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Dienstag, 4. August 2026

Regionaltreffen der Maximilianer im Rhein-Main-Gebiet

Ende September kommt die Maximilian-Gesellschaft der Region Rhein-Main in der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg zusammen.
Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Christos Vittoratos, CC BY-SA 3.0
Die Teilnehmer bekommen dort einen aktuellen Einblick in die Provenienzforschung bei Büchern. Der zuständige Kurator Daniel Dudde berichtet über neue Entwicklungen, stellt einige besonders interessante Stücke vor und beantwortet unsere Fragen.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Provenienzermittlung von möglichem NS-Raubgut, daneben geht es aber auch um Provenienzforschung weiter zurückliegender Zeiten im Rahmen der Sammlungen der UB. Im Anschluss an den Bibliotheksbesuch besteht die Möglichkeit, den Abend in der Nähe bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch zu beschließen.

30. September 2026, 18:15 Uhr, Anmeldung erforderlich
Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Freimannplatz 1, 60325 Frankfurt am Main

Freitag, 29. Mai 2026

Jahrestreffen der Maximilian-Gesellschaft

Die 1911 in Berlin entstandene und 1946, also vor 80 Jahren in Hamburg neu gegründete Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst, hielt heute in der Hansestadt ihr Jahrestreffen ab.

Im Museum für Kunst & Gewerbe präsentierte Kurator Dr. Thomas Gilbhard im Spiegelsaal ausgewählte Werke aus der Sammlung, dazu gab es weitere Beiträge zu einzelnen Themen (humanistische Frühdrucke, Bucheinbände von Carl Otto Czeschka und Kurt Londenberg, zeitgenössische Buchkunst). Es folgten Einblicke in weitere Sammlungen und Abteilungen des Museums mit dem Kurator Olaf Kirsch in die Sammlung Musikinstrumente, mit Dr. Joanna Klysz-Hackbarth in die Grafische Sammlung und mit dem Restaurator Maximilian Muncke in die Werkstatt der Papierrestaurierung.
Nach der Jahresversammlung im Spiegelsaal des MK&G stand noch eine Führung durch die Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg durch Dr. Anne Liewert) auf dem Programm, das eintägige Jahrestreffen wurde mit einem geselliges Beisammensein im Café David beendet.

Sonntag, 3. Mai 2026

Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft 2026

Vor kurzem erst erhielten die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft die Jahresgabe 2024/2025, Ernst Fischers großes Werk über die Bibliophilie. Das hat inzwischen bei Expertinnen und Experten sowie bei Leserinnen und Lesern große Anerkennung gewonnen.
Nun folgt sozusagen auf dem Fuße die Jahresgabe für 2026: eine Sonderausgabe des Ausstellungskatalogs der Universitätsbibliothek Leipzig.

Weil die UB Leipzig bis 2022 meine eigene Wirkungsstätte war, erlauben Sie mir wenige Bemerkungen. Die UB Leipzig war deutschlandweit diejenige Altbestandsbibliothek mit den meisten Buchausstellungen, wenigstens seit Eröffnung des neuen Ausstellungsraums im Erdgeschoss gleich im Eingangsbereich der Bibliotheca Albertina. Allein 37 Ausstellungskataloge, kleine wie große, sind in meiner Amtszeit erschienen.

Es freut mich sehr, dass unter der neuen Direktorin Dr. Anne Lipp die Ausstellungstätigkeit fortgeführt wird und dass Frau Dr. Sandra Kriebel sich hauptamtlich darum kümmert. So kam auch die Zusammenarbeit zustande; die Jahresgabe 2026 unterscheidet sich durch einen festen Einband und abweichende Gestaltung der ersten Seiten von der Broschur des im Handel verkauften Katalogs.

Bücher sind Träger des naturkundlichen Wissens, gerade auch durch ihr Bildmaterial: Das hat die UB Leipzig in der Vergangenheit mit Ausstellungen etwa zu Affen, Pferden, Mikroben, Pflanzen und Steinen vermitteln können. Als eine der ältesten Bibliotheken des deutschen Sprachraums, gegründet 1543, und in Verbindung mit anderen Sammlungen der Universität Leipzig, wird so der reiche historische Bestand den interessierten Zeitgenossen immer wieder neu präsentiert.

