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Freitag, 11. September 2026

Marginalien #262

Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, die am Jahrestreffen in Nürnberg teilnehmen, haben die Zeitschrift heute mit den Tagungsunterlagen erhalten, alle anderen finden+ die „Marginalien, Zeitschrift für Buchkunst & Bibliophilie“ heute oder in den nächsten Tagen im Briefkasten.
Marginalien # 262 mit einem Siebdruck von Pinselzeichnung von Christofer Kochs
Der Vorstand des Leipziger Bibliophilen-Abend ließ dem Heft, wie bereits berichtet, ein von Thomas Glöß gestaltetes Heft „Für Herbert Kästner zum 90. Geburtstag“ mit einem mehrfarbiger Holzschnitt von Stephanie Marx, beilegen, womit die Pirckheimer mit diesen Marginalien gemeinsam mit einem Siebdruck von Christofer Kochs gleich zwei Originalgraphiken erhalten.
Thomas Glöß gestaltete auch die typografische Beilage „Marlene Dietrich: ABC meines Lebens", die von Sibylle Kaldewey bearbeitet wurde. Zusammen mit dem Beitrag von ihr „Ein Blick in die Bibliothek von Marlene Dietrich“ eine schöne Einstimmung auf die Rare Books Berlin.
Remo Hug schreíbt über Erich Kästners „Emil und die Detektive“ und Jens-Fietje Dwars über Karel Čapeks „Der Krieg mit den Molchen“. Erwähnenswert ist auch ein Artikel von Maria Bogdanovich über den Einbandmeister Eduard Taskas.
Leider konnte auch im aktuellen Heft nicht auf weitere Nachrufe verzichtet werden, diesmal für Christian Ewald und Klaus Raasch.

Samstag, 9. Mai 2026

Christian Ewald (1949 - 2026)

Christian Ewald ist in der Nacht vom 8. zum 9. Mai nach langer Krankheit für immer eingeschlafen.
1949 in Weimar geboren, war Christan Ewald nach einer Ausbildung zum Schriftsetzer und Plakatmaler und einem Studium der Typografik und Gebrauchsgrafik an der FHS Berlin ab 1973 in verschiedenen Verlagen tätig. Seit 1976 war er Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR und arbeitete freischaffend für Film, Fernsehen, Verlage und kulturelle Institutionen.

Ich lernte Christian Ewald 1990 anlässlich der Gründung seines Verlags „Katzengraben-Presse", dem in einem der ältesten Häuser von Berlin Köpenick (erbaut 1683) „Anderthalbmann-Verlag bibliophiler Bücher“ kennen, in welchem als erster Titel das letzte Buch der DDR erschien, ausgeliefert am 2. Oktober 1990 um 23:59 Uhr.
Von da an trafen wir uns ständig und ich lernte seine offene, humorvolle Art und sein kenntnisreiches Urteil schätzen, sei es bei persönlichen Begegnungen oder in den Offenen Ateliers in Friedrichshagen, auf der Leipziger Buchmesse, der BuchDruckKunst in Hamburg und der artbook.berlin, sowie natürlich auf dem maßgeblich von ihm mitgestalteten Katzengraben-Fest in Köpenick. Und zu den Jahreswechseln erfreute er Mitstreiter für das Buch mit Neujahrskarten, immer erkennbar an der individuellen Besonderheit seines Verlages, dem „Faden“.

Sein Engagement für das gut gemachte Buch wurde durchaus zur Kenntnis genommen und wurde mit zahlrechen Preisverleihungen honoriert, so durch die "Stiftung Buchkunst", den Hauptpreis im "Cartoon-Wettbewerb Faber-Castell". oder mit dem Gewinn des Wettbewerbs der Anna-Amalia-Bibliothek Weimar, nachzulesen u.a. in einem Beitrag von Helmut Garritzmann in den Marginalien Heft 256.

Mit dem Tod von Christian Ewald hat die bibliophile Gemeinde einen weiteren großen Verlust erlitten, er wird uns fehlen.

(Abel Doering)
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Abschied mit Urnenfeier in Berlin
Rathaus Friedrichshagen
am 19. Juni 2026 um 16.00 Uhr
Abschied und Kondolenz bis 19.30 Uhr
Bölschestraße 87, 12587 Berlin

Urnenbeisetzung in Weimar
Friedhofskapelle Weimar-Ehringsdorf
am 3. Juli 2026 um 13.30 Uhr
Hinter dem Friedhof, 99425 Weimar
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Montag, 8. April 2024

BuchDruckKunst 2024

Die BuchDruckKunst im Hamburger Museum der Arbeit ist gestern Abend nach 3 Tagen Ausstellungsdauer zu Ende gegangen.

