Dienstag, 19. Dezember 2023

Messekatalog zur Antiquaria

Der Messekatalog zur Antiquaria Ludwigsburg ist auf de Homepage der Messe einsehbar oder durch Klick auf die Abb. heruntergeladen werden,
Das Angebot im Messekatalog erstreckt sich von einem Bibel-Fragment aus dem 6. Jahrhundert (350.000), über einen eigenhändig geschriebenen politischen Artikel von Karl Marx (480.000, beides Inlibris / Kotte), Huelsenbecks „Doctor Billig am Ende“ mit Zeichnungen von George Grosz (250, Büchergärtner), Goyas „Los désastres de la guerra“ 1906 (20.000) bis zu 26 Heften „Asterix le Galois“ in französischer Erstausgabe (650 Drescher).

Mit dem Rahmenthema “Goldene 20er Jahre?“ schauen wir auf die Zeit von 1920 bis 1929 – die ja nicht nur und schon gar nicht für alle „golden“ waren - und schlagen den Bogen zu den 20er Jahren, in denen wir heute leben und auch manch Parallelitäten erahnen können: in der Krisenerfahrung und großen Dynamik, dem technischen Fortschritt, der politischen Verhärtung und nicht zuletzt dem damals und heute aufkommenden Populismus!

(Petra Bewer)

25. - 27. Januar 2024

Musikhalle
71638 Ludwigsburg, Bahnhofstr. 19

Montag, 18. Dezember 2023

Weihnachtsgruß der Staatsbibliothek zu Berlin

Die guten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2024 der Staatsbibliothek zu Berlin werden in diesem Jahr vom Rotkopfspecht überbracht.
Wer in Bastellaune ist, kann ihn zu einem Baumschmuck machen. Dafür steht eine PDF-Datei durch Klick auf die Abb. oder hier Stabi-Bastelvorlage-2023 zur Verfügung.
Die Vorlage des Red headed Woodpecker findet sich in Birds of America, Tafel 27.

BBA-Mitgliederverzeichnis 1927

Hiermit wird eine weitere Erwerbungen für das Archiv des BBA vorgestellt, ein Mitgliederverzeichnisses des BBA von 1927.

Das vorliegende Verzeichnis enthält 6 Seiten mit den Namen von 129 Mitgliedern, also 24 weniger als im Folgejahr.

Durch Klick auf die Abb. kann ein PDF mit Fotos des Verzeichnisses aufgerufen werden.

Sonntag, 17. Dezember 2023

BBA-Mitgliederverzeichnis 1928

Mitunter wurde auf den letzten Veranstaltungen des Berliner Bibliophilen Abend und der Pirckheimer-Gesellschaft die Bitte geäußert, weitere Erwerbungen für das Archiv des BBA zu veröffentlichen.

Dem komme ich mit der Veröffentlichung eines Mitgliederverzeichnisses des BBA von 1928 nach. Diese Mitgliederverzeichnisse erschienen Ende der zwanziger und am Beginn der dreißiger Jahre offensichtlich teilweise in einem Abstand von weniger als 12 Monaten - nach meinen Recherchen wurden diese Mitgliederverzeichnisse nicht immer in den Bestand der Bibliotheken aufgenommen oder sind durch den Krieg verloren gegangen.
In der genannten Zeit, genauer bis 1933, war ein rascher Zuwachs der Mitgliederanzahl zu verzeichnen. Das vorliegende Verzeichnis enthält 153 Mitglieder, die mit Namen Berufsstand, Adresse mit Telefonnummer und Interessenkreis aufgeführt sind, ausschließlich Männer, denn Frauen wurde erst 1967, also 13 Jahre nach Wiedergründung des Vereins in der BRD die Mitgliedschaft im BBA gestattet.

Durch Klick auf die Abb. kann ein PDF mit abfotografierten 8 Seiten des Mitgliederverzeichnisses aufgerufen werden.

Samstag, 16. Dezember 2023

Meetingpoint Brandenburg berichtet über die Bücherkinder

Zum Jahresende haben die Brandenburger Bücherkinder ein weiteres Buch fertiggestellt, das weit über die Grenzen der Stadt schon im Vorfeld große Bedeutung erlangte. Ein Jahr haben zehn Bücherkinder aus Brandenburg an der Havel, Klein Kreutz und Marzahne mit und an einem Buch unter dem Titel „Pax questuosa – ein Friedensbuch – Hommage an Nuria Quevedo und Anna Seghers“ gearbeitet. Am Donnerstag konnten sie nun im Kunstraum der Evangelischen Grundschule in einer weihnachtlichen Feierstunde aus den Händen ihres Mentors Armin Schubert und des Grafikers Dietmar Block ihr ganz persönliches Exemplar entgegennehmen.
[...]
Entstanden ist das Buch unter Mitarbeit und Hilfe der Berliner Literaturwissenschaftlerin Christine Becker, dem Grafiker Dietmar Block aus Brandenburg und dem Buchbinder Henry Günther aus Ribnitz-Damgarten.  (rb)

