Samstag, 28. März 2026

Save the Dare: Rare Book Week Berlin

Vom 14. bis 20. September 2026 steht Berlin ganz im Zeichen des Antiquariats. Zusammen mit Bibliotheken, Institutionen, Museen und Sammlungen feiern die internationalen Antiquare die Rare Book Week, ein Fest des Buches. Zahlreiche Lesungen, Ausstellungen, Führungen und Vorträge begleiten dieses einmalige Event. 
Im Mittelpunkt steht der ILAB-Kongress, ein Fachsymposium zu allen wichtigen, die Buchwelt bewegenden Themen folgt.
Schließlich mündet die Rare Book Week in der Antiquariatsmesse Rare Books Berlin im Kronprinzenpalais Unter den Linden.

Mein Morgenstern in München

Nach Mainburg ist die Wanderausstellung Mein Morgenstern Gast in der Alois Senefelder Berufsschule in München, der ehemaligen Berufs-und Meisterschule der Schriftsetzer und Buchdrucker. Die Vernissage ist eingebettet in die Mitgliederversammlung der Meister der Einbandkunst und in die Jahrestagung des Bundes Deutscher Buchbinder.
Die Ausstellung ist eine Hommage an Christian Morgenstern und feiert zugleich die Handwerkskunst der Papierherstellung, des traditionellen Handsatzes und Buchdrucks und des Buchbindens. Neben den prachtvollen Buchausgaben werden Druckgrafiken, Werkzeuge, Bleisatzformen und Druckstöcke wie Linolschnitte und ein Original-Holzstich gezeigt. Sie geben Einblicke in den Entstehungsprozess des Projektes und lassen als work in progress die Kunst des klassischen Büchermachens lebendig werden. Ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins für die Schwarze Kunst, dem Verein Meister der Einbandkunst und der Papiermühle Homburg zum 111. Todestag von Christian Morgenstern.

Freitag, 27. März 2026

Manifest der utopischen Forderungen

Für das „Manifest der utopischen Forderungen“ habe ich einige Handabzüge auf der #Handnudel gedruckt. Es handelt sich dabei um Plakatschriften in 3 Farben.

(Ingo Cesaro)

Ausradiert?

Carsten Gansel, Vorsitzender der Christa Wolf Gesellschaft, stellt sein soeben erschienenes Buch "Ausradiert?" in seiner Geburtsstadt Güstrow vor.
Der Literaturwissenschaftler beleuchtet darin das Verschwinden der DDR-Literatur nach dem Mauerfall und wirbt für einen anderen Blick auf sie. Von Christa und Gerhard Wolf bis Uwe Johnson, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner, von Brigitte Reimann bis Fritz Rudolf Fries, von Irmtraud Morgner bis Ulrich Plenzdorf, von Volker Braun bis Jenny Erpenbeck.

26. März, 19.30 Uhr
Uwe Johnson-Bibliothek
Markt 1, 18273 Güstrow

2 Kommentar(e):
27. März 2026: BuchKunstBalance hat gesagt
In den Künstlerbüchern der Edition Balance / BuchKunstBalance wurden nach der Wende Erstausgaben von bedeutenden DDR-Autoren verlegt: Christa Wolf, Kerstin Hendel, Wilhelm Bartsch, Rainer Kirsch, Johannes Jansen, Karl Mickel, Sarah Kirsch, Durs Grünbein, Volker Braun u.a. (siehe auch Katalog der Ausstellung in der Deutschen Nationalbibliothek 2006 „Buch Kunst Balance. Die Künstlerbücher der Edition Balance 1990 – 2006“). In den Poetischen Miniaturen der BuchKunstBalance die seit 2012 bis heute erscheinen, finden sich u.a. Texte von Uwe Kolbe, Sarah Kirsch oder auch Reiner Kunze (siehe internationale Fachzeitschrift GRAPHISCHE KUNST 1+2/2o25).
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    28. März 2026: Michael Hametner hat gesagt…
Carsten Gansels Buch „Ausradiert“, in dem der Schriftsteller nach den Gründen der Delegitimierung der Literatur in der DDR sucht.

Donnerstag, 26. März 2026

BuchKunstPotsdam zum Welttag des Buches (23. April)

Künstlerbücher sind von Künstlerinnen erdachte und gemachte Kunstwerke. Sie sprechen unsere Sinne und gesellschaftliche Themen an. Von kleinen Heften bis zu opulenten Werken ist alles vertreten.
Die Entscheidungen zu Form- und Farbgebung, Papierqualitäten, Typografie und künstlerischer Gestaltung beziehen sich auf die verhandelten Inhalte und bezeugen eine seltene Intensität der Auseinandersetzung mit Texten und Materialien.
Die Techniken sind vielfältig: Originale Malerei, Zeichnung, Bleisatz und Handschrift, alle Formen der künstlerischen Druckgrafik, Fotografie und Digitaldruck. Thematisch reicht die Spannbreite von Lyrik bis zu aktueller Wissenschaftsliteratur.

