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Montag, 3. November 2025

das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus stellt in Berlin ENTWERTER/ODER und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“ aus.

Im März 1982 gründeten Uwe Warnke und Siegmar Körner in Berlin, der Hauptstadt der DDR, die original-grafische Künstlerzeitschrift ENTWERTER/ODER. "Alles geschah ohne jegliches kommerzielle Interesse. Wir waren jung und auf Ärger vorbereitet. Wir hatten nichts zu verlieren. Wir taten etwas, ohne zu fragen. Genau das war das Politikum.“ (Uwe Warnke)
Umschläge: № 33 (1989) Thomas Günther | № 100 (2016) Uwe Warnke | № 1 (1982) Siegmar Körner | № 21 Harald Rautenberg
500 Beteiligte aus 15 Ländern haben sich an insgesamt 130 Ausgaben von ENTWERTER/ODER beteiligt. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden der Zeitschrift mit Fokus auf die 1980er Jahre. Zu sehen sind Grafiken aller Techniken, Fotografien, Objekte, Handschriften und Texte. Mit dabei waren unter anderem Claus Bach, Kurt Buchwald, Harald Hauswald, Ruth Wolf-Rehfeldt, Strawalde, Ottfried Zielke, und Peter Wawerzinek. 

Anlässlich der von Uwe Warnke kuratierten Ausstellung wird im November 2025 eine letzte Ausgabe von ENTWERTER/ODER erscheinen.

Eröffnung: 6. November 2025, 19 Uhr, Einführung: Uwe Warnke
Ausstellung: 7 November 2025 - 12 April 2026

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

Donnerstag, 12. Juni 2025

Künstlerbuch-Offensive

Gleich drei Künstlerbücher erscheinen in diesen Tagen im Hybride4n-Verlag des Pirckheimers Hartmut Andryczuk:
  • Die Qual der Quallen
  • BDDWNB* und
  • Lokomotive Südkreuz
Die Qual der Quallen enthält 13 Zeichnungen von Hartmut Andryczuk enthält und erscheint in einer Auflage von 2 Exemplaren zum Preis von 550 €.
aus: Die Qual der Quallen
BDDWNB* entstand nach einem Entwurf von Ottfried Zielke & Hartmut Andryczuk, 2010. Es handelt sich um eine Unikatausgabe mit zehn Originalzeichnungen & Handschriften und kostet 500 €.
aus: BDDWNB*
nd Lokomotive Südkreuz ist das MMM-DIARIUM 4/2024 von Hartmut Robert Andryczuk vom 1. November 2024 bis zum 31. Januar 2025
Titel: MMM-DIARIUM 4/2024
Es enthält die Texte NEXUS von Yuval Noah Harari – Entlassung eines "Jagdscheininhabers" – Statement zur Entlassung des "Jagdscheininhabers" – Lichtensteinbrücke, Streichelzoo, Kranzler (geschlossen) – "Der General" in der Waschmaschine – Saunatag der Goldkettenträger – Brandenburg an der Havel – "Orgel-Andy" & die Orgelnauten – Post aus dem Urstromtal – "der mensch ist diese nacht" (Rahnsdorfer Treffen mit M. Lentz) – Hermes Phettberg gestorben – Besuch der Ziegen beim Seniorenheim – In die Atacama-Wüste mit Chat GPT – "culturmag", Jahresrückblick – Matrix Baldo Press – "No City for old men" mit Jürgen Irmer – David Lynch gestorben – "Wer die Welt verbessern will, macht noch mehr kaputt" (John Cage, zitiert von Erdmute W. White)
_________________________
*BÜCHER, DIE DIE WELT NICHT BRAUCHT

Montag, 8. Januar 2024

„Bibliophiles des Jahres“ 2023

Hier eine Erinnerung an alle dreizehn Titel, die 2023 aufgrund der Empfehlungen von Pirckheimern und Mitgliedern des BBA zum Bibliophilen des Monats gekürt wurden. Näheres kann jeweils durch Klick auf die Abb. aufgerufen werden.

DEZEMBER - 82. Veröffentlichung der Edition Mariannenpresse


NOVEMBER - Armin Renker Über das Papier (Vorzugsausgabe für den BBA)

OKTOBER - Nico Rost, Goethe in Dachau

SEPTEMBER - Bertolt Brecht, Flüchtlingsgespräche (Leipziger Drucke des LBA)

AUGUST - Die impressionistische Buchillustration (Vorzugsausgabe für den BBA)

JULI - HAP Grieshaber (Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft)

JUNI - Erich Mühsam, Billys Erdengang 

MAI - Uwe Warnke und Ottfried Zielke, Vom Ende der Utopie

APRIL - Sammlung Dieterich, Nr. 364, Melchior Grimm, Paris zündet die Lichter an

MÄRZ -  Johann Karl August Musäus, Freund Heins Erscheinungen in Holbeins Manie

10. FEBRUAR - außer der Reihe - Künstlerbücher von Hanfried Wendland zu Bertolt Brecht

FEBRUAR - Immanuel Kant, Zum ewigen Frieden

JANUAR - Es gieng ein schäffer undern bäumen

Bibliophiles des Jahres 2021 und 2022 kann durch Klick auf die jeweilige Jahreszahl aufgerufen werden.

