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Samstag, 1. August 2026

Hamburger Bothe # 35

Hamburger Bothen lesen durch Klick auf die Abb.
Der »Hamburger Bothe«, dessen 35. Ausgabe hier vorliegt, war ja in einer Notsituation ge gründet worden, als die Corona-Krise eine Zusammenkunft von Hamburger Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft verhinderte und ein digitales Mitteilungsorgan an die Stelle der unmittelbaren Kommunikation treten musste. Aus diesen bescheidenen Anfängen heraus hat sich der »Bothe« inzwischen zu einem beachteten Organ entwickelt, in dem bibliophile Interessen auf vielfältige Weise bedient werden und die Buchkunst einen engagierten Fürsprecher gefunden hat.

(Peter Engel)

Mittwoch, 10. Juni 2026

Marginalien #261

Marginalien # 261 mit Thomas Henker: Lafotische Inseln V, Algrafie, Aufl. 143 Expl.
Ein wieder einmal gelungenes und informatives Heft für Freunde der Buchkunst und Bibliophilie hat die Pirckheimer-Gesellschaft mit den soeben ausgelieferten Marginalien Nummer 261 vorgelegt.

Unter anderem berichtet Sabine KnopfÜber das Sammeln von Goethe-Autografen in Leipzig“, Till Schröder führte ein Interview mit dem Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Antiquare, Markus Brandis, über Sinn und Bedeutung des Sammelns, Peter Engel äußert sich zu Lesezeichen und Agnes Kunze stellt „Wilhelm Höpfners unveröffentlichte Bilderbücher“ vor.
Als typografische Beilage findet sich im Heft der von Thomas Glöß gestaltete Bericht von Michael FaberAls Kind im Verlagsarchiv“ und für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft liegt dem Heft eine von vier Algrafien von Konrad Henker, gedruckt und geprägt von Torsten Leupold in der Grafikwerkstadt Dresden bei.

Freitag, 5. Juni 2026

„Er wollte einmal Maler werden“

Wolfgang Borchert ist als Schriftsteller unvergessen – doch wer kennt ihn als Maler und Zeichner? Das im Verlag Angeli & Engel im Juni erscheinende Buch „,Er wollte einmal Maler werden‘. Farbige Zeichnungen und Bilder von Wolfgang Borchert“ präsentiert erstmals einen umfassenden Überblick über seine bildkünstlerischen Versuche, die im Nachlass des Autors in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg bewahrt werden. Der Band ist ein außergewöhnliches Porträt: Es zeigt den Schriftsteller als Doppelbegabten, der in Wort und Bild existenzielle Erfahrungen festhielt – und dessen Werk bis heute nichts von seiner Dringlichkeit verloren hat.
Die Herausgeber Peter Engel und Konstantin Ulmer stellen das Buch gemeinsam mit dem mitwirkenden Borchert-Forscher Hans-Gerd Winter vor. Gezeigt werden auch einige Originalbilder des zeichnenden Autors.

16. Juni 2026, 18 Uhr, Anmeldung erforderlich

Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Donnerstag, 4. Juni 2026

Glückwunsch zum 85sten

Heute gehen Glückwünsche an den Pirckheimer Klaus Waschk, der „sich trotz seines jahrelangen Engagements als Lehrer und Professor immer wieder Zeit für freischaffende Arbeiten in Kunst und Illustration nahm“ (wikipedia).

1991 wurde das von ihm illustrierte Buch Litauischen Claviere von Johannes Bobrowski und 1997 Peter Rühmkorf Irdisches Vergnügen in gSchönstes Buch des Jahres“ der Stiftung Buchkunst, 1994 wurde er mit dem Hans-Meid-Preis für Buchillustration geehrt.
Buchfreunde kennen natürlich auch seine Illustrationen für die, ebenfalls bei Faber und Faber erschienenen Titel Sämtliche Werke des Wandsbecker Boten (2005) von Matthias Claudius und Das Kapital (2007) von Karl Marx und Joseph RothBeichte eines Mörders (2019), 2024 folgte bei Angeli und Engel Vor&NachBilder (Zeichnungen zur Literatur 1971 - 2021), 2024 Liebe, Leid & Untergang (Balladen / Bilderbogen) und 2025 sein Titel Övelgönne.

