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Mittwoch, 1. April 2026

E.T.A. Hoffmann im Verlag „Serapion vom See“

Im Jahr des 250. Geburtstages von E.T.A. Hoffmann am 24. Januar soll mit dem Bibliophilen des Monats an den Verlag „Serapion vom See“ von Michael Duske erinnert werden, der in Berlin ausschließlich Titel von E.T.A. Hoffmann verlegte - Künstlerbücher und Mappenwerke, u.a. von Michael Knobel, Anke Dziewulski, Stephan Klenner-Otto oder Horst Hussel, auch einen Faksimile-Druck nach einem Skizzenbuch von Fritz Fischer. Der zwischen 1995 und 2010 aktive Verlag ist inzwischen erloschen, der Verlagsinhaber, das ehemalige Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft und des Berliner Bibliophilen Abend, lebt in einem Berliner Pflegeheim.

Michael Duske stellte, gerade eben, weil Hoffmann bereits oft illustriert wurde, an die Editionen seines Verlags hohe Ansprüche und verwendete möglichst klassische Originalgrafik wie Radierung, es sind somit jeweils seltene Originalkunstwerke in Buchform.
Als Bibliophiles des Monats, gleichzeitig die Empfehlung für den Bibliophilen des Hamburger Bothen, wird hiermit Band II der „Berlinische Geschichten“ vorgestellt, eine Graphikmappe, die E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Die Brautwahl“, illustriert von Steffen Faust enthält; Band I dieser Reihe war „Aus dem Leben eines bekannten Mannes“, illustriert und gestaltet von Xago.

Die 2001 erschienen Mappe „Die Brautwahl“ enthält neun Farbradierungen von Steffen Faust, alle vom Künstler betitelt, nummeriert und signiert. Die Titelgrafik wurde handkoloriert. Ein zehnseitiges Beiheft erläutert die Graphiken im Format 20 x 15cm, Blattgröße 28 x22cm, in einer handgearbeiteten Flügelmappe mit Fenster für das Aquarell. Diese Grafiksuite erschien in einer Auflage von 30 Exemplaren und 10 Künstlerexemplaren. Acht Exemplare enthalten zusätzlich einen Farbentwurf zu einer Einzelradierung.

Freitag, 1. August 2025

Augenspiel

Der heutige 100. Geburtstag des Lyrikers Ernst Jandl (1925 - 2000) ist Anlass, auf eine verdienstvolle und in der Ausstattung bibliophil zu nennende Lyrikreihe der DDR aus dem Verlag Volk und Welt hinzuweisen.
Denn dazu scheint der Titel Augenspiel mit der Poesie von Ernst Jandl, herausgegeben von Joachim Schreck, besonders prädestiniert zu sein, wurde doch die Weiße Reihe von Horst Hussel 1934 - 2017) gestaltet, einem Künstler, dessen Illustrationen wie für diesen Lyriker gemacht scheinen.

Mittwoch, 28. Mai 2025

Gerd Adloff las in einer Ausstellung von Klaus Zylla

Gestern im Kulturhaus Alte Feuerwache in Friedrichshain:
Gerd Adloff, dessen Bücher z.B. von Albrecht von Bodecker, Kay Voigtmann und Horst Hussel illustriert wurden, las seine Texte anlässlich einer Ausstellung mit Werken von Klaus Zylla, der ebenfalls Gedichte dieses Autors illustrierte.
Klaus Zyla (lks.) und Gerd Adloff
Fotos © ad, Abb. mit Genehmigung des Künstlers

Montag, 1. April 2024

Bibliophiles des Monats: Karl Kraus, Ausgewählte Werke in 5 Bänden

Am 28. April vor 150 Jahren wurde Karl Kraus geboren, Grund genug, diesem österreichischen Schriftsteller, Dramatiker, Herausgeber und auch zum überwiegenden Teil alleiniger Autor der Zeitschrift „Die Fackel“, in diesem Monat mit dem Bibliophilen des Monats zu gedenken.

Ausgewählt wurde dafür die im „Verlag Volk und Welt“ 1977/78 herausgegebene fünfbändige Ausgabe seiner Ausgewählten Werke. Die Ausgabe besteht aus drei Bänden seiner, häufig in „Die Fackel“ veröffentlichten Texte, Band 4 enthält seine Aphorismen und Gedichte und Band 5, der in zwei Halbbänden erschien, das noch nie komplett aufgeführte Drama „Die letzten Tage der Menschheit“, sowie einen Kommentar zu diesem Drama.
Der Einbandentwurf der Ausgabe erfolgte von Hort Hussel. Was sie zu einer bibliophilen Empfehlung machte, ist jedoch weniger die, wie wir es von Horst Hussel gewohnt sind, sich auf das Wesentliche beschränkende Gestaltung, sondern die editorische Leistung der Herausgeber Dietrich Simon unter Mitarbeit von Kurt Krolop und Roland Links, die diese Ausgabe mit einem ausgezeichnet recherchierten erläuternden Kommentar und einem gründlichen Register versehen haben.

