Ein Weckruf, sagt Thomas Koch vom Börsenverein des deutschen Buchhandels: "Für uns zeigen sich in diesen Zahlen eindeutig die Auswirkungen der Lesekrise in Deutschland" - und die Politik lasse weiterhin Lösungen vermissen. Die Verschlechterung der Lesekompetenz und die Defizite bei der Leseförderung haben sich ihm zufolge über viele Jahre entwickelt. Die Auswirkungen auf dem Buchmarkt könnten sich allerdings sehr schnell und schlagartig zeigen. In den Jahren zuvor seien die Zahlen der Käuferinnen und Käufer bei den 10- bis 15-Jährigen noch relativ stabil gewesen. Einen solchen Einbruch wie jetzt müsse man daher sehr ernst nehmen. "Wir dürfen nicht zulassen", so Koch, "dass eine ganze Generation den Zugang zum Lesen verliert." Der Börsenverein fordert daher eine verlässlich finanzierte und langfristige Strategie.
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Buchhandlungen bekommen diesen Einbruch zu spüren. Peer Krall hatte viele Jahre einen Kinderbuchladen in Hannover betrieben. Doch jetzt musste er den schließen - wegen zu wenig Kundschaft. Er erinnert sich, dass bis vor wenigen Jahren das Aussuchen eines neuen Buches noch etwas Besonderes war. Doch das ist, nach einem kurzen Aufleben des Geschäftes während der Corona-Pandemie, nun vorbei. [...]
(Sophie Mühlmann, gesamter Artikel hier)
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Buchhandlungen bekommen diesen Einbruch zu spüren. Peer Krall hatte viele Jahre einen Kinderbuchladen in Hannover betrieben. Doch jetzt musste er den schließen - wegen zu wenig Kundschaft. Er erinnert sich, dass bis vor wenigen Jahren das Aussuchen eines neuen Buches noch etwas Besonderes war. Doch das ist, nach einem kurzen Aufleben des Geschäftes während der Corona-Pandemie, nun vorbei. [...]
(Sophie Mühlmann, gesamter Artikel hier)
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