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Donnerstag, 23. Juli 2026

Dienstag, 16. Juni 2026

Herzlichen Glückwunsch zum 88.

Freunde des Buches und der Druckgraphik kennen den heutigen Jubilar Jürgen Wilke nicht nur als letzten Drucker von Conrad Felixmüller, sondern auch als langjähriges aktives Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft und des Berliner Bibliophilen Abend und von vielen Vorträgen zu seiner Leidenschaft und von Ausstellungen seiner Sammlung.
Jürgen Wilke, in der Ausstellung „Gerhard Goßmann“ anlässlich der Jahresexkursion des Berliner Bibliophilen Abend 2024
Dafür ist ihm zu danken! Herzlichen Glückwunsch zum heutigen Geburtstag!

Montag, 23. März 2026

32. Leipziger Antiquariatsmesse - Eröffnungstag

Bilder vom Eröffnungstag der Leipziger Antiquariatsmesse (19. März 2026), die von abooks.de (Marianne Fleischer-Bartsch) in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse veranstaltet wurde.
Album aufrufen durch Klick auf die Abb.
Neben den Messe-Szenen ein Blick auf das Beiprogramm des ersten Tages in der Leseecke der Antiquariatsmesse: Daria Razumovych erinnert an Klaus Willbrand, Jürgen Wilke vom Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft spricht über seine Zusammenarbeit mit dem Künstler Conrad Felixmüller.

(Ursula Saile-Haedicke)

Freitag, 20. März 2026

Gestern auf der Leipziger Buchmesse

Gestern berichtete der Drucker von Conrad Felixmüller, Hans-Jürgen Wilke, auf der 32. Antiquariatsmesse in Leipzig über seine Zusammenarbeit mit dem Künstler in den 1970er Jahren und darüber, wie das heutige Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft seinerzeit dadurch zum Sammeln angeregt wurde.
Ursula Saile-Haedicke vom Versandantiquariat Tills Bücherwege in Braunschweig war dabei und fotografierte.
Jürgen Wilke bei seinem Vortrag, Fotos © Ursula Saile-Haedicke

Montag, 9. März 2026

Lesungen auf der Leipziger Antiquariatsmesse

In der Leseecke der 32. Antiquariatsmesse in Leipzig berichtet der Drucker von Conrad Felixmüller, Hans-Jürgen Wilke, am Donnerstag über seine Zusammenarbeit mit dem Künstler in den 1970er Jahren und darüber, wie  das heutige Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft seinerzeit dadurch zum Sammeln angeregt wurde.
Ausstellung aus der Sammlung Wilke zum 125. Geburtstag von Conrad Felixmüller in der Berlinische Galerie 
Und am Sonnabend liest der ehemalige langjährige Aussteller der Leipziger Antiguariatsmesse Wolfgang Neubert aus seinem Boch "50 Jahre unterwegs mit Büchern. Erinnerungen eines Antiquars und Sammlers.".
Diese Erinnerungen wurden von der Pirckheimer-Gesellschaft 2025 als Jahresgabe in 750 Exemplaren herausgegeben, darunter 60 Exemplare als nummerierte Vorzugsausgab mit einem handkolorierten Acrylstich von Egbert Herfurth. 

Vortrag Jürgen Wilke: 19. März 2026, 16 Uhr
Lesung Wolfgang Neubert: 21. März 2026, 15 Uhr

Leipziger Antiquariatsmesse: 19. - 22. März 2026

Sonntag, 7. Dezember 2025

Ausstellung „Horst Dieter Gölzenleuchter“ in Magdeburg eröffnet

Sigrid Wege eröffnete im Literaturhaus Magdeburg die Ausstellung des Vereins der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburger Pirckheimer „Worte und Bilder“ mit Werken von Horst Dieter Gölzenleuchter. Es ist für den aus Bochum angereisten Künstler die erste Ausstellung in Magdeburg und damit für die Mehrzahl der rund 40 anwesenden Kunstfreunde auch die erste Begegnung mit dem 81-jährigen Graphiker, Maler, Bildhauer, Drucker, Fotograf, Schriftsteller, Dichter, Büchermacher und Verleger und sein Werk war.