Diese Ausgabe wurde von „Volk und Welt“ auch für den „Albert Langen – Georg Müller Verlag München“ in gleicher Ausstattung produziert, neben einem Hinweis im Impressum wurde hierbei lediglich auf dem Schutzumschlag der Name des Verlags ausgetauscht. Auf diese Weise kam es zu der „gesamtdeutschen Ausgabe“ in meiner Bibliothek, wie sie auf dem Foto zu sehen ist.

Mittwoch, 12. Juli 2023

Speisekarten zum Jahrestreffen

Eine schöne Tradition in der Pirckheimer-Gesellschaft war es, dass die Teilnehmer am Jahrestreffen neben einer Original-Graphik zum Treffen auch eine exklusiv zum Festessen gefertigte Speisekarte mit nach Hause nehmen können.

Diese Speisekarten wurden z.B. von Manfred Bofinger, Matthias Gubig, Albrecht von Bodecker, 2013 von Horst Hussel, 2017 von Rainer Ehrt und 2018 von Hanif Lehmann gestaltet.

Die Abbildung zeigt die von Hans Ticha zum Jahrestreffen 1995 geschaffene Speisekarte zum Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Mainz, eine Klappkarte, 20,9x14,8 cm, damals im Offset gedruckt und nicht signiert.

Sonntag, 15. Januar 2023

Sinn und Form: Trollhafte Verwirrspiele


Im ersten Heft der Zeitschrift Sinn und Form des Jahres 2023 schreibt Gabriele Helen Killert unter dem Titel "Trollhafte Verwirrspiele" über ihre "Erinnerung an den vielfach begnadeten Buchkünstler Horst Hussel" (1934 - 2017):
3 Motive der Speisekarte 2013
"Hussel liebte die Irritation, das trollhafte Verwirrspiel, das die Verhältnisse hüpfen und aus der Spur springen läßt."

Für Bibliophile ist er kein Unbekannter, er begleitete als Freund der Pirckheimer-Gesellschaft aktiv die Buchgestaltung, erst in der DDR und später im gesamten Deutschland, stets ironisch und mit einem unverwechselbaren eigenen Strich.
Beispielhaft soll hier auf die Weiße Reihe aus dem Verlag Volk und Welt genannt werden, gefragte Hefte mit internationaler Lyrik, bibliophil mit Pergamentumschlag mit einer von Hussel geschaffene Vignette.
Zum Jahrestreffen 2013 der Pirckheimer-Gesellschaft gestaltete er eine originalgraphische Speisekarte, 3 Motive wurden in jeweils 30 Exemplaren gedruckt, auf der Abb. zusammen montiert.
Horst Hussel, o.T., Radierung 2017

Und der Pirckheimer Prof. Dr. Norbert Grewe gab vor einem Jahr die Anregung zu Bibliophiles des Monats: Die Reihe Reflexionen, ein Projekt von Jens Henkel, in der jeweils ein Künstler die Gelegenheit erhielt, sich in Wort und Bild zu sich selbst und zu seinen künstlerischen und ästhetischen Auffassungen zu äußern, in der Horst Hussel den Band VI gestaltete.

Als eine seiner letzten Arbeiten schuf Horst Hussel exklusiv für die Pirckheimer-Gesellschaft eine Graphik in einer Auflagenhöhe von 75 Exemplaren.

Freitag, 2. September 2022

neu in der Corvinus Presse

Gerd Adloff, Foto © ad
Heute stellte in einer Lesung im Moving Poets Novilla Gerd Adloff seinen neuesten Lyrikband "Ist die Musik zu laut?" vor, begleitet von Paul Schwingenschlögl, der mit seiner Trompete eigene Improvisationen unter die Texte legte.

Diese Lesung fand anlässlich des 70. Geburtstages von Gerd Adloff statt, der damit sein drittes in der Corvinus Presse erschienene Buch präsentierte, diesmal kongenial illustriert von Kay Voigtmann.
Die ersten bei Hendrik Liersch erschienenen Bände wurden illustriert von Horst Hussel und Klaus Zylla.

Gerd Adloff: Ist die Musik zu laut?
Gedichte mit Zeichnungen von Kay Voigtmann.
Corvinus Presse Berlin, 2022
54 Seiten, Buchdruck, japanische Bindung. 
Vom Autor signiert. 
20 €
(ein Künstlerbuch ist noch in Arbeit)

Montag, 20. Juni 2022

Wort- und Bilderlust im Zeichen der Palme

Der Verein der Bibliophilen und Grafikfreunde Magdeburg und Sachsen Anhalt zeigt, gefördert durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg und unterstützt durch den Verein Literaturhaus Magdeburg 34 signierte Andrucke der Einbände und Originalgrafiken der Thüringer Literaturzeitschrift Palmbaum. Die Ausstellung war seit 2010 u.a. in Jena, Weimar und Berlin zu sehen.

