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Laut Börsenverein spielen dabei vor allem sinkende Lesekompetenz, Bürokratie und die gesamtwirtschaftliche Lage eine Rolle. Gleichzeitig heißt es jedoch: „Stabil zeigte sich die Belletristik mit einem Umsatzplus von 1,2 Prozent. Ausreißer nach oben waren die Genres Young Adult und New Adult, die einen Aufschwung erlebten. Der Umsatz mit Young-Adult-Titeln erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent, mit New-Adult-Titeln wurden sogar 9,6 Prozent mehr eingenommen. Die Zahl der Käufer kletterte hier ebenfalls nach oben – um 8,8 Prozent im Vergleich zu 2024 und um 47,5 Prozent seit 2021.“ Und inwiefern "überbordende bürokratische Anforderungen, die Ressourcen in den Unternehmen binden“ einen Umsatzrückgang im Buchhandel bedeuteten, bleibt unbeantwortet, der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins sieht als Grund für den Kaufschwund „Verbraucherunsicherheit“ und führt eine „schwache Konjunktur“ ins Feld, statt die Rezension beim Namen zu nennen.
Auch der Buchmarkt Österreichs verzeichnet einen Rückgang des Umsatzes in der ersten Jahreshälfte, dort ging der Absatz um ebenfalls ca. 5 % zurück. Unserem Nachbarn bemühten allerdings neben der gesamtwirtschaftlichen Lage keinen weiteren Grund, eine Einschätzung, die anhand der vorliegenden Zahlen plausibler und ehrlicher erscheint.

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