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Samstag, 19. September 2026

Isabel Kittler zu Gast beim LBA

Der Leipziger Bibliophilen Abend lädt in Kooperation mit der Buchhandlung und dem MMKoehn Verlag Leipzig zur Buchvorstellung Isabel Kittler, Vergiss mein nicht! Die letzten Ostfrauen ein. 

16. Oktober 2026, 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr
Connewitzer Verlagsbuchhandlung in Specks Hof

Montag, 14. September 2026

Aiktionsliste des LBA ist online

Die Auktionsliste antiquarischer Bücher Nr. 4 (bibliophile und nützliche Bücher) des Leipziger Bibliophilen-Abend ist online und durch Klick auf die Abb. als PDF aufzurufen.

Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Auktion ist nicht erforderlich. Es erfolgt keine Rechnungslegung, Karten- oder elektronische Zahlung ist nicht möglich.

6. Oktober 2026
Besichtigung: 17 Uhr
Versteigerung: 19 Uhr

Haus des Buches | Literaturhaus Leipzig
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Sonntag, 13. September 2026

Vierstimmig in Leipzig

Die 2026er Ausstellung des Leipziger Bibliophilen-Abends zeigt im Haus des Buches Arbeiten der Meisterschüler bei Karl-Georg Hirsch an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

Eine Midissage mit Künstlergespräch, moderiert von Ulrich Heublein wird die vier beteiligten Künstler Bettina Haller, Gabriele Sperlich, Harald Alff und Stefan Knechtel zu Wort kommen lassen.

Ausstellung: 7. September - 30. Oktober 2026
Midissage: 24. September 2026, 18 Uhr

Haus des Buches | Literaturhaus Leipzig
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Freitag, 11. September 2026

Marginalien #262

Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, die am Jahrestreffen in Nürnberg teilnehmen, haben die Zeitschrift heute mit den Tagungsunterlagen erhalten, alle anderen finden+ die „Marginalien, Zeitschrift für Buchkunst & Bibliophilie“ heute oder in den nächsten Tagen im Briefkasten.
Marginalien # 262 mit einem Siebdruck von Pinselzeichnung von Christofer Kochs
Der Vorstand des Leipziger Bibliophilen-Abend ließ dem Heft, wie bereits berichtet, ein von Thomas Glöß gestaltetes Heft „Für Herbert Kästner zum 90. Geburtstag“ mit einem mehrfarbiger Holzschnitt von Stephanie Marx, beilegen, womit die Pirckheimer mit diesen Marginalien gemeinsam mit einem Siebdruck von Christofer Kochs gleich zwei Originalgraphiken erhalten.
Thomas Glöß gestaltete auch die typografische Beilage „Marlene Dietrich: ABC meines Lebens", die von Sibylle Kaldewey bearbeitet wurde. Zusammen mit dem Beitrag von ihr „Ein Blick in die Bibliothek von Marlene Dietrich“ eine schöne Einstimmung auf die Rare Books Berlin.
Remo Hug schreíbt über Erich Kästners „Emil und die Detektive“ und Jens-Fietje Dwars über Karel Čapeks „Der Krieg mit den Molchen“. Erwähnenswert ist auch ein Artikel von Maria Bogdanovich über den Einbandmeister Eduard Taskas.
Leider konnte auch im aktuellen Heft nicht auf weitere Nachrufe verzichtet werden, diesmal für Christian Ewald und Klaus Raasch.

Dienstag, 1. September 2026

Herbert Kästner zum 90.

Herbert Kästner, wegweisendes Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR und langjähriger Vorsitzender des Leipziger Bibliophilen Abend, feiert heute seinen 90. Geburtstag.
Herbert Kästner in der Forschungsbibliothek auf Schloss Friedenstein, Gotha, Sept. 2023
Über viele Jahre hinweg hat Herbert Kästner mit einem besonderen Engagement und großem Fachwissen für das Buch die bibliophilen Traditionen gepflegt und weiterentwickelt. Er hat damit, nicht nur vor 1989 bei Bücherfreunden in der DDR, sondern schon immer in der gesamten deutschen Bibliophilen-Gemeinschaft und darüber hinaus bleibende Spuren hinterlassen. Neben seinen, für Sammler, Bibliotheken und Antiquare wichtigen Arbeiten sind es insbesondere die in seiner Amtszeit als Vorsitzender der wieder gegründeten Regionalgesellschaft entstandenen Pressendrucke und Jahresgaben des Leipziger Bibliophilen Abend, die bleibende Höhepunkte des buchkünstlerischen Schaffens sind und ein Juwel in den Regalen aller Bücherfreunde, so dass man ohne Übertreibung sagen kann, dass sein Name geradewegs zum Synonym für Bibliophilie wurde.

