Donnerstag, 29. September 2016

Finissage der Ausstellung "BEST OF - Sabine Golde"

Die Ausstellung "BEST OF - Sabine Golde" zeigt noch eine Woche in Wien sowohl eigene Arbeiten der einzigen Professorin für Buchkunst in Deutschland als auch Arbeiten von einigen ausgewählten jetzigen und ehemaligen Studierenden - ausgewählte Highlights ihrer 10jährigen Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein.
Anlässlich der Finissage stellt der 1988 in Tokio geborene und in Halle an der Saale sowie in Tokio lebende und arbeitende Buchkünstler Yasutomo Ota seine hoch ästhetischen wie unglaublich durchdachten Künstlerbücher vor.

Finissage: 4. Oktober 2016

è Galerie DRUCK & BUCH
Susanne Padberg
Berggasse 21/2
A - 1090 Wien

Vernissage - dada ist 100

ist dada loo ist dada 100 ... im himmel und im dada ist alles gleich
Martin Kreusch
Gestern im Künstlerhaus 188 in Halle: Ein stimmungsvoller Eröffnungsabend "dada ist 100", der dritten Station der Wanderausstellung nach Gransee und Stralsund, mit Leitergedanken eines Richard Mandroschke zu Dada, performt by Martin Kreusch und einer sehr eindrücklichen Führung durch die Ausstellung und ihre Künstler mit dem Initiator und Pirckheimer Marc Berger.
Marc Berger, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, Fotos © Matthias Ritzmann

Mittwoch, 28. September 2016

Danke für die schöne Post ...

... postete Nike Seifert aus Köln, Nordrhein-Westfalen, mit diesem Foto auf Facebook.
Gern kann jeder, der Interesse an dieser, von der Pirckheimer-Gesellschaft herausgegebenen Zeitschrift hat, ebenfalls ein Probeheft der Marginalien und Info-Material zu dieser bibliophilen Gemeinschaft anfordern: info(at)pirckheimer-gesellschaft.org - jeder Freund des Buches und der Buchkunst und jede Freundin der Graphik und der Illustration ist bei den "Pirckheimern" willkommen.

Leipzig um 1900 auf alten Ansichtskarten

In den Jahren um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde die Leipziger Innenstadt gewissermaßen neu erbaut. In Leipzig entstanden ganz neue Häusertypen wie Messepaläste, Passagenbauten, Kaufhäuser, Pelzwarenkontore und als Krönung der Monumentalbau des Hauptbahnhofes. Darüber hinaus veränderten sich durch den immensen Bevölkerungszuwachs die dörflich strukturierten Anrainer. In höchster Geschwindigkeit wurden diese Stadtteile mit moderner städtischer Infrastruktur ausgestattet. Am Ende dieses Umbauprozesses war aus der kleinen, etwas verschlafenen Stadt eine pulsierende Metropole der Moderne geworden.
Heinz Peter Brogiato, Geograph und Leiter der Geographischen Zentralbibliothek und des Archivs für Geographie im Leibniz-Institut für Länderkunde e. V. in Leipzig, dokumentierte diesen urbanen Wandel mit einer Forschungsarbeit über zeitgenössische handkolorierte Ansichtskarten. Über die sehenswerten Postkarten und das daraus entstandene, im Lehmstedt Verlag erschienene Buch "Leipzig um 1900" spricht der Autor im Leipziger Antiquariat. Die den Vortrag begleitende Ausstellung mit Original-Postkarten richtet den Blick dabei insbesondere auf die Entwicklungen im Leipziger Westen.

