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Montag, 3. Juli 2023

Peter Moosbrugger zum 70. Geburtstag

Peter J. Moosbrugger auf der artbook.berlin 2022 Foto © ad
Herzliche Glückwünsche gehen haute an den Pirckheimer Peter J. Moosbrugger, der heute seinen 70sten Geburtstag begeht!

Sonntag, 14. Mai 2023

in Mainz dabei: Titi Zaadnoordijk

Nun heißt es nicht mehr lange warten auf die nächste, die 26. Mainzer Minipressen-Messe.

Mit dabei ist u.a. die ANDANTE Handpresse von Peter Rensch, die Katzengraben-Presse von Christian Ewald, Christophe Carbenay, Hendrik Liersch mit der Corvinus-PresseDie gläserne Libelle mit Barbara Beisinghoff, Silke Müller mit Erlesenem & der Büchergilde, Annegret Frauenlob, John Gerard mit Paperworks, die Pirckheimerinnen Inka Grebner und Brigitte Iseli-Neustäbler, der Gans Verlag, Anja Harms, Herzattacke, Günther Wilhelm mit Independent Art, der Pirckheimer Ralf Plenz mit dem Input-Verlag, Tanja Leonhardt, der MaroVerlag, Ingo Cesaro, die Pirckheimer Hanfried Wendland mit NeueKleiderDrucke und Peter J. Moosbrugger mit der Pegasus Presse, Hilmar Koch mit der Offizin Schwarze Kunst, die Edition Schwarze Seite mit Eckhard Froeschlin, Andrea Lange mit der Sonnenberg-Presse, der Verlag der neun Reiche des Pirckheimers Steffen Marciniak, natürlich corn.elius, auch die widukind-presse des Pirckheimers Hanif Lehmann.

Auch Titi Zaadnoordijk wird wieder dabei sein, mit ihren Büchern, Karten und andere Sachen. Jeden Tag um 15 Uhr wird es von ihr eine kleine Poesieperformance geben, auf der sie dann ihre neuen, auf Deutsch übersetzten Gedichte lesen wird.
Messe: 18. - 21. Mai 2023

Mainz
Rheingoldhalle und Gutenbergmuseum

Donnerstag, 24. November 2022

Einladung zur Subskription

Pegasus-Presse auf der artbook.berlin 2022, Foto © ad

Das in der Pegasus-Presse von Peter J. Moosbrugger erscheinende Kunstmärchen Hans Christian Andersens über den Kleinen und den großen Klaus wurde 1835 erstmals veröffentlicht und in den Folgejahren in zahlreichen Übersetzungen neu ediert. 1900 erschien in einer auf wendigen Publikation (Stuttgart: Paul Neff) die "David-und-Goliat-Geschichte" in Pauline Klaibers Übertragung ins Deutsche. Ihr folgt die vorliegende bibliophile Neuausgabe. 

  • Kongenial illustriert mit sechs Farblinolschnitten von Thomas Escher 
  • Vom Künstler nummeriert und signiert 
  • Satz in der Kleukens-Fraktur 
  • 100 Exemplare auf Büttenpapier "Alt Worms"
  • Von Han geheftet und gebunden 
  • 80 Exemplare als Ganzleinenban in Schuber (Ausgabe A: € 380 
  • 15 römische Nummern in Karawanenziegen-Leder mit einem weiteren Linolschnitt, Schuber (Ausgabe B): € 680 
  • 5 Exemplare mit unikalem Einband und handkolorierter Extragraphik: bitte anfragen 

Subskription bis 28. Februar 2023
Ausgabe A: € 340
Ausgabe B: € 620

Freitag, 23. Juni 2017

24. Mainzer Minipressen-Messe

ICH-Verlag Häfner+Häfner in Mainz 2015
Auf der Mainzer Minipressen-Messe werden auch 2017 wieder ... viele Pirckheimer unter den Ausstellern zu finden sein ...

Kompletter Beitrag auf Pirckheimer-Gesellschaft, klick hier:

Samstag, 31. Dezember 2016

Хорошего Нового года

Einen Neujahrsgruß aus St. Petersburg möchte auch Peter J. Moosbrugger den Pirckheimern nicht vorenthalten:
"Хорошего Нового года" wünscht mein Freund (und Illustrator von Puschkins Pique-Dame) Boris Zabirokhin mit seinem Дед Мороз!

