Bomann-Museum und der Stadt Celle
(Jahresgabe 2015 des Berliner-Bibliophilen-Abend)
Jutta Osterhof, Vorstandsmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, wird beim nächsten Abend der »Schwesterorganisation« der Pirckheimer-Gesellschaft, den Bibliophilen und Grafikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e. V. »Willibald Pirckheimer«, über Eberhard Schlotter sprechen. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen wird dessen Schaffen als Buchillustrator stehen. 
Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

17. Mai 2017, 19 Uhr

Literaturhaus Magdeburg, Thiemstraße 7

Offenen Ateliers im Bodoni-Museum

Am Samstag und Sonntag gibt es die Möglichkeit, den Mitarbeitern des Bodoni-Museums beim Arbeiten in der historischen Druckerei über die Schulter zu schauen. Es kann den Arbeitsablauf vom Setzen bis zum Drucken auf 100 Jahre alten Maschinen miterlebt werden. Es erwarten den Besucher historische Drucktechnik zum Bestaunen und in Aktion.
Es können auch Bleisatzdrucke aus den Typographik-Serien und Bücher der edition bodoni erworben werden.

6. und 7. Mai 2017 von 11 bis 18 Uhr

Bodoni-Museum
Bodoni - Salon im Kuhstall
typowerk - Design & Druck
Bodoni - Kulturfreizeiten
Buskower Dorfstraße 22, 16816 Buskow bei Neuruppin

Donnerstag, 4. Mai 2017

Ein Illustrator und Gebrauchsgraphiker aus Leidenschaft

Heute wurde in der "Hellen Panke" eine Ausstellung mit Holzstichen, Illustrationen und weiteren Graphiken, Theaterplakaten, Briefmarken und Schallplattenhüllen von Werner Klemke eröffnet. Die Exponate stammen aus Sammlungen von Andre Eckardt, Hans Hübner und dem Pirckheimer Roland Berger. Die Ausstellung enthält auch zwei Informationstafeln zum Film "Treffpunkt Erasmus" von Annet Betsalel, der dort am 28. Juni gezeigt wird.
Die Laudatio (die zentralen Worte waren "Leidenschaft" und "Lust") stammte aus der Feder von Herbert Kretzschmar, der leider seine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen musste und die Vernissage wurde durch Musik von Frank-Paul Schubert am Saxophon begleitet.
Die Pirckheimer-Gesellschaft war ständig präsent, sowohl in den Begrüßungsworten und der Laudatio, wie auch persönlich durch viele ihrer Mitglieder.
Einige Fotos von der Vernissage, aufgenommen von Abel Doering, können hier betrachtet werden.


Ausstellung: 4. Mai - 1. September 2017

Helle Panke
Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Mittwoch, 3. Mai 2017

A. R. Penck (5.10.1939 - 2.5.2017)

© Hartmut Andryczuk

1 Kommentar:
Matthias Haberzettl hat gesagt: Hier ein schöner Nachruf von Rüdiger Heinze in der Augsburger Allgemeinen:  Der Hoehlenmaler des 20 Jahrhunderts..
10. Mai 2017

Chronik eines Skandals. Toulouse-Lautrec und der PAN

Henri Toulouse-Lautrec, Mlle Lender, en buste © Simon Zirkunow
Beim Buch des Monats im Klingspor Museum geht es um die Chronik eines Skandals. Eine entblößte Dame und die Wirkung, die sie auf die Kunstwelt hatte, stellt Nina Mößle im Klingspor Museum vor. Die Veröffentlichung der Lithografie „Mademoiselle Lender, en buste“ des Pariser Ausnahmekünstlers Henri Toulouse-Lautrec im Pan 1895 stieß im Aufsichtsrat der Berliner Zeitschrift auf Unmut und hatte das Ausscheiden des jungen Julius Meier-Graefe aus der Redaktion zur Folge. Wer die abgebildete Mademoiselle war, woran der Aufsichtsrat Anstoß nahm, welche Rolle Julius Meier-Graefe für die zeitgenössische Kunst im Weiteren noch spielen sollte und welche Konsequenzen das Zerwürfnis für die Zeitschrift hatte – all das erläutert Nina Mößle anhand der fünf großen Bände des Pan aus der Karl Klingspor Sammlung.

