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Sonntag, 12. Juli 2026

Jan Tschichold, Erfreuliche Drucksachen ...

Was Typographie genannt wird, ist nichts anderes als die Entscheidung für oder gegen eine Schriftauswahl, die Textformatierung oder eine individuelle Schriftzurichtung. Das betrifft beispielsweise Kapitälchen oder Mediävalziffern. Keine Sorge, liebe Leser, solche Fach begriffe können Sie nach der Lektüre korrekt einsetzen und das Gelernte praktisch anwenden. Eine für alle gut verdauliche Lektüre über die Gestaltung von Texten.
Jan Tschichold (Johannes Tzschichhold) wurde am 2. April 1902 in Leipzig geboren. Er war Schriftgestalter, Lehrer und Autor viel beachteter Fachbücher, darunter „Die neue Typographie. Ein Handbuch für zeitgemäß Schaffende“. 1926 wurde Tschichold von Paul Renner – dem Schöpfer der Futura – an die Münchener Meisterschule für Typographie berufen. Tschichold arbeitete später für den Baseler Birkhäuser Verlag als Buchhersteller und ging 1947 für zwei Jahre nach England, wo er unter anderem bei Penguin Books entscheidend mitwirkte. 1966 schuf er die Schrift Sabon, eine Renaissance-Antiqua im Stil der Garamond, die sich durch ihr klares Schriftbild mit einer relativ hohen Mittellänge auszeichnet. Er starb am 11. August 1974 in Locarno, Schweiz.
(Ralf Plenz)

Band 38 „Perlen der Literatur“
Input Verlag 2026, Originalausgabe von 1960
128 Seiten, geb., Leinen, 12,6 x 21,1 cm
Lizenzausgabe © 1971 Ravensburger Verlag GmbH, Ravensburg, Germany
ISBN: 978-3-941905-73-3, 24 €

Freitag, 8. Mai 2026

Tag des Buches 2026 in Hamburg

Die Hamburger Autorenvereinigung, Die Auswärtige Presse und die Regionalgruppe Nord der Pirckheimer-Gesellschaft richten einen „Tag des Buches“ in Hamburg aus.
In dessen Rahmen gibt es Vorträge, werden Bücher aus- und vorgestellt sowie getauscht. Dieses Angebot ist offen für alle Gäste, der Eintritt ist frei.
Marginalien, Perlen der Literatur, Bücher von Angeli und Engel & weitere
Zwischen 11 und 15 Uhr findet das Pirckheimer-Treffen der Region Nord statt. Zu sehen gibt es Bibliophiles, Druckkunst, lesefreundliche Typografie und Kalligrafie … – Und zu hören sind Bücherliebhaber, Sammler, Verleger, Künstler. Neben je zehnminütigen Vorträgen der Aussteller entsteht im Beiprogramm eine kostenlose Büchertauschbörse für alle Besucher und Aussteller mit maximal sieben Büchern pro Person.
Von 12:00 bis 13:00 gibt es Gelegenheit, den Input-Verlag zu besichtigen. Danach veranstaltet die Hamburger Autorenvereinigung von 15:30 bis 17:30 Uhr eine Lesung mit 5 Neuerscheinungen aus dem Input-Verlag. Es lesen Sibylle HallbergRalf PlenzMaren SchönfeldCharlotte Ueckert, sowie 
Podiumsgespräche und Lesung aus 80 bis 300 Jahre alten Büchern. Mit Texten von George Sand (Indiana), Jan Tschichold (Erfreuliche Drucksachen), Hermann Sudermann (Frau Sorge) und Jonathan Swift (Gullivers Reisen).

9. Mai 2026

Alfred-Schnittke-Akademie
Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altina