Am 25. April 2026 lädt dann die 4. Ausstellung BuchKunstPotsdam zum Betrachten besonderer Text- und Bildkombinationen ein Brandenburger Künstler ein. Die ausgestellten Werke sind direkt vor Ort zu erwerben. Folgende Teilnehmer stellen sich Gesprächen über Kunst, Buchgestaltung, Literatur und gesellschaftliche Beobachtungen:

Christiane Wartenberg, Letschin 
Herzattacke, Potsdam 
Rudolf Sittner, Cottbus 
Constanze Kreiser, Brandenburg 
Tina Flau, Potsdam 
Edition Sand, Brandenburg 
Steffen Thiemann, Brüssow 
Jana Wilsky, Potsdam 
Jeanette Goldmann, Brandenburg 
Mike Bruchner, Potsdam 
Julia und Rainer Ehrt, Kleinmachnow 
Karla Sachse, Herzfelde 
Siegfried Gwosdz, Schwielowsee 
Matthias Gubig, Blankenfelde 

Ab dem 1. April 2026: Künstlerbücher aus der Sammlung der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

24. April 2026 16 - 17 Uhr: Lesung mit den Bücherkindern Brandenburg
Die Bücherkinder Brandenburg stellen mit ihrem Mentor, dem Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft Armin Schubert, verschiedene Bücher der letzten Jahre vor. Sie beschreiben uns ihre Inspirationen. Beispielhaft zeigt der Film „Ensikat unter der Lupe" den Entstehungsprozess ihrer Werke.
24. April 2026 18 - 19:30 Uhr: Lesung von Lyrik und Prosa aus der Herzattacke Die Literatur- und Kunstzeitschrift HERZATTACKE präsentiert sich in ihrem 38. Jahrgang mit Texten der drei langjährigen Autoren Andreas Altmann, Eberhard Häfner und Ina Strelow

Künstlerbuchmesse: 25. April 2026, 11 Uhr, 

Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
Am Kanal 47, Potsdam

zum 200. Todestag von Johann Peter Hebel

Der Antik- & Büchermarkt im Hebeldorf Hausen im Wiesental feiert 2026 seine Premiere und erweitert das Angebot des Altstadt-Antikmarktes um ein besonderes Format. Zwischen historischen Gebäuden und dörflicher Atmosphäre präsentieren Händler Antiquitäten, Bücher und ausgewählte Raritäten.

Im Jahr des 200. Todestages von Johann Peter Hebel (22. September) erhält die Veranstaltung einen zusätzlichen kulturellen Rahmen. Besucher dürfen sich auf ein schönes Markterlebnis mit vielfältigen Entdeckungen freuen.

2. Mai 2026, 11 Uhr
Hebeldorf, Hausen im Wiesental

Mittwoch, 25. März 2026

seltenes Exemplar von Bert Brecht jetzt in Marbach

Das Deutsche Literatur Archiv Marbach hat eines der beiden noch überlieferten Exemplare von Bertolt Brechts Theaterstück ›Furcht und Elend des III. Reiches‹ erworben!
Das Exemplar, ehemals im Besitz von Marco Pinkus, trägt handschriftliche Spuren aus der Verlagsarbeit und eine Zustimmung zum »Besitzerwechsel« durch Wieland Herzfelde. Als Dokument der gegen den Nationalsozialismus engagierten Literatur und des intellektuellen deutschen Exils ist dies ein bedeutendes Stück für die Marbacher Sammlungen.
Bertolt Brechts Stück ›Furcht und Elend des III. Reiches‹ zählt zu den zentralen Texten des politischen deutschen Exils nach 1933. In 27 Szenen wird der Alltag im national-sozialistischen Deutschland dargestellt und mit den Brecht’schen Methoden kritisch-analytisch aufbereitet. Zwischen 1934 und 1943 arbeitete Brecht an dem Text, der ihn somit in all seinen Exilstationen (Dänemark, Schweden, USA) begleitete. 1938 hätte das Stück im Malik-Verlag von Wieland Herzfelde im Prager Exil erscheinen sollen. Die deutsche Annexion der Tschechoslowakei verhinderte das, deutsche Behörden zerstörten die Druckstöcke. Zwei Korrektur-Abzüge konnten gerettet werden. Die geplante Ausgabe im Malik-Verlag enthält Szenen, die in keiner der späteren Veröffentlichung enthalten sind. Somit können die beiden Korrektur-Abzüge als verlorene Erstdrucke des Textes gelten.

