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Mittwoch, 3. Juni 2026

Exkursion der Wiener Bibliophilen ins Stift Melk

Im Stift Melk wird den Wiener Bibliophilen das überaus engagierte Bibliotheksteam ausgewählte Schätze der barocken Stiftsbibliothek vorstellen und eingehend erläutern; außerdem erhalten wir exklusiven Zugang zu der „Oberen Bibliothek“, den „Bergl-Zimmern“, die normal Sterbliche sonst nicht betreten dürfen.
Anschließend sind im Stiftsrestaurant Tische reserviert; bei Lust und Laune kann sich auch noch – gemeinsam oder individuell – der Besuch einer Ausstellung in Krems* ergeben oder eine Jause bei einem Wachauer Heurigen.
Für diese Exkursion wird unbedingt um Anmeldung unter: info@bibliophile.wien gebeten!

(Ernst und Cornelia Fischer)

Exkursion: 6. Juni 2026, 11 Uhr, Treffpunkt 10.45 Uhr vor dem Eingang
Stift Melk

* z. B. in der Landesgalerie Niederösterreich die Ausstellung „Wiener Moderne. Weiblich. Widerständig. Fanny Harlfinger-Zakucka und die Wiener Frauenkunst“. Gezeigt werden auch Arbeiten anderer weiblicher Künstlerinnen u. a. aus dem Umkreis der Wiener Kunstgewerbeschule bzw. der Wiener Werkstätte wie Bettina Bauer-Ehrlich oder Margarete Hamerschlag. In der Kunsthalle Krems gibt es „Robert Rauschenberg. Image and Gesture“ zu sehen, im Karikaturmuseum Krems werden gleich mehrere Ausstellungen, u. a. zu Manfred Deix oder zur Kinderbuch-Figur „Grüffelo“ geboten

Dienstag, 26. Mai 2026

Exkursion Ukrainischer Bibliophiler

Am 26. Mai unternahm Bücherfreunde des Odessa-Hauses der Wissenschaften einen Ausflug ins Konstantin Georgijewitsch Paustowski-Museum.
In Vorträgen wurden den Teilnehmern der Exkursion Bücher mit literarischen Skizzen von der Krim, Gurzuf und Odessa, präsentiert.

Sonntag, 25. Mai 2025

Pirckheimer-Exkursion nach Werder

Gestern waren einige Pirckheimer der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe, darunter auch der Mentor der Bücherkinder Brandenburg Armin Schubert, im Rahmen ihrer Jahresexkursion zu Besuch im Werderaner Morgenstern-Museum.
Mein Morgenstern, Projekt des Vereins für die Schwarze Kunst (© Plakat und Foto) zum 111. Geburtstag des Dichters
Der Dichter, so steht es da zu lesen, fällt aus dem Rahmen - Armin Schubert wird ihn seinen Bücherkindern vorstellen.
Fotos: Armin Schubert

Dienstag, 7. Januar 2025

Exkursion „120 Jahre Berliner Bibliophilen Abend“

handgedruckte Lesezeichen
von Bernd Friedrich, 2024, mit
einem Klischee, welches schon
zum 100sten Gründungstag
des BBA Verwendung fand,
Aufl. 35 n.n. Expl.
Der Berliner Bibliophilen Abend wurde am 12. Januar 1905 gegründet.

Anlässlich des Stiftungsfestes werden Mitglieder und Freunde dieser regionalen bibliophilen Vereinigung am 12. Januar 2025 eine Exkursion nach Templin unternehmen.

Wir starten mit der Regionalbahn RB12 um 10:48 Uhr in Ostkreuz, ein Zustieg ist 11:23 in Oranienburg möglich.
Wer mit dem Auto kommen möchtet, kann direkt zu 13 Uhr zur Gaststätte Grünling in Templin kommen, wo wir uns zu einem gemeinsames Mittagessen treffen und Mitglieder des BBA eine Graphik aus Anlass des Stiftungsfestes erhalten.
Um 15 Uhr werden wir dann die Ausstellung Keine Bilder” von Marc Berger des Kulturvereins Templin im Neuen Rathaus, Prenzlauer Allee 7, besuchen, der uns einen Überblick über das aktuelle typographische Schaffen gibt. Marc Berger hat ebenfalls eine Überraschung für die Teilnehmer der Exkursion vorbereitet.