Montag, 31. August 2026

7. Aschaffenburger BuchKunstSalon

Messen sind für die Buchkunst weit mehr als reine Verkaufsveranstaltungen. Sie sind wichtige Treffpunkte für Künstlerinnen und Künstler, Sammlerinnen und Sammler, Verlage und alle, die sich für besondere Bücher, Grafik und Druckkunst begeistern. Hier entstehen Kontakte, neue Projekte und nicht selten langjährige Verbindungen.
Aus diesem Gedanken heraus riefen die Künstlerin Susanne Theumer, der Künstler Frank Eißner und Bernhard Hench im Jahr 2020 den Aschaffenburger BuchKunstSalon ins Leben. Seitdem findet er jedes Jahr parallel zur Frankfurter Buchmesse von Freitag bis Sonntag statt. Der BuchKunstSalon setzt bewusst auf persönliche Begegnungen, handwerkliche Qualität, künstlerische Individualität und den direkten Austausch zwischen Kunstschaffenden und Publikum.

Der 7. Aschaffenburger BuchKunstSalon zieht vom bisherigen Ort im Café Krèm in die frühere Pumpenfabrik, der nun für kulturelle Zwecke genutzt wird. Auch die Teilnehmer-Liste ist noch ein bisschen illustrer geworden. So kommt Katrin Stangl, die aktuelle Hans-Meid-Preisträgerin aus Köln, und aus Leipzig kommt der Bibliophilen-Abend mit seinen hochwertigen Pressendrucken. Mit The Bear Press, dem Verlag Thomas Reche, der Berliner edition wasser im turm, dem Papierkünstler John Gerard und der Sascha Juritz-Pawel-Pan-Presse ist die Buchkunst bestens vertreten, ebenso wie von Künstlern Urte von Maltzahn-Lietz und Inka Grebner.
Die Büchergilde Gutenberg ist ebenfalls vertreten und zeigt Arbeiten von Peter Zaumseil, Antje Wichtrey, Gerda Lepke, Hans Ticha, Klaus Süß und Klaus Raasch.

9. - 11. Oktober 2026
Pumpenfabrik
Podium 30A, Würzburger Straße 30 A, Aschaffenburg

Sonntag, 16. August 2026

Giacomo Casanova in Leipzig - 15. Sept

In der Reihe BUCHSTADT LEIPZIG des Leipziger Bibliophilen-Abend sprechen Dr. Ansgar Bach und  Alexandra Bonin über Giacomo Casanova in Leipzig.

Casanova und Leipzig – die Beziehung ist vielfältig: Der alte  war so schlau und erwarb 1821 von Carlo Angiolini, Neffe des großen Lebenskünstlers, das Manuskript der Memoiren Giacomo Casanovas, und es folgten sehr erfolgreiche, zunächst noch zensierte, Übersetzungen. 2010, nach dem Untergang des Verlagshauses F.A. Brockhaus in Leipzig (2008) verkaufte dieses Manuskript an Frankreich.
Ansgar Bach, Herausgeber des von Alexandra Bonin illustrierten Titels „Casanova in Leipzig“ (2015) ist Verleger und Gründer des Verlags kopfundwelt, einem Verlag mit Schwerpunkt Casanova. Bislang sind neben "Casanova und Leipzig", "Giacomo Casanova in Dresden" und "Casanova in Berlin und Potsdam" bei kopfundwelt erschienen.