Montag, 1. Mai 2023

Bibliophiles des Monats: Vom Ende der Utopie

Bibliophiles des Monats Mai
ist der bei Redfoxpress im Juli 2014 erschienene Siebdruck von Uwe Warnke und dem 2016 verstorbenen Ottfried Zielke "VOM ENDE DER UTOPIE".

Es wird uns täglich aus allen Kanälen erklärt, wir lebten am Ende der Geschichte, alles sei nun gut so, Utopien seien obsolet usw. Die Veränderung des Bestehenden ist aber etwas das uns antreibt. Utopia, der Nicht-Ort, dabei die Folie: ein vages Ziel. Der Text "Vom Ende der Utopie" von Uwe Warnke spielt nun Varianten des Wortes verändern in konjunktiven Wortkombinationen durch. Die Reihung zeigt auf, dass es ohne Veränderungen nicht geht. Ottfried Zielke zerlegt die einzelnen Zeilen und bettete sie ein in eine Bildsprache russischer Avantgardisten des frühen 20sten Jahrhunderts. Damit knüpft er ästhetisch an eine Zeit an, als Utopien noch zum Greifen nah waren.

Das 25 x 33 cm große Buch mit 28 Siebdruckseiten ist handgedruckt und gebunden in Achill Island, Irland und erschien in 60 signierten und nummerierten Exemplare.
Uwe Warnke, geboren 1956 in Wittenberge, aufgewachsen in Schwerin, studierte Kartografie an der Technischen Universität Dresden und lebt und arbeitet in Berlin. 1982 gründete er gemeinsam mit Siegmar Körner die illegal erscheinenden original-grafischen Künstlerzeitschrift Entwerter/Oder, die er ab 1984 allein herausgab. 1991 wurde ihm der V.O. Stomps-Preis verliehen.
Ottfried Zielke wurde 1936 in Berlin geboren. Er lebte und arbeitete in Schiffmühle/Oderbruch bei Berlin. Lehre als Gebrauchswerber. Studium an der Fachschule für angewandte Kunst Berlin. Seit 1968 freischaffend als Grafiker und Maler in Berlin. Er war Mitglied der Künstlerinitiative "Kunst statt Werbung", Berlin und Gründungsmitglied der Cartoonfabrik Köpenick, Berlin. Seit 1992 arbeite mit dem Uwe Warnke Verlag, Berlin, zusammen und schuf unikate Malerbücher und andere original-grafischen Künstlerbücher.

Das Buch findet sich u.a. in den Sammlungen des Klingspor Museums, sowie der State Library of Victoria in Melbourne und der Bibliothèque Nationale de Luxembourg.

Dienstag, 20. Juni 2017

Das Gedächtnis der Büchergilde

Im aktuellen Büchergikde-Magazin findet sich ein Beitrag über das Rote Antiquariat des Pirckheimers Christian Bartsch.
© Martin Mascheski
Nicht weit vom Savignyplatz im wenig proletarischen Berliner Stadtteil Charlottenburg kann man der Arbeiterbewegung literarisch auf die Spur kommen. Hier befindet sich eine der drei Filialen des Roten Antiquariats. Wie der Name vermuten lässt, findet man dort vor allem Bücher für Arbeiter und über Lohnarbeit im modernen Zeitalter. So verwundert es nicht, dass die Druckwerke von Buchgemeinschaften einen Sammelschwerpunkt bilden. Die ambitionierten Antiquare widmeten ihnen sogar einen Sonderkatalog mit zahlreichen Raritäten. Bände der Universum Bücherei für alle, des sozialdemokratischen Bücherkreises und der anarchistischen Gilde freiheitlicher Bücherfreunde füllen die Regalreihen. Allen drei literarischen Institutionen der Weimarer Republik wurde durch den Faschismus ein unwürdiges Ende bereitet.
Ein Antiquariat weiß im besten Fall nicht nur die Begehrlichkeiten von Sammlern zu wecken und zu befriedigen, sondern es ist auch ein Archiv. Das Rote Antiquariat verkauft prachtvolle Ausgaben aus fast hundert Jahren Geschichte der Büchergilde Gutenberg. Besonderes Interesse wecken natürlich die Bücher aus der Anfangszeit dieser Buchgemeinschaft. Schon damals bemühten sich die Büchermacher um sorgfältig gesetzte, oft reich illustrierte Ausgaben engagierter zeitgenössischer Literatur. Die Verkaufsschlager jener Tage: B. Traven und Upton Sinclair. Mit etwas Glück stößt man auf die großen Schätze: Mitgliedsanträge aus der Gründungszeit, signierte Erstausgaben; Exilausgaben der 30er- und 40er-Jahre, ledergebundene Sonderausgaben, unterzeichnet vom Büchergilden-Gründer Bruno Dreßler, als Prämie für diejenigen, die 25 Mitglieder geworben hatten. Das Rote Antiquariat kann mit Recht als Archiv der Büchergilde bezeichnet werden, als ihr Gedächtnis.
(Erik Zielke)

Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstraße 13/14
10623 Berlin-Charlottenburg

Dienstag, 16. Mai 2017

Hartmut Andryczuk

Ottfried Zielke – Beerdigung fällt aus

Im Hybriden-Verlag erschien im März eine Hommage an Ottfried Zielke mit Originalzeichnungen von Hartmut Andryczuk und einem Gespräch aus dem Totenreich.

"Ottfried, wie ist es, tot zu sein?
Nicht anders als am Leben zu sein. Vom Tod wird allgemein zu viel erwartet. Es soll alles besser werden. Manche erwarten ja, den ganzen Tag Beethoven zu hören und dabei von Jungfrauen gebadet zu werden. Ich habe hier noch keine Jungfrau getroffen, trinke weiterhin Fassbrause, rauche jetzt aber Zigarren. Allerdings bin ich noch nicht lange genug tot, um zu beurteilen, wie es ist, tot zu sein.
Produzierst du noch Unikat-Malerbücher?
Ja, gelegentlich. Manchmal dauert ein Buch nur zwei Sekunden lang.
Sind das große Bücher?
Ja, 2 x 4 km groß würde ich sagen – mit über 100 Originalzeichnungen.
Sind das Bücher ohne Titel?
Nein, ein Buch mit dem Titel „o.T“ ist ein Werk aus Verlegenheit. Ich habe jetzt eine Biographie Franz von Assisis gemalt. Danach folgen einige Sequenzen zur Kindheit und Jugend von Edward Teller."

Hybriden-Verlag
Buch im Schuber.
Series: Bookart
Edition: 30 copies
550 €

Mittwoch, 19. April 2017

Oberton- und andere Orgien

Hubert Kretschmer, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft präsentiert eine Ausstellung von Künstlereditionen des Berliner Hybriden-Verlags des Pirckheimers Hartmut Andryczuk.
Gezeigt werden Archiv- und Werkausgabe der Sprechstücke von Hartmut Geerken mit 14 Audio-CDs / das Diarium von Mynona aus dem Jahre 1944/1945 mit Justus Irrleiche bei der Ahnenforschung / Fehlberliner U-Wirr – Lautpoesie von Jaap Blonk / An Paenhuysens Underwear Secrets und ein Totengespräch mit Ottfried Zielke.

Besuch nach Absprache über
E-Mail oder 089-123 45 30
Ausstellung: 27. April bis 2. Juni 2017

Archive Artist Publications,
München, Türkenstraße 60 RG UG

Sonntag, 12. März 2017

Letzte Dienstfahrt eines Rollkoffers

Zeichnung von Thomas Glatz
Das MMM-DIARIUM 3/2016 mit künstlerische Arbeiten von Thomas Glatz, Freddy Flores Knistoff, Thomas Kutschker, An Paenhuysen und Hartmut Andryczuk ist im Hybriden-Verlag erschienen.
Diarium von Hartmut Andryczuk vom 1. August bis zum 31. Oktober 2016. Titelblatt: Dr. Seb. Eisenbart. Heilanstalt zur Entwöhnung von Morphium, Alkohol, Kunstmalerei und gewohnheitsmässiger Lyrik. Eigene Abteilung für Damen. Weitere Themen: Susanne Nickel tot, Alte Eichen und gebügelte Smartphones. Dr. Ae und sein Flugzeug nach Mannheim. Erlangen, Rokokohaus und hundert Fliegen auf der Pizza Fruiti di Mare, Ottfried Zielke (auch) tot, TRUDE ROYAL (Vorarbeiten), Frankfurter Buchmesse.