Gestaltung war und ist zentral für diese Vermittlung von Bücherwissen über Kataloge. Ich bin froh, dass Stefan Gunnesch das Design übernahm. Sie kennen seine vornehme Zurückhaltung und Eleganz aus der Jahresgabe 2021.

(Ulrich Schneider)

Mittwoch, 1. April 2026

Maximilian-Gesellschaft wird in Weimer-Stiftung überführt

Die Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst hat ihre Mitglieder in Auswertung der tiefgründigen Analyse des Kulturstaatsministers Weimer, die diesen zu dem Schluss brachte, das Sammeln von Büchern sei mit dem Fortschritt der Digitalisierung nicht mehr zeitgemäß, aufgerufen, ihre Bibliotheksbestände, seien es Inkunabeln, Künstler- oder auch Taschenbücher, an die Geschäftsstelle der Maximilian-Gesellschaft mit dem Ziel abzugeben, diese Bücher wieder dem Antiquariatsmarkt zuzuführen. Der Verkaufserlös soll dann in eine Stiftung der Maximilian-Gesellschaft zum Aufbau einer Deutschen Digitalbibliothek fließen, die künftig die Deutsche Nationalbibliothek ersetzen soll.
Obwohl die Namensgebung der neugeschaffenen Stiftung lange diskutiert wurde - einige Maximilianer wollten am ursprünglichen Namen festhalten und die Gesellschaft durch den Namen Maximilian-Stiftung in die moderne Zeit retten - wurde sie durch endgültige Entscheidung des Kulturstaatsministers "Weimer-Stiftung zur Digitalisierung alter und neuer Buchkunst" benannt und die Maximilian-Gesellschaft gab mit heutigem Datum ihre Auflösung zum Ende des Geschäftsjahrs bekannt. Weitere bibliophile Gesellschaften wollen diesem Beispiel, so Wolfram Weimer in einem Interview, folgen.

3 Kommentar(e):
1. April 2026: Bücherfreundin hat gesagt…
Kluge Entscheidung!😀





1. April 2026: Abel Doering hat gesagt…
genauer Wortlaut des Interviews hier
1. April 2026: Rainer Schulze hat gesagt…
Hoffen wir mal, dass es nicht irgendwann wirklich soweit kommt, dass die Literatur und Kunst nicht nur kaputtgespart, sondern tatsächlich dematerialisiert wird und in einem virtuellen Nirwana verschwindet.





2. April 2026: Abel Doering hat gesagt…
Das war natürlich ein Aprilscherz!

Obwohl ... ?
Das Interesse am Besitz des gedruckten Buches nimmt ab, Viele lesen verstärkt auf E-Readern und Laptops. Zwar steigen die Umsätze der Buchhandlungen noch immer, wenn auch sehr geringfügig, aber das ist sicher auch auf erhöhte Buchpreise zurückzuführen. Und Künstlerbücher und gut gemachte bibliophile Ausgaben haben halt ein kleines Klientel. Diese bibliophilen Freunde werden darüber hinaus immer weniger, wie sich gerade am Erlöschen des „Verein(s) der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt“ zeigt.

Auf der anderen Seite ist es gerade deshalb wichtig, das gedruckte Buch als Kulturgut zu bewahren!

Dienstag, 24. März 2026

Aus dem Antiquariat 01.26

Im Hauptteil schreibt Achim Bunte über Georg Satter und die Zeitschrift >Das Stachelschwein< und Günther Fetzer über ein Intermezzo auf dem Taschenbuchmarkt,
In „Berichte & Miszellen“ findet sich u.a. ein Bericht über einen überraschenden Fund in zwei Stammbüchern, eine Einladung zum Jahrestreffen der Maximilian-Gesellschaft in Hamburg (für Mitglieder liegen dem Heft die Anmeldeformulare bei) und von Rolf-Barnim Foth eine Information über „200 Jahre Rheinpanoramen - Karten, Künstler und Verlage“.
Außerdem Berichte zur Stuttgart Book Fair 2026 und die 40. Antiquaria in Ludwigsburg.
Und Sibylle Wieduwilt gratuliert Dettev Auvermann zum 90.
Unter den Rezensionen verdient die von Johannes Saltzwedel über die Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft, Ernst Fischers Panorama der Bibliophilie unter dem Titel »Lust am Buch« besondere Erwähnung.

