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Mittwoch, 3. Juni 2026

Towel Day in Leipzig

Es ist der Deutschen Nationalbibliothek gelungen, den „Towel Day“ zu sich an den Deutschen Platz zu locken. Der Anlass: der 25. Todestag von Douglas Adams, Autor der Popkultur-Ikone „Per Anhalter durch die Galaxis“, die Generationen von Lesern prägte – und im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek mit über 100 Einträgen vertreten ist.
Grafik: Leipziger WissensSpuren
Douglas Adams war weit mehr als ein Science-Fiction-Autor; er war ein Meister des absurden Humors und ein scharfsinniger Beobachter des modernen Wahnsinns und ein Verehrer des Handtuchs… Zu Ehren des Mannes, der uns lehrte, dass die Antwort auf alles 42 lautet, haben wir gemeinsam mit den WissensSpuren der Universität Leipzig und der Inspirata unter dem Titel „Don’t Panic!“ ein „kosmisches Spektakel“ auf die Beine gestellt, das eine ungewöhnlich Neuentdeckung von Adams Werk ermöglichte: u.a. mit kniffligen Quizrunden, Improtheater, Lesungen, einem Raumschiffbauwettbewerb und einem vogonischen Prosaworkshop (Vorsicht: Lyrik auf eigene Gefahr!) – dazu sphärische Klänge, die das Publikum direkt in andere Galaxien entführten.

(Stephanie Jacobs)

Donnerstag, 12. März 2026

Waffe Buchumschlag


Eine Schau des DBSM in Kooperation mit dem Wiener Photoinstitut BONARTES, eröffnet im Vorfeld der Leipziger Buchmesse: In der neuen Kabinettausstellung „Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren“ fragt das Deutsches Buch- und Schriftmuseum, inwiefern gerade in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskurse und ideologische Kämpfe ausgefochten werden - inwieweit der Buchumschlag also zur Waffe wird.

Und dann erwartet das Publikum der Leipzoger Buchmesse ein prallvolles Programm, darunter: Medien – Demokratie – Geschichte, Klimabuchmesse, Revolution im Leseland sowie „Am eigenen Leib“ mit eindrücklichen Zeitzeugenberichten aus der Ukraine.

(Stephanie Jacobs)

Deutsche Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Dienstag, 29. Juli 2025

Vermittler in den Underground

Leib- und Magengedichte von Rotraut Susanne Berner. Foto: DNB / Christine Hartmann
Mit der Comic-Sammlung von Armin Abmeier (1940 – 2012) kann eine museale Herkunftsgeschichte gewürdigt werden, die für das Deutsche Buch- und Schriftmuseum ein Glücksfall ist. Der Erwerbung von 2021 reiht sich einerseits in die Serie umfangreicher Bestandszuwächse ein, die nur dank der Leidenschaft und Expertise eines einzelnen Sammlers zustande kommen konnten. Denn kaum eine Gedächtnisinstitution kann es sich leisten, über viele Jahrzehnte lang in der Welt nach einer ganz bestimmten Objektgattung zu suchen. Andererseits schließt die Sammlung von US-amerikanischen Undergroundcomics ein Desiderat im Bestand des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, das zwar bereits vor vielen Jahren identifiziert, aber lange nicht geschlossen werden konnte, da im Bereich der frühen Künstlercomics nur selten größere Konvolute auf den Markt kommen. Kurz: ein doppelt „unbezahlbarer“ Zuwachs.

(Stephanie Jacobs, Artikel lesen)

