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Dienstag, 3. Februar 2026

Graphische Kunst 1+2 / 2025

Das Warten auf die soeben erschienenen beiden Hefte der Graphischen Kunst des Jahres 2025, die, wie Rainer Stec mitteilen musste, krankheitsbedingt als Doppelnummer ausgeliefert wurden, hat sich gelohnt. Das Doppelheft gestattet bereits einen ersten Blick auf die artGRAFIK Ahrenshoop 2026, ist doch dort neben Henry Günther, der mit dem Farbholzschnitt „Raum und Zeit“ in Ausgabe A und einem Beitrag von Reinhard Grüner im Heft zu finden ist, auch Rainer Stec mit der Graphischen Kunst vertreten. Und Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend werden Skadi Engeln von der in Ausgabe A/B der 4-Platten Linolschnitt „Kühe“ stammt, im Juni in ihrem Atelier besuchen.
Oleg Dergachov, Farbradierung mit Prägung / Henry Günther / Paul Egedius, Farbradierung / Pius Haug, 2-Platten Linolschnitt
Der Ausg. A (90 num. Exemplare) liegt neben der genannten und den Graphiken der Ausgabe B jeweils eine Originalgraphik von Paul Egidius, Oleg Dergachov und Pius Haug bei, der Ausg. B (160 num. Exemplare) die untenstehend abgebildeten.
oben: Marco Gerke, Linolschnitt / Wolfgang Eberlein, 2 Linolschnitte
Hans Wiedemann, Farbholzschnitt / Skadi Engeln / Franca Bartholomäi, Holzschnitt
Dem Heft lag außerdem eine Ankündigung von Martin Furtwängler zum Druck „Walter Benjamin und Friedrich Hölderlin, Dichtermut + Blödigkeit“ (erscheint in 66 Exemplaren) bei.

Samstag, 25. Oktober 2025

„Graphische Kunst“ erscheint 2025 als Doppel-Ausgabe

Rainer Stec, der Herausgeber der „Graphischen Kunst“, musste allen Abonnenten und Lesern mitteilen, dass die nächste Ausgabe der Zeitschrift, die normalerweise zweimal im Jahr erscheint, aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr einmalig als Doppel-Ausgabe ausgeliefert wird.
3 der Graphiken, die den Ausgaben A und B als Original beiliegen
Den Leser erwartet in dieser Ausgabe wieder eine Vielzahl spannender Themen und Artikel, die sowohl aktuelle Trends als auch zeitlose Aspekte der grafischen Kunst abdecken. Es wird interessante Interviews mit Künstlern geben, die ihre einzigartigen Perspektiven teilen, sowie tiefgehende Analysen bedeutender Werke aus der Geschichte der Grafik.
Reinhard Grüner über 35 Jahre BuchKunstBalance von Henry Günther
MDV Buch u. Medienvertrieb
GRAPHISCHE KUNST / Edition GK
Schwesterstr. 13, 87700 Memmingen

Donnerstag, 14. August 2025

wiedergelesen: Ulrich Tarlatt - Hortus Animae

Die Büchergilde Buchhandlung Frankfurt am Main ist umgezogen und firmiert nun unter dem neuem Namen Vielseitig & Büchergilde unter der Adresse An Salzgaus 1 in 60311 Frankfurt.