Edition: 30 copies
300 €

Montag, 21. November 2016

das war die artbook.berlin 2016

Ein halbes Jahrzehnt artbook.berlin! Es haben sich Traditionen herausgeschält, Fehler der Anfangszeit wurden beseitigt und die künstlerische Qualität der gesamten Ausstellung befindet sich auf hohem Niveau.
Sicher gilt es für die Veranstalter noch immer Dinge zu verbessern, was aber am derzeitigen Ausstellungsort, dem Bethanien in Kreuzberg, ein Ort, der ansonsten sehr geeignet erscheint für die Messe, kaum zu lösen ist. Es fehlen Öffentlichkeit, Übersichtlichkeit, Möglichkeit der Zahlung mit Plastikgeld ...
Wenn auch leider zu wenig besucht, ist auf jeden Fall das erweiterte Rahmenprogramm hervorzuheben, zu nennen sind beispielhaft die Lesungen und Auftritte von Petrus Akkordeon, Sabine Theumer mit André Schinkel, Uwe Warnke zu Ottfried Zielke, ‹usus›, Matthias Gubig und natürlich die Mazzoka Show, illustrierte Musik von Osteuropa nach Westamerika. Nicht zu vergessen, die zwar auch kaum besuchte, aber stark beachteten Brandenburger Bücherkinder mit einer Kunstaktion gemeinsam mit Klaus Ensikat.
Das Gezeigte war durchweg interessant und sehenswert - hier stellte sich hochwertige Buchkunst, Illustration, Text und Arbeit mit dem Papier von seiner besten Seite vor. Lobend zu erwähnen, dass es dem Veranstalter wieder gelang, eine anspruchsvolle künstlerische Auswahl an Teilnehmern zusammen zu bringen und auf rein handwerkliches ohne künstlerischen Belang zu verzichten. So fiel es kaum auf, dass von wichtigen Buchkünstlern, auf der letzten Messe noch zu finden, der einen oder die andere fehlte - das Angebot war auch so kaum überschaubar. Unter den Ausstellern fanden sich auch Pirckheimer und viele Freunde dieser Gesellschaft und so konnte man vieles erfahren, was an künftigen Projekten im Raum steht, so von Marc Berger, Hanfried Wendland, Wolfgang Grätz und P.J. Moosbrugger, von Rainer Ehrt, augen:falter, der Tabor-Presse, Christian Ewald, Barbara Beisinghoff oder Henry Günther: ein unmögliches Unterfangen, alle zu nennen. Unter den Besuchern u.a. Xago, Richard Pietraß, Felix M. Furtwängler, die Pirckheimer Gerhard Rechlin, miley, Albrecht v. Bodecker, Helmut Mayer, Konrad Hawlitzki, Ulrich Goerdten und und und, einen kleinen Eindruck erhält man in der Fotostrecke auf Facebook, zu erreichen durch Klick auf eine der Abbildungen.
Der BBA und die Pirckheimer waren wieder mit einem eigenen Stand vertreten, letzteren betreute Till Schröder, Abel Doering, Ralph Aepler und Jutta Osterhof, immer auch im Kontakt nicht nur zu den Besuchern, sondern auch zu anderen Ausstellern, um die Attraktivität und die Öffentlichkeit der Pirckheimer-Gesellschaft zu fördern, Interesse an den Pirckheimern und ihrer Arbeit / ihrem Hobby zu wecken und es konnten, vor allem durch Ralph Aepler, auch ganz konkret Wege für eine, für alle lohnende, Zusammenarbeit abgesteckt werden.
Drei Tage und trotzdem zu wenig Zeit für Gespräche, trotzdem zu wenig Zeit, sich mit allen Exponaten gründlich zu beschäftigen. Aber die 6. artbook.berlin wird kommen!
(ad)

Mittwoch, 11. Mai 2016

Provokant und bissig – Ottfried Zielke

Das Klingspor-Museum zeigt in seiner Sommerausstellung aus Anlass seines 80. Geburtstages unter dem Titel „Laut, bunt und böse, Buch und Grafik von Ottfried Zielke“ Unikatbücher des Berliner Malers, Grafikers und Karikaturisten.
Der Künstler beginnt 1993 auf Anregung des Künstlers und Verlegers Uwe Warnke großformatige Unikatbücher zu schaffen. Er arbeitet an Warnkes Künstlerzeitschrift Entwerter/Oder mit.
Foto: © Ottfried Zielke
In seinen Büchern setzt er sich kritisch mit dem Zeitgeschehen auseinander und thematisiert Konsumfetischismus, Amerikanisierung und die Bedrohung durch Rechtsradikalismus, immer vor dem Hintergrund des Verhältnisses von Ost- und Westdeutschland. Durch seine Arbeit als Karikaturist, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, bringt er Schärfe und oft auch eine erfrischende Portion Bosheit mit in seine Bücher. Seine Arbeiten sind in renommierten Sammlungen des In- und Auslandes vertreten.
In großformatigen handgeschriebenen Büchern schafft er ein Wechselspiel von verbalen und visuellen Elementen. Er selbst spricht von Malerbüchern, doch diese Malerbücher haben nichts gemein mit Inhalt und Form traditioneller Bibliophilie.
Bissigkeit, Witz und Ironie charakterisieren das Werk des „Arbeiter- und Bauernsohns“, wie sich Ottfried Zielke selbst bezeichnet. Die gewählten Texte sind äußerst vielfältig: Gedichte von Christian Morgenstern und Zeitgenössisches von Autoren, die ebenso wie Zielke selbst eine DDR-Biographie haben, setzt er kongenial in Schrift und Bild um.
Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation.