Nichtmitglieder sind zur Teilnahme an der Exkursion eingeladen, bei Interesse wird um Mitteilung per * E-Mail an den Vorstand des BBA gebeten.

Sonntag, 2. Juni 2024

Exkursion nach Neuenhagen zu den Minibuchfreunden

obige 3 Foto © E. Koch, Neuenhagen
Die gestrigen Exkursion der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft führte nach Neuenhagen.

Im Hans-Fallada-Haus begrüßte die Teilnehmer Frau Margret Brademann, einigen bekannt als ehemalige Leiterin des BrechtWeigelHauses in Buckow. und bot nach einer Übersicht zur Geschichte der Hans-Fallada-Gedenkstätte und des Wirkens des Schriftstellers, die durch den Mitarbeiter des Gemeindeamtes Erik Koch und einer filmischen Dokumentationen ergänzt wurden, eine kurze Lesung aus dem Werk des Autors.
Anschließend führte Erik Koch durch das Rathaus, dessen Turm, in dem sich ein 1000 qm großer Wassertank befindet, die Teilnehmer auch bestiegen. Eine Herausforderung, da der Fahrstuhl z.Zt. nicht in Betrieb ist.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand der Nachmittag ganz im Zeichen des Minibuches, zu welchem der Vorsitzende des Freundeskreises Minibuch Berlin, Udo Haedicke, gemeinsam mit seiner Frau Heike eingeladen hatte. Die Pirckheimer erhielten nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Minibuches und konnten diese Geschichte in einer Präsentation der Umfangreichen Sammlung in Augenschein nehmen, Heike Haedicke stellte darüber hinaus anhand der von ihr geschaffenen Kollektion von Minibüchern auch die Fertigung von Titeln vor, die nicht in großen Verlagen, sondern durch Buchkünstler selbst entstanden.
alle anderen Fotos © ad, in höher Auflösung hier

Samstag, 11. Mai 2024

Gerhard Goßmann in Frankfurt (Oder)

Der Berliner Bibliophilen Abend wird im Rahmen seiner diesjährigen Exkursion (der für März geplante Ausflug musste ja leider ausfallen) unter den Gästen der Vernissage einer Ausstellung in Frankfurt (Oder) des Pirckheimers Ralf Parkner mit ausgewählten Stücke aus seiner Sammlung von Graphiken und Illustrationen von Gerhard Goßmann (1912 - 1994) sein.
Schutzumschläge von Gerhard Goßmann
Vernissage: 6. Juli 2024, 16 Uhr
Ausstellung: 6.Juli - 3.August 2024

Spectrum Galerie
Baumschulenweg 48, 15236 Frankfurt (Oder)

Freitag, 10. Mai 2024

Exkursion der Wiener Bibliophilen

Die diesjährige Exkursion der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft führt in die Bibliothek des Stiftes Herzogenburg, in der die Teilnehmer einer Sonderführung beiwohnen.
Zu den Schätzen eines Klosters zählt häufig auch ein reichhaltiger Bücherbestand. Er ist der geistige Schatz eines Klosters. Deshalb wurden für die Aufbewahrung der Bücher kostbare Bibliotheksräume geschaffen.
Die spätbarocke Bibliothek des Stiftes Herzogenburg ist kein übertriebener Prunkraum, sondern eher ein eleganter schlichter Studiersaal. Die Ornamentmalerei an Decke und Wänden stammt von Domenico Francia. Die Bücherschränke entwarf Johann Hencke, der auch die prachtvolle Orgel der Stiftskirche geschaffen hat.

Dieser Teil der Stiftsbibliothek, die insgesamt 60.000 Bände umfasst, ist mit ca. 20.000 Werken aus dem 18. Jh. bestückt. Die älteste Handschrift ist ein Psalterium aus dem 12. Jh. Künstlerisch wertvoll sind auch drei Prunkbände mit einem Werk Gregors des Großen, die „Moralia in Hiob“.

