(Verein für die Schwarze Kunst)
Mittwoch, 12. März 2025
Morgenstern - Seite 15
Die Schildkröte von Morgenstern ist der Beitrag der Walzerin Sarah Linis Kemle. für das Morgenstern-Projekt des Vereins für die Schwarze Kunst Die Illustration ist mit Cicerolinien gesetzt.
Dienstag, 11. März 2025
Tag der Druckkunst im Gutenberg.Museum
Am 15. März 2018 wurden die traditionellen Drucktechniken in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Seitdem findet an diesem Datum der Tag der Druckkunst statt, in diesem Jahr wird dieses Ereignis hierzulande in mehr als 350 Veranstaltungen zelebriert.
Dazu gehört neben dem öffentlichen Druck des 4. Brandenburger Bilderbogens in der Druckwerkstadt des Galerie Sonnensegel auch das Angebot des Druckladens im Gutenberg-Museum Mainz. Von 9 bis 15 Uhr kann man dort farbenfrohe Osterkarten drucken! Vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten laden ein, sich inspirieren zu lassen.. Die selbst gedruckten Osterkarten sind nicht nur kreative Unikate, sondern auch eine perfekte Möglichkeit, sich selbst oder seinen Liebsten eine Freude zu bereiten!
15. März 2025
Gutenberg-Museum MOVED
Museum für Buch-, Druck- und Schriftgeschichte
Reichklarastr. 1, 55116 Mainz
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| Blick in den Druckladen des Gutenberg-Museums © Gutenberg-Museum Mainz |
Gutenberg-Museum MOVED
Museum für Buch-, Druck- und Schriftgeschichte
Reichklarastr. 1, 55116 Mainz
Montag, 10. März 2025
Ilse. Gleitend ins Vergessen
Im Eigenverlag des Künstlers als Edition Steingedanken erschien ein berührender Titel zum Thema Demenz mit vom Pirckheimer Steffen Büchner geschaffenen Linolschnitten und einfühlsamen Texten von Petrus Akkordeon.
Für Mutti
mit Bildern
wo nur Leere herrscht
und Worten
wo wir sprachlos sind.
mit Bildern
wo nur Leere herrscht
und Worten
wo wir sprachlos sind.
Save the Date
Das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft wird vom 19. bis 21. September in Hannover stattfinden.
Näheres in Kürze hier oder in den MARGINALIEN, Heft 1/2025, die noch im März ausgeliefert werden.
Näheres in Kürze hier oder in den MARGINALIEN, Heft 1/2025, die noch im März ausgeliefert werden.
Sonntag, 9. März 2025
Librarium I/2025
Das im April erscheinende Heft I der Zeitschrift der Schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft, Librarium, wird in Kürze ausgeliefert.Andre Locher wird darin die Frage beantworten, warum es im Schloss Oron eine Bibliothek mit 18.000 alten Bänden gibt.
Claudia Engler berichtet über das Stammbuch des Vinzenz Hackbrett (1608-1673) und Andreas Moser schreibt zu den Illustrationen in Max Frischs Wilhelm Tell für die Schule (1971).
Anna Lehninger untersucht Martha Pfannenschmids Heidi-Bilder im Kontext ihrer Wissenschaftsillustrationen und Oded Fluss äußert sich zu der Frage "Jüdische Exlibris?".
Claudia Engler berichtet über das Stammbuch des Vinzenz Hackbrett (1608-1673) und Andreas Moser schreibt zu den Illustrationen in Max Frischs Wilhelm Tell für die Schule (1971).
Anna Lehninger untersucht Martha Pfannenschmids Heidi-Bilder im Kontext ihrer Wissenschaftsillustrationen und Oded Fluss äußert sich zu der Frage "Jüdische Exlibris?".
eine Titelvignette von E.T.A. Hoffmann
Eine von E.T.A. Hoffmann gezeichnete Titelvignette in der Erstauflage der "Fantasiestücke in Callot's Manier", erschienen 1814 bei Kunz in amberg, wird Thema des nächsten Berliner Bibliophilen Abend sein.
Antiquariat Carl Wegner (Inh. Mathias Proksch)
Martin-Luther-Straße 113, 10825 Berlin
Grundlage des Vortrags von Jörg Petzel ist ein Aufsatz von Dr. Dr. Bernd Hesse und des Referenten sein, der im E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch, welches beim Erich Schmidt Verlag erschien und zugleich die Mitteilung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft ist.
| Jörg Petzel (lks.) und Dr. Dr. Bernd Hesse, Nov. 2023, Foto © ad |
Unter anderem haben die Autoren die Vignette in Bezug zur Titelvignette in "Andreas Hartknopf. Eine Allegorie", einem Roman von Karl Philipp Moritz, der 1786 beim Verlag Unger in Berlin erschienen war, gesetzt. Hoffmanns Vignette hat aber noch viel mehr zu erzählen ...
