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Dienstag, 4. August 2026

Aus der Mitte Europas

Tschechische Buchkunst von 1900 bis zur Gegenwart - Buchkunst aus dem Kunstgewerbemuseum Prag
© Jirí Balcar. Foto: Kunstgewerbemuseum Prag
Tschechien ist der diesjährige Ehrengast der Buchmesse. In diesem Rahmen präsentiert das Kunstgewerbemuseum Prag ausgewählte Schätze der Buchkunst aus seiner hochkarätigen Sammlung. In 17 Kapiteln wird die tschechische Buchkunst von der Zeit um 1900 bis in die Gegenwart vorgestellt, dabei zeigt sich, wie verschiedene Kunstströmungen und gesellschaftliche Entwicklungen ihren Niederschlag in Typographie, Bucheinband, Illustration und Plakat finden. Die Bücher werden zum ersten Mal im Ausland präsentiert, so kann Vieles, bei uns noch wenig Bekanntes, entdeckt werden.

Herausragende Werke des Jugendstils, darunter Arbeiten von international bekannten Künstlern wie Richard Teschner und Alfons Mucha, werden gezeigt. Weniger bekannt bei uns ist die Buchkunst der Prager Avantgardebewegungen, die sich ab den 1910er Jahren entwickelten. Der Kubismus erfuhr in Prag eine besondere Ausformung in Architektur und Design mit kristallinen Formen. Die Buchkunst dieser Zeit nahm die Formensprache auf, Protagonisten des Prager Kubismus wie František Kysela, Vratislav Hugo Brunner, Method Kaláb sind in der Ausstellung vertreten.
Zu den wichtigsten Künstlern der tschechischen Moderne gehört Karel Teige, der auch als Kunsttheoretiker und Publizist Einfluss nahm und zu den Gründern des Poetismus, einer rein tschechischen Kunstrichtung gehörte. Seine Fotomontagen und typographischen Montagen machten ihn international bekannt. Mit Ladislav Sutnar wird eine weitere wichtige Position der Avantgarde präsentiert.
Auch der tschechische Surrealismus hatte seine ganz eigene Ausprägung. Zu den wichtigsten Künstlern und Künstlerinnen gehören hier Jindřich Štyrský und Toyen.
In der Nachkriegszeit setzten Zdenek Seydl und Jaroslav Šváb Maßstäbe mit ihren farbigen Umschlaggestaltungen. In dieser Zeit erlebte das Bilderbuch eine Blüte, die phantasievollen Illustrationen erlangten internationale Aufmerksamkeit. Jiří Trnka und besonders Zdeněk Miler waren weit über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Die farbenfrohen, surrealen Illustrationen der Malerin Květa Pacovská zeigen höchstes künstlerisches Niveau.
Auch die experimentellen Kunstrichtungen der sechziger Jahre fanden ihren Niederschlag in der tschechischen Buchkunst, Jiří Kolář gehört mit seinen Montagen zu den wichtigen europäischen Künstlern seiner Zeit.
Ein bei uns eher unbekanntes Kapitel dürften die Bücher des Samisdat, der inoffiziellen Kultur sein. Abseits der geförderten Kultur entstand im Untergrund eine vitale Szene. Ein weiteres Kapitel zeigt die kreative Energie, die die Revolution von 1989 in der Kunst freisetzte.
Schließlich wirft die Ausstellung auch einen Blick auf das zeitgenössische tschechische Buchdesign.

Vernissage: 4. September 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 5. September - 29. November 2026

Klingspor Museum Offenbach
Herrnstraße 80, 63065 Offenbach

Sonntag, 5. Juli 2026

Zwischen Faden und Fläche

Vivian Fischer, Kommunikationsdesignerin aus dem Ruhrgebiet, stellt in Offenbach ihr Buch „Zwischen Faden und Fläche“ vor. Darin untersucht sie das Potenzial der Webtechnik als Inspirationsquelle und methodisches Werkzeug für den Gestaltungsprozess in der Druckgrafik am Beispiel der Risographie. Wie lässt sich das räumliche Gewebe über die Zeichnung hin zur risographischen Druckgrafik übertragen und welche neuen gestalterischen Ansätze und Ausdrucksformen entstehen durch diesen interdisziplinären Transfer?