15. September, 19.30 Uhr

Haus des Buches Leipzig
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Montag, 10. August 2026

Auktion antiquarischer Bücher Nr. 4

Der ursprünglich im Programm des Leipziger Bibliophilen-Abend angekündigte Tausch- und Kaufmarkt entfällt, an dessen Stelle tritt eine Auktion antiquarischer Bücher Nr. 4 (bibliophile und nützliche Bücher). Die Auktionsliste ist auf den Seiten des LBA einsehbar ab Ende August 2026.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es erfolgt keine Rechnungslegung, Karten- oder elektronische Zahlung ist nicht möglich.

6. Oktober 2026
Besichtigung: 17 Uhr
Versteigerung: 19 Uhr

Haus des Buches | Literaturhaus Leipzig
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Montag, 3. August 2026

Empfang anlässlich des Geburtstages von Herbert Kästner

Der Leipziger Bibliophilen Abend veranstaltet in Kooperation mit der Familie Kästner einen Empfang zur Feier des 90. Geburtstages seines Ehrenmitglieds Herbert Kästner am Samstag, dem 5. September 2026 um 11 Uhr im Foyer des Deutschen Buch- und Schriftmuseums am Deutschen Platz 1 in Leipzig. Wer dem profunden Bibliophilen, Sammler, Herausgeber, Autor und verdienstvollen Bibliographen persönlich gratulieren oder ihn beschenken möchte, ist hiermit herzlich eingeladen. Aus zwingendem Grund der Planungssicherheit bitten wir um Anmeldung (unter eberhard.patzig@gmail.com) bis zum 3. August 2026.

(Der Vorstand des LBA)

Vierstimmig – Meisterschüler von Karl-Georg Hirsch

Bettina Haller
und Gabriele Sperlich, Harald Alff und Stefan Knechtel – ihr Bemühen um den Hochdruck eint sie und ihren Lehrer: Alle vier waren Meisterschüler bei Karl-Georg Hirsch an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Die 2026er Ausstellung des Leipziger Bibliophilen-Abends stellt sie nicht einander gegenüber. Sie führt zusammen, führt weit hinaus ins Eigene. Zeigt Prägungen, die über Jahrzehnte wirken, die sich ausformten in eigener Hand-Schrift. Buch-Kunst in bestem Sinn.
Bettina Haller: "Zu Pablo Neruda: 'Ode an die Dinge'", Acrylstich, Farblinolschnitt, 2020, 11 x 16 cm.
Zu sehen ist diese Schau, die von Karl-Georg Hirsch gestaltete Blätter und Bücher einschließt, von Anfang September bis Ende Oktober im Literaturhaus Leipzig, dem Haus des Buches, einem durch Preisgabe gefährdeten Ort. – Für Bettina Haller offeriert diese Ausstellung mehr als nur Arbeiten zweier Generationen. „Sie zeigt auch die nach vielen Jahren des Studienabschlusses bestehende Verbundenheit und das Interesse an der Arbeit der jeweils anderen.“ Die freiberufliche Grafikerin (Jahrgang 1971) betreibt in Chemnitz (sowie in Kemberg und Lichtenau) die Sonnenberg-Presse.
Albert Vigoleis Thelen: "Im Lande des Don Quijote",
mit Farbholzschnitten von Stefan Knechtel.
Witzwort: Quetsche 2014.
„Karl-Georg Hirsch begegnete ich in der Hochdruckwerkstatt unter dem Dach der HGB. Konzentriert bearbeitete er mit seinen Werkzeugen die edlen Hölzer. Dieser Anblick hat sich bei mir eingeprägt“, sagt Stefan Knechtel (Jahrgang 1964). Heute lebt er freischaffend in Altenburg.

Gabriele Sperlich (Jahrgang 1961) zählt wie Alff zu den Mitbegründern von hochdruckpartner Galerie + Werkstatt GbR in Leipzig. Nach ihrem Studium habe sie gemerkt, Malerei sei nicht alles, blickt sie zurück: „Ich brauchte Freiheit, mich auszuprobieren. Das Meisterstudium bei Karl-Georg Hirsch hat mir das wunderbar ermöglicht.“ 

„Karl-Georg Hirsch hat sich in großem Maß für die Buchkunst in Deutschland verdient gemacht. Wir möchten zeigen, dass seine Intentionen weitergetragen werden“, sagt LBA-Vorstand Ulrich Heublein, der die Ausstellung kuratiert. Hirschs Lebensleistung spiegele sich nicht zuletzt darin, dass seine Schüler „keine Epigonen wurden, sondern Eigenes entwickelten – auf einem sehr hohen künstlerischen Niveau.“