5. Mai 2017, 14 Uhr

Eintritt: 4 €, Mtgl. 2 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Hannes Hübner

In der Büchergilde Buchhandlung Am Wittenbergplatz wird eine Ausstellung mit Druckgrafik des 1939 in Leipzig geborenen und in Heidelberg lebenden Hannes Hübner stattfinden.
Der Künstler wird seinen Teil des Verkaufserlöses dem Verein „Die Welt des Lesens e.V.“ zugute kommen lassen. Er möchte damit einen Beitrag zur Leseförderung leisten. Noch ein schöner Grund, diese ungewöhnlichen, facettenreichen Zeichnungen auf sich wirken zu lassen und das eine oder andere Kunstwerk nach Hause nehmen. Sie können sich daran erfreuen und Kinder werden zum Lesen motiviert.
Fast vierzig Jahre arbeitete Hannes Hübner als Architekt. Mit Tuschefüllern und einer Reißschiene entstanden zahlreiche Strichzeichnungen. Rational Geordnetes als Basis für das Bauen von Häusern.
Seit etwa 10 Jahren entstehen Grafiken, die manch Irrationales einfangen. Teils mit Humor. Aber auch Abgründiges findet den Weg zum Licht. Spielerisch entwickeln sich Selbstgespräche auf dem Papier, erwecken Figuren zum Leben. Diese machen sich in einer Vielzahl von Varianten selbständig. Die einzelnen Blätter haben keine Titel. Es sind Illustrationen zu Geschichten, die noch geschrieben werden müssen. Von wem auch immer.

Vernissage: 8. Mai 2017, 19:30 Uhr
Einführung: Günter Rudolf Kokott, Gisela Hübner-Dross liest Lyrik und Prosa
Ausstellung: Mai - 8. Juli 2017
Finissage: 8. Juli 2017, 19:30 Uhr

:Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz
Johanna Binger GmbH
Kleiststr. 19 - 21 10787 Berlin

Dienstag, 2. Mai 2017

Werner Klemke

- der bekannte Grafiker - der unbekannte Soldat

In dieser Veranstaltung des Kulturbundes Dessau-Wörlitz e.V., Ortsverband Oranienbaum, werden bekannte und weniger bekannte Werke von Werner Klemke in Wort und Bild vorgestellt; dazu werden Ausschnitte aus "Treffpunkt Erasmus" gezeigt.
Eine Zeichnung von Werner Klemke ziert die
Verpackung des Erasmus-Films
Matthias Haberzettl widmet sich dem Leben und Werk des großen Berliner Illustratoren und Buchkünstlers Werner Klemke, dessen Geburtstag sich 2017 zum 100. Mal jährt.
Mit Ausschnitten aus dem Dokumentarfilm „Treffpunkt Erasmus“ wird die bislang weitgehend unbekannt gebliebene Widerstandstätigkeit Klemkes während des Zweiten Weltkriegs als Wehrmachtssoldat im besetzten Holland beleuchtet.
Haberzettl besitzt eine umfangreiche Sammlung von Arbeiten des vielseitigen Künstlers und gilt als einer der besten Kenner von Klemkes Schaffen. Auch diese beiden Vorträge finden im „Goldenen Fasan“ statt, Beginn jeweils 19 Uhr.

