Posts mit dem Label Carsten Wurm werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Carsten Wurm werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 9. Januar 2026

BBA besuchte die Akademie der Künste

Dr. Carsten Wurm vor einer Collage von Franz Fühmann
unten: Stapel des Archiv Klaus Staeck, von Mitarbeitern „Roter Igel“ getauft, vor dem Eingang der Ausstellung, im der auch Dokumente zur Kinder- und Jugendgalerie Sonnensegel in Brandenburg an der Havel und seine Zusammenarbeit mit Armin Schubert zu finden sind. Fotos: ad
Der Berliner Bibliophilen Abend traf sich zu einer bibliophilen Führung durch Dr. Carsten Wurm in der Ausstellung zu 75 Jahren Archiv der Akademie der Künste „out of the box“.
Nebenan wartete eine Schar junger Mädchen auf Tokyo-Hotel, der Berliner Bibliophilen Abend traf sich jedoch in der Akademie der Künste vor dem Eingang der Ausstellung am „roten Igel“, dann ging es durch eine Lichtinstallation zu den 75 Exponaten, beginnend mit der Vorgeschichte des Archivs aus der Preußischen Akademie begleitete Dr. Carsten Wurm eine Führung durch das Archiv, darunter u.a. die Urfassung der DDR-Nationalhymne von Johannes R, Becher, einer Collage von Franz Fühmann, Bertolt Brechts „Manuskriptschränkchen“, Briefe von Anna Seghers an ihren Verlobten und eine Sammlung von Ausgaben „Das siebte Kreuz“, sowie Walter BenjaminsWas ist Aura?“.
Dr. Carsten Wurm (lks.) und Abel Doering, Foto © Ralf Parkner

Freitag, 12. Dezember 2025

Adventsabend der Berlin-Brandenburger Pirckheimer

Die Berlin-Brandenburger Pirckheimer kamen heute im Antiquariat Carl Wegner bei ihrem Mitglied Mathias Proksch zusammen und stellten sich traditionell an diesem letzten Abend im Jahr interessante Erwerbungen vor.
Darunter z.B. das erste FDJ-Liederbuch von 1946 (Manfred Kujau), eine neue Edition von Karl-Georg Hirsch (Gerhard Rechlin), ein letzter noch fehlender und lang gesuchter Raubdruck Klopstocks (Dr. Fritz Jüttner) oder bislang unbekannte Drucke von Wilhelm Rudolph aus dessen Zyklus Dresden 1945 (Robert Wolf), die Jahresgabe des BBA, den 4. Brandenburger Bilderbogen (Abel Doering), sowie Editionen ehemaliger Vorsitzender bibliophiler Gesellschaften, so vom 80jährigen Reinhard Wittmann, Gesellschaft der Bibliophilen, und dem 90jährigen Ulrich Goerdten, Pirckheimer-Gesellschaft, (Carsten Wurm).  
Fotostrecke des Abends aufrufen durch Klick auf die Abb.
Die bisherige Vorsitzende der Regionalgruppe, Ninon Suckow, die das Amt gut 10 Jahre engagiert ausübte, wofür sich die Vorständler der Pirckheimer Robert Grieger und Till Schröder bedankten, übergab diese Funktion an Marina Fritzsche.
Die neue Vorsitzende der Regionalgruppe konnte den Teilnehmern des Abends erste Programmpunkte des Jahres 2026 vorstellen, die künftig wieder wie bewährt in der Staatsbibliothek zu Berlin und häufig gemeinsam mit dem Berliner Bibliophilen Abend stattfinden werden.

Donnerstag, 20. November 2025

Bienenstock und Bücherkarren

Carsten Wurm stellte heute Freunden der Pirckheimer-Gesellschaft und des Berliner Bibliophilen Abend unter dem Titel „Bienenstock und Bücherkarren“ seine umfangreiche Sammlung von Hauszeitschriften von Verlagen der DDR vor und gab einen Einblick in seine eigenen Studien zu diesem bislang von der Forschung wenig beachteten Gebiet.
einzeln im Bild: Carsten Wurm, Fotos © ad

Samstag, 27. September 2025

Jahresgabe 2025 der Pirckheimer-Gesellschaft

In diesem Jahr gibt es wieder eine Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft, und das bereits im September zum gerade zu ende gegangenen Jahrestreffen.
Der Titel von Wolfgang Neubert erschien in 750 Exemplaren, darunter 60 nummerierte Vorzugsausgaben mit einem handkolorierten Acrylstich von Egbert Herfurth.
Auf 142 Seiten, fadengebunden in einem schlichten festen Pappband mit farbig geprägtem Leinenrücken schildert der Autor unter dem Titel „50 Jahre unterwegs mit Büchern“ sein Werden als Sammler, Bibliophile und Antiquar.
Das Buch reifte lange, so erinnere ich mich z.B. daran, wie der Autor erste Vorstellungen dazu mit dem damaligen Vorsitzenden des Leipziger Bibliophilen Abends, Herbert Kästner, und mir auf der Buchmesse 2017 besprach und die Idee zu dieser Jahresgabe entstand.
Das Ergebnis überzeugt, und steht fast in einem Gegensatz zu der Melancholie, die dieses Buch durchzieht, was Carsten Wurm im Vorwort zusammenfasst: „Mit [Neuberts Memoiren] nimmt nicht nur ein Einzelner Abschied von dem geliebten Beruf, sondern wir Leser erinnern uns mit dem Autor an eine Buchwelt, die es so nicht mehr gibt. [...] die Liebe zum Buch wird weiterleben“ 