25. Mai 2024

Herzogenburg
Stiftsbibliothek

Freitag, 16. Februar 2024

Frank Eißner in der Galerie Sonnensegel

Noch bis zum 8. März 2024 zeigt die Galerie „Sonnensegel“ in Brandenburg a.d. Havel Arbeiten von Line Hoeven, eine Woche später werden dort grafische Arbeiten von Frank Eißner zu sehen sein.
Zur Ausstellung aus Anlass „35 Jahre Fran Eißner Handpresse“ wird es zwei zwei Plakate geben, eines, für den der Künstler den Druckstock selbst in verlorener Form geschnitten und gedruckt hat, welches in kleiner Auflage und, der Technik geschuldet, nicht nachdruckbar ist. Ein weiteres entstand komplett in Eigenregie in der Gutenberg-Druckerei der Galerie Sonnensegel im Hochdruck (Abb.).

Der Berliner Bibliophilen Abend wird die Kinder- und Jugendgalerie „Sonnensegel“ in seiner diesjährigen Exkursion zur Vernissage der Ausstellung besuchen.

Vernissage: 16. März 2024, 16 Uhr

Kinder- und Jugendgalerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz, Brandenburg a.d. Havel

Donnerstag, 3. August 2023

Neuruppiner Bilderbogen

Die Jahresfachtagung 2023 des Internationalen Arbeitskreises Druck- und Mediengeschichte  in Neuruppin steht unter dem Motto "Neuruppiner Bilderbogen: Der Wandel der populären Bildgrafik und Bildkultur im 19. Jahrhundert".
Auf dem Programm stehen u.a. eine Exkursion in das Atelier für künstlerische Druckgraphik Saalpresse von Jürgen Zeidler und dem Pirckheimer-Mitglied Angela Schröder in Bergsdorf und anschließend in den vom Pirckheimer Marc Johne geführten Bodoni-Vielseithof zum Einführungsvortrag der Tagung und zur IADM-Mitgliederversammlung. Der Vielseithof beherbergt eine komplette ehemalige Berliner Buchdruckerei, die für Kurse und kulturelle Veranstaltungen heute aktiv genutzt wird und Einblattdrucke im Bleisatz und mit Holzschnitten ggf. passend zu den Kulturveranstaltungen druckt.
Am Samstag wird Carola Zimmermann die Sammlung Neuruppiner Bilderbogen und der Sammlung Dietrich Hecht im Museum Neuruppin vorstellen. Weitere Vorträge von Dr. Sonja NeumannSascha Boßlet, Jürgen Zeidler und Rüdiger Koch stehen auf dem Programm, der auch "Der Freischütz" als Papiertheater vorführen wird.
Am Sonntag wird Museumsleiter Christian Arpasi die Ausstellung Bilderwelt-Weltbilder. Bilderbogen aus der Sammlung Dietrich Hechts im Brandenburg Preußen-Museum in Wustrau vorstellen

14. bis 17.September 2023

Neuruppin

Donnerstag, 13. Juli 2023

Prometheus & Co.

Die Jahresexkursion 2023 führt die Regionalgruppe der Berlin-Brandenburger Pirckheimer in diesem Jahr nach Cottbus.
Josef Hegenbarth, o.T., aus der Mappe: Die 3 Groschenoper, Lithografie, ca. 1955, Anita und Günter Lichtenstein Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2023, Foto: Thomas Kläber
Ulrich Röthke, der Kurator der Ausstellung Prometheus & Co., wird die Teilnehmer durch eine Ausstellung mit grafischen Mappenwerken aus der DDR führen, die sich mit literarischen Themen auseinandersetzen. Den Schwerpunkt bilden dabei Blätter zu Werken von Bertolt Brecht, Johannes R. Becher und Christa Wolf.
In der Schau werden auch Bücher aus DDR-Verlagen gezeigt, für die Künstlerinnen und Künstler Illustrationen beigesteuert haben. Die Bücher werden auf Tischen ausliegen und die Besucher zum Blättern und Lesen anregen.