Die Ausstellung kann nur einen Ausschnitt aus seinem Œuvre zeigen, dafür gelingt es ihr, diesen Ausschnitt so breit zu fächern, dass die Besucher einen fundierten Eindruck des Gesamtwerkes bekommen, von den Anfängen seines künstlerischen Schaffens der von ihm 1968 gegründeten „Proletenpresse“ über die „Edition Wort und Bild“, die er 1979 ins Leben gerufen hat, bis hin zu aktuellen Werken.
v.l.n.r,: Jürgen Wilke,Dr. Gerd Gruber, Sigrid Wege, Horst Dieter Gölzenleuchter, Foto © Ralf Wege
Einen fundierten Einblick in das Schaffen des Künstlers vermittelte Dr. Gerd Gruber in einem einführenden Vortrag, den eine 50-jährige Freundschaft mit dem Künstler verbindet. Dabei beleuchtete er nicht nur die künstlerischen Aspekte des Schaffens von Gölzenleuchter, sondern auch dessen politisches Engagement. Er habe zwar 1975 den Radierzyklus „Der Künstler in der Gesellschaft“, darunter das Blatt „Der Künstler im Elfenbeinturm“, geschaffen, so Gruber, aber „nein, ein solcher Künstler wollte Gölzenleuchter niemals sein. Er will wirken in der Zeit, so wie es die Kollwitz, eines seiner großen Vorbilder, einmal sagte.“ Er ging mit seiner politischen und künstlerischen Sichtweise nicht nur mittels eigener Ausstellungen in die Öffentlichkeit, sondern war auch Mitorganisator zentraler Ausstellungen, wie solchen in Erinnerung an Carl von Ossietzky, über die Bücherverbrennung der Nazis, zum Bergbau im Spiegel der Bildenden Kunst und „Vom Schmerz der Geschichte“, eine Ausstellung gegen Nationalismus und Rassismus. Darüber hinaus zeigen einige der Holzschnitte in der Ausstellung auch die Verantwortung für die Umwelt, wie sie Gölzenleuchter empfindet.

(komplette Information hier lesen)

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Berliner Bibliophiler Adventsabend

Abel Doering und Maria Bogdanovich
Heute kam der Berliner Bibliophilen Abend traditionell bei Susanne Rothe und seinem Mitglied Ulrich Goerdten zur Adventsveranstaltung zusammen, um sich über die beglückendsten Momente im Sammlerleben 2025 auszutauschen.
Bernd Illigner und Bernd Friedrich
Das waren z.B. für Jürgen Wilke die Zeitschrift „Der Mensch“ mit Original-Holzschnitten von Conrad Felixmüller, „Rilke zeichnet“ aus der Anderen Bibliothek und ein bemerkenswerter Flohmarktfund für Ulrich Goerdten, bei Abel Doering die Rohbögen eines nicht komplett erschienenen Pressendrucks von Brechts „Tao-te-king“, für Wilhelm Lehberger die Kassette „Typoeten“ der Officina Ludi oder seltene „Raubdrucke“ aus dem 18. Jahrhundert, die Fritz Jüttner in seine Sammlung einreihen konnte.
Manfred Funke, Fritz Jüttner, Irmtraud Jüttner, Detlef Porth
vorn: Bernd Illigner, stehend: Ulrich Goerdten
Neben der Jahresgabe 2025 des BBA erhielten die Teilnehmer des Abends auch ein PF von Bernd Friedrich.
Bernd Friedrich, Maria Bogdanovich, Dr. Fouquet-Plümacher, Günter Reichl, Wilhelm Lehberger, Jürgen Wilke