Im aktuellen Angebot findet sich eine im Impressum signierte Katalog-Vorzugsausgabe von Ulrich Tarlatt, die zur Ausstellung Hortus Animae im Museum Schloss Burgk erschien.
Ulrich Tarlatt, dessen Ausstellungseröffnung zu „30 Jahre Künstlerbuch Almanach COMMON SENSE“ zum vorjährigen Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft zu den Höhepunkten zählte, stellt sein Werk derzeit im Alandhof in der Altmärkische Wische aus.
Die Vorzugsausgabe enthält einem lose beiliegenden Orig.-Farbholzschnitt des Künstlers im Format 21,2 x 17 cm, rückseitig signiert und erschien in einer Auflage von 50 Exemplare. Der Katalog in Hardcover, Halbleinen im Format 25 x 19,5 cm zeigt auf 77 Seiten überwiegend farbige Abbildungen von Werken Tarlatts, zu denen Malerei, Zeichnungen, Collagen und Künstlerbücher der Edition Augenweide ebenso zählen wie Unikatbücher, Buchobjekte und objets trouvés, sowie den Artikel Sprengkopf im Spielraum von Erik Stephan und Gedanken eines Sammlers zu zehn Jahren Augenweide unter dem Titel Wahrhaftige Buchwesen vom Reinhard Grüner. Ergänzt wird der Katalog durch ein Ausstellungs- und Werkverzeichnis. 
Er wird zum Preis von 50€ angeboten.

Mittwoch, 26. Februar 2025

35 Jahre BuchKunstBalance

In diesem Jahr kann BuchKunstBalance auf sein 35jähriges Bestehen zurückblicken.
Grund genug für Henry Günther, eine Darstellung in Form von Rezensionen und Kommentaren zu seinem bisherigen Schaffen in herauszugeben.
In einem repräsentativen, durchaus bibliophil gestaltetem Druck werden in einem Format 29,5 x 20 cm auf 24 Seiten und zwei eingelegten Blättern, die Illustrationen auf hochwertigem Kunstdruckpapier, Beiträge von Reinhard Grüner (eine Vorabveröffentlichung aus Graphische Kunst Heft 1/2025 und aus Imprimatur 2023), in den Marginalien und von Gabriele Hegner in Der Darßer 41 wiedergegeben, ergänzt durch eine ausgewählte Aufstellung von Katalogen und eine Auflistung von Künstlerbüchern der BuchKunstBalance in Bibliotheken und Museen.
Das in Handarbeit hergestellte Heft in Faltbroschur mit Blindprägung und Banderole wurde von Henry Günther signiert und ist zum Preis von 20 € auf der artGrafik Ahrenshoop oder beim Künstler zu erwerben.

Dienstag, 5. Dezember 2023

Künstlerbücher der DDR- und Wendezeit

[...] Ich sehe es gar nicht als Notwendigkeit, das Thema „Künstlerbücher in der DDR“ an dieser Stelle breit auszurollen, denn da kann ich dankbar auf vorhandene Publikationen verweisen, etwa jene des Münchener Privatsammlers Reinhard Grüner, der seiner Publikationsliste jüngst einen weiteren Aufsatz hinzugefügt hat, der deutlich über einen ersten Einblick hinausgeht. 
Ein paar Worte möchte ich aus, tja, wie nennt man das, sammlungstheroretischer Perspektive anfügen. Eigentlich handelt es sich eher um eine Hypothese, die ich in den Raum stelle und dankbar für Kommentare und Diskussion bin. Nämlich die, dass DDR-Künstlerbücher de facto am breitesten in privaten Sammlungen dokumentiert wurden, und zwar solchen, deren Aufbau vor vielen Jahrzehnten begonnen hatte. Sammler also, die gewissermaßen neben dem fahrenden Zug herliefen und Aktuelles zusammentrugen, soweit es eben ging. Gut vernetzt auf unterschiedlichen Kanälen, vielleicht auch solchen, die in Erwerbungskontexten öffentlicher Sammlungen nicht immer zur Verfügung stehen.
Cover des einschlägigsten Überblickswerks zum Thema: Jens Henkel und Sabine Russ: DDR 1980-1989 : Künstlerbücher und originalgrafische Zeitschriften im Eigenverlag, Eine Bibliographie (Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung, Gutenberg-Museum Mainz vom 8.5. bis 9.6.1991). Foto: © BSB / L. Landes
Die Bayerische Staatsbibliothek hatte aus der DDR- und Wendezeit bis vor wenigen Jahren äußerst wenige „Libri Selecti“ (aka Artists‘ Books). Die Art wie sich das änderte, ist symptomatisch – zumindest wenn man meiner Hypothese Glauben schenkt –, nämlich über die Auktion einer großen Privatsammlung. Diese war so groß, dass sich ihre Versteigerung in zwei Etappen vollzog: Bei der ersten im Sommer 2018 waren viele Schnäppchen möglich. Zahlreiche Zuschläge erfolgten selbst bei seltensten Stücken unter dem Schätzpreis. Ich hatte damals gerade erst die Kuratierung der Sammlung übernommen und wusste dieses Glück kaum zu schätzen – wohl aber heute rückblickend. Offenbar waren grundsätzlich interessierte Sammlungen nicht ausreichend aufmerksam geworden. In der zweiten Runde nur ein halbes Jahr später bot sich ein ganz anderes Bild. Vieles ging mir durch die Lappen, wurde gar um ein Vielfaches des Schätzpreises zugeschlagen. Nur bei wenigen Stücken auf meiner Must-Have-Liste wurde ich nicht überboten. Kein einziger jener 10 Titel, die ich mit der Erfahrung der ersten Auktion im Hinterkopf im Nachverkauf zu erwerben gehofft hatte, war nach der Auktion noch zu haben.
[...]

