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Mittwoch, 24. Juni 2026

Sommerpause in Wien

Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft hat mit einem Bibliotheksbesuch im Stift Melk am 6. Juni das Halbjahresprogramm abgeschlossen und wünschen allen Bücherfreunden schöne, jederzeit angenehme Sommermonate!
Die Herbstsaison werden die Wiener Bibliophilen  am 16. September mit einem „Treffen für Buchliebhaber“ im Café Museum beginnen!
(Ernst Fischer)

Mittwoch, 3. Juni 2026

Exkursion der Wiener Bibliophilen ins Stift Melk

Im Stift Melk wird den Wiener Bibliophilen das überaus engagierte Bibliotheksteam ausgewählte Schätze der barocken Stiftsbibliothek vorstellen und eingehend erläutern; außerdem erhalten wir exklusiven Zugang zu der „Oberen Bibliothek“, den „Bergl-Zimmern“, die normal Sterbliche sonst nicht betreten dürfen.
Anschließend sind im Stiftsrestaurant Tische reserviert; bei Lust und Laune kann sich auch noch – gemeinsam oder individuell – der Besuch einer Ausstellung in Krems* ergeben oder eine Jause bei einem Wachauer Heurigen.
Für diese Exkursion wird unbedingt um Anmeldung unter: info@bibliophile.wien gebeten!

(Ernst und Cornelia Fischer)

Exkursion: 6. Juni 2026, 11 Uhr, Treffpunkt 10.45 Uhr vor dem Eingang
Stift Melk

* z. B. in der Landesgalerie Niederösterreich die Ausstellung „Wiener Moderne. Weiblich. Widerständig. Fanny Harlfinger-Zakucka und die Wiener Frauenkunst“. Gezeigt werden auch Arbeiten anderer weiblicher Künstlerinnen u. a. aus dem Umkreis der Wiener Kunstgewerbeschule bzw. der Wiener Werkstätte wie Bettina Bauer-Ehrlich oder Margarete Hamerschlag. In der Kunsthalle Krems gibt es „Robert Rauschenberg. Image and Gesture“ zu sehen, im Karikaturmuseum Krems werden gleich mehrere Ausstellungen, u. a. zu Manfred Deix oder zur Kinderbuch-Figur „Grüffelo“ geboten

Dienstag, 21. April 2026

Save the date: Bibliophilentreffen 2028 in Wien

Vor 98 Jahren, im Frühherbst des Jahres 1928, hat in Wien ein großes, glanzvolles Bibliophilentreffen stattgefunden, zu dem Teilnehmende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum herbeigeströmt waren.
Den Teilnehmern am Bibliophilen-Tag Wien 29. September bis 2. Oktober 1928 gewidmet in 300 Exemplaren von der Gesellschaft für verfvielfältigende Kunst in Wien. Festblatt aus „Die Graphischen Künste“ LI. Jahrgang 1928. (Deckeltitel). 1928. Inliegend Original-Holzschnitt „MDXXVIII zu Albrecht Dürers Gedächtnis.“von Switbert Lobisser
„Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft möchte die hundertste Wiederkehr dieses Ereignisses zum Anlass nehmen, die Vereinigungen der Buchliebhaber in Deutschland, der Schweiz und Österreich erneut nach Wien einzuladen, um zwischen dem 28. September und 1. Oktober 2028 ein Fest des Buches zu feiern, mit Vorträgen und Gedankenaustausch, aber auch mit dem Besuch bedeutender Bibliotheken und Sammlungen, hauptsächlich solchen, die dem privaten Wien-Besucher nicht ohne Weiteres zugänglich sind.

Die Wiener Bibliophilen arbeiten bereits an den Details eines Besuchsprogramms, das allen Teilnehmenden und ihren unterschiedlichen Interessen entgegenkommen soll und so breit aufgefächert sein wird, dass die Führungen jeweils in überschaubaren Gruppen erfolgen können. Ein halbtägiges Symposium wird mit Kurzvorträgen Gelegenheit geben, spannende Themen aus der Welt des Büchersammelns anzusprechen. Zum Abschluss des Symposiums könnten in einer Podiumsdiskussion Vertreter der verschiedenen Bibliophilengesellschaften aktuelle Probleme sowie die Zukunftsperspektiven der Bibliophilie diskutieren.