Dienstag, 3. März 2026

Jahresversammlung 2026 der Maximilianer

Die Jahresversammlung 2026 der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst wird im Mai in Hamburg stattfinden. Die Hauptversammlung ist für Freitag, den 29. Mai 2026 im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe vorgesehen.
Auf dem Programm stehen eine Führung durch Gebäude und Druckwerkstätten Hochschule für Bildende Kunst mit ausgewählten Beispielen der Buchproduktion, ein Empfang bei Christian Hesse Auktionen mit Vorstellung ausgewählter Stücke aus der Mai-Auktion, Präsentation der Sammlung Buchkunst im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, die Jahresversammlung und eine Führung durch die Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, sowie ein geselliges Beisammensein zum Abendessen.
Außerhalb des Programms finden in Hamburg zwei Auktionen statt, bei Ketterer Rare Books die Auktion 600 »Wertvolle Bücher« am 18.05.2026, sowie am Samstag, 30. Mai 2026 bei Christian Hesse Auktionen die Auktion 33 mit dem Sonderkatalog »Artist‘s Books of the 20th Century – Estate of a Gentleman, Part 1«.

Das Anmeldeformular kann per Briefpost oder per E-Mail bis zum 9. Mai 2026 erfolgen.

28. / 29.Mai 2026
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Mittwoch, 25. Februar 2026

Regionaltreffen im Rhein-Main-Gebiet

Bereits zum 5. Mal seit dem Auftakt im letzten Jahr fand gestern wieder ein Regionaltreffen der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst im Rhein-Main-Gebiet statt. Sibylle Wieduwilt lud in ihr Antiquariat „Tresor am Römer“ wieder zu einem gemütlichen Austausch über das Sammeln von Büchern, Grafiken, Arbeiten auf Papier, Handschriften usw. ein.
Es ist doch immer wieder schön Sammler und buchaffine Menschen zusammenzubringen. Eindrücke des gestrigen Treffens der Maximilian-Gesellschaft im Rhein-Main-Gebiet und weiterer Sammler und Freunde der Buchkultur im "Tresor". Ein langer Abend mit vielen neuen Anregungen, spannenden Erwerbungsgeschichten und viel Leidenschaft rund ums Sammeln.
(Sibylle Wieduwilt)

Sonntag, 15. Februar 2026

Maximilianer-Frühjahrstreffen Rhein-Main-Gebiet 2026

Nach mehreren erfolgreichen Veranstaltungen im letzten Jahr lädt Sibylle Wieduwilt, Antiquarin „Tresor am Römer“, Ende Februar zum nächsten Regionaltreffen im Rhein-Main-Gebiet der Maximilian-Gesellschaft ein.
Geplant ist wieder ein gemütlicher Austausch über das Sammeln von Büchern, Grafiken, Arbeiten auf Papier, Handschriften usw. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Um Anmeldung wird gebeten.

24. Februar 2026, 18:30 Uhr
Tresor am Römer
Buch- und Kunstantiquariat
Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt

Samstag, 20. Dezember 2025

BIBLIOPHILIE

Die Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst beschert 2025 ihren Mitgliedern als Jahresgabe mit dem Titel „Bibliophilie“ des ehemaligen Professors für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz (1993 bis 2014), Ernst Fischer, mehrjährig im Vorstand der Maximilian-Gesellschaft und seit 2018 Vorsitzender der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft, eine bemerkenswerte Publikation, , bereits mit Erscheinen ein Standartwerk mit „einem multiperspektivischen, wissenschaftlich fundierten Gesamtüberblick über alle Aspekte der Bibliophilie“.
Die Tatsache, dass das Werk dank der Unterstützung der Achillis-Stiftung, Hamburg, der Otto-Wolff-Stiftung, Köln, und zahlreicher Einzelspenden möglich wurde, ist, zumal beim Wissen um die ständig sinkende Mitgliederzahl in bibliophilen Vereinigungen, nicht nur ein wichtiger Impuls, sondern auch ein gutes Omen für die Bibliophilie.