Dienstag, 2. Juni 2026

Hamburger Bothe # 34

In der 34. Ausgabe des „Hamburger Bothen“ gibt es einen sehr substantiellen und mit etlichen Fotos ausgestatteten Beitrag über die aus Hamburg stammende Verlegerin Katharina Kippenberg, die das Gesicht des für seine schönen Bücher gerühmten Insel Verlags nicht weniger stark geprägt hat als ihr Mann, aber bisher bedauerlicherweise viel weniger wahrgenommen worden ist.
Außer durch einen kleinen Kreis von Spezialisten wird auch der Vortragskünstler Ludwig Hardt kaum wahrgenommen, dabei war er in der Zeit der Weimarer Republik ein sehr erfolgreicher Rezitator bedeutender literarischer Texte und hat dieses Genre auf neue Höhen gehoben. Auf sein antiquarisch selten angebotenes „Vortragsbuch“ weisen wir in diesem „Bothen“ neu hin und betonen dabei insbesondere, wie sehr sich der Rezitator bei seinen öffentlichen Auftritten gerade für die Erzählungen Franz Kafkas eingesetzt hat. Und das gerade auch in Hamburg, das mit seinem Tierpark Hagenbeck in Kafkas berühmten „Bericht für eine Akademie“ eingegangen ist, gehalten von dem Affen Rotpeter, der sich zu einem Menschen entwickelt hat.
Ein Ort früher Druckkunst war die Hansestadt Rostock, wo man sich kürzlich anlässlich eines Jubiläums des bedeutenden Erbes in einer Tagung vergewissert hat – auch darüber informiert die neue Ausgabe unseres „Hamburger Bothen“. Und last but not least können wir wieder mit Gedichten nebst Einführungstext und Fotos von Urs Heftrich aufwarten, dessen Lyrik wir wiederholt vorgestellt haben.

(Peter Engel)

Freitag, 8. Mai 2026

Tag des Buches 2026 in Hamburg

Die Hamburger Autorenvereinigung, Die Auswärtige Presse und die Regionalgruppe Nord der Pirckheimer-Gesellschaft richten einen „Tag des Buches“ in Hamburg aus.
In dessen Rahmen gibt es Vorträge, werden Bücher aus- und vorgestellt sowie getauscht. Dieses Angebot ist offen für alle Gäste, der Eintritt ist frei.
Marginalien, Perlen der Literatur, Bücher von Angeli und Engel & weitere
Zwischen 11 und 15 Uhr findet das Pirckheimer-Treffen der Region Nord statt. Zu sehen gibt es Bibliophiles, Druckkunst, lesefreundliche Typografie und Kalligrafie … – Und zu hören sind Bücherliebhaber, Sammler, Verleger, Künstler. Neben je zehnminütigen Vorträgen der Aussteller entsteht im Beiprogramm eine kostenlose Büchertauschbörse für alle Besucher und Aussteller mit maximal sieben Büchern pro Person.
Von 12:00 bis 13:00 gibt es Gelegenheit, den Input-Verlag zu besichtigen. Danach veranstaltet die Hamburger Autorenvereinigung von 15:30 bis 17:30 Uhr eine Lesung mit 5 Neuerscheinungen aus dem Input-Verlag. Es lesen Sibylle HallbergRalf PlenzMaren SchönfeldCharlotte Ueckert, sowie 
Podiumsgespräche und Lesung aus 80 bis 300 Jahre alten Büchern. Mit Texten von George Sand (Indiana), Jan Tschichold (Erfreuliche Drucksachen), Hermann Sudermann (Frau Sorge) und Jonathan Swift (Gullivers Reisen).

9. Mai 2026

Alfred-Schnittke-Akademie
Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altina