Vortrag und Ausstellung: 28. September 2016, 19 Uhr

Leipziger Antiquariat | Filiale Central W33
Georg-Schwarz-Straße 12, Leipzig

Dienstag, 27. September 2016

Auktion der Sammlung Herbert Kästner

Herbert Kästner, Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, der vor wenigen Tagen seinen 80sten Geburtstag feierte, ist einer weiteren Öffentlichkeit durch sein vielfältiges bibliophiles Engagement bekannt geworden.
Georg Heym – »Umbra vitae« mit den Holzschnitten von Ernst Ludwig Kirchner,
verlagsfrisches Exemplar aus der Sammlung Kästner
Im November werden nun in Hamburg Teile der Sammlung Herbert Kästners versteigert. Mit Verweis auf Stefan Zweig, der sich schon im sechsten Lebensjahrzehnt von Teilen seiner Autographen-Sammlung trennte, begründet Herbert Kästner nun seinen Entschluss, selbst Teile seiner Privatbibliothek versteigern zu lassen: "Objekte, die einst dem antiquarischen Kreislauf entzogen wurden, nun wiederum in den antiquarischen Kreislauf zurückfließen zu lassen – in der Hoffnung, dass sie in einer anderen Bücherwelt willkommen sind." Der Sonderkatalog, den Christian Hesse für die Sammlung Kästner erstellt (er kann bereits jetzt bestellt werden(Schutzgebühr 10 Euro, zusammen mit dem allgemeinen Auktionskatalog 15 Euro), verzeichnet mehr als 600 Titel in etwas mehr als 300 Katalognummern.

Montag, 26. September 2016

Führung „Frans Masereel“

Das Museum für Druckkunst wird eine öffentliche Führung durch die Ausstellung des belgischen Zeichners, Maler und Grafiker „Frans Masereel und seine Arbeiten für die Presse“ veranstalten.
In der Ausstellung dieses bedeutenden Antikriegskünstler des 20. Jahrhundert, der vor allem mit seinen Holzschnitten soziale Missstände und Krieg anprangerte und dessen Werk der Pirckheimer-Gesellschaft vor allem in den sechziger Jahren durch den Züricher Pirckheimer Theodor Pinkus mit einer Jahresgabe, einem Neujahrsgruß und diversen graphischen Beilagen in den Marginalien näher gebracht wurde, werden rund 100 seiner zwischen 1913 und 1970 entstandenen Illustrationen, vorrangig aus der Sammlung des Pirckheimers Karl-Heinz Kles, gezeigt.

Führung: 16. Oktober 2016
Ausstellung: 18. September - 27. November 2016

è Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Eberhard Schlotter (1921 - 2014)

Eine von Daphne Mattner kuratierte Ausstellung im Bomann-Museum Celle über Eberhard Schlotters Beginn als selbständiger Künstler beleuchtet die Schaffensphase zwischen dem zunächst euphorischen "Wiederaufbau" in Darmstadt, dem resigniertem Rückzug aus Deutschland und seinem persönlichen Neubeginn in Spanien.
Als Eberhard Schlotter 1955 den Vorsitz der "Neuen Darmstädter Sezession" übernahm, entwickelten sich die seit 1950 geführten "Darmstädter Gespräche" über das Für und Wider gegenständlicher bzw. abstrakter Kunst zum "Darmstädter Kunstkrieg", in dessen Folge Schlotter enttäuscht und verbittert Deutschland verließ. Sein Rückzug ins das Fischerdorf Altea in Südspanien bezeichnet einen entscheidenden Einschnitt in sein weiteres Schaffen. Rückblickend schrieb er über die 50er Jahre: "Ich verzichtete fast das ganze Jahrzehnt über auf die Abbildung des Menschen, vielleicht ist das eine Antwort auf die 50er Jahre?"
Jutta Osterhof. Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, Foto © Ralf Wege
Rund 20 Besucher waren am 25. September ins Bomann-Museum gekommen, um einen besonderen Blick auf das Leben des Malers und Grafikers Eberhard Schlotter zu erleben.
Das Pirckheimer-Mitglied Jutta Osterhof, Vorsitzende des Kuratoriums der Eberhard Schlotter Stiftung Celle, erzählte bei einem Rundgang durch die Schau mit ausgewählten Fotografien anlässlich seines 95. Geburtstages über ihre langjährige Freundschaft mit Eberhard Schlotter.

Ausstellung: noch bis 3. Oktober 2016

Bomann-Museum
Museum für Kulturgeschichte
Schloßplatz 7, 29221 Celle

Sonntag, 25. September 2016

Bibliotheksführung in Halle

Zu einer Führung durch die neue Bibliothek der Geistes- und Sozialwissenschaften am Steintor-Campus in Halle/Saale lädt die Regionalgruppe Halle und Umgebung der Pirckheimer-Gesellschaft ein. Gäste sind herzlich willkommen. Die Führung findet am Dienstag, 27. September, statt. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Bibliothekskubus an der Ludwig-Wucherer-Straße / Ecke Emil-Abderhalden-Straße vor dem Haupteingang. Dr. Walter Müller, bekannt durch seine kenntnisreichen Vorträge zu Persönlichkeiten der halleschen Kultur- und Stadtgeschichte und leitender Angestellter an der Universitätsbibliothek, wird über den modernen Bibliotheksbau erzählen, der den Buchbestand von ehemals sieben Zweigbibliotheken der Martin-Luther-Universität umfasst.

