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Montag, 15. Dezember 2025

4. Brandenburger Bilderbogen

Bibliophiles außer der Reihe ist ein ganz aktueller Druck - die Jahresgabe 2025 des Berliner Bibliophilen Abend - ein separat gedrucktes Blatt eines BRANDENBURGER BILDERBOGENs.

Dieser, in der Galerie Sonnensegel e.V. gedruckte Bilderbogen, traditionell im Format 50 x 70 cm, vereint wieder von 16 Künstlern geschaffene originalgrafischen Postkartenmotive, diesmal zum Thema "Chapeau", welche am 15. März 2025, dem Tag der Druckkunst zum „Vierten BRANDENBURGER BILDERBOGEN 2025“ vereint wurden.
Die einzelnen Motive, die auf der Rückseite den Namen des Künstlers tragen, können auch ausgeschnitten und als Postkarten verwendet werden.
Bei den zweifarbigen Linolschnitten handelt es sich um Arbeiten von (zeilenweise von lks. oben nach rechts unten):

 
Hagen Bäcker - 14,
Frank Eißner - 4,
Matthias Frohl - 12,
Irmela Gertsen - 13,
Moritz Götze - 9,
H. Hoffmann - 15,
Ikosidio - 3,
Nancy Jahns - 6,
Phillip Janta - 11,
Erwin Leber - 2,
Sven Märkisch - 10,
Steffi Möbius - 1,
Janine Wentorf - 5,
Moïra Swan - 7,
G. Westermann - 8,
Jana Wilsky - 16.

Die 30 Exemplare des Bilderbogens für den BBA wurden als separate Auflage mit einem entsprechenden Vermerk gedruckt und nummeriert, davon jeweils 15 Exemplare in einem eigenen Farbton.
Der Brandenburger Bilderbogen, dessen 4. Edition gleichzeitig Jahresgabe 2025 des BBA ist, führt seit 2021 die alte Tradition weiter, mittels manueller Druckverfahren aktuelle oder allgemein interessierende Themen in der Öffentlichkeit zu behandeln und zu verbreiten.
Vorgabe für die dazu zum vierten mal von der Galerie Sonnensegel eingeladenen Künstler ist ein Thema, die Technik (zweifarbiger Linolschnitt), das Format (Postkarte) und die jährlich wechselnde Druckfarbe. Beim Ersten Brandenburger Bilderbogen war dies das Thema "KARAMBOLAGE", beim Zweiten Brandenburger Bilderbogen das Thema "RENDEZVOUS" und beim Dritten Brandenburger Bilderbogen das Thema "SOMNAMBUL".

Bislang waren neben den oben genannten folgende Künstlern an den Brandenburger Bilderbogen beteiligt:
Jan Beumelburg
, Dietmar Block, Marina Block, Jeannette Goldmann, Frieder Heinze, Sabine Herrmann, Tobias Jacob, Constanze Kreiser, Ruth Loibl, Paul Pribbernow, Christian Radeke, Martina Stein, Gertrud Zucker, Anne Deuter, Inka Grebner, Lydia Lander, Urte von Maltzahn-Lietz, Martina Stein, Anya Triestram, Annegret Frauenlob, Angela Hampel, Ulrike Jänichen, Katja Labedzki, Rita Lass, Lars Peterson, Thomas Rabisch, Anke Tippelt, Hanneke van der Hoeven, Katja Zwirnmann.

Freitag, 21. November 2025

Jahresgabe des Berliner Bibliophilen Abend

Am Stand des Berliner Bibliophilen Abend auf der artbook.berlin wird die Jahresgabe 2025 vorgestellt - ein Sonderdruck eines BRANDENBURGER BILDERBOGENs.

Dieser, in der Galerie Sonnensegel e.V. gedruckte Bilderbogen, traditionell im Format 50 x 70 cm, vereint wieder von 16 Künstlern geschaffene originalgrafischen Postkartenmotive, diesmal zum Thema "Chapeau", welche am 15. März 2025, dem Tag der Druckkunst zum „Vierten BRANDENBURGER BILDERBOGEN 2025“ vereint wurden.
Die einzelnen Motive, die auf der Rückseite den Namen des Künstlers tragen, können auch ausgeschnitten und als Postkarten verwendet werden.
Bei den zweifarbigen Linolschnitten handelt es sich um Arbeiten von (zeilenweise von lks. oben nach rechts unten):
Vierter Brandenburger Bilderbogen, Auflage
für den Berliner Bibliophilen Abend

Hagen Bäcker - 14,
Frank Eißner - 4,
Matthias Frohl - 12,
Irmela Gertsen - 13,
Moritz Götze - 9,
Hugo Hoffmann - 15,
Ikosidio - 3,
Nancy Jahns - 6,
Phillip Janta - 11,
Erwin Leber - 2,
Sven Märkisch - 10,
Steffi Möbius - 1,
Janine Wentorf - 5,
Moïra Swan - 7,
Gerd Westermann - 8,
Jana Wilsky - 16.