P.F. 2024

Utz Benkel wünscht allen trotz alledem oder gerade wegen der ernsten Lage ein frohes Weihnachtsfest, friedliche Festtage und einen guten Rutsch in ein gesundes, hoffentlich besseres und friedlicheres neues Jahr 2024.

Am 8. Dezember wurde seine Ausstellung "Day after Day" in der Galerie LeonART in Nürnberg eröffnet.

Es ist nach Paderborn, Berlin und Ueckermünde der vierte Ort, an dem die Ausstellung gezeigt wird.
Die Ausstellungen wurde mit großformatigen Fotografien des Nürnberger Fotografen Gerd Dollhopf „Charkiw - Der versteinernde Blick zurück“ ergänzt. Er zeigte Bilder des lebendigen, bunten Charkiw vor dem Krieg und Aufnahmen der vom Krieg getroffenen und verwundeten Stadt.

Freitag, 15. Dezember 2023

Pirckheimer-Abend im Dezember

Handpressendruck von Bernd Friedrich
Gestern Abend fand der letzte Pirckheimer-Abend der Berlin Brandenburger Regionalgruppe statt, traditionell in der Büchergilde-Buchhandlung am Wittenbergplatz bei der Pirckheimerin Johanna Binger.
Und wie immer am letzten Abend des Jahres stellten die Teilnehmer, nach einem ersten Einblick in die Veranstaltungen des Jahres 2024 durch Ninon Suckow, ihre Lieblingserwerbungen der vergangenen Monate vor, so Christel Haacke Erwerbungen von Gerd Mackensen, was Gerhard Rechlin mit der Erwerbung einer Vorzugsausgabe aus dem Hause Jens-Fietje Dwars mit einem Titel ergänzte, dem ein Blatt von Karl-Georg Hirsch beilag, Carsten Wurm sprach über Neuerwerbungen für seine Sammlung Erstausgaben Deutscher Autoren, darunter einen in sorbischer Sprache verfassten Titel von Kito Lorenc, Manfred Kujau zeigte Bücher aus einem jüdischen Nachlass mit einem Exlibris von Heinrich Zille, Abel Doering präsentierte neben der Jahresgabe 2023 des Berliner Bibliophilen Abend seltene Neuzugänge für das BBA-Archiv und Ninon Suckow präsentierte Neuerwerbungen ihrer Inselbuchsammlung.
Als besonderes Bonbon gab es für alle Teilnehmer dieser Adventsveranstaltung von Bernd Friedrich Schulz einen von ihm geschaffenen Handpressendruck mit über 100 Jahren alten Bleilettern und einer Blindprägung: "Weihnachten vor 200 Jahren" von einem Druckstock aus seinem Besitz (Abb. oben).

Donnerstag, 14. Dezember 2023

Aus dem Antiquariat, Neue Folge 21 # 4 2023

Das 4. Heft des Jahres Aus dem Antiquariat ist erschienen und enthielt für Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst das Rundschreiben Nr. 187.
In diesem wird neben der Ankündigung der nächste Jahresversammlung in Lübeck (12./13. April 2024) darauf verwiesen, dass es ab 2025 ein neues, besser auf die Interessen der Maximilianer zugeschnittenes Periodikum geben soll, ob als Ablöse von AdA oder als dessen veränderte Fortführung, ist noch im Gespräch.

Im zentralen Beitrag des Heftes beschäftigt sich Roland Jaeger Buchgestaltungen und Werbegestaltungen des Berliner Gebrauchsgrafikers Werner Beuke (1903 - 1940).
Weiterhin enthält das Heft neben Gedanken aus dem Antiquariat, Katalognotizen, Rezensionen, einem Bericht von Wulf D. v. Lucius über das Buntpapier-Seminar der Maximilian-Gesellschaft in Kooperation mit der DNB und auch das Jahresinhaltsverzeichnis 2023.