Gäste sind, aus Platzgründen nach Anmeldung beim 📧 Berliner Bibliophilen Abend, gern willkommen.
18. März 2025, 19 Uhr
Antiquariat Carl Wegner (Inh. Mathias Proksch)
Martin-Luther-Straße 113, 10825 Berlin
Samstag, 8. März 2025
Elisabeth-Handschrift
Zum Internationalen Frauentag: Von Frauen über Frauen
Die Elisabeth-Handschrift ist die wertvollste und schönste Handschrift des Museums der Deutschen Nationalbibliothek. Hergestellt in einem südwestdeutschen Frauenkloster und illuminiert von einer der besten Buchmalerinnen der Zeit, hat sie, wie auch die Heilige Elisabeth, von deren Leben Text und Bilder handeln, ein wechselvolles Schicksal erlitten.
Neben einer hagiografischen Lebensbeschreibung der Heiligen Elisabeth von Thüringen enthält der Band weitere handschriftliche Texte, die sich inhaltlich auf die Elisabeth-Legende beziehen. Geschrieben wurde der Text 1481 im Klarissenkloster Freiburg im Breisgau von Elisabeth Vogtin. 14 farbige Miniaturen, gemalt von Sibilla von Bondorf, illustrieren die Stationen des Heiligenlebens.
Nach der Aufhebung des Klosters im Zuge der Josephinischen Reformen 1782 verliert sich die Spur der Handschrift für die nächsten 50 Jahre. Der nächste Besitzereintrag stammt von Karl Wilhelm Justi und ist datiert auf den 2. August 1834. Für mehr als 140 Jahre verbleibt die Handschrift in der Gelehrtenfamilie, zuletzt bei Adelheid Justi, die als Vorerbin des 1957 verstorbenen Ludwig Justi eingesetzt ist.
Das Schicksal der Handschrift nach dem Tode von Adelheid Justi bleibt im Ungefähren. Von der Geschichte ihrer Überlieferung gibt es verschiedene Versionen, die von Eigentumsentzug bis zu Schenkung und späteren freiwilligen Verkauf durch die Beschenkte reichen. Letztendlich steht die Handschrift im Zentralantiquariat der DDR im Jahr 1976 für 70.000 DDR-Mark zum Verkauf. Das Museum erwirbt sie in gutem Glauben und ohne die Provenienzgeschichte zu hinterfragen. Nachdem sie bereits 1984 in einer Publikation zum 100-jährigen Bestehen des Museums als besonderer Schatz gewürdigt worden ist, stellt der Altphilologe Rainer Kößling 1997 die Handschrift einer breiteren Öffentlichkeit vor.
Jetzt fordert die Familie Justi die Herausgabe der Handschrift und geht schließlich den gerichtlichen Weg. Nach langwierigen Verhandlungen kann 2003 die Deutsche Nationalbibliothek mit den Erben einen Vergleich erreichen. Zunächst Leihgabe der Erbengemeinschaft, geht die Handschrift nach zehn Jahren, nunmehr rechtlich abgesichert, als Schenkung in den Besitz des Museums über.
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| Elisabeth-Handschrift, Doppelseite Fol. 108v und 190r, Miniatur von Sibilla von Bondorf (Elisabeth und die Kinder verlassen die Burg), Foto: DNB |
Nach der Aufhebung des Klosters im Zuge der Josephinischen Reformen 1782 verliert sich die Spur der Handschrift für die nächsten 50 Jahre. Der nächste Besitzereintrag stammt von Karl Wilhelm Justi und ist datiert auf den 2. August 1834. Für mehr als 140 Jahre verbleibt die Handschrift in der Gelehrtenfamilie, zuletzt bei Adelheid Justi, die als Vorerbin des 1957 verstorbenen Ludwig Justi eingesetzt ist.
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| Elisabeth-Handschrift, Fol. 13v und 14r, Miniatur (Elisabeth mit Kruzifix) von Sibilla von Bondorf und Textanfang der Heiligenlegende St. Elisabeth, Foto: DNB |
Jetzt fordert die Familie Justi die Herausgabe der Handschrift und geht schließlich den gerichtlichen Weg. Nach langwierigen Verhandlungen kann 2003 die Deutsche Nationalbibliothek mit den Erben einen Vergleich erreichen. Zunächst Leihgabe der Erbengemeinschaft, geht die Handschrift nach zehn Jahren, nunmehr rechtlich abgesichert, als Schenkung in den Besitz des Museums über.
