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Donnerstag, 26. Juni 2025

Johanna Binger (ehem. Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz)

Unter dem Titel »Die Welten zwischen den Buchdeckeln« wurde auf bücherHEROES ein Interview mit Johanna Binger veröffentlicht.




Johanna Binger, (ehem.) Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz

© Yvonne de Andrés
Das hat mich in die Buchbranche geführt:
Lange Jahre war ich im Buchhandel in verantwortlicher Position tätig. Den Wunsch selbständig eine Buchhandlung zu führen bot sich mit der Büchergilde – Buchhandlung am Wittenbergplatz an. Ich habe es nie bereut. Diese Welten, die sich zwischen zwei Buchdeckeln verstecken und die Menschen dahinter haben mich immer fasziniert. Es bereitet mir eine große Freude diese Geschichten an Leserinnen und Leser zu vermitteln.

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Donnerstag, 1. Mai 2025

Exlibris des Monats – Erhard Beitz für Wolfgang Wissing

Mensch und Hund – beste Freunde sind sie seit jeher. Als solche werden sie denn auch dargestellt, in Bildern und Texten, von der Höhlenmalerei bis zum Film, von Homer bis Thomas Mann: Seite an Seite, in Treue fest …
Dies Exlibris nun, das Bild und Text zusammenfügt, arbeitet einen ungewöhnlichen Aspekt dieser Freundschaft heraus. Gleich beim ersten Hinsehen erweist sich: Wir haben es mit einem Doppelportrait zu tun. Aber, wie befremdlich – Mensch und Hund halten weiten Abstand voneinander – und was machen sie für Gesichter!
[...] Es geht nämlich – modern ausgedrückt – um eine Beziehungskiste. Und eine Beziehungskrise kommt bekanntlich in den besten Beziehungen vor – somit auch zwischen Mensch und Hund! Dies Naturgesetz spiegelt sich in einer kurzen, alltäglichen Szene; unser Exlibris hat sie meisterlich ins Bildhafte übersetzt.
Schauen wir nochmals genau hin: Da trägt der Mensch eine Brille, deren Gläser ein zweifaches O bilden, in der Mitte montiert von zwei kleinen t; der Eigner gesteht wohl damit, zerknirscht und humoristisch, dass er selber gelegentlich ein Otto ist, der sich seinem Liebling genervt entzieht … Ein Glück, dass der Mops das vernünftigere Tier von beiden ist: Er wartet ergeben und geduldig ab, bereit zu sofortigem Entgegenkommen (man beachte die gestreckte Hinterpfote). Ein persönliches Denkmal also haben wir vor uns. Das aber hat darüber hinaus Gültigkeit: Jeder, der einen Dackel oder Spitz oder Neufundländer besitzt, kennt diesen Mops-Blick an seinem Gefährten, weiß um dessen Hochherzigkeit gegenüber seinem Otto … Und die Moral von der Geschicht‘: Wahrhaft beste Freunde vertragen sich schon mal nicht, aber sie raufen sich zusammen – bis zur nächsten Krise allerdings: „ogottogott“ –
Wer dieses Blatt betrachtet, mag demnach eine heitere Weisheitslehre daraus ziehen. Zudem aber möge er den Appell des Dichters vernehmen, selber zu „jandln“, will sagen: der eigenen Kreativität die Zügel schießen zu lassen, sich zwischen Sinn und Unsinn zu tummeln, aus schierer Lust an Spiel und Freiheit. Sollten also Sie sich einmal mopsen (sic), so greifen Sie kühn in den Fundus der Sprache, erproben Sie sämtliche Vokale, Konsonanten, Diphtonge, Punkt und Komma – stöhnt da jemand: au? genau, wow! wow?! wau!! Wauwau!!! Ä

(Andrea-Gabriele Fritz M. A., gesamter Beitrag hier)