Samstag, 4. Januar 2025

Mit dem Auge und dem Herzen

Im Rahmen der Ausstellung in Cottbus „Mit dem Auge und dem Herzen. Conrad Felixmüller“ aus der Sammlung des Pirckheimers Hans-Jürgen Wilke, lädt das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst zum Vortrag "Zum Drucken mit Conrad Felixmüller" ein.
Jürgen Wilke (3. v. lks.) Mit Pirckheimern im BMLK
Hans-Jürgen Wilke ist der letzte Drucker Conrad Felixmüllers (1897–1977) und wird an dem Tag im Gespräch mit Caroline Kühne von seiner Zusammenarbeit mit dem großen Künstler der Moderne, der ein Meister des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit war, berichten.
Die Ausstellung legt den Fokus auf Felixmüllers grafisches Werk aus der Sammlung Wilkes; die Sammlung umfasst sowohl druckgrafische Blätter aus allen Schaffensdekaden als auch originale Druckstöcke und Ausgaben linker Zeitschriften, die Felixmüller über mehrere Jahre mit Bildbeiträgen versorgte.

Ausstellung: 9. November 2024 - 2. Februar 2025
Vortrag: 5. Januar 2025, 14.30 Uhr
Matinee-Führung: 28. Januar 2025, 11 Uhr

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
Cottbus, Am Amtsteich 15

Freitag, 11. Oktober 2024

Mit dem Auge und dem Herzen

Jürgen Wilke (3. v. lks.) Mit Pirckheimern im BMLK
Eine Einzelausstellung im Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst legt den Fokus auf Conrad Felixmüllers grafisches Werk aus der Sammlung des Pirckheimers Hans-Jürgen Wilke, dem letzten Drucker des Künstlers. Diese Sammlung umfasst sowohl druckgrafische Blätter aus allen Schaffensdekaden als auch originale Druckstöcke und Ausgaben linker Zeitschriften, die Felixmüller über mehrere Jahre mit Bildbeiträgen versorgte.
Die gezeigten Werke regen unter anderem zur Diskussion über die Entwicklung seiner bildnerischen Sprache in der Druckgrafik an und hinterfragen, inwiefern seine Darstellungen des Menschen und der Gesellschaft einer Tendenz zur Stereotypisierung unterliegen. Den Bogen in die Gegenwart spannen sieben Grafiken des Künstlers Benjamin Badock (geb. 1974 Karl-Marx-Stadt/heute Chemnitz), die die Konstruiertheit von bildhaften Klischees auf humorvolle Weise offenlegt.

Vernissage: 8. November 2024, 19 Uhr
Ausstellung: 9. November 2024 - 19.01.2025

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
Cottbus, Am Amtsteich 15

Sonntag, 7. Juli 2024

Jahresexkursion des Berliner Bibliophilen Abend

Atelier von Manfred Neumann
Den Berliner Bibliophilen Abend führte gestern seine Jahresexkursion nach Frankfurt (Oder) zu einem Atelierbesuch bei Manfred Neumann und, nach einem gemeinsamen Mittagessen, zu einer Vernissage in die Spectrum Galerie Kunigam, in der Ralf Parkner ausgewählte Stücke seiner Sammlung Gerhard Goßmann vorstellt.
gemeinsames Mittagessen im Diebels life
Sowohl der Atelierbesuch bei Manfred Neumann, von dem die Kunstwissenschaftlerin Monika Tschirner  sagt, dass er "in seiner künstlerischen Arbeit ... zwischen  Abbild und Abstraktion (pendelt)", als auch in der Ausstellung Gerhard Goßmann" erlebten die Teilnehmer, darunter Manfred Funke, Ulrich Goerdten, Ninon Suckow und Jürgen Wilke, ein Stück Kunstgeschichte der DDR zwischen den letzten Tagen des deutschen Faschismus und den ersten Jahren des wiedervereinigten Deutschland.
Jürgen Wilke, der Drucker von Conrad Felixmüller beim Betrachten der Arbeiten von Gerhard Goßmann
Der BBA dankt dem Pirckheimer Ralf Parkner für die Anregung zum Atelierbesuch und die Organisation der Exkursion, sowie für den dezidierten Einblick in seine Sammlung.