Verschwundene Verlage

Die Staatsbibliothek zu Berlin bot interessierten Zuhörern, darunter auch Pirckheimer und Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend, gestern in einer restlos ausgebuchten Buchvorstellung ein Podiumsgespräch mit Christoph Links zu dessen Titel "Verschwundene Verlage. Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte (1945 – 1990)“.
Dr. Christoph Links, Fotos © ad
Vorgestellt wurden durch Christoph Links, eingeleitet durch Achim Bonte, Generaldirektor der Staatsbibliothek, und moderiert von Jana Fröbel, Leitende Lektorin des Ch. Links Verlag, beispielhaft 10 der insgesamt 150 in der SBZ und der DDR bis 1972 verschwundenen privat geführten Verlage, darunter der Chery-Modeverlag, der Karl Baedeker Reisebuch-Verlag, die Büchergilde Gutenberg, der Petermänken-Verlag oder der Ossietzky Verlag, wobei der der Autor interessante, teils tragische, teils skurrile Anekdoten und Hintergrundinformationen zum besten gab. Objektiv und ohne dabei die Erfolge der Verlagsarbeit in der DDR klein zu reden, bot Christoph Links einen Einblick in die Kulturpolitik der SED, ihre ideologisch determinierten desaströsen wie positiven Aspekte
, was sicher auch bestehenden Vorurteile ausräumt.
Der Klarinettist Jan Hermerschmidt begleitet den Abend mit Schlagermelodien des verschwundenen Musikverlages Kurt Grabau.

Christoph Links: Verschwundene Verlage
Ch. Links Verlag 2026
ISBN 978-3-96289-241-8
35,00 €

Dienstag, 24. März 2026

Aus dem Antiquariat 01.26

Im Hauptteil schreibt Achim Bunte über Georg Satter und die Zeitschrift >Das Stachelschwein< und Günther Fetzer über ein Intermezzo auf dem Taschenbuchmarkt,
In „Berichte & Miszellen“ findet sich u.a. ein Bericht über einen überraschenden Fund in zwei Stammbüchern, eine Einladung zum Jahrestreffen der Maximilian-Gesellschaft in Hamburg (für Mitglieder liegen dem Heft die Anmeldeformulare bei) und von Rolf-Barnim Foth eine Information über „200 Jahre Rheinpanoramen - Karten, Künstler und Verlage“.
Außerdem Berichte zur Stuttgart Book Fair 2026 und die 40. Antiquaria in Ludwigsburg.
Und Sibylle Wieduwilt gratuliert Dettev Auvermann zum 90.
Unter den Rezensionen verdient die von Johannes Saltzwedel über die Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft, Ernst Fischers Panorama der Bibliophilie unter dem Titel »Lust am Buch« besondere Erwähnung.

Montag, 23. März 2026

Leipziger Buchmesse 2026 - Tag 3, Halle 5

Durch Klick auf die Abb. können einige Fotoimpressionen des Blogbetreibers von der Leipziger Buchmesse aus Halle 5, in der Markt der Buch- und Druckkunst, sowie die 32. Antiquariatsmesse stattfand, aufgerufen werden.

(Abel Doering)

32. Leipziger Antiquariatsmesse - Eröffnungstag

Bilder vom Eröffnungstag der Leipziger Antiquariatsmesse (19. März 2026), die von abooks.de (Marianne Fleischer-Bartsch) in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse veranstaltet wurde.
Album aufrufen durch Klick auf die Abb.
Neben den Messe-Szenen ein Blick auf das Beiprogramm des ersten Tages in der Leseecke der Antiquariatsmesse: Daria Razumovych erinnert an Klaus Willbrand, Jürgen Wilke vom Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft spricht über seine Zusammenarbeit mit dem Künstler Conrad Felixmüller.

(Ursula Saile-Haedicke)

Sonntag, 22. März 2026

Lesung „50 Jahre unterwegs mit Büchern“

Wolfgang Neubert
Gestern wurden in Leipzig unter Anwesenheit des Autors die Erinnerungen des Pirckheimers und langjährige Aussteller der Leipziger Antiguariatsmesse Wolfgang Neubert "50 Jahre unterwegs mit Büchern. Erinnerungen eines Antiquars und Sammlers." vorgestellt.
Diese Erinnerungen wurden von der Pirckheimer-Gesellschaft 2025 als Jahresgabe in 750 Exemplaren herausgegeben, darunter 60 Exemplare als nummerierte Vorzugsausgab mit einem handkolorierten Acrylstich von Egbert Herfurth.

Freitag, 20. März 2026

Bibliophile Gesellschaften auf der Buchmesse

Die Pirckheimer-Gesellschaft war, wie auch der Leipziger Bibliophilen Abend, mit großem Aufgebot auf der Leipziger Buchmesse anzutreffen.
v.l.n.r. Hans Rabenbauer, Robert Grieger, Till Schröder, Matthias Haberzettl, Thomas Glöß, sigrid Wege, Ralf Wege, Jutta Osterhof
Am Nachmittag stellte Armin Schubert mit den Bücherkindern Brandenburg auf der Lesebühne ihr Buchprojekt des letzten Jahres „Vom Mehrwert des Einhorns. Das mythische Wesen in der Kunst“ vor.
Henry Günther und Armin Schubert
In Kooperation mit dem Museum Barberini und dem Museé de Cluny in Paris haben die Bücherkinder Brandenburg ein Jahr lang zu Kunstwerken über das Einhorn aus verschiedenen Jahrhunderten Erzählungen und Gedichte geschrieben und sind dabei zu phantastischen, utopischen, sozialen, umweltschützenden und kreativen Texten und Bildlösungen gekommen.

