Ein über 430 Jahre altes Buch, der Band "
Pauli Sententiae", wurde im hessischen Sozialkaufhaus „
Tisch und Teller“ gefunden.
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| Foto: Friederike Willasch/SBB PK/dpa |
Der 1594 in Nürnberg gedruckte Titel wurde vom niederländischen Humanisten, Juristen und Hochschullehrer
Conradus Rittershusius (1560-1613) herausgegeben. Bei der in Latein veröffentlichten Schrift handelt es sich um ein Rechtsbuch, das dem römischen Juristen
Julius Paulus zugeschrieben wird, der im frühen 3. Jahrhundert gelebt hat. Die Rekonstruktion des Textes von Paulus geht auf den französischen Juristen
Jacques de Cujas (1522-1590) zurück.
Das Buch war Bestandteil einer Spende und konnte dank aufmerksamer Mitarbeiter identifiziert werden. "
Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde der Band im Zweiten Weltkrieg aus Berlin nach Hessen in das Kalibergwerk Hattorf ausgelagert und kam im Zuge dieser Aktion abhanden", hieß es von Seiten der Staatsbibliothek. "
Seit 1945 galt das Buch deshalb offiziell als Kriegsverlust.".
Der Titel konnte Ende August wieder in den Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin aufgenommen werden.
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