Sonntag, 12. April 2026

ein Fest für Bibliophile

Fotostrecke aufrufen durch Klick auf die Abb.
Ein Wochenende voller Begegnungen mit Freunden des Bibliophilen ist in Hamburg zu Ende gegangen, die BuchDruckKunst 2026, erstmals organisiert von Matthias Taube und Annette Kölbel.
Bereits einen Tag vor der Eröffnung der 21. Messe für Druckgrafik, Künstlerbücher und Druckhandwerk war das Museum für Arbeit mit geladenen Gästen gut besucht, das wurde am Wochenende noch getoppt.
Peter Engel und Rudolf Angeli
Neben den Künstlerinnen und Künstlern, die man aus den vergangenen Messen kennt und den neu dazugekommene Ausstellern wird man auf den Fotos Buchschaffende treffen, die seit über einem Jahrzehnt nicht mehr dabei sein konnten. Naturgemäß war die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem eigenen Stand, betreut von Rudolf Angeli und Peter Engel auf der BuchDruckKunst präsent, aber auch mit Ständen der Mitglieder wie corn.elius, Ralf Plenz, John Gerard, Rainer Ehrt, Fred Lautsch, dem Verein für die Schwarze Kunst, Rainer Stec, Hanif Lehmann, Henry Günther, Klaus Raasch, Claus Lorenzen, Tina Flau, Hans-Hilmar Koch und Armin Schubert und Franziska Neubert.
Armin Schubert und Abel Doering
3 Kommentar(e):
12. April 2026: Gabriele hat gesagt…
Danke für die tollen Bilder, auch wenn es nur ein kleiner Trost ist, nicht selbst vor Ort sein und all' die wunderbaren Dinge in Augenschein nehmen zu können!
13. April 2026: Klaus D. Schult hat gesagt...
Danke für den Bericht und die umfangreiche Fotostrecke, die einen sehr guten Eindruck von der Hamburger Veranstaltung vermittelt.
14. April 2026: Astrid Froese hat gesagt…
Es war wirklich wieder ein Fest - für die Sinne und für Herz und Seele!

Montag, 16. März 2026

Marginalien #260

Der Titel verweist auf bereits auf einen Schwerpunkt des Heftes: die Artikel von Till SchröderIm Satire-Eldorado“ über den pardon-Verlag und die von ihm beigesteuerte typographische Beilage aus „Das Beste aus pardon“, sowie von Norbert Grewepardon. Eine Liebeserklärung“.
Daneben natürlich Beiträge zur kürzlich verstorbenen Núria Quevedo von Gunnar Decker, Michael Faber, Armin Schubert und Xago, oder von Ralf Plenz über „Das Verschwinden von Buchhandlungen“.
Die graphische Beilage, eine dreifarbige Offsetlithographie mit dem Titel „Lundi“ für die "Pirckheimer", stammt diesmal von Olga Prader, zu dieser Schweizer Illustratorin findet sich im Heft ein Artikel, ebenfalls von Till Schröder.

Mittwoch, 4. Februar 2026

Save the Date: Ein Tag des Buches

Die Pirckheimer im Norden treffen sich zum dritten Mal in der Schnittke-Akademie zu einem Tag mit Vorträgen, Ausstellungen sowie einer Büchertauschbörse.

Zu sehen gibt es Bibliophiles, Druckkunst, lesefreundliche Typografie und Kalligrafie ... – Und zu hören sind Bücherliebhaber, Sammler, Verleger, Künstler. Neben je zehnminütigen Vorträgen der Aussteller entsteht im Beiprogramm eine kostenlose Büchertauschbörse für alle Besucher und Aussteller mit maximal sieben Büchern pro Person.
Im Anschluss findet von 15.30 bis 17.30 Uhr eine Veranstaltung der Hamburger Autorenvereinigung statt. Ein ganzer Tag des Buches also!

Die Organisation liegt in den Händen des Pirckheimer-Freundes Ralf Plenz. Die Aussteller wenden sich bitte wegen einer Tischbuchung für Ausstellungsgut ab sofort an den Organisator, Deadline 2. April 2026.

