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Montag, 16. März 2026

Marginalien #260

Der Titel verweist auf bereits auf einen Schwerpunkt des Heftes: die Artikel von Till SchröderIm Satire-Eldorado“ über den pardon-Verlag und die von ihm beigesteuerte typographische Beilage aus „Das Beste aus pardon“, sowie von Norbert Grewepardon. Eine Liebeserklärung“.
Daneben natürlich Beiträge zur kürzlich verstorbenen Núria Quevedo von Gunnar Decker, Michael Faber, Armin Schubert und Xago, oder von Ralf Plenz über „Das Verschwinden von Buchhandlungen“.
Die graphische Beilage, eine dreifarbige Offsetlithographie mit dem Titel „Lundi“ für die "Pirckheimer", stammt diesmal von Olga Prader, zu dieser Schweizer Illustratorin findet sich im Heft ein Artikel, ebenfalls von Till Schröder.

Freitag, 12. April 2024

Buchkuriosa. Kleine und größere Verrücktheiten

Michael Faber, ehemaliger Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft und Verlagsinhaber, stellte am 11. April vor der Pirckheimer-Gesellschaft und dem Berliner Bibliophilen Abend in der Stadtbibliothek Berlin Buchkuriosa vor, die seines kürzlich erloschenen Verlags Faber & Faber in den letzten Jahrzehnten entstanden.
Das erste Buchkuriosum geht zurück auf ein 1975 entstandenes Beutelbuch "Alter Wein in neuen Schläuchen" mit kolorierten Holzstichen von Egbert Herfurth, welches im VEB Polygraph Leipzig erschien.
In der Folge entstanden bei Faber & Faber spätestens alle drei Jahre ein weiteres Kuriosum, so ein Drillingsbuch, ein an sechs Buchschnitten aufzuklappendes Buch, ein Kugelbuch, das kleinste in Serie hergestellte Buch, ein Ranzen-Buch, Schuh-Bücher und weitere "kleine und größere Verrücktheiten".
Fotos © ad, weitere Fotos (©) Ralf Parkner hier

Donnerstag, 11. April 2024

Buchkuriosa

Heute Abend wird die Pirckheimer-Gesellschaft gemeinsam mit dem Berliner Bibliophilen Abend Michael Faber als Referenten begrüßen können, der "Buchkuriosa. Kleine und größere Verrücktheiten" des kürzlich erloschenen Verlags Faber & Faber vorstellen wird.
Faber war der letzte Publikums-Verlag, der mit den „Erstlingswerken deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts“ Bücher mit orig.-grafischen Illustrationen in hohen Auflagen von mehreren hundert Exemplaren auf den Markt brachte. Was zu Zeiten von HAP Grieshaber, Hansen-Bahia, der Eremiten Presse in Westdeutschland, mit zahlreichen Büchern von Reclam Leipzig in der DDR Alltag war, ist leider längst zu einer Nischenkultur geschrumpft, und nach dem Tod von Artur Dieckhoff gibt es auch die im Hamburger Museum der Arbeit gedruckten Holzschnittbücher der dortigen Schwarzen-Kunst-Community nicht mehr...

Faber & Faber war aber immer vor allem ein literarischer Verlag, bei dem so renommierte Autoren wie Clemens Meyer, Josef Haslinger, Roswitha Quadflieg oder Christoph Hein publizierten. Von diesem Segment lebte der Verlag, die Buchkunst war nur das imagebildende Sahnehäubchen. Und diese Basis wird, nicht nur für Faber & Faber, durch die Strukturveränderungen, die stetig wachsende Marktmacht weniger großer Handelsketten, zerstört.