Die 30 Exemplare des Bilderbogens für den BBA wurden als separate Auflage mit einem entsprechenden Vermerk gedruckt und nummeriert, davon jeweils 15 Exemplare in einem eigenen Farbton.

Sonntag, 25. Mai 2025

Hamburger Bothe #28

Hamburger Bothen lesen durch Klick auf die Abb.
Der Hamburger Klaus Waschk, der vor allem für die Frankfurter Büchergilde Gutenberg und für den Leipziger Verlag Faber & Faber, der leider nicht mehr existiert, gearbeitet hat, wird in unsere Serie mit „Meistern der Illustration“ einbezogen, in der wir bisher die Künstler Svato Zapletal, Pétrus Akkordéon und Moritz Götze vorgestellt wurden. Sein Bravourstück war die Bebilderung des „Kapitals“ von Karl Marx. Waschk schuf dazu 150 farbige Illustrationen, die im Jahr 2007 in zwei Bänden erschienen.

In seiner Rubrik „Die bibliophile Empfehlung“ stellt Abel Doering in der Juni-Ausgabe des „Hamburger Bothen“ ein Widmungsexemplar für den Berliner Bibliophilen Abend, den gedruckten Vortrag „Wege und Ziele der Bücherpflege“ vor, den der vielseitige Schriftsteller Rudolf Alexander Schröder am 23, März 1930 anlässlich der Gründung der Kölner Bibliophilen-Gesellschaft hielt.

Den Literaturteil des „Bothen“ bestreitet diesmal der Hamburger Schriftsteller Wolfgang Denkel, der uns zwei Abschnitte aus einem entstehenden Roman als Vorabdruck zur Verfügung gestellt hat.

(Peter Engel, aus dem Editorial)

Zu ergänzender wäre noch der Hinweis auf eine Besprechung des Hamburger Autors und Verleger Ralf Plenz zu einem Titel, der nicht nur für ihn eine bedeutsame Entdeckung war und der 2015 hier schon einmal als herausragende Edition vorgestellt wurde: „S. - Das Schiff des Theseus“.

Montag, 17. März 2025

Hello Again in der Galerie Sonnensegel

Die Idee einer Kinder- und Jugend-Kunstgalerie in Brandenburg an der Havel hat von der ersten Stunde an von Künstlerinnen und Künstlern aus Ost und auch West Unterstützung erhalten.
Diese fanden das Konzept der Verbindung von Kunstrezeption und -produktion in einer entstehenden Kunstschule so interessant sowie überzeugend, dass sie aufgeschlossen auf die Bitten der Galerie-Gründer um Unterstützung reagierten. Zahlreiche Kunstspenden trafen in Brandenburg an der Havel ein. So konnte die Galerie in den letzten Jahrzehnten ein ansehnliches Deputat an Bildnerischem sammeln.
In einer Ausstellung werden derzeit einige dieser Kunstwerke, zumeist Druckgraphik in der noch bis zum 1. Juni laufenden Ausstellung „Hello Again“ gezeigt und damit  nicht nur die breite Unterstützung durch Kunstschaffende gezeigt, sondern auch ein Überblick über das anspruchsvolle Spektrum des Kunstbetriebes der letzten Jahrzehnte, insbesondere der DDR, offeriert.
Die erste Graphik, die man beim Betreten der Galerieräume zu Gesicht bekommt, eine Radierung von Reinhard Minkewitz, gab der Kinder- und Jugend-Kunstgalerie 1989 ihren Namen, „Das Sonnensegel“.
Reinhard Minkewitz, Das Sonnensegel, Radierung
Was dann folgt, ist eines Museums würdig - Graphiken von Käthe Kollwitz, Arno Mohr, HAP Grieshaber, Heidrun Hegewald oder Nuria Quewedo bis Moritz Götze, das sind nur einige der ausgestellten, in der von Matthias Frohl , dem Galerieleiter, kuratierten Ausstellung findet der Besucher an die 70 weitere Namen bedeutender Künstler aus der Sammlung.
Arno Mohr
Angela Hampel, lks.: Meine beiden Schatten. Kunterbu7nt bin ich, Algrafie, 1986
Max Uhlig, Kleines Selbstporträt, Litho, 1985
Wolfgang Mattheuer
Ellen Fuhr, Mann mit Kindern, Litho
Reinhard Minkewitz, Die ungleichen Schwestern, Radierung, 1997
Heidrun Hegewald, Das Gesicht, Ätzradierung, 1986
Moritz Götze, Fotos © as
Ausstellung: noch bis 1. Juni 2025

Kinder- und Jugend- Kunst- Galerie "Sonnensegel"
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg

Sonntag, 16. März 2025

Tag der Druckkunst im Gutenberg-Druckladen

der 4. Brandenburger Bilderbogen, noch ohne Beschriftung, in 2 Farbvarianten
Sven Märkisch beim Druck des Textfeldes
Am gestrigen Tag der Druckkunst öffnete der Druckladen der Kinder- und Jugend-Galerie Sonnensegel seine Türen zu einer öffentlichen Druckvorführung des vierten Brandenburger Bilderbogens.
An diesem Bilderbogen sind beteiligt: Hagen Bäcker, Anne-Marie du Boucher, Frank Eißner, Matthias Frohl, Irmela Gertsen, Moritz Götze, Hugo Hoffmann, Nancy Jahns, Phillip Janta, Erwin Leber, Sven Märkisch, Steffi Möbius, Janine Wentorf, Gerd Westermann, Jana Wilsky und Theopisti Tiftikoglou.
der gesetzte Text der Vorderseite auf der Presse
die Vorlagen des zweifarbig gedruckten Linolschnittes, hier Anne-Marie du Boucher

Donnerstag, 20. Februar 2025

Vierter BRANDENBURGER BILDERBOGEN

Zum vierten Mal hat die Galerie „Sonnensegel“ befreundete Künstlerinnen und Künstler eingeladen, gemeinsam einen „BRANDENBURGER BILDERBOGEN“ zu gestalten.

In diesem Jahr werden sechzehn mehrfarbige Originalgrafiken in Postkartenformat zum Thema „CHAPEAU“ entstehen, welche am Tage der Druckkunst 2025 zum vierten „BRANDENBURGER BILDERBOGEN“ vereint werden.
Die grafische Endfertigung des Kunst-Plakates findet am 15. März 2025, dem Tag der Druckkunst, im DRUCKLADEN der Galerie „Sonnensegel“ statt. Besucher sind willkommen und können den Bilderbogen auch druckfrisch erwerben. Beim Kauf aller bisher erschienenen Bilderbögen wird ein einmaliger Sonderrabatt gewährt.
Probedrucke des 4. Brandenburger Bilderbogens
Beteiligte Künstler:
Hagen Bäcker, Anne-Marie du Boucher, Frank Eißner, Matthias Frohl, Irmela Gertsen, Moritz Götze, Hugo Hoffmann, Nancy Jahns, Phillip Janta, Erwin Leber, Sven Märkisch, Steffi Möbius, Janine Wentorf, Gerd Westermann, Jana Wilsky, Moritz Jason Wippermann, Theopisti Tiftikoglou.

15. März 2025, 15 Uhr, Druck des Bilderbogens und kostenfreier Eintritt in die Ausstellung "HELLO AGAIN"

Galerie "Sonnensegel"/Druckwerkstatt des Sonnensegel e.V.
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg a. d. Havel

Dienstag, 3. September 2024

Carl Hermann Hemmerdes Drucke von Klopstocks Messias

Die für den Berliner Bibliophilen Abend im September geplante Vorstellung des Künstlerbuches zu Bulat Okudschawa mit Illustrationen von Moritz Götze im Salon von Ekkehard Maaß kann leider nicht stattfinden.
Die Mitglieder des BBA sind jedoch eingeladen, am Donnerstag einen Vortrag von Dr. Fritz Jüttner vor der Berlin-Brandenburger Regionalgesellschaft der Pirckheimer-Gesellschaft in Würdigung des 300sten Geburtstages von Friedrich Gottlieb Klopstock beizuwohnen:

„Das Epos – sein Dichter – sein erster Verleger. Ein bibliophiler Streifzug durch Carl Hermann Hemmerdes Drucke von Klopstocks Messias”.

5. September 2024, 19 Uhr

Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Kleiner Säulensaal
Breite Straße 36, 10178 Berlin

Dienstag, 9. Juli 2024

Sommerpause bis September

Der Berliner Bibliophilen Abend wird nach der Sommerpause in der zweiten Septemberwoche im Salon Ekke Maaß zusammenkommen. Der Liedermacher Ekkehard Maaß wird sein von Moritz Götze illustriertes Künstlerbuch mit Texten von Bulat Okudschawa vorstellen.