Freitag, 26. September 2025

BFS EDITION BERLIN – der kleinste und unbekannteste Verlag der Welt

Bernd Friedrich mit dem ersten Buch der BFS-Edition „SCHUTZZONE, Harzreise Mai ´89“, Original-Lithographien, Berlin 1992
Die BFS EDITION BERLIN – der „kleinste und unbekannteste Verlag der Welt“ des Grafikers, Buchkünstlers und Malers Bernd Friedrich lud zur Präsentation der Künstlerbücher ein, die er in den letzten gut 20 Jahren im Verlag und bereits seit einem Jahrzehnt zuvor kreierte und selbst in Kleinstauflagen, mitunter als Unikate, druckte und gab einen kleinen Einblick in die Werkstatträume mit der Möglichkeit, sich selbst an einer Presse zu versuchen. Dieser Abend wurde nicht nur von Mitgliedern des BBA, sondern auch der Pirckheimer-Gesellschaft und dem Freundeskreis Miniaturbuch Berlin besucht.
Bernd Friedrich, BFS-Edition Berlin (lks.) und Ulrich Goerdten
ein selbstgedrucktes Blatt zur Erinnerung
Heike Haedicke entfaltet ein Faltbuch, im Hintergrund Ninon Suckow und Carsten Wurm
ein Leporello zum Gedenken an den Bombenanschlag in der Bücherstrasse Al-Mutanabbi-Street vom 7. März 2007, ein Künstlerbuch, das weltweit in Ausstellungen gezeigt wurde, Fotos © ad

Dienstag, 8. Juli 2025

Pirckheimer planen wieder eine Jahresgabe

Nachdem es im letzten Jahr nicht möglich war, erhalten Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft 2025 wieder eine Jahresgabe - das von Thomas Glöß gestaltete Buch von Wolfgang Neubert »50 Jahre unterwegs mit Büchern«, entweder als Normalausgabe oder mit Zuzahlung von 32 € als Vorzugsausgabe. Letztere errscheint in 50 Expl. mit einem kolorierten Acrylstich von Egbert Herfurth.
Ill. Egbert Herfurth, aus: Karneval der Bücher, Faber & Faber, 2004
Die ersten Ideen zu diesem Buch, welches nun erscheint, wurden im Vorstand der Pirckheimer bereits bei der Teilnahme der Gesellschaft auf der Leipziger Buchmesse vor 8 Jahren diskutiert.
Wolfgang Neubert, seit 50 Jahre Pirckheimer, beschreibt in »50 Jahre unterwegs mit Büchern« die Zeit von seinem Werdegang als junger Sammler in der DDR Ende der 60er Jahren bis zu seinem Versandantiquariat in Thalheim (Erzgebirge) nach dem Ende dieses Staates, er berichtet vom Ausverkauf antiquarischer Bücher in den Westen, der Benachteiligung der Sammler gegenüber Devisenkunden, den Schleichwegen zu Raritäten, der Verfolgung durch die Steuerfahndung, aber auch von der Unterstützung, die er in der Pirckheimer-Gesellschaft fand bis zum Aufbau eines eigenen Geschäfts und die Bekanntschaft mit neuen bedeutenden Sammlern.

Wolfgang Neubert: 50 Jahre unterwegs mit Büchern
Hrsg. mit einer Vorbemerkung von Carsten Wurm
Berlin: Pirckheimer-Gesellschaft 2025
ca. 200 S., gebunden, 12 Abb. und viele Vignetten von Egbert Herfurth

Montag, 7. Juli 2025

Carsten Wurm zum 65.

Carsten Wurm, mit kurzzeitiger Unterbrechung Mitglied der Pirckheimer Gesellschaft und 20 Jahre lang Chefredakteur der Marginalien, wird 65. Herzlichen Glückwunsch!