Sonntag, 10. September 2023

Bücherlust Berlin, Tag 2

Die zweite Bücherlust Berlin ist zu Ende gegangen, für die Pirckheimer-Gesellschaft erfolgreich Dank des Einsatzes von Gerhard Rechlin, Jürgen Wilke, Ninon Suckow, Abel Doering und Till Schröder. Der Berliner Bibliophilen Abend gewann neue Freunde.
Jürgen Wilke und Gerhard Rechlin
Elvira Tasbach
Doreen Langguth, dahinter Michael Banzhaf und Volker Riepenhausen
Jürgen Wilke am Stand von Volker Riepenhausen
die Pirckheimer Gerhard Rechlin, Ninon Suckow und Michael Solder
Sebastian Eichenberg, 2. Vors. der Gesellschaft der Bibliophilen

Sonntag, 16. Juli 2023

Prometheus & Co

Rund 20 Mitglieder der Pirckheimer-Regionalgruppe Berlin-Brandenburg folgten dem Ruf des Kurators Ulrich Röthke, am 15. Juli die Ausstellung "Prometheus & Co" im Dieselkraftwerk Cottbus zu besuchen. Es ist eine von drei Ausstellungen zu grafischen Mappenwerken aus der DDR, eine weiter gibt es in Eisenhüttenstadt unter dem Thema "Revolutionen" und in Frankfurt (Oder) unter der Überschrift "Zwischen Arkadien und Wohngebiet".
im Foyer des ehem. Dieselkraftwerkes
Ulrich Röthke war zwar leider verhindert, wurde in der Führung aber sehr gut durch eine junge Mitarbeiterin vertreten. Als erstes stellte Frau Kühne das Depot des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst (BLMK) vor, welches erst vor Kurzem aus den zu eng gewordenen und konservatorisch ungünstigen Räumlichkeiten eines Teppich-Ladens am Markt in das ehemalige Dieselkraftwerk Cottbus umgezogen ist. Die Bestände des Museums bestehen zum größten Teil aus Druckgraphik aus dem Zeitraum der DDR, enthalten zu 15 Prozent aber auch Werke zeitgenössischer deutscher Künstler, weiter 10 Prozent stammen von weiteren Künstlern, z.B. aus Osteuropa oder den USA. Neben den vorgestellten Mappenwerken findet sich im Bestand neben Malerei, vor allem aus dem Dresdener Raum, unterschiedlichste künstlerische Ausdrucksformen bis hin zur Plakatkunst. Für die Exkursionsteilnehmer war insbesondere die vielfach unbekannte Faltkunst interessant, eine von DDR-Künstlern gern genutzte Technik, bei der Faltrollos als Malgrund verwendet wurden. 
im Depot, die vorgestellte Faltmalerei wurde verpixelt, um Urheberrechte zu wahren
Nach der Ergründung des Depots hatten die Pirckheimer die Möglichkeit zur Besichtigung seltener Blätter von Illustratoren und die Besichtigung von Künstlerbüchern aus dem Bestand des BLMK, ergänzt durch regem Wissensaustausch mit den Pirckheimern zu  den vorgestellten Werken, nicht verwunderlich, wenn z.B. die Blätter von Conrad Felixmüller seinem langjährigen Drucker, dem Pirckheimer Jürgen Wilke, vorgestellt werden.
Präsentation von Originalen der Buchillustration
Der Besuch der Ausstellung "Prometheus und Co", in der u.a. Arbeiten von Karl-Georg Hirsch und Josef Hegenbarth zu Bertolt Brecht oder auch von Carlfriedrich Claus und Núria Quevedo zu Christa Wolf zu sehen sind, erfolgte dann individuell durch die Exkursionsteilnehmer.
in der Ausstellunng, Fotos © ad
In der Ausstellung waren weiterhin Werke zu sehen von u.a. Manfred Butzmann, Hubertus Giebe, Constanze Göbel, Dieter Goltzsche, Günter Grass, Ulrich Hachulla, Angela Hampel, Horst Hussel, Wolfgang Mattheuer, Michael Morgner, Rolf Münzner, Sigrid Noack, Manfred Paul, A.R. Penck, Christine Perthen, Max Schwimmer, Willi Sitte, Volker Stelzmann und Werner Tübke.
Illustrationen von Núria Quevedo zu Christa Wolf, Kassandra