Die Buchhandelsketten wie Thalia (Marktanteil allein 40 Prozent), Hugendubel und Osiander kaufen kaum noch Titel aus unabhängigen kleinen Verlagen ein. Sie haben Umsatz- und Rabatt-Erwartungen, die Letztere nicht erfüllen können, zudem lassen sie sich vorteilhafte Buch-Platzierungen in ihren Läden von den Verlagen bezahlen, wozu es erst mal eines Marketingbudgets bei den Kleinen bedürfte. Und je mehr inhabergeführte Buchhandlungen keine Nachfolger mehr finden, desto fetter werden die Ladenketten und ihre genuinen Partner, die Verlagskonzerne. Mit der Buchkunst aber hat das nichts zu tun, denn die war in den Ketten und Konzernen noch nie zu finden.

Von der unbändigen Verlegerlust der Fabers kurz nach Verlagsgründung zeugt der Verlagsalmanach „Sisyphos der Zweite“ von 1992, in dem auch das erste Buch der „Erstlingswerke deutscher Autoren…“ angekündigt wurde, Brechts Baal, mit Orig.-Linolschnitten von Klaus Süß. Der Co-Verleger Michael Faber wurde vorgestellt als „Autor, der an einem Roman des 21. Jahrhunderts“ schreibe, von dem man (1992) hoffe, dass dieser auch dann erst fertig werde, damit man nicht in die Verlegenheit komme, ihn drucken zu müssen...

(Wolfgang Grätz, in 253. Frankfurter Grafikbrief )

11. April 2024, 19 Uhr

Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Kleiner Säulensaal
Breite Straße 36, 10178 Berlin

Samstag, 9. Dezember 2023

Exklusiv für Mitglieder des LBA

Der Verleger Michael Faber hat im Zuge der bedauerlichen Abwicklung seines Verlages Faber & Faber den Mitgliedern des Leipziger Bibliophilen-Abend angeboten, Restbestände an Büchern, Plastiken und Mobiliar günstig zu erwerben.

12. / 13. Dezember 2023, 16 - 20 Uhr, Kartenzahlungen sind leider nicht möglich.

Faber & Faber
Lampestraße 9, 04107 Leipzig

Freitag, 3. November 2023

"Faber & Faber" stellte Insolvenzantrag

Zur Frankfurter Buchmesse war Faber & Faber noch mit einem Stand vertreten. Nun hat der Verlag hat einen Insolvenzantrag gestellt. ...
Der 1990 von Elmar Faber und seinem Sohn Michael gegründete Verlag Faber & Faber gehörte zu den wenigen Nachwende-Gründungen, die die gebeutelte Buchstadt auch überregional im Gespräch hielten. Nachdem Michael Faber ins Amt des Leipziger Kulturbürgermeisters gewechselt war (von 2009 bis 2016) und sich kein geeigneter Mehrheitseigner finden ließ, wurde die Verlagsproduktion 2014 eingestellt; im Dezember 2017 verstarb der Verlagsgründer Elmar Faber. Im Herbst 2019 brachte Michael Faber den Verlag wieder an den Start, als Mitgesellschafter fungierten sein älterer Bruder, der Arzt Renaldo Faber, und Peter Herbst. ...
In Schieflage geriet der Verlag offensichtlich vor allem mit der ausklingenden Pandemie, massiv im Jahr 2022: Die Novitäten reüssierten zwar bei der Kritik, konnten sich aber nicht im Handel durchsetzen, die Backlist-Verkäufe waren rückläufig. Die Konzentration im Handel tat ein Übriges; zuletzt soll sich die Zahl der Buchhandlungen, die Faber & Faber-Vertreter empfingen, nahezu halbiert haben. Und ausgerechnet Faber & Faber ging beim Sächsischen Verlagspreis, bei dem 20 Verlage mit jeweils 10.000 Euro bedacht wurden, leer aus. ,,, 2019 begleitete Michael Faber die Wiederbelebung von Faber & Faber mit dem alten Verleger-Scherz, er werde mit der Neugründung "ein kleines Vermögen" machen, da er ein großes darin einbringe. Zuletzt konnte auch das wiederholte Einschießen privaten Geldes nichts mehr heilen.
[Die Pirckheimer-Ge4sellschaft unterstützte die bei Faber & Faber herausgegebene Reihe bagatellen, eine Debüt-Reihe zur Förderung neuer Nachwuchsillustratoren, die ausschließlich Magisterstudenten der Buchillustration der Kunstakademien in Leipzig und Hamburg vorbehalten waren.]
Dass Faber sein Haus nun, nach – mit Unterbrechungen – 33 Jahren verlegerischer Arbeit zusperren muss, ist traurig – für den Unternehmer, aber auch für die Verlags- und Buchstadt Leipzig.