(Lilian Landes, gesamten Artikel hier lesen)

Sonntag, 1. Oktober 2023

Hamburger Bothe #18

Hamburger Bothe # 18 lesen durch Klick auf die Abb.
Die 18. Ausgabe des „Hamburger Bothen“ bringt die zweite Folge unserer neuen Rubrik, in der herausragende Buchillustratoren ihre Arbeit selbst vorstellen. Nach dem Hamburger Zeichner Klaus Waschk ist jetzt Rainer Ehrt aus Kleinmachnow bei Berlin an der Reihe, Einblicke in seine vielfältige künstlerische Tätigkeit zu gewähren. Zudem informiert der Münchner Künstlerbuch-Sammler Reinhard Grüner über seine herausragende Kollektion, Thomas Glöß zeichnet die bedeutende Editionstätigkeit des Leipziger Bibliophilen-Abends nach und unser Autor Urs Heftrich erzählt, was er bei einer Bonner Lesung aus seinem jüngst bei Angeli & Engel erschienenen Gedichtband „Gehäuseschutt – House of Rubble“ erlebt und beobachtet hat. Das Autorenporträt, das wir in jeder Ausgabe des „Hamburger Bothen“ bringen, gilt in der 18. Nummer der Hamburger Schriftstellerin Sigrid Behrens.

(Peter Engel, aus dem Editorial)

Mittwoch, 5. Juli 2023

Ich hatte einst ein schönes Vaterland ...

In Imprimatur 2023, dem im Auftrag der Gesellschaft der Bibliophilen herausgegebenen Jahrbuch für Bücherfreunde, erschien eine fragmentarische Autopsie von Reinhard Grüner über Künstlerbücher ostdeutscher Künstler unter dem Titel "Ich hatte einst ein schönes Vaterland ... Es war ein Traum.".