Montag, 21. November 2016

das war die artbook.berlin 2016

Ein halbes Jahrzehnt artbook.berlin! Es haben sich Traditionen herausgeschält, Fehler der Anfangszeit wurden beseitigt und die künstlerische Qualität der gesamten Ausstellung befindet sich auf hohem Niveau.
Sicher gilt es für die Veranstalter noch immer Dinge zu verbessern, was aber am derzeitigen Ausstellungsort, dem Bethanien in Kreuzberg, ein Ort, der ansonsten sehr geeignet erscheint für die Messe, kaum zu lösen ist. Es fehlen Öffentlichkeit, Übersichtlichkeit, Möglichkeit der Zahlung mit Plastikgeld ...
Wenn auch leider zu wenig besucht, ist auf jeden Fall das erweiterte Rahmenprogramm hervorzuheben, zu nennen sind beispielhaft die Lesungen und Auftritte von Petrus Akkordeon, Sabine Theumer mit André Schinkel, Uwe Warnke zu Ottfried Zielke, ‹usus›, Matthias Gubig und natürlich die Mazzoka Show, illustrierte Musik von Osteuropa nach Westamerika. Nicht zu vergessen, die zwar auch kaum besuchte, aber stark beachteten Brandenburger Bücherkinder mit einer Kunstaktion gemeinsam mit Klaus Ensikat.
Das Gezeigte war durchweg interessant und sehenswert - hier stellte sich hochwertige Buchkunst, Illustration, Text und Arbeit mit dem Papier von seiner besten Seite vor. Lobend zu erwähnen, dass es dem Veranstalter wieder gelang, eine anspruchsvolle künstlerische Auswahl an Teilnehmern zusammen zu bringen und auf rein handwerkliches ohne künstlerischen Belang zu verzichten. So fiel es kaum auf, dass von wichtigen Buchkünstlern, auf der letzten Messe noch zu finden, der einen oder die andere fehlte - das Angebot war auch so kaum überschaubar. Unter den Ausstellern fanden sich auch Pirckheimer und viele Freunde dieser Gesellschaft und so konnte man vieles erfahren, was an künftigen Projekten im Raum steht, so von Marc Berger, Hanfried Wendland, Wolfgang Grätz und P.J. Moosbrugger, von Rainer Ehrt, augen:falter, der Tabor-Presse, Christian Ewald, Barbara Beisinghoff oder Henry Günther: ein unmögliches Unterfangen, alle zu nennen. Unter den Besuchern u.a. Xago, Richard Pietraß, Felix M. Furtwängler, die Pirckheimer Gerhard Rechlin, miley, Albrecht v. Bodecker, Helmut Mayer, Konrad Hawlitzki, Ulrich Goerdten und und und, einen kleinen Eindruck erhält man in der Fotostrecke auf Facebook, zu erreichen durch Klick auf eine der Abbildungen.
Der BBA und die Pirckheimer waren wieder mit einem eigenen Stand vertreten, letzteren betreute Till Schröder, Abel Doering, Ralph Aepler und Jutta Osterhof, immer auch im Kontakt nicht nur zu den Besuchern, sondern auch zu anderen Ausstellern, um die Attraktivität und die Öffentlichkeit der Pirckheimer-Gesellschaft zu fördern, Interesse an den Pirckheimern und ihrer Arbeit / ihrem Hobby zu wecken und es konnten, vor allem durch Ralph Aepler, auch ganz konkret Wege für eine, für alle lohnende, Zusammenarbeit abgesteckt werden.
Drei Tage und trotzdem zu wenig Zeit für Gespräche, trotzdem zu wenig Zeit, sich mit allen Exponaten gründlich zu beschäftigen. Aber die 6. artbook.berlin wird kommen!
(ad)