"Carsten Wurm [...] studierte Germanistik in Leipzig und wurde 1985 Archivar des Berliner Aufbau-Verlages. An dieser Stelle machte er Erfahrungen mit einem Literatursystem, das früh schon die ersten Risse zeigte und fünf Jahre später in sich zusammenfiel. In der neuen Bundesrepublik arbeitete er noch eine Weile im neuen Aufbau-Verlag, dann nahm er ein Studium an der Berliner Humboldt-Universität auf und promovierte, fünfunddreißigjährig, bei der Professorin Ursula Heukenkamp mit einer Arbeit über den frühen Aufbau-Verlag.
Dr. Carsten Wurm, 2023, Foto © ad
Veröffentlichungen begleiten den Weg von Carsten Wurm. Nach Arbeiten über den Aufbau-Verlag und den Verlag Rütten & Loening erschien 1996 seine Doktorarbeit als Buch, die exemplarische Untersuchung Der frühe Aufbau-Verlag. 1945-1961 mit dem Untertitel Konzepte und Kontroversen, ein Schlüssel zur Buchgeschichte der DDR. 2001 die bis in die Bibliographie gründlich dokumentierte Geschichte des Greifenverlags zu Rudolstadt – vom Verlag der Wandervogelbewegung bis zur skandalösen Privatisierung 1991. Für den Nachwendeverlag Faber & Faber gab er mit Elmar Faber ein fabelhaftes Lexikon der Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhundert heraus (Bühne auf !. 2012/2013). Und bald warteten auf ihn wieder kontinuierliche Beschäftigungen, ab 1998 und bis 2017 als Herausgeber der Bibliophilen-Zeitschrift Marginalien, die zuvor in der DDR gegründet worden war, ab 1998 als Archivar und später wissenschaftlicher Mitarbeiter im Literaturarchiv der Berliner Akademie der Künste. Und schließlich gab es für ihn Arbeit im Antiquariat, das Gabriele Ballon zuvor unter ihrem Namen gegründet hatte, heute Ballon & Wurm. (Im Jubiläumsbuch des Börsenvereins von 2025 schildert er die Geschichte des Zentralantiquariats der DDR.)

Zwei historische Großunternehmen des Börsenvereins sind bis heute mit dem Namen von Carsten Wurm verbunden und zeigen ihn als Beiträger, umsichtigen Organisator und sorgfältigen Redakteur: Das Archiv für Geschichte des Buchwesens und die Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Dass im vorigen Jahr die mehrbändige Buchhandelsgeschichte der DDR abgeschlossen werden konnte, ist auch seiner Mitarbeit zu danken.
"

(boersenblatt,net)

Freitag, 15. Dezember 2023

Pirckheimer-Abend im Dezember

Handpressendruck von Bernd Friedrich
Gestern Abend fand der letzte Pirckheimer-Abend der Berlin Brandenburger Regionalgruppe statt, traditionell in der Büchergilde-Buchhandlung am Wittenbergplatz bei der Pirckheimerin Johanna Binger.
Und wie immer am letzten Abend des Jahres stellten die Teilnehmer, nach einem ersten Einblick in die Veranstaltungen des Jahres 2024 durch Ninon Suckow, ihre Lieblingserwerbungen der vergangenen Monate vor, so Christel Haacke Erwerbungen von Gerd Mackensen, was Gerhard Rechlin mit der Erwerbung einer Vorzugsausgabe aus dem Hause Jens-Fietje Dwars mit einem Titel ergänzte, dem ein Blatt von Karl-Georg Hirsch beilag, Carsten Wurm sprach über Neuerwerbungen für seine Sammlung Erstausgaben Deutscher Autoren, darunter einen in sorbischer Sprache verfassten Titel von Kito Lorenc, Manfred Kujau zeigte Bücher aus einem jüdischen Nachlass mit einem Exlibris von Heinrich Zille, Abel Doering präsentierte neben der Jahresgabe 2023 des Berliner Bibliophilen Abend seltene Neuzugänge für das BBA-Archiv und Ninon Suckow präsentierte Neuerwerbungen ihrer Inselbuchsammlung.
Als besonderes Bonbon gab es für alle Teilnehmer dieser Adventsveranstaltung von Bernd Friedrich Schulz einen von ihm geschaffenen Handpressendruck mit über 100 Jahren alten Bleilettern und einer Blindprägung: "Weihnachten vor 200 Jahren" von einem Druckstock aus seinem Besitz (Abb. oben).

Freitag, 13. Oktober 2023

Geschichte des Deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert, Band 5: DDR

Christoph Links (lks.) und Carsten Wurm, Foto © ad
Die Berlin-Brandenburger Pirckheimer und auch Gäste, ehemalige Pirckheimer und Mitglieder des BBA, erhielten gestern im Kleinen Säulensaal der Stadtbibliothek eine fundierte Einführung in den Band 5 der im Auftrag der Historischen Kommission des Börsenvereins herausgegebenen Geschichte des Deutschen Buchhandels.