Unter den fast 70 Ausstellern waren neben anderen bekannten Künstlern und Drucker und Buchbindern auch die Pirckheimer Rudolf Angeli, Rainer Ehrt, Christian Ewald, Henry Günther und Claus Lorenzen.

Gleich am ersten Tag brachte ein Filmteam des NDR in den Kulturtips des »Hamburg-Journal« einen kurzen und guten Überblick zur Messe (nachzuschauen in der Mediathek)

Untenstehend der Stand des Verlags Angeli und Engel, der auch die Pirckheimer-Gesellschaft und die Bücherkinder Brandenburg präsentierte.

Samstag, 30. Dezember 2023

"... heute Nacht fangen wir mit dem Drucken an."

Hendrik Liersch zeigt das „Spiel-& Polterbuch"
von Günter 
Bruno Fuchs, Foto: Uwe Stiehler
Unter diesem Titel ist noch zwei Monate eine Ausstellung der Landesbibliothek Oldenburg und des Literaturarchivs der Goethe-Universität Frankfurt zu V.O. Stomps aus der Sammlung Stefan Müller-Doohm mit Blick in die Nachlässe von Horst Bingel und Uve Schmidt zu sehen.

Victor Otto Stomps (1897-1970) gründete nach dem Zweiten Weltkrieg die Eremiten-Presse, deren Schwerpunkt in der Förderung junger literarischer Talente in Verbindung mit einer einzigartigen Buchkunst lag.
Neujahrsgruß 2014 des V.O.Stomps-
Preisträgers 2013 Christian Ewald,
Katzengraben-Presse
Jedes Buch, erschienen in kleinster Auflage, zeichnet sich als Kunstwerk besonderer Originalität aus: Moderne Lyrik und kleine Prosa, illustriert durch Holzschnitte und Grafiken, wurden mit traditioneller Handwerkstechnik auf außergewöhnliche Materialien wie Bütten-, Pack- oder Wellpapier gedruckt.
Das Verlagsprogramm gab später etablierten Autoren ein Forum, darunter H.C. Artmann und Christoph Meckel, oder Künstler wie HAP Grieshaber und Günter Bruno Fuchs, die gemeinsam mit V.O. Stomps das "Schloß Sanssouris", eine Baracke in Stierstadt, einem Vorort von Frankfurt, zur Werkstatt der literarischen und künstlerischen Avantgarde machten.

Ausstellung: noch bis zum 26. Februar 2024

Landesbibliothek Oldenburg
Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg

Sonntag, 14. Mai 2023

in Mainz dabei: Titi Zaadnoordijk

Nun heißt es nicht mehr lange warten auf die nächste, die 26. Mainzer Minipressen-Messe.

Mit dabei ist u.a. die ANDANTE Handpresse von Peter Rensch, die Katzengraben-Presse von Christian Ewald, Christophe Carbenay, Hendrik Liersch mit der Corvinus-Presse, Die gläserne Libelle mit Barbara Beisinghoff, Silke Müller mit Erlesenem & der Büchergilde, Annegret Frauenlob, John Gerard mit Paperworks, die Pirckheimerinnen Inka Grebner und Brigitte Iseli-Neustäbler, der Gans Verlag, Anja Harms, Herzattacke, Günther Wilhelm mit Independent Art, der Pirckheimer Ralf Plenz mit dem Input-Verlag, Tanja Leonhardt, der MaroVerlag, Ingo Cesaro, die Pirckheimer Hanfried Wendland mit NeueKleiderDrucke und Peter J. Moosbrugger mit der Pegasus Presse, Hilmar Koch mit der Offizin Schwarze Kunst, die Edition Schwarze Seite mit Eckhard Froeschlin, Andrea Lange mit der Sonnenberg-Presse, der Verlag der neun Reiche des Pirckheimers Steffen Marciniak, natürlich corn.elius, auch die widukind-presse des Pirckheimers Hanif Lehmann.

Auch Titi Zaadnoordijk wird wieder dabei sein, mit ihren Büchern, Karten und andere Sachen. Jeden Tag um 15 Uhr wird es von ihr eine kleine Poesieperformance geben, auf der sie dann ihre neuen, auf Deutsch übersetzten Gedichte lesen wird.
Messe: 18. - 21. Mai 2023

Mainz
Rheingoldhalle und Gutenbergmuseum

Freitag, 5. Mai 2023

artGRAFIK Ahrenshoop

Zum zweiten Mal findet im Künstlerort Ahrenshoop die vom Pirckheimer Henry Günther ausgerichtete artGRAFIK, die Messe für zeitgenössische Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung und Buchkunst statt, die Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet vereint.
In diesem Jahr sind mit dabei: Barbara Beisinghoff / Rainer Ehrt / Christian Ewald / Tina Flau / Hans Götze / Ute Hausfeld / Volkmar Herre / Susann Hoch / Gudrun Illert / Linde Kauert / Katja Lang / Urte von Maltzahn / Britta Matthies / Thomas Offhaus / Klaus Raasch und natürlich Henry Günther.