Das Buch, das in grundsätzlicher Neubearbeitung aus der Auseinandersetzung mit G. A. E. Bogengs „Einführung in die Bibliophilie“ (1931) entstand, behandelt umfassend alle Aspekte des Themas und „nähert sich diesem auf vier Ebenen an: Es erläutert zentrale Fragen und aktuelle Entwicklungstendenzen, zeichnet Grundlinien der Geschichte des Büchersammelns nach, gibt einen ausführlichen Überblick über die Vielzahl an Sammelgebieten und behandelt jene Gestaltungs- und Materialitätselemente, die das Buch zu einem sinnlich-ästhetischen Gegenstand machen“.

Ernst Fischer, Bibliophilie
Anton Hiersemann KG, Stuttgart 2026
632 Seiten, 619 meist farbigen Abbildungen
Leinen mit 2-farbigem Siebdruck
ISBN: 978-3-7772-2400-8
Subskriptionspreis (bis 31.01.2026) € 159, danach € 196

Montag, 15. Dezember 2025

Aus dem Antiquariat 04.25

Der Leitartikel des aktuellen Heftes „Aus dem Antiquariat“ von Carsten Scholz widmet sich Marcus Behmer, dem Graphiker und Buchkünstler, nur einem kleinen Kreis begeisterter Verehrer bekannt, die Kunstgeschichte hat diesen großen Meister fast übersehen, mancher sprach von einem bereits „Halbvergessenen“ (Herbert G, Göpfert). Ein weiterer Artikel (Caroline Flick) untersucht die Rolle des „Berliner Antiquar Max Niederlechner als Gutachter der nationalsozialistischen Finanzbehörde“.
Für Pirckheimer-Freunde dürfte von Interesse sein, dass Björn Biester in den Rezensionen den Titel 50 Jahre unterwegs mit Büchern“ von Wolfgang Neubert bespricht, der von der Pirckheimer-Gesellschaft, z.T. als Vorzugsausgabe, als Jahresgabe herausgegeben wurde, wobei Biester (als Petitessen) auf eine Reihe von falsch angeführten Namen verweist.

Dienstag, 9. Dezember 2025

Der Bucheinband

Was wäre das Buch ohne einen Einband? Welche Materialien wurden und werden verwandt? Welche Moden in der Einbandgestaltung gab es im Laufe der Jahrhunderte? All diesen Fragen widmet sich das nächste Seminar der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst.
Einband-Bespiele unterschiedlicher Epochen aus den Sammlungen der Maximilianer Lehnhardt und Baumgartner
Im März 2026 haben Buchliebhaber, Antiquare, Studenten und andere Interessierte, ob Mitglied der Maximilian-Gesellschaft oder nicht, die Möglichkeit, an einem 2-tägigen Workshop zum Thema „Der Bucheinband“ in Weimar teilzunehmen.

Nach einer Führung durch die Herzogin Anna Amalia Bibliothek wird der Buchbinder und Restaurator der HAAB Matthias Hageböck einen Überblick über die Geschichte des Bucheinbandes mit Hinblick auf Material, Technik und Gestaltung von der Gotik bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts geben. Ein weiteres Referat wird sich der Einbandfälschungen, sowie den Buchbindern und Einbänden der Weimarer Klassik, mit Schwerpunkt auf der Bibliothek Goethes widmen.
Des weiteren gibt die Buchbinderin Simone Püttmann einen Einblick in die „Techniken der Dekoration am Bucheinband anhand historischer Originale, von der Inkunabel bis zum Franzband“ durch einen Überblick über die einzelnen Techniken der Blindprägung und der Vergoldung mit Messingwerkzeugen wie Streicheisen, Rollen, Stempeln und Fileten, sowie die unterschiedliche Eignung der Materialien Leder und Pergament.
Zum Abschluss bieten die beiden Referenten eine „Büchersprechstunde“ an, in welcher eigenen Einbände zeitlich eingeordnet und analysiert und für Einbände, die einer Restaurierung bedürfen, ein Restaurierungsplan vorschlagen werden kann.