11. Mai 2017, 19 Uhr

Goldener Fasan
Dessau

Purgatory Pie Press

Ab Ende April wird in der Eremitage Gransee die Ausstellung 40 YEARS PURGATORY PIE PRESS - BOOKS & PRINTS FROM NEW YORK eröffnet. Die Künstler Esther Smith und Dikko Faust kommen "directly from New York City" und werden anwesend sein! Die einzige Gelegenheit in Europa, diese Ausstellung zu sehen! Kommt massenhaft und merkt Euch schon mal den Termin vor. Bahnfahrer aus Berlin müssen etwas mehr Zeit einplanen: die BahnAG hat mal wieder Schienenersatzverkehr angekündigt: diesmal zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg. Lasst Euch nicht abschrecken und zeigt Flagge für die deutsch-amerikanische Freundschaft der anderen Art. Zu Obama und seinen christlichen Fundamentalisten in Berlin sollen andere gehen. Am klügsten ist es wohl, mit der S-Bahn nach Oranienburg zu fahren und dort in den RE 5 umsteigen ...
(Marc Berger)

Ausstellung: 27. Mai - 9. Juli 2017

è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | 16775 Gransee

Samstag, 29. April 2017

Margit Grüger

DAS UNDINE-PROJEKT. FARBHOLZSCHNITTE

Undine ist der Sage nach ein weiblicher Wassergeist, eine Nymphe, die erst dann eine Seele bekommt, wenn sie sich mit einem Menschen vermählt. Einem untreuen Gatten bringt die Undine jedoch den Tod. Die Figur der Undine stammt aus der Stauffenberger-Sage, der Stoff ist wohl um das Jahr 1320 entstanden.
Margit Grüger, Auf Seerosen, Farbholzschnitt,
Unikat Auf Plakat gedruckt
Margit Grüger, deren Undinen-Zyklus unsere Ausstellung zeigt, wurde zur Auseinandersetzung mit dem Thema durch Ingeborg Bachmanns Erzählung „Undine geht“ aus dem Jahr 1961 angeregt. Die Wasserfrau Undine ist bei Ingeborg Bachmann eine geistig unabhängige, selbständige Muse, die die Männer versteht, und zu der diese sich hingezogen fühlen.
Bachmann verleiht Undine allerdings nicht nur die Stärke und die Selbständigkeit, die sonst nur Männern zugesprochen werden, sondern unterwirft sie auch dem Zwang, die Männer zu lieben. Sie muss aus dem Meer auftauchen, „Hans“ (ihr Synonym für den Mann schlechthin) rufen, die Männer locken und besitzen. Bachmann nutzte den Undine-Mythos, um ein damals neues Bild von der Beziehung zwischen Mann und Frau zu beschreiben, das von gegenseitiger Anziehung, aber auch vom Kampf bis aufs Messer berichtet.
Margit Grüger setzt die Akzente anders: Sie besetzt die Männerrolle mit einem Seehund, also einem Wesen, das mit der Nymphe in deren Element leben kann und sich durch Neugierde und die Lust am Spielen auszeichnet. Nixe und Tier gehen mit unverhohlener Sympathie miteinander um. Man könnte (hier schreibt ein Hans!) die Bilder lesen als Reverenz an den modernen Mann, der gelernt hat, in ebenbürtiger Partnerschaft zu leben, die Daseinsbedingungen seiner Partnerin zu teilen, der neugierig, offen und beweglich ist.
(Wolfgang Grätz im 210. Frankfurter Grafikbrief)

Ausstellung: 28. April - 10. Juni 2017

è Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt
An der Staufenmauer 9
60311 Frankfurt/M

Donnerstag, 27. April 2017

Darf man Hitler übermalen?

Wenn es nach Hartmut Andryczuk geht - na klar, man muss es sogar!
Heute Abend in München bei Hubert Kretschmer alles neue von und mit Hybriden Verlag und Hartmut Andryczuk (lks.). Eine vergnügliche Präsentation, viele Anekdoten rund um das Künstlerbuch, wie Ideen entstehen und umgesetzt werden und am Ende schlägt das Sammlerherz wieder richtig hoch. Das Herz des Schäferhundes hat leider aufgehört zu schlagen ...
(Ralph Aepler)