Freitag, 11. April 2025

wiedergerlesen: Typoeten

Auf der BuchDruckKunst Hamburg wurde u.a. an die 2011 erschienene Kassette Typoeten mit typographischen Dichterportraits von Ralf Maurer erinnert - Claus Lorenzen präsentierte am Stand der Officina Ludi einige Blätter dieser Kollektion aus der inzwischen vergriffenen Vorzugsausgabe, die in 125 num. Exemplaren erschien. Die Holzkassette der Buchhandelsausgabe ist inzwischen ebenfalls vergriffen, lediglich die Loseblattsammlung ist beim Verlag noch erhältlich.
Dr. Claus Lorenzen am Stand der Officina Lud auf der BuchDruckKunst 2025, Foto © ad
(zum Vergrößern der Graphiken bitte anklicken)
Das Foto zeigt den Pirckheimer Claus Lorenzen mit zwei für die Vorzugsausgabe von Ralf Maurer signierten Blättern, die gegenüber der Buchhandelsausgabe auf schwererem Karton (350 g/m²) gedruckt wurden, mit dem Portrait von Thomas Mann und dem, nur in dieser Ausgabe enthaltenen Blatt zu Heinrich Mann. Beide gezeigten Graphiken konnten jetzt meiner Kassette (unter den Typographien ist auch ein Blatt mit dem Portrait Bertolt Brechts) hinzugefügt werden. Herzlichen Dank!

Dienstag, 18. März 2025

ATACAMA

Gold & Sold Artist Production
ATACAMA

MÜLL & GÖTTER
In der Atacama-Wüste, insbesondere in der Nähe von Iquique, gibt es große Müllberge aus Second-Hand-Bekleidung, die oft aus Überproduktionen oder nicht verkauften Textilien stammen. Diese Berge sind in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Umweltproblem geworden. Berichten zufolge können diese Müllberge mehrere Meter hoch sein, wobei einige Schätzungen darauf hindeuten, dass sie bis zu 20 Meter hoch sein können.

Zu den häufigsten Marken, die in diesen Abfallbergen gefunden werden können, gehören:

Zara – Teil der Inditex-Gruppe, bekannt für Fast Fashion.
H&M – Ein weiterer großer Akteur im Bereich Fast Fashion.
Forever 21 – Beliebt für trendige, günstige Mode.
Nike und Adidas – Sportbekleidungsmarken, deren Produkte oft in großen Mengen produziert werden.
Levi's – Jeans und Denim-Produkte sind ebenfalls häufig vertreten.

Die Atacameños haben eine reiche spirituelle Tradition, die von einer Vielzahl von Gottheiten und Naturgeistern geprägt ist. Hier sind einige der wichtigsten Gottheiten und spirituellen Wesen, die in ihrem Glaubenssystem vorkommen:

Pachamama: Die Erde oder Mutter Erde, die für Fruchtbarkeit, Landwirtschaft und das Wohlbefinden der Menschen steht. Pachamama wird oft in Ritualen geehrt, um eine gute Ernte zu erbitten.
Inti: Der Sonnengott, der in vielen Anden-Kulturen verehrt wird. Inti ist ein Symbol für Licht, Wärme und Leben und spielt eine zentrale Rolle im Glauben der Atacameños.
Tata Inti: Eine andere Bezeichnung für den Sonnengott, die oft in Zeremonien verwendet wird.
Wiraqucha: Eine Schöpfergottheit, die mit Wasser und Fruchtbarkeit assoziiert wird. Wiraqucha gilt als eine wichtige Figur in der Mythologie der Andenvölker.
Kuychi: Der Regenbogen-Gott, der oft mit Regen und Wetterphänomenen in Verbindung gebracht wird. Kuychi wird um Regen gebeten, besonders in Zeiten von Dürre.
Beilagenblatt von Freddy Flores Knistoff
Geister der Vorfahren: Die Atacameños glauben auch an die Geister ihrer Vorfahren, die weiterhin Einfluss auf das Leben der Lebenden haben können. Rituale zur Ehrung dieser Geister sind wichtig für den Erhalt des kulturellen Erbes.