9. Mai 2026, 11 Uhr, um Anmeldung wird gebeten

Schnittke-Akademie
Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg

Countdown bis zum Hamburger Pirckheimer-Treffen

Samstag, 27. September 2025

BuchBerlin 2025

Die BuchBerlin 2025 mit inzwischen mehr als 300 Ausstellern war gut besucht! Jedoch muss man lange suchen, um in der Schwemme aus Dark Romance, New Adult und Fantasy von Self Publishern, immer mit reißerischen Umschlag und auf jeden Fall mit farbigem Buchschnitt, positioniert zwischen LED-Kerzen und dunklen Utensilien anspruchsvolle Literatur, gut gestaltete und ansprechend illustrierte Bücher entdecken. Sie fehlten diesmal, wie die Independent-Verlage, die diese verlegen, genauso wie das Kinderbuch.
Es gab jedoch auch Ausnahmen, wie z.B. die „Perlen der Literatur“, die aus der Masse regelrecht herausstrahlten. Der Pirckheimer Ralf Plenz war mit seinem in Hamburg ansässigen Input-Verlag wieder mit dabei, wichtig, wie mir scheint, denn sein verlegerisches Konzept, europäische Literatur dem Vergessen zu entreißen, ist angesichts des „modern“ gewordenen Angebots auf einer Buchmesse unverzichtbar.
Präsentation des Input-Verlags, Fotos © ad
Und es gibt auch eine Novität aus dem Input-Verlag zu vermelden, die Edition Platin solo. 35 Titel des Verlagsprogramms stehen zur Auswahl, Unikate als signiertes Buch mit zwei signierten Aquarellen und einer signierten Kalligraphie.

Dienstag, 23. September 2025

BuchBerlin 2025

An diesem Wochenende findet die BuchBerlin statt, eine Erlebnismesse und der wichtigste Treffpunkt für die unabhängige Literaturszene, auf der über 300 unabhängige Verlage und Autoren aus ganz Deutschland ihre Bücher auf der vorstellen werden. Rund 80 Autoren werden aus ihren aktuellen Titeln lesen.
Die Berliner Buchmesse ist gleichzeitig Informationsbörse und Wohlfühlort. Leser sollen es genießen, Neues zu entdecken und zu stöbern, abzuschalten, sich zu entspannen, inspirieren und verführen zu lassen. Leselust und Lesevergnügen pur.
Titel des Jahres 2025 aus dem Input-Verlag
Auch der Hamburger Input-Verlag des Pirckheimers Ralf Plenz wird seine Editionen, darunter die Reihe „Perlen der Literatur“, vorstellen und natürlich wird auch der Berliner Bibliophilen Abend auf dem Messegelände vorbeischauen.

27./28. September 2025

ARENA BERLIN 
Eichenstraße 4, 12435 Berlin

Donnerstag, 3. Juli 2025

Ein Abend mit dem Input-Verlag

Der Pirckheimer Ralf Plenz lädt in der Reihe „IndieStabi“, in welcher an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion präsentiert, Buchhändler, Hamburger Verlagsmitarbeiter und Vielleser sowie bibliophil Interessierte ein.
Ralf Plenz, Foto: privat
Der Verleger Ralf Plenz war Druckerei-Inhaber, Unternehmensberater und Lehrer für Gestaltung. In seiner Buchreihe „Perlen der Literatur“, aus der u.a. bereits eine Jahresgabe des Berliner Bibliophilen Abend hervorging, bietet er europäische Highlights und Klassiker mit besonderer Ausstattung: Hardcover, Leineneinband, Banderole und Silberprägung.
Wie kam er zu Cécile de Jong (Emanzipationsroman, 1897), Erich Mühsam (1929), aber auch zu Orwell, von Arnim und Colette? Wie werden hochwertige Bücher im Input-Verlag hergestellt?

16. Juli 2025, 19 Uhr

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Van-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Mittwoch, 4. Juni 2025

Alles außer gewöhnlich

Die vermutlich kleinste Druckmaschine der Welt wurde auf der Mainzer Minipressen-Messe gezeigt - und der Stand war am Ende der Messe ausverkauft. Auf der Verkaufsmesse für unabhängige und kleine Verlage wurden Unikate von Künstlerbüchern, Kleinauflagen von Handpressendrucken sowie besondere und besonders schöne Bücher angeboten.
Maro mit Sarah Käesmayer, Verlegerin in zweiter Generation, © Pauline Bartölke
Die Messe (30. Mai bis 1. Juni) war durchgehend gut besucht, etwa 5.000 Interessierte schauten sich an drei Messetagen um - und kauften kräftig ein. „Es macht Spaß handwerkliche Perfektion zu sehen“, sagten viele, und: „Ach, komm, wir drehen noch eine Runde“. Für die Besucher dürfte interessant: Die Unikate und Bücher aus kleinen Verlagen sind nicht in jeder Buchhandlung präsent, hier sind die Bücher und handgeschöpften Papiere „Kunst zum Anfassen“. „Das ist alles Handarbeit, und Sie können alles in die Hand nehmen.“ so Hanspeter Leibold für seine „Kunstwerkstätte" aus Liechtenstein. Viele Stammgäste waren angereist, um Beispiel die Original Hersbrucker Bücherwerkstätte, Karl Friedrich Groß, Die gläserne Libelle, die Svato Verlag, widukind presse, auch V.O. Stomps-Preisträger wie die edition wasser im turm, Corvinus-Presse, Sonnenberg-Presse und der Axel Dielmann Verlag. Auch mit im Buchhandel gut etablierten Verlagen wie Reprodukt, dem Ulrike Helmer Verlag oder dem Input-Verlag von Ralf Plenz, Maro oder Baobab können Besucher[...] ins Gespräch kommen.