Montag, 29. Februar 2016

E. A. Poe: Der Fall Marie Rogêt

Es ist geschafft: Die im Poe-Jahr 2009 begonnene »Dupin-Trilogie« ist abgeschlossen!
»The Mystery of Marie Rogêt«, erstveröffentlicht in drei Teilen ist die erste Detektivgeschichte, die auf den Details eines realen Verbrechens beruht.
Rolf Münzner, Geithain, illustrierte sie für diese bibliophile Edition der Pegasus Presse Peter J. Moosbrugger mit acht kongenialen Asphaltlithographien, die durch das Lithographische Atelier Leipzig, von den Originalsteinen abgezogen wurden.
(P.J. Moosbrugger)
Die Pegasus Presse präsentiert die komplette Dupin-Trilogie Edgar Allan Poes auf der Leipziger Buchmesse in der Internationale Ausstellung für Künstlerbücher und Handpressendrucke (IAKH), Halle 3, Stand H501.

- Handpressendruck in 111 Expl. auf Bütten
- Vom Künstler signiert und nummeriert
- Von Hand geheftet und gebunden
- Mit Rücken- und Deckelprägung
- Im Schuber
- 88 Seiten, Format: 18 x 26,5 cm
- Ausgabe A ( I–XVI ) Ziegenleder: € 568
- Ausgabe B (1–95 ) als Halb-Pergamentband: € 428

Sonderpreis für die Bände 1 bis 3:
Ausgabe A: € 1.400
Ausgabe B: € 980

Pegasus Presse P.J.Moosbrugger
Weidenstraße 24 D-86343 Königsbrunn
Ruf +49 (0)8231 33239

Leipziger Buchmesse: 17. - 20. März 2016
Leipzig, Messegelände

Samstag, 7. November 2015

Pirckheimer auf der artbook.berlin

Neben einigen Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft, wie Marc Berger, Hanfried Wendland, P.J. Moosbrugger oder Peter Zitzmann, die als Buchkünstler oder Herausgeber von Pressendrucken an der vierten artbook.berlin teilnehmen, werden die Pirckheimer auch als Gesellschaft auf der Messe vertreten sein. Damit unterstreicht auch diese Bibliophilen-Vereinigung die wachsende Bedeutung dieser Messe, die sich seit 2012 in der Hauptstadt etabliert. Stellten sich die Pirckheimer 2014 noch mit einem kleinen Stand vor, werden sie in diesem Jahr mit einer umfangreichen Auswahl von Publikationen vertreten sein, die teilweise sogar zum Kauf angeboten werden können.
Auch ein rechtzeitig fertig gewordener neu gestalteter Flyer (Abb.) wird auf der artbook erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.


... weitere Informationen hier!

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Bekenntnis zum Handwerk

Heute wurde die wunderbar kuratierte Ausstellung "Handpressen oder die Kunst handwerklicher Buchgestaltung" in der Galerie Handwerk der Handwerkskammer in München eröffnet. Geschätzt 120! Besucher weilten bei der Eröffnung, bei der sich viele bekannte Buchkünstler und das interessierte Publikum persönlich begegneten.
Viele Pirckheimer Mitglieder gehörten natürlich auch zu den Ausstellern. Benda, Henkel, SchumacherGebler oder Moosbrugger, um nur einige zu nennen, sind in München vertreten, so wie wir sie kennen, mit bibliophilen und künstlerisch anspruchsvollen Exponaten ihres Schaffens. Reinhard Grüner ist als Leihgeber vertreten und gibt mit den ausgestellten Werken einen weiteren Einblick in sein Sammler-Repertoire.
Dafür, dass angeblich niemand mehr sich für Bücher interessiert, sind erstaunlich viele junge Künstler mit ihrer Buchkunst zu sehen.
Die ausgestellten Werke und das spannende Rahmenprogramm der Ausstellung sollte nicht nur Münchner zu einem Besuch motivieren.
(Dr. Ralph Aepler)

Ausstellung: 22. Oktober - 21. November 2015

Handwerkskammer für München und Oberbayern
Galerie Handwerk

weitere Informationen hier ...
siehe auch: Edition Schwarze Seite ...