Vor 40 Jahren waren die Referenten, Dr. Christoph Links, ehemaliger Inhaber des Chr. Links Verlags und neben Siegfried Lokatis und Klaus G. Saur einer der Herausgeber, und der mit ihnen zusammen arbeitende Dr. Carsten Wurm, ehemaliger Chefredakteur der Marginalien, gemeinsam im Aufbau-Verlag tätig, den Pirckheimern sind beide ohnehin seit langem keine Unbekannten.
Und mit den Pirckheimern fanden beide damit ein obwohl selbst sachkundiges, trotzdem äußerst wissbegieriges Publikum, welches sich gern in Anekdoten, die der Buchvorstellung eingestreut waren, an die kleinen und größeren Besonderheiten, an die Vorzüge und Schwachstellen des Buchhandels in der DDR erinnerte.

Grund genug, wieder einmal eine Bibliothek zu besuchen, denn bei dem Preis von rund 170 € für jeden der bisher erschienenen 3 Teilbände wird dieses wichtige Werk selten den Weg in den privaten Bücherschrank finden.

Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert
5 Bände in mehreren Teilbänden
Walter de Gruyter, Berlin 2004 ff

Freitag, 10. März 2023

Goltzsche - zur Literatur

Dieter Goltzsche
, nicht nur Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft muss er nicht vorgestellt werden, ist ein leidenschaftlicher Beobachter. Bildanlässe liefert seit jeher das Naheliegende: Die menschliche Figur, der Innenraum sowie Stadt und Landschaft. Zunächst war die Zeichnung sein bevorzugtes Medium. Sein druckgraphisches Werk begann zwischen 1955 und 1957 mit Radierungen und Lithographie, einige Linol- und Holzschnitte kamen dazu. 1964 erweiterte sich das Œuvre durch die Offsetlithographie, die er als erster Künstler in die Graphik der DDR einführte. In den 1960er Jahren hat Goltzsche eines der umfangreichsten druckgraphischen Werke seiner Generation aufgebaut.
Plakat zum 1. Berliner Graphikmarkt
der Pirckheimer-Gesellschaft

Offsetlithographie in Braun, 1975
Dieter Goltzsche, 1934 in Dresden geboren und aufgewachsen, lebt heute in Berlin. 1952 bis 1957 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, bei dem er 1958 an die Deutsche Akademie der Künste nach Berlin auch Meisterschüler war.
Er gehörte zu den bedeutendsten Künstlern in der DDR, dem es gelang, auch international bis heute erfolgreich wahrgenommen zu werden. Seit 1980 war er an der Kunsthochschule Berlin–Weißensee zunächst als Dozent für Grafik und von 1992 bis 2000 als Professor für Malerei und Grafik tätig.
Eigner: Gabriele Ballon/Carsten Wurm
Ein wichtiger Teil seines Œuvres sind die Arbeiten zur Literatur. Als Auftragswerke für Verlage, aber auch aus eigenem Antrieb sind seit den ausgehenden 1950er Jahren bis heute zahlreiche Zeichnungen und Druckgrafiken zu literarischen Werken entstanden. So umfasst das Verzeichnis der von Goltzsche illustrierten Bücher mehr als 70 Titel, darunter befinden sich auch Künstlerbücher mit originalgrafischen Werken.
Sichel für Linkshänder, Beilage zur
Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft 2003
Aus diesem Œuvre wird in Kamenz einen repräsentativen Querschnitt an Graphiken zur Literatur von Äsop über E.T.A. Hoffmann, Novalis, Jean Paul, Gottfried Keller, sowie Alphonse Daudet und Theodor Fontane bis zu Arno Schmidt, Sarah Kirsch, Heinz Czechowski und Kito Lorenc gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: 15. März 2023, 19 Uhr 
Ausstellung: 16. März bis 11. Juni 2023
 
Städtische Sammlungen Kamenz / Lessing-Museum
Malzhaus
Zwingerstr. 9 (Zugang  Pulsnitzer Str.) 16, 01917 Kamenz

Dienstag, 5. Juli 2022

Aus dem Antiquariat

Das Heft 2 2022 "Aus dem Antiquariat" ist erschienen.

Mit einem umfangreichen historischen Abriss feiert Barbara Krauss und Steffen Schickling das 150jährige Bestehen des Harrassowitz Verlags, in welchem bis 2016 auch die Marginalien, Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie erschienen.
In der Rubrik Bibliophilie wird von Peter Widlok die Sammlung Erik-Ernst Schwabach und von Carsten Scholz die "Sermonis[et] varij Tractat[us]" vorgestellt.

In einem Nachruf wird durch Carsten Wurm auch der am 27. März verstorbene Pirckheimer Hansjörg Viesel, vielen bekannt unter dem Namen seines Antiquariats "Magister Tinius", gewürdigt.

Mittwoch, 29. Juni 2022

Jahrbuch der Gutenberg-Gesellschaft, Bd. 97

Heute erschien im Harrassowitz-Verlag, in welchem unter der damaligen Chefredaktion von Dr. Carsten Wurm von 1990 bis 2016 auch die Marginalien der Pirckheimer-Gesellschaft erschienen, das 97. Gutenberg-Jahrbuch 97.