Exkursion: 15. Juli 2023
Ausstellung: 3. Juni - 28.August 2023

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus

Dienstag, 21. Februar 2023

122. Jahrestreffen der Gesellschaft der Bibliophilen

Das Jahrestreffen 2023 der Gesellschaft der Bibliophilen wird in Wiesbaden wieder wie gewohnt im Juni  stattfinden, Tagungshotel ist das Hotel Dorint.
Exkursion des Jahrestreffens 2019 in die Kulissenbibliothek, Foto Tiande Yang
Geplant sind Exkursionen nach Frankfurt am Main und nach Offenbach. Nähere Informationen zum Programm sind ab Ende März auf der Homepage der Gesellschaft zu finden, sowie in der Frühjahrs-Ausgabe der Wandelhalle mit dem ausführlichen Programm-Heft.

Jahrestreffen: 8. - 12. Juni 2023

Wiesbaden

Dienstag, 15. November 2022

Gerhart-Hauptmann zum Geburtstag

Heute vor 160 Jahren wurde Gerhart Hauptmann geboren.

Die letzte Exkursion der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft galt dem Gerhart-Hauptmann-Museum in Erkner, ein Ziel auch für individuelle Ausflüge.
Einer der wenigen Verlage, die sein Werk "pflegen", ist der von André Förster geleiteten Quintus-Verlag. Vor wenigen Wochen erschien dort eine Neuausgabe seiner turbulenten Novelle "Der Schuss im Park" in der von Oda Ruthe originell gestalteten bibliophilen Reihe "Erkneraner Ausgabe" des vom Gerhart-Hauptmann-Museums Erkner und der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft. Die Gerhart-Hauptmann-Reihe wird herausgegeben von Stefan Rohlfs, der seit 2000 das Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner leitet.

In der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz wird es im November eine Tagung zum Thema "Gerhart Hauptmann und die Natur" geben, mehr dazu hier.

Tagung: 17. und 18. November 2022

Sonntag, 11. Juni 2017

Verzeiht, dass ich ein Mensch bin

Gut 20 Pirckheimer und Gäste trafen sich am 3. Juni zur diesjährigen Exkursion der Berlin-Brandenburger Gruppe. Ziel war das Friedrich Wolf Haus in Lehnitz, wo Friedrich Wolf seit 1948 bis zu seinem Tod 1953 mit seiner Frau Else lebte.
Nach der freundlichen Begrüßung durch die Leiterin der Gedenkstätte Tatjana Trögel und den Vorsitzenden der Friedrich-Wolf-Gesellschaft Paul Werner Wagner stand als erster Punkt die Filmdokumentation über Friedrich Wolf: »Verzeiht, dass ich ein Mensch bin« auf dem Programm. Der Film von Lew Hohmann zeichnet das Leben und Wirken Friedrich Wolfs vor allem aus sehr persönlicher Sicht nach. In Gesprächen mit fünf seinen sieben Kinder, mit Zeitzeugen und anhand von Briefen (gelesen von Jutta Wachowiak und Thomas Langhoff) kommt man der Person Friedrich Wolf und seiner Lebensgeschichte ziemlich nahe. Nach den sehr anregenden 90 Minuten brauchte wohl fast jeder erst einmal eine kleine Atempause.
© Hartmut Beßerdich, durch Klick auf das Foto können weitere betrachtet werden
Im Garten war eine Tafel gedeckt, der Grill vorbereitet, die Getränke kalt gestellt. Bei einem sehr wohlschmeckenden „Imbiss“ konnte man das Gesehene etwas sacken lassen, sich dann aber auch schon dazu austauschen. Danach führte Tatjana Trögel, eine Enkeltochter Friedrich Wolfs, durch das Haus in dem Else Wolf nach dem Tod ihres Mannes weiterhin lebte und wo sie dessen Nachlass gehütet und bewahrt hat. Das Haus strahlt noch immer ganz stark die Atmosphäre seiner ehemaligen Bewohner aus und man hatte beim Rundgang das Gefühl, sie sind gerade mal zu einem Spaziergang an den nahen Lehnitzsee aufgebrochen.
Bei der anschließenden Kaffeetafel im Garten bei Kaffee, Tee und Blechkuchen vom ortsansässigen Bäcker und bei guten Gesprächen klang der Tag aus.
(Ninon Suckow)