(nach einer Information von Ekkehard Schulreich)

(Achtung: geänderter Termin!)
Ausstellung: 7. September - 30. Oktober 2026
Künstlergespräch: 24. September 2026, 19 Uhr

Haus des Buches | Literaturhaus Leipzig
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Freitag, 31. Juli 2026

Berliner Bibliophilen Abend auf der Rare Books Berlin

Im Rahmen des 2026 in Berlin abgehaltenen ILAB-Kongresses wird die Antiquariatsmesse Rare Books Berlin stattfinden, ein außergewöhnliches Erlebnis für Sammlerinnen und Sammler, Antiquariatsbuchhändler, Galerien und Bibliophile aus aller Welt.
Der Berliner Bibliophilen Abend wird bei dieser, durchaus als spektakulär zu bezeichnenden, Messe mit über 100 Teilnehmern aus aller Welt auf 3 Etagen im Kronprinzenpalais Unter den Linden dabei sein und und sich mit Jahresgaben, Widmungsexemplaren und weiteren Publikationen aus den letzten 120 Jahren vorstellen.
Der BBA, 1905 gegründet, 1933 als jüdisch denunziert, verfolgt und aufgelöst, 1954 wiedergegründet, stand vor wenigen Jahren vor der Selbstauflösung, ein Schicksal, welches mit Ausnahme des Leipziger-Bibliophilen Abend und der Fränkische Bibliophilengesellschaft alle regionalen Bibliophilen-Organisationen in Deutschland ereilte.
Es ist ein Zeichen seines Wiedererstarkens und damit umso mehr erfreulich, auch die Berliner Bibliophilen auf dieser international bedeutenden Messe des bibliophilen Buches zu finden.

Rare Books Berlin
Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10717 Berlin
Berliner Bibliophilen Abend, 1. Etage, Stand 60

1 Kommentar(e):
31. Juli 2026: Abel Doering hat gesagt ...
Für die Möglichkeit einer Teilnahme des BBA an der Rare Books Berlin möchte ich der ILAB, den Veranstaltern und vor allem natürlich Julian Brandis und Elvira Tasbach herzlich danken.

Mittwoch, 27. Mai 2026

Aus der eigenen Sammlung

Dr. Jens Katzek wird dem Leipziger Bibliophilen Abend in der Reihe „Aus der eigenen Sammlung“ zum Thema „Von der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus und zur Exil-Literatur“ mit Originalausgaben vorstellen.
Die Literatur über die Entstehung des Nationalsozialismus füllt ganze Bibliotheken. Dennoch hat Götz Aly mit seinem jüngst erscheinen Buch „Wie konnte das geschehen?« eine Lücke geschlossen, wenn es darum geht, für die Menschen von heute emotional nachvollziehbarer zu machen, wie aus der Revolution 1918 im Laufe der Weimar Republik der Nationalsozialismus erstarkte; wie alle Anstrengungen von Widerstand am Ende brutal niedergeschlagen wurden und sich viele ins Exil begaben, um von dort aus ihren Kampf fortzusetzen. Diesen Weg nicht nur formal zu kennen, sondern auch emotional besser nachvollziehen zu können - dabei hilft das Blättern und Lesen in den Quellen der Zeit. Die Schlagzeilen der LVZ aus dem Jahr 1918 oder des Vorwärts der SPD aus dem Prager und später dann dem Pariser Exil von 1933-1940 lassen uns heute in einer Intensität in die Geschehnisse der damaligen Zeit eintauchen, wie dies trockene Wahlstatistiken und politische Analysen kaum vermögen. Wenn man sich heute die satirischen Wochenzeitschriften aus den 1920er Jahren betrachtet, in denen der Nationalsozialismus mit Hohn bedacht, und damit wohl auch unterschätzt wurde; wenn man die Analysen über die Zeit in Exilpublikationen wie der zweiwöchentlich erscheinen Zeitschrift „Das neue Tage-Buch“ liest, die von 1933-1939 in den Niederlanden herausgegeben wurde; wenn man die raffinierte Technik des „zwischen den Zeilen schreibens“ im von der SPD in Berlin herausgegebenen „Blick in die Zeit“ aus den Jahren 1934/1935 betrachtet, dann bekommt man ein eindringlicheres Bild und damit ein besseres Verständnis für die damaligen Entwicklungen.
Jens Katzek wird dabei Ausschnitte aus Originalpublikationen zeigen, die z.T. auch vor Ort zu besichtigen sind.

