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Freitag, 3. April 2026

der doppelte Antiquar

Da dieser Beitrag, der zwei namensgleiche Antiquare und Bibliophile aus Prenzlauer Berg betrifft, auf Facebook erstaunlich viel Zuspruch fand, poste ich ihn auch hier.

Freitag, 7. Februar 2025

ein Antiquar mit seinem fliegenden Bücherstand

Am Bücherstand des Antiquars Thomas Döring, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, im Rathaus-Center Pankow kann man seit einiger Zeit am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr Grafiker treffen.

Am 23. Januar war Mathias Salomon zu Gast, am 30. Januar Christine Klemke, allen Pirckheimern gut bekannt, und gestern, am 6. Februar, Rita Bellmann.
Thomas Döring und Rita Bellmann
Die Fotografin und Graphikerin Rita Bellmann ist nicht nur durch ihre Fotos der im Weingarten-Verlag erschienenen Blumenkalender bekannt, Bücherfreunde, vor allem Sammler von Kinderbüchern, kennen sie auch durch ihre zahlreichen Illustrationen für den Karl Nitzsche Verlag Niederwiesa, im Verlag Jugend und Volk Wien, im Verlag für Lehrmittel Pössneck oder im Berliner Kinderbuchverlag.

Thomas Döring begeistert seine Kunden übrigens nicht nur für das schöne Buch, an seinem Stand wird der Besucher darüber hinaus auch die Lust am Bibliophilen nahe gebracht, die man als Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft oder des Berliner Bibliophilen Abend erlebt. 

Dienstag, 28. Januar 2025

Jahresempfang der Staatsbibliothek zu Berlin

Die Gäste des Jahresempfangs der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin, darunter selbstverständlich auch viele Mitglieder bibliophiler Organisationen, wie der Pirckheimer-Gesellschaft und des Berliner Bibliophilen Abend, erlebten am 28. Januar einen Vortrag von Stephan Schütz (gmp Architekten) über "Das Haus Potsdamer Straße zwischen Bewahrung und Fortentwicklung".
Den Teilnehmern wird lange die Begrüßung der Gäste durch den neuen Vorsitzenden der Freunde der Staatsbibliothek, Peter Altmaier, in Erinnerung bleiben, der in einer bewegenden Ansprache eine Lanze für das Buch brach, eine Rede, die sowohl die kulturgeschichtliche Bedeutung dieses Mediums verdeutlichte, wie auch die Unkenrufe zum Ende des gedruckten Wortes ad absurdum führte.
Peter Altmaier, Foto ad
Eine Rede, die Danke sagte und Mut machte, all denen, die sich für das Buch einsetzen, ob in der Bibliothek, als Förderer oder als Sammler und Bibliophiler!
v.l.n.r.: Thomas Döring, Abel Doering, Klaus Bartel, Ninon Suckow und Marina Fritzsche bei der Diskussion über den Vortrag von Stephan Schütz

Mittwoch, 15. Januar 2025

Thomas Döring zum 75sten Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch an Thomas Döring zu seinem 75. Geburtstag und ein großes Dankeschön dafür, dass er mit seinem fliegenden Antiquariat immer dort zur Stele ist, wo Bücher gefragt sind, ob beim Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft und auf Stadteilfeste mit kulturellem Flair oder auch, um Treffen des Berliner Bibliophilen Abend mit einer interessanten Quizrunde zu bereichert.
Thomas Döring, wie ich Antiquar in Prenzlauer Berg, nahe am Leser an seinem mobilen Stand im Rathaus-Center Pankow, Foto © ad)

weitere Fotos von der Exkursion des BBA nach Templin

weitere Fotos von Matthias Schilling durch Klick auf die Abb.

Montag, 13. Januar 2025

120 Jahre Berliner Bibliophilen Abend

Mitglieder und Freunde des BBA unternahmen am 12. Januar, dem 120. Gründungstag des Berliner Bibliophilen Abend, einem Ausflug nach Templin, wo sie nach einem gemeinsames Mittagessen, bei welchem Mitglieder eine von der Schweizer Künstlerin Brigitte Neustäbler geschaffene Graphik zum 120jährigen Gründungsjubiläum in Empfang nehmen konnten.