Mittwoch, 26. April 2017

Robert Gernhardt und »Der Rabe«

Die bekannte und vielbeachtete Literaturzeitschrift »Der Rabe« ist Gegenstand der Vortragsveranstaltung der Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar der Pirckheimer-Gesellschaft. Die Buchwissenschaftlerin und Journalistin Elke Lipp M.A. berichtet über Geschichte und Inhalte der zwischen 1982 und 2001 viermal pro Jahr erschienen Bändchen im Taschenbuchformat.
»Der Rabe« war zunächst eine Art Almanach des Haffmans-Verlages, aber zugleich ein Organ der Autoren der sogenannten Neuen Frankfurter Schule. Dazu gehörten unter anderen Robert Gernhardt, Eckhard Henscheid und F. W. Bernstein ebenso wie jüngere Autoren wie Max Goldt, Tex Rubinowitz, Fanny Müller und Margit Schreiner. Auch Schriftsteller aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum veröffentlichten in dieser Zeitschrift. Gernhardts frech-frische Zeichnungen erhöhten die Lesefreude.
Eine Sonderstellung innerhalb der Reihe nahmen die Themenhefte wie der Arno-Schmidt-Rabe und der Karl-May-Rabe sowie auch der Band zum 60. Geburtstag von Robert Gernhardt ein.
(Ferdinand Puhe)

11. Mai 2017, 19 Uhr

Hotel Krone
Landstraße 9-11, 69493 Hirschberg-Großsachsen

Sonntag, 23. April 2017

Anja Harms

Anfang Mai wird in der Galerie DRUCK & BUCH die Ausstellung über „30 Jahre Künstlerbücher“ von Anja Harms eröffnet.
Anja Harms ©: Dachbewohner, 1991, 21 Linolschnitte
2013 wurden in der Galerie mit den mannshohen Buchskulpturen die aktuelle Zusammenarbeit von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries ausgestellt, diesmal wird das buchstäbliche Augenmerk auf das kontinuierliche Schaffen von Anja Harms gelegt. Geschaffen in kontrastreichem Linolschnitt und subtilen Schichtungen, in ungewöhnlichen Formaten und experimenteller Typographie. Handwerklich perfekt bringen sie die gewählten bildreichen Texte von Celan, Bachmann, Arp oder der Kalevala zu poetischer Schönheit. Neben exemplarisch gezeigten Arbeiten aus drei Jahrzehnten werden auch aktuelle Künstlerbücher gezeigt.

Vernissage: 4. Mai 2017, 19 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin
Ausstellung: 5. Mai - 6. Juni 2017

è Galerie DRUCK & BUCH
Susanne Padberg
Berggasse 21/2
A - 1090 Wien

Herzlichen Glückwunsch zum 65sten

Foto: Robert Grieger













Matthias Haberzettl, Schatzmeister der Pirckheimer-Gesellschaft, feiert heute seinen 65sten Geburtstag - herzlichen Glückwunsch.

Samstag, 22. April 2017

Furtwängler goes Underground

„Die ganze Welt ist ein großer Gag“

Das neueste Werk von Felix M Furtwängler wird ab heute im Grassi-Museum für Angewandte Kunst in Leipzig vorgestellt: Ein Künstlerbuch zum Thema Schallplatte mit einer grandiosen Installation aus dem Computer.
Foto: Ralph Aepler
Felix Martin Furtwängler (lks.) ist den Pirckheimern als einer der produktivsten Buchkünstlern der Gegenwart bekannt. In seinem 2015 vorgelegten Malerbuch „Furtwängler goes Underground“ reflektiert er seine Rockmusik-Erfahrung der 1960er und 1970er Jahre in Farbdrucken, denen Texte verschiedener Autoren beigegeben sind. In einem eigenen Raum kann der Besucher in eine mediale Installation mit visualisierter Musik eintauchen und in dem originalgraphischen Buch blättern.