Freitag, 11. Juli 2025

Buchtüten aus aller Welt

Seit Ende 2020 nennt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum eine Sammlung von annähernd 3.000 Buchtüten sein eigen, die der Leipziger Verleger und Buchhistoriker Mark Lehmstedt über mehr als zwei Jahrzehnte auf seinen Reisen durch die Buchhandlungen und Messen in Deutschland, Europa und auch darüber hinaus zusammengetragen hat. Was sich „ursprünglich durch simples Nicht-Wegwerfen“ angehäuft hatte, bekommt mit den Jahren eine Systematik, die ersichtlich macht, was die Buchtüte kulturhistorisch ausmacht. Nachdem Lehmstedt bereits kistenweise Buchtüten aufgehäuft hatte, bat er im Herbst 2020 durch ein Rundschreiben an etwa 500 Verlage und 1.500 Buchhandlungen im deutschen Sprachraum und durch einen Appell in der Zeitschrift ‚Aus dem Antiquariat‘ um breite Unterstützung. Daraufhin strömte eine Flut von Tüten in das Leipziger Verlagsbüro. Die vielgestaltigen, auch international zusammengetragenen Ephemera sind ein Beispiel, wie sehr Museum und Archive von privater Sammelleidenschaft profitieren. Das gilt ganz besonders im Kontext historischer Verbrauchsmaterialien wie der Tüte, die die Zeitläufte selten überdauern.
Buchtüten aus der Sammlung, Fotos: Mark Lehmstedt & DNB/Christine Hartmann
Als Verpackungs- und Transportmedium für das Buch ist die Buchtüte ein Zeugnis der Buchhandelsgeschichte. Sie ergänzt den unikalen Bestand des Museums an buchhandelsgeschichtlichen Archivalien und Dokumenten als eines der Alleinstellungsmerkmale des Museums. Der Handel mit gedruckten Büchern hat spätestens mit dem Aufkommen von Messekatalogen im 16. Jahrhundert immer auch nach Möglichkeiten gesucht, für das Buch zu werben. Ob sachlich, selbstbewusst oder knallbunt: Der für das Lesen werbende Aufdruck der Buchtüte spiegelt nicht nur Anspruch und Realität, sondern auch Erfolge und Krisen des Buchhandels. Als Barometer der Buchbranche sind sie wichtige Zeitzeugen, gesammelt wurde das Wegwerfprodukt Buchtüte bislang aber nirgends. Sowohl in der begrenzten Lebensdauer als auch der fehlenden Aufmerksamkeit des Sammlermarktes ist die Buchtüte verwandt mit vielen anderen Beständen der Buchhandelsgeschichte, die in den Depots des Deutschen Buch- und Schriftmuseums lagern und als historische Verbrauchsmaterialien retrospektiv nobilitiert werden. Nach Jahrzehnten, Jahrhunderten haben viele von diesen Beständen in ihrer Seltenheit unikalen Wert, zum Beispiel die umfangreiche Sammlung von Messkatalogen. Als Verbrauchsmaterial produziert, kommt der Buchtüte erst mit zeitlicher Distanz der Status von Kulturgut zu, dem allgemeingültige Aussagen über historische Entwicklungen zugetraut werden. Dabei ist die Buchtüte nicht nur für die Buchhandelsgeschichte interessant, vielmehr steht ihre Geschichte an der Kreuzung ganz unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen: Neben der Alltags- und Wirtschaftsgeschichte sind es die Industriegeschichte oder die Design- und Konsumgeschichte. ...

(Stephanie Jacobs und Benjamin Sasse, kompletten Artikel hier lesen)

Montag, 5. Mai 2025

Zwischen Zeilen und Zeiten. Buchhandel und Verlage 1825–2025

In 216 Episoden werfen 69 Autoren aus der Wirtschafts- und Kulturgeschichte, aus Literatur- und Medienwissenschaften, Bibliotheksgeschichte, Zukunftsforschung, Buchwissenschaft und Designgeschichte – um nur die wichtigsten Wissenschaftsgebiete dieses interdisziplinären Kompendiums zu nennen – einen Blick nicht nur auf die großen Meilensteine der Buchhandelsgeschichte, sondern vor allem auch auf die versteckten Episoden und noch nie erzählten Ränke, auf kleine Kriminalgeschichten und verheerende politische Irrwege.
Viele Essays bewegen sich durchaus abseits der offiziellen Historiographie des Branchenverbands, der in diesem Jahr sein 200jähriges Bestehen feiert..
Unter den Autor auch Mitarbeiter der Deutschen National Bibliothek: Johannes Neuer, Linus Hartmann-Enke, Katrin Heuer, Helene Schlicht, Julia Rinck, Carola Staniek, Sylvia Asmus und Ruprecht Langer.
Die aufwändige Bildredaktion für den Band hatte im Wesentlichen Fanni Fröhlich in der Hand.

Zwischen Zeilen und Zeiten. Buchhandel und Verlage 1825-2025
Hrsg.: Christine Haug und Stephanie Jacobs
Göttingen: Wallstein Verlag, 2025
568 Seiten, zahlr. Abb., Klappenbroschur, Farbschnitt, 17 x 21,5 cm
ISBN 978-3-8353-5847-8
28 Euro

Mittwoch, 8. Januar 2025

... von mir aus

einen – trotz allem – zuversichtlichen Sprung ins neue Jahr wünscht das Deutsche Buch- und Schriftmuseum!

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum zeigt in einer Foyerausstellung „... von mir aus“ – papan an papan. Ein Leben in Postkarten.

Manfred von Papen – alias papan – lässt uns, nachdem er Jahrzehnte für ein Massenpublikum gezeichnet hat, einen persönlichen Blick in sein Leben als Cartoonist werfen: mit an sich selbst adressierten und gezeichneten Postkarten. Eine augenzwinkernde Ode an das Leben, ein Prost auf das neue Jahr und ein mal ironischer, mal gesellschaftskritischer Blick auf unsere merkwürdige Welt.