Sonntag, 12. April 2026

ein Fest für Bibliophile

Fotostrecke aufrufen durch Klick auf die Abb.
Ein Wochenende voller Begegnungen mit Freunden des Bibliophilen ist in Hamburg zu Ende gegangen, die BuchDruckKunst 2026, erstmals organisiert von Matthias Taube und Annette Kölbel.
Bereits einen Tag vor der Eröffnung der 21. Messe für Druckgrafik, Künstlerbücher und Druckhandwerk war das Museum für Arbeit mit geladenen Gästen gut besucht, das wurde am Wochenende noch getoppt.
Peter Engel und Rudolf Angeli
Neben den Künstlerinnen und Künstlern, die man aus den vergangenen Messen kennt und den neu dazugekommene Ausstellern wird man auf den Fotos Buchschaffende treffen, die seit über einem Jahrzehnt nicht mehr dabei sein konnten. Naturgemäß war die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem eigenen Stand, betreut von Rudolf Angeli und Peter Engel auf der BuchDruckKunst präsent, aber auch mit Ständen der Mitglieder wie corn.elius, Ralf Plenz, John Gerard, Rainer Ehrt, Fred Lautsch, dem Verein für die Schwarze Kunst, Rainer Stec, Hanif Lehmann, Henry Günther, Klaus Raasch, Claus Lorenzen, Tina Flau, Hans-Hilmar Koch und Armin Schubert und Franziska Neubert.
Armin Schubert und Abel Doering
3 Kommentar(e):
12. April 2026: Gabriele hat gesagt…
Danke für die tollen Bilder, auch wenn es nur ein kleiner Trost ist, nicht selbst vor Ort sein und all' die wunderbaren Dinge in Augenschein nehmen zu können!
13. April 2026: Klaus D. Schult hat gesagt...
Danke für den Bericht und die umfangreiche Fotostrecke, die einen sehr guten Eindruck von der Hamburger Veranstaltung vermittelt.
14. April 2026: Astrid Froese hat gesagt…
Es war wirklich wieder ein Fest - für die Sinne und für Herz und Seele!

Mittwoch, 1. April 2026

Hamburger Bothe # 33

Hamburger Bothe 33 aufrufen durch Klick auf die Abb.
Im Mittelpunkt unseres 33. „Hamburger Bothen“ steht diesmal eine Neuerscheinung des Verlags Angeli & Engel. Nur ganz wenige Kenner wußten bisher, daß der Schriftsteller Wolfgang Borchert neben dem Drama „Draußen vor der Tür“, Erzählungen und Gedichten in seinem kurzen Leben noch Zeit für bildkünstlerische Arbeiten hatte. Rund 70 solcher Werke werden erstmals in dem Band „Er wollte einmal Maler werden – Farbige Bilder und Zeichnungen von Wolfgang Borchert“ geboten. Für die Vorzugsausgabe dieser Edition, die im Mai vorliegen soll, hat Rainer Ehrt ein Porträt des doppelt begabten Borchert radiert.
Neben kurzen Nachrichten aus der Bibliophilie findet man im neuen „Bothen“ einmal wieder eine Rezension. Sie gilt dem Band „50 Jahre unterwegs mit Büchern“, worin der Antiquar Wolfgang Neubert seine Berufserfahrungen darlegt und sich als besonderer Kenner der Insel-Bücherei erweist.
In bewährter Weise läßt Abel Doering die Leser des „Bothen“ an seinen bibliophilen Interessen teilhaben und empfieht ihnen diesmal einen Verlag, der sich auf neu illustrierte Werke von E.T.A. Hoffmann spezialisiert hatte.

(Peter Engel)

Montag, 8. Dezember 2025

Thalpresse

Jüngst hat Peter Engel, Freunden der Literatur u.a. als verdienstvoller Herausgeber der Werke von Ernst Weiß bekannt, in Hamburg einen eigenen Privatverlag namens Thalpresse gegründet. Der Name dieses neuen Verlags spielt auf dessen Sitz in Jungfrauenthal an.

Künftig wird die Thalpresse Prosa und Lyrik herausragender Autoren in kleiner Auflage und guter Ausstattung herausbringen, vielleicht zwei oder drei Titel im Jahr, immer von Jürgen Meyer Jurkowski, der auch für Editionen des Verlags Angeli & Engel tätig ist, gestaltet und manchmal auch illustriert.

Der erster Titel in der Thalpresse ist eine kleine Sammlung jüngster Gedichte Peter Engels, „mehr ein Versuch als eine schon vollgültige Publikation“, wie der Verlagsinhaber sagt.

Peter Engel: Spuren und Funde. Gedichte seit 2020
Thalpresse, Hamburg 2025. 40 S.

Montag, 17. November 2025

Hamburger Bothe Extra: Gustav Kluge

Die Einzelausstellung von Gustav Kluges »Codex Delta« in Hamburg bezieht sich ursprünglich auf einen Text, der aus 15 Paragrafen besteht. Ein Ziel dieses Textes ist es, 60 Jahre Zeichnen, Schreiben und Malen in Kluges Werk zu ordnen und verorten.
Ausgangspunkt für diese Gedanken ist ein Satz aus der chinesischen Tradition: Zeichnen und Schreiben stammen aus einer Quelle.
Diese Sichtweise motiviert den Maler, Tagebucheinträge und Briefe einzubeziehen und sie seinen Werken gleichzustellen. Für Kluge war diese Aussage ein Ausgangspunkt, die anders ausgerichtete europäische Denktradition neu zu überprüfen.
Auszüge aus den 15 Paragrafen sind in einem Wandtext in der Ausstellung aufgelistet und chiffriert. Sie stehen für die Überzeugung des Autors, dass Konzepte, Begriffe und Gedanken in den Bildern eingeschrieben sind.