Von der Zusammenkunft im Herbst 2028 werden vielfältige Impulse erhofft, auch öffentliche Resonanz, in jedem Fall aber ein engeres Zusammenrücken der deutschsprachigen Bibliophilenvereinigungen und damit eine Stärkung des Bandes, das uns eint - die Leidenschaft für Bücher
.“

(Prof. Dr. Ernst Fischer, Vorsitzender Wiener Bibliophilen-Gesellschaft)

Sonntag, 8. März 2026

Portheim: sammeln & verzetteln.

Mag. Reinhard Buchberger, Experte für das „Alte Buch“ in der Wienbibliothek im Rathaus, spricht über „Die Bibliothek und der Zettelkatalog des Sammlers Max von Portheim in der Wienbibliothek“.
Der Portheim‑Katalog ist ein einmaliges Konvolut von rund 450.000–500.000 einzelnen Zetteln, das Max von Portheim (1857–1937) über mehr als vierzig Jahre zur theresianisch‑josephinischen Epoche zusammengetragen hat. Mag. Reinhard Buchberger führt in Entstehung, Aufbau und die Bedeutung dieses Quellenbestands ein und gibt Einblicke in Forschungsmöglichkeiten.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem Rundgang durch die Ausstellung „Rathaus Wien. Monument der Stadt“. Dort werde ich als Mitkurator einige Worte zur Ausstellung und zu kuratorischen Entscheidungen sprechen.

(Franz J. Gangelmayer)

18. März 2026, 17 Uhr

Wiener Rathaus
Wienbibliothek

Sonntag, 15. Februar 2026

Jahresgabe 2025 der Wiener Bibliophilen

Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft stellte jetzt auf ihrer Webseite ihre Jahresgabe 2025 vor:
Franz J. Gangelmayer (Hg.): Das Wanderbuch des Buchbindegesellen Franz Jarosch

Gesamtherstellung: Druckerei Janetschek, Heidenreichstein 2025

Hardcover, Leinenband:
Munken Pure Rough (1,4faches Volumen) 120 g/m2,
Überzug: Viennaleinen, blau/1110, sichtbare Fadenhaftung
Schriftart: Adobe Geremond Pro

Wanderbuch:
Material Lehnur (strapazierfähiges Naturpapier, mit Textilcharakter) 150 g/m², Steppstichheftung verknüpft

Auflage: 150 Exemplare

Freitag, 30. Januar 2026

Aschermittwochtreffen der Wiener Bibliophilen

Die Mitglieder der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft treffen sich wie gewohnt zu Beginn der vorösterliche Fastenzeit zu ihrem Aschermittwochtreffen am 18. Februar 2026 um 18 Uhr im Café Museum, Operngasse 7, 1010 Wien.

„Neben Heringsschmaus oder sonstig frei gewählter Stärkung ist der Abend reich garniert mit einem Vortrag unseres Mitglieds Prof. Peter MULACZ, Oberst aD und em. Lektor an der Sigmund Freud Privat-Universität. Herr Mulacz wird, unterstützt von Lichtbildern zur einschlägigen Literatur, sprechen über das Thema: „Franz Anton Mesmer - animaler Magnetismus und Somnambulismus. Von Mesmer zu Freud“. Wir freuen uns schon sehr auf Vortrag und Treffen! Sollten Sie in Ihren Buchbeständen etwas finden, was mit dem Vortragsthema oder auch im weiteren Sinne mit Hypnose, Parapsychologie, Okkultismus und Esoterik zu tun hat, bringen Sie es bitte gerne mit!“

Mittwoch, 28. Januar 2026

Wiener Bibliophile in der Theatermuseums-Bibliothek

Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft unternahm am 21. Januar eine Führung durch die Bibliothek des Wiener Theatermuseums.
Damit begann das Veranstaltungsprogramm 2026. Die Bibliothekarin Mag.a Claudia Mayerhofer, MSc. macht die Teilnehmer mit den Beständen vertraut, die wohl mit Recht zu „Wiens verborgenen Bücherschätzen“ gerechnet werden dürfen.
Für die Wiener Bibliophilen haben diese Schätze besondere Bedeutung, lieferte doch die großartige, 1922 vom Theatermuseum erworbene Sammlung des k.k. Hof-Burgtheaterdirektors Hugo Thimig den Grundstock dafür - Thimig war 1912 Mitbegründer und bis 1917 erster Präsident der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft!

