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Mittwoch, 24. Juni 2026

Sommerpause in Wien

Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft hat mit einem Bibliotheksbesuch im Stift Melk am 6. Juni das Halbjahresprogramm abgeschlossen und wünschen allen Bücherfreunden schöne, jederzeit angenehme Sommermonate!
Die Herbstsaison werden die Wiener Bibliophilen  am 16. September mit einem „Treffen für Buchliebhaber“ im Café Museum beginnen!
(Ernst Fischer)

Mittwoch, 3. Juni 2026

Exkursion der Wiener Bibliophilen ins Stift Melk

Im Stift Melk wird den Wiener Bibliophilen das überaus engagierte Bibliotheksteam ausgewählte Schätze der barocken Stiftsbibliothek vorstellen und eingehend erläutern; außerdem erhalten wir exklusiven Zugang zu der „Oberen Bibliothek“, den „Bergl-Zimmern“, die normal Sterbliche sonst nicht betreten dürfen.
Anschließend sind im Stiftsrestaurant Tische reserviert; bei Lust und Laune kann sich auch noch – gemeinsam oder individuell – der Besuch einer Ausstellung in Krems* ergeben oder eine Jause bei einem Wachauer Heurigen.
Für diese Exkursion wird unbedingt um Anmeldung unter: info@bibliophile.wien gebeten!

(Ernst und Cornelia Fischer)

Exkursion: 6. Juni 2026, 11 Uhr, Treffpunkt 10.45 Uhr vor dem Eingang
Stift Melk

* z. B. in der Landesgalerie Niederösterreich die Ausstellung „Wiener Moderne. Weiblich. Widerständig. Fanny Harlfinger-Zakucka und die Wiener Frauenkunst“. Gezeigt werden auch Arbeiten anderer weiblicher Künstlerinnen u. a. aus dem Umkreis der Wiener Kunstgewerbeschule bzw. der Wiener Werkstätte wie Bettina Bauer-Ehrlich oder Margarete Hamerschlag. In der Kunsthalle Krems gibt es „Robert Rauschenberg. Image and Gesture“ zu sehen, im Karikaturmuseum Krems werden gleich mehrere Ausstellungen, u. a. zu Manfred Deix oder zur Kinderbuch-Figur „Grüffelo“ geboten

Dienstag, 21. April 2026

Save the date: Bibliophilentreffen 2028 in Wien

Vor 98 Jahren, im Frühherbst des Jahres 1928, hat in Wien ein großes, glanzvolles Bibliophilentreffen stattgefunden, zu dem Teilnehmende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum herbeigeströmt waren.
Den Teilnehmern am Bibliophilen-Tag Wien 29. September bis 2. Oktober 1928 gewidmet in 300 Exemplaren von der Gesellschaft für verfvielfältigende Kunst in Wien. Festblatt aus „Die Graphischen Künste“ LI. Jahrgang 1928. (Deckeltitel). 1928. Inliegend Original-Holzschnitt „MDXXVIII zu Albrecht Dürers Gedächtnis.“von Switbert Lobisser
„Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft möchte die hundertste Wiederkehr dieses Ereignisses zum Anlass nehmen, die Vereinigungen der Buchliebhaber in Deutschland, der Schweiz und Österreich erneut nach Wien einzuladen, um zwischen dem 28. September und 1. Oktober 2028 ein Fest des Buches zu feiern, mit Vorträgen und Gedankenaustausch, aber auch mit dem Besuch bedeutender Bibliotheken und Sammlungen, hauptsächlich solchen, die dem privaten Wien-Besucher nicht ohne Weiteres zugänglich sind.

Die Wiener Bibliophilen arbeiten bereits an den Details eines Besuchsprogramms, das allen Teilnehmenden und ihren unterschiedlichen Interessen entgegenkommen soll und so breit aufgefächert sein wird, dass die Führungen jeweils in überschaubaren Gruppen erfolgen können. Ein halbtägiges Symposium wird mit Kurzvorträgen Gelegenheit geben, spannende Themen aus der Welt des Büchersammelns anzusprechen. Zum Abschluss des Symposiums könnten in einer Podiumsdiskussion Vertreter der verschiedenen Bibliophilengesellschaften aktuelle Probleme sowie die Zukunftsperspektiven der Bibliophilie diskutieren.