Die Zeitschrift „Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen“ besteht seit 1993 und erscheint zweimal jährlich im quartus-Verlag Bucha bei Jena. Sie wird vom Thüringer Literaturrat herausgegeben und von der Thüringer Staatskanzlei gefördert.
Ihr Vorbild ist die „Fruchtbringende Gesellschaft“, die erste deutsche Literaturvereinigung, die 1617 in Weimar gegründet wurde und sich die vielfach nutzbringende Palme als ihr Erkennungszeichen gewählt hat.
Seit 2005 werden die Einbände der Zeitschrift von Künstlern aus Mitteldeutschland gestaltet. Der Reigen der Beteiligten reicht von Gerhard Altenbourg über Moritz Götze, Angela Hampel, Karl-Georg Hirsch, Horst Hussel, Gerda Lepke, Gerd Mackensen, Wolfgang Petrovsky, Uwe Pfeifer, Strawalde, Klaus Süß, Susanne Theumer, Ulrike Theusner, Hans Ticha, Max Uhlig und Kay Voigtmann bis zu Baldwin Zettl. So vereinen die Hefte beste Literatur und Grafik aus dem Osten.
Palmbaum-Titel von Hans Ticha, Uwe Pfeifer, Angela Hampel,
Baldwin Zettl, Horst Hussel, Ulrike Theusner (v.l.n.r.)

An den Heften lässt sich Buchgestaltung exemplarisch nachvollziehen, denn oft gilt es den geeigneten Ausschnitt einer Grafik auszuwählen und mit den typografischen Bausteinen abzustimmen, damit ein Umschlag entsteht, der Neugier auf das Titelthema weckt und ästhetischen Genuss gewährt.

Zur Eröffnung der Ausstellung stellen der Chefredakteur des Palmbaum, Jens-Fietje Dwars, und der Chefredakteur von Ort der Augen, André Schinkel, das aktuelle Heft des Palmbaum zu Novalis vor. Der eine ist , der andere von . Beide lesen aus ihren jüngsten Büchern „Goethes Erotica“ mit Zeichnungen von Gerd Mackensen und dem Erzählband „Die Stadt, die ich verlasse“.

Vernissage: 25 Juni 2022, 15 Uhr, Musikalische Begleitung: Christian Döhler, Saxophon.
Ausstellung: 27. Juni - 12. August 2022

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg

Sonntag, 18. Juni 2017

Außenansichten

Einbandentwürfe im Wettbewerb

Das Klingspor Museum nimmt als zusätzliche die Ausstellung AUSSENANSICHTEN auf.
Gezeigt werden 37 Entwürfe von Studierenden der Bereiche Buchgestaltung, Künstlerbuch, Grafikdesign, alle als Vorschläge zum Äußeren eines Bandes mit Gedichten des Lyrikers Wolfgang Hilbig. Zu dessen 60. Geburtstag 2001 war der Band „Bilder vom Erzählen“ mit Illustrationen von Horst Hussel erschienen. 2007 starb der mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor Wolfgang Hilbig. Nicht gebundene Exemplare des Buchs stellte nun der S. Fischer Verlag für den Wettbewerb der Studierenden zur Verfügung. Ausgebildet an unterschiedlichen Hochschulen, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Hochschule der Medien Stuttgart und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, zeigen die Wettbewerbsentwürfe beispielhaft, welche Qualität grafischer Gestaltung mit welchem Spektrum an ein und derselben Aufgabenstellung verwirklicht werden konnte. Dem Klingspor Museum kommt die Möglichkeit zu, aktuelle Arbeit für das in der Sammlung des Museums prominent verankerte Themenfeld vorzustellen.
Aus dem Wettbewerb "Einbände" zum Buch von Wolfgang Hilbig, © Klingspor Museum
Höhepunkt der Ausstellung ist die Verleihung der Urkunden an die ausgezeichneten Entwerferinnen und Entwerfer im Klingspor Museum am 12. August 2017 um 16 Uhr. Voraus geht eine Führung (ab 15 Uhr) der Buchkünstlerin Sabine Golde, Leipzig, Halle durch die parallel eingerichtete Ausstellung „Musik für die Augen“, in der ihre eigenen Künstlerbücher gezeigt werden.