Nach Schilderung der Ausreise von Frank Müller verweist er auf Anfänge »Helge Leiberg, [...] veranstaltet am 10. Mai 1983 zusammen mit Claus Weidensdorfer, Christina Schlegel, Veit Hofmann, Volker Palma und Lothar Fiedler einen "Tag des Freien Buches" in seinem Dresdner Atelier. Gemeinsam stellen sie bis spät in die Nacht das unikate Künstlerbuch DAS BUCH 10 Mai 1983 her. [...] Im Gegensatz zum bundesdeutschen "Tag des Buches" wurde er in der DDR [...] "Tag des Freien Buches" genannt."«
Es heißt dann »1991 erscheint das erste Buch von Henry Günthers Edition Balance: Das Gleichmaß der Unruhe. Texte und Grafiken zur veränderten Landschaft - Deutschland. Kurz nach der Wiedervereinigung thematisiert bereits das Motto des Buches, ein Gedichtauszug von Heinrich Heine, den Wusch nach einem Vaterland und dessen Verwirklichung, aber auch dessen Scheitern. Ich hatte einst ein schönes Vaterland. [...] 15 DDR-Autoren, darunter Kerstin Hensel, Rainer Kirsch, Sarah Kirsch, Karl Mickel und Westautoren wie Friedrich Christian Delius, Alain Jadot und Gabriele Wohmann versuchen die Frage nach einer neuen Standortbestimmung zu klären. Neun Künstler (unter anderem Guillermo Deisler, Lusici, Gil Schlesinger, Wolf Spies und Ruth Tesmar) verdichten das Thema bildlich. Wolf Spies aus Berlin bringt die neue Situation in einer Spritz-Collage-Technik auf den Punkt [...].
Zehn Jahre später haben Ostverleger internationalen Anschluss gefunden. [...]«

aus: Imprimatur 2o23 NF XXVIII / Ein Jahrbuch für Bücherfreunde. Im Auftrag der Gesellschaft der Bibliophilen, München.
Harrassowitz Verlag 2o23, Herausgegeben von Prof. Viola Hildebrand-Schat.
Gebundene Ausgabe: 314 Seiten
ISBN-10: 3447120177
ISBN-13: 978-3447120173
Euro 115

Mittwoch, 29. März 2017

in Leipzig neu eingetreten

Zur Leipziger Buchmesse gab es einige neue Mitgliedsanträge, die schon lange fällig waren und die sowohl eine Verjüngung, wie auch eine stärkere Hinwendung zu zeitgenössischer Buchkunst deutlich machen. Bibliophilie ist eben nicht altbacken, in der Pirckheimer-Gesellschaft ist sie auch zeitgemäß und modern.

Hartmut Andryczuk (Hybridenpresse), Rainer Ehrt (Edition Ehrt), Christian Ewald (Katzengraben-Presse) und Henry Günther (Edition Balance) sind seit der Leipziger Buchmesse Pirckheimer. Jeder von ihnen hat bereits in den vergangenen Jahren das Leben der Pirckheimer bereichert, sei es durch seine künstlerische Arbeit, durch seine verlegerische Tätigkeit oder durch Vorträge oder Ausstellungen.
Die Arbeiten von Hartmut Andryczuk wurden gerade erst in den Marginalien 224 durch Till Schroeder ausführlich besprochen und vor allem die Berlin-Brandenburger Pirckheimer hatten schon häufig Gelegenheit zur Bekanntschaft mit seinen Künstlerbüchern und anarchistischen und deutlichen Gedanken.
Christian Ewald, dessen erstes Buch in der Katzengraben-Presse zugleich das letzte war, das in der DDR erschien, ausgeliefert am 2. Oktober 1990 um 23:59. Sein Markenzeichen ist ein eingenähter Faden, zu finden in jeder seiner Publikationen bis hin zu Katalogen oder Neujahrskarten.
Henry Günther - umkehr 1, Holzdruck 2016
Zu Henry Günther wurde hier schon viel gesagt, es lohnt ein Blick in den anlässlich des 25jährigen Bestehens der Edition Balance erschienenen Katalog mit einem umfangreichen Vorwort des Pirckheimers Reinhard Grüner.
Rainer Ehrt - FRANZ KAFKA ER, Aufl. 40 Expl., 2016
Und auch Rainer Ehrt ist den Bücherfreunden keineswegs ein Unbekannter - für viele Pirckheimer ist allein die Tatsache, dass er die Speisekarte und eine Graphik zum Jahrestreffen 2017 gestalten wird, Grund daran teilzunehmen.