Texte und Zitate: Freddy Flores Knistoff & Hartmut Robert Andryczuk
Mit 16 Originalzeichnungen und einem Beilagenblatt von F.F.K und H.R.A.
71 Seiten, gebunden. Text in deutsch und spanisch.
MMM-Extraausgabe Nr. 43
Auflage 30 Exemplare, nummeriert und signiert
600 €

Donnerstag, 13. März 2025

Bleisatzarbeiten des Bodoni Vielseithof

Im gemeinschaftlichen Kunstraum Kolibri in Neuroppib werden Bleisatzarbeiten des Bodoni Vielseithof (Buskower Dorfstraße 22, 16816 Buskow) neben den Arbeiten der Neuruppiner Künstlerinnen Martina Winterle und Gabriele Westfahl vorgestellt.

Die Arbeiten sind erwerbbar.

Ausstellungseröffnung am 21. März 2025, 16 Uhr.

Kunstraum Kolibri in Neuruppin
Karl-Marx-Straße 82, 16816 Neuruppin

Mittwoch, 12. März 2025

Rainer Ehrt - Zerstreute Sammlung

Die Galerie in der Orangerie l#dt im Rahmen der Ausstellung "Preußische Bilder und Köpfe" von Rainer Ehrt zu einer besonderen literarischen Begegnung ein: Der renommierte Künstler, Autor und Meister der Erzähllust liest aus seinem Buch Zerstreute Sammlung – einer Auswahl erotisch-ironischer Geschichten (Edition VEVAIS 2023).
Rainer Ehrt bei der Lesung »Zerstreute Sammlung«, vor der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft, Stadtbibliothek Berlin, 2021, Foto © ad
Darüber hinaus präsentiert er exklusiv unveröffentlichte Texte, die seinen scharfsinnigen Witz und seine pointierte Erzählkunst unter Beweis stellen.

16. März 2025, 16 Uhr

Schlossgut Altlandsberg GmbH
Krummenseestraße 1, 15345 Altlandsberg

Montag, 10. März 2025

Ilse. Gleitend ins Vergessen

Im Eigenverlag des Künstlers als Edition Steingedanken erschien ein berührender Titel zum Thema Demenz mit vom Pirckheimer Steffen Büchner geschaffenen Linolschnitten und einfühlsamen Texten von Petrus Akkordeon.


Für Mutti
 
mit Bildern
wo nur Leere herrscht
 
und Worten
wo wir sprachlos sind.

Samstag, 15. Februar 2025

Rudolf Angeli feiert 75sten Geburtstag

Heute geltem die besten Wünsche dem Pirckheimer aus Hamburg zu seinem heutigen Ehrentag.
Rudolf Angeli auf der Leipziger Buchmesse 2024, Foto © ad
Mit diesen Zeilen wird ein Bücherfreund und Schachspieler geehrt, den Bibliophile nicht nur als Initiator einer bemerkenswerten Weltreise von Stefan Zweigs Schachnovelle kennen, sondern vor Allem als Mitbegründer der Regionalgesellschaft Nord der Pirckheimer-Gesellschaft, als Mitherausgeber des Hamburger Bothen und verdienstvollen bibliophilen Titeln zu aktuellen Illustratoren und Graphikern bei "Angeli & Engel".

Herzlichen Glückwunsch, lieber Rudolf Angeli!

Dienstag, 10. Dezember 2024

"Jahresgabe 2024"

Der Kunstverein Zeitz zeigt noch an zwei Wochenenden eine Ausstellung "Jahresgaben 2024" mit Graphiken der Künstler:
Philipp Baumgarten,
Thomas Dietrich,
Lasse Falck,
Karsten Fischer,
Anja Groß,
Lion Hartmann,
Friedrich Hensen,
Yuliia Hriadovkina,
Julienne Jattiot,
Marie Kather,
Paola Kirchhof,
Silvia Kirchhof,
Ingrid Klausner,
Max Kornfield,
Michael Krause,
Stefanie Pojar,
Lina Reinhard,
Thomas Prochnow,
Robert Rudat,
Thomas Siemon,
Hanna Tyapkina,
Günther Unterburger und Daniela von Waberer.


