Dann dreht sich im autofreien „Städtli“ alles um gebrauchte und antiquarische Bücher, Schallplatten, CDs und Schellack-Raritäten. Händler aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Schweiz freuen sich schon auf den Markt und die Besucher.
Samstag, 6. Mai 2023
Endinger Büchermarkt
Dann dreht sich im autofreien „Städtli“ alles um gebrauchte und antiquarische Bücher, Schallplatten, CDs und Schellack-Raritäten. Händler aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Schweiz freuen sich schon auf den Markt und die Besucher.
Bibliophilentage 2023
Freitag, 5. Mai 2023
J. Trojan – Von Warnemünde bis Prerow
Johannes Trojan "... wuchs in Danzig auf und hatte eine lebenslange Liebe zur Ostsee. In seinen Sommerferien fuhr er allein, mit Freunden oder mit der Familie dorthin, am häufigsten in die Badeorte des Fischlands.
30 Jahre lang, beginnend 1882, berichtet er darüber in Berliner Zeitungen und vermehrte damit den Ostseetourismus der Berliner. Seine Texte sind anschaulich und lebensfrisch, sie enthalten eine Fülle historischer Detailinformationen, wie sie anderswo kaum zu finden sind. Alle Texte sind mit ironisch-distanzierter Heiterkeit geschrieben, was sie zu einer erfreulichen Lektüre macht."
U. Goerdten (Hrsg.), J. Trojan – Von Warnemünde bis Prerow
Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2023
ISBN 978-3-96045-378-9 14,– €
artGRAFIK Ahrenshoop
In diesem Jahr sind mit dabei: Barbara Beisinghoff / Rainer Ehrt / Christian Ewald / Tina Flau / Hans Götze / Ute Hausfeld / Volkmar Herre / Susann Hoch / Gudrun Illert / Linde Kauert / Katja Lang / Urte von Maltzahn / Britta Matthies / Thomas Offhaus / Klaus Raasch und natürlich Henry Günther.
Die artGRAFIK Ahrenshoop ist eine kleine und feine Messe in attraktiver Umgebung. Auf dem Gelände steht die Ikone Paul Müller-Kaempff – der Gründer der Künstlerkolonie Ahrenshoop –, gestaltet von Moritz Götze. Vor dem Betreten der Strandhalle fällt der Blick auf den »Pegasus« von Ingeborg Hunzinger (1915-2009).
Intensive Gespräche und die Ostsee liegt direkt vor der Tür - überhaupt ist die Region Fischland-Darss-Zingst immer einen Besuch wert! (Klaus Raasch)
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| Abb. © BuchKunstBalance |
Messe: 18. - 21. Mai 2023
Strandhalle Ahrenshoop
Dorfstraße 16 b, 18347 Ahrenshoop
Preview Projekt Hohes Lied
Die Ausstellung bietet einen Vorgeschmack auf die kommende Präsentation zum HOHENLIED SALOMON'S in der Berliner Stephanuskirche im September 2023.Eröffnung: 6. Mai 2023, 18 Uhr, mit den teilnehmenden Künstlern
Vortrag: 7. Mai 2023, 15 Uhr, Thomas Kilian: „Liebe und Verliebtheit in der Antiken Literatur", ab 18 Uhr Klavierkonzert mit Noelia Sarris
8. Mai 2023, 18 Uhr, Uraufführung von Liedern nach Texten des Hohen Liedes von Ekkehard Böttcher mit Sun Komarova
Finissage: 9. Mai 2023, 13 Uhr
Galerie Vinogradov
Chodowiekistraße 25, 10405 Berlin
Donnerstag, 4. Mai 2023
Grafiker, Buchkünstler, Stiller Held
In der unmittelbaren Nachkriegszeit war Werner Klemke im Lager Tidofeld interniert. In dieser Zeit zeichnete er das Grimm-Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“, das von der Norder Druckerei Siebolts im Steindruckverfahren vervielfältigt und wohl zum ersten deutschen Kinderbuch der Nachkriegszeit wurde.
Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld
Donaustraße 12, 26506 Norden
Illustrationen von Thomas Franke zu Arno Schmidt
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| Abbn. © Thomas Franke |
Ausstellungseröffnung: 18. Mai 2023, 16 Uhr, Begrüßung und Einführung Hermann Wiedenroth, Thomas Franke berichtet über die Entstehung seiner Holzstichcollagen und des Buches und trägt er einige Passagen aus Arno Schmidts ›Gelehrtenrepublik‹ vor
19. Mai 2023, 18 Uhr: Thomas Franke: "Scheerbart, Meyrink, Panizza: Grusel, Jux und Trallala"
Im Beckfeld 48 . 29351 Bargfeld/Celle
Der Sammler auf Reisen in den Weiten des Internet
Nur einmal habe ich wegen einer solchen Nachlässigkeit ein Wehgeschrei erhoben und beim Digitalisierungszentrum der verantwortlichen Bibliothek die Nachlieferung fehlender Seiten erbeten. Als Antwort erhielt ich den Hinweis, dass die Bibliothek den Fehler nicht verbessern werde, es sei mir aber freigestellt den Mangel auf eigene Kosten beseitigen zu lassen.