(Nils Kahlefendt, vollständig auf boersenblatt.net)

Montag, 12. Juni 2023

Herbstvorschau von Faber & Faber

Der Pirckheimer Michael Faber hat die Herbstvorschau 2023 seines Verlags veröffentlicht.
in der Vorschau blättern durch Klick auf die Abb.
Literarische Neuheiten wie die Romanbiographie Jean von Frédéric Brun über einen der größten französischen Chansonschreiber oder die Auseinandersetzung mit der Frage Wer bestimmt das Lebensende eines Menschen in Ein Mann seiner Zeit von Roswitha Quadflieg, neue Bände der Edition de Bagatelle und Veröffentlichungen zu Kunst- und Kulturgeschichte wie Kairos zum Lebenswerk von Hubertus Giebe sind darin zu finden, ebenso wie der Katalog zur großen Ausstellung im GRASSI-Museum für angewandte Kunst "Von Bonnard bis Klemke", der als Jahresgabe einer regionalen bibliophilen-Gesellschaft vorgesehen ist oder der zum 10. Todestag des Pirckheimers und großen Förderers der bildenden Kunst Lothar Lang von Elke Lang herausgegebene Band "Kalkulation und Wagnis. Eine neue Künstlergeneration wird geboren".

Donnerstag, 1. Juni 2023

Bibliophiles des Monats: Erich Mühsam

Am 6. April gedachte die literarische und dem Humanismus aufgeschlossene Welt des 145. Geburtstages von Erich Mühsam, dem von Faschisten ermordeten Schriftsteller, Bohemien und Anarchisten, dessen vielfach publizierten Texte schon immer auch Anregung für Graphiker und Buchkünstler zur Gestaltung bibliophiler Ausgaben waren.
Vorzugsausgabe mit Original-Graphik von Artur Dieckhoff 
Auch in dem, von den Pirckheimern Elmar (1934 – 2017) und Michael Faber gegründete Leipziger Verlag „Faber & Faber“ kam innerhalb der ansprechenden und aufwendig gestalteten Reihe „Die graphischen Bücher. Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts“ als Band 28 ein Titel von Erich Mühsam als bibliophiles Sammlerstück heraus: „Billys Erdengang. Eine Elephantengeschichte für artige Kinder“.
Der Band, in 999 Exemplaren erschienen, enthält neben dem verkleinerten Neudruck der Originalausgabe dieses Kinderbuchs von 1904 mit Illustrationen von Paul Haase eine, vom Schriftsetzer und Graphiker Artur Dieckhoff (1948 – 2020) mit 8 farbigen Original-Holzschnitten und 34 Reproduktionen nach Holzschnitten ausgestattete Fassung; den ersten 100 Exemplaren ist zusätzlich ein signierter Original-Holschnitt beigelegt. Die Holzschnitte wurden unter Beaufsichtigung des Künstlers durch die Druckwerkstatt im Museum der Arbeit in Hamburg gedruckt.
eingebundener Original-Holzschnitt und Ill. von Artur Dieckhoff
Die Buchgestaltung lag in den Händen von Gert Wunderlich, den Liebhabern des Bibliophilen mit Sicherheit kein Unbekannter, so stellte auch ich 2021 als „Bibliophiles des Monats März“ im Pirckheimer-Blog schon einmal ein von ihm gestaltetes Buch vor, damals den ersten der „Leipziger Drucke“ des 1991 wiedergegründeten Leipziger Bibliophilen-Abend „Rote Wut und Schwarze Galle“.
Im Atelier für grafische Gestaltung gesetzt, wurde „Billys Erdengang. Eine Elephantengeschichte für artige Kinder“ in der Offizin Jütte-Messedruck in Leipzig gedruckt und in der Buchbinderei Lachenmaier in Reutlingen gebunden.
Für den Text kam Futura zum Einsatz. Das holzfreie Werkdruckpapier »Fly« 120 g/qm für den Text lieferte die Papierfabrik Schleipen und das Papier »Countryside« für die Holzschnitte die Firma Römerturm, Frechen. Für den farbig illustrierter Orig.-Leinenband wurde Leinen Brillianta Calandräi der Firma Van Heek Scholco verwendet.
Ill. von Paul Haase, alle Abb. © ad