(Bettina Rüdiger, DNB)
Barocke Kuriositäten und Anderes
Gestern hielt Prof. Dr. Franz M. Eybl in der Bibliothek des Café Museum vor der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft einen Vortrag über "Barocke Kuriositäten und die Geschichte vom Bratwurstmord" und gab dabei Einblick in seine breit gefächerte Sammlung von Literatur des 17. Jahrhunderts.Die nächsten Veranstaltungen der Wiener Bibliophilen wird eine Führung in der Bibliothek des Theresianums (Abb.) sein, sowie am 23. April 2025 die Vorstellung der Neuedition des „Ägyptischen Struwwelpeter“ in der Ägyptischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums.
(Ernst Fischer)
Freitag, 7. März 2025
Seite 49 des Morgensternbuches
Ich fange das Raubvogelgesindel meiner häßlichen Gedanken und brate sie am Spieß, der über einem Feuer sich dreht.
Ach, vergebens.
Diese Seite des Morgensternbuches wurde gestaltet von Heike Schnotale. Die Satzarbeit war vermutlich bicht einfach und setzt einiges an Fingerfertigkeit und Rechenarbeit voraus,
Donnerstag, 6. März 2025
schrift:bild
Nächste Woche eröffnet in den Galerieräumen des Radiervereins München die Ausstellung schrift:bild.
Es werden Werke von Lina Augustin, Dagmar Rhodius, Veronika Günther, Michael Hermann, Linda Schwarz, Ulrike Steinke, Herbert Türmer und Matthias Wohlgenannt präsentiert.
Es werden Werke von Lina Augustin, Dagmar Rhodius, Veronika Günther, Michael Hermann, Linda Schwarz, Ulrike Steinke, Herbert Türmer und Matthias Wohlgenannt präsentiert.
Vernissage: 13. März 2025, 19 Uhr, in Anwesenheit der Künstler
Ausstellung: 14. März – 5. April 2025
Radierverein München
Ludwigstr. 7, München 80539
Radierverein München
Ludwigstr. 7, München 80539
Reise ins ICH & ANDERSWO
Die Lutherstadt zeigt in den Stadtwerken Wittenberg eine Ausstellung mit Exlibris und anderen Werken der russischen Künstlerin Elena Kieseljowa, die jetzt in Wittenberg wohnt und arbeitet.
Ausstellung:11. Februar -11. Juli 2025
Die Kunstwerke von Elena Kiseleva-Arendt, die unter dem Thema „Reise ins ICH & ANDERSWO“ präsentiert werden. finden nicht nur deutschlandweit, sondern auch international große Beachtung.
Ausstellung:11. Februar -11. Juli 2025
Stadtwerke Wittenberg
Lucas-Cranach-Straße 22, 06886 Lutherstadt Wittenberg
Mittwoch, 5. März 2025
Sommerakademie „Love Stories“
Zum ersten Mal richten das Klingspor Museum, das Haus der Stadtgeschichte sowie die Druckwerkstatt im Bernardbau gemeinsam eine Sommerakademie in Offenbach am Main aus.Unter dem Motto „Love Stories“ wird ein vielfältiges Kursangebot von erfahrenen Künstlern angeboten. Die Themen reichen vom Künstler- und Kinderbuch, über Stempeln und Druck, Zeichnung, Text bis hin zu Performance und Bildhauerei. Wer schon immer mal selbst Texte schreiben wollte oder ein eigenes künstlerisches Buch fertigen wollte, findet ebenso Angebote wie Druckinteressierte oder Menschen die gern einmal plastisch arbeiten möchten.
In einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm von Führungen und Lesungen wird den Teilnehmenden der Kulturstandort Offenbach nähergebracht.
Verbindliche Anmeldung erforderlich. Kosten/Woche 250 € zuzüglich Material.
Workshop: 7. - 11. Juli 2025
In einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm von Führungen und Lesungen wird den Teilnehmenden der Kulturstandort Offenbach nähergebracht.
Verbindliche Anmeldung erforderlich. Kosten/Woche 250 € zuzüglich Material.