4. artbook.berlin

  POST # 2.000 im BIBLIOPHILEN-BLOG  

2015 öffnet die artbook.berlin zum vierten Mal ihre Pforten, organisiert seit 2012 vom Künstler, Siebdrucker und Verleger Corn.elius Brändle (edition wasserimturm berlin) und der holländischen Künstlerin und Künstlerbuchautorin Hanneke van der Hoeven, jeweils am dritten Wochenende im November.
Petrus Akkordeon, Marc Berger, im Vordergrund der Stand von Hanif Lehmann
artbook.berlin 2014, Foto © Abel Doering
Auf der artbook.berlin 2015 steht das Künstlerbuch im Mittelpunkt. Sammler, Verleger und Künstler werden zwei Tage lang die Möglichkeit haben, die aktuelle Produktion aus Deutschland und dem europäischen Ausland zu sichten, anspruchsvolle Buchkunst und Grafikeditionen anzuschauen oder zu erwerben, und sich mit den Machern dieser vielfältigen Kunstform auszutauschen. Die artbook.berlin 2015 bietet renommierten wie jungen Künstlerbuchmachern die Chance, einander kennenzulernen und sich inspirieren zu lassen.
Die artbook.berlin 2015 ist Messe, Buchkunst-Ausstellung und Plattform für die Präsentation künstlerischer Drucktechniken wie Radierung, Lithographie oder Siebdruck für etwa 100 internationale Buchkünstler, Kunstdrucker und Verleger. Auch Vorträge, Buchpräsentationen und Lesungen zeigen - wie auf den Künstlerbuchmessen von New York bis Sao Paulo, von Hamburg bis Weimar - die Liebe zum Buch, zur Kunst, zur graphischen und inhaltlichen Qualität, zur Vielfalt künstlerischer Aussagen und Gestaltungen.
Unter den ersten Teilnehmern, die sich zur Teilnahme angemeldet haben, sind die Pirckheimer P.J. Moosbrugger (Pegasus Presse) und Peter Zitzmann (schPeZi Presse).

Messe: 21. - 22. November 2015

artbook.berlin
Achtung Ortsänderung
Kulturfabrik am Flutgraben
Am Flutgraben 3, 12435 Berlin

Donnerstag, 24. September 2015

Handpressen oder die Kunst handwerklicher Buchgestaltung

Das Besondere des in kleiner Auflage gedruckten Buches findet nach wie vor und nun auch gerade im digitalen Zeitalter erneut Liebhaber. Diese schätzen den visuell-haptischen Eindruck, die Sorgfalt bei der Herstellung, die überlegte Wahl der Materialien und der Schrift. Das sich in Einband, Materialwahl und Ausstattung als ästhetische und inhaltliche Einheit präsentierende Buch vermittelt zwischen Autor, Pressenbetreiber / Gestalter / Künstler und Leser. Es bildet in der bewussten Entscheidung für eine bestimmte Type, Farbigkeit, Layout, Technik und Art der ornamentalen oder bildlichen Ausstattung zugleich auch die Interpretation des jeweils ausgewählten Textes. Das Buch fungiert damit als Kommunikationsmittel zwischen Gestalter und Leser und lädt ein, die Auffassung des Textes und die ästhetische Umsetzung nachzuvollziehen und damit auch über die eigene Stellung zu dem Text zu reflektieren.
Eine Ausstellung der Galerie Handwerk zeigt handwerklich gestaltete Bücher, in denen Typographie und Illustration eine Verbindung eingehen bzw, das Buch allein durch die Schrift gestaltet ist. Der Schwerpunkt der Ausstellung ist so gelegt, dass die vielfältigen Möglichkeiten präsentiert werden, durch Druck ein Buch zu kreieren. Das Ziel dabei ist es, die erstaunliche Breite an Möglichkeiten vorzustellen, die in diesem Bereich zurzeit vorliegt. In Hinblick auf die typographische Gestaltung soll es sich jedoch bevorzugt um solche Bücher handeln, die im Handsatz (Bleisatz) und im Handdruck entstehen.
Unikateinband des "Centaur" von Andreas Bormann, MDE (Berlin),
P.J. Moosbrugger (Pegasus-Presse)
Der Schwerpunkt wird dabei auf der aktuellen Produktion in Deutschland liegen. Die Pirckheimer Dr. Wolfram Benda (Bear Press), Jens Henkel (burgart-presse), Peter Moosbrugger (Pegasus-Presse) und Eckehart SchumacherGebler (Offizin Haag Drugulin) werden ebenso dabei sein wie Christian Ewald (Katzengraben-Presse), Sabine Golde (Carivari), Peter Rensch (Andante Handpresse), sowie Uta Schneider und Ulrike Stoltz (usus). Ergänzend sollen einige Arbeiten bedeutender Pressen aus dem Ausland gezeigt, sowie aus der Zeit um 1900 und der jüngeren Vergangenheit vorgestellt werden.