Es ist eines der wichtigsten Periodika zur Buchdruckgeschichte und Buchwissenschaft und wird seit 1926 von der Gutenberg-Gesellschaft in Mainz, damals unter Aloys Ruppel, herausgegeben. Verantwortlich für die Herausgabe ist der jeweilige Leiter des Instituts für Buchwissenschaft an der Universität Mainz, seit 1994 Prof. Dr. Stephan Füssel.

Zentrales Anliegen des Gutenberg-Jahrbuchs ist die wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk Johannes Gutenbergs. Daneben wird eine weit gefächerte Palette an buchhistorischen, buchkünstlerischen, technischen und medientheoretischen Themen behandelt. 

Seit 2003 wird die typografische Gestaltung durch Professor Ralf de Jong (Folkwang Universität der Künste in Essen) verantwortet – das Buch präsentiert sich alle zwei Jahre in einer neuen Schrift. Dieses Jahr wurde Comma Base von Martin Majoor ausgewählt, dem auch ein gesonderter Artikel gewidmet ist. Der Schutzumschlag des Jahrbuchs stammt seit 2008 aus den Entwürfen Studierender.   

Füssel, Stephan (Hrsg.): Jahrbuch der Gutenberg-Gesellschaft, Bd. 97
288 Seiten, 72 Abb., 4 Tabellen, Hardcover
98 €
ISBN: 978-3-447-11859-0

Sonntag, 27. November 2016

4. Berliner Antiquariatstag 2016

Wie bereits beim 2. (2011) und 3. Berliner Antiquariatstag (2012) präsentierte sich auch in diesem Jahr die Pirckheimer-Gesellschaft zu dieser Messe im Hotel Ellington gemeinsam mit dem Berliner Bibliophilen Abend. Unter den 30 Ausstellern am Nebentisch der Pirckheimer Volker Riepenhausen, an der anderen Seite des Saales das Antiquariat Ballon und Wurm, sowie das Antiquariat Tode. Die am Stand, der von Abel Doering betreut wurde, verteilten Faltblätter fanden reges Interesse, genau wie einige Stücke aus der Sammlung Borchmann, die neben Jahresgaben der Pirckheimer-Gesellschaft exemplarisch für ein Sammelgebiet eines Mitglieds vorgestellt wurden.
Der Dank der Pirckheimer gilt insbesondere dem Ausrichter der Antiquariatsmesse, Detlef Thursch, der dieser bibliophilen Gesellschaft die Teilnahme zu äußerst günstigen Konditionen ermöglichte.
Durch Klick auf eines der Fotos können weitere Aufnahmen vom 4. Berliner Antiquariatstag aufgerufen werden.

Dienstag, 15. November 2016

4. Berliner Antiquariatstag

Bereits sieben Tage nach Beendigung der artbook.berlin wird sich die Pirckheimer-Gesellschaft bereits wieder an einer Veranstaltung in Berlin beteiligen und sich zum 4. Berliner Antiquariatstag präsentieren. An dieser Antiquariatsmesse, die von Detlef Thursch ausgerichtet wird, nehmen 29 Aussteller teil, darunter das Antiquariat Ballon & Wurm, Volker Riepenhausen und Riewert Q. Tode, die Pirckheimer-Gesellschaft ist, wie übrigens auch der BBA, das dritte mal dabei. Einige wenige Teilnehmer haben aus Anlass des Berliner Antiquariatstages einen Online-Katalog ins Netz gestellt, der hier einzusehen ist.
Pirckheimer und BBA auf dem 3. Berliner Antiquariatstag 2012:
Konrad Hawlitzki, Manfred Funke, Abel Doering, Foto © R.F. Meyer
Antiquariatstag: 27. November (1. Advent) von 11 bis 18 Uhr

Hotel Ellington
Berlin, Nürnberger Straße

Donnerstag, 18. August 2016

Marginalien 222

Das neueste Heft der Marginalien steht kurz vor der Auslieferung! Für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft liegt diesmal neben der Schrift von Mark Forsyth "Lob der guten Buchhandlung ..." der Farbholzschnitt "Zwei Schwestern" von Klaus Süß bei, gedruckt von Bettina Haller.
Mit dieser Originalgraphik wird auch gleich auf den ersten Artikel verwiesen, Jens-Fietje Dwars schreibt über den Buchkünstler Klaus Süß unter dem Titel "Die Lust am Ausprobieren". Außerdem plaudert Ursula Lang über den Schöpfer von Bilderbüchern Nikolaus Heidelbach, Marc Berger berichtet, "Wie aus einem Kalender eine Ausstellung wurde: Dada ist 100" und Hans Altenhein äußert sich unter dem Titel "Malik oder die lange Zukunft" über die Gründung des Verlages vor hundert Jahren. Der Artikel von Bernd-Ingo Friedrich über Deutsch-Orientalische Bücher wurde hier bereits vorgestellt, des weiteren findet sich eine umfangreiche Darstellung von Thomas Reinecke über "Friedrich Rückert in Schweinfurt".
Carsten Wurm gratuliert Herbert Kästner zum 80. Geburtstag, Rüdiger Schütz zum 80. Geburtstag von Ursula Lang und Hans-Georg Sehrt würdigt das literarische Werk des verstorbenen Umberto Eco.
Selbstverständlich gibt es in Heft 222 auch wieder Rezensionen, Berichte aus der Pirckheimer-Gesellschaft und Nachrichten für den Bücherfreund.
Die Gedichte der typografische Beilage zum Thema Schattenseiten wurden von Jürgen Engler ausgesucht und sie wurde von Matthias Gubig gestaltet.