Ausstellung: 22. Juli - 3. September 2017

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Donnerstag, 16. März 2017

Palmbaum # 64

Zur Leipziger Buchmesse wird das neue Heft Palmbaum, Literarisches Journal aus Thüringen erschienen.
"Eigentlich wollten wir ein Heft über den Spracherneuerer Luther machen. Aber die Lutherei allerorten nervt, da bringen wir lieber ein Heft zum Lachen - oder vielmehr zum Thema "Lachen", d.h. zum Komischen vom Humor über Satire, Parodie und Groteske bis zum Absurden. Warum und worüber lachen wir? Was ist romantische Ironie? War Goethe, der Kleists Kömödie "Der zerbrochene Krug" auf der Weimarer Bühne ruiniert hat, ein Spielverderber? Was kann, was darf Satire? Um solche Fragen kreisen die Beiträge des Heftes, für das Horst Hussel den Einband schuf."

Dienstag, 31. Januar 2017

Friedenauer Presse hört auf

Nach über 50 Jahren schließt Katharina Wagenbach-Wolff aus Altersgründen Ende März 2017 ihren Verlag Friedenauer Presse.
Katharina Wagenbach-Wolff, Foto © Abel Doering
Katharina Wagenbach-Wolff, Foto © Abel Doering
Die Friedenauer Presse wurde 1963 in der Wolff’s Bücherei im Berliner Stadtteil Friedenau von Andeas Wolff gegründet. Andreas Wolff, Enkel des Petersburger Verlegers M.O. Wolff‚ veröffentlichte bis 1971 in loser Folge 36 Drucke. Seit 1983 wurde der Verlag von Katharina Wagenbach-Wolff weitergeführt.
Verlegerische Intention war es, den Lesern Entdeckungen zu ermöglichen, gleich aus welcher Zeit und Sprache − Novitäten ebenso wie (zu Unrecht) Vergessenes, Ausgrabungen, die unerkannt in Archiven, Anthologien und Gesamtausgaben schlummern. Autoren wie Aleksandr Puskin, Daniil Charms, Isaak Babel, Anton Cechov, Ivan Turgenev, Jean-Henri Fabre, Gertrude Stein, Günther Grass, Erich Fried, Max Frisch, Nikolaj Gogol, Horst Hussel, Gustave Flaubert, Hans M. Enzensberger, Emanuel Bove, Ingo Schulze, Alberto Vigevani und viele mehr sind in über 50 Jahren im Verlag Friedenauer Presse erschienen.
Die Verlegerin Katharina Wagenbach-Wolff erhielt zahlreiche Preise, darunter den Antiquaria-Preis für Buchkultur, den Zillmer-Preis der Hamburgischen Kulturstiftung sowie 2006 den Kurt-Wolff-Preis.(boersenblatt.net)

Mittwoch, 24. August 2016

Songwen Sun-von Berg

Horst Hussel - ohne Titel, Aquarell, Graphit,
Stempel auf altem Papier 32,2 x 21 cm
In der Galerie Anke Zeisler in Berlin-Prenzlauer Berg wird am 7. September eine Ausstellung mit Zeichnungen auf Papier vom Berliner Grafiker und Schriftsteller Horst Hussel eröffnet.
Horst Hussel, jedem Bibliophilen bekannt durch eine Fülle illustrierter Bücher (auch anderer Autoren), durch eine Vielzahl selbst illustrierter eigener Bücher und durch von ihm entworfene Bucheinbände, Vorsatzpapiere und Vignetten, hat ein umfangreiches Œuvre geschaffen, das vor allem aus Grafiken und Zeichnungen besteht. Horst Hussel gestaltet die Bucheinbände der Friedenauer Presse und zeichnete unter anderem für die Zeitschriften Sibylle und Das Magazin.

Eröffnung: 7. September 2016, 19.30 Uhr
Ausstellung: 8. September - 16. November 2016 2016