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Die Regionalgruppe Berlin -Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft wird sich nach ihrer Sommerpause zu einem Vortrag von Fritz Jüttner zum Thema Das Epos - sein Dichter - sein erster Verleger. Ein bibliophiler Streifzug durch Carl Hermann Hemmerdes Drucke von Klopstocks "Messias" treffen

5. September 2024, 19 Uhr

Zentral und Landesbibliothek Berlin
Kleiner Säulensaal
Breite Straße 36, Berlin-Mitte
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Die nächste Veranstaltung des Leipziger Bibliophilen-Abend findet nach einer Sommerpause findet ebenfalls im September statt.
Das Thema lautet "Bild, Linie, Text – Comic und Buchillustration in der Sammlung Armin Abmeier".
10. September 2024, 19:30

Deutschen Nationalbibliothek
Großer Sitzungszimmer
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Samstag, 25. Mai 2024

Westlöffel und Ostkaffe

Moritz Götze, einer der international renommierten Künstler Sachsen-Anhalts, von dem für Pirckheimer auch schon mal eine Graphik den Marginalien beilag (Abb.), wird 60! In einer Werkschau zeigt das Museum Lyonel Feininger einen Querschnitt durch Moritz Götzes Œuvre – von seinen frühen Radierungen, den populären Serigrafien bis hin zu den späten Grafiken.
Moritz Götze, Der letzte Zentaur oder Der Kampf mit dem Alphabet, Siebdruck 2018
Seine Kunstwerke werden von ihm selbst explizit als „Deutscher Pop“ bezeichnet. Dabei zeichnen sich darin auch Comicelement ab. Obgleich er sich technisch in keine Schublade stecken lässt, ist Götzes Handschrift in seinen Gemälden, Papierarbeiten, Siebdrucken und anderen Grafiken, Emaillen, Mosaike und Skulpturen unverkennbar. Inhaltlich verarbeitet er Kulturgeschichtliches und Kunsthistorisches mit besonderem Interesse an ostdeutscher Gesellschaftsgeschichte. Dabei lässt er Alltagsgegenstände und Erlebnisse aus seinem Leben Bildsujets durchdringen.

Ausstellung: 19. Mai - 26. August 2024

Museum Lyonel Feininger
Schlossberg 11, 06484 Quedlinburg

Mittwoch, 29. November 2023

Grafik des Monats der Büchergilde Gutenberg

Die Grafik des Monats Dezember der Büchergilde ist diesmal, pünktlich vor Weihnachten, ein Konvolut aus 5 Jahren Tabor-Originalgrafik-Kalender. Die Grafik(en) des Monats werden von Johanna Binger in der :Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz vorgestellt. 

Diese Kalender der TABOR PRESSE Berlin und des Büchergilde Artclub boten mit je 12 einzeln signierten und nummerierten Originalgrafiken bedeutender Künstlerinnen und Künstler einen außergewöhnlichen Querschnitt durch die zeitgenössische deutsche Kunstszene. Die Grafiken sind lösbar mit zwei säurefreien Klebepunkten auf ein Träger-Papier montiert, das Kalendarium auf das darüber liegende Passepartout gedruckt. Lieferung in stabiler Box.
Je 12 Originalgrafiken im Format: 70 x 50 cm, Auflage: 200 Exemplare. Einzeln signiert und nummeriert zum Preis von 250 Euro pro Kalender, das entspricht einer Original-Grafik für knapp 21 Euro!

Der Tabor-Kalender für das Jahr 2007 strotzt nur so von bekannten Namen: Bernhard Heisig, Hans Ticha Abb.), Volker Pfüller, Gerda Lepke, Gesa Puell, Henning Wagenbreth, dazu die begabten Jungen wie Michael Hegewald, Rebecca Raue, Max Diehl, Stefan Oppermann und Frank Wildenhahn, sowie das „Fräuleinwunder“ Franziska Schaum.

Tabor-Grafik-Kalender 2008 - Lithografien und Farbholzschnitte von Moritz Götze, Fides Becker, Robert Lucander (Abb.), Katrin Stangl, Uros Djurovic, Werner Liebmann, Margarete Lindau, Sebastian Speckmann, Wim Jonkman, Anya Triestram, Rüdiger Giebler und Sooyung Park.

2011 bietet signierte Lithografien und Holzschnitte von K.-H. Hödicke, Karl-Georg Hirsch, Thomas M . Müller, Franziska Neubert, Detlef Karsten, Ralph Kerbach, Franca Bartholomäi, Frédérique Loutz (Abb.), Martin Dammann, Claudia Rößger, B. C. Epker, Jan Muche!

Im Kalender 2018 finden sich Originalgraphiken von: Hans Ticha, Franziska Neubert, Johannes Heisig, Gabriela Jolowicz, Thomas Hornemann, Gerd Rohling, Monika Michalko, Christian Awe, Fritz Bornstück, Julio Rölle, Daniel M. Thurau (Abb.) und Jan Brokof.

Und 2020 enthält Grafiken von Klaus Süß (Abb.), Fides Becker, Reinhard Stangl, Maik Wolf, Tamina Amadyar, Tatjana Doll, Katharina Ziemke, Katharina Arndt, Hanna Hennenkemper, Francoise Petrovitch, Sebastian Meschenmoser und Adam Saks.

