Posts mit dem Label Julienne Jattiot werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Julienne Jattiot werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 25. Mai 2026

„Schlaf der Vernunft“

Die Ausstellung „Schlaf der Vernunft“ lädt zu einer verrückten Auseinandersetzung mit einem der ältesten und vielfältigsten Themen der Menschheitsgeschichte ein. „El sueño de la razon produce monstruos“, heißt es bei Goya: „Der Schlaf der Vernunft bringt Ungeheuer hervor.“
Ungeheuer – also schreckliche, spukhafte, gespenstische, grausige Geschöpfe – begleiten die künstlerische Reise durch die Innen- und Außenwelten von acht Künstlern, die dieses gruselige Phänomen aus subjektiven Perspektiven erkunden:
Claudia Arndt | Martin Bartels | Julienne Jattiot | Susann Pönisch | Nadine Respondek | Thomas Siemon | Steve Viezens | Magda Voerster,
Der Begriff „Monstrum“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ursprünglich „Wunder“ oder „Missbildung“. Historisch wurde das Ungeheuer als Anomalie betrachtet, die das Bekannte sprengt und zugleich fasziniert. In der Kulturgeschichte sind Monstren Symbole für das Unbekannte, das Unerklärliche und das Angst-Einflößende, aber auch für das Staunen über die Vielfalt des Lebens.

Die teilnehmenden Künstler nähern sich dem Thema auf äußerst unterschiedliche Weise – von figurativen Darstellungen bis hin zu abstrakten Installationen. Dabei reflektieren sie nicht nur die historischen Bedeutungen, sondern auch aktuelle gesellschaftliche Fragen rund um Identität, Andersartigkeit und Angst. Die Ausstellung lädt dazu ein, in eine Welt voller Wunder und Kuriositäten einzutauchen und die vielschichtige Faszination schräger Gestalten und wilder Welten zu entdecken sowie den Tönen aus fernen Galaxien zu lauschen.
Zur Ausstellung ist eine wunderbare Publikation erschienen: Liminal – das ektoplasmische Magazin. 12 Seiten im Bleisatz und Buchdruck mit originalgrafischen Illustrationen im herrlich unpraktischen Großformat!
Eröffnung: 30 Mai 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 30. Mai - 20. Juni 2026

neurotitan
Rosenthaler Str, 39, 10178 Berlin

Freitag, 13. März 2026

Material versus Druck

In der Leipziger Galerie + Werkstatt Hochdruckpartner eröffnet heute die Gruppen-Ausstellung „Material versus Druck“. Es stellen aus: Eleonora Damme, Julienne Jattiot, Jonas Liesaus, Tanja Pohl und Stefan Stößel.

Eröffnung: 13. März 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 14. März - 2. Mai 2026 
Hochdruckpartner
Lützner Straße 85, 04177 Leipzig

Freitag, 19. Dezember 2025

Widerdruck-Kalender 2026

„Zitate aus dem ganz großen Kino“ finden sich im Widerdruck-Kalender für das Jahr 2026, zu dem Marc Berger (Edition Schwarzdruck Gransee) wieder befreundete Handpressen-Drucker eingeladen hat:
  • Titelblatt - Marc Berger / Digitaldruck
  • Januar - Maarten Giltay Veth / Buchdruck von Holzlettern
  • Februar - Undine Schneider / Buchdruck von Bleisatz und Nylo
  • März - Heike Schnotale / Buchdruck von Holz/Bleilettern
  • April - Machtelt van Thiel, Anna Houwen / Buchdruck von Holzlettern
  • Mai - Marc Berger / Buchdruck von Holzlettern
  • Juni - Oskar Bernjard / Buchdruck von Bleisatz
  • Juli - Daniel Kunz / Digitaldruck
  • August - Stephane de Schrevel / Buchdruck von Holz- oder Bleilettern
  • September - Jürgen Meyer Jurkowsky / Buchdruck von Holzlettern
  • Oktober - Marc Berger / Buchdruck von Bleisatz und Legosteinen
  • November - Birgit Reichert / Buchdruck von Bleisatz und Klischees
  • Dezember - Carpe plumbum / Buchdruck von Bleisatz und verschiedenen Platten
Marc Berger, Titel und Mai „Spur der Steine“ | Jürgen Meier Jurkowaky, Sept. "Die Mörder sind unter uns“
Der Kalender mit 12 Typoblättern, jeweils abgegrenzt durch ein Monats-Kalendarium, hinter dem sich mitunter noch eine Anmerkung verbirgt, erschien wie immer in einer Auflage von 100 Exemplaren im Format von 58 x 21 cm und einige Verkaufsexemplare können, sofern noch vorhanden, hier zum Preis von 80 Euro erworben werden.