Buchvorstellung: 17. Juli 2026, 18 Uhr

Klingspor Museum
Herrnstraße 80, 63065 Offenbach am Main

Samstag, 25. April 2026

Powerful Textures. Sprache in Textil

In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Umgeben zu sein von Worten, sich körperlich darin einzuhüllen, kann trösten, anleiten oder vergewissern, womit sich unterschiedliche Funktionen von textiler Schrift andeuten. Die Sammlung des Klingspor Museums enthält einen einzigartigen Bestand an modernen Schriftteppichen, in dessen Zentrum wandfüllende Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden stehen, die um 1925 in der Offenbacher Werkstatt entstanden. Ab den 1950er Jahren kamen Schriftteppiche hinzu, von denen ein großer Teil in der Gobelin-Werkstatt von Inge Richter und Gret Mohrhardt gewebt wurden, die über Jahrzehnte in Offenbach bestand und heute fast vergessen ist. Weil sich textile Arbeit häufig mit Weiblichkeit assoziiert, wird textile Schrift in der zeitgenössischen Kunst auch in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. Persönliche Geschichten verweben sich mit Politik und Gesellschaftskritik. Zahlreiche Leihgaben inter-nationaler Künstler zeigen die Bandbreite dieser kraftvollen Ausdrucksmöglichkeiten.
 
Eröffnung: 8. Mai 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 9. Mai - 16. August 2026

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Dienstag, 31. März 2026

Nacht der Museen in Offenbach

Das Ausstellungsprojekt AAIP. Artists as Independent Publishers, durch das verschiedene Kunsthochschulen weltweit vernetzt sind, zeigt om einer Wanderausstellung im Klingspor Museum buchkünstlerische Arbeiten, die an den teilnehmenden Hochschulen in den letzten Semestern entstanden sind.
Artists as Independent Publishers. © Ilya Kirshin, Quirin Fürbeck, Minsang Kim
Zur Nacht der Museen laden rund 60 Kulturinstitutionen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn gibt es im Klingspor Museum Führungen, Workshops und Konzert sowie Getränke und Snacks von der Vereinigung Freunde des Klingspor Museums.

Ausstellung: 28. März - 26. April 2026
Führungen: 1. April 2026, 17 Uhr, 10. April 2026, 18:30 Uhr
Lesung: 17. April 2026, 18:30 Uhr
Nacht der Museen: 25. April 2026, 19 Uhr

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Freitag, 27. Februar 2026

Powerful Textures. Sprache in Textil

In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Textile Schrift kann unterschiedliche Funktionen haben: Umgeben zu sein von Worten, sich körperlich darin einzuhüllen, kann trösten, anleiten oder vergewissern.
Cruelty Has a Human Heart, Foto Lise Linnert
Die Sammlung des Klingspor Museums enthält einen einzigartigen Bestand an modernen Schriftteppichen, in dessen Zentrum wandfüllende Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden stehen, die um 1925 in der Offenbacher Werkstatt entstanden. Der tiefreligiöse Künstler, der zu den wichtigsten Schriftgestaltern seiner Zeit zählte, suchte nachflächendeckenden Ausdrucksmöglichkeiten für das Wort Gottes und schuf so ein neues Genre der Schriftkunst. Ab den 1950er Jahren kamen weitere Schriftteppiche ins Museum, von denen ein großer Teil in der Gobelin-Werkstatt von Inge Richter und Gret Mohrhardt gewebt wurden, die über Jahrzehnte in Offenbach bestand und heute fast vergessen ist. Weil sich textile Arbeit häufig mit Weiblichkeit assoziiert, wird textile Schrift in der zeitgenössischen Kunst daneben zunehmend stark in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. Persönliche Geschichten verweben sich mit Politik und Gesellschaftskritik. Zahlreiche Leihgaben internationaler Künstlerinnen und Künstler zeigen die Bandbreite dieser kraftvollen Ausdrucksmöglichkeiten: die New Yorker Künstlerin Erin M. Riley, Lise Linnert zum Attentat von Utøya, die Schweizer Künstlerin Vreni Spieser und die aus dem Iran stammende Künstlerin Kani Kamil.
Erin M. Riley First Light 2023 Wool, cotton 209 x 254 cm
Einen ganz anderen Aspekt zeigen Leihgaben aus der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg, die von Patientinnen der Psychiatrie in den frühen 1920er Jahren als Ausdrucksformgewählt wurden. Komplexe Stickereien bezeugen die intensive, manchmal zwanghafte Auseinandersetzung mit der eigenen Gedankenwelt.
Zu der Ausstellung wird ein Bestandskatalog der Wandteppiche des Museums erscheinen. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm wird die Ausstellung begleiten.

Eröffnung: 8. Mai 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 9. Mai bis 16. August 2026

Klingspor Museum
Herrnstr. 80 | 63065 Offenbach

Samstag, 17. Januar 2026

Open Call: 3. Hot Printing! Druckfestival

© turbo type
An einem Wochenende im August richtet die Stadt Offenbach nun schon zum dritten Mal das Druckfestival Hot Printing im Klingspor Museum, im angrenzenden Hof des Büsingpalais, im Haus der Stadtgeschichte und in der Druckwerkstatt im Bernardbau aus.
Es werden max. 70 Standplätze an Künstler, Drucker, Inhaber von Werkstätten vergeben, um eigene Arbeiten zum Verkauf zu präsentieren.
Bewerbung mit kurzem Portfolio und Programmvorschlag bei Katharina Hepp, Deadline: 12. April 2026. Weitere Infos zum Druckfestival und zur Bewerbung hier.