Nähere Informationen hier.

6./7. März 2026
Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Burgplatz 4 99423 Weimar

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Treffen der Maximilianer in Frankfurt

Die Maximilianer des Rhein/Main Gebiets trafen sich gestern Abend ein weiteres Mal bei Sibylle Wieduwilt im Antiquariat Tresor Am Römer, dabei waren auch Gästen aus Dortmund und Ulm. Drei Stunden interessanter Gespräche rund um Bücher und das Sammeln.
Foto Sibylle Wieduwilt
Das nächste Treffen wird im Februar/März stattfinden. Anmeldungen - auch für Nichtmitglieder sind bei der Maximilian-Gesellschaft für alte und moderne Buchkunst möglich.

Tresor am Römer. Buch- und Kunstantiquariat
Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt

Montag, 27. Oktober 2025

Save the Date

Neben dem Termin der Jahrestagung der Pirckheimer-Gesellschaft, die im September tagt, stehen jetzt auch die Termin und Orte der Jahresversammlung 2026 der beiden anderen überregional tätigen deutschen Bibliophilen-Gesellschaften fest.
Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst wird im Mai tagen, ihr Jahrestreffen findet am letzten Maiwochenende in Hamburg statt.
Die Hauptversammlung ist für Freitag, den 29. Mai im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe vorgesehen. Weitere Details zum Programm des Treffens folgen.
29. - 31. Mai 2026
Hamburg
Die Gesellschaft der Bibliophilen wird ebenfalls im Mai zu ihrem Jahrestreffen zusammenkommen, es findet vom in Kassel statt.
Das gedruckte Programm wird der Wandelhalle 2026-1 beiliegen.
7. - 10. Mai 2026
Kassel

Samstag, 25. Oktober 2025

Baustelle Bibliothek

Ein Abend über das Lesen und die dazugehörigen Räumlichkeiten. Im Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Vors. der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst und Autor des Buchs »Atmen beim Lesen. Bibliotheken im Industriezeitalter«, gibt Dr. Andreas Brandtner, Direktor der Universitätsbibliothek Wien, Einblicke in den aktuellen Umbau der Bibliothek und lädt zu einem virtuellen Baustellenrundgang ein.
Universitätsbibliothek Wien, Großer Lesesaal © Foto: M.Ellinger-R.Öhner
Im 21. Jahrhundert verbessern moderne Bibliotheken ihre Haustechnik, die schon im 19. Jahrhundert Architekten beschäftigt hat. Das Industriezeitalter fördert Maßnahmen der Hygiene, um Lernende, Lesende und Schreibende durchatmen zu lassen und die Schäden der eigenen Produktivität abzumildern. Doch wie wirkt die Abwehr der »Rauchplage« in der Atmosphäre heutiger Lesesäle nach? Und spürt man längst verflogenen Staub noch im Raumklima eines modernen ›coworking space‹? Ein gemeinsames Nachdenken über Lärm, Staub und Luft sowie die Menschen, die darin lesen.

Der Band Atmen beim Lesen. Bibliotheken im Industriezeitalter ist in der Reihe ifk Lectures & Translations bei Turia + Kant erschienen.

26. November 2025, 18:30 Uhr

ifk Internationales Forschungszentrum
Kulturwissenschaften |
Kunstuniversität Linz in Wien
Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Die Bachsammlung der Staatsbibliothek

In kleinster Runde traf sich heute der Berliner Bibliophilen Abend mit der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst zu einem Vortrag von Frau Dr. Martina Rebmann, Leiterin der Musikabteilung der Staats­bibliothek zu Berlin zu einem Abend zur Vorstellung der „Bachsammlung der Staatsbibliothek – Carl Philipp Emanuel Bach und die Bach-Quellen in Berlin“.
1 Kommentar:
16. Oktober 2025: Rainer Schulze hat gesagt…
der BBA berappelt sich wieder

Donnerstag, 9. Oktober 2025

Aus dem Antiquariat 03.25

Der Titel der frisch ausgelieferten Ausgabe „Aus dem Antiquariat“, der Hauszeitschrift der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst, verweist auf den Artikel von Roland Neger zum Plakatkünstler, Werbegrafiker, Buchgestalter, Illustrator und Typograf Lucian Zabel.
Klaus Körner beschäftigt sich mit Lothar von Balluseck, dem Verleger und Autor in Zeiten des Kalten Krieges.
Außerdem gibt es wie immer Informationen in der Rubrik Ausstellungen & Berichte, neue Listen und Kataloge, Rezensionen und Meinhard Knigge gratuliert Susanne Koppel, und Björn Biester ehrt Reinhard Wittmann zu ihren 80. Geburtstagen.