(Dr. Stephanie Jacobs)

Eröffnung: 12. Januar 2025, 11 Uhr, zur Matinee spricht papan mit seinem Cartoon-Kollegen BECK

Deutsche Nationalbibliothek
DBSM
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Sonntag, 17. März 2024

AugenRausch

Gestern startete mit „AugenRausch“ ein neuer Podcast des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek.

Thema des Podcasts ist das Bild als Wissensressource. Ob Comic, Manga oder Bildgeschichten, ob Illustrationen, Infografiken oder Icons – die Welt ist voller bildbasiertem Wissen.
Key Visual des Podcasts mit einer Ill. von Henning Wagenbreth
Bereits seit Beginn der Mediengeschichte ist das Bild als Wissensspeicher relevant, etwa als Höhlenmalerei, als Gedächtniskette oder Hieroglyphenschrift. Heutige Bilderwelten sind omnipräsent, sei es im Buch, auf Plakaten, als Emoji oder Icon, im Film, in Apps oder im Netz. Der Podcast „AugenRausch“ zeigt einen Ausschnitt aus dieser Bilderwelt, indem er dem Reichtum aktueller Comic- und Illustrationskunst eine Bühne bietet – und Entdeckerfreude schürt.
Die erste Folge erscheint im Vorfeld der Leipziger Buchmesse und stellt mit Armin Abmeier und Rotraut Susanne Berner zwei der bekanntesten Vertreter der Comic- und Illustratorenszene in Deutschland vor. Die zweite Folge erscheint zum 80. Geburtstag des Leipziger Zeichners Egbert Herfurth am 5. April 2024.

Aber nicht nur der Podcast „AugenRausch“ widmet sich dem Bild als Wissensressource – auch vor Ort im Deutschen Buch- und Schriftmuseum kann man derzeit in die Welt der Comics eintauchen. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse und im Rahmen des wunderbaren Gastlandkonzeptes der Messe öffnet am Abend des 19. März 2024 die Ausstellung „Schön mich kennenzulernen.“ ihre Tore. Ausstellung und Podcast zusammen markieren eine Neuausrichtung der Sammlungspolitik des Deutschen Buch- und Schriftmuseums: Das Bild wird künftig ein zentrales Thema sein – sowohl im Zusammenhang mit Erwerbungen als auch mit Ausstellungen und Veranstaltungen.

(Stephanie Jacobs)

Dienstag, 26. September 2023

111 Jahre DNB

Am 3. Oktober feiert die Deutsche Nationalbibliothek ihren 111. Geburtstag und überrascht alle Neugierigen mit einem Extra-Geburtstagsprogramm in Leipzig: eine Schnitzeljagd vor Ort durch das große Haus am Deutschen Platz – sowohl analog mit Papier und Stift als auch digital mit einem Actionbound. Kommen Sie vorbei, feiern und rätseln Sie mit.
Ziffern 11 und 1 der goldenen Uhr an der Fassade der DNB, Foto: Uwe Müller
Auf einer Reise durch den größten Wissensspeicher unseres Landes lernen Sie das aktive Gedächtnis der Nation von innen kennen. Die interaktive Erkundungstour führt nicht nur in die öffentlich zugänglichen Bereiche unserer Bibliothek, es gibt auch Rätsel, die nur hinter den Kulissen gelöst werden können. Auf der Thementour erwarten Sie interessante Fotoaufgaben, Zeichenaufträge und ein Wissensquiz. Zum Schluss warten kleine Gewinne und ein individuelles Reisetagebuch durch 111 Jahre Wissen.
An diesem Tag bietet sich zugleich die Gelegenheit für einen allerletzten Blick in zwei der historischen Lesesäle der Deutschen Nationalbibliothek, die ab Anfang Oktober 2023 bis Mitte 2024 saniert werden. Auch mit dabei: die Sendung mit der Maus, deren Türöffnertag das Deutsche Buch- und Schriftmuseum jedes Jahr am 3. Oktober nutzt, um die Geschichten rund um die Deutsche Nationalbibliothek auch Kindern und Jugendlichen nahezubringen.

(Stephanie Jacobs)

3. Oktober 2023

Deutsche Nationalbibliothek
Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Museumsfoyer
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Freitag, 24. Februar 2023

Diversität im Kinderbuch

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum lädt zu einer Veranstaltung über „Diversität im Kinderbuch“ ein.
Titel © Gerstenberg Verlag | Bohem Verlag | Insel Verlag | Hawandel Verlag | Sauerländer Verlag | Edition Assemblage | Reprodukt | Beltz Verlagsgruppe
Monika Osberghaus, Chefin des Klett Kinderbuch Verlags, ist zu Gast in der Reihe DBSM:meet und erzählt im Gespräch mit Stephanie Jacobs, Leiterin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, von den Herausforderungen beim Publizieren von Kinderbüchern.
Im Gepäck hat sie nicht nur viele Geschichten und Anekdoten aus dem Verlagsleben, sondern auch Bücher, die Stein des Anstoßes für Debatten und Nachdenken sind. Mit markanten Titeln zu Körperbewusstsein, Diversität, Flucht und Klimawandel verbinden die Bücher des Verlages eine große Portion Aktualität und Realität mit Unterhaltung und spiegeln zugleich die komplexe Alltagsrealität, mit der Kinder heute konfrontiert sind. Die Rezeptionsgeschichte der Bücher zeigt zugleich, wie gut Kinder thematische Zuspitzungen verkraften, manche Erwachsene sich damit aber schwertun.