Übrigens: Das Jahresabonnement kostet 74 € zzgl. Versandkosten - Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft erhalten die Marginalien kostenlos. Für ein Probeheft senden Sie bitte einfach eine Nachricht.

Freitag, 12. August 2016

Jubelrufe aus Bücherstapeln III

Zum 50. Jahrestag der Pirckheimer-Gesellschaft erschienen die ersten Jubelrufe aus Bücherstapeln - nun, im 60. Jahr des Bestehens dieser Gesellschaft, wurde als Jahresgabe für die Mitglieder der dritte Band dieses Almanachs herausgegeben. Er enthält neben Erinnerungen und Berichten aus der Geschichte der Pirckheimer-Gesellschaft Aufsätze zum Thema Menschen, Bücher, Sammlungen und führt die Expressreise durch die Pirckheimer-Geschichte für die Jahre 2006 bis 2016 fort.
Alle Mitglieder der Gesellschaft erhalten diesen bibliophil gestalteten Band mit einem zweifarbigen Linolschnitt von Roland Berger als Lesezeichen (Abb. lks.) und einer Zeichnung von Klaus Ensikat von der Nyloprintplatte gedruckt (Abb. rechts). Die Mitgliederausgabe wurde in einer Auflage von 500 Exemplaren herausgegeben, daneben erschien eine Vorzugsausgabe A in 75 Exemplaren mit 3 zusätzlichen Originalgraphiken von Hans Vent, Kay Voigtmann (der auch den Titel gestaltete - Abb. Mitte) und Wolfgang Würfel. Eine weitere Vorzugsausgabe B in 25 Exemplaren mit 5 zusätzlichen Originalgraphiken der vorgenannten Künstler ist bereits vergriffen. Die Gestaltung und den Druck übernahm Marc Berger, Gransee.

Jubelrufe aus Bücherstapeln III
Hrsg.: Carsten Wurm (i.A. der Pirckheimer-Gesellschaft und gefördert durch die Kulturbundstiftung)
Pirckheimer-Gesellschaft 2016
ISBN: 978-3-935194-79-2

Freitag, 18. März 2016

„Marginalien“ erscheinen jetzt im quartus-Verlag

Die „Marginalien“ erscheinen jetzt im quartus-Verlag. Damit findet die traditionsreiche Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie mit ihrem 220. Heft eine neue verlegerische Heimat. Zuvor erschien sie bei Harrassowitz. Die „Marginalien“ werden seit 1957 von der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. herausgegeben. Sie ist die derzeit einzige regelmäßig erscheinende bibliophile Fachzeitschrift in Deutschland.
„Mit dem quartus-Verlag haben wir den Partner gefunden, der anspruchsvolle Buchreihen für ein breites Publikum entwickelt und bereits eine kunstverbundene Zeitschrift im Programm hat, deshalb ist er der kongeniale Verlag für eine bibliophile Vereinigung“, sagte Pirckheimer-Vorsitzender Ralph Aepler anlässlich der Vorstellung der aktuellen Ausgabe der Marginalien auf der Leipziger Buchmesse am 18. März. Es ist das 220. Heft der Marginalien, das die Gesellschaft herausgibt und das erste, das im quartus-Verlag erscheint.
„Ich schätze die Marginalien und bin Mitglied der Pirckheimer. Originalgrafik, bibliophile Ausstattung und ein exzellenter Druck sind auch die Maxime meiner eigenen Edition Ornament und der Zeitschrift ,Palmbaum’. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Verlagsmitarbeiter Jens-Fietje Dwars.
Die erste Ausgabe der Marginalien erschien 1957. Lothar Lang hat ihr über Jahrzehnte ein unverkennbares Profil verliehen. Seit 1998 leitet Carsten Wurm die Redaktion, 2015 übernahm der Typograf Matthias Gubig die Gestaltung. Die Zeitschrift veröffentlicht Porträts von Buchkünstlern, stellt Verlage, Bibliotheken und Sammlungen vor und gibt Bibliophilen das Wort. Die Beiträge beschäftigen sich mit Buchkunst, Grafik und Exlibris in Vergangenheit und Gegenwart. Rezensionen und Berichte aus der Welt des Buches und der grafischen Kunst sowie aus dem Leben der Pirckheimer-Gesellschaft und befreundeter bibliophiler Vereinigungen geben dem Leser Information und Orientierung. Jedem Heft für die Mitglieder der Gesellschaft liegt eine signierte Originalgrafik bei.  17 20 März 2016 Leipzig