Workshop: 7. - 11. Juli 2025
Klingspor Museum
Haus der Stadtgeschichte
Druckwerkstatt im Bernardbau
Offenbach am Main
Haus der Stadtgeschichte
Druckwerkstatt im Bernardbau
Offenbach am Main
Dienstag, 4. März 2025
Susanne Theumer zum 50. – Die Lichtsehende
Wer als Künstler/in in Schwarz-Weiß arbeitet, hantiert mit purem Licht. Die Kunst ist, mit den Mitteln der Nichtfarbe, das sind Schwarz und Weiß qua Definition, beim Betrachtenden dennoch Eindrücke einer farbigen Realität zu erzeugen. In den Kohlezeichnungen und Radierungen von Susanne Theumer wirkt das Licht so intensiv und sinnlich, dass ein Bild allein dadurch im Gedächtnis haften bleibt.Das hat sicherlich auch etwas mit der Arbeitsweise der Künstlerin zu tun: Sie zeichnet und radiert vor Ort. Als wir vor zwei Jahren in unserer Ausstellung „Lost places“ ihre Zeichnungen von zerfallenden Fabrikgebäuden ausgestellt haben, schrieb sie dazu: „Wenn ich so ein Gebäude entdecke, steige ich dort ein, es klappt fast immer, auch wenn es verboten ist. Einmal hatte ich auch Polizeibesuch... Doch es muss vor Ort geschehen! Ich zeichne auf dem Boden sitzend, ca. 3 Stunden arbeite ich vor Ort daran, mit den großen Radierplatten gehe ich meistens mehrere Tage an dieselben Stellen und arbeite daran weiter. Vor Ort ist die Stimmung, sind die Geräusche, die Begegnungen mit anderen Beobachtern und Tieren, das Licht, das Wetter insgesamt, das Erfühlen des Ortes etwas ganz Wesentliches und Authentisches, alles muss in die Zeichnung. Nur das Wenigste bearbeite ich im Atelier weiter, oder in der Druckwerkstatt.“ Gerade ist die Künstlerin von einem Arbeitsaufenthalt im Niemeyer-Holstein-Atelier auf Usedom zurück, und natürlich drang sie, wo sie schon mal in der Nähe war, unbefugt auf das Gelände der „Heeresversuchsstelle“ vor, wo noch gruselige Nazibaurelikte zerfallen.
(Wolfgang Grätz)
Eröffnung: 18. März 2025, 19 Uhr, in Anwesenheit der Künstlerin
Ausstellung: 18. März . 17. Mai 2025
Büchergilde Buchhandlung & Galerie
Staufenmauer, Fahrgasse, 60311 Frankfurt am Main
Montag, 3. März 2025
Exlibris des Monats März 2025 – Norbert Salzwedel für Dr. Volker Büsing
Ein junger Mann schneidet einem Pferd die Haut auf – soweit die brutalen, sofort ins Auge springenden Fakten. Mit etwas Hintergrundwissen erschließt sich das Kupferstich-Exlibris von Norbert Salzwedel (Zur Sage von Grettir – Grettir schändet Keingala, 159 x 130 mm) allerdings tiefgehender:
Der Auftraggeber, Dr. Volker Büsing, Sammler von Pferde-Exlibris, hatte hier eine Episode aus einer Isländersaga als Thema gestellt. Grettir der Starke (auch „der Geächtete“ genannt) wuchs im 10. Jh. n. Chr. auf dem Hof Bjarg im Nordwesten Islands auf. Das reizbare Temperament seiner Vorfahren schlug bei ihm voll durch. Er war aufmüpfig und sträubte sich gegen jedwede vom Vater aufgetragene Arbeit. Es ist Winter und die Pferde müssen nach draußen geführt werden, um sich unter der Schneedecke frisches Gras freizukratzen.Das Leittier ist die Stute Keingala, und aufgrund der kargen Futtersituation bleibt sie normalerweise lange auf der Weide. Zu lange für Grettir, dem dann zwischenzeitlich immer sehr kalt wird. Natürlich hat Grettir null Bock den ganzen Tag bei der Kälte auf die Pferde aufzupassen und sich dann auch noch nach einer Stute zu richten, wie uncool! Daher will er sich die Eigenheit der wetterfühligen Stute, die weiß, wann ein Schneesturm kommt, zunutze machen. Denn die Stute drängt bei diesem Wetterphänomen deutlich früher zurück in den Stall. Grettirs Lösung: Nachts schleicht er sich lautlos – man beachte, barfuß! – in den Stall und schneidet dem Tier die Haut auf. Die schwerverwundete Stute geht trotzdem morgens ins Freie, hält es aber nur bis Mittag aus. Also rechnet man mit einem Schneesturm und Grettir kann früher Feierabend machen, Ziel erreicht. Drei Tage geht das so, ohne Schneesturm, dann schöpft der Vater Verdacht und entdeckt die Verletzungen an seinem Lieblingspferd – er muss es nottöten. Grettir erhält keine weiteren Aufträge vom Vater. Er entwickelt sich zum stärksten Mann Islands heran und ist die letzten 18 Jahre seines Lebens ein Geächteter. Zurück zum Exlibris. Norbert Salzwedel gehört zu den wenigen Grafikern, die sich auf Kupferstiche spezialisiert haben. Die Herausforderung dieser Technik liegt darin, alles aus der Linie und dem Punkt zu entwickeln: Stofflichkeit, Plastizität und Helldunkel, malerische wie graphische Wirkungen. Stets arbeitet der Künstler gegen den Materialwiderstand an. War es früher eine alltägliche Reproduktionstechnik, so ist es heute eine bewusste künstlerische Entscheidung, in Kupfer zu stechen – gleichfalls ein Akt der Entschleunigung. Bis zu 3 Stunden täglich hat Norbert Salzwedel ca. einen Monat lang an der Platte gearbeitet. Über 10 Probedrucke wurden genommen, ehe das Endresultat erreicht war. Der Künstler vermeidet dabei die kalte Perfektion, die gestochene Blätter manchmal haben können, und überlässt nichts dem Zufall – jede Geste ist genau berechnet, jeder Strich bewusst gesetzt:
An den wilden Ausweichbewegungen ist der Schmerz des Tieres sichtbar, das erhobene rechte Vorderbein unsichtbar und nur am Schattenwurf zu erkennen. Soeben hat Grettir den ersten Schnitt gesetzt, gleich wird der erste herabfallende Blutstropfen den Boden des Stalles rot färben. Ungezügelte Wut liegt im Gesicht des jungen Mannes, entsprechend Angst und Qual im Gesichtsausdruck des Pferdes. Grettirs Blick ist auf sein Messer gerichtet, Keingalas trifft den Betrachter. Man könnte meinen, die misshandelte Kreatur flehe uns um Hilfe an. Meisterlich setzt der Künstler diese Gedanken des Eigners um.