Anschließend besuchten die Exkursions-Teilnehmer die Ausstellung des Kunstvereins TemplinKeine Bilder” mit Typographiken von Marc Berger.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Matthias Schilling vom Kunstvereins Templin und einer ausführlichen Einführung in das Metier des Handpressendrucks führte Marc Berger aus Gransee durch die Ausstellung und zeigte die erstaunlichen Bandbreite dessen, was man mit Schrifttypen alles machen kann - eine interessante, aufschlussreiche und kompetente Führung durch den Schwarzdrucker. Viele Arbeiten sind „Kritisch-pessimistische Hilfestellungen zum Zeitgeschehen“, auch wenn der Humor dabei nicht zu kurz kommt.
v.l.n.r.: Marc Berger, Fritz Jüttner, Thomas Döring, Ninon Suckow, dahinter Ulrich Goerdten, Susanne Rothe, Irmtraud Jüttner, Foto: ad
Auch Marc Berger, dessen Ausstellung "Keine Bilder" Mitglieder und Gäste des Berliner Bibliophilen Abend heute besuchten, zählte zu den Gratulanten anlässlich des 120jahrigen Bestehens dieser regionalen bibliophilen Vereinigung und überreichte den Teilnehmern der Exkursion nach Templin eine eigens zu diesem Anlass geschaffene Typographik.

Sonntag, 24. November 2024

letzte Bilder von der artbook.berlin 2024

 am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft: Christian Bartsch, Marina Fritzsche, Gerhard Rechlin, Ninon Suckow
Ann-Christin Müller mit dem Rollbuch

Nadine Respondek lks,)
Steffen Marciniak und Jürgen Egyptien, Fotos © ad
Vladimir Sitnikov (lks,) Abel Doering Mitte), Eberhard Hartwig und Hanif Lehmann
Ausschnitt aus einem Handy-Foto von Mary Jo
Abel Doering (lks,) mit Thomas Döring, zwei Antiquare aus PrenzlBerrg und Pirckheimer am Stand des BBA, im Vordergrund die von letzterem gestiftete Graphik von Barbara Beisinghoff
am Stand des BBA (Bildmitte) Thomas Döring und Abel Doering, Foto Titi Zaadnoordijk

Freitag, 22. November 2024

artbook.berlin 2024 - eine Ergänzung

Heute beginnt die artbook.berlin, auf der auch der Berliner Bibliophilen Abend wieder anzutreffen ist.

Und dieser wartet mit etwas Besonderem auf: Der Berliner Antiquar Thomas Döring, spendete eine Graphik, die zugunsten der Vereinskasse verkauft wird.
Es handelt sich dabei um eine 1993 entstandene Radierungen von Barbara Beisinghoff in der Stanley William Hayter Technik mit einem Zitat von Brigitte Struzyk. Das Blatt hat eine Größe von 50x75 cm, die Radierung hat die Maße 29x37 cm. Das Blatt trägt die Nr. 93 von 198, hat einen Prägestempel
“Edition cor art orium Rütten & Loening” und ist von der Künstlerin und der Autorin signiert.

Ein weiteres Nichtmitglied des BBA, Bernd Friedrich, in dessen BFS Edition Berlin zahlreiche Künstlerbücher erschienen, bekundete seine Sympathie mit den Berliner Bibliophilen und stiftete aus Anlass des bevorstehenden 120jährigen Bestehens dieser Gesellschaft in kleiner Auflage handgedruckte Lesezeichen für Besucher, die sich für eine Mitgliedschaft in dieser Gesellschaft interessieren.

Donnerstag, 26. September 2024

Fotos vom 51. Pirckheimer-Treffen

Das 51. Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft fand vom  von 13. bis 15. September 2024 in Magdeburg statt. Auf dem Ratswaage-Platz unweit des Hotels die Magdeburger Halbkugeln in Bronze.

Am Dom begann der Stadtrundgang im Domviertel

Ralf Parkner (lksw.) fotografiert die Teilnehmer, Foto (Ausschnitt): Robert Grieger

Magdeburger Reiter - Erstes freistehendes Reiterdenkmal Deutschlands. Rechts- und Hoheitssymbol, vermutlich Otto 1. darstellend (912-973). Um 1240 entstanden, seit 1651 barocker Baldachin. Sandsteinoriginal im Museum, 1966 Bronzekopie.