Ausstellung: 19. Mai - 14. August 2016

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Donnerstag, 28. April 2016

Zwei Ausstellungen und eine Buchvorstellung in Offenbach

Nachdem die Ausstellungsräume vom 1. bis 11. Mai geschlossen bleiben wird im Klingspor-Museum die Ausstellung „Im Zwischenreich von Form und Farbe. Ina Lorenz“ eröffnet.
"Ina Lorenz verfügt über ein Bild-Œuvre von evidenter Konsistenz. Ihre Arbeiten beweisen Anspruch und Vermögen, im Zwischenfeld von Zeichnung und Farbkomposition eine Ebene einzuziehen, die voller Empfindsamkeit und dem Vermögen zu Zwischentönen geprägt ist. Ihr Weg, die Grenzen zwischen dem Fläche-Anlegen und Linie-Ziehen zu erkunden, führt sie auf einem nachvollziehbaren Weg, der offenkundig Richtung hält. Die Variabilität, mit der sie ihren Ausdruck als solchen mal der gegenständlich mal der offen zu lesenden Form anvertrauen, hat reichhaltige Ergebnisse einer profilierten Bildsprache aufzubieten." (aus der Ausstellungs-Ankündigung)
Ina Lorenz ist die Preisträgerin des Rudi-Seitz-Kunstpreises 2016. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung statt. Ina Lorenz war Schülerin und Absolventin bei Hans Hillmann, Kassel/Frankfurt am Main.

Ausstellungseröffnung: 11. Mai 2016, 19.30 Uhr
Ausstellung: 12. Mai - 19. Juni 2016

Eine Woche später wird dann die Ausstellung „Laut, bunt und böse. Ottfried Zielke – Buch und Grafik“ eröffnet.
Ottfried Zielke (*1936, Berlin) zeigt in seiner Bildsprache und seinem Umgang mit dem Handschriftlichen einen unverkennbar eigenen Stil. Provokation, Witz und Ironie charakterisieren seine großformatigen Unikatbücher. Durch seine Arbeit als Karikaturist bringt er Schärfe und oft auch eine erfrischende Portion Bosheit mit in seine Bücher.

Ausstellungseröffnung: 18. Mai 2016, 19 Uhr
Ausstellung: 19. Mai - 14. August 2016

Ende des Monats stellt Prof. Dr. Heiner Boehnke im Klingspor-Museum das Buch „Zeichenvorrat, eine Auswahl jüngster Zeichnungen und Graphiken von Christian Goldberg“ mit dem Text von Dr. Stefan Soltek und in grafischer Gestaltung von Uta Schneider vor und wird den Künstler mit einer Lesung würdigen.

Buchvorstellung: 31. Mai 2016, 19 Uhr

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mittwoch, 24. September 2014

Victor Günthert (1928 - 2014)

Links: Saxifraga granulata.
Rechts: Saxifraga paniculata
Für die deutsche Buchkunstszene war er einer der großen Sammler, der sich auf dem Gebiet der bibliophilen Bücher des 20. Jahrhunderts spezialisiert hatte.
Er selbst eine äusserst distinguierte Erscheinung, groß gewachsen, buschige Augenbrauen, ein neugieriges und waches Wesen.
Zu jeder Frankfurter Buchmesse gehörte er zu der kleinen Schar von Privatsammlern, zu denen die Künstlerbuch-Verleger eine familiäre Beziehung aufbauten. Vor einigen Jahren verabschiedete er sich dann, zog sich mehr und mehr von der Szene zurück.
Ich erinnere mich gut an einen privaten Besuch bei ihm in München-Schwabing. Er zeigte mir einen Teil seiner Sammlung: die heute wertvollen Bücher der Cranach-Presse von Harry Graf Kessler und der Bremer Presse von Willy Wiegand. Sowohl die Cranach- wie auch die Bremer Presse gehören heute zu den herausragenden bibliophilen Erzeugnissen, die sich am Anfang des 20. Jahrhunderts gegen die industrielle Buchproduktion wendeten.
Victor Günthert war aber nicht nur ein Spezialist der Bibliophilie; er sammelte auch zeitgenössische Künstlerbücher, die andere Präferenzen als Satz, Druck, Typografie, Einbandgestaltung oder Papierauswahl hatten. Zu ihnen gehörten auch die Künstler der Burgart-Presse von Jens Henkel, Felix Martin Furtwängler oder Ottfried Zielke.
Zu einem Privatsammler kommt man nicht mit leeren Händen. Also hatte auch ich Künstlerbücher dabei. Nach Kaffee, Kuchen und Gesprächen über alpine Gärten packte ich meinen Bauchladen aus. Er schaute sich alles aufmerksam an, fand es großartig und meinte dann: „Hätte ich Sie einige Jahre vorher kennen gelernt, hätte ich alles von Ihnen gekauft. Nun bin ich aber zu alt, um dort noch einzusteigen.“ Das Fatale daran war, dass er einfach die Wahrheit sagte. Es war keine Strategie von ihm, keine Entschuldigung oder ein fragwürdiger Trost für mein misslungenes Geschäft.
In den letzten Jahren war er mit der Katalogisierung seiner Sammlung beschäftigt. Leider ist das etwas, was viele Privatsammler immer tun wollen, es hinausschieben und dann vorher sterben.
Auf der Buchkunst Weimar im letzten Jahr erschien Victor Günthert überraschend, sprach lange mit vielen Herausgebern und erwarb hier und da etwas. Ich sollte ihm in Mai besuchen, wenn ich in München sein würde. Also rief ich ihn im Mai diesen Jahres an. Da war er zu dem angegebenen Termin in Hamburg. Jetzt fahre ich im November wieder nach München und dachte daran, ihn zu besuchen, bis Cornelia Göbel, die Frau des Privatsammlers Reinhard Grüner anrief und mir mitteilte, dass Victor Günthert am 17. September gestorben ist.