Freitag, 12. September 2025

Regionaltreffen der Berliner Maximilianer

Frau Dr. Martina Rebmann lädt zum nächsten Regionaltreffens der Berliner Maximilianer in die Musikabteilung der Staats­bibliothek zu Berlin ein zu einem Vortrag „Die Bachsammlung der Staatsbibliothek – Carl Philipp Emanuel Bach und die Bach-Quellen in Berlin“.
Titelblatt des Wohltemperierten Klaviers von J.S. Bach
Die Staatsbibliothek zu Berlin verwahrt heute den größten Bestand an musikalischen Quellen von der Hand Johann Sebastian Bachs.
Nach dem Tod des Komponisten 1750 wurde sein musikalischer Nachlass hauptsächlich unter den komponierenden Söhnen verteilt. Carl Philipp Emanuel Bach erbte dabei so wichtige Werke wie das Partiturmanuskript der h-Moll-Messe. Der Vortrag befasst sich damit, wie C. P. E. Bach mit seinem Erbe umging – und warum er der Grund ist, dass die Quellen nach Berlin kamen.
Und ein paar der Quellen werden selbstverständlich auch gezeigt.

Die Maximilian-Gesellschaft hat neben weitere Interessierte auch Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend eingeladen.

16. Oktober 2025, 18 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8 · 10117 Berlin

Mittwoch, 27. August 2025

Regionalreffen der Rhein-Main-Maximilianer

Das nächste Treffen der Rhein-Main-Maximilianer findet wieder im Antiquariat Tresor am Römer in Frankfurt statt.
Prof. Holger Th. Gräf wird einen ca. 30-minütigen Vortrag über das Werk und den Lebensweg des aus Augsburg stammenden und in Frankfurt tätigen Kupferstechers Johann Philipp Thelott (1639-1671) halten. Im Anschluss daran gibt es wieder die Möglichkeit zum ungezwungenen Plaudern und dem Austausch über Bücher und das Sammeln. Gern auch anhand von mitgebrachten Neuerwerbungen oder besonderen Objekten Ihrer Sammlungen.

1. Oktober 2025, 18.30 Uhr, um Anmeldung wird gebeten.

Tresor am Römer
Buch- und Kunstantiquariat
Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt

Dienstag, 12. August 2025

Treffen der Maxi-Regionalgruppe Hamburg

Bei einem Regionaltreffen der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Druckkunst wird Gisela Reschke, „Buntpapiererin“ und langjährige „Maximilianerin“, den Teilnehmern des Abends ihre Laurence Sterne-Sammlung vorstellen.
11. September 2025, 19 Uhr

Christian Hesse Auktionen
Osterbekstraße 86A, 22083 Hamburg

Montag, 7. Juli 2025

»Aus dem ANTIQUARIAT« 2/25

Das zweite Heft des Jahres »Aus dem ANTIQUARIAT« ist erschienen und wurde an die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst ausgeliefert.

Richard Armbruster, der im nächsten AdA einen weiteren Artikel in der Rubrik Musik veröffentlichen wird, schreibt über Orchesterpartituren des 19. Jahrhunderts, Günther Fetzer über »rowohlts deutsche enzyklopädie« und Anneke de Rudder über die Bibliothek Hans Sternheims. Interessant auch ein umfassende Information von Wolfgang Schnitz zum Abschluss nach 45jähriger Arbeit des Göttinger Inkunabelkatalogs, sowie die Katalogbesprechung des neuesten Kinderbuchkatalogs von Sabine Keune durch Friedrich C. Heller.