Zur Ausstellung erscheint ein exklusives Buch in limitierter Auflage des Verlags Angeli & Engel.

Eröffnung: 20. November 2025, 18 Uhr
Ausstellung: 21. November 2025 – 31. Januar 2026

Produzentengalerie Hamburg
Admiralitätstraße 71, 20459 Hamburg

Montag, 20. Oktober 2025

Verlängerung des Subskriptionsangebots

für einen Blick ins Buch bitte anklicken
Wie Rudolf Angeli und Peter Engel mitteilen, wird auf vielfachen Wunsch die Einladung zur Subskription für den Gustav Kluge-Titel »Disegno ≠ Disegno« aus dem Hamburger Verlag „Angeli & Engel“ bis zum 15. November 2025 verlängert.
Damit besteht für alle, die sich bislang noch nicht entschieden haben weiter die Möglichkeit, sich eines der limitierten und handnummerierten Exemplare zu sichern.

Die Auslieferung der bibliophilen Ausgabe ist ab dem 20. November vorgesehen.

Freitag, 1. August 2025

Hamburger Bothe #29

Hamburger Bothen lesen durch Klick auf die Abb.
Erstmals können wir in unserer Serie „Meister der Illustration“ eine Künstlerin präsentieren. Aus eingehender Kenntnis des Werks stellt der Schriftsteller André Schinkel die in Halle lebende und wirkende Illustratorin Susanne Theumer vor.
Auch die eigene Verlagsarbeit geht bei Angeli & Engel nach dem schönen Erfolg mit dem neuen Buch „Övelgönne – Zeichnungen gegen den Strich“ des Hamburger Zeichners Klaus Waschk kontinuierlich weiter. Die Vorzugsausgabe dieses Bandes ist restlos vergriffen, nur noch wenige Normalausgaben sind zu haben. Derweil steht ein Buch des Hamburger Malers Gustav Kluge mit dem Titel „Codex Delta“ kurz vor dem Druck.
Anläßlich seines hundertsten Todestages des Impressionist Lovis Corinth, dessen Handbuch „Das Erlernen der Malerei“ von 1920 sogar mehrere Auflagen erreichte und später häufig nachgedruckt wurde. wird an dieses Werk des Malers in einem Beitrag erinnert.
Seinen bibliophilen Hinweis hat Abel Doering der „Kleinen Malik-Bücherei“ gewidmet. 
Schließlich kommt auch unser Autor Urs Heftrich, von dem wir 2023 den Lyrikband „Gehäuseschutt - House of Rubble“ herausgebracht haben, mit neuen Gedichten zu Wort.

(Peter Engel)

1 Kommentar:

Montag, 23. Juni 2025

Zeichnungen gegen den Strich

»Övelgönne«, ein neues Buch des Pirckheimers Klaus Waschk, erschienen bei Angeli & Engel, wird in diesen Tagen ausgeliefert.
Es ist die sechste Edition bibliophiler Titel und nach »Vor&NachBilder« und »Liebe Leid und Untergang« der dritte Titel des Künstlers in diesem Hamburger "Verlag für paradiesische Bücher".
Klaus Waschk: Övelgönne, Vorzugsausgabe #34 mit dem Pastell "Der Plumpsack geht um"
"Hinter Hecke und Rosen geschützt zu sitzen, zu betrachten, was so aufläuft, geschieht, vorbeizieht, das stelle ich mir als das Paradies des Zeichners vor: immer kritzeln zu können, wenn man mag, nicht bemerkt zu werden, wenn man es nicht will – und die Merkwürdigkeiten oder gar Absonderlichkeiten des menschlichen Verhaltens aus der Nahdistanz wahr- und ernstnehmen und aufzeichnen zu können.
Klaus Waschk zeichnet immer, oft so, vor allem aber Menschen. Er zeichnet – ‚eigentlich als ein Menschenfreund‘ (Weser-Kurier). Aber es darf daran gezweifelt werden, dass ihm immer alles so gefällt, was da vorbeizieht, so, wie er es zeichnet. Da geht es nicht andauernd gemütlich zu zwischen den Menschen, die er mit Bleistift umstrichelt, in Beziehung setzt zu anderen, bisweilen mit Farbstift überhöht, etwas merkwürdig bis grotesk verzogen … so wie er als Zeichner sich selbst oft mittenmang selbstironisch einbezieht.
Zu sehen ist, was jene in einer vielfältigen Welt um ihn herum miteinander anstellen, wie Orte sie aufnehmen und prägen und sich vieles dabei verändert. Övelgönne ist in einer fast dörflichen Verdichtung für diesen Zeichner ein ideales Terrain und dann so gar nicht immer ein Idyll.
"
(Jürgen Bönig ,ehem. Leiter der Abt. Grafisches Gewerbe im Museum der Arbeit Hamburg)