22. und 23. August 2026

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach
Druckwerkstatt im Bernardbau
Herrnstraße 61, 63065 Offenbach

Montag, 10. November 2025

70. Kinderbuch-Ausstellung

© Illustration: Tatjana Prenzel. Gestaltung: turbo type
Zum 70. Mal wird die traditionelle Kinderbuch-Ausstellung im Klingspor Museum gezeigt. Das Jubiläum wird gebührend gefeiert und bietet Anlass, über Vergangenheit und Zukunft des Bilderbuches nachzudenken.

Die Ausstellung zeigt auf, wie sich die Themen und die Formensprache im Laufe der Zeit verändert haben. Wurde noch in den fünfziger Jahren oftmals eine heile Kinderwelt mit festgefügten Rollenbildern dargestellt, ändert sich das spätestens im Laufe der siebziger Jahre. Progressive Kinderbuchverlage edierten kritische Bücher für Kinder und schufen so ein ganz neues Feld des Kinderbuchs. Die kindlichen Sorgen und Probleme wurden ernst genommen und thematisiert. Technische Entwicklungen, gesellschaftliche Umbrüche und Problematiken wurden zunehmend auch zum Thema im Bilderbuch. Krieg, Flucht, Diskriminierung wurden aus kindlicher Perspektive dargestellt. In den letzten Jahren veränderten emanzipatorische Bewegungen auch die Bücher für Kinder sehr stark. Alte Rollenbilder wurden aufgebrochen und in Frage gestellt. Stereotypen wurden hinterfragt und die gesellschaftliche Vielfalt entwickelte sich zu einem Thema in den Bilderbüchern der letzten 10 Jahre. Bücher, die Kinder dazu ermuntern, ihre Körper, ihre sexuelle Orientierung und die Vielfalt an eigenen Fähigkeiten wertzuschätzen, finden sich zunehmend auf dem Bilderbuchmarkt.

Neben der Rückschau aus den umfangreichen Beständen des Museums werden Originalaquarelle des Künstlers Ivan Gantschev gezeigt. Der aus Bulgarien stammende Künstler war eine prägende Gestalt im Bilderbuch der siebziger und achtziger Jahre. Seine ruhigen poetischen Bücher, die oft Motive seiner Heimat zeigten, wurden vielfach ausgezeichnet.

Begleitet wird die Ausstellung von einem vielseitigen Programm aus Gesprächen und Workshops.

6. Dezember 2025 - 13. März 2026

Klingspor Museum / Haus der Stadtgeschichte
Herrnstr, 80 / 61, 63065 Offenbach

Sonntag, 2. November 2025

Gefördert. Gesammelt. Gezeigt.

Unter dieser Überschrift zeigt seit Ende September 2025 eine Ausstellung in Offenbach Ankäufe, erworben mit Hilfe der Vereinigung Freunde des Klingspor Museums.
Solferino Pink. Nora Pauwels. Foto: Klingspor Museum Offenbach
Seit 1958 gibt es die Vereinigung Freunde des Klingspor Museums. Sie unterstützt die Museumsarbeit vielfältig, insbesondere auch durch Ankäufe für das Museum. Jetzt wurde die Dauerausstellung mit fast ausschließlich Werke und Projekte gezeigt, die dank der Unterstützung der Vereinigung der Freunde angekauft und realisiert werden konnten.
Grafiken, internationale Künstlerbücher und hochrangige Plakatkunst sind zu entdecken. Die künstlerischen Techniken sind ebenso vielfältig wie die behandelten Themen.
Die Ausstellung zeigt, dass die Mitglieder der Vereinigung eine tragende Säule des Museums sind und es durch ihr Engagement ermöglichen, Kunst und Kultur lebendig zu erhalten. Es waren die Mitglieder selbst, die die Auswahl der gezeigten Werke trafen und die Ausstellung versteht sich auch als Dank des Museums an die Mitglieder der Vereinigung.

Midissage: 6. November 2025, 18 Uhr, Kunst und Gespräche bei einem Glas Sekt
Ausstellung: bis Ende März 2026