Freitag, 21. April 2017

Exkursion zur Friedrich-Wolf-Gedenkstätte in Lehnitz

Die diesjährige Exkursion der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft wird nach Oranienburg gehen und Friedrich Wolf gewidmet sein.
Ablauf:
10.35 Uhr: Treffpunkt am S-Bahnhof Lehnitz (Linie 1)
11.00 Uhr: Begrüßung in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte, danach Filmdokumentation über Friedrich Wolf: "Verzeiht, dass ich ein Mensch bin". (Regie Lew Hohmann)
12.30 Uhr: Mittagspause mit Imbiss (Getränke auf eigene Kosten)
13.00 Uhr: Führung durch das Haus, in dem Friedrich Wolf von 1948-1953 lebte und das auch seine Bibliothek beherbergt
15.00 Uhr: Kaffee-Pause
Anschließend Rückfahrt oder auch ein Spaziergang durch die Waldsiedlung Lehnitz oder an den nahegelegen Lehnitzsee.

Anmeldungen werden bis 30. April erbeten: per E-Mail bei Frau Suckow, persönlich während der Veranstaltungen der Regionalgruppe am 18. Mai. Unkostenbeitrag (Mittagsimbiss; Kaffee u. Kuchen) ca. 15 bis 20 Euro.
Weitere Informationen durch Klick auf die Abb.

Alter Kiefernweg 5 | 16515 Oranienburg OT Lehnitz

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Programm der Pirckheimer Regionalgruppe Berlin-Brandenburg 2017


26. Januar 2017
Thomas Klaus Jacob: „Interesse an besonderen Sachen …“
Der Nachlass des Meisters der Einbandkunst Werner G. Kießig in der Staatsbibliothek

16. Februar 2017
Jutta Osterhof: „Gert H. Wollheim - über die Malerei hinaus“. Der schriftliche Nachlass

9. März 2017
Wieland Schütz: Werner Klemke zum 100. Geburtstag. Seine llustrationen, vorgestellt von Wieland Schütz, Graphiker und Sammler in Zehlendorf

20. April 2017
Dr. Joachim Möller: Weibs-Bilder - Illustrationen zu Shakespeares
Frauengestalten in Galeriewerken des 19. Jahrhunderts

18. Mai 2017
Andreas Wittenberg: „Sola Scriptura“. Die Luthersammlung der Staatsbibliothek

3. Juni 2017
Exkursion nach Lehnitz zum Friedrich Wolf Haus

21. September 2017
Dr. Monika Estermann: Zur Typographie der Jahrhundertwende. Rainer Maria Rilkes Ringen um die Gestaltung seiner Gedichte

19. Oktober 2017
Ullrich Wannhoff - Weltenbummler und Künstler. Ein Atelierbesuch

16. November 2017
Prof. Dr. Klaus Völker „Niemand ist sofort aus sich selbst dal“.Johannes Bobrowski und seine Dichtungen im Jahr seines 100. Geburtstags