9. Juni 2026, 19.30 Uhr

Haus des Buches Leipzig
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Mittwoch, 22. April 2026

Bibliophiles im Bacharchiv

In der Mai-Veranstaltung wird dem Leipziger Bibliophilen-Abend von Prof. Dr. Dr. Peter Wollny „Bibliophiles im Bacharchiv“ vorgestellt.
12. Mai 2026, 19 Uhr

Bach-Archiv Leipzig
Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig

Freitag, 20. März 2026

Bibliophile Gesellschaften auf der Buchmesse

Die Pirckheimer-Gesellschaft war, wie auch der Leipziger Bibliophilen Abend, mit großem Aufgebot auf der Leipziger Buchmesse anzutreffen.
v.l.n.r. Hans Rabenbauer, Robert Grieger, Till Schröder, Matthias Haberzettl, Thomas Glöß, sigrid Wege, Ralf Wege, Jutta Osterhof
Am Nachmittag stellte Armin Schubert mit den Bücherkindern Brandenburg auf der Lesebühne ihr Buchprojekt des letzten Jahres „Vom Mehrwert des Einhorns. Das mythische Wesen in der Kunst“ vor.
Henry Günther und Armin Schubert
In Kooperation mit dem Museum Barberini und dem Museé de Cluny in Paris haben die Bücherkinder Brandenburg ein Jahr lang zu Kunstwerken über das Einhorn aus verschiedenen Jahrhunderten Erzählungen und Gedichte geschrieben und sind dabei zu phantastischen, utopischen, sozialen, umweltschützenden und kreativen Texten und Bildlösungen gekommen.

Mittwoch, 18. März 2026

Johanne Eckhardt beim LBA

In der Reihe JUNGE BUCHKUNST stellt Johanna Eckhardt, Absolventin der Fachklasse Buchkunst der Burg Giebichenstein Halle und die Bleiläuse Leipzig, dem Leipziger Bibliophilen Abend in einem Vortrag sowohl eigene künstlerische Arbeiten vor, als auch Buchprojekte aus dem Bleilausverlag.
Johanna Eckhardt hat von 2020 bis 2025 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/Saale studiert. Seit 2023 arbeitet sie im Bereich Bildende Kunst und dem Bleilausverlag im Soziokulturellen Zentrum Haus Steinstraße e.V. Der Bleilausverlag ist ein seit 1996 bestehendes Kinder- und Jugendverlagsprojekt, das Bücher und Hefte in Kleinstauflage geschrieben und gezeichnet von Kindern und Jugendlichen herausgibt.

7. April 2026, 19.30 Uhr

Haus des Buches
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Montag, 23. Februar 2026

Bibliophile Gesellschaften auf Instagram

Vor einem viertel Jahr startete der Berliner Bibliophilen Abend einen Instagram-Account, dem Beispiel der Gesellschaft der Bibliophilen folgend, welche seitdem an allen 365 Tagen des Jahres nach dem Muster eines Abreißkalenders einen Beitrag rund um das Thema Buch veröffentlichen wollte. Die Gesellschaft der Bibliophilen beendete dieses durchaus löbliche Vorhaben leider vor einem Monat und hat inzwischen alle Einträge (auch auf Facebook) gelöscht.
Auch der Leipziger Bibliophilen-Abend hat bislang nach dem Neustart seines Kontos vor einem Jahr noch keine Beiträge auf Instagram geteilt, die Pirckheimer-Gesellschaft veröffentlichte seit September 2025 immerhin sechs Beiträge, die im Schnitt sogar 50 "Likes" bekamen.
Die Bilanz des Berliner Bibliophilen Abend sieht folgendermaßen aus: es findet sich hier eine bunte Mischung aus 31 Beiträgen seit dem Start auf Instagram, die jeweils von durchschnittlich 25 Personen "geliked" wurden. Dieses Ergebnis bestärkt den BBA darin, nach einem Testzeitraum von einem viertel Jahr weiterhin auf Instagram präsent zu bleiben.
der BBA auf Instagram - aufzurufen durch Klick auf die Abb.