13. – 15. Dezember 2024
20. – 22. Dezember 2024

Kunstverein Zeitz e.V.
Breitscheidstraße 3, 06712 Zeitz

Donnerstag, 14. November 2024

Skurriles – Phantasievolles – Kinderbücher

In einer neue Sonderausstellung zeigt das Winckelmann-Museum Wilhelm Höpfners Bilder unter dem Thema  Skurriles – Phantasievolles – Kinderbücher.
Der Magdeburger Künstler Wilhelm Höpfner (1899–1968) hinterließ ein bemerkenswertes Werk u.a. an Druckgraphik und Aquarellen. Der Beginn seines Schaffens in den 1920er-Jahren stand im Zeichen der Moderne. Er lernte Bruno Taut, Max Liebermann und Käthe Kollwitz kennen. Seine Bilderwelt ist zauberhaft und phantasievoll, durchdrungen von Ironie und hintergründigem Humor. Meisterhaft beherrschte er die druckgraphischen Techniken und entwickelte sie mit großer Experimentierfreude weiter. Seine Materialdrucke, die in seinen letzten Lebensjahren entstanden, legen ein beeindruckendes Zeugnis davon ab.
Das Winckelmann-Museum ist in Besitz des Nachlasses von Wilhelm Höpfner und zeigt eine Auswahl anlässlich seines 125. Geburtstages. Erstmals können kleine und große Museumsgäste auch seine liebevoll gestalteten Kinderbuch-Illustrationen sehen.

Eröffnung: 16. November 2024, 15 Uhr, Begrüßung: Prof. Dr. Max Kunze, Führung durch die Ausstellung: Dr. Kathrin Schade, Agnes Kunze, M.A.

Winckelmann-Museum
Winckelmannstr. 36-38, 39576 Stendal

Samstag, 14. September 2024

bei der Lektüre der Marginalien

Christian Bartsch, Foto © ad
Christan Bartsch vom Roten Antiquariat Berlin bei der Lektüre des aktuellen Heftes der Marginalien auf der BücherlLebe Berlin
Empfohlen wurde ihm von einem anderen Pirckheimer und Antiquar (ich war es nicht, ich bin noch nicht dazu gekommen, das Heft zu lesen) der Artikel von Moritz Lampe "Buchkunst am Bauhaus. Anny Wottitz und das Nachleben der Whitman-Druckbögen. aus dem Utopia Verlag Weimar".

14./15. September 2024, 10 - 17 Uhr

Trabrennbahn Karlshorst
Tribünenhalle
Treskowallee 159, 10318 Berlin

Mittwoch, 26. Juni 2024

neue Ausstellung des Radiervereins München

Die aktuelle Ausstellung von Julia Powles und Peter Westwood aus Melbourne endet, am Donnerstag werden die beiden Künstler, moderiert von Gesa Puell weiter in ihre Geschichte und die Entstehung ihrer Arbeiten einführen.
Die Arbeiten von Julia Powles und Peter Westwood unterscheiden sich sehr voneinander und dennoch vereint sie ein Thema: Wie formuliert sich Wissen? Hierzu verarbeiten beide Bruchstückhaftes, Fragmente, Zufälliges und kombinieren und ergänzen ihre Bilder mit Texten. Wiederum reduziert auf das Nötigste entstand eine Ausstellung in der jede einzelne Arbeit ihren Raum hat und doch mit allen anderen in Verbindung steht.
Florian Huth: #1371095 GLOBE IN SQUARE, HALVED (adjusted to fit), 2024 
Die nächste Ausstellung des Münchners Radiervereins (un)finished business mit Werken von Dominik Bais, Hannes Heinrich, Angelika Huber, Florian Huth (Abb.), Paula Knaps Loos und Alix Stadtbäumer wird am Freitag eröffnet,

Finissage: 4. Juli 2024 18 Uhr
Vernissage: 5. Juli 2024, 19 Uhr
Ausstellung: 6. – 26. Juli 2024

Radierverein München
Ludwigstr. 7, 80539 München

Mittwoch, 14. Februar 2024

Kleine Drucke 115

Die Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V. hat den aktuellen, 115. Band ihrer traditionsreichen Reihe ›Kleine Drucke‹ wieder in vortrefflicher Buchdruck-Qualität von Daniel Klotz drucken lassen.
Inhalt und Gestaltung stammen von Judith Schalansky, die ihre Antrittsrede anlässlich ihrer Ernennung zur Mainzer Stadtschreiberin im Jahr 2014 überaus originell und attraktiv als Schriftprobe gesetzt hat.