(Redaktion Börsenblatt, gesamter Artikel hier)

Montag, 26. Mai 2025

Bibliophiles - außer der Reihe

Die Juni-Ausgabe des "Hamburger Bothen" stellt, eine Woche vorfristig, einen Titel vor, auf den als "... die schönste Liebeserklärung an das gedruckte Buch" hier bereits schon einmal am 25. Oktober 2015 aufmerksam gemacht wurde:

Doug Dorst,S. – Das Schiff des Theseus

Ralf Plenz, Autor, Verleger und Dozent für Gestaltung, berichtet über dieses Buch:

Als das Buch 2015 im Verlag Kiepenheuer und Witsch erschien, berichtete die Druckerei in einer Fachzeitschrift ausführlich darüber, wie aufwendig es war, bei einer Auflage von 70.000 Exemplaren so unterschiedliche Teile wie eine Drehscheibe, eine bedruckte Serviette, vergilbte Zeitungsausschnitte, handgeschriebene Briefe, Postkarten und Faxe zu drucken und wie eine Blaupause beizufügen.
Mein berufliches Interesse war damals sofort geweckt, dieses Buch für 48 € zu erwerben.
Das großformatige gebundene Buch ist durchgehend vierfarbig gedruckt, scheint aus einer Leihbibliothek zu stammen, hat angeblich vergilbtes Papier (Druckflecken und -ränder) und sticht neben den vielen hier fotografisch dokumentierten Beilagen vor allem durch handschriftliche Randbemerkungen zweier Leser aus dieser Universitätsbibliothek hervor.
Knapp ein Jahr nach Erscheinen des Buches musste aufgrund des großen Verkaufserfolges eine zweite Auflage gedruckt werden. Die Druckerei wollte diesen Auftrag zunächst ablehnen, entschied sich dann aber, ihn in einer Tochterfirma in Tschechien produzieren zu lassen. Nur in einer Schriftgröße von etwa vier Punkt erfährt man, wer der eigentliche Autor ist (J. J. Adams, Regisseur von Star Trek, der die Idee hatte und den Ghostwriter Doug Dorst mit dem Schreiben des Buches beauftragte). Die Verwirrung hat ein Ende, denn der Autor V. M. Straka und der Übersetzer F. X. Caldeira haben nie existiert, ebenso wenig wie die beeindruckende Liste seiner anderen Veröffentlichungen.

... gesamter Artikel u.a. in: Bibliophiles des Monats, außer der Reihe

Sonntag, 25. Mai 2025

Hamburger Bothe #28

Hamburger Bothen lesen durch Klick auf die Abb.
Der Hamburger Klaus Waschk, der vor allem für die Frankfurter Büchergilde Gutenberg und für den Leipziger Verlag Faber & Faber, der leider nicht mehr existiert, gearbeitet hat, wird in unsere Serie mit „Meistern der Illustration“ einbezogen, in der wir bisher die Künstler Svato Zapletal, Pétrus Akkordéon und Moritz Götze vorgestellt wurden. Sein Bravourstück war die Bebilderung des „Kapitals“ von Karl Marx. Waschk schuf dazu 150 farbige Illustrationen, die im Jahr 2007 in zwei Bänden erschienen.

In seiner Rubrik „Die bibliophile Empfehlung“ stellt Abel Doering in der Juni-Ausgabe des „Hamburger Bothen“ ein Widmungsexemplar für den Berliner Bibliophilen Abend, den gedruckten Vortrag „Wege und Ziele der Bücherpflege“ vor, den der vielseitige Schriftsteller Rudolf Alexander Schröder am 23, März 1930 anlässlich der Gründung der Kölner Bibliophilen-Gesellschaft hielt.

Den Literaturteil des „Bothen“ bestreitet diesmal der Hamburger Schriftsteller Wolfgang Denkel, der uns zwei Abschnitte aus einem entstehenden Roman als Vorabdruck zur Verfügung gestellt hat.