Die artGRAFIK Ahrenshoop ist eine kleine und feine Messe in attraktiver Umgebung. Auf dem Gelände steht die Ikone Paul Müller-Kaempff – der Gründer der Künstlerkolonie Ahrenshoop –, gestaltet von Moritz Götze. Vor dem Betreten der Strandhalle fällt der Blick auf den »Pegasus« von Ingeborg Hunzinger (1915-2009).
Intensive Gespräche und die Ostsee liegt direkt vor der Tür - überhaupt ist die Region Fischland-Darss-Zingst immer einen Besuch wert! (Klaus Raasch)
Abb. © BuchKunstBalance
Auf der 2. artGRAFIK wird u.a. das hier vorgestellte und in der Reihe Poetische Miniaturen erschienene Künstlerbuch Tango Nocturnes Ahrenshooper Gedichte mit Gedichten von Henry Günther und Zeichnungen von Helge Leiberg zu sehen sein.

Messe: 18. - 21. Mai 2023

Strandhalle Ahrenshoop
Dorfstraße 16 b, 18347 Ahrenshoop

Sonntag, 29. Januar 2023

Bewerbung um den V.O. Stomps-Preis

Der V.O. Stomps-Preis wird seit 1979 zweijährlich von der Landeshauptstadt Mainz würdigt außergewöhnliche kleinverlegerische Leistungen oder besondere buchgraphische oder literarische Leistungen, die in einem Kleinverlag erschienen sind. 

Patron des Preises ist Victor Otto Stomps (1897-1970), Schriftsteller und Herausgeber. In seinen Verlagen Rabenpresse, Eremitenpresse, Neue Rabenpresse wurden Bücher, Zeitschriften und Privatdrucke in limitierter Auflage, handgesetzt und gebunden, auf Gebrauchspapiersorten unterschiedlichen Formats gedruckt. Er verwendete für Text und Illustration eine Fülle zum Teil neuer Techniken und bewies Einfallsreichtum durch stets wechselnden Satz.
Christian Ewald, Katzengraben-Presse, Neujahrskarte
Die Preisträger der vergangenen Jahre sind 2009 - Corvinus Presse, 2011 - Edition Thurnhof, 2013 - Katzengraben-Presse und SchwarzHandPresse, 2015 - Sonnenberg-Presse und Jaja Verlag, 2017 - Svato Verlag und Kollektiv Tod-Verlag, 2019 - Friedenauer Presse und ottoGraphic, Otto Dettmer.
ottoGraphic, Otto Dettmer auf der artbook.berlin 2022, Foto © ad
Deadline zur Bewerbung: 15. März 2023, Einladung zur Teilnahme
MMPM: 18. - 21. Mai 2023

Montag, 19. November 2018

artbook.berlin 2018

Zum siebenten Mal sind 3 Tage artbook.berlin zu Ende gegangen.
Am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft fanden sich zu dieser Künstlerbuchmesse, an der die Pirckheimer sich jetzt das sechste Mal beteiligten, Beispiele unserer Publikationen und Arbeiten unserer Mitglieder, darunter einige Jahresgaben, verschiedene Hefte der Marginalien und graphische Beilagen, Künstlerbücher von Brigitte Iseli-Neustäbler und von XAGO, die Jahresgabe von Harald Kretzschmar, Ausstellungskataloge und vieles mehr.
Der Stand wurde von Till Schröder und Abel Doering betreut und von weiteren Pirckheimern besucht, wie Sigrid und Ralf Wege, Albrecht von Bodecker, Matthias Gubig, Jutta Osterhof, Klaus Ensikat, Jürgen Wilke ... Andere Pirckheimer taten das ihre, auf das Wirken der Gesellschaft am eigenen Stand hinzuweisen, wie Hanfried Wendland, Christian Ewald, miley, Rainer Ehrt, Johanna Binger und Wolfgang Grätz, Claus Lorenzen, sowie Udo Haedicke. Nach nicht so gut besuchten ersten Tagen gab es dann doch noch einen Besucherrekord am Sonntag und natürlich kamen sie alle bei uns vorbei: Jens Ziegler, Zoppe Voskuhl, Hendik Liersch, Ulrich Goerdten, Petrus Akkordeon und und und ... Es wäre auch nicht zu verstehen, wenn sich dieser Besucherrekord nicht zu guter Letzt doch noch eingestellt hätte, denn die Messe war hochkarätig besetzt, wie man hier nochmals nachlesen kann.