Ausstellung: 22. Oktober - 21. November 2015

Handwerkskammer für München und Oberbayern
Galerie Handwerk
weitere Informationen durch Klick auf die Abb. des Flyers ...

Samstag, 9. Mai 2015

Fiel Glück

An der 23. Mainzer Minipressen-Messe werden auch wieder Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft ihre Arbeiten präsentieren. So neben Johannes Häfner, Hanfried Wendland, Peter J. Moosbrugger, Peter Zitzmann auch Michael Ley. Dieser wird auf der Messe u.a. ein neues Künstlerbuch vorstellen.

Happiness Is a Warm Gun in Your Hand (John Lennon)
Eine Theorie des Glücks auf 22 Seiten mit vielen vollfarbigen Bildern

limitierte Auflage, 70 Exemplare
Normalausgabe 12,00 €
Vorzugsausgabe 38,00 €
20 Expl. signiert mit einem Original Farbholzschnitt

Messe: 4.- 7. Juni 2015

Mainzer Rheingoldhalle

Dienstag, 10. Februar 2015

Mark Twain in Vilnius

Zweitausendundzehn, im 100. Todesjahr von Samuel Langhorne Clemens, besser bekannt als der große amerikanische Erzähler Mark Twain, erschien, herausgegeben durch den Pirckheimer P.J. Moosbrugger in seiner Pegasus Presse der Titel "Eine grausame, fürchterliche mittelalterliche Liebesgeschichte". Dieser Pressendruck wird nun an der 7th International Artist’s Book Triennial in Vilnius teilnehmen, ausgewählt durch eine internationale Jury aus über 500 eingereichten Künstlerbüchern.
Die International Artist’s Book Triennial wird seit 1997 mit internationaler Beteiligung in verschiedenen Städten, in Deutschland u.a. in in Leipzig, Frankfurt, Hamburg, aber auch in Frankreich, Dänemark, Italien, Südkorea, Schweden, Österreich durchgeführt.
Pegasus Presse P.J.Moosbrugger
Weidenstraße 24 D-86343 Königsbrunn
Ruf +49 (0)8231 33239
www.pegasus-presse.de
Linolschnitte von Annette Paulsen
 
Ausstellung: 22. Oktober bis 21. November 2015

Galerie Titanikas
Vilnius, Litauen


Mittwoch, 29. Oktober 2014

12. Frauenfelder Buch- und Druckkunst-Messe

Foto Martin Stiefenhofer
Die, vom Atelier Bodoni veranstaltete Buch- und Druckkunst-Messe ist eine einzigartige Werkschau von Büchern, Gestaltung, Drucken, Einbänden und Papieren. Viele internationale AusstellerInnen präsentieren auf der Messe, die in zwei Hallen im historischen Eisenwerk in Frauenfeld stattfindet, alte Handwerke im Bereich Druck und Papier und zeigen zeitgenössische, künstlerische Anwendungsmöglichkeiten von Bleisatz, Handpressendruck, Kupfertiefdruck, Handbuchbinderei, Holz- und Linolschnitt, Typografie, Papierschöpfen, Papierkunst, Druckkunst und Künstlerbuch.
ihr altes Handwerk im Bereich Druck und Papier. Die Aussteller und Ausstellerinnen kommen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Liechtenstein, Irland, Japan und der Schweiz zur Messe nach Frauenfeld, darunter auch die Pirckheimer Marc Berger und P.J. Moosbrugger. Ehrengast 2014 ist Ingo Cesaro, Autor, Drucker, Herausgeber und Galerist aus Kronach. Auf der Messe zeigt Cesaro seine mobile Handpresse und offene Setz- und Druckwerkstatt. Es entstehen Plakat­ge­dich­te auf Papier und Stoff und Grafik-Haiku-Kalender.