(Ernst Fischer)

Montag, 29. Dezember 2025

Büchersonntag DELUXE

Der Büchersonntag DELUXE in Wien präsentiert eine vielfältige Auswahl an antiquarischen und seltenen Büchern. Gezeigt werden Werke zu Kunst, Architektur, Fotografie, Geschichte und Belletristik sowie verschiedene Papierantiquitäten. Die Veranstaltung findet in der von Adolf Loos gestalteten Wohnung statt, einem architektonisch bedeutenden Ort. Besucher haben die Möglichkeit, in besonderer Atmosphäre durch bibliophile Ausgaben zu blättern und literarische Raritäten zu entdecken.

11. Januar 2026, 10 – 17 Uhr

Wohnung Emil Löwenbach
Reischachstr. 3, 1010 Wien

Samstag, 20. Dezember 2025

BIBLIOPHILIE

Die Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst beschert 2025 ihren Mitgliedern als Jahresgabe mit dem Titel „Bibliophilie“ des ehemaligen Professors für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz (1993 bis 2014), Ernst Fischer, mehrjährig im Vorstand der Maximilian-Gesellschaft und seit 2018 Vorsitzender der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft, eine bemerkenswerte Publikation, , bereits mit Erscheinen ein Standartwerk mit „einem multiperspektivischen, wissenschaftlich fundierten Gesamtüberblick über alle Aspekte der Bibliophilie“.
Die Tatsache, dass das Werk dank der Unterstützung der Achillis-Stiftung, Hamburg, der Otto-Wolff-Stiftung, Köln, und zahlreicher Einzelspenden möglich wurde, ist, zumal beim Wissen um die ständig sinkende Mitgliederzahl in bibliophilen Vereinigungen, nicht nur ein wichtiger Impuls, sondern auch ein gutes Omen für die Bibliophilie.

Das Buch, das in grundsätzlicher Neubearbeitung aus der Auseinandersetzung mit G. A. E. Bogengs „Einführung in die Bibliophilie“ (1931) entstand, behandelt umfassend alle Aspekte des Themas und „nähert sich diesem auf vier Ebenen an: Es erläutert zentrale Fragen und aktuelle Entwicklungstendenzen, zeichnet Grundlinien der Geschichte des Büchersammelns nach, gibt einen ausführlichen Überblick über die Vielzahl an Sammelgebieten und behandelt jene Gestaltungs- und Materialitätselemente, die das Buch zu einem sinnlich-ästhetischen Gegenstand machen“.

Ernst Fischer, Bibliophilie
Anton Hiersemann KG, Stuttgart 2026
632 Seiten, 619 meist farbigen Abbildungen
Leinen mit 2-farbigem Siebdruck
ISBN: 978-3-7772-2400-8
Subskriptionspreis (bis 31.01.2026) € 159, danach € 196

Dienstag, 2. Dezember 2025

Das Wanderbuch des Buchbindergesellen Franz Jarosch

Die nächste Veranstaltung der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft widmet sich in rund 90 Minuten ganz der Wiener Buchbindergeschichte einschließlich der Präsentation der Jahresgabe 2025, „Das Wanderbuch des Buchbindergesellen Franz Jarosch“. Die Jahresgabe wird im Rahmen des Abends ausgegeben!
Wanderbuch für den Bäckergesellen
C. H. Reichel aus Großolbersdorf
Dieses Wanderbuch aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Bestand des Wiener Stadt- und Landesarchivs gibt Einblick in die Welt des Buchbinderhandwerks, in die Lebenswege der Gesellen und in die städtische Arbeitswelt jener Zeit. Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist die Präsentation des originalen Wanderbuchs.