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Grafik Kalender 2024 von hochdruckpartner

Der Original Grafik Kalender 2024 von Hochdruckpartner & Gäste ost erschienen: Format: 36,0 x 29,7 cm, Auflage: 180 + 24 Künstler-Exemplare (I-XXIV).
Der Druck des Kalenders wurde in der Werkstatt von hochdruckpartner auf Kniehebelpressen und an einer Andruckpresse von Hand ausgeführt.
Beteiligte Künstler:
Januar – Franca Bartholomäi: Kind, Holzschnitt, 2023
Februar – Stephanie Marx: Drachenflug, Linolschnitt, 2023
März – Johannes Eckardt: ohne Titel, Holzschnitt von 2 Platten, 2023
April – Harald Alff: Himmel über Odessa, Farbholzschnitt, 2023
Mai – Inez Odijk: ohne Titel, Holzschnitt von 2 Platten, 2023
Juni – Gabriele Sperlich: Midsommar, Farbholzschnitt, 2023
Juli – Deborah Ziller: Schatten, Linolschnitt, 2023
August – Christa Rogger: ohne Titel, Holzschnitt von 2 Platten, 2023
September – Julienne Jattot: ohne Titel, Farblinolschnitt, 2023
Oktober – Christiane Werner: Cheshire Cat, Linolschnitt, 2023
November – Franziska Schnürer: Requiem, Linolschnitt, 2023
Dezember – Susann Hoch: Tänzer, Farbholzschnitt, 2023

Der Kalender kostet 220 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten und kann hier bestellt werden.

Bunte Buchseiten für Philosophen und Anwälte

Mit fünf Handschriftenführungen zu mittelalterlichen Originalen und einer begleitenden Ausstellung "Mittelalter am laufenden Meter" präsentiert die Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz noch bis zum 15. März 2024 einige ihrer bedeutendsten Schätze.
Foto © Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz
Der Handschriftenexperte Dr. Christoph Winterer nimmt Interessierte mit auf eine Reise ins Mittelalter: An 5 Terminen zeigt und erläutert er eine Auswahl an Originalen im Lesesaal der Stadtbibliothek. Jeder Termin widmet sich einem anderen Thema. 

Die erste Führung am 14. Dezember um 16 Uhr beschäftigt sich mit "Bunten Buchseiten für Philosophen und Anwälte", Anmeldung nicht nötig.

Dienstag, 12. Dezember 2023

Codex Manesse

Der Codex Manesse (auch Manessische Liederhandschrift oder Manessische Handschrift, nach dem jeweiligen Aufbewahrungsort auch als Große Heidelberger Liederhandschrift oder Pariser Handschrift bezeichnet) ist die umfangreichste und berühmteste deutsche Liederhandschrift des Mittelalters. So benannt wurde sie von dem Schweizer Gelehrten Johann Jakob Bodmer nach einer umfangreichen Liedersammlung der Schweizer Patrizierfamilie Manesse.
Der Kodex besteht aus 426 beidseitig beschriebenen Pergamentblättern im Format 35,5 × 25 cm, die von späterer Hand paginiert wurden. Insgesamt befinden sich in ihr 140 leere und zahlreiche nur zum Teil beschriebene Seiten.
Die Manessische Liederhandschrift enthält dichterische Werke in mittelhochdeutscher Sprache. Ihr Grundstock wurde um 1300 in Zürich hergestellt, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Sammeltätigkeit der Zürcher Patrizierfamilie Manesse. Mehrere Nachträge kamen bis zirka 1340 hinzu. Der Text stammt von 10–12 verschiedenen Schreibern, vielleicht aus dem Umfeld des Großmünsters in Zürich.
Die insgesamt 138 Miniaturen, die die Dichter in idealisierter Form bei höfischen Aktivitäten darstellen oder auch bestimmte schon damals bekanntere Stellen aus ihrem Werk illustrieren (wie etwa Walthers von der Vogelweide Reichston „Ich saz ûf eime steine und dahte bein mit beine“), gelten als bedeutendes Dokument oberrheinischer gotischer Buchmalerei.

(Fabian Fuchs)

Widerdruck-Kalender für 2024

Der Kalender der Edition Schwarzdruck ist mal wieder recht spät, nun aber doch noch rechtzeitig fertig geworden. Thema ist der 150. Geburtstag von Karl Kraus. Wenn dieser Herr sich zu irgendetwas geäußert hat, dann ist eigentlich alles dazu gesagt. Präziser als jede andere Bemerkung. Und Pazifist war er auch. Also ein Mann, der es als Zeitgenosse heute nicht leicht hätte.
Das wunderschöne Thema haben sehr vielfältig originell und original(typo)grafisch bearbeitet: Oskar Bernhard (Rehlensche Handpresse Nördlingen), Daniel Kunz (Basel), Jürgen Meyer Jurkowski (Hamburg), Julienne Jattiot (carpe plumbum, Leipzig), Roland R. Berger (Edition Linksrum, Hohen neuendorf), Thomas Konietschke (Kaefertal-Presse, Eppenhausen), Katja Labedzki (38p, Halle), Heike Schnotale (Officina Arcana, Pirna), Undine Schneider (Berlin) und natürlich Marc Berger (Edition Schwarzdruck, Gransee).