Messe: 7. bis 9. November 2014

Eisenwerk in Frauenfeld/Schweiz

Donnerstag, 4. September 2014

Der Traum eines Traums

Paul Heyse und »Der letzte Centaur«

"Wieder liegt ein Buch der Pegasus Presse von Peter J. Moosbrugger in Königsbrunn vor, das als kleines Gesamtkunstwerk zu betrachten ist: Paul Heyses Der letzte Centaur. Mit Farbholzschnitten von Louise Heymans, zum 100. Todestag des Autors ediert. ...
 
Der Centaur erschien 1860 in Argo, dem Organ des Rütli. 1870 überarbeitete Heyse die Novelle und fügte die Rahmengeschichte der (toten) Künstler um Buenaventura Genelli (1798–1868) hinzu – ein Nachtstück, doch nicht in der Manier des E.T.A. Hoffmann, nicht unheimlich und bedrohlich, sondern als »taghelle Nacht«, durchflutet von »sommerwarmem Mondschein«, zur Erinnerung an die »unvergeßlichen« Nächte mit seinen Freunden. Kunstvoll durchschreitet Heyse verschiedene Bewusstseinsebenen, führt vom eigenen Erleben ausgehend zum Wiedersehen mit den Toten (»ich hätte es mir nicht träumen lassen, daß ich noch einmal das Vergnügen haben würde«), denen er huldigt, hin zur übernatürlichen Kernnovelle, die doch wiederum eine Satire auf die Moderne ist.
Die Weinrunde der Toten könnte problemlos mit Lebensdaten von Malern im Umkreis des klassizistischen Genelli versehen werden. In Bildern Genellis hatte Heyse die Anregung zum Centaur, und so ist es denn auch dieser, der – als Ich-Erzähler in der Ich-Erzählung – die Begegnung mit dem »letzten Centaur« als authentisch vorträgt. ...
 
Das Buch umfasst 72 Seiten, ist in 100 Exemplaren durch Oskar Bernhards Rehlensche Handpresse in Nördlingen gedruckt, auf dem weichen Büttenpapier »Alt Worms« – als eine bewusste Reminiszenz an das »samtweiche Fell« des Centaurs – und durch Karen Begemann, Hamburg (Obermeisterin der Buchbinder-Innung Hamburg und Schleswig-Holstein), von Hand geheftet und gebunden: Nummern 1 bis 85 als Ganzleinenband mit schwarzer Rücken- und Deckelprägung auf beigem feinen Leinen im gleichfarbigen Leinenschuber; die Nummern I bis XV als Unikateinbände durch »Meister der Einbandkunst (MdE)« mit beigegebener signierter Zeichnung.
Der Satz beweist hohe Sorgfalt, in der Auswahl der Type, von Schriftgrad und Zeilenlänge, des Durchschusses, in der Plazierung der bestechenden schlichten Titel und Eingangsinitialen in der Vorsatzfarbe ebenso wie in der der Pagina, beim Ausschließen, beim Satzspiegel mit angemessen breiten Rändern. Das Satzbild der Doppelseite des aufgeschlagenen Buchs wirkt sehr schön. Der Text ist von Hand gesetzt in der »Centaur« des amerikanischen Typografen und Buchgestalters Bruce Rogers. In der Tat wird es zum veritablen Geniestückchen, diese der Novelle Heyses gleichnamige Schrift aufgegriffen zu haben....
Als Buchkünstlerin wurde die junge Louise Heymans gewählt, die 2011, im Jahr ihres Studienabschlusses und Diploms (Studium der Illustration an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg), mit dem Förderpreis der Hans-Meid-Stiftung für Buchkunst und Illustration ausgezeichnet wurde. Für den Letzten Centaur schuf sie neun dreifarbige Holzschnitte und das Holzschnittvorsatzpapier in rötlichem Ocker – alle von den Originalstöcken abgezogen –, ebenso den Entwurf zur schwarzen Einbandprägung.
... Heymans gelingt es mit ihren Holzschnitten in der Tat, für uns zwischen den Welten und den Zeiten zu übersetzen.
Das Buch wird zu einem ganz besonderen – und ist einfach eine Freude!"
(Dr. Irmgard Heidler, Bobingen)
 