Klaus Waschk: Övelgönne. Zeichnungen gegen den Strich
Vorwort: Jürgen Bönig
Angeli & Engel, Hamburg 2025
Buchgestaltung: Heiko Müller, Großhansdorf und Jürgen Meyer, Hamburg
illustriert, 80 Seiten, Format 21×29,7
Aufl. 144 Expl., davon 55 Expl. als Vorzugsausgabe, num. und sign. mit org. Pastell-Zeichnung
ISBN: 978-3-9824980-3-4
Normalausgabe: 38 € / die Vorzugsausgabe ist ausverkauft

Sonntag, 6. April 2025

Fotos von der BuchDruckKunst 2025 in Hamburg

Die Pirckheimer-Gesellschaft war mit ihren Hamburger Mitgliedern Rudolf Angeli, Peter Engel und Elke Rehder auf der BuchDruckKunst 2025 vertreten und an einem weiteren Stand präsentierte Armin Schubert die Ergebnisse der Arbeit der Bücherkinder Brandenburg. Auch der Berliner Bibliophilen Abend war mit Maria Bogdanovich und Abel Doering auf der Hamburger Messe vertreten.
durch Klick auf die Abbildung können einige Fotos von der  aufgerufen werden
Fotos © ad (47), © Armin Schubert (1)
1 Kommentar:
9. Mai 2025, Ralf Plenz ...

Freitag, 4. April 2025

20. BuchDruckKunst Hamburg

Die Pirckheimer-Gesellschaft wird auf der 20. BuchDruckKunst durch Rudolf Angeli und Peter Engel vom Verlag Angeli und Engel, sowie Elke Rehder vertreten, am Sonnabend findet man dort auch Maria Bogdanovich und Abel Doering vom Berliner Bibliophilen Abend.
An einem weiteren Stand: die Bücherkinder Brandenburg mit Armin Schubert, unter den Besuchern  
Foto: Rudolf Angeli
Foto Armin Schubert
BuchDruckKunst: 4. – 6. April 2025

Stiftung Historische Museen Hamburg | Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Mittwoch, 2. April 2025

Hamburger Bothe #27

zum Lesen anklicken
Die Serie mit „Meistern der Illustration“, die wir mit Svato Zapletal und Pétrus Akkordéon gestartet haben, ist jetzt bei dem Künstler Moritz Götze angelangt, den Jens-Fietje Dwars sehr intensiv vorstellt.
Darüber vergessen wir natürlich nicht die eigene Verlagsarbeit von Angeli & Engel. Unser nächstes Buch, der bereits dritte Band mit dem Hamburger Zeichner Klaus Waschk, wird jetzt in Berlin gedruckt und kann subskribiert werden. Der Titel „Övelgönne – Zeichnungen gegen den Strich“ deutet schon an, dass dieser besondere Hamburger Stadtteil am Elbufer nicht als „reine“ Idylle dargestellt wird, sondern dass der Zeichner Klaus Waschk auch manches in den Blick nimmt, was ihn an seinem Wohnquartier stört und zur Kritik herausfordert.
Ferner ist ein Hinweis auf den ziemlich vergessenen Schriftsteller Melchior Vischer zu finden, der vor 50 Jahren in Westberlin gestorben ist und 1920 mit seinem schmalen Debütwerk „Sekunde durch Hirn“ eine Sternstunde erlebt hatte.
Der Autor Urs Heftrich, von dem wir 2023 den Lyrikband „Gehäuseschutt - House of Rubble“ herausgebracht haben, steuert ein Gedicht-Triptychon bei mit dem Titel „Drei Ansichten von Wallace Stevens“ bei, angereichert mit Fotos des Autors und einem längeren erläuternden Text.