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Buch, Kultur und Gesellschaft: ›Die Peter-Sodann-Bibliothek‹

Gestern Abend fand unsere letzte Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Buch, Kultur und Gesellschaft“ für dieses Jahr statt. Diese Reihe wird von der Initiative Buchkultur e.V. mit Unterstützung des rem Mannheim und der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. durchgeführt.
Das Beste zum Schluss – Peter Sodann! 
Peter Sodann berichtete von der durch ihn initiierten Bibliothek in Staucha/ Sachsen. Bibliotheken gibt es viele, aber nur eine, wo die Bücher nach den Verlagen, in denen sie entstanden, zu finden sind. Dieses einmalige Stück deutscher Kulturgeschichte umfasst die Buchproduktion vom 8. Mai 1945 bis zum Ende der DDR.
Ostalgie ist nicht die Motivation, das Bewahren von Identitäten und Geschichte sind die Charakteristika dieses Vorhabens. Peter Sodann, Kabarettist, Schauspieler, Bibliothekar, Hausmeister, Kneipenwirt – alles beschreibt diesen umtriebigen Zeitgenossen nur unvollkommen. Das konnten wir an diesem Abend erleben. Trotz aller Widrigkeiten lebt er dieses wichtige Projekt, man muss sagen, stellvertretend für uns alle – authentisch „man muss ja was tun, egal wie die Umstände sind“. Ein Überzeugungstäter und jeder der Anwesenden konnte da keine Ossi Klischees erkennen, es geht um tatsächliche Qualität. Die steckt in vielen seiner Bücher. Übersetzungen, gerade russischer Literatur, er hat sie alle. Richtig erklärt versteht man sofort, dass eine gute Dostojewskij (1821-1881) Ausgabe nichts mit sozialistischer Verklärung zu tun hat, sondern nur von der Qualität des Übersetzers abhängt. Und wenn diese Ausgaben auf dem Müll landen sind sie unwiederbringlich weg. Bücher wurden in Deutschland wieder verbrannt und zu viele haben weggeschaut – Peter Sodann aber nicht!
Unsere Unterstützung für dieses Projekt an diesem Abend war die Gabe eines Buches. Johann Wolfgang von Goethe „Gedanken und Aussprüche über das Buch und den Leser“. Dieses Buch, Aufbau Verlag Berlin 1955, existiert nur einmal. Jetzt gehört es der Peter-Sodann-Bibliothek. Unser Dank gilt dem Antiquariat Ballon & Wurm, Berlin für die Besorgung dieser Rarität.
Der Abend wollte, wie immer, nicht enden, es wurden Fragen gestellt, Bücher signiert, geredet und wieder neue Unterstützer für dieses Projekt gewonnen. Alle wurden eingeladen, nach Staucha zu kommen.
Herzlichen Dank an unseren Gast für einen gelungenen Abend. Bis bald in Staucha!
(Dr. Ralph Aepler)