Zwangsläufig stellt sich bei diesem Exlibris die Frage des menschlichen Umgangs mit anderen Lebewesen. Rechtfertigt die wilde Art des jungen Grettirs sein brutales Verhalten gegenüber dem Pferd? Dies mag der Betrachtende für sich selber entscheiden. Was Realität und was Phantasie in dieser Isländersaga ist, mag hingegen die Forschung beurteilen. Die Episoden von Grettirs Heldentaten im Kampf gegen Trolle und Untote sind sicherlich frei erfunden. Aber es existieren sowohl ein steinernes Monument als auch zahlreiche Abbildungen und Illustrationen, die an einen Mann erinnern, dessen Lebensweg mit Leichen gepflastert war. Somit lebt er in den Erinnerungen der Menschen weiter, hoffentlich als Mahn- und nicht als Ehrenmal.
In diesem Exlibris wird im wahrsten Sinne des Wortes der Finger in die Wunde gelegt, wird einem Opfer, und damit stellvertretend auch anderen geschundenen Kreaturen, eine Stimme gegeben. Damit trifft eine alte Saga auf ein brandaktuelles Thema unserer Zeit.
(Andreas Raub)
Der Auftraggeber, Dr. Volker Büsing, Sammler von Pferde-Exlibris, hatte hier eine Episode aus einer Isländersaga als Thema gestellt. Grettir der Starke (auch „der Geächtete“ genannt) wuchs im 10. Jh. n. Chr. auf dem Hof Bjarg im Nordwesten Islands auf. Das reizbare Temperament seiner Vorfahren schlug bei ihm voll durch. Er war aufmüpfig und sträubte sich gegen jedwede vom Vater aufgetragene Arbeit. Es ist Winter und die Pferde müssen nach draußen geführt werden, um sich unter der Schneedecke frisches Gras freizukratzen.Das Leittier ist die Stute Keingala, und aufgrund der kargen Futtersituation bleibt sie normalerweise lange auf der Weide. Zu lange für Grettir, dem dann zwischenzeitlich immer sehr kalt wird. Natürlich hat Grettir null Bock den ganzen Tag bei der Kälte auf die Pferde aufzupassen und sich dann auch noch nach einer Stute zu richten, wie uncool! Daher will er sich die Eigenheit der wetterfühligen Stute, die weiß, wann ein Schneesturm kommt, zunutze machen. Denn die Stute drängt bei diesem Wetterphänomen deutlich früher zurück in den Stall. Grettirs Lösung: Nachts schleicht er sich lautlos – man beachte, barfuß! – in den Stall und schneidet dem Tier die Haut auf. Die schwerverwundete Stute geht trotzdem morgens ins Freie, hält es aber nur bis Mittag aus. Also rechnet man mit einem Schneesturm und Grettir kann früher Feierabend machen, Ziel erreicht. Drei Tage geht das so, ohne Schneesturm, dann schöpft der Vater Verdacht und entdeckt die Verletzungen an seinem Lieblingspferd – er muss es nottöten. Grettir erhält keine weiteren Aufträge vom Vater. Er entwickelt sich zum stärksten Mann Islands heran und ist die letzten 18 Jahre seines Lebens ein Geächteter. Zurück zum Exlibris. Norbert Salzwedel gehört zu den wenigen Grafikern, die sich auf Kupferstiche spezialisiert haben. Die Herausforderung dieser Technik liegt darin, alles aus der Linie und dem Punkt zu entwickeln: Stofflichkeit, Plastizität und Helldunkel, malerische wie graphische Wirkungen. Stets arbeitet der Künstler gegen den Materialwiderstand an. War es früher eine alltägliche Reproduktionstechnik, so ist es heute eine bewusste künstlerische Entscheidung, in Kupfer zu stechen – gleichfalls ein Akt der Entschleunigung. Bis zu 3 Stunden täglich hat Norbert Salzwedel ca. einen Monat lang an der Platte gearbeitet. Über 10 Probedrucke wurden genommen, ehe das Endresultat erreicht war. Der Künstler vermeidet dabei die kalte Perfektion, die gestochene Blätter manchmal haben können, und überlässt nichts dem Zufall – jede Geste ist genau berechnet, jeder Strich bewusst gesetzt:
An den wilden Ausweichbewegungen ist der Schmerz des Tieres sichtbar, das erhobene rechte Vorderbein unsichtbar und nur am Schattenwurf zu erkennen. Soeben hat Grettir den ersten Schnitt gesetzt, gleich wird der erste herabfallende Blutstropfen den Boden des Stalles rot färben. Ungezügelte Wut liegt im Gesicht des jungen Mannes, entsprechend Angst und Qual im Gesichtsausdruck des Pferdes. Grettirs Blick ist auf sein Messer gerichtet, Keingalas trifft den Betrachter. Man könnte meinen, die misshandelte Kreatur flehe uns um Hilfe an. Meisterlich setzt der Künstler diese Gedanken des Eigners um.