(Peter Engel, aus dem Editorial)

Zu ergänzender wäre noch der Hinweis auf eine Besprechung des Hamburger Autors und Verleger Ralf Plenz zu einem Titel, der nicht nur für ihn eine bedeutsame Entdeckung war und der 2015 hier schon einmal als herausragende Edition vorgestellt wurde: „S. - Das Schiff des Theseus“.

Sonntag, 4. Mai 2025

Neues in der Perlenbibliothek

Von Ralf Plenz, inspiriert von Paul Klee, kalligraphiertes Zitat von Abel Doering zu den „Perlen der Literatur
Ralf Plenz, Pirckheimer und Inhaber des Input-Verlags Hamburg hat 5 neue Titel seiner vor dreieinhalb Jahren gestartete Buchreihe „Perlen der Literatur“ angekündigt.
Mich interessiert dabei besonders der Bd. 31 mit Texten des mir bislang unbekannt gebliebenen Christof Stählin mit "fein beobachtete Alltagssituationen, poetische Couplets und pointierte Geschichten, die im Geiste nachhallen", wie es im Klappentext heißt.
Buchliebhaber wird auch freuen, dass ab sofort der bibliophile Charakter der Reihe zusätzlich durch neu handbuchbinderisch hergestellten Schuber für die Perlenbibliothek betont werden kann, die extra zu bestellen sind.
Die neuen Titel sind:
  • Bd. 31: Christof Stählin - Der Dandy | Die Kunst der Herablassung
  • Bd. 32: Cécile de Jong van Beek en Donk - Hilda van Suylenburg
  • Bd. 33: Guy de Maupassant - Zur See
  • Bd. 34: Wilhelm Busch - Tobias Knopp
  • Bd. 35: Thomas Mann - Der Tod in Venedig (aus Urheberschutzgründen erst am 13.8.25 lieferbar)

Mittwoch, 16. April 2025

neues Werbebanner des Berliner Bibliophilen Abend

Der Berliner Bibliophilen Abend wird künftig auf Berliner Großveranstaltungen wie dem Bücherfest auf dem Bebelplatz, der BücherLust Berlin in Karlshorst oder der artbook.berlin in Kreuzberg unter dem hier abgebildeten Werbebanner (50x100) zu finden sein.
Abgebildet sind (v.l.n.r.):
  • vor einigen Jahresgaben vergangener Jahre 
  • Logo des BBA 1993 bis 2018 von Andreas Brylka
  • drei Porträts Erich Kästners von Steffen Büchner mit seinem Titel der Büchergilde Gutenberg "Über das Verbrennen von Büchern"
  • darüber Holzschnitt von Brigitte Iseli-Neustäbler zum 120jährigen Stiftungsfest
  • daneben das aktuelle Logo des BBA
  • darunter die Jahresgabe 2024, der von Ralf Plenz herausgegebene Titel "Einbahnstraße" von Walter Benjamin mit einer Radierung von Hanif Lehmann
  • und rechts eine Holzlettern-Typographik im Vierfarbdruck zum 120. Gründungstag des BBA von Marc Berger
Roll-Up-Banner (85x206)
Darüber hinaus wurden einige der untenstehenden Aufkleber (ca. 6x8) speziell für das Bücherfest auf dem Bebelplatz für Stände vorbereitet, die auf den BBA aufmerksam machen möchten, sie müssten, falls darüber hinaus Bedarf besteht, nachbestellt werden. 
Passend zu diesem Banner können in Kürze die hier abgebildete Postkarten für die Gewinnung neuer Mitglieder angefordert und zu entsprechenden Anlässen an Interessenten abgegeben werden.

Donnerstag, 10. April 2025

Pirckheimer-Treffen im Norden

Die Pirckheimer im Norden treffen sich in der Hamburger Schnittke-Akademie zu einem Tag mit Vorträgen, Ausstellungen und Büchertauschbörse. Zu sehen gibt es Bibliophiles, Druckkunst, lesefreundliche Typografie und Kalligrafie. Zu hören sind Bücherliebhaber, Sammler, Verleger, Künstler. Neben zehnminütigen Vorträgen der Aussteller entsteht im Beiprogramm eine kostenlose Büchertauschbörse für alle Besucher und Aussteller mit maximal sieben Büchern je Person.
Um Anmeldung (auch für Besucher) wird herzlich gebeten. Der Eintritt ist frei. Die Organisation liegt in den Händen des Pirckheimers Ralf Plenz vom Input-Verlag.
Am selben Tag findet im Anschluss ebenfalls in den gleichen Räumen eine Veranstaltung der Hamburger Autorenvereinigung von 15:30 bis 17:30 Uhr statt. Mit Maren SchönfeldCharlotte Ueckert und anderen werden die fünf Neuerscheinungen der Buchreihe „Perlen der Literatur“ vorgestellt.