Hier gehts zu einer kleinen Fotostrecke zur artbook.berlin 2018, © Abel Doering

Mittwoch, 29. März 2017

in Leipzig neu eingetreten

Zur Leipziger Buchmesse gab es einige neue Mitgliedsanträge, die schon lange fällig waren und die sowohl eine Verjüngung, wie auch eine stärkere Hinwendung zu zeitgenössischer Buchkunst deutlich machen. Bibliophilie ist eben nicht altbacken, in der Pirckheimer-Gesellschaft ist sie auch zeitgemäß und modern.

Hartmut Andryczuk (Hybridenpresse), Rainer Ehrt (Edition Ehrt), Christian Ewald (Katzengraben-Presse) und Henry Günther (Edition Balance) sind seit der Leipziger Buchmesse Pirckheimer. Jeder von ihnen hat bereits in den vergangenen Jahren das Leben der Pirckheimer bereichert, sei es durch seine künstlerische Arbeit, durch seine verlegerische Tätigkeit oder durch Vorträge oder Ausstellungen.
Die Arbeiten von Hartmut Andryczuk wurden gerade erst in den Marginalien 224 durch Till Schroeder ausführlich besprochen und vor allem die Berlin-Brandenburger Pirckheimer hatten schon häufig Gelegenheit zur Bekanntschaft mit seinen Künstlerbüchern und anarchistischen und deutlichen Gedanken.
Christian Ewald, dessen erstes Buch in der Katzengraben-Presse zugleich das letzte war, das in der DDR erschien, ausgeliefert am 2. Oktober 1990 um 23:59. Sein Markenzeichen ist ein eingenähter Faden, zu finden in jeder seiner Publikationen bis hin zu Katalogen oder Neujahrskarten.
Henry Günther - umkehr 1, Holzdruck 2016
Zu Henry Günther wurde hier schon viel gesagt, es lohnt ein Blick in den anlässlich des 25jährigen Bestehens der Edition Balance erschienenen Katalog mit einem umfangreichen Vorwort des Pirckheimers Reinhard Grüner.
Rainer Ehrt - FRANZ KAFKA ER, Aufl. 40 Expl., 2016
Und auch Rainer Ehrt ist den Bücherfreunden keineswegs ein Unbekannter - für viele Pirckheimer ist allein die Tatsache, dass er die Speisekarte und eine Graphik zum Jahrestreffen 2017 gestalten wird, Grund daran teilzunehmen.

Montag, 21. November 2016

das war die artbook.berlin 2016

Ein halbes Jahrzehnt artbook.berlin! Es haben sich Traditionen herausgeschält, Fehler der Anfangszeit wurden beseitigt und die künstlerische Qualität der gesamten Ausstellung befindet sich auf hohem Niveau.
Sicher gilt es für die Veranstalter noch immer Dinge zu verbessern, was aber am derzeitigen Ausstellungsort, dem Bethanien in Kreuzberg, ein Ort, der ansonsten sehr geeignet erscheint für die Messe, kaum zu lösen ist. Es fehlen Öffentlichkeit, Übersichtlichkeit, Möglichkeit der Zahlung mit Plastikgeld ...
Wenn auch leider zu wenig besucht, ist auf jeden Fall das erweiterte Rahmenprogramm hervorzuheben, zu nennen sind beispielhaft die Lesungen und Auftritte von Petrus Akkordeon, Sabine Theumer mit André Schinkel, Uwe Warnke zu Ottfried Zielke, ‹usus›, Matthias Gubig und natürlich die Mazzoka Show, illustrierte Musik von Osteuropa nach Westamerika. Nicht zu vergessen, die zwar auch kaum besuchte, aber stark beachteten Brandenburger Bücherkinder mit einer Kunstaktion gemeinsam mit Klaus Ensikat.
Das Gezeigte war durchweg interessant und sehenswert - hier stellte sich hochwertige Buchkunst, Illustration, Text und Arbeit mit dem Papier von seiner besten Seite vor. Lobend zu erwähnen, dass es dem Veranstalter wieder gelang, eine anspruchsvolle künstlerische Auswahl an Teilnehmern zusammen zu bringen und auf rein handwerkliches ohne künstlerischen Belang zu verzichten. So fiel es kaum auf, dass von wichtigen Buchkünstlern, auf der letzten Messe noch zu finden, der einen oder die andere fehlte - das Angebot war auch so kaum überschaubar. Unter den Ausstellern fanden sich auch Pirckheimer und viele Freunde dieser Gesellschaft und so konnte man vieles erfahren, was an künftigen Projekten im Raum steht, so von Marc Berger, Hanfried Wendland, Wolfgang Grätz und P.J. Moosbrugger, von Rainer Ehrt, augen:falter, der Tabor-Presse, Christian Ewald, Barbara Beisinghoff oder Henry Günther: ein unmögliches Unterfangen, alle zu nennen. Unter den Besuchern u.a. Xago, Richard Pietraß, Felix M. Furtwängler, die Pirckheimer Gerhard Rechlin, miley, Albrecht v. Bodecker, Helmut Mayer, Konrad Hawlitzki, Ulrich Goerdten und und und, einen kleinen Eindruck erhält man in der Fotostrecke auf Facebook, zu erreichen durch Klick auf eine der Abbildungen.
Der BBA und die Pirckheimer waren wieder mit einem eigenen Stand vertreten, letzteren betreute Till Schröder, Abel Doering, Ralph Aepler und Jutta Osterhof, immer auch im Kontakt nicht nur zu den Besuchern, sondern auch zu anderen Ausstellern, um die Attraktivität und die Öffentlichkeit der Pirckheimer-Gesellschaft zu fördern, Interesse an den Pirckheimern und ihrer Arbeit / ihrem Hobby zu wecken und es konnten, vor allem durch Ralph Aepler, auch ganz konkret Wege für eine, für alle lohnende, Zusammenarbeit abgesteckt werden.
Drei Tage und trotzdem zu wenig Zeit für Gespräche, trotzdem zu wenig Zeit, sich mit allen Exponaten gründlich zu beschäftigen. Aber die 6. artbook.berlin wird kommen!
(ad)