Samstag, 22. November 2025

artbook.berlin, Tag 2

einige Fotos vom 2. Tag der artbook.berlin
Abel Doering mit Marc Berger, Foto: Robert Grieger
Julienne Jattiot
der Fotograf erscheint in einem Buch von Michael Bensman
Pètrus Akkordéon und Armin Schubert
Brigitte Neustäbler
Sarah Käsmayr
Hendrik Liersch (lks.)

Donnerstag, 21. August 2025

Linolschnitt heute XIII

Alle drei Jahre lobt die Stadt Bietigheim-Bissingen den Grafikpreis »Linolschnitt heute« aus, nun bereits zum dreizehnten Male.
Der 1989 gestiftete Preis ist längst eine Institution und hat sich als eine der wichtigsten internationalen Grafikauszeichnungen etabliert. Seine Fokussierung auf eine einzige Technik ist außerdem ein absolutes Alleinstellungsmerkmal!
Wieder gingen insgesamt knapp 500 Bewerbungen aus 33 Ländern ein. Die Zahl der Teilnehmenden ist somit anhaltend hoch und die Qualität der Werke ebenfalls. Erfreulich viele Neubewerbungen konnten verzeichnet werden, so dass mehr als die Hälfte der ausgewählten Künstler zum ersten Mal in der Ausstellung vertreten sind. Außerdem werden dieses Jahr ebenso viele farbige wie schwarz-weiße Werke präsentiert.
In der derzeit laufenden Ausstellung ist neben Hélène Bautista, Julienne Jattiot, im nur zwei weitere Namen zu nennen, auch Anja Harms mit den drei Künstlerbüchern
»Gertrud Kolmar · Die Drude«
»Gertrud Kolmar · Der große Alk«
»Christian Morgenstern · Im Reich der Interpunktion«
juriert worden.

Ausstellung: 25. Juli - 26. Oktober 2025

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstraße 60 – 64, 74321 Bietigheim-Bissingen

Dienstag, 17. Dezember 2024

SPIEL–RÄUME

Julienne Jattiot, Paysage cnidaire, 2023
Radierung, 30 x 20 cm
„Spiel-Räume“ – so lautet das Thema der 38. Leipziger Grafikbörse. Die vom 22. November 2024 bis 26. Januar 2025 stattfindende Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig präsentiert zeitgenössische Grafiken in diversen Techniken und Formaten. Die Einreichungen der 87 KünstlerInnen aus Deutschland, Frankreich, der Ukraine und den Niederlanden greifen das Thema auf ganz unterschiedliche Weise auf: Es sind physische „Spiel-Räume“ zu entdecken, die Spielsachen, Spielplätze, Landschaften oder einfach nur Räume zeigen. Das Thema hält aber auch in metaphorischer Hinsicht Einzug, wenn das Papier zum „Spiel-Raum“ wird, auf dem ein Möglichkeitsraum für die Kunstschaffenden entsteht. So zeigen die ausgestellten Arbeiten viele grafische Assoziationen zum Thema.

22. November 2024 – 26. Januar 2025
Museum für Druckkunst Leipzig

2. Februar – 6. April 2025
Grafikmuseum Stiftung Schreiner/ Bad Steben

12. April – 7. September 2025
Kloster Ilsenburg

13. September – 2. November 2025
Schloss Glauchau

Januar – April 2026
Städtisches Museum Eisenhüttenstadt

Dienstag, 10. Dezember 2024

"Jahresgabe 2024"

Der Kunstverein Zeitz zeigt noch an zwei Wochenenden eine Ausstellung "Jahresgaben 2024" mit Graphiken der Künstler:
Philipp Baumgarten,
Thomas Dietrich,
Lasse Falck,
Karsten Fischer,
Anja Groß,
Lion Hartmann,
Friedrich Hensen,
Yuliia Hriadovkina,
Julienne Jattiot,
Marie Kather,
Paola Kirchhof,
Silvia Kirchhof,
Ingrid Klausner,
Max Kornfield,
Michael Krause,
Stefanie Pojar,
Lina Reinhard,
Thomas Prochnow,
Robert Rudat,
Thomas Siemon,
Hanna Tyapkina,
Günther Unterburger und Daniela von Waberer.