Donnerstag, 8. September 2016

3 Tage im September

Fotos von Ralf Wege und Ralf Parkner auf Facebook durch Klick auf die Vorschau
Drei anstrengende, aber vor allem erlebnisreiche Tage liegen hinter den rund 100 Büchersammlern und Grafikfreunden, die sich am ersten September-Wochenende in München zur Jahrestagung der Pirckheimer-Gesellschaft getroffen haben. Dafür sorgten die Hauptorganisatoren Reinhard Grüner, Ernst Reif und Matthias Haberzettl. Sie hatten ein voll gepacktes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Los ging es am Nachmittag des 2. Septembers mit Führungen durch das Deutsche Museum. Am Abend fand in der Juristischen Bibliothek im Neuen Rathaus die Mitgliederversammlung statt, und die Pirckheimer lauschten dem Festvortrag von Dr. Claudia Fabian. Sie hatte das Thema „Sammelleidenschaft - wissenschaftliche Bibliotheken und ihr Blick auf Sammlungen“ gewählt. Am Sonnabendvormittag trafen sich die Pirckheimer in der Bayerischen Staatsbibliothek. Dort besuchten sie die Ausstellung „Bilderwelten: Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit“ und besichtigten das Magazin. Dr. Beatrice Hernad präsentierte ausgewählte Exemplare aus der Sammlung von Künstlerbüchern. Nach einer kurzen Mittagspause hieß es Füße ausruhen und genießen, denn während der Stadtrundfahrt galt es, viele unterschiedliche Seiten Münchens zu entdecken. Am Abend ging es ins Hofbräuhaus. Bevor im dortigen Wappensaal das Festessen serviert wurde, gab es buchkünstlerische Kost der Münchner Pressendruckerinnen Christa Schwarztrauber, Annette Vogel und Traute Langner-Geißler. Am Sonntag konnten die Pirckheimer zwischen einer Führung im Museum Brandhorst oder einem Besuch bei den Münchner Sammlern Reinhard Grüner, Hubert Kretschmer und der Pressendruckerin Christa Schwarztrauber wählen. Danach hieß es für die meisten der Teilnehmer von einem bibliophilen Wochenende mit Gleichgesinnten Abschied nehmen und den Blick nach Potsdam zu richten, wo das Pirckheimer-Jahrestreffen 2017 stattfinden wird.
(Ralf Wege)

Sonntag, 4. September 2016

Pirckheimer-Jahrestreffen 2016

Ein abwechslungsreiches Jahrestreffen der Pirckheimer Gesellschaft in München ist heute zu Ende gegangen. Vielen Dank an die Hauptorganisatoren Reinhard Grüner, Ernst Reif und Matthias Haberzettl sowie die fleißigen Helfer im Hintergrund. Ein letzter Fotogruß von Ralf Wege vom Ufer der Isar. Tschüss München, willkommen Potsdam 2017!

Freitag, 29. Juli 2016

Jahrestreffen 2016 der Pirckheimer-Gesellschaft

Das Programm für das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in München am ersten September-Wochenende steht jetzt fest. Die Organisatoren Reinhard Grüner, Ernst Reif und Matthias Haberzettl haben in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek, die ebenfalls Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ist, abwechslungsreiche und interessante Veranstaltungen zusammengestellt. Dazu gehören unter anderem der Festvortrag, die Vorstellung von Pressendruckern im Rahmen des Festessens im Hofbräuhaus und der Besuch bei Sammlern in München.
Weitere Informationen hier oder auf der Homepage der Pirckheimer-Gesellschaft.