(Ulrich Goerdten)
2 Kommentare:
- Peter D. Verheyen hat gesagt…
Leider sehr richtig, was Google Books betrifft. Ebenso schlimm, wen nicht schlimmer ergeht es Karten und sonstiges das aufgefaltet werden muss. Da ging es um schnell und im Wesentlichen "good enough" für "discovery". Zum Glück gibt es aber inzwischen mehrere Quellen für etwas. So kann im Falle von „Epicurus ab infami dogmate, quod summum bonum consistat in obscoena corporis voluptate“ hier geholfen werden ... https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10964629.
- 04 Mai, 2023
- Ulrich Goerdten hat gesagt…
Danke für den Hinweis, ich habe die "bessere" Adresse gleich in den Omeis-Artikel eingefügt.
- 04 Mai, 2023
Mittwoch, 3. Mai 2023
Hommage to P. Picasso
Die Ausstellung aller angenommenen Einreichungen erfolgt vom 1. - 31. Oktober 2023 in der Mareschstr. 16, 12055 Berlin.
... ein neuer Text zu den Erzählungen aus der Welt der Bücher
Dienstag, 2. Mai 2023
>Marginalien ... #248
Das Heft 248 der Marginlalien. Zeitschrift für Buchkunsr und Bibliophilie ist erschienen, darin u.a. "Nobilitiertes Pergament" von Till Schröder, Gerhard Seibold im Gespräch über versprengte Wappenbriefe und goldene Miniaturen oder ein Atelierbesuch von Ekkehard Schulreich beim Leipziger Grafiker und Kupferstecher Wolfgang Böttcher. Von Erik Spiekermann, von Manfred Richter und von Susanne Zippel gibt es jeweils Erinnerungen an Eckehart SchumacherGebler und Manfred Krause berichtet über das Christian Schad Museum Aschaffenburg.
Die wie immer von Matthias Gubig gestaltete und kommentierte typografische Beilage widmet sich Klaus Modicks "Casco in Kanda", die für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft in jeweils einem Exemplar beigelegte originalgraphische Beilage ist ein Kupferstich mit den Motiven "Villa Duodo Balbi", "Fonte Aretusa", "Cavaletta" und "Seiltanz" (siehe Abb.) stammt von Wolfgang Böttcher.
29. Leipziger Antiquariatsmesse 2023
| "Selfie" (Bildmitte) vor gealtertem Spiegel, dieses und weitere Fotos durch Klick auf das Bild |
| Riewert Quedens Tode (linkes Foto), Christian Bartsch (rechtes Foto) |
Am Stand des Pirckheimers Riewert Q. Tode, den er gemeinsam mit Frau und einem Praktikanten betrieb, konnte der Pirckheimer nicht nur Antiquarisches vorstellen, sondern auch den Band "Im Spiegel" mit Gedichten und Bildern von Klaus-Ove Kahrmann, mit dem er 1986 schon einmal einen Titel herausbrachte.
Wandelhalle Frühjahr 2023
Montag, 1. Mai 2023
Bibliophiles des Monats: Vom Ende der Utopie
Das 25 x 33 cm große Buch mit 28 Siebdruckseiten ist handgedruckt und gebunden in Achill Island, Irland und erschien in 60 signierten und nummerierten Exemplare.
Das Buch findet sich u.a. in den Sammlungen des Klingspor Museums, sowie der State Library of Victoria in Melbourne und der Bibliothèque Nationale de Luxembourg.
Paradiesische Dialoge in Leipzig
Exlibris des Monats – Johann Strauß (Sohn)
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| Hedwig Pauwels für Eva Maria Wimmer, Opus 462, 1994, Radierung und Mezzotinto, 106 x 80 mm |
...
Das vorliegende Exlibris enthält neben dem Porträt noch ein weiteres wichtiges Detail. Vor einem nächtlichen Himmel hat Hedwig Pauwels aus der Froschperspektive eine Art Triumphbogen mit Reliefschmuck dargestellt. Damit wird das Bild des Komponisten bogenförmig umrahmt, wobei sich Überschneidungslinien mit dem Hut ergeben. Diese Skulptur aus Laaser Marmor bildet zusammen mit einer in Gold gefassten Statue des Komponisten das bekannte Johann-Strauss-Denkmal, ein viel besuchtes Fotomotiv im Wiener Stadtpark, das der Bildhauer Edmund Hellmer (1850-1935) für seine Vaterstadt gestaltete. Schwebende Figuren mit ineinander verschlungenen Haaren und durchsichtigen Gewändern erscheinen auf dem Relief des Marmorbogens, als würden sie miteinander tanzen. Auf dem Exlibris sind sie mit blauer Farbe gedruckt – vielleicht eine Reminiszenz an den berühmten Walzer „An der schönen blauen Donau“, der am 27. April 1945, als anlässlich der Proklamation der Unabhängigkeit Österreichs noch keine Nationalhymne zur Verfügung stand, vor dem Parlament intoniert wurde.