Galerie Anke Zeisler
Gethsemanestraße 9
10437 Berlin

Montag, 19. Mai 2014

zu Gast bei Hendrik Liersch

Heute Abend war der Berliner Bibliophilen Abend zu Gast in der Werkstatt der Corvinus Presse im tiefen Kreuzberg, unweit des Görlitzer Bahnhofs. Man glaubt sich, obwohl an einem verkehrsreichen und belebten Ort, in idyllischer ländlicher Gegend, nachdem man die Tordurchfahrt zum Hinterhof mit der Remise durchschritten hat, wo die Corvinus Presse seit nunmehr 15 Jahren beheimatet ist. Vor fast 25 Jahren von Hendrik Liersch gegründet, erschien im April 1990 das erste Buch in diesem, für die Kunstszene in Berlin wichtgen Verlag, mittlerweile sind es über 300 Titel von ca. 100 Autoren. Meist mit Zeichnungen, Linolschnitten, Holzschnitten oder Radierungen, so von Horst Hussel, Kay Voigtmann, Bernhard Jäger, Zoppe Voskuhl, Frank Wildenhahn, Hans Scheib, u.v.a., im Hand- und Maschinensatz hergestellte bibliophile Kostbarkeiten in häufig geringen Auflagen.
Hendrik Liersch schilderte dem BBA anschaulich seinen Werdegang vom Bausoldaten in der DDR zum Verleger und Drucker, beginnend als Autor, womit er seine Erlebnisse und sein Trauma als Pazifist aufarbeitete. Inzwischen ist die Corvinus Presse eine wichtige kulturelle Institution in Berlin geworden und Hendrik Liersch wurde 2009 mit dem V.O. Stomps-Preis geehrt.
Die anschließende Besichtigung der Werkstatt gab den Teilnehmern des Abends Gelegenheit, die Editionen der Corvinus Presse etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und eventuell auch das eine oder andere zu erwerben und sie zeigte deutlich, dass Hendrik Liersch nicht nur in der Tradition von Victor Otto Stomps steht, er führt dessen künstlerisches und verlegerisches Vermächtnis in würdiger Form fort.
Einige Teilnehmer fanden sich dann noch zu einem Gespräch bei einem kühlen Bier in einer der zahlreichen Kneipen neben der Werkstatt zusammen und setzten damit bereits eine Idee des Vorstandes um, künftig neben den Vorträgen mehr Gelegenheit für Gespräche untereinander zu geben.
(Abel Doering)
_________________
 
... und noch einige Fotos aus dem facebook-Album von Ralf Parkner 

Sonntag, 1. September 2013

Vogel Frühling

Hommage an Uwe Greßmann

Uwe Greßmann, Lothar Böhme, Lutz Dammbeck, Ellen Fuehr, Sabine Herrmann, Günter Hofmann, Horst Hussel, Johannes Jansen, Ralf Kerbach, Klaus Killisch, Johannes Ulrich Kubiak, Wolfgang Leber, Helge Leiberg, Osmar Osten, Heidrun Rueda, Wolfram Adalbert Scheffler, Christine Schlegel, Schüler aus Geltow
Abb.: Uwe Greßmann, o.T. [zu Vogel Frühling],
o.J, Tusche schwarz auf Papier, 21 x 14,8 cm,
Signatur 1095
© Archiv der Akademie der Künste Berlin,
Literaturarchiv, Uwe- Greßmann-Archiv
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Berliner Galerie Pankow und der Akademie der Künste Berlin
Zur Ausstelung erschien ein Katalog, herausgegeben von der Galerie Pankow.

Vernissage: 14. September 2013 um 17:00 Uhr

Ausstellung: 14.September bis 15. Dezember 2013

è Kunstkeller Annaberg
Willischstraße 11
09456 Annaberg-Buchholz

siehe Vogel Frühling

Dienstag, 11. Juni 2013

Speisekarte zum Jahrestreffen

Zum Jahrestreffen wurde für alle Teilnehmer eine Speisekarte von Horst Hussel gestaltet. In einer Auflage von jeweils 30 Exemplaren erschienen 3 Motive, die durch Klick auf nebenstehende Abbildung betrachtet werden können. (Bei dieser Abb. wurden alle drei Motive auf eine Unterlage montiert.)
Für Sammler und Freunde von Graphik dieses Künstlers stehen noch einige wenige Exemplare zum Preis von 20 € zur Verfügung, die beim Schatzmeister bestellt werden können.

Montag, 8. April 2013

Vogel Frühling

Uwe Greßmann zum 80. Geburtstag

Oh, ihr Kinder Erdes! horchet: nur wenige
suchte der Vater der Künstler,
Der Vogel Frühling, aus den Leuten und
ernannte sie zu Dichtern