Freitag, 18. März 2016

neu im Archiv

Aus dem Nachlass von Renate Gollmitz erhielt ich heute einige Seiten eines Fotoalbums zu Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft 2002 in Herrnhut/Oberlausitz, 2004 in Altenburg/Thüringen, einzelne Fotos vom Jubiläumstreffen 2006 in Berlin, sowie einer Exkursionen der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe 2003 nach Neuruppin und einem Abend dieser Gruppe mit Reinhard Grüner 2006.
Foto: Manfred Krause
Aus dieser Sammlung stelle ich hiermit die Gruppenaufnahme aller Teilnehmer in Herrnhut vor, welche durch Klick auf die Abbildung vergrößert werden kann.
Sämtliche Fotos habe ich dem Pirckheimer-Archiv übergeben.
(ad)

Dienstag, 2. Februar 2016

Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft 2016

Die Pirckheimer-Gesellschaft trifft sich zu ihrem Jahrestreffen mit Mitgliederversammlung 2016 vom 2. bis 4. September in München.
Das vorläufige Programm sieht nach einer Stadtrundfahrt einen Besuch im Deutschen Museum vor, welches über eine sehenswerten Bibliothek und eine Abteilung Druckereitechnik verfügt. Geplant ist weiterhin ein Abstecher zur Bayerischen Staatsbibliothek, zur Universitätsbibliothek und dem Bayerischen Staatsarchiv. München bietet den Teilnehmern am Jahrestreffen viele Ziele, die erkundet werden können, so das Lyrik Kabinett, die Fliegenkopfpresse, die Sammlungen Grüner und Kretschmer, die Vogelpresse, das Stadtmuseum und das NS-Dokumentationszentrum.
Die Mitgliederversammlung, das Festessen und die traditionelle Auktion wird am 2. September im Wappensaal des Hofbräuhauses stattfinden.
Die Anmeldung wird bis zum 30. Juni erwünscht - weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Pirckheimer-Gesellschaft.

Sonntag, 31. Januar 2016

Finissage in Fürstenfeldbruck

Reinhard Grüner
Mit einer Lesung und einer anschließenden Führung durch das Ehepaares Grüner endete heute die Ausstellung (siehe hier) unseres Pirckheimer Freunds Reinhard Grüner. Einige Künstler waren persönlich anwesend und so konnte Reinhard Grüner interaktiv durch seine Ausstellung zur Freude seiner Gäste führen. Wir Pirckheimer dürfen uns schon (vor) freuen auf unser diesjähriges Jahrestreffen, denn Reinhard Grüner ist einer der fleißigen Organisatoren, welche Ernst Reif bei der Vorbereitung dieses Ereignisses tatkräftig unterstützen. Herzlichen Dank dafür aber heute Dank an die beiden Grüners und das Museum Fürstenfeldbruck für eine exzellent kuratierte Ausstellung und an die zahlreichen Gäste und Freunde des Künstlerbuches.
(Ralph Aepler)

Sonntag, 27. Dezember 2015

Bibliophile im Bayerischen Rundfunk

Für Birgit Fürst sind Büchersammler spezielle und oft auch scheue Wesen, die sie im heutigen Sonntagsfeature auf Bayern II vorstellte. Da sind der Schlossherr Franz Edler von Koch und die Bücher seiner Ahnen in seinem Schloss in Rohrbach bei Pfaffenhofen im Jagd- und Bibliothekssaal, der Pirckheimer Ernst Reif aus Reichertshofen, bei dem die Bücherstapel wie Stalagmiten aus dem Boden wachsen, die Pirckheimer Matthias Haberzettl, der allen Bücherfreunden durch seine Sammlung zu Werner Klemke bekannt ist oder Reinhard Grüner, der zugab, dass die Bücher seine Wohnung übernommen haben und ihn und seine Lebensgefährtin gelegentlich fragen, was sie hier noch wollen und bayerischen Klosterbibliotheken, Provinzialbibliotheken oder Spezialbibliotheken. In der Provinzialbibliothek Amberg beispielsweise erzählen die Ketzerbücher vom bitteren Schicksal der evangelischen Bewohner der Stadt, die ihre Heimat verlassen oder katholisch werden mussten.
Reinhard Grüner
Dennoch hat nur ein ganz kleiner, aber doch bemerkenswerter Teil der Schätze bayerischer Büchersammler und Büchereien in Birgit Fürsts Feature "Bücher haben ihre Schicksale. Bayerische Bibliophile und Büchereien" Eingang gefunden.
(nach einer Information auf Bayern II)