Dienstag, 1. November 2016

Zeitgenössische Buchkunst in München

"Wallstreet-Prinzessin" Killary aus dem Künstlerbuch "Lügen Demokratie"
Buchkünstler und Pressendrucker aus München, Nürnberg, Chemnitz, Hamburg, Berlin und Paris zeigen in der 5. Verkaufsausstellung Zeitgenössische Buchkunst im Lyrik Kabinett München. Gezeigt werden Künstlerbücher als Unikate oder in Kleinauflagen, Einzelblätter, Mappenwerke, Postkarten und mehr. Unter den Ausstellern sind neben Rainer Ehrt, Christian Ewald (Katzengrabenpresse), Gerhard Multerer, Gisela Oberbeck, Bettina Haller und Birgit Reichert (beide Sonnenberg-Presse) auch die Pirckheimer Johannes Häfner (ICHVerlag, Abb. oben) und Peter Zitzmann (schPeZi-Presse, Abb. unten).
Zur Begrüßung spricht Holger Pils (Stiftung Lyrik Kabinett) und Michael Lang (Typographische Gesellschaft München).

11. - 13. November 2016

Lyrik Kabinett München
Amalienstr. 83a

1 Kommentar:

Matthias Haberzettl hat gesagt: Neben Rainer Ehrt sind auch dabei: - Annette Vogel und Christa Schwarztrauber (jeder, der beim Jahrestreffen in diesem September dabei war, erinnert sich!), - die Pirckheimer Johannes Häfner und Peter Zitzmann, - sowie Gerd J. Wunderer aus Augsburg, der den feinen Brecht-Augsburg-Holzstich zum Jahrestreffen 2007 gestaltet hat.
2. November 2016

Sonntag, 23. Oktober 2016

Katzengraben Presse in FFM

Falls der Radiobeitrag nicht angezeigt wird, bitte hier klicken.
Sein Markenzeichen ist ein Faden, den er mit einer alten Tretnähmaschine in seine Buchkreationen einnäht: Christian Ewald ist gelernter Schriftsetzer, Graphiker, Autor und Kleinstverleger. In der Köpenicker Katzengraben-Presse entstehen seine Werke - alle in Handarbeit, alle in kleiner Edition.
Christian Ewald schwört noch auf den guten alten Bleisatz. Und zu Beginn seiner Schriftsetzerlehre musste er sich noch des Rituals einer Taufe mit Bleiläusen unterziehen. 
Jedes seiner Bücher bekommt einen individuellen Einband, dessen Form aus dem Inhalt entwickelt wird.
Das erste Buch, das Christian Ewald am 2. Oktober 1990 um 23.59 Uhr in der Katzengraben-Presse publizierte, war zugleich das letzte, das in der DDR erschien: Die "Ost-Berliner Treppengespräche" von Jan Silberschuh entstanden aus Restmaterialien des untergehenden Landes und dieser Titel gewann auf Anhieb den Preis der "Stiftung Buchkunst". Seitdem erscheinen jährlich zwei Editionen von Christian Ewald - "eine, wenn die Blätter kommen, die zweite, wenn sie fallen", eine für die Leipziger, eine für die Frankfurter Buchmesse.
(Deutschlandradio Kultur)