Es wurden wie immer 100 Exemplare im Format von 58 x 21 cm gefertigt, von denen allerdings die meisten nicht in den Handel kommen. Solange der Vorrat reicht, können Verkaufsexemplare zu Preis von 80 Euro im Shop der Edition Schwarzdruck geordert werden.

Montag, 11. Dezember 2023

Marginalien #251

graphische Beilage Black Hole V von Petra Reichenbach, b.a.c.H. 2023
Im aktuellen Heft der Marginalien berichtet u.a. Dieter Scholz über Sascha Wiederhold, Künstler und Buchhändler, und Wolfgang Schmitz stellt den Hortus Eystettensis vor, ein botanisches Prachtwerk des 17. Jahrhunderts. Elke Lang teilt Erinnerungen an die Hochzeit der Gesellschaft zwischen 1981 und 1990, in der z.B. das Pirckheimer-Kabinett auf Schloss Burgk eingerichtet wurde und Katrin Nitzschke informiert über die ehemalige Büchersammlung des Schriftstellers Martin Raschke. Ralf Wege lässt nochmals das 50. Jahrestreffen der Pirckheimer in Gotha passieren (siehe auch Wandelhalle II/23) und neben anderen Würdigungen kann man von Silvia Werfel auch eine für Juergen Seuss lesen.

Die Typografische Beilage steht unter dem Thema Gedichte Gebilde - Kurz Lang Eckig Rund, kompiliert und annotiert von Jürgen Engler, gestaltet und kommentiert von Matthias Gubig.

Als graphische Beilage lag für Mitglieder eines von sechs Motiven zu Nancy Campells Black Hole des b.a.c.H. (book art center Halle) bei, je ein zweifarbiger Linolschnitt von Claudia Richter, Friederike von Hellermann, Annegret Frauenlob, Rita Lass, Petra Reichenbach und Magda Klemp, in je 110 signierten und nummerierten Exemplaren gedruckt von den Künstlerinnen an der Grafix von Annegret Frauenlob in der Ateliergemeinschaft Puschkinstraße 29, Halle (Saale).

Sonntag, 10. Dezember 2023

Dezemberausstellung beim Pirckheimer Archi Galentz

In der Dezemberausstellung der, besonders von Berliner Bibliophilen und Graphiksammlern beliebten  Galerie Wolf & Galentz, werden ab den 10. Dezember im Kabinett Werke von Gunther Baumgart, Hans-Joachim Billib, Eberhard Franke, Klaus Fußmann, Gisa Hausmann, Henrik Jacob, Klaus Jurgeit, Marina Koldobskaja, Gagik Kurginian, Philipp Mager, Robert Metzkes und weiteren präsentiert.
Auch werden in dieser Ausstellung mit Blick auf Weihnachten preisgünstige Druckgrafik und kleinere Kunstwerke angeboten, außerdem Bücher und Postkarten und 25 Kunst-Brillenputztücher des Artbear Books Verlags.
Besonders empfehlenswert ist hier der Katalog Albums von Henrik Jacob, der eine gute Übersicht über das vielseitige Werk des im Wedding ansässigen Künstlers bietet. Der Künstler Philipp Mager hat vor Kurzem einen Roman im Rote Katze Verlag veröffentlicht, der auch in der Galerie erhältlich ist.

Samstag, 9. Dezember 2023

Berliner Mischung 2023

Mathias Beckmann - „Baustelle Museumsinsel“
4 farbige Lithografie, 
47 x 38 cm
Auflage 30 Exemplare

Preis: 350 €, bis 31.12.23 300 €
Die Tabor Presse Berlin präsentiert bis zum Jahreswechsel vier neue Editionen.

Mit Matthias Beckmann und Christopher Lehmpfuhl sind zwei ausgesprochene plein air Artisten mit ihren Arbeiten vertreten. Berlin als immerwährende Baustelle und als Großstadt, deren abendlichen Straßen man eher entflieht, als auf ihnen zu flanieren. Hinzu gesellen sich Pius Fox, dessen Lithografie man sich auch als eine kinetische Skulptur im öffentlichen Raum vorstellen kann und Monika Michalkos farbiges Blatt, welches dann das Gemüt erhellt wenn man jenem öffentlichen Raum entkommen konnte.