Die Veranstaltung verbindet ein außergewöhnliches Stück Wiener Buchbinder- und Handwerksgeschichte mit der seltenen Gelegenheit, das originale Wanderbuch zu sehen, bietet fachliche Einblicke in historische wie moderne Buchbinderpraxis, schafft Raum für Begegnungen mit Vertretern des Handwerks und der bibliophilen Szene und findet in der besonderen Atmosphäre des Wiener Stadt- und Landesarchivs statt.

Und am 17. Dezember finden sich die Wiener Bibliophilen am gewohnten Ort zu einem letzten, einem vorweihnachtlichen Treffen für Buchliebhaber in diesem Jahr zusammen.

4. Dezember 2025, 17 Uhr
Wiener Stadt- und Landesarchiv
Gasometer „D“

17. Dezember 2025, 18 Uhr
Café Museum

Samstag, 25. Oktober 2025

Baustelle Bibliothek

Ein Abend über das Lesen und die dazugehörigen Räumlichkeiten. Im Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Vors. der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst und Autor des Buchs »Atmen beim Lesen. Bibliotheken im Industriezeitalter«, gibt Dr. Andreas Brandtner, Direktor der Universitätsbibliothek Wien, Einblicke in den aktuellen Umbau der Bibliothek und lädt zu einem virtuellen Baustellenrundgang ein.
Universitätsbibliothek Wien, Großer Lesesaal © Foto: M.Ellinger-R.Öhner
Im 21. Jahrhundert verbessern moderne Bibliotheken ihre Haustechnik, die schon im 19. Jahrhundert Architekten beschäftigt hat. Das Industriezeitalter fördert Maßnahmen der Hygiene, um Lernende, Lesende und Schreibende durchatmen zu lassen und die Schäden der eigenen Produktivität abzumildern. Doch wie wirkt die Abwehr der »Rauchplage« in der Atmosphäre heutiger Lesesäle nach? Und spürt man längst verflogenen Staub noch im Raumklima eines modernen ›coworking space‹? Ein gemeinsames Nachdenken über Lärm, Staub und Luft sowie die Menschen, die darin lesen.

Der Band Atmen beim Lesen. Bibliotheken im Industriezeitalter ist in der Reihe ifk Lectures & Translations bei Turia + Kant erschienen.

26. November 2025, 18:30 Uhr

ifk Internationales Forschungszentrum
Kulturwissenschaften |
Kunstuniversität Linz in Wien
Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Sonntag, 19. Oktober 2025

BuchWien

Die Buch Wien ist die drittgrößte deutschsprachige Buchmesse, inspirierendes Wissensfestival und impulsgebendes Großevent.

Hunderte Bühnengespräche und Podiumsdiskussionen zu den großen Themen unserer Zeit machen die Buch Wien zu einem zentralen Ort der Wissensbildung und des Meinungsaustausches. Renommierte Autoren aus dem deutschsprachigen Raum und der Welt kommen hier ebenso unverfälscht zu Wort wie namhafte Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik.

Auf der BuchWien ist mit einer Vitrine im Bereich der Antiquariate auch die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft vertreten.

12. - 16. November 2025

Messe Wien, Hallen D + C
2. Bezirk, Trabrennstraße

Freitag, 17. Oktober 2025

Kronprinz Rudolf in libris

Den Wiener Bibliophilen wird Ende Oktober MinR Dr. Rudolf Novak, stellv. Vorsitzender der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft in einem Vortrag „Kronprinz Rudolf in libris“ näher bringen. 
Foto: Ges. f. Heereskunde
Der Referent, Herr Dr. Novak, ist ein ausgewiesener Experte dieses Metiers und wird in einer Bildpräsentation über seltene Werke in seiner Kronprinz-Rudolf-Bibliothek berichten.

29. Oktober 2025, 18.00 Uhr

„Bibliothek“ des Café Museum
Operngasse 7

Donnerstag, 5. Juni 2025

Generalversammlung der Wiener Bibliophilen

Die Generalversammlung der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft wird die Ende Juni im Café Museum stattfindenden.