Sonntag, 1. Januar 2023

Es gieng ein schäffer undern bäumen

Bibliophiles des Monats ist eine sog. Pugillaria mit dem Titel "es gieng ein schäffer undern bäumen" mit Holzstichen von Karl-Georg Hirsch, eine Auswahl aus einer Anthologie derbdreister Volkslieder, die der Musikhistoriker Lukas Richter (1923 - 2000) 1968 unter dem Titel "Mein Liebchen hat ein Etwas" herausgab.
Faber & Faber, Leipzig 2003, Foto: ad
Der Titel erschien erstmals 1977 mit Original-Holzstichen, darunter einem handkolorierten, in der Edition Leipzig, eine Nachauflage erlebte er vor 20 Jahren im Leipziger Verlag Faber & Faber.
Für diese Nachauflage übernahm die Leipziger Fa. ScanColor die Reproduktion der Holzstiche, der Satz erfolgte im Atelier für die grafische Gestaltung, Leipzig. Gedruckt wurde bei Thomas Druck, die Handaufbindung erfolgte durch die Kunst und Verlagsbinderei Leipzig.

Im Original enthält das Mini-Buch 9 Faltblätter (aufgefaltet 14,6 x 16,8 cm) mit Gedichten und 26 Illustrationen in der Größe 16°, (5,2 x 11,3 cm) und ist in rotes Leder mit durchgezogenen Lederriemchen gebunden. Die Buchgestaltung lag in den Händen von Kurt Stein.
Angelehnt an diese Gestaltung erschien die Nachauflage bei den Pirckheimern Michael und und dem 2017 verstorbenen Elmar Faber in der Größe 5,3 x 11,1 cm mit 18 dreifach aufklappbare Seiten mit 25 Holzstichwiedergaben und mit einem farbig illustriertem Papp-Schmuckschuber.

Mittwoch, 22. Juni 2022

243. Frankfurter Grafikbrief

Aus dem aktuellen Frankfurter Grafikbrief, den Interessenten heute im Briefkasten fanden, möchte ich diesmal einen kleinen Artikel zum Pirckheimer Michael Faber vorstellen:

"Viel ist ja vom einstmals berühmten Leipziger Verlagsviertel nicht mehr geblieben, da ist es gut, dass ambitionierte Arbeit am historischen Ort gewürdigt wird. Seit 2019 wird der von der damaligen Kulturstaatsministerin Monika Grütters geschaffene Preis an 60 Verlage verliehen, eine Förderung in der Breite ist das, bei der vor allem das Preisgeld von 15 000 Euro segensreich für kleinere Verlage wirkt. Wir gratulieren Faber & Faber aufs Herzlichste! Und eröffnen die Möglichkeit zur rechtzeitigen Vorbestellung der Neuerscheinungen zweier traditionsreiche Buchreihen des Hauses, die evtl. bei Erscheinen schon vergriffen sind."
(Wolfgang Grätz)

Das 44. Graphische Buch, Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts: Artur Schnitzler/Thomas M. Müller - Anatol (auch als Vorzugsausgabe erhältlich)
Leipziger Liebhaberdruck 22: Jan Peter Tripp - Verdichtung. Schriftstellerporträts

Donnerstag, 3. März 2016

Aus für einen anspruchsvollen Verlag

Faber & Faber: Zum letzten Mal verlagsfrische Exemplare!

