Sonntag, 12. Juli 2026

Jan Tschichold, Erfreuliche Drucksachen ...

Was Typographie genannt wird, ist nichts anderes als die Entscheidung für oder gegen eine Schriftauswahl, die Textformatierung oder eine individuelle Schriftzurichtung. Das betrifft beispielsweise Kapitälchen oder Mediävalziffern. Keine Sorge, liebe Leser, solche Fach begriffe können Sie nach der Lektüre korrekt einsetzen und das Gelernte praktisch anwenden. Eine für alle gut verdauliche Lektüre über die Gestaltung von Texten.
Jan Tschichold (Johannes Tzschichhold) wurde am 2. April 1902 in Leipzig geboren. Er war Schriftgestalter, Lehrer und Autor viel beachteter Fachbücher, darunter „Die neue Typographie. Ein Handbuch für zeitgemäß Schaffende“. 1926 wurde Tschichold von Paul Renner – dem Schöpfer der Futura – an die Münchener Meisterschule für Typographie berufen. Tschichold arbeitete später für den Baseler Birkhäuser Verlag als Buchhersteller und ging 1947 für zwei Jahre nach England, wo er unter anderem bei Penguin Books entscheidend mitwirkte. 1966 schuf er die Schrift Sabon, eine Renaissance-Antiqua im Stil der Garamond, die sich durch ihr klares Schriftbild mit einer relativ hohen Mittellänge auszeichnet. Er starb am 11. August 1974 in Locarno, Schweiz.
(Ralf Plenz)

Band 38 „Perlen der Literatur“
Input Verlag 2026, Originalausgabe von 1960
128 Seiten, geb., Leinen, 12,6 x 21,1 cm
Lizenzausgabe © 1971 Ravensburger Verlag GmbH, Ravensburg, Germany
ISBN: 978-3-941905-73-3, 24 €

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