Freitag, 6. Januar 2023

Programm 2023 der Berlin-Brandenburger Pirckheimer

Trotz Corona konnten im vergangenen Jahr, bis auf einen Abend zur Einbandsammlung, alle geplanten Veranstaltungen der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft stattfinden, die Planung für 2023 gestaltete sich dennoch schwierig. So wurde zum gewohnten Termin am Pirckheimer-Abend im Dezember nur ein vorläufiges Jahresprogramm 2023 bekanntgegeben.
Jetzt konnten Ninon Suckow und Jürgen Wilke das endgültige Programm vorlegen. Es ist durch Klick auf die Abbildung aufzurufen.
Wer seine E-Mail-Adresse hinterlegt hat, erhielt es auf diesem Weg, parallel dazu erhalten es alle Mitglieder in BB in gedruckter Form.
Übrigens: Gäste sind immer herzlich willkommen!

Samstag, 19. November 2022

Conrad Felixmüller in der Sammlung Wilke

Zum 125. Geburtstag von Conrad Felixmüller (1897–1977) präsentierte die Berlinische Galerie von Mai bis September 2022 in einem Raum der Dauerausstellung 37 grafische Arbeiten und Archivmaterial aus der Sammlung Wilke.
Hans-Jürgen Wilke war der letzte Drucker Felixmüllers und hat mit ihm von 1970 bis zu dessen Tod 1977 zusammengearbeitet. Wilkes umfangreiche Sammlung an Druckgrafiken zeigt das vielseitige Werk Felixmüllers, der zwei Weltkriege und unterschiedliche politische Systeme miterlebt hat. Im Zentrum seiner Darstellungen stand immer der Mensch. Ergänzt werden die Leihgaben durch ein Aquarell und ein Gemälde aus der Sammlung der Berlinischen Galerie.

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124 – 128, 10969 Berlin

Donnerstag, 10. November 2022

Pirckheimer-Abend in der ZLB

Da im Moment die Pirckheimer Homepage nicht zur Verfügung steht, erinnere ich an unseren nächsten Pirckheimer-Abend am 17. November im Kleinen Säulensaal der Stadtbibliothek Berlin in der Breiten Straße.
Dr. Joachim Möller spricht über Illustrationen zu Defoes Robinson Crusoe und wird natürlich auch entsprechende Abbildungen dazu zeigen.
Beginn ist wie gewohnt um 19 Uhr. Hans Jürgen Wilke wird den Abend leiten.
(Ninon Suckow)
Umschl. und Ill.: Gerhard Goßmann

Samstag, 26. Februar 2022

Tiere im Garten der Kunst

Archi Galentz (lks.) und Andreas Wolf
In der Pankower Galerie Wolf & Galentz wurde gestern eine umfangreiche Ausstellung mit unterschiedlichsten künstlerischen Positionen zum Thema Tier, zur Beziehung des Menschen zum Tier, auch dessen Mythos, eröffnet. Präsentiert werden Werke verschiedener Techniken, von der Druckgraphik, Zeichnung, Malerei bis hin zu Plastiken und Fotografie von rund 20 Künstlern, darunter auch vom Pirckheimer miley oder Holzschnitte von Conrad Felixmüller aus der Sammlung des Pirckheimers Jürgen Wilke.
Marina Koldobskaja, Acryl auf Karton, (2020 ?)
Michael Ley, Il Drago, Farb-Linoldruck 2019
Die in St. Petersburg lebende Künstlerin Marina Koldobskaja z.B. malt in einem reduziert expressiven Gestus Bilder von Tieren, die eigentümlich grimmig und teilweise gefährlich und dann doch auch wieder freundlich wirken. Die im ersten Moment an Kinderbilder und Marimekko erinnernde Formsprache gibt den Tieren einen sehr charaktervollen Ausdruck, die Darstellungen bleiben aber rätselhaft. Der finnische Künstler Sampsa Indrén dagegen zeichnet und malt seit einigen Jahren tote Tiere, die er auf der Sommerhaus­insel oder am Straßenrand findet. Auf den Zeichnungen verlieren die Tiere dennoch nie an Würde. Die Berliner Künstlerin Ina Sangenstedt beschäftigt sich in ihren Tierplastiken und Tierskulpturen mit dem Verhältnis zwischen Menschen und Tieren. Und die Bildsprache von Jakob Roepke erinnert sowohl an Steampunk als auch an Surrealismus.