Ausstellung: 22.04. - 28.05.2017

GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig

Freitag, 21. April 2017

Exkursion zur Friedrich-Wolf-Gedenkstätte in Lehnitz

Die diesjährige Exkursion der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft wird nach Oranienburg gehen und Friedrich Wolf gewidmet sein.
Ablauf:
10.35 Uhr: Treffpunkt am S-Bahnhof Lehnitz (Linie 1)
11.00 Uhr: Begrüßung in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte, danach Filmdokumentation über Friedrich Wolf: "Verzeiht, dass ich ein Mensch bin". (Regie Lew Hohmann)
12.30 Uhr: Mittagspause mit Imbiss (Getränke auf eigene Kosten)
13.00 Uhr: Führung durch das Haus, in dem Friedrich Wolf von 1948-1953 lebte und das auch seine Bibliothek beherbergt
15.00 Uhr: Kaffee-Pause
Anschließend Rückfahrt oder auch ein Spaziergang durch die Waldsiedlung Lehnitz oder an den nahegelegen Lehnitzsee.

Anmeldungen werden bis 30. April erbeten: per E-Mail bei Frau Suckow, persönlich während der Veranstaltungen der Regionalgruppe am 18. Mai. Unkostenbeitrag (Mittagsimbiss; Kaffee u. Kuchen) ca. 15 bis 20 Euro.
Weitere Informationen durch Klick auf die Abb.

Alter Kiefernweg 5 | 16515 Oranienburg OT Lehnitz

Tiflis Public Spaces ...

... zwischen sozialistischem Charme, alter Pracht und modernem Leben.

Unter diesem Thema findet von, veranstaltet durch den Pirckheimer Hubert Kretschmer, eine Ausstellung bei georgischem Wein im Atelier Heike Ratfisch in München statt. Zu sehen gibt es bis jetzt nicht gezeigte Fotos von Lisa Fuhr mit Straßenszenen in Tiflis.

Tiflis. Tbilissi. თბილისი - Leben in einer neuen Zeit
"Georgien hat in den 25 Jahren seit dem Zerfall der Sowjetunion dramatische Wech­sel­bäder erlebt: Anfang der 1990er Jahre galt es als „gescheiterter Staat“, der lange Zeit seinen Bürgern weder eine zuverlässige Infrastruktur wie Strom und Wasser, noch existentielle Sicherheit bieten konnte. Die Menschen waren allgegenwärtiger Straßenkriminalität und Korruption im täglichen Leben und großer Hoffnungslosigkeit ausgeliefert.
Den Zeiten von großer Not, verschärft durch Kriege und Vertreibung, folgten aber auch Phasen von wirtschaft­lichem Aufschwung. Der Kampf gegen Alltags­korruption und -kriminalität war erfolgreich und die Gesellschaft hat sich in Richtung Demokratie und Zivilgesellschaft entwickelt. Wie spiegelt sich dies alles im Leben einzelner Menschen? Diese Frage bewegt mich, seit ich 2010 zum ersten Mal Georgien besucht habe"
(Lisa Fuhr)

icon Verlag Hubert Kretschmer
320 Seiten, ca. 170 Farbfotos, 44 Seiten Text, 33 Seiten Kurztexte zu den Porträts auf Deutsch und Englisch, Fadenheftung, Klappbroschur, Format 23×16,5 cm, 28 €
ISBN 978-3-928804-46-2


Ausstellung: 25. April 2017, 17 - 21 Uhr

Atelier Heike Ratfisch,
München, St.-Anna-Straße 6 /Rgb

Charity Auktion ...

... zugunsten des Philharmonikerhauses für Asylsuchende

Im Rahmen einer Matinee in der Staatsoper mit einem Konzert von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker findet am 7. Mai eine Charity-Auktion der Neuhauser Kunstmühle statt.
Lot 2: Wolfgang Marx, Swimmingpool, Rufpreis € 180,
Katalog einsehen durch Klick auf das Bild
Angeboten werden 31 ausgesuchte Druckgrafiken, die von der Neuhauser Kunstmühle (Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin) aus Hohenberg gespendet und nun für den guten Zweck versteigert werden. Mitsteigern ist ganz einfach über die Website des Dorotheum oder persönlich bei der Matinee. Der Reinerlös dieser Auktion geht zur Gänze an das Philharmonikerhaus für Asylsuchende in St. Aegyd, das vom Diakonie Flüchtlingsdienst betreut wird und für das die Wiener Philharmoniker die Patenschaft innehaben.
Um
Voranmeldung wird gebeten!