Abb.: Uwe Greßmann, o.T. [zu Vogel Frühling],
o.J, Tusche schwarz auf Papier, 21 x 14,8 cm,
Signatur 1095
© Archiv der Akademie der Künste Berlin,
Literaturarchiv, Uwe- Greßmann-Archiv
heißt es in Uwe Greßmanns (1933-1969) Gedicht „Die Sage vom Vogel Frühling“. Zweifellos zählt Greßmann zu jenen vom "Vogel Frühling" Auserwählten. Greßmanns Leben war geprägt von Schicksalsschlägen: eine Kindheit in Waisenhäusern, eine Jugend in Krankenhäusern, ein karges, einsames Alltagsleben zwischen Broterwerb und Berufung; keine Pause von psychischer und physischer Not, zuletzt jedoch eine kurze Zeitspanne der Selbstbestimmung, Selbstentfaltung. Mit 36 Jahren starb Greßmann 1969 in Berlin. Denen, die er kannte, bleibt er unvergessen. Jene, die ihn posthum kennen lernen, wird er nicht mehr aus dem Sinn gehen.
In Form und Inhalt, in seiner Zeit und Situation nahezu singulär erscheinend, entstand ein vor allem lyrisches Werk von immenser Ausdruckskraft. Die Gedichte, Essays, Zeichnungen und experimentellen Textentwürfe werfen Zukunft in ihre und unsere Zeit, ohne den Reiz klassischer Anmut zu entbehren. Im Nachlass Greßmanns im Literaturarchiv der Akademie der Künste Berlin finden sich neben unzähligen Gedichtentwürfen hunderte Manuskriptseiten, in denen er sich mit ästhetischen, philosophischen und politischen Fragen auseinandersetzt.
Die Galerie Pankow widmet diesem Künstler nun zu seinem 80. Geburtstag eine Ausstellung und versammelt eine Auswahl an bislang nie öffentlich gezeigten Zeichnungen (Selbstportraits, Illustrationen, freie bildnerische Kompositionen), Manuskriptseiten und Gedichtentwürfen. Die Präsentation gibt einen Einblick in Vielfalt und Genese der Auseinandersetzungen und in ihre unkonventionellen Umsetzungen.
Die Galerie Pankow hat des Weiteren zeitgenössische Künstler eingeladen, Uwe Greßmann mit einer Bezug nehmenden Arbeit aktiv zu erinnern. Die Einladung erging an solche Künstler, welche der Person Greßmann und ihrem Werk nahe stehen bzw. standen – viele der Künstler setzen sich bereits seit langem mit dem Werk Greßmanns auseinander – und in der Lage sind, diese Wirkung Greßmanns künstlerisch umzusetzen und in unsere Gegenwart zu tragen. Hierbei sind zudem zahlreiche neue Arbeiten entstanden welche nun erstmals anlässlich der Ausstellung gezeigt werden. Die Präsentation bildet als Rahmen den zweiten Teil der Ausstellung.
Eingeladene Künstler: Lothar Böhme, Lutz Dammbeck, Ellen Fuhr, Sabine Herrmann, Horst Hussel, Johannes Jansen, Ralf Kerbach, Klaus Killisch, Johannes Ulrich Kubiak, Wolfgang Leber, Osmar Osten, Heidrun Rueda, Wolfram Adalbert Scheffler, Christine Schlegel.
Die MARGINALIEN bringen im Juni-Heft Erinnerungen an Greßmann von Konrad Hawlitzki, dem langjährigen Bibliothekar vom Schriftstellerverband und später vom Club des Kulturbundes, sowie Briefe von Greßmann an den Mitteldeutschen Verlag (Erstdrucke aus dem Greßmann-Archiv der Akademie) zur Entstehungsgeschichte seines berühmten ersten Buches "Der Vogel Frühling".
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine von der Akademie der Künste Berlin erstellten Dokumentation zu Leben und Werk des Dichters.
 
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
 
Ausstellungsdauer: 10. April - 2. Juni 2013
 
Begleitprogramm:
18. April 2013, 19 Uhr Und so empfingen [uns] Schildas Witze. Die Autoren Andreas Koziol und Richard Pietraß im Gespräch über Uwe Greßmann Moderation: Martin Jankowski (Berliner Literarische Aktion)
1. Mai 2013, 19 Uhr Motivbesichtigung. Ansichten zu Leben und Tod des Dichters Uwe Greßmann. Dokumentarfilm aus dem Jahr 1977 von Peter Joachim Holz anschließend: Die Autorin Elke Erb, der Kulturwissenschaftler Konrad Hawlitzki und der Literaturwissenschaftler Peter Geist im Gespräch über Uwe Greßmann.
9. April – 2. Juni 2013 Janusz-Korczak-Bibliothek Berlin-Pankow / Kinderbibliothek (Berliner Straße 120/121). VOGEL FRÜHLING. Kinderzeichnungen zu Gedichten von Uwe Greßmann In einem Gemeinschaftsprojekt von Barbara Heinze (Literaturarchiv der Akademie der Künste Berlin) und Monika Nebel (Schulleiterin) haben die Schüler der 5. und 6. Klasse der Meusebach-Grundschule Geltow wunderbare Zeichnungen zu den Gedichten von Uwe Greßmann angefertigt.
 