Klingspor Museum / Haus der Stadtgeschichte
Herrnstr, 80 / 61, 63065 Offenbach

Mittwoch, 15. Oktober 2025

70. Internationale Kinderbuchausstellung

Zum 70. Mal wird die traditionelle Kinderbuch-Ausstellung im Klingspor Museum gezeigt. Wie in jedem Jahr sind wieder um die 150 Neuerscheinungen aus vielen Ländern ausgewählt, die besonders schön gestaltet oder erzählt sind. Aber auch das Jubiläum wird gebührend gefeiert und bietet Anlass, über Vergangenheit und Zukunft des Bilderbuches nachzudenken. Gezeigt wird eine Rückschau auf sieben Jahrzehnte Kinderbuch. Was ist alles auf dem Kinderbuchmarkt los gewesen, welche Ausgaben sind heute Kult, und was würde heute nicht mehr so im Regal landen? Und was erwartet das Kinderbuch wohl in der Zukunft?
Die Ausstellung zeigt auf, wie sich die Themen und die Formensprache im Laufe der Zeit verändert haben. Wurde noch in den fünfziger Jahren oftmals eine heile Kinderwelt mit festgefügten Rollenbildern dargestellt, ändert sich das spätestens im Laufe der siebziger Jahre. Progressive Kinderbuchverlage edierten kritische Bücher für Kinder und schufen so ein ganz neues Feld des Kinderbuchs. Die kindlichen Sorgen und Probleme wurden ernst genommen und thematisiert. Technische Entwicklungen, gesellschaftliche Umbrüche und Problematiken wurden zunehmend auch zum Thema im Bilderbuch. Krieg, Flucht, Diskriminierung wurden aus kindlicher Perspektive dargestellt. In den letzten Jahren veränderten emanzipatorische Bewegungen auch die Bücher für Kinder sehr stark. Alte Rollenbilder wurden aufgebrochen und in Frage gestellt. Stereotypen wurden hinterfragt und die gesellschaftliche Vielfalt entwickelte sich zu einem Thema in den Bilderbüchern der letzten 10 Jahre. Bücher, die Kinder dazu ermuntern, ihre Körper, ihre sexuelle Orientierung und die Vielfalt an eigenen Fähigkeiten wertzuschätzen, finden sich zunehmend auf dem Bilderbuchmarkt.
Natürlich haben sich nicht nur die gewählten Thematiken, sondern auch die Bildsprache im Laufe der Jahre sehr verändert, wobei sich die zeitgenössische Bilderbuchillustration vom Illustrationsstil der fünfziger und sechziger Jahre inspirieren lässt.
Neben der Rückschau aus den umfangreichen Beständen des Museums werden Originalaquarelle des Künstlers Ivan Gantschev gezeigt. Der aus Bulgarien stammende Künstler war eine prägende Gestalt im Bilderbuch der siebziger und achtziger Jahre. Seine ruhigen poetischen Bücher, die oft Motive seiner Heimat zeigten, wurden vielfach ausgezeichnet.
Begleitet wird die Ausstellung von einem vielseitigen Programm aus Gesprächen und Workshops.

Eröffnung: 6. Dezember 2025, 11 Uhr
Ausstellung: 6. Dezember 2025 – 15. März 2026

Klingspor Museum / Haus der Stadtgeschichte
Herrnstr, 80 / 61, 63065 Offenbach

Donnerstag, 18. September 2025

„Joseph“

In einer Gemeinschaftsproduktion der Buchkünstler Stephan Flommersfeld und Tanja Leonhardt entstand ein ganz besonderes Künstlerbuch zum Thema Demenz, der Titel „Joseph“.
Fotos © Tanja Leonhardt
Dieses Künstlerbuch mit Papercuts (Stephan Flommersfeld), gestaltet von Tanja Leonhardt, wurde jetzt vom Freundeskreis des Klingspor Museums der Stadt Offenbach angekauft.

Sonntag, 27. Juli 2025

Einladung zur Eröffnung: Love Stories

DER ANFANG, DAS ENDE UND ALLES DAZWISCHEN

Vor 250 Jahren verliebte sich der junge Johann Wolfgang Goethe in Elisabeth (Lili) Schönemann, die als seine kurzzeitige Verlobte in die Literaturgeschichte einging. In Offenbach erinnern etliche Orte an diese schmerzhafte Liebesgeschichte, die den Ausgangspunkt für ein Nachdenken über die Liebe, ihren Anfang und ihr Ende aus heutiger Perspektive bildet. Wie kommunizieren sich heute Liebe und Schmerz? Was ist Liebe überhaupt und wie sieht die künstlerische Auseinandersetzung dazu aus? Dieses scheinbar universelle Gefühl zwischen Menschen ist Gegenstand zahlreicher literarischer und wissenschaftlicher Texte, wird in Liedern besungen und in der Kunst verhandelt und ein Miteinander basierend auf Liebe ausgelotet. Unterschiedliche Beziehungskonzepte und Gemeinschaften werden auf ihre Tragfähigkeit befragt und sind Gegenstand der Ausstellung. Künstlerische Positionen von Marina Abramovic und Ulay, von Liliane Lijn, Robert Schwarz, Oskar Kokoschka, Leopold Bode oder Barbara Cain stehen neben Exponaten aus der Sammlung des Hauses der Stadtgeschichte. Erinnerungen und Gedanken zahlreicher beteiligter Menschen vervollständigen die Doppelausstellung.
Im Haus der Stadtgeschichte steht die beginnende Liebe im Fokus, während sich das Klingspor Museum dem Ende der Liebe mit allen Aspekten von Abschied, Enttäuschung und Neuanfang widmet. Auch Goethe und Lili kommen natürlich nicht zu kurz...