Nun ist es wirklich vorbei: Als ich kürzlich auf die immer noch „aktive“ Website von Faber & Faber gehen wollte, kam das berühmte „404: not found“. Mein Anruf in Leipzig bestätigte: Nun ist der Verlag auch juristisch aufgelöst, man kann nichts mehr nachbestellen bei dem Legende gewordenen Buchkunst-Verlag, hier die letzten verlagsfrischen Bücher, die es gibt!
Nachdem das Auftauchen von Drucken vor allem aus der Reihe der „Graphischen Bücher“ im Modernen Antiquariat die treuen Anhänger der Faber‘schen Buchkunst ganz schön vergrätzt (sic!) hatte, ist dieser Markt nun verlaufen, die Bücher werden wieder ihrem Wert entsprechend bzw. zu steigenden Preisen im Antiquariatsmarkt gehandelt.
Als Schlussschmankerl und Hommage an diese großartige Sammlung von „Erstlingswerken deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts“ haben wir je ein Exemplar von 3 der 4 Supplement-Kassetten zu der Buchreihe.
(Wolfgang Grätz im 202. Grafikbrief)

Sonntag, 10. Januar 2016

25 Jahre LBA - Ein festlicher Abend in Leipzig

Speisekarte
25 Jahre nach Neugründung des Leipziger Bibliophilen Abend feierten gestern diesen Jahrestag Mitglieder und Gäste in Leipzig. Im imposanten Salles de Pologne trafen sich fast 200 Freunde des schönen Buches, um dem LBA die Ehre zu erweisen und gemeinsam dieses Ereignis zu feiern. Umrahmt von erstklassiger Musik, der Schwester der Bibliophilie, wie wir gestern erfuhren, wurde der LBA in mehreren Reden natürlich ausgiebig gewürdigt. Thomas Glöß, der Vorsitzende des LBA, begrüßte seine Gäste. Michael Faber, Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig, erinnerte an die Anfänge und würdigte das Erreichte.
Herbert Kästner zog eine Bilanz, die ihres gleichen in der Bundesrepublik sucht. Der LBA hat es geschafft, über die lokalen Grenzen nachhaltig zu wirken und Freunde zu gewinnen.
Das Ziel von vor 25 Jahren haben die Mitglieder, allen voran Herbert Kästner, wirklich erreicht. Die Buchstadt Leipzig darf sich geehrt fühlen, solche Enthusiasten zu seinen Einwohnern zählen zu dürfen.
Wolfgang Grätz (Büchergilde artclub, Frankfurt/ Main) entführte die Anwesenden in einen historischen Abriß zur Büchergilde und deren Verbindung zur Buchdruckerstadt Leipzig und endete mit Anekdoten aus seinem ganz persönlichen Leipzig Tagebuch.
„Leipzig ist fürchterlich bei grauem Regen“ - stimmt - aber heute war der Wettergott gnädig! - „Ein launiger Gruß Wider das Vergessen“ zu Ehren Thomas Theodor Heine - anlässlich dieses Jubiläums erhielten die Mitglieder diese wunderschöne Aquatintaradierung (Abb.) von Rainer Schade, gedruckt in einer Auflage von 100 Exemplaren von Jeanette Rößler, Künstlerhaus Hohenossig.
Allen fleißigen Organisatoren dieses wunderbaren Abends sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.
(Ralph Aepler)

1 Kommentar:

Henry Günther hat gesagt...
...alle besten Grüsse an den LBA und weiter gutes Gelingen in Eurer Arbeit.
Henry Günther
Edition Balance