(Heinz Neumaier, gesamte Beschreibung hier)
Buch des Monats: Rainer Maria Rilke
In über zehn Jahren Arbeit haben Curdin Ebneter und Erich Unglaub rund 800 Zeugnisse, darunter viele, die bislang unbekannt waren oder hier erstmals ins Deutsche übersetzt wurden, zusammengetragen. Illustriert mit zahlreichen Fotos macht diese dreibändige Edition einen der größten deutschsprachigen Lyriker ganz neu zugänglich.Der Sohn eines Eisenbahnbeamten, der wie Onkel und Mutter eine Schwäche für den Adel hatte. Der Ehemann, den es aus dem norddeutschen Moor nach Paris zog. Der Kriegsgegner, dessen Cornet in den Schützengräben beider Seiten gelesen wurde. Der heimatlos Umherziehende, der manchmal in Schlössern zu Gast war. Ein Liebling der Frauen, der auf mönchische Zurückgezogenheit hielt. Der Turmbewohner im Wallis, der zwei der berühmtesten Gedichtzyklen der Weltliteratur schuf. Doch was weiß man wirklich über den Menschen Rainer Maria Rilke?
Kaum ein anderer Autor scheint besser geeignet, en face porträtiert zu werden als Rilke – schon sein Äußeres wirkte auf viele Zeitgenossen faszinierend: seine eisblauen Augen, sein Seehundschnauzbart und seine sensiblen Hände. Rätselhaft erschien sein bindungsloses Leben zwischen Prag, Berlin, München, Worpswede, Wien, Venedig, Rom und Duino. Vor allem aber übte seine Dichtung eine magische Anziehungskraft aus – eine Wirkung, die bis heute nicht nachgelassen hat. Verfestigt hat sich dabei das Bild eines großen Dichters, dessen Aura ihn von aller Lebensnähe entrückt. Folgerichtig erschienen die Ausgaben seiner Briefe meist ohne die Antworten seiner KorrespondentInnen; die Erinnerungen von Literaten, Freunden, Verehrerinnen und Zufalls besuchern wurden, wenn überhaupt, nur an ephemeren Orten publiziert. Kaum rezipiert sind schließlich die aufschlußreichen fremdsprachigen Rilke-Erinnerungen aus Skandinavien, Rußland, Frankreich und Italien.
Mit dem 4. Band der Reihe En Face liegt erstmals eine umfassende Sammlung von Berichten vor, die Rilke aus der Perspektive seiner Zeitgenossen zeigen; darunter sind prominente Namen wie Stefan Zweig, Thomas Mann, Jean Cocteau oder Boris Pasternak, aber auch Stimmen von nebenan. Dokumentiert sind despektierliche Militäranekdoten von Theodor Csokor und Pikanterien von Claire Goll neben Berichten über glückliche Tage in der Schweiz oder von Begegnungen mit dem wahlverwandten Paul Valéry. Rund 800 Zeugnisse und zahlreiche unbekannte Fotos machen einen der größten deutschsprachigen Lyriker ganz neu zugänglich.
Curdin Ebneter, Erich Unglaub (Hrsg.)
Erinnerungen an Rainer Maria Rilke
3 Bände im Schuber, Broschur, Fadenbindung
1450 Seiten, 1100 Illustrationen
ISBN 978-3-907142-87-5
EUR 98,00
Sonntag, 30. April 2023
Leipziger Buchmesse 2023
Aber es blieb Zeit für einem Besuch bei den Bücherkindern Brandenburg, die, unterstützt von der Pirckheimer-Gesellschaft mit Armin Schubert ihr Buchprojekt des Jahres 2023 "Die Farben der Kindheit" vorstellten (siehe hier) und einem Abstecher zum LBA, der die "Paradiesischen Dialoge 6" präsentierte (siehe hier) nur zu wenigen Gesprächen, z.B. mit den Pirckheimern Michael Faber, Rainer Ehrt oder Wolfgang Grätz.
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| Abel Doering, Hanif Lehmann, Foto © Thomas Glöß |
| Hans-Hilmar Koch und seine Tochter Almuth Koch, Foto © ad |
| weitere Fotos durch Klick auf die Abb. |
corn.elius erhält den V.O. Stomps Förderpreis
| corn.elius auf der BuchDruckKunst, Hamburg 2023, Foto © ad |

