Freitag, 28. April 2023

„Die Farben der Kindheit“ in Leipzig

Die Bücherkinder Brandenburg berichten auf der Leipziger Buchmesse in Text, Bild und Ton über ihr im vergangenen Jahr beendetes Buchprojekt „Die Farben der Kindheit“.
für weitere Informationen Klick auf die Abb.
​In ihrem neuen Buch haben sich zwölf Bücherkinder aus Brandenburg ausführlich mit der Kindheit der Schriftsteller Jurek Becker, Franz Fühmann, Günter Grass und Christa Wolf während der Zeit des Nationalsozialismus befasst und dazu literarisch und bildkünstlerisch artikuliert. 
Für das im bibliophilen Sinne wichtige Zusammenspiel von Text und Abbild konnten die Bücherkinder mit Klaus Süß, Moritz Götze, Rainer Ehrt, Sven Großkreutz und Katrin Stangl fünf bekannte Grafiker überzeugen, je eine Arbeit zu diesem Buch zu schaffen.
Jedes Jahr erscheint eine selbst geschriebenes und gestaltetes Buch. Die Bücher werden traditionell in der Galerie Sonnensegel e.V. in Brandenburg gedruckt und von Henry Günther (BuchKunstBalance, Ribnitz-Damgarten) gebunden.
„Die Farben der Kindheit“ setzt die Buchreihe der Bücherkinder fort.
An der Lesung werden Elzbieta Palasz und der Übersetzer Thomas Weiler teilnehmen
Lesung: 29. April 2023 11:00 - 11:30 Uhr

Leipziger Buchmesse
Lesetreff - Halle: 3, Stand: B400

Dienstag, 21. März 2023

Schloss Burgk

Schloss Burgk | Jens-Fietje Dwars (r.)
Dass sich Detlef Ignasiak und Jens-Fietje Dwars Schloss Burgk ausgesucht haben, um hier ihre Jubiläumsausstellung „Im Zeichen der Palme“ zu 30 Jahren Literaturzeitschrift „Palmbaum“ zu zeigen, ist kein Zufall. Seit 1981, als Lothar Lang die Neue Galerie und das Pirckheimer-Kabinett eingerichtet hatte, wird hier Kunst gezeigt, die auf dem Territorium der DDR entstanden ist. Der Museumsdirektorin Sabine Schemmrich ist es zu verdanken, dass diese Tradition bis heute weiterlebt. Jens-Fietje Dwars hatte die von Detlef Ignasiak gegründete Zeitschrift 2005 als Redakteur übernommen und die Einbände mit Arbeiten von Künstlern gestalten lassen, unter denen sich beispielsweise Gerhard Altenbourg, Max Uhlig, Angela Hampel, Moritz Götze, Gerda Lepke, Gerd Mackensen, Uwe Pfeifer und Baldwin Zettl befinden. Diese Buchumschläge sind nun auf Schloss Burgk zu sehen und dazu die Originalarbeiten der Künstler, auch originale handschriftliche Künstlerbriefe sind darunter, Manuskripte und Autografen. Da es sich um eine Literaturzeitschrift handelt, sind auch Autografen von Volker Braun, Reiner Kunze und Wulf Kirsten sowie erstpublizierte Autografen von Gottfried Benn, Gabriele Reuter und Paul Scheerbart dabei. Grafik-Mappen und Beilagen der Marginalien sind im Pirckheimer-Kabinett zu sehen, und es gibt ein erotisches Kabinett, das Zeichnung von Gerd Mackensen präsentiert.
Schloss Burgk | Sabine Schemmrich und Jens-Fietje Dwars
Zur Eröffnung der Ausstellung durch Sabine Schemmrich führten Matthias von Hintzenstern und Jens-Fietje Dwars mit viel Humor in die Literatur und Musik des Dada ein.

(Elke Lang, Text und Fotos)
  • Ausstellung: 11. März - 25. Juni 2023
  • 1. Mai 2023: Das neue Palmbaum-Heft „Reichtum für alle!“ mit Henning Hacke, der das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ spielt, sowie Frieder W. Bergner mit der Jazzposaune. Anschließend Buchpremiere "Ateliergespräche. Porträts ostdeutscher Bildermacher".
  • 18. Juni 2023: „Entdeckung eines kastrierten Klassikers“ mit Romy Gehrke, der aus Goethes „Erotica“ liest, und Gespräch mit Gerd Mackensen über erotische Kunst. Matthias von Hintzenstern spielt Cello.
è Museum Schloss Burgk
07907 Burgk/Saale

Samstag, 11. März 2023

30 Jahre „Palmbaum"

Ab heute steht eine Ausstellung auf Schloss Burgk im Zeichen der Palme: Literatur und Grafik aus Mitteldeutschland, im vergangenen Jahr konnten Freunde des Buches diese Ausstellung bereits im Literaturhaus Magdeburg sehen. 