Samstag, 7. November 2015

5. Buchkunst Weimar

Zum 5. Mal findet die Biennale Buchkunst Weimar statt, veranstaltet von Gudrun Illert (Atelier G) in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar.
Gezeigt werden wie gewohnt bibliophile Kostbarkeiten, Originalgrafiken, Malerbücher, limitierte Handpressendrucke, Unikatbücher bis hin zu Buchobjekten von hoher künstlerischen und handwerklichen Qualität. Alle gezeigten Künstlerbücher sind Exponate, die in keiner Buchhandlung zu finden sind und können gekauft werden.
anja harms, »goethe · der zauberlehrling«
(c) Anja Harms
Unter den Ausstellern finden sich wieder Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, wie Johannes Häfner (Brothers in Art), Jens Henkel (burgart-presse) und Peter Zitzmann (schPeZi-Presse). Daneben auch weitere bekannte Buchkünstler, von denen hier nur beispielhaft genannt seien Barbara Beisinghoff (Die gläserne Libelle), Rainer Ehrt (Edition Ehrt), Frank Eißner (Frank Eißner Handpresse), Christian Ewald (Katzengraben-Presse), Tina Flau (Atelier Flau) und Henry Günther (Edition Balance), Anja Harms (Ateliers Anja Harms), Uta Schneider und Ulrike Stoltz, (usus), Klaus Süß, Susanne Theumer oder Uwe Warnke (Uwe Warnke Verlag). Die komplette Teilnehmerliste kann hier nachgelesen werden.
Mit dem Anliegen, künstlerischen Nachwuchs zu fördern, bekommen auch Studierende der Burg Giebichenstein und der Alanus Hochschule Alfter die Möglichkeit, die ihre hohe Kreativität bei Künstlerbüchern zeigen.

Messe: 28. und 29. November 2015

Seminargebäude des
congress centrum neue weimarhalle
Weimar, UNESCO-Platz 1


Dreierlei
Neue Lyrik, Grafik und Musik aus Thüringen
Am 28.11.2015 laden Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., via nova - zeitgenössische Musik in Thüringen e.V. und burgart-presse Rudolstadt in die Bibliothek des „Hotel Elephant“ ein.


Hotel Elephant | Weimar, Markt 19

Donnerstag, 24. September 2015

Handpressen oder die Kunst handwerklicher Buchgestaltung

Das Besondere des in kleiner Auflage gedruckten Buches findet nach wie vor und nun auch gerade im digitalen Zeitalter erneut Liebhaber. Diese schätzen den visuell-haptischen Eindruck, die Sorgfalt bei der Herstellung, die überlegte Wahl der Materialien und der Schrift. Das sich in Einband, Materialwahl und Ausstattung als ästhetische und inhaltliche Einheit präsentierende Buch vermittelt zwischen Autor, Pressenbetreiber / Gestalter / Künstler und Leser. Es bildet in der bewussten Entscheidung für eine bestimmte Type, Farbigkeit, Layout, Technik und Art der ornamentalen oder bildlichen Ausstattung zugleich auch die Interpretation des jeweils ausgewählten Textes. Das Buch fungiert damit als Kommunikationsmittel zwischen Gestalter und Leser und lädt ein, die Auffassung des Textes und die ästhetische Umsetzung nachzuvollziehen und damit auch über die eigene Stellung zu dem Text zu reflektieren.
Eine Ausstellung der Galerie Handwerk zeigt handwerklich gestaltete Bücher, in denen Typographie und Illustration eine Verbindung eingehen bzw, das Buch allein durch die Schrift gestaltet ist. Der Schwerpunkt der Ausstellung ist so gelegt, dass die vielfältigen Möglichkeiten präsentiert werden, durch Druck ein Buch zu kreieren. Das Ziel dabei ist es, die erstaunliche Breite an Möglichkeiten vorzustellen, die in diesem Bereich zurzeit vorliegt. In Hinblick auf die typographische Gestaltung soll es sich jedoch bevorzugt um solche Bücher handeln, die im Handsatz (Bleisatz) und im Handdruck entstehen.
Unikateinband des "Centaur" von Andreas Bormann, MDE (Berlin),
P.J. Moosbrugger (Pegasus-Presse)
Der Schwerpunkt wird dabei auf der aktuellen Produktion in Deutschland liegen. Die Pirckheimer Dr. Wolfram Benda (Bear Press), Jens Henkel (burgart-presse), Peter Moosbrugger (Pegasus-Presse) und Eckehart SchumacherGebler (Offizin Haag Drugulin) werden ebenso dabei sein wie Christian Ewald (Katzengraben-Presse), Sabine Golde (Carivari), Peter Rensch (Andante Handpresse), sowie Uta Schneider und Ulrike Stoltz (usus). Ergänzend sollen einige Arbeiten bedeutender Pressen aus dem Ausland gezeigt, sowie aus der Zeit um 1900 und der jüngeren Vergangenheit vorgestellt werden.

Ausstellung: 22. Oktober - 21. November 2015

Handwerkskammer für München und Oberbayern
Galerie Handwerk
weitere Informationen durch Klick auf die Abb. des Flyers ...