Im Anschluss wird
unserer  langjähriges Mitglied, Prof. Reinhard Öhlberger, einen Vortrag über Buchhändlermarken halten!
Viele von Ihnen, wohl die meisten, kennen die großartige Dokumentation seiner Sammlung „Wenn am Buch der Händler klebt“ (Wien 2000: Löcker, siehe Abb.), Prof. Öhlberger wird in seinem Vortrag aber dem Thema völlig neue und auch sehr vergnügliche Seiten abgewinnen!
(Ernst Fischer)

25. Juni 2025, 18 Uhr

„Bibliothek“ des Café Museum
Wien I, Operngasse 7

Dienstag, 20. Mai 2025

Buchumschlag! Fotomontagen im politischen Kampf der 1930er-Jahre in Österreich

Ergänzend zum bisherigen Programm lädt die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft zu einer zusätzlichen Veranstaltung ein, einer Spezialführung durch die Ausstellung des Photoinstituts Bonartes „Buchumschlag! Fotomontagen im politischen Kampf der 1930er-Jahre in Österreich“ ein.
Irlen, B.: Marx gegen Hitler.
Wien/Leipzig: E. Prager [1933]
Monika Faber, die Leiterin des Instituts, und das Mitglied der WBG Hannah Schneck, Mitkuratorin der Ausstellung, werden an Beispielen demonstrieren, wie photographisch illustrierte Buchumschläge als kleine Plakate für weltanschauliche Überzeugungsarbeit quer durch alle Lager instrumentalisiert worden sind.
Da Buchumschläge inzwischen als bibliophile Sammelobjekte erster Ordnung gelten können, wird der Buchliebhaber auch jenseits der engeren politischen Thematik wertvolle Eindrücke sammeln können.

Ausstellungsführung: 4. Juni 2025, 18 Uhr

Ausstellung: 19. März – 20. Juni 2025
Photoinstitut Bonartes
Wien I, Seilerstätte 22

Dienstag, 29. April 2025

die Bibliothek des Barnabitenklosters

Ansicht um 1905
Der nächste Abend der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft wird diese durch die Bibliothek des Barnabitenklosters (heute: Salvatorianer) führen.

Die Teilnehmer werden dort Gelegenheit haben, die besonderen Räumlichkeiten des Klosters wie das Sommerrefektorium und das Kaiser-Oratorium kennenzulernen, um anschließend das einzigartige Michaeler Kollegs-Archiv („Barnabitenarchiv“), sowie, als Höhepunkt, die barocke Bibliothek der Barnabiten vorgestellt zu bekommen.

14. Mai 2025, 15 Uhr

Barnabitenkloster
Bibliothek
Habsburgergasse 12, Wien
Treffpunkt: Michaelerkirche am Michaelerplatz 5!

Samstag, 15. März 2025

Kaleidoskopische Blicke auf ein bibliophiles Monument

Manfred Tschurlovits: Erich Fitzbauer – Kaleidoskopische Blicke auf ein bibliophiles Monument,.Horn: Edition Thurnhof 2025
Auf der Generalversammlung der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft im Juni vergangenen Jahres kam durch Vermittlung unseres Schriftführers Franz Josef Gangelmayer unter den Teilnehmern eine ganze Anzahl von Titeln der „Edition Graphischer Zirkel“ (EGZ) zur Verteilung. Erich Fitzbauer, der diese EGZ seit 1973 mit höchstem persönlichem Einsatz als Autor, Illustrator und Verleger betrieben hat, hat mit dieser großzügigen Bücherspende auf diese für Buchliebhaber hochinteressante Reihe, an der zahlreiche Illustratoren von Rang – u. a. Hans Fronius, Axl Leskoschek oder Carry Hauser - beteiligt waren, aufmerksam machen wollen.