Im Literaturhaus Magdeburg (untergebracht im Geburtshaus Erich Weinerts ) fand letzten Freitag die Ausstellungseröffnung ,,COMMON SENSE -Künstlerbücher der Edition Augenweide " statt- Im Bild_ Matthias Haberzettl und Sigrid Wege

Am Sonnabend erfolgte im Forum Gestaltung Magdeburg die Begrüßung der Pirckheimer durch die Oberbürgermeisterin Magdeburgs Simone Borris. Der Geschäftsführer des Forums Norbert Pohlmann hielt den Vortrag ,,Von der Kunstgewerbe - und Handwerkerschule zum Forum Gestaltung" und führte durch die Ausstellung ,,Ganz modern " Im Bild lks. Sigrid Werge, die organisatorische Leiterin des Treffens.

Traditionelles Festessen: Berliner Antiquar Thomas Döring (lks.) und Martin Fritsch aus Berlin.
Fotos (bitte anklicken) und Text Ralf Parkner

Donnerstag, 7. Dezember 2023

Adventsveranstaltung des BBA

Thomas Döring wartete als Gast mit einem Quizz auf, der offensichtlich einiges Kopfzerbrechen verursachte: Dr. Jürgen Ziegler, Matthias Proksch und Jürgen Wilke
Der Berliner Bibliophilen Abend kam am 7. Dezember zu seiner traditionellen Adventsveranstaltung zusammen, diesmal wieder wie vor der Corona-Pause bei Susanne Rothe und dem BBA-Mitglied Ulrich Goerdten.
Thomas Döring, Günter Reichl
Abel Doering zog eine erfolgreiche Bilanz der vergangenen sechs Monate und stellte die Jahresgabe vor, einen Titel von Erich Kästner mit vier Texten zur Bücherverbrennung 1933, gestiftet von der Büchergilde-Buchhandlung von Johanna Binger und als Jahresgabe getrüffelt mit einem (aus einer Serie von drei) Linolschnitten von Steffen Büchner.

In den Vorstand des BBA wurde Maria Bogdanovich gewählt, die damit die bislang nicht besetzte Stelle der stellvertretenden Vorsitzenden ausfüllt.
Matthias Proksch, Detlef Porth, Fotos © ad
1 Kommentar:
09. Dezember 2023: Ulrich Goerdten gesagt…
Die "Möpse von Frau Loriot" stehen auf der Dezemberseite des Widerdruckkalenders von 2023, der vom Schwarzdrucker Marc Berger herausgegeben wurde.

Samstag, 9. September 2023

Bücherlust Berlin, Tag 1

Hier einige Aufnahmen von der Bücherlust. Am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft Heike und Udo Haedicke, nachmittags Robert und Reinhard Grieger. Flankiert vom Berliner Bibliophilen Abend, vertreten durch Abel Doering.
Heike Haedicke und Abel Doering am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft und des BBA
Rotes Antiquariat von Christian Bartsch
v.l.n.r.: Udo Haedicke, Irmtraud Jüttner, Reinhard und Robert Grieger, Heike Haedicke
Erich Bürck, Thomas Döring
Reinhard Denecke
Thomas Döring, Michael Solder
Foto 1: Udo Haedicke, Fotos 2 - 10: Abel Doering

Donnerstag, 4. Mai 2017

Ein Illustrator und Gebrauchsgraphiker aus Leidenschaft

Heute wurde in der "Hellen Panke" eine Ausstellung mit Holzstichen, Illustrationen und weiteren Graphiken, Theaterplakaten, Briefmarken und Schallplattenhüllen von Werner Klemke eröffnet. Die Exponate stammen aus Sammlungen von Andre Eckardt, Hans Hübner und dem Pirckheimer Roland Berger. Die Ausstellung enthält auch zwei Informationstafeln zum Film "Treffpunkt Erasmus" von Annet Betsalel, der dort am 28. Juni gezeigt wird.
Die Laudatio (die zentralen Worte waren "Leidenschaft" und "Lust") stammte aus der Feder von Herbert Kretzschmar, der leider seine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen musste und die Vernissage wurde durch Musik von Frank-Paul Schubert am Saxophon begleitet.
Die Pirckheimer-Gesellschaft war ständig präsent, sowohl in den Begrüßungsworten und der Laudatio, wie auch persönlich durch viele ihrer Mitglieder.
Einige Fotos von der Vernissage, aufgenommen von Abel Doering, können hier betrachtet werden.