Mittwoch, 16. Dezember 2015

MDE-Rundbrief 2015.2

Im 2. Rundbrief 2015 der Meister der Einbandkunst (MDE) werden u.a. drei Büchermacher vorgestellt, die ihren ganz eigenen Umgang zwischen Gedankenwelten, dem Handwerk und ihrer Kunst haben.
Henry Günther, dessen Edition Balance (der Name spielt an auf die Lebensbalance, die Balance zwischen den Künsten/Künstlern, aber auch auf die Balance zwischen den beiden Deutschland im Jahr 1990) editiert in seinen Künstlerbüchern literarische Erstausgaben deutschsprachiger Schriftsteller mit Originalgraphik zeitgenössischer Künstler. Der Pirckheimer Reinhard Grüner hält eine Rückschau auf die vor 25 Jahren gegründeten Edition Balance und das bei ihm Verbindende von Literatur, Graphik und Malerei. An dieser Stelle sei Henry Günther herzlich gedankt für die Zusendung des Heftes mit besten Wünschen für 2016, die ich auf diesem Wege gern zurückgebe!
Im Rundbrief werden neben der Edition Balance auch durch Harald Alff unter dem Titel "Spielraum für Buchkunst" das Schaffen des Graphischen Ateliers von Katja Zwirnmann in der Leipziger Baumwollspinnerei vorgestellt und Annegret Frauenlob liefert ein Portrait der Buchkünstlerin Rita Lass.
(ad)

Donnerstag, 19. November 2015

Freundschaften und tiefe Einblicke in die Zeit

Unter diesem Titel zeigt das Museum Fürstenfeldbruck im Dezember und Januar über 60 Künstlerbücher deutscher und internationaler KünstlerInnen.
Warum sammelt ein Mensch über 40 Jahre hinweg Künstlerbücher und überlässt den sich auftürmenden Stapeln scheinbar die Herrschaft über seine Wohnräume? Es ist die Faszination dieser Kunstwerke, die experimentierfreudig auf das Buch Bezug nehmen und sich mit grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz beschäftigen. Aus dem Leben mit der Kunst entsteht ein dichtes Netz an Kontakten mit Künstlern wie Zbigniew Jez, Michail Karasik, Julia Kissina, Hans Limmer, Gerhard Multerer und Ulrich Tarlatt, die den Sammler gelegentlich sogar in die Schaffung ihrer Kunstwerke einbinden und ihm diese widmen.
Über sechzig Künstlerbücher für Kinder und Erwachsene aus der Sammlung Reinhard Grüner belegen die Attraktivität dieser selten zu sehenden Kunstgattung: Wenn bildende Künstler ihre Phantasie zu eigenen oder fremden Texten spielen lassen, entstehen Kunstwerke von konzentrierter Aussagekraft. Sinnlich wahrnehmbar und ausdrucksstark spiegeln sie komplexe Erfahrungsräume menschlichen Lebens.
Zu dieser Ausstellung erscheint ein Katalog.  

3. Dezember 2015 - 31. Januar 2016

Museum im Kunsthaus
Museum Fürstenfeldbruck im Kloster Fürstenfeld
Fürstenfeld 6 / 82256 Fürstenfeldbruck