27. September 2016

Bibliothek Steintor Campus
Emil-Abderhalden-Straße 25, 06108 Halle (Saale)

Galerie Taube zu Gast bei den Pirckheimern

Der der ursprunglich aus Leba im damaligen Hinterpommern kommende Inhaber der Berliner Galerie Taube, Klaus Märtens, gab den Teilnehmern des Bibliophilen-Abends der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg im Kleinen Säulensaal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin einen spannenden Abriss zur modernen Malerei.
Unter anderem ging Klaus Märtens auch auf die heftige Debatte zwischen den Vertretern der gegenständlichen Malerei (Carl Hofer) und der abstrakten (Willi Baumeister, Will Grohmann) ein, die in den 50gern nicht nur in Westdeutschland geführt wurde. Mit der Gründung der Galerie Taube am 1. Juni 1973, schuf Klaus Märtens nicht nur jungen Künstlern die Möglichkeit, ihre Bilder auszustellen, auch den bereits bekannten Conrad Felixmüller stellte er aus, nachdem dieser in Zehlendorf seinen Alterssitz genommen hatte. So ist z.B. der Chinese Ye Liu, der in Berlin studierte und seine ersten Bilder in der Galerie Taube ausstellen konnte, heute international bekannt.
Der Vortrag wurde mit Bildprojektionen und ausgelegten Büchern und Katalogen bereichert und schloss mit einer improvisierten Tombola, bei der jeder der Teilnehmer einen seiner Kataloge als Erinnerung an den Abend mit nach Hause nehmen.

Freitag, 23. September 2016

Donnerstag, 22. September 2016

Die Eremitenpresse im Schloss Sanssouris

Als V.0. Stomps (1897-1970) mit seinem Verlag „Eremiten-Presse” 1954 nach Stierstadt im Taunus zog, mauserte sich ein alter Schuppen am Bahndamm zum „Schloss Sanssouris“ - und erlebte ungeheure Zeiten. V.0. war ein fabelhafter Verleger. Wichtig war ihm das Fördern junger, frischer Literatur: Auf der Stompschen Spielwiese tummelten sich u.a. Gabriele Wohmann, Christoph Meckel oder Guntram Vesper, veröffentlichten ihre Erstlinge und wurden berühmt.
Die Ausstellung “Literarischer Salon und Autorenwerkstatt” und der Film “Die Gesellschaft braucht Einzelgänger. V.O. Stomps” (Kirsch/Storps WDR 1965) zeigen Victor Otto Stomps Leben und Wirken in der Eremiten-Presse. In der Abendveranstaltung erinnern Harry Oberländer und Uve Schmidt an die Eremiten-Jahre in Stierstadt. Im Anschluss lesen – ganz im Sinne der Autorenschmiede – die jungen Lyriker Carolin Callies und Martin Piekar zusammen mit dem etablierten Olaf Velte aus ihren Gedichten.

Ausstellung und Lesung: 25. September 2015

Hohemarkstr. 18, 61440 Oberursel

neu im Archiv

Im Archiv der Pirckheimer-Gesellschaft sollten eigentlich alle Publikationen vorhanden sein, leider ist jedoch mit dem Umzug von der Friedrichstraße in die Nordkapstraße einiges verloren gegangen. Aus Schenkungen und Nachlässen konnten einige Fehlbestände in den letzten 25 Jahren wieder ersetzt werden, gestern nun ein Katalog zu einer Wanderausstellung, die in der Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus Dresden, in der Charité Berlin und in Magdeburg in den Jahren 1989 und 1990 gezeigt wurde, kuratiert vom Graphiker Wolfgang Beier und dem damaligen Rektor der Medizinischen Akademie Dresden und Pirckheimer Prof. Albrecht Scholz.
Der 24seitige broschierte Katalog "Lebenskreis" mit Graphiken und Illustrationen zum Thema Geburt, Leben und Tod erschien 1989 ohne Verlagsangabe.