Zwangsläufig stellt sich bei diesem Exlibris die Frage des menschlichen Umgangs mit anderen Lebewesen. Rechtfertigt die wilde Art des jungen Grettirs sein brutales Verhalten gegenüber dem Pferd? Dies mag der Betrachtende für sich selber entscheiden. Was Realität und was Phantasie in dieser Isländersaga ist, mag hingegen die Forschung beurteilen. Die Episoden von Grettirs Heldentaten im Kampf gegen Trolle und Untote sind sicherlich frei erfunden. Aber es existieren sowohl ein steinernes Monument als auch zahlreiche Abbildungen und Illustrationen, die an einen Mann erinnern, dessen Lebensweg mit Leichen gepflastert war. Somit lebt er in den Erinnerungen der Menschen weiter, hoffentlich als Mahn- und nicht als Ehrenmal.
In diesem Exlibris wird im wahrsten Sinne des Wortes der Finger in die Wunde gelegt, wird einem Opfer, und damit stellvertretend auch anderen geschundenen Kreaturen, eine Stimme gegeben. Damit trifft eine alte Saga auf ein brandaktuelles Thema unserer Zeit.
(Andreas Raub)
Katrin Stangl – Das Glück des Lesens
Ihr erstes Buch überhaupt (von inzwischen mehr als 35) hat Katrin Stangl 2001 für die Büchergilde illustriert, Ray Bradburys „Fahrenheit 451“, als Gewinnerin des allerersten Büchergilde-Gestalterpreises (Mitglied der Jury, die sie auswählte, war seinerzeit auch Hans Ticha). Inzwischen aber kennt sozusagen jedes Kind ihre bildnerische Handschrift. Nicht nur, weil sie auch preisgekrönte Kinderbücher geschaffen hat, sondern weil sie zu den wenigen ausgewählten Grafiker/inne/n und Künstler/inne/n zählt, die vom Bundesfinanzministerium eingeladen werden, Entwürfe für Briefmarken der Deutschen Post zu gestalten. Aktuell können Sie Ihre Briefe mit der von Stangl entworfenen 85-ct-Marke „Gebärdensprache“ frankieren (jetzt leider + 10 ct).
Anlass der aktuellen Ausstellung aber ist ihr neuestes Buch, „Das Glück des Lesens“, das am 17. März, einen Tag vor unserer Ausstellungseröffnung erscheinen wird: eine von Marie Bernhard herausgegebene Anthologie, in der z.B. Virginia Woolf fragt, wie man ein Buch lesen soll, Hans Fallada von seltsamen Leerstellen im Regal berichtet, Theresia Walser ihre „Büchermauer“ beschreibt und Günter de Bruyn erzählt, wie er zur Literatur kam. Illustriert ist es mit 15 farbigen Lesebildern von Katrin Stang, für die sie ebenso viele Orig.-Linolschnitte geschaffen hat. Diese sind schwarz-weiß, wurden von ihr eingescannt, und am Computer kam dann die Farbe in die Druckvorlagen. Unsere Ausstellung zeigt (u.a.) die schwarz-weißen Orig.-Linolschnitt-Originale.
Anlass der aktuellen Ausstellung aber ist ihr neuestes Buch, „Das Glück des Lesens“, das am 17. März, einen Tag vor unserer Ausstellungseröffnung erscheinen wird: eine von Marie Bernhard herausgegebene Anthologie, in der z.B. Virginia Woolf fragt, wie man ein Buch lesen soll, Hans Fallada von seltsamen Leerstellen im Regal berichtet, Theresia Walser ihre „Büchermauer“ beschreibt und Günter de Bruyn erzählt, wie er zur Literatur kam. Illustriert ist es mit 15 farbigen Lesebildern von Katrin Stang, für die sie ebenso viele Orig.-Linolschnitte geschaffen hat. Diese sind schwarz-weiß, wurden von ihr eingescannt, und am Computer kam dann die Farbe in die Druckvorlagen. Unsere Ausstellung zeigt (u.a.) die schwarz-weißen Orig.-Linolschnitt-Originale.