(Markus Kohz)

Samstag, 27. Januar 2024

Das Fotoalbum der Familie Kafka

Zum 100. Todestag von Franz Kafka zeigt das Stabi Kulturwerk eine umfangreiche Ausstellung mit rund 100 Fotografien von Kafkas Familie, viele davon bislang unveröffentlicht und erstmals in dieser Zusammenstellung zu sehen. Die Aufnahmen zeugen von Verbundenheit und dem Zusammenhalt der Franz Kafka umgebenden Familie. Die Bindung war enger, als es einzelne Äußerungen des Autors vermuten lassen. Die von Kafka-Experte Hans-Gerd Koch kuratierte Ausstellung stellt Kafkas Texte den Fotografien seiner Familie gegenüber. Sie zeigen einen Schriftsteller der Weltliteratur im Kreis seiner Verwandtschaft.
In neun Kapiteln entwirft die Ausstellung ein biografisches Panorama, beginnend bei den Großeltern und Eltern Franz Kafkas. Je ein Kapitel ist den Familien seiner drei Schwestern gewidmet; über den Schriftsteller selbst erzählt ein eigenes Kapitel. Franz Kafka ließ sich nicht gerne fotografieren. Zum Fotografen ging er nur, wenn er Aufnahmen für amtliche Dokumente benötigte oder seine Berliner Freundin Felice Bauer ihn um Fotos bat. Auf gemeinsamen Reisen oder während seiner Sanatoriumsaufenthalte konnte er sich Gruppenfotos jedoch nicht entziehen. Ihnen ist ein weiterer Teil der Ausstellung gewidmet. Das letzte Kapitel folgt den Biografien von Kafkas Familie nach seinem Tod im Juni 1924.

Donnerstag, 18. Januar 2024

Antiquariat Sabine Keune - Katalog 69

Sabine Keune aus Aachen legt unter dem Titel "Kinderbücher / Spiegelbilder ihrer Zeit" ihren 69. Katalog vor.

Auf 69 Seiten werden 108 Kinderbücher vorgestellt, teilweise als Künstlerbücher oder in Kleinstauflagen herausgegeben, so von Hans Witte /Edition Einstein), Richard Dehmel und Karl Hofer, sowie der Berliner Handpresse mit Orig.-Linolschnitten von Ingrid Jörg, und von Autoren wie z.B. Frank Wedekind, Erich Kästner oder Jean Cocteau.

Der durchgängig farbig illustrierte Katalog kann direkt beim Antiquariat Sabine Keune gegen eine Schutzgebühr erworben werden.

Mittwoch, 17. Januar 2024

Graphik des Monats: Klaus Raasch – Wellenberge

Klaus Raasch – Wellenberge
Bildformat 45 x 22 cm
auf Bütten 53 x 30 cm,
Auflage 40 Expl., sign., num.

Preis: 180 Euro
Das erfolgreiche Projekt Das Meer. La Mer. The Sea. findet mit der Reihe Seestücke eine Fortsetzung. Die Farbholzschnitte entstehen in loser Reihenfolge und sind nicht auf einen konkreten Text bezogen. Sie erscheinen in einem schlanken Hochformat – die Serie wurde im September 2020 anlässlich der Ausstellung »Unterwegs im Meer der Farben« im Museum Wilhelm Morgner Soest vollständig präsentiert.