„Wahre Wunderkammern", nennt Volker Braun die Hefte der Zeitschrift „Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen". 1993 von Detlef lgnasiak gegründet, übernahm 2005 der Jenaer Autor und Pirckheimer Jens-Fietje Dwars die Redaktion. Seitdem werden die Einbände von Künstlern gestaltet. Die Spannweite reicht von Gerhard Altenbourg und Angela Hampel über Moritz Götze, Gerda Lepke und Gerd Mackensen bis zu Uwe Pfeifer, Max Uhlig und Baldwin Zettl. 

Das 30-jährige Bestehen der Zeitschrift feiert sich auf Schloß Burgk, wo all diese Künstler schon mehrfach zu Gast waren. Die Ausstellung zeigt alle Einbände und ihre originalgrafischen Vorlagen, dazu sämtliche Hefte, Künstlerbriefe von Karl-Georg Hirsch, Hans Ticha und Strawalde, Manuskripte von Volker Braun, Reiner Kunze und Wulf Kirsten sowie erstpublizierte Autografen von Gottfried Benn, Gabriele Reuter und Paul Scheerbart. Im Pirckheimer-Kabinett sind Grafik-Mappen und Beilagen der Marginalien zu sehen und ein erotisches Kabinett präsentiert Zeichnung von Gerd Mackensen.

Eröffnung: 11. März 2023
Ausstellung: 11. März - 25. Juni 2023

è Museum Schloss Burgk
07907 Burgk/Saale

Freitag, 22. Juli 2022

Edition Pirckheimer. Zweite Grafikmappe

Die erste Grafikmappe der Edition Pirckheimer erschien 2019/20. Sie enthielt Blätter von Moritz Götze (Siebdruck), Klaus Süß (Vier-Farb-Holzschnitt), Susanne Theumer (Kaltnadelradierung), Strawalde (Handzeichnung), Hans Ticha (Holzschnitt), Kay Voigtmann (Handzeichnung) und Baldwin Zettl (Kupferstich), die Auflage betrug 35 arabisch nummerierte und 15 römisch nummerierte Exemplare.

Die zweiten Mappe, wieder herausgegeben von Jens-Fietje Dwars, erscheint in 50 arabisch nummerierten Exemplaren, zehn Belegexemplare für die beteiligten Künstler, den Herausgeber und das Archiv der Pirckheimer sind römisch nummeriert.
Die Größe der Blätter ist unverändert A3, sie sind wieder sämtlich mit einem Prägestempel der Pirckheimer-Gesellschaft versehen. Die Mappe wird von Silke Steinhagen (Weimar) gebunden, das Beiblatt von der Pavillon-Presse gedruckt.

An der Mappe sind beteiligt: Max Uhlig: Frauenkopf (Radierung), Dieter Goltzsche: Das Schaukelpferd (Radierung), Claudia Berg: Haus bei Burano (Kaltnadel-Radierung), Karl Georg Hirsch: Letzter Tanz. Für Gottfried B. (Holzschnitt mit Tonplatte in Irisdruck), Gerd Mackensen: Nur Narr, nur Dichter … (Radierung, aquarelliert), Gerda Lepke: Begegnung (Siebdruck in Schwarz, Grau und Olivgrün auf gelbem Papier) und Sven Großkreutz: Phönix aus Aschersleben. Markt (Ätzradierung Aquatinta, Kaltnadel und Aussprengtechnik).
Flyer anzeigen durch Klick auf das Bild

Montag, 20. Juni 2022

Wort- und Bilderlust im Zeichen der Palme

Der Verein der Bibliophilen und Grafikfreunde Magdeburg und Sachsen Anhalt zeigt, gefördert durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg und unterstützt durch den Verein Literaturhaus Magdeburg 34 signierte Andrucke der Einbände und Originalgrafiken der Thüringer Literaturzeitschrift Palmbaum. Die Ausstellung war seit 2010 u.a. in Jena, Weimar und Berlin zu sehen.

Die Zeitschrift „Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen“ besteht seit 1993 und erscheint zweimal jährlich im quartus-Verlag Bucha bei Jena. Sie wird vom Thüringer Literaturrat herausgegeben und von der Thüringer Staatskanzlei gefördert.
Ihr Vorbild ist die „Fruchtbringende Gesellschaft“, die erste deutsche Literaturvereinigung, die 1617 in Weimar gegründet wurde und sich die vielfach nutzbringende Palme als ihr Erkennungszeichen gewählt hat.
Seit 2005 werden die Einbände der Zeitschrift von Künstlern aus Mitteldeutschland gestaltet. Der Reigen der Beteiligten reicht von Gerhard Altenbourg über Moritz Götze, Angela Hampel, Karl-Georg Hirsch, Horst Hussel, Gerda Lepke, Gerd Mackensen, Wolfgang Petrovsky, Uwe Pfeifer, Strawalde, Klaus Süß, Susanne Theumer, Ulrike Theusner, Hans Ticha, Max Uhlig und Kay Voigtmann bis zu Baldwin Zettl. So vereinen die Hefte beste Literatur und Grafik aus dem Osten.
Palmbaum-Titel von Hans Ticha, Uwe Pfeifer, Angela Hampel,
Baldwin Zettl, Horst Hussel, Ulrike Theusner (v.l.n.r.)