Ausstellung: 27. Februar - 24. April 2022

Wolf & Galentz Kunstgalerie
Wollankstraße 112a, 13187 Berlin

Freitag, 26. November 2021

Druckgrafik - Umrisse einer Kunstgattung

Blick in die Ausstellung
Heute eröffnete in der Pankower Galerie Wolf & Galentz die Ausstellung "Druckgrafik - Umrisse einer Kunstgattung" mit historischen und zeitgenössischen Werken von Michail Wercholantsew, frühen Bücher mit Originalgrafiken von Wassili Masjutin und Pawel Schillingowski sowie ein berühmtes Picasso-Porträt von Georgi Echeistow von 1934. Die Familie von Arkadi Kolchanow vertraute den Galeristen mehrere sehr seltene Holzstiche des Meisters an. Der langjährige Drucker von Konrad Felixmüller, Hans-Jürgen Wilke, leiht Werke aus seiner Sammlung. Zu sehen sind einige Blätter aus dem Nachlass von Jürgen Wittdorf, sowie u.a. auch experimentelle Ansätze wie Drucke von Swetlana Wedernikowa aus Sankt Petersburg, die in einer einzigartigen Technik entstanden sind. Da der Künstlerin nach dem Ende der Sowjetunion keine Lithografiewerkstatt mehr zur Verfügung stand, entwickelte sie eine Drucktechnik mit ölgetränkten Pappen.
miley, Buchsammlung des Orchis Verlags
Unter den Exponaten auch die Installation Buchsammlung des Orchis Verlags in einem Kubus aus Druckstöcken von miley und die Vitrine mit Druckgrafik und Künstlerbüchern von ihm zu "Schnittstellen / Interfaces zwischen analoger Druckgraphik und digitaler Technik".
Vitrine mit Druckgrafik und Künstlerbüchern von miley
Das Begleitbuch zur Ausstellung, welches den Katalog zur Ausstellung "Holzstich - Ausgewählte Druckgrafik aus Russland und Deutschland" (Artbear Books, 2020, ISBN: 978-3-946957-03-4) ergänzt, erscheint leider erst im 1. Hj. 2022.