Gestern auf der Leipziger Buchmesse

Gestern berichtete der Drucker von Conrad Felixmüller, Hans-Jürgen Wilke, auf der 32. Antiquariatsmesse in Leipzig über seine Zusammenarbeit mit dem Künstler in den 1970er Jahren und darüber, wie das heutige Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft seinerzeit dadurch zum Sammeln angeregt wurde.
Ursula Saile-Haedicke vom Versandantiquariat Tills Bücherwege in Braunschweig war dabei und fotografierte.
Jürgen Wilke bei seinem Vortrag, Fotos © Ursula Saile-Haedicke

Schnurrpfeifenkarussell - eine Buchempfehlung

Vor wenigen Tagen lud der Berliner Bibliophilen Abend in der Staatsbibliothek zu Berlin zur Vorstellung des Buches „Schnurrpfeifenkarussell. E.T.A. Hoffmann. Eine Biographie in Gedichten von Bernd Hesse, kommentiert von Jörg Petzel und illustriert von Stephan Klenner-Stephan Klenner-Otto“ ein, welches 2025 in der Edition Noack & Block erschien.
Dieses Buch verdient besondere Beachtung, denn hier kommt Dreierlei, chronologisch und gemischt in harmonischer Einheit, zusammen. Da sind zum einen die Erläuterungen aus berufenem Munde des Vizepräsidenten der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft Jörg Petzel, Germanist und Literaturwissenschaftler, zu Lebensstationen des Multitalents E.T.A. Hoffmann, der neben seinem Wirken als Schriftsteller als Jurist, Komponist und Karikaturist tätig war, Erläuterungen, die Zusammenhänge zwischen der Biografie und dem Werk E.T.A. Hoffmann aufzeigen und damit Hintergründe erhellen, um dessen literarisches Schaffen und den Gehalt seiner Texte wirklich verstehen zu lernen. Und dieses erweiterte Verständnis der Hoffmannschen Texte zeigt sich in einer zweiten Abteilung des Buches, in Interpretationen aus heutiger Sicht mittels Gedichten von Bernd Hesse, Kulturwissenschaftler und, wie auch Hoffmann Jurist, häufig mit hintergründigem Humor in Versformen von der Romantik bis zum Dada verpackt, immer aber mit dem Effekt, das Hoffmannsche Erbe darzubieten. Dieses Ansinnen der beiden Autoren, welches das Buch nebenbei nicht nur zu vergnüglichen Lektüre des Hoffmann-Liebhabers macht, sondern durchaus geeignet ist, diesen Literaten auch dem Leser schmackhaft zu machen, der bislang keinen Zugang zu E.T.A. Hoffmann fand, wird ergänzt durch einen dritten Inhalt des Büchleins, die kongenialen Illustrationen von Stephan Klenner-Otto, dessen zeichnerische Auseinandersetzung mit den phantastischen, skurrilen und teils märchenhaften, dennoch ernsthaften Texten von E.T.A. Hoffmann bereits in vielen Ausstellungen und auch Künstlerbüchern zu sehen waren.

Der Titel erschien als Taschenbuch mit 164 Seiten und ist unter der ISBN 978-3-86813-217-3 für 18 € im Buchhandel erhältlich.

Donnerstag, 19. März 2026

Henry Günther / Helge Leiberg - Ahrenshoop

Bei BuchKunstBalance gibt es eine Neuerscheinung, das unikate Malerbuch „Ahrenshoop“ mit 13 Gedichten von Henry Günther, ins Buch geschrieben und gezeichnet von Helge Leiberg.
Neben dem Unikat-Buch wird es auch eine Ausgabe im Buchdruck geben, diese ist in Vorbereitung.
Henry Günther, Ahrenshoop, poetische notate
Zeichnungen von Helge Leiberg
BuchKunstBalance 2026
50 x 33 cm, 33 Seiten, Büttenpapier BFK Rives France
Halbledereinband in Ganzleinen Kassette von Helge Leiberg bemalt
signiert, € 5.250

1 Kommentar:
19. März 2026: BuchKunstBalance hat gesagt
... zu sehen auch auf der BuchDruckKunst im Museum der Arbeit Hamburg
und auf der artGRAFIK Ahrenshoop 14. - 17. Mai 2o26 ...