Samstag, 16. Mai 2015

Ausschreibung 22. Antiquaria-Preis

Am 28. Januar 2016 wird der Antiquaria-Preis zum 22. Mal verliehen, wofür Vorschläge an den Verein für Buchkultur e.V. bis 30. Juli 2015 eingereicht werden können.
Diese Vorschläge können das gesamten Spektrum Buchkultur betreffen: besondere Leistungen aus den Bereichen Buchrestaurierung, Buchkunst, Buch- und Schriftgraphik, Buchgeschichte und buchgeschichtliche Forschungen, wissenschaftliche Arbeiten zur Buchgeschichte, Verlagswesen / verlegerische Leistungen, Ausstellungen, Pflege von Sammlungen sowie Projekte und Aktionen, die das Buch fördern. Preisträger können natürliche und juristische Personen sein.
Seit 1995 wird der jährlich vergebene Antiquaria-Preis während der Antiquaria - Antiquariatsmesse Ludwigsburg vergeben. Stifter ist der “Verein der Freunde antiquarischer Bücher“, den die ausstellenden AntiquarInnen der Messe gründeten. Sie wollen neben dem Handel mit antiquarischen Büchern, Autographen und Graphiken ihren kulturpolitischen Auftrag wahrnehmen und das Umfassende der Buchkultur bewusst machen. Seit 1997 ist die Stadt Ludwigsburg Mitstifterin des Preises.
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Bisherige Preisträger waren u.a. Albert Kapr, die Büchergilde Gutenberg, Eckehart SchumacherGebler, Herbert Jacob, Josua Reichert, Faber & Faber, Wulf D. von Lucius, Katharina Wagenbach-Wolff, Reinhard Öhlberger, Bernhard Fischer, Jürgen Holstein, Das Autorenteam des Kataloges "Geraubte Bücher. Die Österreichische Nationalbibliothek stellt sich ihrer NS-Vergangenheit". Hans Ries, D.E. Sattler und KD Wolff, Gangolf Ulbricht, Ines Geipel und Joachim Walther, Clemens-Tobias Lange, Lothar Müller.

Weitere Informationen unter antiquaria-preis.de und bei Petra Bewer, 1. Vorsitzende Buchkultur e.V.

Dienstag, 4. März 2014

Preisverleihung "Schönste Bücher aus aller Welt"

Seit 1963 findet in Leipzig jährlich der Wettbewerb »Schönste Bücher aus aller Welt« statt. Waren es anfangs Bücher aus 20 Ländern, die an dieser internationalen Leistungsschau herausragender Buchgestaltung und Herstellung teilnahmen, konkurrieren heute Bücher aus über 30 Ländern um die begehrten Auszeichnungen des Wettbewerbs. Alle Einsendungen sind am Stand ausgestellt.
Die Preisverleihung 2014 findet wieder traditionsgemäß am Buchmessen-Freitag am Stand der Stiftung Buchkunst statt. Hierzu laden wir alle herzlich ein!
Programm
- Begrüßung Karin Schmidt-Friderichs, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Buchkunst
- Einführung Michael Faber, Bürgermeister und Beigeordneter für Kultur der Stadt Leipzig
- Preis der Deutschen UNESCO-Kommission Verleihung durch Herrn Walter Hirche, Präsident der Deutschen UNESCO-Koramission e.V.
- Der Wettbewerb »Schönste Bücher aus aller Welt« Vorstellung durch Katharina Hesse, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst und Jurymitglied Manja Hellpap
- Verleihung der »Goldenen Letter«, Medaillen und Urkunden Michael Faber
- Anschließend findet ein kleiner Empfang statt

Preisverleihung: 14. März 2014,16 Uhr

Halle 3, Stand G 600

Freitag, 8. März 2013

50 Jahre "Schönste Bücher aus aller Welt"

Jubiläumsfeier und Podiumsveranstaltung auf der Leipziger Buchmesse
 
Juroren, Prämierte und Zeitzeugen diskutieren am 15. März 2013 (Halle 3, Stand G 600) über Geschichte, Kriterien und Relevanz des Wettbewerbs »Schönste Bücher aus aller Welt«.
Fotos © Uwe Dettmar (Stiftung Buchkunst)
Podiumsteilnehmer sind unsere Mitglieder Prof. Matthias Gubig und Eckehart SchumacherGebler, die Absolventen der HGB Leipzig Elisabeth Hinrichs und Daniel Rother, sowie Susanne Zippel, Typografin und Grafik-Designerin. Die Moderation übernimmt Alexandra Sender von der Stiftung Buchkunst. Der Bürgermeister der Stadt Leipzig und Pirckheimer Michael Faber wird die Veranstaltung eröffnen und die Goldene Letter, Medaillen und Urkunden verleihen.
 