(Wolfgang Grätz)
Eröffnung: 18. März 2025, 19 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin
Ausstellung: 18. März . 17. Mai 2025
Ausstellung: 18. März . 17. Mai 2025
Büchergilde Buchhandlung & Galerie
An d. Staufenmauer 9, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland
Sonntag, 2. März 2025
Deutsch-Niederländische Grafikbörse Borken
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| Abb. © Rainer Ehrt |
Am Stand der ebenfalls teilnehmenden Büchergilde Gutenberg werden neue Arbeiten von Eva Pietzcker, Philipp Hennevogl, Katrin Stangl, Druckstöcke von Antje Wichtrey, Radierungen von Katja Lang und Giesela Mott-Dreizler, neue Bücher von Svato Zapletal, Vorzugsausgaben mit Orig.-Fotografie von Barbara Klemm aus dem Thomas Reche Verlag und vieles mehr gezeigt.
7. bis 9. März 2025
Stadthalle Borken/Westfalen
Am Vennehof 1
Gisela Klostermann zum 80sten
Buch des Monats: Johann Adolf Hildt, Holzarten (1797)
Als Buch des Monats wählte die Schweizerische Bibliophilen-Gesellschaft den Titel von Johann Adolf Hildt, Holzarten aus dem Jahr 1797, eine Sammlung in- und ausländischer Holzarten.
Im Archiv der Forstverwaltung der Burgergemeinde Bern, das sich in der Burgerbibliothek Bern befindet, hat sich eine Sammlung mit Holzmustern zur Bestimmung der Holzarten in Buchform erhalten. Das Titelblatt weist sie als «Sammlung in- und ausländischer Holzarten zur technologischen Kenntniß, Charakteristik und Waarenkunde aller Kunst-, Farb- und Apothekerhölzer» aus, ausgegeben in «Gotha, in der Expedition der Handlungszeitung und in Kommission des F.G. privil. Industriekomtoirs zu Weimar». Öffnet man den Halblederband im Quartformat, finden sich darin zwölf mit Marmorpapier ausgelegte Papprahmen, die je zwölf quadratische Holzfurnierstücke der Grösse 4,8 x 4,8 cm enthalten. Die insgesamt 144, mit wissenschaftlichem, d.h. lateinischem und mit deutschem Namen beschrifteten Beispiele zeigen europäische und exotische Holzarten und sind alphabetisch geordnet. Die Sammlung beginnt mit Acer campestris/Wachholder und endet mit Viburnum opulus/Gemeine Schwalkenbeer (Gewöhnlicher Schneeball). [...]Xylotheken und Holzsammlungen wie diejenige von Johann Adolf Hildt waren beide Teil der Agraraufklärung Ende des 18. Jahrhunderts. Während sich die Xylotheken noch stark an den barocken Wunderkammern und Naturalienkabinetten orientierten, indem sie mit ihren aufwändig hergestellten Buchschaukästen im eigentlichen Sinne das Buch der Natur nachbildeten und lesbar machen wollten, stellt das Werk von Hildt eine mehr nüchtern-aufgeklärte Weiterentwicklung dar. Die Buchform steht hier für das Wissensmedium der Zeit par excellence, die Sammlung ist zweckorientiert, systematisch geordnet und vor allem keine Einzelanfertigung, sondern eine verlagsmässig vertriebene «Massenware» für ein bestimmtes, handwerklich-industriell tätiges Publikum.