7. Dezember 2017
Rückblick - Ausblick, Erwerbungen 2017

Sonntag, 6. November 2016

21. Jahrestagung des AEB

Vom 27.-29. Oktober trafen sich ca. 80 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zur 21. Jahrestagung des „Arbeitskreises für die Erfassung, Erschließung und Erhaltung historischer Bucheinbände“ in Coburg.
Der Eröffnungsvortrag am Freitagabend, gehalten von der Leiterin der Landesbibliothek Coburg Dr. Silvia Pfister, stand unter dem Motto „Die Landesbibliothek Coburg - eine ernestinische Fürstenbibliothek im heutigen Bayern“. Dieser Thematik widmet sich auch die begleitende Ausstellung „Herr erhalte mich bei Deinem Wort. Dynastie und Konfession auf ernestinischen Fürsteneinbänden“. Zur Ausstellung wurde von Mitgliedern der Geschäftsführung des AEB eine Handreichung erarbeitet, die auf der Homepage des AEB zur Verfügung steht. Das weitere Programm beinhaltete Vorträge und Workshops, deren Borgen sich von Einbänden des Mittelalters bis zu modernen Einbänden des Typographen und Buchkünstlers Jan Tschichold spannte (s. Programm auf der AEB-Homepage). Eine Führung auf der Veste Coburg konzentrierte sich – passend zum kommenden Reformationsjahr – auf die dortigen Luther-Räume.
Die traditionelle Exkursion am Samstagnachmittag führte ins Thüringische Schleusingen, wo die historische Bibliothek des dortigen „Hennebergischen Gymnasiums“, die auf Schloss Bertholdsburg aufbewahrt wird, in Augenschein genommen werden konnte. Dazu passend die aktuelle Sonderausstellung „Verborgene Schätze der Hennebergischen Gymnasialbibliothek“. Diese Ausstellung läuft noch bis zum 26. Februar 2017.
Der Dedikationseinband um ein Heft der Zeitschrift Einband-Forschung, der der ausrichtenden Bibliothek inzwischen traditionell überreicht wird, wurde in diesem Jahr von der Hallenser Buchbinderin und Burg Giebichenstein- Absolventin Claudia Richter gestaltet (auf der AEB-Homepage unter Galerie, wie auch alle vorherigen Einbände). Zur Tagung erschien Heft 39 der „Einband-Forschung“, das den Teilnehmern mit den Tagungsunterlagen überreicht wurde.
(Ninon Suckow)

Mittwoch, 10. August 2016

Exkursion nach Berlin

Im Rahmenprogramm der gerade im Winckelmann-Museum noch bis zum 31.10.2016 laufenden Ausstellung „Eigentlich bin ich ein alter Grieche – Werner Klemke, Künstler und Büchernarr“ begab sich eine Gruppe von 30 „Klemke-Fans“ am 16. Juli auf eine Reise von Stendal nach Berlin, um auf den Spuren von Werner Klemke zu wandeln. Ein erster Höhepunkt war der Besuch der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Berliner Staatsbibliothek. Dort empfing uns (außerhalb der Öffnungszeiten) die stellvertretene Leiterin Sigrun Putjenter und führte uns durch das derzeitige Domizil mit besonderen Flair auf dem Gelände des Westhafens, auf welches die Kinder- und Jugendbuchabteilung zeitweilig ausweichen musste. Im Anschluss erhielten wir einen Einblick in die Geschichte der Kinder- und Jugendbuchabteilung und uns wurden die Höhepunkte der Sammlung quer durch die Geschichte der Kinder- und Jugendbuchliteratur präsentiert, erwähnt sei hier das allseits bekannte Werk von Johann Amos Comenius „Orbis sensualim pictus“ (1658, welches bis ins 19. Jahrhundert über 200 Auflagen erlebte) oder die Aufstell- und Ziehbildbücher von Lothar Meggendorfer (1847-1925). Ein besonderer Höhepunkt war selbstverständlich für unsere Gruppe die Präsentation von Originalgraphiken W.K.s.
Auf uns wartete nun gleich der nächste Höhepunkt unserer Reise: Wir fuhren in die Tassostraße 21, dem Atelier von Prof. Werner Klemke, wo wir liebenswürdig von seinen Töchtern Christine Klemke und Ulrike Braun empfangen wurden. Mit wunderbaren Geschichten rund um Leben und Werk ihres Vaters begeisterten beide ihr Publikum.
Zu den angeregten Erzählungen wurden private Fotos und zahlreiche Werke W.K.s präsentiert, die so manche Überraschung zu bieten hatten. Unser dritter und letzter Programmpunkt folgte stante pede: Wir begaben uns in die Kunsthochschule Weißensee, wo W.K. seit 1951 eine Dozentur für Holzstich und seit 1956 eine Professur für Buchgraphik und Typographie innehatte. Am Tag der offenen Tür genossen wir, neben kulinarischen Highlights, das studentische Flair, erhielten die Möglichkeit, einen Vortrag über das Archiv der Kunsthochschule zu hören, konnten u.a. die innovativen Abschlussarbeiten studieren und erhielten schließlich von eben Herrn Peter Müller und Jürgen Neugebauer eine interessante Führung über das Gelände. Ein besonderer Höhepunkt war dabei die Besichtigung der Graphikwerkstatt.
Zu guter Letzt: uns gereichte dieser Tag „zu Nutzen und Vergnügen“! Einen herzlichen Dank an alle Beteiligten!
(Agnes Kunze)