Mittwoch, 1. August 2012

Die Graphischen Bücher

Rolf Kuhrt: Originalholzschnitt
aus: Volker Braun - Provokation für mich.
Die Graphischen Bücher Band 27
Mit der mehrfach ausgezeichneten Reihe »Die Graphischen Bücher« des Verlages Faber & Faber erlebte die Buchkunst in Deutschland Höhepunkt um Höhepunkt. Die einmalig auf jeweils 999 Exemplare limitierten und von den Künstlern signierten Ausgaben sind allesamt Erstlingswerke deutscher Autoren, die Illustrationen bedeutender Künstler wurden mehrheitlich von den Originalstöcken gedruckt, jeder Band enthält zudem ein originalgrafisches Blatt. Die Gestaltung der in hochwertiges Leinen gebundenen Kleinode lag in den Händen hervorragender Buchgestalter, die erlesene Typografie wurden im Bleisatz und Offset realisiert.
Bei Froelich und Kaufmann werden viele Titel dieser Reihe und auch andere Editionen aus dem Leipziger Verlagshaus unserer Mitglieder Michael und Elmar Faber jetzt zu Sonderpreisen angeboten, siehe hier.

Mittwoch, 17. August 2011

Glückwunsch zum 50sten

Michael Faber, Foto © Gaby Waldek




Wir gratulieren unserem Mitglied und von 1994 bis 1996 Vorsitzenden der Pirckheimer-Gesellschaft, dem Verleger und Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig Michael Faber recht herzlich zum 50sten Geburtstag!

1 Kommentar:

Ganz herzlichen Dank, liebe Pirckheimer. Mit 50 wird man ja nicht von seinen Leidenschaften lassen, ganz das Gegenteil ist der Fall: Man hat zu beobachten, daß sie von Jahr zu Jahr wachsen. Was auch ein bißchen gefährlich ist.
Beste Grüße.
Michael Faber

Donnerstag, 7. Januar 2010

Land der Ideen

Der è Verkag Faber & Faber, Leipzig wurde gemeinsam mit 16 weiteren Projekten aus Sachsen beim bundesweiten Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" für seine Publikationsreihe "Die DDR-Bibliothek" von der Deutschen Bank und der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" als "Ausgewählter Ort 2010" ausgezeichnet.
"Die DDR-Bibliothek" präsentiert in bibliophil ansprechender Form bedeutende literarische Texte von DDR-Autoren. Sie umfasst derzeit 24 Bände.

Donnerstag, 23. April 2009

neuer Kulturbürgermeister in Leipzig

Michael Faber, Foto © Gaby WaldekDer Verleger Michael Faber, Mitglied und zeitweise Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft, wird zum 1. Juni 2009 neuer Kulturdezernent in Leipzig. Der Stadtrat wählte den 47jährigen parteilosen, von der SPD unterstützten Kandidaten der Linken am 22. April 2009 für die nächsten sieben Jahre zum Nachfolger von Georg Girardet und beendete mit dieser Wahl einen mehrmonatigen Streit um die Nachfolge des FDP-Politikers, der nach fast 18 Jahren an der Spitze der Leipziger Kultur in den Ruhestand geht.

Unser Mitglied und Inhaber des gleichnamigen Leipziger Literatursalons Dieter Bührnheim kommentiert diese Wahl auf è boersenbaltt.net :

"Endlich Ruhe in der Kulturlandschaft Die Possenspiele der letzten Zeit haben nun ein Ende. Michael Faber wird mit Fortüne und Geschick die Leipziger auf einen neuen, sicherlich nicht immer einfachen Weg führen. Er ist jung genug, die Meinungsstreiter zu sachlichen Gesprächen zu bewegen und die Kulturszene Leipzig in ein neues Fahrwasser zu lenken. Viel Glück und auch Freunde an der Arbeit."