(Claudia Engler, Bern)
Im Archiv der Forstverwaltung der Burgergemeinde Bern, das sich in der Burgerbibliothek Bern befindet, hat sich eine Sammlung mit Holzmustern zur Bestimmung der Holzarten in Buchform erhalten. Das Titelblatt weist sie als «Sammlung in- und ausländischer Holzarten zur technologischen Kenntniß, Charakteristik und Waarenkunde aller Kunst-, Farb- und Apothekerhölzer» aus, ausgegeben in «Gotha, in der Expedition der Handlungszeitung und in Kommission des F.G. privil. Industriekomtoirs zu Weimar». Öffnet man den Halblederband im Quartformat, finden sich darin zwölf mit Marmorpapier ausgelegte Papprahmen, die je zwölf quadratische Holzfurnierstücke der Grösse 4,8 x 4,8 cm enthalten. Die insgesamt 144, mit wissenschaftlichem, d.h. lateinischem und mit deutschem Namen beschrifteten Beispiele zeigen europäische und exotische Holzarten und sind alphabetisch geordnet. Die Sammlung beginnt mit Acer campestris/Wachholder und endet mit Viburnum opulus/Gemeine Schwalkenbeer (Gewöhnlicher Schneeball). [...]Xylotheken und Holzsammlungen wie diejenige von Johann Adolf Hildt waren beide Teil der Agraraufklärung Ende des 18. Jahrhunderts. Während sich die Xylotheken noch stark an den barocken Wunderkammern und Naturalienkabinetten orientierten, indem sie mit ihren aufwändig hergestellten Buchschaukästen im eigentlichen Sinne das Buch der Natur nachbildeten und lesbar machen wollten, stellt das Werk von Hildt eine mehr nüchtern-aufgeklärte Weiterentwicklung dar. Die Buchform steht hier für das Wissensmedium der Zeit par excellence, die Sammlung ist zweckorientiert, systematisch geordnet und vor allem keine Einzelanfertigung, sondern eine verlagsmässig vertriebene «Massenware» für ein bestimmtes, handwerklich-industriell tätiges Publikum.
(Claudia Engler, Bern)
Samstag, 1. März 2025
Bibliophiles des Monats: Von Büchern und Menschen
Bibliophiles des Monats März ist, wir befinden uns im 120. Gründungsjahr des Berliner Bibliophilen Abend, die Festschrift für das Gründungsmitglied und ersten Vorsitzenden des BBA, sowie langjährigen Vorsitzenden der Gesellschaft der Bibliophilen, Fedor von Zobeltitz 1857–1934), „Von Büchern und Menschen“, die von Conrad Höfer im Auftrag der Gesellschaft der Bibliophilen herausgegeben wurde, die ihrerseits im letzten Jahr auf ihr 125jährige Bestehen zurückblicken konnte. Die Festschrift erschien 1927 in Weimar im Verlag der Gesellschaft der Bibliophilen,
Das großformatige Buch (4°) mit 377 Seiten ist ausgestattet mit einer signierten Orig.-Radierung von Hans Alexander Müller und 7 Tafeln (davon 2 gefaltet) mit teils montierten Abbildungen auf verschiedenen Papieren. Die hier vorgestellte Vorzugsausgabe aus dem Archiv des Berliner Bibliophilen Abend (Nr. XXXII von LX) ist in Original-Pergament mit Rücken- und Deckelfileten gebunden und mit Kopfgoldschnitt. Weitere 240 Exemplare erschienen als Normalausgabe, arabisch nummeriert, im Halbpergamentband mit goldgeprägtem Rückenschildchen.
Die Beiträge behandeln Themen der Bibliophilie wie Buchbinder, Sammler, das Antiquariat, Graphik, Illustratoren, Schriftsteller u.s.w. Karl Wolfskehl schreibt über „Sprache und Mundart im Deutschen“, Hans Schulz über „D.B.W. Susers Reise nach Berlin“, C.G. von Maassen übe3r „Chriatian Dietrich Grabbe, Nikolaus Meyer und das Mindener Sonntagsblatt“, Rudolf Payer von Thurn über „Ein kaiserlicher Bibliophile“, Gustav Kirstein zu „Ein Bildnis Paul Heyses von Adolph Menzel“, Friedrich Schulze zum Thema „Das lyrische Selbstbildnis“, Gustav Wahl schreibt „Aus der Geschichte der deutschen Auslandszeitungen“ und Walter von Zur Westen „Der junge Menzel als Gebrauchsgraphiker“, weitere Beiträge sind von Breslauer, Collijn, Loubier, von Maaßen und anderen. Besonders zu würdigen ist die Beigabe eines Faksimiles zum Artikel von Georg Witkowski übe3r „Die älteste Leipziger Zeitschrift“
Das großformatige Buch (4°) mit 377 Seiten ist ausgestattet mit einer signierten Orig.-Radierung von Hans Alexander Müller und 7 Tafeln (davon 2 gefaltet) mit teils montierten Abbildungen auf verschiedenen Papieren. Die hier vorgestellte Vorzugsausgabe aus dem Archiv des Berliner Bibliophilen Abend (Nr. XXXII von LX) ist in Original-Pergament mit Rücken- und Deckelfileten gebunden und mit Kopfgoldschnitt. Weitere 240 Exemplare erschienen als Normalausgabe, arabisch nummeriert, im Halbpergamentband mit goldgeprägtem Rückenschildchen.
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| lks.: Faksimile der Leipziger Relation 1609 |
Herzlichen Glückwunsch
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| Udo Haedicke, 2. Juni 2024 | Hubert Kretschmer, 1. März 2024 |
dem Vorsitzenden des Freundeskreises Minibuch Berlin Udo Haedicke aus Neuenhagen zum 70sten und dem Gründer des Archive Artist Publications Hubert Kretschmer aus München zum 75sten.
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