Paul Heyse: Der letzte Centaur
Mit Farbholzschnitten v. Louise Heymans
Königsbrunn: Pegasus Presse Peter J. Moosbrugger, 2014
Ganzleinenband im Schuber, nummeriert, signiert, Euro 348

Montag, 2. Dezember 2013

9. Norddeutsche Handpressenmesse BuchDruckKunst

Zum neunten Mal öffnet sich im Museum der Arbeit im Januar ein Fenster zur zeitgenössischen Buchkunst. Dort zeigen mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und dem europäischen Ausland (Irland, England, Spanien, Italien, Niederlande) ihre ungewöhnlichen Werke, darunter auch unsere Mitglieder P.J. Moosbrugger mit der Pegasus Presse, Hanfried Wendland mit NeueKleiderDrucke, Peter Zitzmann mit der schePiZi-Presse und Michael Duske mit Serapion vom See.
Die vorgestellten Bücher, Mappenwerke, Buchobjekte und Einblattdrucke bereiten ein ganz und gar exklusives Vergnügen für alle Sinne. Ihre manuelle Machart ist mit den Fingerspitzen spürbar. Die Nase erfreut sich am Geruch satt aufgetragener Farben. Hörbar ist für wahre Bibliophile sogar Musik, die beim Umblättern alleredelster Papiere das Ohr beglückt.
Zunehmend sind es neben den traditionellen Satz- und Drucktechniken auch aktuelle und bisweilen experimentelle Techniken, deren sich die Schöpfer dieser Buchjuwelen bedienen.
Auch wer auf literarische Entdeckungsreise gehen will, kann fündig werden, denn so manche Erstveröffentlichung betritt im Gewand eines edel gestalteten Pressendrucks erstmals die Literatur-Arena.
Der Einsatz an handwerklicher Arbeit, an Kreativität und persönlichem Engagement ist bei jedem der präsentierten Werke spürbar. Die Aussteller, die in der Regel zugleich Gestalter, Illustrator, Schriftsetzer, manchmal auch Buchbinder und dabei auch noch Verleger und Buchhändler in einer Person sind, freuen sich darauf, den Besuchern die Besonderheiten zu erläutern und ihnen Einblick in ihre abwechslungsreiche Tätigkeit zu geben.
Neben den buchkünstlerischen Exponaten gibt es auf der Messe auch noch vieles zu sehen, was die ganze Familie interessiert: Da sind Setz- und Buchdruckmaschinen in Aktion und man kann altgedienten und auch jungen Schriftsetzern und Schriftsetzerinnen über die Schulter schauen. Einer der wenigen Meister seines Fachs, und Besitzer einer historischen Papiermühle in Franken, wird Papiere auf die gleiche Weise aus der Bütte schöpfen, wie das in früheren Jahrhunderten üblich war. Besucher, die sich für kunstvoll gestaltete Bucheinbände interessieren, kommen bei den „Meistern der Einbandkunst“ auf ihre Kosten. Wie Buchbinden funktioniert, zeigt die Hamburger Buchbindemeisterin Karin Begemann. Kalligraphie wird vorgeführt von mehreren Schriftkünstlerinnen und in Form dekorativer Schriftstelen, inszeniert von Theresia Schüllner.
Woher die Farbe in den Büchern kommt, zeigt Dr. Georg Kremer, der Experte für Farbpigmente. Seine bunte Palette natürlicher Grundstoffe birgt manche Überraschung.