Heimische Vögel – Scribbeln & Skizzieren

Der Frühling ist laut und bunt! Und klingt so schön nach der langen Winterzeit. Habt ihr auch schon die emsigen Vögel beobachtet? Zusammen schauen wir an einem Tag die heimischen Vögel an und können das lockere Scribbeln und Skizzieren üben – egal ob mit Bleistift, Fineliner, Farbe oder Kohle. Einfach mal trauen und sich ausprobieren! Egal ob Kind, Jugendlicher, Erwachsener, Eltern oder Großeltern – alle sind willkommen!
Kursleitung: Steffi Möbius

2. April 2026, 14 Uhr, Anmeldung erforderlich: 03381 / 522837

Galerie Sonnensegel
Gotthardtkirchplatz 4-5, 14770 Brandenburg an der Havel

Mittwoch, 18. März 2026

HORTULUS

Die Klosterinsel Reichenau feierte 2024 ihr 1300-jähriges Jubiläum. Mit der Reichenauer Schule war hier der Ausgangspunkt für die deutsche mittelalterliche Buchkunst.
Von der Reichenau kam auch die erste Sammlung von Gartengedichten des Mittelalters: Der Mönch und spätere Abt Walahfrid Strabo schrieb hier seinen HORTULUS, eine Reihe lateinischer Gedichte zu 24 Heilpflanzen, die er im Reichenauer Klostergarten aufzog. Ihr Aussehen, ihre Pflege und ihre Heilwirkung beschrieb er als einer, der sich im Garten die Hände dreckig machen konnte.
Dieser HORTULUS, Strabos berühmtes Gartenbuch, ist jetzt als Künstlerbuch in der EDITION SCHWARZE SEITE erschienen. Die Radierungen im Buch stammen von der Künstlerin Jette Flügge, die an der Uni Dortmund die Druckwerkstatt leitet. Ihre Zeichnungen und Graphiken mit floralen und pflanzlichen Formen haben mich schon lange beeindruckt, und so war Eckhard Froeschlin froh, dass sie an Walahfrids Gedichten Feuer gefangen hat.
Da die Originalsprache in der Edition Vorrang hat, ist dies das erste Buch, in dem ich den Bleihandsatz auf lateinisch zu machen hatte. Zum ersten Mal gibt es daher einen schmalen, von der Künstlerin digital erstellten Ergänzungsband mit einer deutschen und einer englischen Übersetzung. Künstlerbuch und Ergänzungsband in einem gemeinsamen Schuber wurden wie immer von Roger Green in Wuppertal handgebunden. Die Auflage beträgt 30 Exemplare, der Preis 1500 €.

Johanne Eckhardt beim LBA

In der Reihe JUNGE BUCHKUNST stellt Johanna Eckhardt, Absolventin der Fachklasse Buchkunst der Burg Giebichenstein Halle und die Bleiläuse Leipzig, dem Leipziger Bibliophilen Abend in einem Vortrag sowohl eigene künstlerische Arbeiten vor, als auch Buchprojekte aus dem Bleilausverlag.
Johanna Eckhardt hat von 2020 bis 2025 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/Saale studiert. Seit 2023 arbeitet sie im Bereich Bildende Kunst und dem Bleilausverlag im Soziokulturellen Zentrum Haus Steinstraße e.V. Der Bleilausverlag ist ein seit 1996 bestehendes Kinder- und Jugendverlagsprojekt, das Bücher und Hefte in Kleinstauflage geschrieben und gezeichnet von Kindern und Jugendlichen herausgibt.

7. April 2026, 19.30 Uhr

Haus des Buches
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Dienstag, 17. März 2026

„Das Einhorn“ auf Arte

Ein Film von Matthias Frick "Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht" berichtet auch über die Arbeit der Bücherkinder Brandenburg, angeleitet von Armin Schubert und unterstützt von der Pirckheimer-Gesellschaft, an ihrem Buchprojekt „Vom Mehrwert des Einhorns“.

ab 20. März 2026 in der Arte Mediathek

Die bibliophile Sammlung Kurt Jung-Alsen

In der Akademie der Künste findet anlässlich seines bevorstehenden 50. Todestages eine Themenführung „Expressionismus, Dada, Bauhaus“ mit Präsentation von ausgewählten, teils mit Widmungen versehenen, Büchern aus der bibliophile Sammlung Kurt Jung-Alsens in der Bibliothek und den Bibliotheksmagazinen am Pariser Platz statt, wozu auch der Berliner Bibliophilen Abend einlädt. Gezeigt werden legendäre Zeitschriften des Expressionismus, zentrale Werke des Dadaismus und Bauhaus-Publikationen.
Der Pirckheimer Kurt Jung-Alsen (1915–1976) wirkte als Schauspieler, Theaterregisseur und Intendant. Seit den 1950er Jahren drehte er Filme, darunter zahlreiche Literaturadaptionen, für das Fernsehen und Kino der DDR. Parallel baute Jung-Alsen als Kunstkenner und herausragender Bibliophiler eine Graphiksammlung und eine erlesene Bibliothek zur Literatur und Kunst im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts auf. 1975 gelang es der Akademie der Künste der DDR, die Bibliothek von Kurt Jung-Alsen zu erwerben.