Aus unserem Kreis heraus haben Manfred und Magdalena Tschurlovits dies zum Anlass genommen, dem bald 98-jährigen Erich Fitzbauer einen Besuch abzustatten, und sie haben anschließend den Entschluss gefasst, eine Publikation zu erstellen, die einen Beitrag zum Fortleben der Edition Graphischer Zirkel in der Welt der Bibliophilie leisten will. Diese Publikation ist nun, mit einem Würdigungstext von Manfred Tschurlovits und einer Bibliographie sämtlicher Fitzbauer’scher Buchproduktionen erschienen, unter Mitwirkung von Ernst Fischer und unter vollem Einsatz des Verlegers der Edition Thurnhof, unseres Mitglieds Prof. Toni Kurz, der seinerseits seit langem mit Fitzbauer befreundet ist und über seine Begegnungen mit ihm in einem kurzen Zusatztext Auskunft gibt.

Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft hat die Gelegenheit wahrgenommen, in einer eingedruckten Grußadresse Erich Fitzbauer für sein jahrzehntelanges Wirken als Schriftsteller, Künstler und Verleger und seine Verdienste um das bibliophile Buch in Österreich Dank und Anerkennung auszusprechen.

Das Buch (86 S.) kann zum Preis von EUR 20.- mittels formloser E-Mail an toni.kurz@thurnhof.at bestellt werden.

Führung durch die Bibliothek des Theresianums

Als nächste Veranstaltung werden die Wiener Bibliophilen eine Führung in der Bibliothek des Theresianums erleben.
In der ‚Bibliotheca Theresiana‘ erhalten die Teilnehmer Einblick in Werke und Exponate, welche wichtige Ereignisse der Bibliotheksgeschichte berühren. Darüber hinaus erwartet sie eine schöne Auswahl von Zimelien des vielfältigen Bestands.

(Ernst Fischer)

9. April 2025, 15 Uhr

Bibliothek des Theresianums
1040 Wien, Favoritenstraße 15.

Samstag, 8. März 2025

Barocke Kuriositäten und Anderes

Gestern hielt Prof. Dr. Franz M. Eybl in der Bibliothek des Café Museum vor der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft einen Vortrag über  "Barocke Kuriositäten und die Geschichte vom Bratwurstmord" und gab dabei Einblick in seine breit gefächerte Sammlung von Literatur des 17. Jahrhunderts.
Die nächsten Veranstaltungen der Wiener Bibliophilen wird eine Führung in der Bibliothek des Theresianums (Abb.) sein, sowie am 23. April 2025 die Vorstellung der Neuedition des „Ägyptischen Struwwelpeter“ in der Ägyptischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums.

(Ernst Fischer)

Mittwoch, 12. Februar 2025

Wiener Bibliophile besuchen die Bibliothek der ÖAW

Heute besuchen Mitglieder und Freunde der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft die Bibliothek der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Das Zentrum des Hauptgebäudes der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bildet der einzigartige Festsaal mit dem kunstvollen Deckengemälde von Gregorio Guglielmi.© ÖAW/Klaus Pichler
Die Teilnehmer erwartet eine Bibliotheksführung, in der – neben einem Blick auf das bemerkenswerte Deckengemälde – der Akzent auf der Vorstellung einer wissenschaftshistorisch außergewöhnlichen Sammlung liegen wird, nämlich der Sammlung des Wiener Privatgelehrten Erich Woldan, einer fast lückenlosen Dokumentation der abendländischen Reise- und Entdeckerliteratur vom 15. bis ins 20. Jahrhundert, darunter zahlreichen wertvollen Karten, Atlanten, Globen und Ansichtenwerken. Eingeleitet wird der Besuch von einer ca. halbstündigen Vorführung des KI-gestützten Texterkennungssystems Transkribus, das sowohl handgeschriebene historische Dokumente wie auch gedruckte Texte entziffert – ein auch für den Buchliebhaber hochinteressantes, allgemein zugängliches Werkzeug.*)

(Ernst Fischer)

12. Februar 2025, 16:30 Uhr

Bibliothek der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
„Collegium“, der neuen „Campus Akademie“
Bäckerstraße 13 / Stiege B (frühere Bibliothek des Jesuitenordens)

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