1. März 2023, 18 Uhr

Deutsche Buch- und Schriftmuseum
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Montag, 8. August 2022

Tiefenbohrung. Eine andere Provenienzgeschichte

Eine zur Frankfurter Buchmesse erscheinende Publikation mit dem Titel „Tiefenbohrung. Eine andere Provenienzgeschichte“ wird die Geschichte des Deutschen Buch- und Schriftmuseums aus der Perspektive der Herkunft des musealen Kulturguts behandeln.

Hier ein Auszug* zur Bartsch-Sammlung der Deutschen Nationalbibliothek:

»Die papierhistorische Sammlung des österreichischen Finanzbeamten Franz Bartsch (1836–1910) ist nicht nur eine der weltweit bedeutendsten Buntpapiersammlungen, sondern auch besonders interessant hinsichtlich der unterschiedlichen Provenienzen ihrer Objekte. Neben Buntpapieren, d.h. nach der Herstellung als handgeschöpfte oder maschinell gefertigte Bogen in verschiedensten Techniken als Flächendekor veredelte Papiere, umfasst die Kollektion auch zahlreiche Papiermuster und Ephemera europäischer oder japanischer Herkunft.
Den Grundstock seiner Sammlung – vom japanischen Papiermuster bis zum europäischen Künstlerpapier – bilden die auf der Wiener Weltausstellung 1873 präsentierten asiatischen Papiermuster. […] Franz Bartsch gelingt es, „einen erheblichen Teil der ausgestellten japanischen und chinesischen Papiere für seine Sammlung zu erwerben“. Neben Mustern japanischer Washi-Papiere sind vor allem Chiyogami, in verschiedenen Techniken veredelte Buntpapiere, sowie zahlreiche Anwendungsformen vom handgeschöpften Toilettenpapier über Papeteriewaren bis hin zu Papierkleidung vertreten.

Japanisches Buntpapier, um 1909. Foto: DNB
Im ausgehenden 19. Jahrhundert wendet sich Franz Bartsch als Sammler auch europäischen Papieren zu, künstlerische Buntpapiere seiner Zeitgenossen werden sein Hauptsammelgebiet. Er trägt über 1.000 Blätter von etablierten Künstlern (u.a. Kolo Moser, Josef Hoffmann oder Otto Eckmann), von Buchbindern (Hugo Ochmann), aber auch von Gestalterinnen (u.a. Lilli Behrens, Elsa Gallwitz oder Helene Dolmetsch) zusammen. Neben österreichischen und deutschen Kunsthandwerkern finden sich auch zahlreiche Gestalter aus anderen europäischen Ländern in seiner Kollektion. […]
Auf den Blättern dokumentiert Franz Bartsch diese Provenienzen äußerst genau: Er vermerkt handschriftlich Angaben zur Herkunft, das Eingangsjahr, bisweilen auch Preisangaben und kennzeichnet die Papiere mit seinem Eigentums- bzw. Sammlungsstempel. Begleitet werden diese Angaben durch einen umfangreichen Zettelkatalog mit Querverweisen zu Gestaltern, Werkstätten und Verlagen – Beispiel einer sorgfältigen und umfassenden Sammlungsdokumentation par excellence.
Notizen von Franz Bartsch auf Objekt-Rückseiten. Foto: DNB / Christine Hartmann
Franz Bartsch verstirbt am 26. November 1910 und vermacht „testamentarisch seine mehrere tausend Objekte umfassende Sammlung dem Deutschen Buchgewerbeverein Leipzig“. Da die Bestände der umfangreichen Buntpapiersammlung im Keller des Buchgewerbehauses aufbewahrt wurden, überstehen sie den Zweiten Weltkrieg, während ein Großteil der übrigen Sammlungen zerstört wird.«
* Gegendertes wurde korrigiert

Ernst, Wolfgang / Jacobs, Stephanie / Lupfer, Gilbert / Savoy, Bénédicte / Schaffner, Ingrid / Köchlin / Joana Katte, Torsten: Tiefenbohrung, Provenienzgeschichten aus dem DBSM der DNB, Leipzig
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern/Berlin, Oktober 2022
416 Seiten, 183 Fotografien, 20 x 16 cm
ISBN 978-3-7757-5249-7, ca. 26 €