Mittwoch, 21. November 2012

Schöpfungen

Was war am Anfang? Schöpfungsgeschichten versuchen, eine Antwort auf diese Frage zu geben. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe „Buch des Monats“ steht diesmal das farbenprächtige Unikat-Malerbuch „Schöpfungen“ von Ottfried Zielke mit Texten aus der Bibel, dem Koran, dem Heiligen Buch der Quiché sowie Texten von Uwe Warnke und Gerhild Ebel. Die Textauswahl lässt Parallelen zwischen den Mythen verschiedener Kulturen aufscheinen; die visuelle Umsetzung ist grandios: Mit dem ihm eigenen, fast krakeligen Schreibstil und knalligen, cartoonhaften Bildern verblüfft und fasziniert Zielke den Betrachter. Drucke aus der Sammlung des Museums ergänzen die Präsentation, u.a. mit einem hebräischen Schöpfungsalphabet und einem Mythos der Aborigines.
 
Freitag, 7. Dezember 2012, 14 Uhr
Eintritt: 2,50 €, Mtgl. 1,50 €

Donnerstag, 23. August 2012

Insel-Bücherei und Sammlung Julia Vermes

Als die Erfolgsgeschichte der Insel-Bücherei begann, war der Inselverlag noch ein junger Verlag, hervorgegangen aus der Zeitschrift „Die Insel“ im Jahr 1899. Vermutlich war es Stefan Zweig, einer der Autoren des Verlags, der den Verleger Anton Kippenberg dazu anregte, preiswerte Bücher, die man wie eine Zeitschrift abonnieren konnte, herauszugeben. Mit Rainer Maria Rilkes „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ kam 1912 die erste Nummer der Insel-Bücherei heraus. Mit einer Auflage von über 1 Million Exemplare, ist es einer der erfolgreichsten Titel der Reihe. Bereits im ersten Jahr der Inselbücherei erschienen 27 Nummern, 1913 waren es dann schon 85 Nummern. Das Programm der Reihe war von Anfang an äußerst weitgefächert, von zeitgenössischer Literatur wie Rilke, Emile Verhaeren, Hugo von Hofmannsthal oder Ricarda Huch über Klassiker wie Cervantes, Boccacio oder Goethe, Literatur des Mittelalters (Die Geschichte von Aucassin und Nicolette) und der Antike (Plato). Internationale Autoren, wie Balzac, Flaubert, Gogol, Tolstoi Björnstjerne Björnson, Oscar Wilde, Charles Dickens finden sich hier ebenso wie Vaterländisches, so Bismarck-Reden oder Friedrich Rochlitz‘ Tagebuchaufzeichnungen der Leipziger Völkerschlacht „Tage der Gefahr“. Die Bände zum Preis von 50 Pfennig waren in Pappe gebunden, sorgfältig typographisch gestaltet und auf gutes Papier gedruckt. Charakteristisch waren die verschieden gemusterten Überzugspapiere. Anfangs waren es Papiere von Guiseppe Rizzi aus Varese, die dieser nach alten Vorbildern fertigte. Später kamen viele weitere Papiere hinzu, oftmals korrespondieren sie mit dem Buchinhalt. Das Zusammenspiel von anspruchsvollem Inhalt und ansprechender Gestaltung zum erschwinglichen Preis machte die Bände der Insel-Bücherei bald zum beliebten Sammelobjekt, dessen Faszination seit hundert Jahren ungebrochen ist. Bereits 1912 erschienen auch mit Illustrationen versehene Bände. Waren es zuerst nur Nachdrucke historischer Illustrationen, so gab es ab 1919 dann auch Bände, die von zeitgenössischen Künstlern illustriert wurden. 1917 erschien mit Holbeins Bilder des Todes der erste Kunstband, später folgten Bände mit Fotografien, der erste mehrfarbige Druck war eine Struwwelpeterausgabe von 1933. Großer Beliebtheit erfreuten sich farbig illustrierte botanische, mineralogische oder zoologische volkstümliche Bestimmungsbücher, hier sind zum Beispiel „Das kleine Baumbuch“ von Willi Harwerth oder „Das kleine Blumenbuch“ von Rudolf Koch zu nennen.