Ausstellung: 28. November 2021 - 6. Februar 2022

Wolf & Galentz Kunstgalerie
Wollankstraße 112a, 13187 Berlin

Montag, 19. November 2018

artbook.berlin 2018

Zum siebenten Mal sind 3 Tage artbook.berlin zu Ende gegangen.
Am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft fanden sich zu dieser Künstlerbuchmesse, an der die Pirckheimer sich jetzt das sechste Mal beteiligten, Beispiele unserer Publikationen und Arbeiten unserer Mitglieder, darunter einige Jahresgaben, verschiedene Hefte der Marginalien und graphische Beilagen, Künstlerbücher von Brigitte Iseli-Neustäbler und von XAGO, die Jahresgabe von Harald Kretzschmar, Ausstellungskataloge und vieles mehr.
Der Stand wurde von Till Schröder und Abel Doering betreut und von weiteren Pirckheimern besucht, wie Sigrid und Ralf Wege, Albrecht von Bodecker, Matthias Gubig, Jutta Osterhof, Klaus Ensikat, Jürgen Wilke ... Andere Pirckheimer taten das ihre, auf das Wirken der Gesellschaft am eigenen Stand hinzuweisen, wie Hanfried Wendland, Christian Ewald, miley, Rainer Ehrt, Johanna Binger und Wolfgang Grätz, Claus Lorenzen, sowie Udo Haedicke. Nach nicht so gut besuchten ersten Tagen gab es dann doch noch einen Besucherrekord am Sonntag und natürlich kamen sie alle bei uns vorbei: Jens Ziegler, Zoppe Voskuhl, Hendik Liersch, Ulrich Goerdten, Petrus Akkordeon und und und ... Es wäre auch nicht zu verstehen, wenn sich dieser Besucherrekord nicht zu guter Letzt doch noch eingestellt hätte, denn die Messe war hochkarätig besetzt, wie man hier nochmals nachlesen kann.

Hier gehts zu einer kleinen Fotostrecke zur artbook.berlin 2018, © Abel Doering

Donnerstag, 23. Februar 2017

Conrad Felixmüller

Unter dem Titel »Kunst ist eine historische Angelegenheit«, einem Zitat von Conrad Felixmüller aus dem Jahr 1924, präsentiert der Kreis Unna mit mehr als 100 Arbeiten das Werk des Malers, Zeichners und Grafikers. Die Ausstellung im Haus Opherdicke, die zum großen Teil aus der Sammlung des Pirckheimers und ehemaligen Druckers des Künstlers, Jürgen Wilke, gespeist wird, wurde aufgrund des großen Zuspruchs um einen Monat verlängert. Einige Mitglieder der Regionalgruppe Berlin/Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft werden diese Gelegenheit nutzen, die Ausstellung zu besuchen.
Conrad Felixmüller (1897-1977) gehört zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit zeigen seine Bilder einfühlsame Porträts und spiegeln Szenen des Alltags wider, insbesondere sozialkritische Darstellungen des Arbeitermilieus. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Begabung wird er 1914 als Meisterschüler von Carl Bantzer an der Königlichen Kunstakademie Dresden aufgenommen. Schon im Alter von 18 Jahren arbeitet Conrad Felixmüller als freischaffender Künstler, wobei Kunst und politische wie soziale Verantwortung für ihn untrennbar miteinander verknüpft sind. 1919 wird er Gründungsmitglied der Dresdner Sezession und Mitglied der Novembergruppe.

Ausstellung: 25. September 2016, verlängert bis 26. März 2017

Haus Opherdicke
Dorfstraße 29, 59439 Holzwickede

Montag, 5. Dezember 2016

Sammlerabend des BBA

Heute trafen sich Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abends und ein Gast, um sich zum Jahresausklang gegenseitig Neuerwerbungen für die eigene Sammlung und andere bibliophile oder interessante Titel vorzustellen.
Die Gastgeber Susanne Rothe und Ulrich Goerdten hatten für ein angenehmes Ambiente gesorgt und die Teilnehmer des Abends brachten nicht nur Kuchen und Wein zu diesem geselligen Beisammensein in der Vorweihnachtszeit mit, sondern vor allem Anekdoten, Geschichten und Beispiele aus dem Sammlerjahr 2016. Seltene Autographen (Jürgen Wilke) gehörten dazu, wie auch Funde zu Klopstock in Auktionskatalogen (Fritz Jüttner) oder weise Worte von Erasmus von Rotterdam (Christian Klinkenstein), eine eigene Veröffentlichung (Jörg Petzel), der Fund eines Buches auf dem Flohmarkt, welches der eigene Vater einmal besaß (Bernd Illigner) oder die Entdeckung einer Arbeit einer Studentin aus Burg Giebichenstein mit dem Titel überuntertage (Jürgen Ziegler).
Zuvor konnten die Teilnehmer die wieder gelungene Jahresgabe des BBA in Empfang nehmen, über die in einem späteren Post berichtet wird.