10. April 2026, 16 Uhr
Bibliothek der Akademie der Künste
Pariser Platz 7, 10963 Berlin

Montag, 16. März 2026

Kultur braucht Freiheit! Freiheit braucht Kultur!

Dass sich der Staat anmaßt, dem Bürger Kultur vorzuenthalten, nur weil sie den Mächtigen nicht passt, ist nicht hinzunehmen.
Und dass das Amt des Kulturstaatsministers jemandem inne hat, der der Meinung ist, dass "die Sammlung gedruckter Werke nicht mehr zeitgemäß ist", ist ignorant und, vor allem für jeden bibliophil Interessierten,  unerträglich.
Lesen hilft!

Marginalien #260

Der Titel verweist auf bereits auf einen Schwerpunkt des Heftes: die Artikel von Till SchröderIm Satire-Eldorado“ über den pardon-Verlag und die von ihm beigesteuerte typographische Beilage aus „Das Beste aus pardon“, sowie von Norbert Grewepardon. Eine Liebeserklärung“.
Daneben natürlich Beiträge zur kürzlich verstorbenen Núria Quevedo von Gunnar Decker, Michael Faber, Armin Schubert und Xago, oder von Ralf Plenz über „Das Verschwinden von Buchhandlungen“.
Die graphische Beilage, eine dreifarbige Offsetlithographie mit dem Titel „Lundi“ für die "Pirckheimer", stammt diesmal von Olga Prader, zu dieser Schweizer Illustratorin findet sich im Heft ein Artikel, ebenfalls von Till Schröder.

Sonntag, 15. März 2026

Tag der Druckkunst in Brandenburg an der Havel

Zum Tag der Druckkunst zog es Freunde der Schwarzen Kunst unter anderem in den Brandenburger Druckladen Gutenberg der Kinder und Jugend- Kunst- Galerie "Sonnensegel" zur öffentlichen Druckvorführung.
Sven Märkisch mit dem frisch aus der Presse kommenden 5. Brandenburger Bilderbogen
Sven Märkisch druckte des 5. Brandenburger Bilderbogen, der, diesmal unter dem Motto „voyage voyage“, wie immer in einer einmaligen Auflage von 100 Exemplaren gedruckt, zweifarbige Linolschnitte in Postkartengröße von 16 Künstlern vereint.
in der Ausstellung „Roter Faden“, Foto: Nora Doering
Während der Druckvorführung öffnete Matthias Frohl die Türen der „Sonnensegel“-Galerie am Gotthardtkirchplatz, so dass auch die Möglichkeit bestand, kostenfrei die laufende Ausstellung „Roter Faden“ mit Malerei und Graphik der Dresdener Künstlerin Angela Hampel zu besuchen, die nur noch bis zum 23. März zu sehen sein wird.

Kinder und Jugend- Kunst- Galerie "Sonnensegel"
Gotthardtkirchplatz 4, 14770 Brandenburg an der Havel

40 Jahre Atelier Ria Tiemeyer

Das Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend Ria Tiemeyer lädt im Rahmen der 12. Europäischen Tage des Kunsthandwerks zum 40. Firmenjubiläum herzlich ein!
Das Atelier öffnet seine Türen Freitag und Sonnabend von 11.00 bis 19.00 Uhr, um diesen besonderen Anlass gemeinsam mit allen Freunden der Einbandkunst zu begehen.
Man darf gespannt sein auf inspirierende Einblicke in die Tätigkeit von Ria Tiemeyer und entdecken, wie sich traditionelle Techniken mit moderner Kreativität verbinden.

10. und 11. April 2026

Atelier für Einbandkunst und Restaurierung Ria Tiemeyer
Pariser Straße 15, 10719 Berlin