Bezirksamt Pankow
Amt für Weiterbildung und Kultur
Breite Straße 8, 13187 Berlin

Montag, 11. Februar 2013

Hermann Harry Schmitz

Das Rätsel um das Thema Berliner Bibliophilen Abend am Rosenmontag, zu welchem lediglich gesagt wurde, dass er einem Schriftsteller gewidmet ist, von dem nur bekannt gegeben wurde, dass er leider schon 100 Jahre tot ist, nie ein Buch geschrieben hat, bei Rowohlt aber verlegt wurde, jemand mit einzigartigem Humor, der trotz Einzigartigkeit außerhalb seiner Heimat zu Lebzeiten unbekannt war und der selbst mit Mühe das Einjährige schaffte und nach dem heute eine Schule benannt wurde und der nie langweilig war und viele Nachahmer gefunden hat, ist gelöst!
Umschlag: Emil Preetorius 1912
Es handelte sich um Hermann Harry Schmitz, dessen erster Erzählungsband kurz vor seinem Freitod 1912 bei Rowohlt erschien, nach seinem Tode folgte beim Rowohlt-Nachfolger Robert Wolff ein zweiter Band, beide erschienen bis 1945 dann in Deutschland in einem heute vergessenen Fortschritt-Sprachenverlag Richard Pille noch in einer Gesamtauflage von fast 50Tsd. 1965 erinnerte sich dann in der DDR der Eulenspiegel-Verlag mit einer von Horst Hussel illustrierten Auflage an diesen, vielleicht nicht bedeutenden, aber dennoch zu Unrecht vergessenen Autor, später folgten bei Diogenes in der Schweiz und 1987 nochmals bei Eulenspiegel Ausgaben mit weiteren Hussel-Illlustrationen. 1996 gab es dann im Econ-Verlag eine Gesamtausgabe in 3 Bänden.
Umrahmt von der Rezitation zweier Geschichten Schmitzs, eine davon karikierte das aufkommende bibliophile Interesse am Ende des 19. Jahrhunderts, plauderte Bernd Illigner in teilweise der Schmitzschen Sprache angelehnten sarkastisch-skurile Vortragsweise vor ca. 30 Mitgliedern und Gästen des BBA in der Villa Oppenheim über Leben und Wirken des Autors, über seine Förderer Victor M. Mai, Hanns Heinz Ewers und Herbert Eulenberg.

Mittwoch, 22. August 2012

Horst Hussel

Druckgrafik, Gouachen, Zeichnungen und Künstlerbücher

Eröffnung durch Anke Paula Böttcher, danach liest Horst Hussel aus dem Manuskript der “Damengespräche”, außerdem können eine Reihe der Publikationen der “Dronte-Presse”, die von Horst Hussel herausgegeben wurden, an diesem Abend signiert erworben werden.

Ausstellung: 8. September bis 10. Dezember 2012
Arbeiten aus den Jahren 2010 - 2012


è Kunstkeller Annaberg e.V.
Willischstraße 11
09456 Annaberg-Buchholz

Montag, 2. April 2012

Exlibris-Sammler VIII:

Mops, Tod und Literatur in den Exlibris für Wolfgang Wissing

Annette Fritzsche, Exlibris Wolfgang Wissing,
Holzschnitt, 2010, „König Mops“
Alice Aeberhard | Eva Aulmann | Burghard Aust | Franca Bartholomäi | Erhard Beitz | Claudia Berg | Maxi Blunck | Manfred Butzmann | Jean Delvaux | Christine Dockhorn | Rainer Ehrt | Frank Eißner | Ina Fiebig | Bettina Francke | Regina Franke | Annette Fritzsche | Carla Fusi | Eva Gaeding | Bernd Göbel | Peter Götz Güttler | Moritz Götze | Maja Graber | Inka Grebner | Bettina Haller | Angela Hampel | Alexandra v. Hellberg | Egbert Herfurth | Heike Herold | Madeleine Heublein | Karl-Georg Hirsch | S. O. Hüttengrund | Horst Hussel | Peter Israel | Wojciech Jakubowski | Harry Jürgens | Yvette Kießling | Elena Kiseleva | Ulrich Karlkurt Köhler | Heike Küster | Andrea Lange | Helge Leiberg | Thomas Löhning | Wojciech Luczak | Jule Claudia Mahn | Eva Natus-Salamoun | Cathleen Meier | Iwona Najduch Göttfert | Franziska Neubert | Nele Palmtag | Hedwig Pauwels | Sophia Pechau | Lars Petersohn | Gerd Philipps | Karin Pietschmann | Nicolaas Poignon | Ottmar Premstaller | Katrin Prinich-Heutzenröder | Thomas Ranft | Andreas Raub | Michael Recht | Nadine Respondek | Irina Rössler | Bettina Rulf | Barbara Ruppel | Norbert Salzwedel | Franziska Schaum | Stefanie Schilling | Robert Schmiedel | Therese Schulte | Petra Schuppenhauer | Tatiana Skalko-Karlovska | Sebastian Speckmann | Katrin Stangl | Regina Stiegler | Klaus Süß | Susanne Theumer | Anya Tristram | Tim von Veh | Hans Vent | Vladimir Vereshagin | Kay Voigtmann | Maria Volokhova | Frank Wahle | Irina Yelagina | Judith Weißig | Joseph Werner | Miriam Zedelis | Majla Zeneli | Herwig Zens | Baldwin Zettl | Ina Zimmermann | Helmut Zobl | Ute Zyrus | Schüler der Levana Schule Eisleben