1. Mai 2925, 11 Uhr

Schnittke-Akademie 
Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg (Altona)

Freitag, 6. Dezember 2024

Jahresgabe 2024 des Berliner Bibliophilen Abend

Die diesjährige Jahresgabe des Berliner Bibliophilen Abend würdigt Walter Benjamin und beinhaltet die vom Verleger signierte Nr. 3 aus der Reihe "Perlen der Literatur", die uns der Hamburger Ralf Plenz am Beginn des Jahres vorstellte, getrüffelt mit einer exklusiv für den BBA geschaffenen Radierung von Hanif Lehmann in einer nummerierten Auflage von 30 Exemplaren.

Samstag, 21. September 2024

Buch Berlin

Heute startete die Buch Berlin. Obwohl es in der Umgebung der Messehalle keinerlei, nicht einmal am Eingang, Hinweise auf diese, neben Frankfurt/M. und Leipzig derweil größte Deutsche Buchmesse gab, war die Halle gut gefüllt.
Die Zahl der Aussteller hat sich gegenüber den Vorjahren erhöht, aber auch das Publikum strömte bereits am ersten Tag in großer Anzahl in die Messehalle, so dass der Andrang an den Ständen und Lesebühnen erfreulich deutlich größer als in den letzten Jahren war und auch größer, als man es von den beiden großen Buchmessen kennt.
Ralf Plenz (Bildmitte) am Stand des Inpot-Verlag
Im Gegensatz zu Leipzig und Frankfurt/M. besteht das Messepublikum in Berlin vorrangig aus jungen Leserinnen und Lesern, sicher begründet in der Tatsache, dass hier vor allem Kleinverleger oder Selfpublisher ihre Bücher vorstellen, was das Angebot auf Phantasie, Krimis und Romance, sowie queere Literatur beschränkt, klassische Literatur, gesammelte Werke oder Bestseller fand man unter den vorgestellten Büchern nicht. Natürlich fanden sich auch Klassiker und anspruchsvolle Literatur auf der Messe, so z.B. am Stand des Input-Verlags aus Hamburg, der vom Pirckheimer Ralf Plenz betrieben wird, auch kleinere Lyrik- und Kinderbuchverlage sind mit einem beachtenswertem Angebot hervorragend gemachter Ausgaben vertreten.

21./22. September 2024

Arena-Halle
Eichenstr. 4, 12435 Berlin-Treptow

Sonntag, 21. Juli 2024

Perlen-Bibliothek

Ralf Plenz
gestaltete dieses, von Paul Klee inspiriertes Aquarell mit einem Zitat von Abel Doering aus dem Pirckheimer-Blog, Aufwand für diesen Hinweis auf die Reihe „Perlen der Literatur“ aus dem Hamburger Input-Verlag: rund sechs Stunden.

Band 29
Karl Kraus: Die Sprache. Unsere Neuveröffentlichung, seit zwei Wochen lieferbar. Besonders das Vorwort von Elmar Dod sortiert Kraus’ Textsorte und Stil sehr gut ein. 20 € für 192 Seiten, Leinenband mit Fadenheftung.
Band 28
Erich Mühsam: Unpolitische Erinnerungen. Neuveröffentlichung, seit zwei Wochen lieferbar. Prominenz: Das Vor- und Nachwort von Henning Venske ist sehr hilfreich für das Verständnis des Lebens von Erich Mühsam. 24 € für 320 Seiten, Leinenband mit Fadenheftung.
Band 27
Emilia Pardo Bazán: Die rosafarbene Perle und andere Geschichten aus dem Panoptikum der Liebe. 24 Geschichten von 1898, erstmals aus dem Spanischen übersetzt. 160 Seiten, Leinenband mit Fadenheftung, 18 €.
Band 26
Maria Montessori: Das Geheimnis der Kindheit, Teil 2 und 3, neu übersetzt und mit einem Vor- und Nachwort versehen von Cordula Scheel, 192 Seiten, geb., Leinenband mit Fadenheftung, 20 €
Band 30
Colette: Chéri, kommt Anfang August. Herbst 2024.
Die Neuerscheinungen sind alle fertig und seit einigen Wochen in jeder Buchhandlung erhältlich. Die Vorschau mit immerhin 32 Seiten ist ab sofort lieferbar.