Einladung zur Subskription

Der Verlag Angeli & Engel bringt im Juni 2025 seine 6. Edition, den dritten Band mit dem Hamburger Künstler Klaus Waschk heraus. „Övelgönne – Zeichnungen gegen den Strich“.
Wie immer ediert Angeli & Engel die Auflage (144 Ex.) in zwei Ausstattungsvarianten, diesmal mit bemerkenswerten Besonderheiten: Die 55 Vorzugsausgaben werden wie gewohnt von Klaus Waschk nummeriert und signiert. Für diese neue Edition hat er sich was Besonderes ausgedacht: er schuf für jeden Band eine Original-Pastellzeichnung die als Unikat jedem Band beigelegt wird. Als Verleger und Herausgeber sind wir sehr glücklich unseren Bücher- und Kunstliebhabern, allen Waschk-Bewunderern diese Exklusivität anbieten zu können. Das ist originale Kunst mit einem Buch als Zugabe. 
Der Preis dieser Vorzugsausgabe bleibt gegenüber unseren bisherigen Vorzugsausgaben unverändert!
Auch die restlichen 89 Standardausgaben gehen über die Typisierung „normal“ hinaus, denn alle werden von Klaus Waschk signiert.

Klaus Waschk: Övelgönne Zeichnungen gegen den Strich 
Verlag Angeli & Engel, Hamburg, Juni 2025 
Format: 21 x 29,7 cm, 84 S. durchgehend ill.
ISBN: 978-3-9824980-3-
Aufl. 144 Expl., davon 55 Expl. mit bibliophiler Sonderausstattung:
nummeriert von 1-55, mit 55 für das Buch geschaffenen Original-Pastellzeichnung 
Vorzugsausgabe: 98 € (+ Versand 6 € für D), Subskriptionspreis: 75 €
Standardausgabe: 38 € (+ Versand 6 € für D), Subskriptionspreis: 30 €
Freunde des Verlages erhalten zusätzlichen Nachlass von 7 € (VZA) und 3 € (STA) 

Bestellungen an: Rudolf Angeli 
oder: Klaus Waschk 
Ende der Subskription: 31. Mai 2025

Samstag, 1. Februar 2025

Hamburger Bothe #26

Hamburger Bothe #26 lesen durch Klick auf die Abb.
In Zeiten sich überlagernder Krisen und Katastrophen zeigt Carsten Broda (Hamburger Kultursenator) in seinem jüngsten Buch Wege in eine gute Zukunft auf. Im Zentrum steht dabei die Kraft gemeinsamer Geschichten, die wir uns als Gesellschaft endlich neu und besser erzählen müssen…“ (aus dem Klappentext von Carsten Brosdas „Mehr Zuversicht wagen“).

Dieser Leitlinie des Geschichten-Erzählens folgen wir mit dem „Hamburger Bothen“ unbeirrt und unverzagt.
Er bietet Geschichten über Menschen, ihr Schaffen und ihre Werke in der Vergangenheit und Gegenwart.
Das Buch, der liebevolle Umgang mit ihm, und die phantastischen, geistigen Reisemöglichkeiten damit bilden das Zentrum unserer Geschichten. Ergänzt werden sie durch die begleitende Kunst der Illustration und ihren eigenen Geschichten.
Damit lenken wir die Blicke auf die unendliche Menge der Meerestropfen, der Sandkörner, der Gedankenblitze, Träume und Einfälle. Diese Sicht schafft Kraft auf Hoffnung anderer Möglichkeiten und Wege. Und diese Kraft wächst potenziell durch gemeinsames, neugieriges Betreten aufscheinender Landschaften.

„Land in Sicht“ sagt man in der Seefahrt.

(Rudolf Leonardo Angeli und Peter Engel)

Freitag, 3. Januar 2025

>Marginalien... #255

Laut einer Pressemitteilung der Pirckheimer-Gesellschaft ist am 30. Dezember, also noch pünktlich im alten Jahr, das 4. Heft der Marginalien, Zeitschrift für Bibliophilie und Buchkunst, erschienen Die meisten Pirckheimer-bekamen die Zeitschrift sogar bereits vor Weihnachten, andere haben das Heft auch nach Beginn des neuen Jahres noch nicht erhalten.
Im aktuelen Heft schreibt u.a. Peter Engel über Die Graphischen Bücher Kurt Wolffs und zeigt, dass dessen Verlag seit jeher auch ein bibliophiler war. Matthias Wehry führt mit Teil vier von Lug und Betrug im Buch das Alphabet der Hinterlist fort. Jens-Fietje Dwars porträtiert in der Rubrik Zu Besuch im Atelier den renommierten Weimarer Künstler Walter Sachs, der zugleich die grafische Beilage für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, den Holzschnitt Karnickel und Schlange, beitrug.