Matinee: 7. Mai 2017, 10 Uhr – Besichtigung der Exponate
11 Uhr Konzertbeginn
ca. 11.45 Uhr Beginn der Auktion

Wiener Staatsoper, Mahler-Saal
Opernring2, 1010 Wien

Donnerstag, 20. April 2017

Albert Ebert

Albert Ebert: Im Atelier, Lithographie, 1965,
Plakat zur Ausstellung in Ahrenshoop
Am kommenden Donnerstag wird in der Galerie der Berliner Graphikpresse die Ausstellung "Albert Ebert: Das druckgraphische Werk". Mit dieser Ausstellung wird ein umfassender Einblick in das druckgraphische Werk des Hallenser Malers Albert Ebert (1906-1976) geboten, dessen naiv-poetische  Arbeiten sich seit Jahrzehnten in der Publikumsgunst halten, in Berlin aber lange nicht mehr in einer größeren Ausstellung gezeigt werden konnten. Viele bekannte und beliebte, aber auch einige sehr seltene Radierungen und Lithographien werden zu sehen sein.
Darüber hinaus wird mit einer kleinen Gedenkausstellung an den ebenfalls aus Halle stammenden Maler Otto Möhwald erinnert, der im Herbst 2016 plötzlich ums Leben kam. Hier zeigen wir schwerpunktmäßig Lithographien.

Vernissage: 27. April 2017, 19 Uhr, Einführende Worte: Prof. Klaus Hammer, Musik: Josef Lehmann, Klarinette
Ausstellung: 27. April - 2. Juni 2017

è Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Str. 610247 Berlin

Mittwoch, 19. April 2017

Oberton- und andere Orgien

Hubert Kretschmer, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft präsentiert eine Ausstellung von Künstlereditionen des Berliner Hybriden-Verlags des Pirckheimers Hartmut Andryczuk.
Gezeigt werden Archiv- und Werkausgabe der Sprechstücke von Hartmut Geerken mit 14 Audio-CDs / das Diarium von Mynona aus dem Jahre 1944/1945 mit Justus Irrleiche bei der Ahnenforschung / Fehlberliner U-Wirr – Lautpoesie von Jaap Blonk / An Paenhuysens Underwear Secrets und ein Totengespräch mit Ottfried Zielke.

Besuch nach Absprache über
E-Mail oder 089-123 45 30
Ausstellung: 27. April bis 2. Juni 2017

Archive Artist Publications,
München, Türkenstraße 60 RG UG

Dienstag, 18. April 2017

save the date

Ein Illustrator und
Gebrauchsgraphiker
aus Leidenschaft

Werner Klemke zum 100. Geburtstag

Eröffnung der Ausstellung
Donnerstag, 4. Mai 2017, 19 Uhr
Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Montag, 17. April 2017

Babette, Bärbels ältere Schwester



Bärbel had an older sister, cousin, clone...?
Babette bindet Bücher, an earlier (1935) version of Bärbels fröhliche Lehrzeit (1953) by the same author. Same premise, same characters, same... Look forward to comparing - where is an Hinman collator when you need one?
(Peter Verheyen,
The Pressbengel Project)

Freitag, 14. April 2017

Jürgen Gottschalk (1950 - 2017)