Donnerstag, 23. Juli 2015

eine Veranstaltung der Initiative Buchkultur

REIHENWEISE Die Sammlung Klimmt

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Buch, Kultur & Gesellschaft hatten wir gestern Herrn Reinhard Klimmt zu Gast. Viele kennen Reinhard Klimmt nur als Politiker, ehemaliger Bundesminister und Ministerpräsident des Saarlandes, aber weit gefehlt, er sammelt Bücher von Kindesbeinen an. So entstand „Das Tollhaus im Saarland“, wie der CICERO einst sein Haus bezeichnete - eine beeindruckende Sammlung. Unsere Pirckheimerfreunde Klaus Walther und Dieter Lehnhardt stellten in ihrem Band „Haben Sie das alles gelesen? (erschienen im Mironde-Verlag), neben anderen bedeutenden Sammlern, wie Wulf D. und Akka v. Lucius, Elmar Faber oder Carsten Wurm, auch die Sammlung Klimmt vor.
Gestern Abend standen allerdings die Taschenbücher im Vordergrund. Reinhard Klimmt führte unser Publikum durch die Zeitgeschichte in Ost und West, zeigte die vielen Gemeinsamkeiten und die Unterschiede auf und stellte sie versiert in den historischen Kontext. Er berichte über die Jagd nach Informationen, über Gestalter und Illustratoren, die heute keiner mehr kennt, deren Werke aber bewahrt werden müssen! Die Sammelei mündet bis zur Leipziger Buchmesse 2017 in einem zwei bändigen Werk über die Taschenbuchlandschaft bis zum Ende der fünfziger Jahre mit ihren Reihen und Verlagen. Natürlich möchten er und seine Mitstreiter danach mit den 60er weitermachen… Dieses Projekt wird meiner Meinung nach die gleiche Bedeutung erlangen wie der Blickfang von Jürgen Holstein, ein unersetzbares und einzigartiges Nachschlagewerk und bibliophiles Sahnestück!
Unser Publikum war sehr interessiert und Herr Klimmt schwelgte gemeinsam mit den Anwesenden zwischen den toll gestalteten Taschenbüchern und den darin eingepackten Geschichten.
Unseren Dank an Herrn Klimmt äußerten unsere Mitglieder Katrin Kirchner und Günther Berlejung mit einem deutsch, französischen Buch: Liebesgedichte, die Distanzen überwinden, die Nähe und Intimität vermitteln, die Unsagbares in Worte fassen, in denen Leidenschaft sich nicht zurückhält. Erotik wird im Sprachspiel umschrieben, Sinnlichkeit und Gefühl im Erlebnis unmittelbar.
Katrin Kirchner dringt vor zum eigentlichen Anliegen der Poesie. Ihre Gedichte sind berührend und anrührend. Und eine Liebeserklärung, in Prosa, an Ludwigshafen, eine spröde Stadt, deren Reiz sich nicht dem ersten Blick erschließt. Die Radierungen von Günther Berlejung, beidseitig und durchscheinend, wurden exklusiv für diesen Band geschaffen. Sublim und eindringlich zugleich stehen sie als eigenständige Kunstwerke in assoziativer Beziehung zu den Gedichten.
Zur bibliophilen Kostbarkeit wird das Buch neben seiner feinen Ausstattung auch durch die außergewöhnliche Typografie von H.-J. Kotarski. Sie integriert Text, Bild und Übersetzung buchstäblich transparent. Die einfallsreiche Konzeption übersetzt die künstlerische Aussage noch einmal visuell. Ein Buch, in dem man blättern möchte, ein Buch zum gemeinsamen Lesen.
Natürlich wurde die Ausgabe durch ein Original von Günther Berlejung „angereichert“! Wir hoffen, dass Herr Klimmt noch Wandfläche in seinem „Tollhaus“ frei hat, um dieses wunderbare Blatt anzubringen.
Am 24.Juli feiern wir unser Sommerfest mit verschiedenen Künstlern, einer Buchvorstellung und natürlich mit kulinarischen Highlights! Jeder, der kommen möchte, ist herzlich eingeladen.
Nach der Sommerpause endet unsere Reihe in diesem Jahr am 13. Oktober um 19. Uhr im Bassermann Haus, C4, 9 mit Peter Sodann und seiner Bibliothek.

P.S. Die Planungen für 2016 laufen und wir versprechen erneut ein ansprechendes Programm für alle Interessierte an der Reihe „Buch, Kultur & Gesellschaft“.

(Dr. Ralph Aepler)
è Initiative Buchkultur: Das Buch e.V. c/o Llux
Postfach 25 02 09
67034 Ludwigshafen
Tel. (06 21) 68 50 275

Donnerstag, 19. März 2015

Marginalien 217

Heute wird das erste Heft des Jahres 2015 der von der Pirckheimer-Gesellschaft herausgegebenen Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie ausgeliefert.
Die Gestaltung und den Satz übernahm mit diesem Heft Matthias Gubig und das zeigt sich nicht nur in einem moderneren, jungen Titel, sondern auch bei der Satzgestaltung, wobei neben einer neuen Darstellung der Überschriften insbesondere die graphisch ansprechende Anordnung der Angaben zu den Abbildungen hervorzuheben ist. Aber überzeugen Sie sich selbst! Auch die Zusammensetzung des Redaktionskollegium hat sich leicht geändert. Ihm gehören jetzt neben Carsten Wurm als Chefredakteur an: Ulrich Goerdten, Herbert Kästner, Wolfram Körner, Wolfgang Schmitz und Hans-Georg Sehrt.
Neben bewegenden Worten des Abschieds von Heinz Hellmis durch Gotthard Erler, Richard Pietraß und Hans-Jürgen Willuhn und einem Text von Wolfgang Schmitz In memoriam Friedhilde Krause berichtet Jürgen Engler über 30 Jahre Die Andere Bibliothek und Hans-Rudolf Landbecker findet Worte der Würdigung zum 70. Geburtstag von Giesela Klostermann. Weitere Themen sind Paul Burghardt und der Schieferstich (Sebastian Hennig), Der Buchbinder Theophil Zwang und Die Gurke (Ute Maria Etzold) und Dieter Gleisberg schreibt Zu meinen Briefen von Karl-Georg Hirsch. Selbstverständlich fehlen die bekannten Rubriken Rezensionen und Nachrichten nicht.
Die von Matthias Gubig gestaltete typografische Beilage widmet sich unter dem Titel Schall und Rauch dem Lob der Buchstaben mit Gedichten von Arthur Rimbaud (dtsch. Stefan George), Josef Weinheber und Karl Kraus.
(ad)