Eröffnung: 22. August 2025, 18 Uhr, bei gutem Wetter im Hof des Büsingpalais, ansonsten im Klingspor Museum
Ausstellung: 23. August - 16. November 2025

Klingspor Museum / Haus der Stadtgeschichte
Herrnstr, 80 / 61, 63065 Offenbach

Montag, 2. Juni 2025

„Der Anfang, das Ende und alles dazwischen“

Im 250. Jahr der Liebe von Goethe und Lili ist die Liebe und ihr Ende das Thema einer gemeinsamen Ausstellung im Klingspor Museum und im Haus der Stadtgeschichte. Im Fokus steht dabei die Frage: Wie kommunizieren sich heute Liebe und Schmerz? Wie sieht die künstlerische Auseinandersetzung dazu aus? Das Klingspor Museum widmet sich dem Ende der Liebe mit allen Aspekten von Abschied und Enttäuschung. Zeitgenössische Künstlerbücher greifen das Thema auf, so Ulay, der die lange Abschiedswanderung von seiner Partner Marina Abramovic als großes Leporello inszeniert. Jean Cocteaus Monolog einer verlassenen Frau ist von Barbara Cain kongenial typographisch in Szene gesetzt, und eine typographische Installation von ‹usus› zeigt die ganze Bandbreite der Liebe in den verschiedensten Äußerungen.

Zu dieser Herbstausstellung macht das Klingspor Museum noch einmal auf zwei tolle Aktionen aufmerksam: nämlich auf die Sommerakademie, in der unter dem Motto „Love Stories“ acht Kurse von erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Künstler- und Kinderbuch, über Stempeln und Druck, Zeichnung, Text bis hin zu Performance und Bildhauerei angeboten werden und auf einen Fragebogen, mit dem individuelle Liebesgeschichten mitgeteilt werden können (Fragebogen durch Klick auf die Abb.).

Sommerakademie: 7. - 11. Juli 2025
Ausstellung: 23. August – 16. November 2025

Klingspor Museum
Herrnstr. 80 | 63065 Offenbach

Donnerstag, 8. Mai 2025

Lange Nacht der Museen - z.B. Klingspor-Museum

© The Rapid Publisher
In de Nacht der Museen am Samstag werden im Klingspor-Museum Timon Osche und The Rapid Publisher mit dabei sein.

Die Nacht der Museen beginnt um 19 Uhr und geht im Klingspor Museum bis Mitternacht mit stündlichen Kurzführungen durch die Ausstellung "Von der Seite in den Raum. Grenzenlosigkeit im zeitgenössischen Comic."
20 und 21 Uhr: Lesung. Timon Osche liest aus seinem Buch "Short Short Stories".
19 bis 0 Uhr: Partizipative Kopieraktion mit The Rapid Publisher.
Getränke und kleine Gerichte an der Buchbar.

Außerdem finden im Mai bei uns Workshops, eine Comic-Lesung von Hannah Brinkmann, eine Führung und ein Schriftspaziergang durch Offenbach statt, hier der Link zum Monatsprogramm.

(Das Team des Klingspor Museums)

Klingspor Museum
Herrnstr. 80 | 63065 Offenbach

Mittwoch, 5. März 2025

Sommerakademie „Love Stories“

Zum ersten Mal richten das Klingspor Museum, das Haus der Stadtgeschichte sowie die Druckwerkstatt im Bernardbau gemeinsam eine Sommerakademie in Offenbach am Main aus.
Unter dem Motto „Love Stories“ wird ein vielfältiges Kursangebot von erfahrenen Künstlern angeboten. Die Themen reichen vom Künstler- und Kinderbuch, über Stempeln und Druck, Zeichnung, Text bis hin zu Performance und Bildhauerei. Wer schon immer mal selbst Texte schreiben wollte oder ein eigenes künstlerisches Buch fertigen wollte, findet ebenso Angebote wie Druckinteressierte oder Menschen die gern einmal plastisch arbeiten möchten.

In einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm von Führungen und Lesungen wird den Teilnehmenden der Kulturstandort Offenbach nähergebracht.

Verbindliche Anmeldung erforderlich. Kosten/Woche 250 € zuzüglich Material.

Workshop: 7. - 11. Juli 2025

Klingspor Museum
Haus der Stadtgeschichte
Druckwerkstatt im Bernardbau
Offenbach am Main

Mittwoch, 5. Februar 2025

Von der Seite in den Raum - Grenzenlosigkeit im zeitgenössischen Comic

In einer von Tatjana Prenzel kuratierten Ausstellung zeigt das Klingspor Museum gezeichnete Geschichten, in Form von klassischen Buchformaten bis hin zu raumgreifenden Installationen und dreidimensionalen Objekten. Gezeigt werden originale Arbeiten von dreizehn zeitgenössischen Comiczeichner*innen, in denen Regeln gebrochen, gezeichnete und reale Räume kreiert werden.