Samstag, 14. März 2026

Revolution im Leseland

In einer Veranstaltung der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin stellt Michael Knoche sein Buch „Revolution im Leseland. Wissenschaftliche Bibliotheken der DDR nach der Wende“ vor.
© Portrait privat, Cover Wallstein Verlag
Nach dem Mauerfall 1989 standen auch die Bibliotheken der DDR vor einer radikalen Neuausrichtung. Gerade den Staats-, Landes- und Universitätsbibliotheken gelang jedoch —mit Unterstützung aus dem Westen — eine rasche und beispiellose Modernisierung. Die Lücken in den Sammlungen wurden geschlossen, die Gebäude saniert und mit zeitgemäßer Informationstechnologie ausgestattet. Diese Erneuerungsoffensive löste einen Schub aus, von dem das gesamtdeutsche Bibliothekssystem profitiert hat. Auch in personeller Hinsicht verlief die Umgestaltung bemerkenswert: Zwar wurde das Personal auf Leitungsebene streng evaluiert, aber anders als in vielen Bereichen der Hochschulen gab es keinen starken Elitenaustausch von West nach Ost. Die Personalstärke der Belegschaften blieb relativ konstant — auch wenn die Übernahme der Angestellten in das bundesdeutsche Tarifsystem konfliktträchtig war und viele Erwartungen enttäuschte. Immerhin blieb der Großteil der Arbeitsplätze erhalten. Während andernorts nur von Versäumnissen und Verlierern die Rede ist, belegt dieses Buch: Die wissenschaftlichen Bibliotheken nicht nur im Osten, sondern auch im Westen gehören zu den Gewinnern der Einheit.

16. März 2026, 18 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin
Wilhelm-von-Humboldt-Saal
Haus Unter den Linden 8 • 10117 Berlin

Freitag, 13. März 2026

Material versus Druck

In der Leipziger Galerie + Werkstatt Hochdruckpartner eröffnet heute die Gruppen-Ausstellung „Material versus Druck“. Es stellen aus: Eleonora Damme, Julienne Jattiot, Jonas Liesaus, Tanja Pohl und Stefan Stößel.

Eröffnung: 13. März 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 14. März - 2. Mai 2026 
Hochdruckpartner
Lützner Straße 85, 04177 Leipzig

Schnurrpfeifenkarussell beim BBA

Bernd Hesse und Jörg Petzel stellten am 12. März in der Staatsbibliothek zu Berlin dem Berliner Bibliophilen Abend bei einem Gläschen Wein ihr Buch „Schnurrpfeifenkarussell. E.T.A. Hoffmann. Eine Biographie in Gedichten, illustriert von Stephan Klenner-Stephan Klenner-Otto“ (Edition Noack & Block, 2025) vor.
Dr. Fritz Jüttner, Dr. Dr. Bernd Hesse, Steffen Faust, Abel Doering, Jörg Petzel
Inspirierend und amüsant!

Donnerstag, 12. März 2026

2. "ICH" Postkarte



Im Druckladen des Gutenberg-Museums setzte und druckte Marie-Luise Charlotte Weier eine zweite "ICH" Postkarte. Schriften: 36 p Etienne halbfett und 240 p Futura Schlagzeile. Dank an Christoph Sünder für die Unterstützung der Walz.

(Willi Beck)

Waffe Buchumschlag


Eine Schau des DBSM in Kooperation mit dem Wiener Photoinstitut BONARTES, eröffnet im Vorfeld der Leipziger Buchmesse: In der neuen Kabinettausstellung „Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren“ fragt das Deutsches Buch- und Schriftmuseum, inwiefern gerade in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskurse und ideologische Kämpfe ausgefochten werden - inwieweit der Buchumschlag also zur Waffe wird.

Und dann erwartet das Publikum der Leipzoger Buchmesse ein prallvolles Programm, darunter: Medien – Demokratie – Geschichte, Klimabuchmesse, Revolution im Leseland sowie „Am eigenen Leib“ mit eindrücklichen Zeitzeugenberichten aus der Ukraine.

(Stephanie Jacobs)

Deutsche Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Abend der Schweizerischen Bibliophilen

In einer interessanten Zusammenkunft  am 9. März präsentierte in Zürich der Verleger Michael Rothe den Mitgliedern der Schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft von ihm publizierte Künstlerbücher.

Mittwoch, 11. März 2026

Dorian Blue & andere Agenten

Hartmut Robert Andryczuk (Hybriden Verlag) legt vor: „Dorian Blue & andere Agenten
Intro:
Sprachmodelle maschinellen Lernens können Bilder analysieren, eine Mythologie aufgrund ihrer Analyse generieren, Kurzgeschichten und Poeme erfinden und knappe psychiatrische Aussagen formulieren. Die haben sich im Laufe dieser Projektionen als indifferent erwiesen. Ich möchte für diese Phänomene den Begriff NKI benutzen. NKIs sind „Nicht-kreative Informationssysteme“. Stellvertretend für NKIs sind psychologische oder psychiatrische Aussagen, die auf Wertesysteme und eindeutige Aussagen verzichten, um neurodiverse Eigenschaften nicht zu diskreditieren. Sie erinnern mich an die Aussagen des ehemaligen Bremer Postboten Gerd Postel, der mithilfe von Fake-Identitäten eine psychiatrische Klinik leitete und zu einem geachteten psychiatrischen Gutachter wurde. Astrologische und psychiatrische Aussagen waren für Postel gleichwertig. Psychologie würde ohne Empathie überhaupt nicht funktionieren – und wäre daher streng genommen auch keine Wissenschaft.