Samstag, 28. Juni 2014

Offene Ateliers in Berlin Friedrichshagen

Heute nutzten viele Kunstinteressierte das hervorragende Wetter zum Besuch der Offenen Ateliers in Friedrichshagen, einer Veranstaltung, an der u.a. Drucker, Buchbinder, Illustratoren und Verleger teilnehmen, wie Hendrik Liersch mit der Corvinus-Presse, Frauke Grenz und Julia Flögel mit traditionellen Buchbindearbeiten, Tita do Regio Silva aus Brasilien mit Holzschnitten und Künstlerbüchern, Christian Ewald (Katzengraben-Presse) mit dem Buch der Elemente »Wasser/Erde/Feuer/Luft« und Peter Rensch mit der ANDANTE Handpresse. Leider reichte meine Zeit nicht aus, auch bei Peter Rensch vorbeizuschauen - ich hoffe, dass sich morgen dazu noch Gelegenheit ergibt. Morgen Abend gibt es dann auch eine Auktion, für die z.B Hendrick Liersch eine Radierung von Frank Wildenhahn und einen Linolschnitt von Zoppe Voskuhl beisteuerte und Peter Rensch neben zwei farbigen Holzschnitten einen großformatigen Druckstock. Einige Impressionen und Informationen lassen sich durch Klick auf die Abbildungen aufrufen.

Dienstag, 27. Mai 2014

Offene Ateliers in Friedrichshagen

Am letzten Wochenende im Juni laden von 12 bis 18 Uhr 33 Berliner Künstler an 25 Orten zur großen Kunstschau und öffnen ihre Ateliers in Friedrichshagen, darunter auch Drucker, Buchbinder, Illustratoren und Verleger, wie z.B. Hendrik Liersch mit der Corvinus-Presse, Frauke Grenz und Julia Flögel mit traditionellen Buchbindearbeiten, Tita do Regio Silva aus Brasilien mit Holzschnitten und Künstlerbüchern, Christian Ewald mit dem Buch der Elemente »Wasser/Erde/Feuer/Luft« und Peter Rensch mit der ANDANTE Handpresse.
Das Programm hier als pdf.
 
28. und 29. Juni 2014

Führungen ab Rathaus
Bölschestr. 87
Berlin-Friedrichshagen

Montag, 3. Februar 2014

Mit allen guten Wünschen durchs Jahr 2014 ...

... flatterte heute eine von Christian Ewald gestaltete und für Freunde der besonderen Akzidenzen durchaus sammelwürdige Karte, Buchdruck: W. Neu, Grevesmühlen, ins Haus, für die Katzengraben-Presse, den Verlag des bibliophilen Buches, selbstverständlich mit dem Faden.
Die Katzengraben-Presse erhielt im Mai 2013 den V. O. Stomps-Preis in Mainz und wird diesjährig die Edition "p.s" über und von V.O. Stomps in ungewöhnlicher Form herausgeben.

V.O. Stomps (1897 - 1970)
... auch VauO genannt, ist eine Legende - als Fabeldichter, als Löwe von Stierstadt, als Essayist, als Förderer, als Erfinder, als streitbarer Pegasus, als Setzer, als Verleger, als Schriftsteller, als Drucker, als der weise Rabe und als Rabe in eigener Sache.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Buchkunstort Weimar

Die Teilnehmer der 4. Buchkunst Weimar, Foto © Gudrun Illert
Die Landkarte, die Rolf Lock vorsichtig aufblättert, sieht aus, als stamme sie aus dem Seesack von Käptn John Silver: mehrfach gefaltet, öliger Stoff, und natürlich von Hand gezeichnet. Zu sehen darauf: die alte Welt, wie Shakespeare sie kannte. Hervorgehoben sind sämtliche Handlungsorte seiner Dramen.
Die Karte ist nicht historisch, und doch gehörte sie jetzt zu den Beständen in der Weimarer Anna-Amalia-Bibliothek. Bibliotheksdirektor Michael Knoche nutzt die alle zwei Jahre stattfindende Messe "Buchkunst Weimar", um von den Ausstellern mit Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen thematisch passende Künstlerbücher anzukaufen - diesmal vor dem Hintergrund des nahenden Shakespeare-Jahres 2014.
Neben Rolf Lock wählte Knoche Arbeiten von Reinhard Scheuble, Christian Ewald, John Gerard und von Petra Reichenbach und Franziska Haller, Studentinnen der Burg Giebichenstein, aus.
Seit ihrer ersten Buchkunst-Ausstellung, die Gudrun Illert 2007 veranstaltete, hat sich Weimar als Buchmesse-Standort im Segment Künstlerbücher einen Namen gemacht. An die 500 Besucher konnten bis gestern Abend begrüßt werden.
(nach einem Bericht von Sabine Brandt in Thüringer Allgemeine 2.12.2013)