Von der Zusammenkunft im Herbst 2028 werden vielfältige Impulse erhofft, auch öffentliche Resonanz, in jedem Fall aber ein engeres Zusammenrücken der deutschsprachigen Bibliophilenvereinigungen und damit eine Stärkung des Bandes, das uns eint - die Leidenschaft für Bücher
.“

(Prof. Dr. Ernst Fischer, Vorsitzender Wiener Bibliophilen-Gesellschaft)

Dienstag, 24. März 2026

Aus dem Antiquariat 01.26

Im Hauptteil schreibt Achim Bunte über Georg Satter und die Zeitschrift >Das Stachelschwein< und Günther Fetzer über ein Intermezzo auf dem Taschenbuchmarkt,
In „Berichte & Miszellen“ findet sich u.a. ein Bericht über einen überraschenden Fund in zwei Stammbüchern, eine Einladung zum Jahrestreffen der Maximilian-Gesellschaft in Hamburg (für Mitglieder liegen dem Heft die Anmeldeformulare bei) und von Rolf-Barnim Foth eine Information über „200 Jahre Rheinpanoramen - Karten, Künstler und Verlage“.
Außerdem Berichte zur Stuttgart Book Fair 2026 und die 40. Antiquaria in Ludwigsburg.
Und Sibylle Wieduwilt gratuliert Dettev Auvermann zum 90.
Unter den Rezensionen verdient die von Johannes Saltzwedel über die Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft, Ernst Fischers Panorama der Bibliophilie unter dem Titel »Lust am Buch« besondere Erwähnung.

Mittwoch, 28. Januar 2026

Wiener Bibliophile in der Theatermuseums-Bibliothek

Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft unternahm am 21. Januar eine Führung durch die Bibliothek des Wiener Theatermuseums.
Damit begann das Veranstaltungsprogramm 2026. Die Bibliothekarin Mag.a Claudia Mayerhofer, MSc. macht die Teilnehmer mit den Beständen vertraut, die wohl mit Recht zu „Wiens verborgenen Bücherschätzen“ gerechnet werden dürfen.
Für die Wiener Bibliophilen haben diese Schätze besondere Bedeutung, lieferte doch die großartige, 1922 vom Theatermuseum erworbene Sammlung des k.k. Hof-Burgtheaterdirektors Hugo Thimig den Grundstock dafür - Thimig war 1912 Mitbegründer und bis 1917 erster Präsident der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft!

(Ernst Fischer)

Samstag, 20. Dezember 2025

BIBLIOPHILIE

Die Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst beschert 2025 ihren Mitgliedern als Jahresgabe mit dem Titel „Bibliophilie“ des ehemaligen Professors für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz (1993 bis 2014), Ernst Fischer, mehrjährig im Vorstand der Maximilian-Gesellschaft und seit 2018 Vorsitzender der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft, eine bemerkenswerte Publikation, , bereits mit Erscheinen ein Standartwerk mit „einem multiperspektivischen, wissenschaftlich fundierten Gesamtüberblick über alle Aspekte der Bibliophilie“.
Die Tatsache, dass das Werk dank der Unterstützung der Achillis-Stiftung, Hamburg, der Otto-Wolff-Stiftung, Köln, und zahlreicher Einzelspenden möglich wurde, ist, zumal beim Wissen um die ständig sinkende Mitgliederzahl in bibliophilen Vereinigungen, nicht nur ein wichtiger Impuls, sondern auch ein gutes Omen für die Bibliophilie.

Das Buch, das in grundsätzlicher Neubearbeitung aus der Auseinandersetzung mit G. A. E. Bogengs „Einführung in die Bibliophilie“ (1931) entstand, behandelt umfassend alle Aspekte des Themas und „nähert sich diesem auf vier Ebenen an: Es erläutert zentrale Fragen und aktuelle Entwicklungstendenzen, zeichnet Grundlinien der Geschichte des Büchersammelns nach, gibt einen ausführlichen Überblick über die Vielzahl an Sammelgebieten und behandelt jene Gestaltungs- und Materialitätselemente, die das Buch zu einem sinnlich-ästhetischen Gegenstand machen“.

Ernst Fischer, Bibliophilie
Anton Hiersemann KG, Stuttgart 2026
632 Seiten, 619 meist farbigen Abbildungen
Leinen mit 2-farbigem Siebdruck
ISBN: 978-3-7772-2400-8
Subskriptionspreis (bis 31.01.2026) € 159, danach € 196

Donnerstag, 5. Juni 2025

Generalversammlung der Wiener Bibliophilen

Die Generalversammlung der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft wird die Ende Juni im Café Museum stattfindenden.

Im Anschluss wird
unserer  langjähriges Mitglied, Prof. Reinhard Öhlberger, einen Vortrag über Buchhändlermarken halten!
Viele von Ihnen, wohl die meisten, kennen die großartige Dokumentation seiner Sammlung „Wenn am Buch der Händler klebt“ (Wien 2000: Löcker, siehe Abb.), Prof. Öhlberger wird in seinem Vortrag aber dem Thema völlig neue und auch sehr vergnügliche Seiten abgewinnen!
(Ernst Fischer)

25. Juni 2025, 18 Uhr

„Bibliothek“ des Café Museum
Wien I, Operngasse 7