Natürlich können Psychiater Aussagen machen, für die sie nicht autorisiert sind: „Das Bild wirkt kreativ, eigenständig und erzählerisch. Es lädt zum Gespräch ein.“ Kann ein Psychiater als Nicht-Künstler oder Nicht-Kunstrezensent überhaupt die Grenzlinie zwischen kreativen/eigenständigen und nicht-kreativen/fremdbestimmten Werken unterscheiden ohne subjektiv mit dem Werk zu interagieren?
NKI-Systeme enthalten Phantasy, Herr-der-Ringe-Sprache, Interpretationen von Farben mit ihren psychischen Dynamiken, archaischer Symbolik bis hin zu Vorschlägen zeitgenössischer Kunst und Club Culture, Street Art und, Fashion, die für dieses Werk Vorarbeiten in einem „Ohne Titel“-Dokument lieferten.
Das eigentliche Spiel beginnt, wenn eine Zeichnung jenseits der NKI-Systeme etwas ganz anderes sein kann: ein Medikament, eine Unterwasserdrohne, eine In-vitro-Methode, ein Regulations-Roboter, ein KI-Ökosystem, eine neuartige Energieform, ein Smartphone und ein Energy-Drink. Dank der AI-Sprachsysteme kann potentiell alles mit allem verbunden sein. Eine Zeichnung könnte auch den Impuls für das Konzept eines neuartigen Automobils mit dazugehörigem Datenblatt und Manual liefern – in einer konsequenten Meta-Metaphorik.
Zeiteinheiten (Millisekunden), Marktkapitalisierungen für das Produkt und Produktentwickler*innen sind fiktiv.

Leporello, 8 Seiten.
Beiheft mit 6 Originalzeichnungen
Text: 22 Seiten
30 Exemplare, signiert und nummeriert
800 €

Von magischen Steinen, geheimnisvollen Bildern und gesiegeltem Recht

Dr. Georg Neumann, Universität Münster, hält innerhalb der Ausstellung „Kostbare Miniaturen. Kunst des Steinschneidens in acht Jahrtausenden. Aus der Sammlung Werner Daum“, einen Vortrag „Von magischen Steinen, geheimnisvollen Bildern und gesiegeltem Recht – Siegelpraxis im Alten Orient zwischen Magie, Bildsprache und Rechtspraxis“.
Der Vortrag widmet sich der faszinierenden Welt der Siegel im Alten Orient. Diese oft nur wenige Zentimeter großen Objekte waren weit mehr als dekorative Kunstwerke: Sie dienten als persönliche „Unterschrift“, schützten Dokumente und Waren – und galten zugleich als Träger magischer Kräfte. Anhand ausgewählter Beispiele zeigt der Vortrag, wie Siegel zwischen Bildsprache, Ritual und Rechtspraxis vermittelt haben. Ihre Darstellungen erzählen von Göttern, Macht und Identität, während ihre Nutzung tief in Verwaltung, Handel und privatem Rechtsverkehr verankert war. So eröffnen Siegel einen einzigartigen Zugang zur Alltags-, Rechts- und Vorstellungswelt der Menschen im Alten Orient.

11. März 2026, 15:30 Uhr

Winckelmann-Gesellschaft e.V./ Winckelmann-Museum
Winckelmannstr. 36-38, 39576 Stendal

Dienstag, 10. März 2026

5. BRANDENBURGER BILDERBOGEN

Zum fünften Mal hat die Galerie „Sonnensegel“ befreundete Künstlerinnen und Künstler eingeladen, gemeinsam einen „BRANDENBURGER BILDERBOGEN“ zu gestalten.
Matthias Frohl, Postkarte zum 5. Brandenburger Bilderbogen
In diesem Jahr werden sechzehn mehrfarbige Originalgrafiken in Postkartenformat zum Thema „Voyage, Voyage“ entstehen, welche am Tage der Druckkunst 2025 zum fünften „BRANDENBURGER BILDERBOGEN“ vereint werden. Die grafische Endfertigung des Kunst-Plakates findet am „Tag der Druckkunst“ statt. Beteiligt sind diesmal die Künstler Thomas Blase, Sebastian Block, Thomas Bratzke, Matthias Frohl, Friederike Greiner, Torsten Illner, Nancy Jahns, Heike Isenmann, Susanne Janssen, Sven Märkisch, Steffi Möbius, Petra Schuppenhauer, Janine Wentorf, Gudrun von Maltzahn, Olaf WegewitzLana Yanovska.
Besucher sind willkommen und können den Bilderbogen auch druckfrisch erwerben. Im Zeitraum von 10.00 -12.00. Uhr kann die aktuelle Sonnensegel- Ausstellung „Roter Faden – Malerei und Grafik von Angela Hampel“ in der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

15. März 2026, 10 - 12 Uhr

Galerie "Sonnensegel"
Gotthardtkirchplatz 4, 14770 Brandenburg an der Havel