Dienstag, 12. Juli 2016

Einladung zur BBA-Exkursion nach Leipzig

Im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek werden die Teilnehmer der diesjährigen Exkursion des Berliner Bibliophilen Abend zunächst eine Führung durch die vielgerühmte Dauerausstellung „Zeichen-Bücher-Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode“ erhalten. Wer mag, kann im Anschluss daran noch zwei dort aktuell laufende Ausstellungen besuchen.
Am Nachmittag geht es zur ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei, die nach ihrer imposanten und wechselvollen Geschichte nun zu einem pulsierenden Kulturzentrum geworden ist, in der einige bekannte Maler, Grafiker und Buchkünstler ihre Ateliers haben. Nach einer Führung über das Gelände können die Teilnehmer dann gemeinsam oder individuell auf Entdeckungstour gehen.
Anmeldungen bitte bis spätestens 15. Juli 2016 per eMail oder Telefon 030 40 10 45 11 - weitere Informationen durch Klick auf das Veranstaltungsfoto.
(Dr. Jens Ziegler)

Montag, 4. Juli 2016

Exkursion der Berlin-Brandenburger Pirckheimer

Der Bus war fast voll, der am frühen Samstagmorgen mit zahlreichen Pirckheimern und vielen Gästen vom Alex in Richtung Gransee startete, denn am 2. Juli stand die diesjährige Exkursion der Berlin-Brandenburger Pirckheimer nach Gransee und Bergsdorf auf dem Programm. Nach einer guten Stunde Fahrzeit war die erste Etappe erreicht. Erster Stopp war die „Eremitage“ unseres Mitgliedes Marc Berger, wo für die Hälfte der Gruppe der Besuch der Werkstatt und der am 4. Juni eröffneten Ausstellung „dada ist 100“ - in die uns Roland Berger äußerst kenntnisreich einführte - anstand.
Der zweite Teil der Reisegruppe stieg am Luisen-Denkmal aus und konnte zunächst mit einer Führung das hübsche Städtchen Gransee kennenlernen. Natürlich wurde auch gewechselt und nach einer schmackhaften Stärkung in der Gaststätte „Huckeduster“ starteten wir zum zweiten Programmpunkt in Richtung Bergsdorf. Nach kurzer Fahrt wurden wir dort in der Saalpresse von Angela Schröder und Jürgen Zeidler freundlich begrüßt, die uns in die Geheimnisse des Tiefdrucks und der Lithographie einweihten. Nachdem auch alle unsere Fragen beantwortet waren ging es mit einem kurzen Spaziergang durch das Dorf zum letzten Programmpunkt „Kaffeetrinken“ in das Kurt Mühlenhaupt Museum. Für viele von uns war das riesige Anwesen mit Museum, Kunstscheune, Museumsshop und, und, und … eine große Überraschung.

Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen stärkten wir uns für die Rückfahrt. Unser freundlicher Busfahrer sorgte dafür, dass wir pünktlich um 18 Uhr am Alex wieder aus dem Bus klettern konnten. Leider war uns Petrus nicht die ganze Zeit hold, das schmälerte aber keineswegs die gute Stimmung und die einhellige Meinung war: Das war ein gelungener Tag, mit vielen Eindrücken und guten Gesprächen.
(Ninon Suckow)


... siehe auch Exkursion zu Brandenburger Druckern.