An den Heften lässt sich Buchgestaltung exemplarisch nachvollziehen, denn oft gilt es den geeigneten Ausschnitt einer Grafik auszuwählen und mit den typografischen Bausteinen abzustimmen, damit ein Umschlag entsteht, der Neugier auf das Titelthema weckt und ästhetischen Genuss gewährt.

Zur Eröffnung der Ausstellung stellen der Chefredakteur des Palmbaum, Jens-Fietje Dwars, und der Chefredakteur von Ort der Augen, André Schinkel, das aktuelle Heft des Palmbaum zu Novalis vor. Der eine ist , der andere von . Beide lesen aus ihren jüngsten Büchern „Goethes Erotica“ mit Zeichnungen von Gerd Mackensen und dem Erzählband „Die Stadt, die ich verlasse“.

Vernissage: 25 Juni 2022, 15 Uhr, Musikalische Begleitung: Christian Döhler, Saxophon.
Ausstellung: 27. Juni - 12. August 2022

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg

Dienstag, 22. November 2016

Common Sense 2016

Ulrich Tarlatt, Holzschnitt - “all right, we go outside where God can see us better“ (alexis zorba)

COMMON SENSE
2016

Almanach für Kunst & Literatur
herausgegeben von Ulrich Tarlatt

Peter Angermann
Christian Ludwig Attersee
Michael Augustin
Jean Pierre Bourquin
Jürgen Brodwolf
Joachim Brohm
Felix Droese
Elke Erb
Moritz Götze
Peter Härtling
Ottmar Hörl
Uwe Kolbe
Angela Krauß
Christian Lehnert
Volker Lehnert
Michael Lentz
Friederike Mayröcker
Christoph Meckel
Klaus Merz
Massimo Nota
Marion Poschmann
Kevin A. Rausch
Eun Nim Ro
Hans Scheib
Julia Schmidt
Lutz Seiler
Ulrich Tarlatt
Timm Ulrichs
Thomas Virnich
Jerry Zeniuk
Bernd Zimmer
Ulrich Tarlatt
edition augenweide
Dürerring 12
06406 Bernburg

Donnerstag, 3. September 2015

Grafik-Kalender 2016 der Tabor Presse Berlin

Wie durch den eigenen Kopf sehen wir den Schützen, der Pfeile abschießt, wie sie aus dem Jenseits kommend sich durch die Wirklichkeit bohren, den hl. Sebastian treffen oder ins Leere zischen. Es ist die Sucht des Dahinterschauens, die uns die Augen nicht abwenden lässt, weder von Grausamkeiten noch von süßen Törtchen. Unsere 12 Künstler, darunter erstmalig Vater und Sohn, versuchen alle uns hinters Licht zu führen, zu verzaubern und staunen zu lassen. Ob es ein indischer Tempel oder ein Löwe, Hunde auf fernen Planeten oder phantastische Landschaften sind, ein morgendliches Bad, der Blick aus dem Fenster, oder der durchs Fernglas, gezeichnet, laviert oder in Linol geschnitten, ein- oder mehrfarbig, es sind gerade die Augentäuschungen, die uns immer wieder hinschauen lassen. Das funktioniert besonders gut bei einer Kalendergrafik, man hat mindestens einen Monat Zeit um hinter das Geheimnis zu kommen. Für 2016 steuerten folgende Künstlerinnen und Künstlern jeweils 1 Grafik bei: Moritz Götze, Julia Oschatz, Sebastian Speckmann, Bodo Rott, Milena Aguilar, Jan Muche, Wasja Götze, Eva Raeder, Baris Saribas, Julia Weck, Michael Kunze und Anke Feuchtenberger. Für das obligatorisches Bonusblatt konnte Johannes Grützke gewonnen werden. Er hat schon einige Blätter zum Kalender beigesteuert, nun aber kommt ein sehr delikates Blatt in einem größeren Format hinzu. Nur 60 Exemplare, nur 175 Euro in Verbindung mit dem Kalender (200 Ex. 420,00).
Johannes Grützke - “Elegie”, Lithografie 2015
è Tabor Presse Berlin
Taborstr.22 10997 Berlin