Dienstag, 20. September 2016

Einblicke in die Galerie Ulrich Grimm

Die Öffentliche Jahreshauptversammlung des Vereins der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt "Willibald Pirckheimer", einer Schwestergesellschaft der Pirckheimer-Gesellschaft, findet in der Galerie Grimm in Magdeburg statt.
Im Anschluss öffnet Galerie-Inhaber Ulrich Grimm seine Räumlichkeiten. Dazu sind nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern alle Freunde des schönen Buches, von Grafik und Exlibris bei Kaffee und Kuchen gern gesehene Gäste. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Ulrich Grimm wird einen kurzen Abriss zur Galeriegeschichte, zu 25 Jahren Edition Ulrich Grimm und spezielle Eindrücke im Bereich der Drucktechnik, sowie einen Einblick in seine eigene Arbeitsweise geben. Im Anschluss können Sie sich die aktuelle Ausstellung ansehen und mit Ulrich Grimm ins Gespräch kommen. Außerdem stellt sich die Buchhandlung „Fabularium“ mit einem Büchertisch vor.

Jahreshauptversammlung: 24. September 2016, 16 Uhr
Galeriebesichtigung: ca. 15 Uhr

Jean-Burger-Str. 2 in 39112 Magdeburg

75 Beiträge für die "Weltbühne" in einem Band

Elke Lang gibt Buch über ihren verstorbenen Ehemann und Kunsthistoriker und -kritiker Lothar Lang heraus
Vor wenigen Tagen wurde hier auf die Herausgabe des Sammelbandes "Begegnung und Reflexion" von Elke Lang mit Texten von Lothar Lang verwiesen - die Marginalien 223 werden eine Rezension dieses Bandes von Jürgen Engler enthalten.
Auch die Märkischer Oderzeitung machte am 20. September auf dieses Buch aufmerksam, illustriert mit einem Foto von Ralph Parkner.
Der Text kann hier oder durch Klick auf den Ausriss nachgelesen werden.

Montag, 19. September 2016

Bildhaftes steht neben Zeichenhaftem

Friedrich B. Henkel: Figur Figuration Zeichen. Skulptur und Grafik

Für mich ist das EWE Kunstparkhaus zu einem besonderen Ort geworden durch die vielen wunderbaren Ausstellungen, die ich hier sehen konnte“, schwärmte der promovierte Berliner Kunsthistoriker Jens Semrau in seiner Rede zur Eröffnung der Präsentation von Skulpturen und Grafiken des Bernauer Bildhauers Friedrich B. Henkel am 15. September. Diesmal begeisterte er sich über eine „Prachtentfaltung durch Material, Farbe und Größenmaße der Stein- und Papierarbeiten“. Dabei ist der Künstler keiner, der durch Buntheit, Kontraste oder Monumentalität beeindrucken will. Vielmehr ist, wie der Kunsthistoriker beobachtet hat, der die Entwicklung des Bildhauers schon sehr lange auch publizistisch begleitet, eine „Tendenz der Steigerung der Reduktion der Figur bis zum Zeichen“ erkennbar, „Zeichen, die für sich selbst stehen, aber immer auf konkrete Erlebnisse zurückgehen“. Viele dieser Erlebnisse haben mit Reisen zu tun, bei denen sich der 1936 in Zella / Rhön Geborene mit Gesteinsformationen auseinandersetzt, wie sie ihn seit seiner Kindheit in der heimatlichen Gebirgslandschaft faszinieren. Allerdings gestaltet er sie nicht naturalistisch nach, sondern es vereinen in in ihnen „Naturhaftigkeit und kulturelle Prägung
“, wie Jens Semrau feststellte. Wenn Friedrich B. Henkel „Reisen zu neuen Landschaftseindrücken“ unternimmt, komme er „nicht mit der tradierten Formenwelt“ zurück.
Friedrich B. Henkel und Harald Metzkes, Foto © Elke lang
Die Ausstellung des Meisterschülers an der Deutschen Akademie der Künste, Berlin bei Fritz Cremer von 1966 bis 1969 und Träger des Will-Lammert-Preises der Akademie der Künste, Berlin 1971, des Kunstpreises der DDR 1976 sowie des Brandenburgischen Kunstpreises für Skulptur 2007 zeigt eine große Vielfalt, wobei die Gliederung der Präsentation „Arbeitsphasen, aber auch Zusammenhänge sichtbar macht“, wie Semrau sagt. Bildhaftes steht neben Zeichenhaftem. Viel und gern gestaltet Friedrich B. Henkel, der in Biesenthal bei Bernau in seinem Freiluftatelier wirkt, in kostbarem Marmor, der sich mitten in der Natur leuchtend vor dem Blattwerk entfaltet. Ganz neu in seinem Schaffen ist die Arbeit mit Holz, Bauholz aus alten Gemäuern, bei dessen kreativer Verarbeitung er sich vom Fachwerk anregen lässt. „Man kann sagen: Das ist ein starker Auftritt“, schloss Jens Semrau seine Laudatio.
(Elke Lang)