Samstag, 31. Januar 2026

Werkstattbesuch des LBA

Der Leipziger Bibliophilen-Abend besucht innerhalb seiner Reihe Werkstattbesuche das Zentrum für Bucherhaltung.
Wegen der begrenzten Besucherzahl ist eine Anmeldung bis 10. Februar erforderlich (0178-6789583 oder eberhard.patzig@gmail.com)

17. Februar 2026, 17.30 Uhr
Zentrum für Bucherhaltung
Bücherstraße 1, 04347 Leipzig

Donnerstag, 29. Januar 2026

70 Jahre Pirckheimer-Gesellschaft

Am 29. Januar 1956 wurde die Pirckheimer-Gesellschaft gegründet.

Bereits 8 Monate vor dem offiziellen Gründungsdatum, am 23. Mai 1955, verkündet im Berliner Club der Kulturschaffenden ein Initiativkomitee die Gründung einer »Pirckheimer-Gesellschaft zur Pflege des deutschen Buches im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands«, doch die Gründungsveranstaltung konnte nicht wie geplant 1955 anlässlich einer Ausstellung zum 150. Todestag Friedrich Schillers in der Bibliothek des Kulturbundes stattfinden, sondern erst im Folgejahr.
von Werner Klemke gestaltetes Logo, lks 1955, rechts seit 1972
Da nach 1945 hatte die bisherigen überregional bibliophil tätigen Organisationen ihren Sitz in der späteren BRD hatten, wurde damit auch in der DDR eine bibliophile Vereinigung ins Leben gerufen. Die »Pirckheimer-Gesellschaft zur Pflege des deutschen Buches im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands«, der dann auch regional tätige bibliophilen Zusammenschlüsse angehörten, wurde 1990 zur »Pirckheimer-Gesellschaft e.V.«; die »Sektion Exlibris« wurde in die entsprechende BRD-Gesellschaft integriert und der »Leipziger Bibliophilen-Abend«, die »Minibuchfreunde«, sowie der »Verein der Graphikfreunde Magdeburg« als eigenständige Gesellschaften wieder aus der Pirckheimer-Gesellschaft ausgegliedert.
Als erste Publikation der Pirckheimer-Gesellschaft erschien zur offiziellen Gründungsveranstaltung am 29. Januar 1956 und mit neuer Umschlaggestaltung die zur Gründung der Gesellschaft anlässlich der Schiller-Ausstellung vorgesehene Schrift von Friedrich Schiller: „Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt im Jahre 1547“. Das Design dieser Schrift wurde dann wiederum ein Jahr später, im Januar 1957, zur Vorlage der äußeren Gestaltung des 1. Heftes der Marginalien.
lks.: Gabe zum Gründungstreffen
oben: Marginalien #1 (1957), #48 (1972), #47 (1972), #75 (1979)
untere Reihe: #125 (1992), #217 (2015), #256 (2025)

Mittwoch, 21. Januar 2026

Jahresprogramm 2026 des LBA

Das Jahresprogramm 2026 des Leipziger Bibliophilen-Abend steht ab sofort als PDF zum Download bereit und kann durch Klick auf die Abbildung heruntergeladen werden.

Montag, 19. Januar 2026

300. Geburtstag von Christian Felix Weiße

Aus Anlass des 300. Geburtstag von Christian Felix Weiße, des bedeutenden deutschen Dichters, und Vertreters der Aufklärung und Autor des literarischen Rokoko, der als Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur gilt, kommt der Leipziger Bibliophilen-Abend zu seiner ersten Veranstaltung im Jahr 2026 in der Stadtbibliothek zusammen.
Der Abend wird in Kooperation mit dem Lehmstedt Verlag und weiteren Partnern gestaltet.

28. Januar, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek Leipzig
Wilhelm-Leuschner Platz 10 · 04107 Leipzig