Ausstellung: 24. März bis 17. Juni 2012

è Museum Schloß Burgk

Freitag, 25. November 2011

Bertolt Brecht - im Porträt

Graphik und Buchkunst aus der Sammlung Volkmar Häußler

Der deutsche Dichter Bertolt Brecht ist mit seinem umfassenden literarischen Werk wohl unbestritten einer der einflussreichsten Dichter der Moderne. Er war nicht nur ein großer Dramatiker, sondern auch ein glänzender Lyriker und Erzähler. Die Fülle der bildnerischen Auseinandersetzung mit Brecht und seinem Werk ist heute kaum noch überschaubar. Die Ausstellung stellt eine Auswahl aus einer umfangreichen Brecht-Sammlung vor. Ihr Bestreben ist es, einerseits die Breite von Brechts Werk durch bildkünstlerische Arbeiten zu erfassen und andererseits die unerschöpfliche Vielfalt von „Handschriften“ der bildenden Künstler zu demonstrieren. Anhand originaler Zeichnungen, Aquarelle, Grafiken, illustrierter Bücher und Künstlerbücher wird erkennbar, wie die brechtschen Textvorlagen zu ganz eigenen und immer wieder überraschenden Darstellungen führten.
Hans Ticha 1988
Brecht wurde ungewöhnlich oft und schon sehr frühzeitig porträtiert. Bereits in den 20er Jahren gab es die ersten bekannten Porträts. Eine Lithografie von 1925 nach einer Porträtzeichnung von Emil Stumpp bezeichnete Brecht als die Beste, die je von ihm gezeichnet worden sei. Weiterhin ausgewählt wurden Porträts von Horst Janssen, Arno Mohr, Gabriele Mucchi, Caspar Neher, Herbert Sandberg, Gustav Seltz, Ilse Schreiber Noll, Elizabeth Shaw, Hans Ticha und die Porträtkarikaturen von Horst Hussel und Harald Kretzschmar. Zu Brechts Theaterarbeit, die immer im Zentrum seines Schaffens stand und stets auch politisch war, entstanden die meisten Arbeiten - schon allein deshalb, weil jede neue Inszenierung auch für die bildenden Künstler eine Herausforderung war. An erster Stelle steht die „Dreigroschenoper", die durch Grafiken von Bernhard
Arno Mohr
Heisig, Josef Hegenbarth, Max Schwimmer, Karl Georg Hirsch u. a. vorgestellt wird. „Mutter Courage und Ihre Kinder" ist mit Holzschnitten von Heinz Lanzendorf vertreten. Zu „Leben des Galilei" werden einige der Radierungen von Hans Tombrock aus dem Jahre 1941 mit seinen handschriftlichen Bemerkungen zur Zusammenarbeit mit Brecht gezeigt. Glanzstücke der Sammlung sind die erotischen Lithografien von Willi Sitte zum „Baal".
Viele Künstler ließen sich auch durch Brechts Gedichte, Lieder und Geschichten und deren feine Poesie oder kämpferische Schärfe zum Zeichnen und Malen anregen, darunter Alexandra Müller-Jontschewa, Hans Ticha, Heinz Zander und Bladwin Zettl.
Und „last, but not least" gibt es eine Auswahl früher Erstausgaben und schöne Beispiele aus der Sammlung von Brecht-Exlibris zu sehen.
Aus der Vereinigung von Wortkunst und Bildkunst im Sinne Brechts werden dem Betrachter neue Einblicke in das Werk des großen Dichters vermittelt. Vielleicht kann manches Aha-Erlebnis dazu anregen, mal wieder oder auch erstmalig etwas von Brecht zu lesen und dabei zu erkennen, wie aktuell seine Texte, die er vor Jahrzehnten schrieb, heute wieder sind.
(Volkmar Häußler)

Ausstellung: 25. November 2011 bis 4. März 2012

Veranstaltungen in der Ausstellungszeit:
01.Dez. 2011 - 18:00 Uhr abendliche Sonderführung (ca. 45 min)
17. Dezember 2011- 11.00 bis 19.00 Uhr - KUNSTSTÜCKE im Stadtspeicher in vier Akten: Kunst, Tanz, Märchen und Führungen durch die Ausstellung
19. Januar 2012 - 18.00 Uhr abendliche Sonderführung (ca. 45 min)
10. Februar 2012 - 19.00 Uhr: Lesung mit Texten ganz nach Brecht, Dokumentarfilm: Europas größte Dramatiker und einem Vortrag zum Geburtstag von Bertolt Brecht.


Galerie Stadtspeicher
Leutragraben 1
07743 Jena