Ausstellung: 4. Mai - 1. September 2017

Helle Panke
Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Donnerstag, 23. Juli 2015

Zettelchen für bb und das BE

Hinweise auf Theaterpremieren, Werbeblättchen für Bücher und ähnliche Akzidenzen sind immer von Flüchtigkeit, werden sie doch häufig ausgesondert, wenn man sich das beworbene Werk angesehen hat oder es besitzt. Die Information darauf wurde dann unwichtig, war überholt wie die Zeitung von Gestern. Der Bibliophile denkt da natürlich anders, jeder Hinweis auf sein Sammelobjekt wird selbst gesammelt. Nur leider hatte man selten Gelegenheit, an diese Flyer, wie sie heute heißen, zum Zeitpunkt ihres Erscheinens zu kommen - das Sammelinteresse entstand häufig erst später und die Werbeblättchen hatten schon lange den Weg in den Papierkorb gefunden. So geht dem Bibliophilen natürlich immer das Herz auf, wenn er diese meist unbeachteten bedruckten Zettelchen in die Hände bekommt. Und mitunter hat man Glück und findet sie irgendwo als Lesezeichen in einem Buch. Oder, wie in meinem Fall, in seinem Briefkasten, eingeworfen von einem Freund aus der Pirckheimer-Gesellschaft, der um das Sammelgebiet weiß.
Danke dafür dem PrenzlBerger Antiquar und Pirckheimer-Freund Thomas Döring!
(ad)

1 Kommentar:

Was findet ein Antiquar im Laufe seines Lebens nicht alles in Büchern?
Manchmal sind es Notizen, oft Briefe oder auch nur Fragmente davon.
Viele Kollegen erzählten mir, dass sie Geld, gut versteckt in alten Büchern fanden.
Dieses Glück hatte ich bisher nie. Seltsamerweise finde ich fast immer nur Fotos von nackten Frauen. Auch nicht uninteressant, oft sind wirkliche Schönheiten darunter. Fragen drängen sich auf. „Wer war das wohl? Die Ehefrau? Die Geliebte?“ Wir werden es niemals erfahren.
So entstand innerhalb von fast zwanzig Jahren eine eigentlich ungewollte Sammlung von „Erotika“. Ich mag sie nicht wegwerfen, vielleicht eine Berufskrankheit, wie auch das Aufheben kurioser Zettelchen, die ebenfalls zwischen Buchseiten steckten. Mein letzter Fund ist hier abgebildet.
(Michael Eschmann)

Dienstag, 24. Juni 2014

30. Todestag Franz Fühmann

Mythos und Geschichte bei Johannes Bobrowski und Franz Fühmann - eine Annäherung

Vortrag und Gespräch mit Klaus Völker, Literatur- und Theaterhistoriker, Andreas Degen, Literaturwissenschaftler, Winfried Müller-Brandes, Kantor und Geschäftsführer der Johannes-Bobrowski-Gesellschaft, Paul Alfred Kleinert, Schriftsteller.
 
"Das mythische Element ist jenes Ingrediens, das bestimmte Worte und Handlungskompositionen so überwältigend wirken und zugleich das Was und Wie dieses Wirkens begrifflich unerklärbar macht. Es ist, zum Unterschied vom Rätsel, das mit seiner Auflösung abgetan ist, jener Rest, der im intellektuellen Begreifen nicht aufgehen will, jenes Gleichnishafte, in dem wir Außen und Innen zu einem SO IST ES verschmelzen fühlen, ohne daß wir genau sagen könnten, was denn nun eigentlich so ist, es sei denn, man spräche das soeben Gehörte wortwörtlich noch einmal aus."
(Franz Fühmann "Das mythische Element in der Literatur" (XII) in: "Erfahrungen und Widersprüche Versuche über Literatur" S. 208, Rostock (Hinstorff) 1975)

Gemeinschaftsveranstaltung der Johannes Bobrowski Gesellschaft und des Franz Fühmann Freundeskreises (beide Berlin) sowie des Johann Timotheus Hermes Bibliophilen Verbandes Wien-Josefstadt mit Unterstützung der Historischen Sammlungen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Der Berlinerr Antiquar und Pirckheimer Thomas Döring wird einen Büchertisch präsentieren.
 
Vortrag: 8. Juli 2014, 19.30 Uhr
 
Berliner Stadtbibliothek
Kleiner Säulensaal