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Bekenntnis zum Handwerk

Heute wurde die wunderbar kuratierte Ausstellung "Handpressen oder die Kunst handwerklicher Buchgestaltung" in der Galerie Handwerk der Handwerkskammer in München eröffnet. Geschätzt 120! Besucher weilten bei der Eröffnung, bei der sich viele bekannte Buchkünstler und das interessierte Publikum persönlich begegneten.
Viele Pirckheimer Mitglieder gehörten natürlich auch zu den Ausstellern. Benda, Henkel, SchumacherGebler oder Moosbrugger, um nur einige zu nennen, sind in München vertreten, so wie wir sie kennen, mit bibliophilen und künstlerisch anspruchsvollen Exponaten ihres Schaffens. Reinhard Grüner ist als Leihgeber vertreten und gibt mit den ausgestellten Werken einen weiteren Einblick in sein Sammler-Repertoire.
Dafür, dass angeblich niemand mehr sich für Bücher interessiert, sind erstaunlich viele junge Künstler mit ihrer Buchkunst zu sehen.
Die ausgestellten Werke und das spannende Rahmenprogramm der Ausstellung sollte nicht nur Münchner zu einem Besuch motivieren.
(Dr. Ralph Aepler)

Ausstellung: 22. Oktober - 21. November 2015

Handwerkskammer für München und Oberbayern
Galerie Handwerk

weitere Informationen hier ...
siehe auch: Edition Schwarze Seite ...

Donnerstag, 14. Mai 2015

Buchkunst | Lesung | Führung

Anna McCarthy, Revolution and its Muses | Zbigniew Jeż, o.T. (Der Volksbrockhaus)
Am Freitag, 22. Mai, liest Carolin Bullinger im Münchener Atelier "Caveau", Tengstr. 25 (Rückgebäude) aus "Trakls Augen", einer Novelle, die die Beziehung des Dichters Georg Trakl zu seiner Schwester aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Der Pirckheimer Reinhard Grüner wird nach der Lesung einige Künstlerbücher aus seiner Sammlung zeigen - passend zur aktuellen Ausstellung "Erinnerungen. Memories. Vzpomínky" im Sudetendeutschen Haus stehen auch diese Werke unter dem Motto "Erinnerung". Die Besucher können in den Büchern blättern, der Sammler steht für Fragen zur Verfügung.
Am Dienstag, 26. Mai, führt Reinhard Grüner um 17:30 Uhr zum letzten Mal durch seine Ausstellung in der Alfred-Kubin-Galerie. Er wird über Autoren und ihre Texte, über Künstler und künstlerische Techniken sprechen und zeigen, welche Vielfalt im zeitgenössischen Künstlerbuch möglich ist. Übrigens gibt es auch einige interessante "non-books" zu sehen!
Weitere Informationen sowie Fotos und Beschreibungen aller Exponate unter buchkunst.info.


Lesung: 22. Mai 2015, 20:00
Ausstellung: 15. April – 29. Mai 2015

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus
Alfred-Kubin-Galerie
Hochstr. 8, 81669 München

Freitag, 10. April 2015

Erinnerungen | Memories | Vzpomínky

Anna McCarthy, Revolution and its Muses | Zbigniew Jeż, o.T. (Der Volksbrockhaus)
Am Dienstag wird in München eine Ausstellung moderner Künstlerbücher aus der Sammlung von Reinhard Grüner eröffnet. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema »Erinnerungen« und thematisiert den Verlust der Heimat, Facetten der Liebe, Erinnerungen an Freunde, die Sprache von Bildern und die Bilder der Worte.
Künstler sind u. a. Jeż, Karasik, Kastner, Kerbach, McCarthy, Multerer, C. Nicolai, Terzic. Am 27. April wird es dann ein "Streitgespräch" zwischen den Pirckheimern Hubert Kretschmer und Reinhard Grüner anhand mitgebrachter Künstlerbücher geben und am 5. Mai liest Carolin Bullinger aus ihrem Buch "Trakls Augen", anschließend gibt es eine Lesung von Texte aus den ausgestellten Büchern durch Anina Polasek.

Eröffnung: 14. April 2015, 19:00
Ausstellung: 15. April – 29. Mai 2015

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus
Alfred-Kubin-Galerie
Hochstr. 8, 81669 München