Freitag, 24. April 2015

Zweiter Frühling

Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen.
Auch in unserer Werkstatt sind mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen die Lebensgeister zurück. Fleißig wie die Bienen wird am neuen Kalender gearbeitet. Bereits gedruckt sind die grafischen Beiträge von Anke Feuchtenberger und Julia Oschatz, in der Maschine Arbeiten von Milena Aguilar und Eva Raeder.
Im April erwarten wir Wasja und Moritz Götze, im Mai Michael Kunze. Sebastian Speckmann und Julia Weck sind dabei ihre Holz-bzw. Linolschnitte fertig zu stellen.
Von Julia Oschatz, der diesjährigen Trägerin des Hannah Höch-Förderpreises haben wir gleich noch zwei weitere Editionen gedruckt. Während das Kalenderblatt den hl. Sebastian zeigt, von Pfeilen durchbohrt, geraten, wenn Sie unsere website aufrufen, auf den beiden anderen Grafiken mit Christopherus und Diogenes zwei weitere Sagengestalten in Ihr Blickfeld.
Julia Oschatz "Nonsaints (Diogenes)", Lithografie, 2 Farben
Jeweils 20 Exemplare, klein und fein die Auflage, im Format 42 x 59,4 cm stehen ab sofort zu Verfügung, für je 400,00 €.
Allen Freunden wünschen wir einen schönen Frühling, bleiben Sie uns wohl gesonnen und denken Sie schon heute über Ihre Kalenderbestellung nach, es wird sich wieder lohnen.
(Jan, Paul & Klaus)

Zum Schluss noch ein Ausstellungstip: Auf gar keinen Fall verpassen dürfen Sie die sehr sehenswerte aktuelle Ausstellung von Martin Assig im Haus am Waldsee.

è Tabor Presse Berlin
Taborstr.22
10997 Berlin

Samstag, 26. Oktober 2013

Löweneckerchen, Gulliver und Ali Baba

Moritz Götze aus Gulliver
Die Ausstellung von Künstlerbüchern und Buchobjekten moderner Künstler aus der Sammlung unseres Mitglieds Reinhard Grüner, die ursprünglich bis Mitte November geplant war, wurde um zwei Monate verlängert und kann jetzt bis zum 12. Januar 2014 betrachtet werden.
Mit dieser Ausstellung wird die Sammlung einem breiteren Publikum bekannt gemacht, die durch den Münchener Sammler einigen Mitgliedern unserer Gesellschaft unter anderem bereits am 14. Juni 2006 auf einem Pirckheimer-Abend in Berlin vorgestellt wurde.

Ausstellung: 9. August bis zum 12. Januar 2014

Schatzkammer Internationale Jugendbibliothek
Schloss Blutenburg
81247 München

siehe auch: Löweneckerchen, Gulliver und Ali Baba


© Internationale Jugendbibliothek

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 10 – 16 Uhr, Sa./So. 14 – 17 Uhr
23.12. bis 1.01.2014 und 6.01.2014 (Heilige Drei Könige) geschlossen

Die letzte Führung durch den Sammler findet am 12.01.2014 (Sonntag, 15:00 Uhr) statt.

Samstag, 21. September 2013

Gewissheit, Vision: Francke von heute aus gesehen

Internationale Kunstausstellung
bei unserem Mitglied Franckesche Stiftungen zu Halle

August Hermann Francke schuf ein Reformwerk, das mit seiner internationalen Ausstrahlung, Vernetzung und seiner Wirkung einmalig ist. Wie kann man heute damit umgehen und wo liegt die Bedeutung des Werkes in unserer Gegenwart? Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Systeme und in einer globalen Strukturkrise des kapitalistischen Wirtschaftssystems stellen sich grundsätzliche Fragen, was heute Begriffe wie Gewissheit und Vision für eine Weiterentwicklung der Zivilisation bedeuten oder überhaupt sein können. In Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche und Fragestellungen, die ganze Nationen und Kulturen betreffen, und die Millionen Menschen in Unsicherheit über ihre Zukunft setzen, nimmt das Ausstellungsprojekt den historische Anlass als Ausgangspunkt für ein künstlerisches Experiment. Gewissheit und Vision sind dabei Basisbegriffe für eine Recherche in der Geschichte und eine Herausforderung, deren Bedeutung heute zu reflektieren.

Serkan Özkaya: Proletarier aller Länder …
2001 – 2013, Foto: Serkan Ozkaya.
Historisch und gesellschaftskritisch arbeitende Künstler wie Sergey Bratkow, Marc Bijl, William Basinski, Esther Ernst, Christian Jankowski, Via Lewandowski, Christian Niccoli, Serkan Özkaya und el Seed sind von den Kuratoren Moritz Götze und Peter Lang eingeladen worden, sich mit den Begriffen "Gewissheit" und "Vision" auseinanderzusetzen. Medial präsentierte Interviews mit Philosophen, Kunsttheoretikern, Sozialpsychologen, Medien- und Religionswissenschaftlern sowie Journalisten ergänzen die künstlerischen Positionen um grundsätzliche Aspekte.

Ausstelung: 22. September bis 23. März 2014

Franckesche Stiftungen
Historisches Waisenhaus