Tief betroffen musste ich heute erfahren, dass Jürgen Gottschalk am 28. März im Alter von nur 67 Jahren verstorben ist.
Der am 6.3.1950 geborene Historiker Jürgen Gottschalk ist den Pirckheimern nicht nur als Sammler von Judaica zum Thema Musik, Theater, Kabarett, Witz und Humor und durch Aufsätze zu diesem Thema in den Marginalien und anderen Zeitschriften bekannt, wo er u.a. über den Berliner Antiquar, Verleger und Mäzen Louis Lamm publizierte. Seine wissenschaftlich präzisen Vorträge vor den Pirckheimern und dem BBA werden den Teilnehmern genauso in Erinnerung bleiben, wie seine musikalischen Kleszmer-Darbietungen am Akkordeon. Seit 2010 stellte Jürgen Gottschalk seine einzigartige Sammlung unter dem Titel Humoristica Judaica im Internet vor und erreichte damit Interessenten an jüdischen Hochschulen in Deutschland genauso wie auch Bibliotheken und Forschungseinrichtungen in Osteuropa und den USA.
Seine fundierten bibliophilen Recherchen zum Thema Judaica haben das Wissen um dieses Gebiet nicht nur bei den Pirckheimern bereichert - sein Tod hinterlässt eine Lücke.
(ad)

Druckfrisch 2017

Am kommenden Freitag wird in der Werkstatt Künstlerische Lithographie in Treptow um 19.00 Uhr die Ausstellung "Druckfrisch 2017" eröffnet. Folgende Künstler nehmen an der Ausstellung teil: Katharina Albers, Peter Bertram, Klaus Dittrich, Monika Hipfel, Birgit Krahl-Stölben, Anna Maier, Rosanna Merklin, Hannah Birgit Neumann, Rashid Salman, Marianne Schröder, Peter Schulz Leonhardt, Pia Szur, Jill Tegan Doherty und Petra Wildenhahn.

Ausstellung 19. Mai - 21. September 2017

Defreggerstraße 12, 12435 Berlin-Treptow

Donnerstag, 13. April 2017

Eduard Prüssen

Schon auf unserem Stand zur diesjährigen Leipziger Buchmesse waren einige seiner Werke zu sehen (unter anderen die passend gewählten „13 Graphiken zum Literaturgeschehen“) – denn jetzt wurde Eduard Prüssen ein „Pirckheimer“.
Neben etlichen Buchkünstlern der jüngeren und jüngsten Generation, die im März der Gesellschaft beitraten, verstärkt nun also auch der Kölner „Altmeister“ (Ende Oktober wird er seinen 87sten feiern können) unsere Reihen.
Viele Teilnehmer des Jahrestreffens 2008 in Köln werden sich gern an die Stunden erinnern, als Prüssen sein Atelier für zwei Besuchergruppen öffnete.

Dienstag, 11. April 2017

Lesen als Grundlage unseres Wohlstandes

Im Rahmen der Konferenz »Der Buch- und Informationsmarkt in Deutschland 1990 bis 2015« der Historischen Kommission des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Kooperation mit dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek wird Jakob Hein einen Vortrag zum Thema »Lesen als Grundlage unseres materiellen und immateriellen Wohlstandes« halten.
Abb. auf der Einladung: In der Hängematte, Kunstwart-Bildkarte Nr. 208 von Ernst Kreidolf, München, um 1916, © VG Bildkunst
Jahrtausenden sind Lesen und Schreiben die entscheidenden Träger der gesellschaftlichen Verantwortung, erworbenes Wissen von Generation zu Generation weiterzugeben. Kinder erwerben zuerst die mündliche Sprache, und haben sie so viel Glück, wie ihnen zu wünschen ist, fangen ihre Eltern bald mit dem Vorlesen an. Über mehrere Stufen erlernen Kinder später zunächst selbst das Lesen und dann die gebildeten Worte gleich beim Lesen zu verstehen und zu begreifen. Doch ist es die höchste Stufe der Lesekompetenz, auf die es ankommt: lesend zu lernen, Worte in ihrem Kontext neu zu erschließen und neue Worte durch ihren Kontext zu verstehen. Das Gehirn tritt beim Lesen in Dialog mit dem Text, kann eigenes, bereits vorhandenes Wissen mit seinen Thesen vergleichen und so eigene Assoziationsketten weiterentwickeln.
Dr. Jakob Hein wurde 1971 in Leipzig geboren. Er ist der Sohn von Christoph Hein und lebt als Schriftsteller und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit seiner Familie in Berlin.

Konferenz: 27. / 28. April 2017

Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Deutschen Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig