Donnerstag, 11. September 2025
Montag, 17. März 2025
Hello Again in der Galerie Sonnensegel
Diese fanden das Konzept der Verbindung von Kunstrezeption und -produktion in einer entstehenden Kunstschule so interessant sowie überzeugend, dass sie aufgeschlossen auf die Bitten der Galerie-Gründer um Unterstützung reagierten. Zahlreiche Kunstspenden trafen in Brandenburg an der Havel ein. So konnte die Galerie in den letzten Jahrzehnten ein ansehnliches Deputat an Bildnerischem sammeln.In einer Ausstellung werden derzeit einige dieser Kunstwerke, zumeist Druckgraphik in der noch bis zum 1. Juni laufenden Ausstellung „Hello Again“ gezeigt und damit nicht nur die breite Unterstützung durch Kunstschaffende gezeigt, sondern auch ein Überblick über das anspruchsvolle Spektrum des Kunstbetriebes der letzten Jahrzehnte, insbesondere der DDR, offeriert.
Die erste Graphik, die man beim Betreten der Galerieräume zu Gesicht bekommt, eine Radierung von Reinhard Minkewitz, gab der Kinder- und Jugend-Kunstgalerie 1989 ihren Namen, „Das Sonnensegel“.
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| Reinhard Minkewitz, Das Sonnensegel, Radierung |
| Arno Mohr |
| Angela Hampel, lks.: Meine beiden Schatten. Kunterbu7nt bin ich, Algrafie, 1986 |
| Max Uhlig, Kleines Selbstporträt, Litho, 1985 |
| Wolfgang Mattheuer |
| Ellen Fuhr, Mann mit Kindern, Litho Reinhard Minkewitz, Die ungleichen Schwestern, Radierung, 1997 Heidrun Hegewald, Das Gesicht, Ätzradierung, 1986 |
| Moritz Götze, Fotos © as |
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg
Mittwoch, 21. August 2024
Der 255. Frankfurter Grafikbrief
Aus dieser Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern sollte aber erst 1971 eine freie Grafik-Edition entstehen, die an das von Knauf vorgegebene Niveau anknüpfte. Es erschienen Grafiken z.B. von Karl Hubbuch, Karl Rössing, HAP Grieshaber, Alfred Hrdlicka, Horst Antes und Gerhard Altenbourg. 1996 startet dann der „Büchergilde artclub“, der systematisch die zeitgenössische Druckgrafik in Szene setzte, die Büchergilde mit den eigenen Kunst-Editionen auf Buch- wie Kunstmessen präsentierte und Atelier- und Werkstatt-Besuche anbot.
Samstag, 1. Juni 2024
Bibliophiles des Monats: „Engel der Geschichte“ von HAP Grieshaber
Die Werke von HAP Grieshaber, der sich u.a. auch für den Brückenschlag zwischen den beiden deutschen Staaten DDR und BRD einsetzte, gehörte schon immer auch bei Pirckheimern und anderen Bibliophilen zu den gesammelten Künstlern. 1973 konnte diese Gesellschaft das Epitaph für Allende: "Denn du wirst Grab der Freien sein oder Asyl vor Knechtschaft" als Jahresgabe ausreichen (das Blatt wurde im Juli 2023 als Bibliophiles des Monats vorgestellt) und selbst den Marginalien lag eine Grafik des Künstlers bei. Der Mentor der Bücherkinder Brandenburg Armin Schubert führte zum 90. Geburtstag von HAP Grieshaber die Reihe mit dem Projekt „Engel der Geschichte - ein Jugendengel“ fort, an dem u.a. Volker Braun, Christa Wolf, Friedrich Schorlemmer, Margot Fürst, Nuria Quevedo und viele Jugendliche mitgewirkt haben. Seitdem trägt der Gutenberg-Druckladen der Galerie Sonnensegel, in welchem die Bücherkinder Brandenburg ihre Graphiken drucken, als Logo einen von HAP Grieshaber geschaffenen Holzschnitt.
Die hier als bibliophile Empfehlung vorgestellte Publikation „Engel der Geschichte Nr. 22“ erschien 1975 in Folio (43 x 30,5 cm), gebunden im Pappband, enthält auf 19 Seiten in 10 Blättern 4 Original-Holzschnitte von HAP Grieshaber und ein doppelblattgroßes Flugblatt für Wahlhelfer "Ein Stein aus Barmherzigkeit" von Johannes Poethen, sowie Beiträge von Walter Benjamin, Charlotte Christoff, HAP Grieshaber, Margarete Hannsmann und Johannes Poethen. Das Heft erschien 1975 im Verlag Claassen in Düsseldorf, die Gesamtherstellung besorgte die Buchdruckerei Wilhelm Röck in Weinsberg.Samstag, 1. Juli 2023
Bibliophiles des Monats: HAP Grieshaber
Der signierte Holzschnitt in Silber und Schwarz auf Japanpapier hatte eine Auflage von 500 Exemplaren. Die Darstellung ist 56,5 x 38,5 cm auf einem Blatt von 66 x 51,5 cm groß.
Die Werke von HAP Grieshaber, der sich u.a. auch für den Brückenschlag zwischen den beiden deutschen Staaten DDR und BRD einsetzte und schon immer auch von Pirckheimern zu den gesammelten Künstlern gehörte (so lag in den Marginalien schon einmal eine Grafik des Künstlers bei), wurden zu seinem 70. Geburtstag, ein Jahr vor seinem Tod 1980 mit großen Retrospektiven in vielen Museen in beiden Staaten Deutschlands gezeigt.
Montag, 3. August 2009
Grieshaber und die DDR
Der schwäbische Graphiker gewann 1965 auf der Internationalen Buchkunst-Ausstellung in Leipzig einen Preis. Daraufhin von Rudolf Mayer für eine kleine Edition mit origialgraphischen Arbeiten im Verlag der Kunst geworben, schuf er eines seiner umfangreichsten und populärsten Werke, die Farbholzschnittfolge Totentanz von Basel. Viele weitere Buchprojekte mit DDR-Verlagen folgten. Grieshaber schloß Freundschaften mit Künstlern und Schriftstellern in der DDR und war häufig zu Gast im Land. 1978 erschien hier sogar sein erste Werkverzeichnis, von Horst Zimmermann und Karl-Heinz Kukla erarbeitet und 1978 herausgegeben. Dank Grieshabers Entgegenkommen konnten viele Sammler in der DDR Bücher und Einzelblätter von ihm erwerben.
Zur Ausstellung erscheint zum Preis von 12 Euro ein Katalog
Montag, 16. Februar 2009
HAP Grieshaber 100

è Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank
Budapester Str. 35 (gegenüber vom Zoo)
10787 Berlin