Jedes Motiv wird in mehreren Druckgängen von den Hölzern abgezogen, der Spannungsbogen reicht dabei von fein nuancierten bis zu sehr expressiven Tönungen. Die Farben werden von Hand angemischt und kommen in vielen transparenten und deckenden Schichten zum Einsatz. Die Verwendung einer hochwertigen Andruckpresse ermöglicht nicht nur äußerst präzise Paßgenauigkeit, sondern auch die Wiedergabe feinster Strukturen.

Diese Präzision ist die Voraussetzung für den Aufbau hauchdünner Farbschichten, die den fertigen Druck wie gemalt, manchmal leicht und schwerelos erscheinen lassen. Ebenso wichtig für das Ergebnis ist ein geeignetes Papier. Hier fiel die Wahl auf das Bütten »Alt Bern« der Firma Zerkall in einer leichten Grammatur von 150 g/qm. Das Material hat eine raue und eine glatte Seite; für den Druck wurde die glatte Oberfläche gewählt.

Klaus Raasch, geboren 1960 in Wanne-Eickel, studierte von 1981 bis 1986 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Visuelle Kommunikation. Mit Artur Dieckhoff gründete er 1984 die Buchdruckwerkstatt Schwarze Kunst. Seit 1986 ist er als freier Künstler in Hamburg tätig und hat als Grafiker, Drucker und Verleger der Edition Klaus Raasch mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet.

Arbeiten des Künstlers zeigten u.a. das Gutenberg Museum Mainz (2008), die Albrecht Dürer Gesellschaft Nürnberg (1993) und das Druckmuseum Rendsburg (1998). Gesammelt werden sie von der Deutsche Nationalbibliothek Leipzig, dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, dem Klingspor-Museum Offenbach und dem Museum van het Boek, Den Haag.

Freitag, 12. Januar 2024

Pax questuosa - Ein Friedensbuch

Umschlaggestaltung und Bindung: Henry Günther
Die Bücherkinder Brandenburg unter der Mentorenschaft des Pirckheimers Armin Schubert haben Ende des Jahres ihr Bücherprojekt 2023 abgeschlossen.
In einer Feierstunde mit Jahresrückblick auf ein ereignisreiches-kulturvolles Jahr bekamen die Kinder am 14. Dezember ihr Buch “Pax questuosa – ein Friedensbuch” mit Texten zu Anna Seghers und Nuria Quevedo als Hommage, und mit weiteren Texten zu Böll, zu Brecht und zur Lindgren.
Von dem, auch von der Pirckheimer-Gesellschaft unterstützten Projekt, hat die die  Seghers-Gesellschaft Texte der Bücherkinder übernommen, wie Armin Schubert mitteilte.

Mittwoch, 29. November 2023

Grafik des Monats der Büchergilde Gutenberg

Die Grafik des Monats Dezember der Büchergilde ist diesmal, pünktlich vor Weihnachten, ein Konvolut aus 5 Jahren Tabor-Originalgrafik-Kalender. Die Grafik(en) des Monats werden von Johanna Binger in der :Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz vorgestellt. 

Diese Kalender der TABOR PRESSE Berlin und des Büchergilde Artclub boten mit je 12 einzeln signierten und nummerierten Originalgrafiken bedeutender Künstlerinnen und Künstler einen außergewöhnlichen Querschnitt durch die zeitgenössische deutsche Kunstszene. Die Grafiken sind lösbar mit zwei säurefreien Klebepunkten auf ein Träger-Papier montiert, das Kalendarium auf das darüber liegende Passepartout gedruckt. Lieferung in stabiler Box.
Je 12 Originalgrafiken im Format: 70 x 50 cm, Auflage: 200 Exemplare. Einzeln signiert und nummeriert zum Preis von 250 Euro pro Kalender, das entspricht einer Original-Grafik für knapp 21 Euro!

Der Tabor-Kalender für das Jahr 2007 strotzt nur so von bekannten Namen: Bernhard Heisig, Hans Ticha Abb.), Volker Pfüller, Gerda Lepke, Gesa Puell, Henning Wagenbreth, dazu die begabten Jungen wie Michael Hegewald, Rebecca Raue, Max Diehl, Stefan Oppermann und Frank Wildenhahn, sowie das „Fräuleinwunder“ Franziska Schaum.