© Der-Grosse-Reset_Ika-Sperling
In einer begehbaren Arbeit aus Zelten von Jul Gordon wird die Geschichte auditiv und visuell erfahrbar, während Gabri Molist ein überdimensionales Objekt für die Ausstellung baut, entsprungen aus seiner gezeichneten Welt. Der Prozess des Bauens sowie das Objekt selbst sind Teil des ausgestellten Comics und die Geschichte wird in die reale Welt transformiert. Ika Sperling zeigt ihren preisgekrönten Comic Der große Reset in einer kleinen Ausstellung innerhalb der Ausstellung. Elemente aus ihrem Comic zum Zusammenhalt einer Familie in Zeiten polarisierender Meinungen und Verschwörungserzählungen werden in dreidimensionalen Objekten und einer Soundarbeit atmosphärisch vermittelt. Aisha Franz stellt eine Therapiesituation nach, indem sie Räume und Objekte aus ihrem Comic real nachbildet und eine zentrale Situation ihrer Arbeit Work-Life-Balance physisch nachempfunden werden kann. Elizabeth Pich bringt ihre gezeichnete Figur Fungirl aus dem gleichnamigen Comic in die Realität und auch Elemente aus der gemalten Welt rund um die Figur Mariposa der argentinischen Künstlerin Constanza Giuliani finden als begehbare Objekte in den Ausstellungsraum des Museums. Überdimensionale Steine und ein Fuß werden zu weichen Sitzobjekten.
© Elizabeth-Pich_Fungirl
Mia Oberländer zeichnet in ihrem Comic Anna eine Geschichte über groß und anders sein und damit über Selbstwahrnehmung. Malwine Stauss Arbeiten stehen zwischen Abstraktion und Konkretem, zwischen Malerei und Comic. Ihre gemalte Welt findet durch Keramikfiguren und Arbeiten auf Stoff in den realen Raum. Nino Bulling entwickelt Quilts mit Zeichnungen zu dem Buch abfackeln, das sich ambivalenten Erfahrungen zu Geschlecht und Körper widmet. Erlend Peder Kvams Zeichnungen gehen wortwörtlich über das Format hinaus und der Rahmen wird Teil des Bildes. Lina Ehrentrauts Zeichnungen handeln von zwischenmenschlichen Beziehungen, Identität und Selbstzweifeln, was durch atmosphärische Malereien greifbar wird. Zeichnungen aus dem Buch Fürchten lernen von Nando von Arb stellen Themen wie Angst und Einsamkeit auf eine zugängliche Art und Weise dar und ziehen dabei fast hypnotisch in ihren Bann. Seda Demiriz gibt Einblicke hinter ihren Prozess bei der Entstehung ihrer Webcomics.

Neben raumgreifenden Arbeiten gibt es eine Vielzahl an aktuellen Comics zu lesen und interaktive Arbeiten von Studierenden der Hochschule für Gestaltung und der FH Mainz. Die Ausstellung wird begleitet von einem vielseitigen Programm aus Workshops, Comic-Lesungen, Vorträgen und Führungen.

Eröffnung: 4. April 2025, 18 Uhr
Ausste4llung: 5. April – 27. Juli 2025

Klingspor Museum
Herrnstraße 80, 63065 Offenbach

Donnerstag, 12. Dezember 2024

69. Internationale Kinderbuchausstellung

Zum 69. Mal wird die Internationale Kinderbuch-Ausstellung im Klingspor Museum gezeigt. Sie präsentiert das aktuelle Bilderbuchschaffen in Deutschland und vielen anderen Ländern. Gezeigt werden Bücher, die in ihrer Gestaltung und in ihrer Bildsprache überzeugen. Viele der ausgewählten Kinderbücher spiegeln gesellschaftliche Fragestellungen und Diskurse wieder. Die Relevanz der ausgewählten Werke und ihre künstlerische Gestaltung verlocken jedes Jahr Jung und Alt zum Schauen und Lesen.

Gefühle und wie man mit ihnen umgeht, ist ein großes Thema der aktuellen Bilderbuchproduktion. Die Bücher zum Thema ermutigen Kinder, ihre Gefühle zuzulassen und unterstützen damit die Persönlichkeitsentwicklung und Individualität. Großen Raum nehmen Sachbücher für Kinder ein, sie vermitteln aktuelles Wissen auf leicht verständliche Art in ästhetischer und unterhaltsamer Form.

