Dienstag, 14. Juli 2026

Widerspenstige Frauenfiguren in der Literatur

Eine Ausstellung in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg „Carl von Ossietzky“ „Wider die Norm. Widerspenstige Frauenfiguren in der deutschsprachigen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart“ widmet sich literarischen Frauenfiguren vom Mittelalter bis heute, die aus unterschiedlichsten Gründen als „widerspenstig“ gelesen werden können. Stets sind ihren Identitätsentwürfen genderspezifische Aushandlungsprozesse eingeschrieben, die sich an den gesellschaftlichen, sozialen wie familiären Rollenzuschreibungen ihrer Zeit reiben. Die Auswahl an Frauenfiguren aus einem breiten Spektrum an Gattungen und Textsorten über die gesamte Zeitspanne der deutschsprachigen Literatur soll den Figurentypus der „widerspenstigen Frau“ als ein Motiv zeigen, das die Geschlechternormen seiner jeweiligen Entstehungszeit reflektiert und damit in vielen Fällen erst sichtbar macht.
(Markus Trapp)

Die ausgestellten studentischen Arbeiten entstanden im Rahmen eines teilfachübergreifenden Lehrprojekts der Älteren und Neueren deutschen Literatur.
Seminarleitung und Ausstellungsorganisation: Dr. Hannah Rieger (Ältere deutsche Sprache und Literatur) und Dr. Jara Schmidt (Neuere deutsche Literatur). Beide sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Germanistik der Universität Hamburg.

Ausstellungseröffnung: 14. Juli 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 15. Juli - 15. September 9.2026

Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky
Durchgang Informationszentrum / Altbau.
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

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