Tabor-Grafik-Kalender 2008 - Lithografien und Farbholzschnitte von Moritz Götze, Fides Becker, Robert Lucander (Abb.), Katrin Stangl, Uros Djurovic, Werner Liebmann, Margarete Lindau, Sebastian Speckmann, Wim Jonkman, Anya Triestram, Rüdiger Giebler und Sooyung Park.

2011 bietet signierte Lithografien und Holzschnitte von K.-H. Hödicke, Karl-Georg Hirsch, Thomas M . Müller, Franziska Neubert, Detlef Karsten, Ralph Kerbach, Franca Bartholomäi, Frédérique Loutz (Abb.), Martin Dammann, Claudia Rößger, B. C. Epker, Jan Muche!

Im Kalender 2018 finden sich Originalgraphiken von: Hans Ticha, Franziska Neubert, Johannes Heisig, Gabriela Jolowicz, Thomas Hornemann, Gerd Rohling, Monika Michalko, Christian Awe, Fritz Bornstück, Julio Rölle, Daniel M. Thurau (Abb.) und Jan Brokof.

Und 2020 enthält Grafiken von Klaus Süß (Abb.), Fides Becker, Reinhard Stangl, Maik Wolf, Tamina Amadyar, Tatjana Doll, Katharina Ziemke, Katharina Arndt, Hanna Hennenkemper, Francoise Petrovitch, Sebastian Meschenmoser und Adam Saks.

Freitag, 8. September 2023

Bücherlust mit bibliophilen Gesellschaften

Morgen treffen sich Bücherfreunde in Karlshorst das zweite Mal zur Bücherlust, wer noch keine Freikarte dafür erworben hat, kann das hier noch nachholen. Mitglieder des BBA werden die Messe am Sonnabend gemeinsam besuchen.

Neben 56 Antiquariaten, darunter auch Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, wird auch die Gesellschaft selbst mit den Marginalien, sowie der Berliner Bibliophilen Abend mit bibliophile Kostproben seiner Jahresgaben auf der Messe zu finden sein. Kostbare antiquarische Einzelstücke von 10 dieser Jahresgaben, die auf untenstehender Abb. zu sehen sind, werden zur Bücherlust zu stark reduzierten Preisen verkauft - ein Besuch lohnt sich. Für BBA-Mitglieder beträgt der Preis für frühere Jahresgaben übrigens max. 65 €, also nicht mehr als ein Jahresbeitrag. 
Nähere Angaben hier.
Jahresgaben, gestaltet und mit Ill. von Johannes Häfner, Xago, Horst Hussel, Guntram Vesper, Hanfried Wendland ....
9. und 10. September 2023, ab 10 Uhr

Tribünen-Halle der Trabrennbahn Berlin Karlshorst
Treskowallee 159 in 10318 Berlin

Donnerstag, 17. August 2023

Bücherkinder bei den Uwe Johnson-Tagen 2023

In einem Monat findet in der Neubrandenburg auf Einladung des Vorsitzenden der Uwe-Johnson-Gesellschaft Prof. Dr. Carsten Gansel ein Vortrag zu den Bücherkindern Brandenburg statt.

Der Mentor der Bücherkinder Armin Schubert und die Autorin und Herausgeberin Christine Becker präsentieren das Ende 2022 erschienene Buch Die Farben der Kindheit – Die Bücherkinder Brandenburg lesen, schreiben und illustrieren Franz Fühmann, Christa Wolf, Jurek Becker und Günter Grass.
An ausgewählten Texten von 11- bis 12-jährigen werden die praktische Arbeit mit den Kindern, die zugrundeliegenden wissenschaftlichen Forschungsergebnisse sowie die Bezüge zu den literarischen Quellen dargestellt.
Foto © ad
Gefördert wird das Projekt seit Jahren von der Pirckheimer-Gesellschaft e.V.

Vortrag und Gespräch: 25. September 2023, 19 Uhr

Regionalbibliothek
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