Das Thema „Sammeln“ bildet in diesem Jahr einen Schwerpunkt der Ausstellung. Das Sammeln ist eine der Kernaufgaben eines Museums und so besitzt das Klingspor Museum eine Sammlung von 84.000 Büchern, Mappenwerken, Plakaten, Grafiken und Schriftmustern. Sammeln bedeutet immer auch Auswählen, Suchen, Sortieren und es bedeutet meistens auch Aufbewahren. In einer Museumssammlung oder einer Bibliothek gibt es deshalb Sammlungskonzepte, die beschreiben, was gesammelt wird und warum. Außerdem ist es sehr wichtig, die gesammelten Gegenstände zu ordnen und zu verzeichnen, damit sie auch wiedergefunden werden können. Gerade das, was Museen und Archive sammeln, bestimmt, wie später Geschichte geschrieben werden kann. Alles, was nicht gesammelt wird, geht früher oder später verloren und gerät in Vergessenheit. Sammeln bedeutet also auch Verantwortung.

Nicht nur Museen und Bibliotheken sammeln, sondern auch Menschen jeglichen Alters. Kinder und Erwachsene sammeln die unterschiedlichsten Dinge, von Sammelbildchen über Steine zu Briefmarken, Kunstwerken bis hin zu Streichholzschachteln.

Auch im Werk zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler spielt das Sammeln eine Rolle. Die Ausstellung zeigt deshalb neben dem aktuellen Kinderbuch auch das ‚Schimpfwortarchiv‘ der Künstlerin Ingke Günther, das 2024 sein 20. Jubiläum feiert und mittlerweile 2775 Kraftausdrücke enthält. Die Künstlerinnen Marina Kampka und Lena Schrieb sammeln städtische Formen mit ihrem Projekt ‚Stadtstempel‘ und Madlen Strebel legt ein Archiv mit Fotos von Menschen und ihren wichtigen Gegenständen an. Die Miniaturfotobücher von Marie Schwarze sind ein Archiv für die vielen digitalen Fotos, die wir im Lauf der Zeit ansammeln und zahlreiche Künstlerbücher aus dem Bestand des Museums beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten des Sammelns.

Auch die Illustratorin Dayeon Auh sammelt Farben, Formen und Emotionen und ist mit original Zeichnungen in der Ausstellung vertreten. Es gibt also fast nichts, was nicht gesammelt wird. Sammeln schärft die Wahrnehmung, den Blick auf das Detail. Wie unterschiedlich Sammlungen auch sind und wie differenziert ihre Ordnung, in einem Punkt herrscht Übereinstimmung: Sammeln macht glücklich.

Begleitet wird die Ausstellung von einem vielseitigen Programm aus Gesprächen und Workshops.

Eröffnung: 14. Dezember 2024, 11 Uhr, Mit einem Konzert der Musikschule von Stephanie Fehling
Ausstellung: 14. Dezember 2024 - 23. März 2025

Klingspor Museum
Herrnstraße 80, 63065 Offenbach

Dienstag, 8. Oktober 2024

Klingspor-Museum als Sammler von Kinderbüchern

Zum 69. Mal wird die Internationale Kinderbuch-Ausstellung im Klingspor Museum gezeigt. Sie präsentiert das aktuelle Bilderbuchschaffen in Deutschland und vielen anderen Ländern. Gezeigt werden Bücher, die in ihrer Gestaltung und ihrer Bildsprache überzeugen. Viele der ausgewählten Kinderbücher spiegeln gesellschaftliche Fragestellungen und Diskurse wieder. Die Relevanz der ausgewählten Werke und ihre künstlerische Gestaltung verlocken jedes Jahr Jung und Alt zum Schauen und Lesen.
Gefühle und wie man mit ihnen umgeht, ist ein großes Thema der aktuellen Bilderbuchproduktion. Die Bücher zum Thema ermutigen Kinder, ihre Gefühle zuzulassen und unterstützen damit die Persönlichkeitsentwicklung und Individualität. Großen Raum nehmen Sachbücher für Kinder ein, sie vermitteln aktuelles Wissen auf leicht verständliche Art in ästhetischer und unterhaltsamer Form.

Das Thema „Sammeln“ bildet in diesem Jahr einen Schwerpunkt der Ausstellung. Das Sammeln ist eine der Kernaufgaben eines Museums und so besitzt das Klingspor Museum eine Sammlung von 84.000 Büchern, Mappenwerken, Plakaten, Grafiken und Schriftmustern. Sammeln bedeutet immer auch Auswählen, Suchen, Sortieren und es bedeutet meistens auch Aufbewahren. In einer Museumssammlung oder einer Bibliothek gibt es deshalb Sammlungskonzepte, die beschreiben, was gesammelt wird und warum. Außerdem ist es sehr wichtig, die gesammelten Gegenstände zu ordnen und zu verzeichnen, damit sie auch wiedergefunden werden können. Gerade das, was Museen und Archive sammeln, bestimmt, wie später Geschichte geschrieben werden kann. Alles, was nicht gesammelt wird, geht früher oder später verloren und gerät in Vergessenheit. Sammeln bedeutet also auch Verantwortung.