Als "Bonbon" bieten die Tabor Presse Berlin bei Bestellung von zwei Arbeiten 10%, bei 3 Arbeiten 20% und bei allen vieren einen Rabatt von 30% an. Diese Variante aus technischen Gründen nur per mail bestellbar

Exklusiv für Mitglieder des LBA

Der Verleger Michael Faber hat im Zuge der bedauerlichen Abwicklung seines Verlages Faber & Faber den Mitgliedern des Leipziger Bibliophilen-Abend angeboten, Restbestände an Büchern, Plastiken und Mobiliar günstig zu erwerben.

12. / 13. Dezember 2023, 16 - 20 Uhr, Kartenzahlungen sind leider nicht möglich.

Faber & Faber
Lampestraße 9, 04107 Leipzig

Freitag, 8. Dezember 2023

Heilig ist die Unterhose ...

Iris Chaberny
leitet das Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin. Im Interview mit der SZ vom 5.12 wird sie mit Christian Morgenstern konfrontiert. Die Antwort darauf hat Stipendiatin Almuth Koch für das Morgenstern Projekt des Vereins für die Schwarze Kunst schon vor Monaten typographisch im Bleisatz umgesetzt. Das Buch erscheint zum 111. Todestag von Christian Morgenstern.

Gesetzt in der 16 und 36 p Walbaum. Die 4 p Linie symbolisiert die Wäscheleine und die Interpunktionen die Wäscheklammern.

Donnerstag, 7. Dezember 2023

Adventsveranstaltung des BBA

Thomas Döring wartete als Gast mit einem Quizz auf, der offensichtlich einiges Kopfzerbrechen verursachte: Dr. Jürgen Ziegler, Matthias Proksch und Jürgen Wilke
Der Berliner Bibliophilen Abend kam am 7. Dezember zu seiner traditionellen Adventsveranstaltung zusammen, diesmal wieder wie vor der Corona-Pause bei Susanne Rothe und dem BBA-Mitglied Ulrich Goerdten.
Thomas Döring, Günter Reichl
Abel Doering zog eine erfolgreiche Bilanz der vergangenen sechs Monate und stellte die Jahresgabe vor, einen Titel von Erich Kästner mit vier Texten zur Bücherverbrennung 1933, gestiftet von der Büchergilde-Buchhandlung von Johanna Binger und als Jahresgabe getrüffelt mit einem (aus einer Serie von drei) Linolschnitten von Steffen Büchner.

In den Vorstand des BBA wurde Maria Bogdanovich gewählt, die damit die bislang nicht besetzte Stelle der stellvertretenden Vorsitzenden ausfüllt.
Matthias Proksch, Detlef Porth, Fotos © ad
1 Kommentar:
09. Dezember 2023: Ulrich Goerdten gesagt…
Die "Möpse von Frau Loriot" stehen auf der Dezemberseite des Widerdruckkalenders von 2023, der vom Schwarzdrucker Marc Berger herausgegeben wurde.

Jahresgabe des Berliner Bibliophilen Abend

Heute wird die Jahresgabe des Berliner Bibliophilen Abend auf der Adventsveranstaltung vorgestellt.
Die diesjährige Jahresgabe des BBA, vier Texte von Erich Kästner Über das Verbrennen von Büchern, greift zurück auf eine Ausgabe der Büchergilde Gutenberg, gestiftet von der Büchergilde-Buchhandlung am Wittenbergplatz unseres Mitglieds Johanna Binger.
Der Titel erschienen aus Anlass der vor 90 Jahren erfolgten Bücherbrennung. Auf Seite 40 verweist Erich Kästner auf die Bemühungen von Fedor von Zobeltitz, dem Begründer des BBA, schlichtend nach der Auflösung des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller bei der Vorstandswahl des neu eingesetzten Reichsverbandes zu vermitteln. Es war jedoch bereits fünf Minuten nach Zwölf.
Der Dresdener Künstler Steffen Büchner schuf für diese auf 25 Exemplare limitierten und nummerierten Jahresgabe eine Suite von 3 Porträts des Autors in einer Auflage von jeweils 15 Exemplaren, die von Hendrik Liersch (Corvinus Presse Berlin) gedruckt wurde und von denen ein nummeriertes und signiertes Original der Jahresgabe beiliegt. Mitglieder haben die Möglichkeit, die zwei nicht beiliegenden Porträts zu erwerben, um dann alle drei Linolschnitte der Jahresgabe zu besitzen.