Die Geschichte der Insel-Bücherei ist auch ein Stück Zeitgeschichte. Der Erste Weltkrieg schlägt sich nieder in Titel wie „Deutsche Kriegslieder“, „Deutsche Vaterlandslieder“, Ernst Moritz Arndt „Katechismus für den deutschen Kriegs- und Wehrmann, Heinrich von Kleist „Die Hermannsschlacht“, nach dem Kriege wurden diese Nummern bald mit anderen Titeln besetzt.
Zur Zeit des Nationalsozialismus behielt Kippenberg sein bewährtes Verlagsprogramm bei, allerdings musste er sich von einigen, von den Nationalsozialisten verbotenen Autoren, beispielsweise Stefan Zweig, trennen. Während des zweiten Weltkriegs erschienen etliche Nummern der Insel-Bücherei broschiert und auf minderwertiges Papier gedruckt als Feldpostausgaben.
Nach dem zweiten Weltkrieg symbolisiert der Verlag die deutsche Teilung. Auf Anregung der Amerikaner gründete Kippenberg 1945 in Wiesbaden eine Zweigstelle des Verlags. Das Verlagshaus in Leipzig bestand weiterhin. Mit der sich manifestierenden Teilung, die am Ende in zwei selbständigen Staaten mündete, gab es schließlich auch zwei voneinander unabhängige Verlage, der eine mit Sitz in Leipzig, der andere in Wiesbaden, ab 1960 dann in Frankfurt / Main. Beide gaben weiterhin die Insel-Bücherei heraus. War man anfangs noch bemüht, sich der Vergabe der Nummern abzusprechen, so gab es später zahlreiche Doppelbelegungen. Nach der Wiedervereinigung Deutschland wurde 1991 auch der Insel-Verlag wieder vereint, heute hat er seinen Sitz in Berlin. Mittlerweile sind 1365 Nummern der Inselbücherei erschienen, viele Nummern sind mehrfach belegt. Das Klingspor-Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung von Inselbänden. In den siebziger Jahren schenkte ein Sammler aus Israel dem Museum seine über 1100 Bände umfassende Sammlung, seitdem wird die Sammlung ständig ergänzt. Einen besonderen Höhepunkt in der Ausstellung zum hundertjährigen Jubiläum der Insel-Bücherei bildet die Sammlung Vermes aus Basel. Die passionierte Sammlerin beauftragte Protagonisten der zeitgenössischen Buchkunst, aber auch vielversprechende Nachwuchstalente mit der künstlerischen Überarbeitung von Inselbänden. Die Liste der vertretenen Künstler aus Europa, den USA und Japan liest sich wie ein „Who is who“ des modernen Künstlerbuches. Nur gebunden an das Format entstanden hier höchst unterschiedliche Arbeiten. So findet sich zum Beispiel Band 727 klassischer chinesischer Darstellungen der Lohans mit bissig kritischen Übermalungen von Ottfried Zielke, die verschiedene Spielarten moderner Götzen zeigen oder Band 422 in dem der amerikanische Fotograf Gregg LeFevre Bildwerken Georg Kolbes Modefotografien gegenüberstellt. Die Schau der 66 Unikate spannt einen reizvollen Bogen von Übermalungen zu Collagen, Dekonstruktionen des Buchkörpers bis hin zum nicht mehr blätterbaren Objekt.

Zur Sammlung Vermes erscheint ein Katalog

Freitag, 7. Oktober bis 18. November 2012
Eintritt: 2,50 €, Mtgl. 1,50 €

Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Dienstag, 21. August 2012

Goethe von hinten und vorn

Eine Hommage an Goethe von Ottfried Zielke
Wir bewundern die kostbaren Sammlungen mancher bibliophilen Sammler, die hin und wieder der Öffentlichkeit gezeigt werden, mit alten und seltenen Werken. Das Klingspor-Museum ehrt den großen Dichter mit einer Schau sehr unterschiedlicher Goethe-Ausgaben. Die Kuratorin der Ausstellung, Martina Weiß, spricht über Leben und Werk Goethes und zeigt ungewöhnliche künstlerische Interpretationen wie „Goethes Fettflecken“ von Dieter Wagner, eine Faust-Ausgabe der japanischen Buchkünstlerin Ryoko Adachi oder ein Buchobjekt zum Zauberlehrling von Anja Harms. Außerdem werden Malerbücher von Henry Moore und Max Peiffer-Watenphul vorgestellt.