Eröffnung: Freitag, 17. Januar 2014, 19 Uhr
9. Nordeutsche Handpressenmesse BuchDruckKunst: 18. und 19. Januar 2014

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3
22305 Hamburg

Montag, 27. Mai 2013

In Bayern regt sich was

Matthias Haberzettl
Sanfte Regungen sind in den Kreisen der bayerischen Pirckheimer zu verzeichnen. Mitte April wurden alle Mitglieder mit bayrischer Adresse angeschrieben. Und ein überraschen hoher Anteil der Angesprochenen antwortete brieflich, übers Internet oder telefonisch. Man vereinbarte ein erstes Treffen, um sich kennen zu lernen. Allerdings lag, und das ergab sich erst allmählich, der Termin etwas ungünstig in den Pfingstferien. So waren es denn sechs Teilnehmer, die sich in Matthias Haberzettls Wintergarten in Augsburg versammelten. Und es ergab sich ein unterhaltsamer Nachmittag, der dem gegenseitigen Kennenlernen diente - und dem Pläneschmieden für künftige Aktivitäten. Dazu soll ausführlicher in den „Marginalien“ berichtet werden. Der Pirckheimer Peter J. Moosbrugger, Inhaber der Pegasus Presse in Königsbrunn (Nahe Augsburg), stellte im weiteren Verlauf einige Kostbarkeiten aus seiner Produktion vor. Die Anerkennung der Anwesenden war ihm gewiss. Hoch diffizile illustrierte Werke mit bibliophilem Anspruch sind in seiner Presse entstanden und werden hoffentlich noch weiter entstehen. Dann präsentierte der Hausherr Teile seiner umfangreichen Sammlung mit dem großen Schwerpunkt „Werner Klemke“. Aber auch das illustrierte DDR-Buch- und -Grafikschaffen (z.B. aus dem Verlag Karl Quarch, früher in Leipzig) hat bei ihm ein Domizil. Ein überaus gelungener Nachmittag, der Appetit macht auf die Fortsetzungen, die sich bereits viel versprechend abzeichnen.
(Ernst Reif)

Dienstag, 21. Mai 2013

22. Mainzer Minipressen-Messe

Mainzer Minipressen-Messe 2007
In diesem Jahr wird die internaionale Buchmesse der Kleinverlage und Handpressen erstmals in der Mainzer Rheingoldhalle abgehalten, wozu 360 Aussteller aus mehr als 15 Ländern und 10.000 Besucher erwartet werden. Von unseren Mitgliedern wird Riewert Quedens Tode mit amBEATion/Randlage, Johannes Häfner mit dem ICHverlag Häfner+Häfner, Hanfried Wendland mit NeueKleiderDrucke, Peter J. Moosbrugger mit der Pegasus Presse, Peter Zitzmann mit der schPeZi-Presse unter den Ausstellern sein.
4 Tage lang wird den Besuchern hier angeboten, was in den Werkstätten an teilweise Jahrzehnte alten Druckpressen produziert wurde: rund 10.000 Titel, davon 1000 Neuerscheinungen.
Die Messe wird begleitet von Seminaren für den verlegerischen Nachwuchs, Workshops von Fachleuten zu brandaktuellen Themen. Auf dem Jockel-Fuchs-Platz wird ein Zelt zu Lesungen und Aktionen einladen.

è Mainzer Minipressen-Messe 30. Mai bis 2. Juni 2013  
Mainzer Rheingoldhalle

Donnerstag, 3. Januar 2013

BuchDruckKunst

Zur 8. Norddeutschen Handpressenmesse BuchDruckKunst 2013 zeigen 50 per Losentscheid ausgewählte Buchkünstlerinnen und Buchkünstler aus dem In- und Ausland ihre Buchschätze und zeitgenössischen Werke und bieten sie zum Verkauf. Pressendrucke, Künstlerbücher, Mappen-Werke, Buchobjekte, die in ihrer Vielfalt ein buntes Bild von der Lebendigkeit und Kreativität der Szene vermitteln, werden präsentiert. Im Begleitprogramm bekommen die Besucher Einblicke in die Welt des Druckgewerbes, der künstlerischen Drucktechniken, sowie der Buch- und Papierherstellung. Die Mitarbeiter des Museums demonstrieren an historischen Maschinen Buchdruck, Schriftguss, Hand- und Maschinensatz, das Fräsen von Holzbuchstaben und die Anfertigung von Klischees.

19. bis 20. Januar 2013
Eintritt inkl. Ausstellerverzeichnis 10 Euro, erm. 8 Euro, Kombiticket für 2 Tage 15 Euro / erm. 12 Euro

Museum der Arbeit
Hamburg