Nicht nur Museen und Bibliotheken sammeln, sondern auch Menschen jeglichen Alters. Kinder und Erwachsene sammeln die unterschiedlichsten Dinge, von Sammelbildchen über Steine zu Briefmarken, Kunstwerken bis hin zu Streichholzschachteln. 

Begleitet wird die Ausstellung von einem vielseitigen Programm aus Gesprächen und Workshops.

Eröffnung: 14. Dezember 2024, 11 Uhr mit Büchern und Musik
Ausstellung: 14. Dezember 2024 – 23. März 2025

Klingspor Museum
Herrnstraße 80, 63065 Offenbach

Mittwoch, 4. September 2024

Petra Ober in Offenbach

Bei der Samstagswerkstatt im Klingspor-Museum Offenbach inspiriert die Frankfurter Künstlerin Petra Ober in einem Workshop für Erwachsene zur eigenen Gestaltung von lyrischen Texten.
Mit Pinseln wird weich fließende Beize auf Papier aufgetragen, die Farben bringen die Wörter zum Klingen. Es sind noch Plätze frei! (Mit Anmeldung)
Petra Ober. Foto: Klingspor Museum Offenbach
Jeden Freitagabend bietet die Buchbar von 18 bis 21 Uhr nettes Beisammensein und Getränke, begleitet von Veranstaltungen zur aktuellen Ausstellung „Same bold stories?“

14. September 2024, 11.30 Uhr

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Freitag, 2. August 2024

Same Bold Stories?

Lange wurde die Geschichte der Schriftgestaltung und Typografie aus einer rein männlichen Perspektive wiedergegeben. Nun widmet sich die Forschung im Bereich der Schriftgestaltung zunehmend auch den Frauen, die bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Schriftherstellung tätig waren, ohne wirklich sichtbar geworden zu sein.
Design: Paula Heinrich
Die Ausstellung „Same Bold Stories?“ macht es sich zur Aufgabe, die historische schriftbezogene Sammlung des Klingspor Museums (1900 – 1950) nach diesen weiblichen Positionen zu durchforschen und die Geschichtsschreibung der Schriftgestaltung um ihre Biografien und Werke zu ergänzen. Nur wenige Frauen wie Anna Simons, Erika Giovanna Klien oder Gudrun Zapf-von Hesse erlangten bereits zu Lebzeiten größere Bekanntheit. Daneben gibt es Schriftgestalterinnen wie Elizabeth Friedländer, Ilse Schüle, Anna Maria Schildbach, Maria Ballé und zahlreiche Schülerinnen, etwa der Schriftklassen Rudolf von Larischs in Wien und Rudolf Kochs in Offenbach, die in der Sammlung enthalten sind und nun erstmals in den Fokus rücken.

Ein Begleitband zur Ausstellung erscheint am 23. August und bietet eine informative und theoretische Erweiterung zu den ausgestellten Arbeiten. Durch Artikel und Interviews mit zeitgenössischen Akteurinnen der Type Szene, wie ALT.tf, Nadine Chahine, Katharina Koch, Laura Meseguer oder Teal Triggs wird auch hier deutlich, dass Geschichtsschreibung selten lückenlos ist und Leerstellen, wenn überhaupt, nur durch die bewusste Auseinandersetzung mit ihnen geschlossen werden können.

Ausstellung: 20. Juli - 24. November 2024

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Dienstag, 23. Juli 2024

Hot Printing Festival #2

Wie schon vor zwei Jahren beim ersten Offenbacher Hot Printing Druckfestival war der Verein für die Schwarze Kunst auch bei der Fortsetzung vor 2 Wochen mit einem Stand im Klingspor Museum vertreten. Es war wieder ein fröhliches, im wahrsten Sinne des Wortes unterhaltsames Fest mit vielen guten Gesprächen am Stand, alten und neuen Bekannten – und mindestens einem neuen Mitglied.
Heike Schnotale (Officina Arcane) rechts, Theresa Wedemeyer links und Katja Zwirnmann hinten links
Der Verein mit zwei Vorstandmitgliedern, Heike Schnotale, welche die Arbeiten aus ihrer Werkstatt (Officina Arcane)anbot, teilte sich den Raum diesmal mit Theresa Wedemeyer, die ebenfalls eigene Arbeiten zeigte und als Vorsitzende unseres Partners zugleich die Meister der Einbandkunst repräsentierte, teilte sich den Raum diesmal  mit Katja Zwirnmann, deren Atelier und Arbeiten der Verein im Rahmen seiner Jubiläumsfeier im vergangenen Oktober in der Leipziger Baumwollspinnerei besuchen und bestaunen durften. 
Vielen Dank. Herzlichen Dank auch an Malte für die Unterstützung am Sonntag und ganz herzlichen Dank dem Klingspor Museum in Person von Dorothee Ader und ihrem bezauberndem Team für die erneut sehr gelungene Ausrichtung des Festivals.