Freitag, 7. September 2012, 14 Uhr
Eintritt: 2,50 €, Mtgl. 1,50 €

Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Dienstag, 31. Januar 2012

Märchenhaft: Rotkäppchen und andere Ungeheuerlichkeiten


Vor 200 Jahren veröffentlichten die Brüder Grimm ihre Sammlung deutscher „Kinder- und Hausmärchen“. In alle Kultursprachen übersetzt, prägen sie bis heute das romantische Bild Deutschlands in der Welt. Sie sind Klassiker in den Kinderzimmern. Auch illustrierte Bücher für den erwachsenen Buchliebhaber oder Künstlerbücher haben Grimm’sche Märchen zum Thema. Im Fokus der Ausstellung steht das Märchen vom Rotkäppchen, das in zahlreichen freien Bearbeitungen von Künstlern wie Warja Honegger-Lavater, Barbara Fahrner oder Ottfried Zielke zu sehen ist.

Ausstellung: 24. Februar bis 3. April 2012

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mittwoch, 27. Mai 2009

VI. Triennale der Karikatur

Im Dschungel der Kleinstadt

Ausstellung unseres Mitglieds Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz vom 6. Juni bis 4. Oktober 2009

Jörg Halsema

Die Triennale des Jahres 2009 im Sommerpalais Greiz steht ganz im Zeichen der 800-Jahrfeier der einstigen Residenz. Die Kleinstadt feiert und die Karikaturisten feiern mit. Mit Farbe, Feder und Pinsel rücken sie das Kleinstadtleben und die Provinz in den Mittelpunkt ihres Spottes und werden zur Eröffnung der bundesdeutschen Ausstellung natürlich auch in Greiz feiern.
Vor 15 Jahren wurde die Karikaturen-Triennale ins Leben gerufen und setzten die Tradition der Biennalen fort, die von 1980 bis 1990 im SATIRICUM des Sommerpalais stattfanden. Das SATIRICUM war die einzige museale Karikaturensammlung in der DDR und sucht bis heute seinesgleichen.

Eröffnung am Samstag, den 6. Juni 2009, um 11.00 Uhr.

Künstler:
Ulf Annel - André Aurich - Rainer Bach - Roland Beier - Bettina Bexte - BURKH - Werner David - Rainer Ehrt - Ralf Alex Fichtner - Steffen Haas - Jörg Halsema (Abb.)- Hauck & Bauer - Barbara Henniger - Frank Hoppmann - Achim Jordan - Petra Kaster - Matthias Kiefel - Kittihawk - Michael Kops - Harald Kretzschmar - Kriki - Uwe Krumbiegel - Cleo-Petra Kurze - Johann Mayr - Dirk Meissner - MOCK - Andreas J. Mueller - Rolf Felix Müller - Lothar Otto - PAL - Thomas Plaßmann - Paul Pribbernow - Erich Rauschenbach - Roland Regge-Schulz - Werner Rollow - Rainer Schade - Reiner Schwalme - André Sedlaczek - Guido Sieber - Klaus Stuttmann - Peter Thulke - Jan Tomaschoff - Klaus Vonderwerth - Freimut Wössner - Miriam Wurster - Bernd Zeller - Ottfried Zielke

è
SATIRICUM Sommerpalais Greiz
Greizer Park Postfach 1146 07961 Greiz
Tel. (0 36 61) 70 58-0 Fax (0 36 61) 70 58-25
*
E-Mail

Anm.: Durch einen Übermittlungsfehler wurden anfänglich 16 teilnehmende Künstler, darunter auch unser Mitglied Harald Kretzschmar, nicht aufgeführt. Ich bitte um Entschuldigung. (12.6.2009, Abel Doering)

Samstag, 29. November 2008

COMMON SENSE 2008

Künstlerbuch – Almanach für Kunst und Literatur
raymond waydelich - poesietüte ottmar hörl - digitaldruck peter angermann - farbsiebdruck doppelblatt emil siemeister - 2 x siebdruck + zeichnung, einband – siebdruck auf leinwand klaus zylla - 2 farbsiebdrucke felix droese - holzschnitt walter dahn - foto jürgen brodwolf - 2 offsetblätter friedemann hahn - 3 holzschnitte, 2 gedichte franz hitzler - 2 radierungen christiane baumgartner - farbsiebdruck-doppelblatt gudrun weckel - 2 siebdrucke hans scheib - radierung gil schlesinger- 2 siebdrucke max uhlig - radierung ottfried zielke - 2 zeichnungen klaus killisch - 2 farbsiebdrucke ulrich tarlatt - 3 holzschitte, titelvignette franz mon - 3 wortbilder robert menasse - tagebuchtexte c w aigner - poesie-seiten friederike mayröcker - 3 gedichte michael lentz - 6 gedichte josef haslinger - erzählung arno geiger - 4 texte durs grünbein - gedicht katharina ponnier - 3 gedichte, 1 erzählung ilija trojanow - text swiad ratiani - 4 gedichte alle beiträge grafik wie literatur wurden für den almanach geschaffen und sind signiert auflage 85 è EDITION AUGENWEIDE * heidi bouton dürerring 12 06406 bernburg