Ausstellung: 15. September - 30. November
Künstlergespräch zwischen Friedrich B. Henkel und dem Kulturjournalisten Peter Liebers: 11. Oktober, 18 Uhr 

Strausberg, Hegermühlenstraße 58

Freitag, 16. September 2016

Arno Schmidt »Eine Bildbiographie«

Es ist ein seltene Ereignis, dass ein Buch schon weit vor seinem Erscheinungstermin fertig ist: die Bildbiographie Arno Schmidt habe ich schon ausgiebig in Hermann Wiedenroths Antiquariat beschnuppern können. Jetzt gibt es dazu auch dieses sehenswertes Filmchen.
(Ulrich Goerdten)

ans Herz gelegt: Marginalien

Für die Zusendung dieser jeden Leser und jeden Liebhaber schöner Druckkunst glücklich machenden Zeitschrift möchte ich Ralph Aepler sehr herzlich danken! Text und Paratext sind jetzt Freunde; so könnte man verkürzen, was die MARGINALIEN bieten. Ich habe mit großem Genuss in den zwei Probeexemplaren gestöbert, gestaunt und bewundert. Ich möchte die Zeitschrift allen ans Herz legen.
(Frank Berzbach)

Mittwoch, 14. September 2016

Märchen und Legenden

Vor zehn Jahren ist das Märchenbuch Sieben auf einen Streich von Eckhard Froeschlin entstanden. Heute erscheint sein Graphik-Kalender für 2017 mit sechs teils mehrfarbigen Radierungen zu Märchen und Legenden: zu drei Klassikern der Brüder Grimm, darunter auch wieder Das tapfere Schneiderlein, zu Jakobs Leiter, zu Wagners Fliegendem Holländer und zu Mörikes Historie von der schönen Lau im Blautopf unweit der Donau.
Die sechs Radierungen sind auf Arches-Bütten in einer Auflage von 35 Exemplaren gedruckt. Zu jeder Radierung gehören zwei separate Kalendariumsblätter im Bleihandsatz. Die Holzstäbchenbindung mit naturfarbenem Rückkarton ist die gleiche wie in den früheren Kalendern der Edition, das Format ist 55 x 38 cm.
Der Preis für den Kalender beträgt bei Bestellung bis 31. Oktober 2016 220,- €, danach 250,- €. Bei Sammel- oder Mehrfachbestellung mit gemeinsamem Versand gilt ein Rabatt von 10 Prozent. Der Kalender kann ab sofort bei der Edition Schwarze Seite in Scheer gesehen und bestellt werden.

Alte Papierfabrik, Fabrikstr. 32-40, 72516 Scheer

Haben Sie das alles gelesen?

Lesung: 15. September 2016, 19 Uhr

Antiquariat Central W33
Georg-Schwarz-Str. 12, 04177 Leipzig

Fußball, Hexen und ein Osterwunder

So überschreibt der Brandenburger Kurier am 13. September, Seite 23, einen Bericht über das Projekt der Bücherkinder Brandenburg über Werner Klemke.
Abgedruckt wird neben dem hier bereits vorgestellten Bericht von Armin Schubert auch die Erzählung "Der Löwenkater" aus dem Buch von Franz Bauch. Der Beitrag kann auch durch Klick auf den obigen Ausriss aufgerufen werden.