Mittwoch, 22. Mai 2024

30 Perlen der Literatur ...

Fünf Novitäten – hochkarätig besetzt, auch mit der Literatin, die als erste in Frankreich ein Staatsbegräbnis erhielt. Die vor zweieinhalb Jahren gestartete Buchreihe „Perlen der Literatur“ beschreitet Neuland. Hier werden nur Titel wieder veröffentlicht, die bereits im 19. oder 20. Jahrhundert in Europa erschienen sind und zeitweise sehr erfolgreich waren oder sprachliche Besonderheiten aufweisen und auf jeden Fall richtungsweisend wirkten. Oft waren diese Bücher über viele Jahre nicht lieferbar. Daher: wiederentdeckte Perlen.

Die Besonderheiten der "Perlenbibliothek" lassen sich zusammenfassen:
❦ Bibliophile Ausstattung mit Fadenheftung und Leineneinband
❦ Jeder Band in einer anderen Typographie mit von einem Designer gestaltetem Vorsatzpapier
❦ Kalligraphische Elemente als Leseanreiz für alle Bände
❦ Sehr günstige Ladenpreise trotz eines Buchumfangs zwischen 160 und 400 Seiten
❦ Die gefaltete Bauchbinde dient dem Leser als Lesezeichen und enthält auf der Innenseite weitere Informationen zur Reihe „Perlen der Literatur“

Bis auf Band 30 (4. August) sind alle Neuerscheinungen aus dem Input-Verlag des Pirckheimers Ralf Plenz nun lieferbar.

Samstag, 13. April 2024

Handgefertigtes, Buchkunst und ein hochinteressiertes Publikum

Seit 1998 wird im Hamburger Museum der Arbeit, die Messe BuchDruckKunst veranstaltet. Der Name sagt zwar fast alles aus, aber wenn man hingeht, öffnen sich dem Betrachter neue Welten.

Mehr als 60 Aussteller haben am Wochenende vom 5. bis 7. April 2024 ihre Arbeiten gezeigt. Jedoch waren nicht nur Bücher zu sehen, ihr Anteil ist in den letzten Jahren zurückgegangen, sondern sehr viele kleinformatige Drucke, egal ob als Holzschnitt, Linolschnitt, Radierung, Siebdruck und Ähnlichem mehr sowie Reproduktionen solcher Werke. Das ist der Haupttrend der Veränderung in den letzten Jahren.
Etliche Aussteller sind schon zum 15. Mal auf der Messe, und dem Veranstalter Klaus Raasch ist es zu verdanken, dass auch jüngere Buchkünstler einen Ausstellerstand haben. Die Qual der Wahl, aus doppelt so vielen Bewerbungen auszuwählen, ist sicher nicht zu unterschätzen. Jedes Jahr kommen etwa 2.500 Besucher nach Hamburg-Barmbek, um sich inspirieren zu lassen, besonders schöne Stücke zu finden und diese zu kaufen. In diesem Jahr waren es laut Veranstalter rund 1.900. Im Eintrittspreis von 12 Euro sind der farbige Katalog und ein Ausstellerverzeichnis enthalten. Sicherlich werden keine ganz großen Geschäfte abgewickelt, dient doch ein Messestand in erster Linie der Kundenpflege und dem absolut grandiosen haptischen Vergnügen, neue Produkte in die Hand zu nehmen und zu bewundern. Hierbei ist nicht entscheidend, ob es Unikate, Drucke in Kleinstauflagen oder Offset-Reproduktionen in größeren Auflagen sind, es geht um Buchkunst abseits des Üblichen.
Für mich als Journalist beginnt die Qual der Auswahl, was ich dem geneigten Leser näherbringen möchte. Ich habe mich auf fünf Beispiele konzentriert, die unterschiedlicher im Handwerk nicht sein können. 

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(Ralf Plenz)