Samstag, 23. November 2013

artbook.berlin 2013 / II

Tisch von Cornelius Brändle, Edition Wasser im Turm
Fotos © Abel Doering, weitere Fotos durch Klick auf das Bild
Heute war nun Gelegenheit, sich mit den präsentierten Büchern und Graphiken etwas genauer zu beschäftigen und mit den Buckkünstlern, Druckern und Verlegern intensiver ins Gespräch zu kommen, nachdem gestern erst einmal die Fülle des Ausgestellten sondiert werden konnte.
So ergab sich endlich die Möglichkeit, auch die Aussteller näher kennenzulernen, die mir noch unbekannter waren. Zum Beispiel Spring, eine Künstlerinnengemeinschaft, in Hamburg gegründet, die jährlich ein Magazin mit Graphiken zu einem vorgegebenen Thema herausgibt. Oder Karl H. Thiel, dessen Gedankenbücher und ZugReiseBücher schon allein für die Art ihrer Entstehung Aufmerksamkeit verdienen.
Erfreulich war am heutigen Tag jedoch vor allem die Möglichkeit, flüchtig Bekannte näher kennenzulernen, wie Fred Lautsch, dessen Verlag Mückenschwein mir natürlich ein Begriff ist und mit dem ich schon E-Mails tauschte, aber selbst noch nie persönlich ein Wort wechseln konnte. Genau wie Uwe Warnke, dessen Verlagsproduktion ich sehr schätze, ihm selbst aber noch nie begegnen konnte.
Besonders beeindruckt haben mich die Exponate einer Gruppe russischer Buchkünstler, die in Berlin unter dem Namen MTM (nach den Initialen der drei Vornamen) tätig sind und das Gespräch mit ihnen. Sie arbeiten sehr vielseitig, so stellte Michael Bensman Künstlerbücher vor, die sich genauso mit der Geschichte der Sowjetunion, wie auch mit dem Jüdischen Viertel in Berlin auseinandersetzen, Tamara Ivanova war mit Unikatbüchern zu Themen wie Berliner Alltagsleben und erotischen Licht- und Schattenspielen vertreten. Meine persönliche Entdeckung ist jedoch Welf Schiefer, ein ambitionierter junger Graphiker aus Hannover.
Aber auch mit mir gut bekannten Ausstellern gab es Möglichkeiten zum Gedankenaustausch, wie mit unseren Mitgliedern Marc Berger, Hanfried Wendland und Albrecht von Bodecker, der genau wie Klaus Ensikat innerhalb des Rahmenprogramms zu einer Signierstunde geladen hatte oder Christian Ewald von der Katzengraben-Presse, Hanif Lehmann von der Widukind-Presse und Hans-Hilmar Koch vom historischen Druckkunstmuseum Krakow, welches durch die Berlin-Brandenburger Pirckheimer vor 2 Jahren besucht wurde.
Es ist mir trotz alledem ein Bedürfnis, auch am letzten Tag nochmals zur artbook.berlin zu gehen, denn einige Gelegenheiten, mit Ausstellern näher ins Gespräch zu kommen, ergaben sich auch heute aufgrund des hohen Besucheraufkommens noch immer nicht. Hendrik Liersch von der Corvinus-Presse, bei dem ich schon geradezu legendäre Lesungen und Buchvorstellungen erlebte, konnte ich nur flüchtig begrüßen, bei Wolfgang Grätz von der Büchergilde Gutenberg, dessen Grafikbrief zu meinen obligatorischen Lektüren gehört, habe ich auch nur vorbeigeschaut und außerdem hoffe ich natürlich auch darauf, Freunde aus der Pirckheimer-Gesellschaft oder vom BBA zu treffen.
(ad)

weitere Beiträge zu artbook.berlin in diesem Blog für Pirckheimer ...

Dienstag, 26. Juli 2011

Kunstmarkt im Katzengraben

Bundesarchiv, Bild 183-1982-0818-302 / Sturm, Horst / CC-BY-SA, bearbeitetDer diesjährige Kunstmarkt (Bücher, Graphiken, Töpferwaren) mit Lesungen im Katzengraben, den Christian Ewald von der bibliophilen è Katzengraben-Presse jedes Jahr veranstaltet, steht diesmal unter dem Thema "Mutter Lustig". Unter diesem Namen wurde die Wäscherin Henriette Lustig (1808–1888) zum Berliner Original, welche 1835 in Köpenick die erste Lohnwäscherei gründete, aus der sich eine ganze Dienstleistungsbranche entwickelte.

27. August 2011

Katzengraben-Presse
Katzengraben 14

12555 Berlin