13. – 15. Dezember 2024
20. – 22. Dezember 2024

Kunstverein Zeitz e.V.
Breitscheidstraße 3, 06712 Zeitz

Sonntag, 6. Oktober 2024

SEPTIMA

In einer Ausstellung zeigt der Leipziger Bibliophilen-Abend Bücher und Grafiken aus Leipzig.

Sieben Künstlerinnen, die Ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Leipzig haben: Alessandra Donnarumma, Madeleine Heublein, Julienne Jattiot, Stephanie Marx, Gudrun Petersdorff, Selma van Panhuis und Aafke Ytsma.
Sie alle eint, bereits grafisch und buchkünstlerisch für den Leipziger Bibliophilen-Abend tätig gewesen zu sein. Die Ausstellung geht jedoch weit darüber hinaus und vermittelt den Besuchern sieben vielfältige Oeuvres aus Druckgrafiken, Zeichnungen, Mappenwerken und Büchern.

Im Vorfeld der Ausstellung entstand ein originalgrafisches Plakat, für welches die sieben Künstlerinnen Linolschnitte schufen, die zweifarbig bei carpe plumbum Leipzig von Julienne Jattiot gedruckt wurden. Bereits hier werden sieben verschiedene grafische Handschriften sichtbar. Die einmalige Auflage des Plakats beträgt 77 von allen Künstlerinnen signierte Exemplare und wird am Eröffnungsabend zu erwerben sein.

Eröffnung: 8. November 2024, 18 Uhr
Ausstellung: 11. November 2024 - 17. Januar 2025

Haus des Buches
Foyer
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Samstag, 29. Juni 2024

ZEITGLEICH-ZEITZEICHEN 2024

Im Zeichen der zeitgenössischen experimentellen Druckkunst

ZEITGLEICH-ZEITZEICHEN ist ein Jahresprogramm des BBK Bundesverbands. Traditionell beteiligen sich sehr viele BBK-Landes- und Regionalverbände.

In diesem Jahr entstehen Grafikmappen, die von den Mitgliedern der einzelnen BBK Landes- und Regionalverbände mit aktueller Druckkunst gefüllt werden. Diese Mappen gehen auf die Reise, um in Museen und Galerien, Werkstätten und Hochschulen die Bandbreite der zeitgenössischen und experimentellen Druckgrafik zu dokumentieren. Künstler tauschen ihre Werkstätten und Ausstellungsräume, veranstalten Workshops, Druckkunst Festivals und vieles mehr und machen somit Druckkunst sichtbar.
mit dabei: Arbeiten von Julienne Jattiot
Ausstellung: 28. Juni - 13. Juli 2024

Kunsthalle Dessau
Hobuschgasse 5, 06844 Dessau-Roßlau

Donnerstag, 11. April 2024

Supalife der Künstlerinnen

Zu eine umfangreiche Gruppenausstellung hat Superlife Kiosk ausschließlich Künstlerinnen eingeladen, die die Galerie in den letzten Jahren begleitet haben und deren Arbeiten immer wieder aufs Neue begeistern, darunter auch die Pirckheimerin Julienne Jattiot.
Grundsätzlich ist es auf dem Kunstmarkt nach wie vor so, dass Künstlerinnen wesentlich weniger präsent sind, als ihre männlichen Kollegen. Dies lässt sich gut an den Sammlungsbeständen der Museen weltweit ablesen, als auch an den geringeren Einzelausstellungen von Künstlerinnen in Galerien und am Ende auch der deutlich schlechteren Bezahlung im Vergleich zu den männlichen Kollegen. All dies ist Ausdruck eines bestehenden Kunstkanons, in dem sich der systematische Ausschluss von Frauen spiegelt. Da ist es gut zu wissen, dass im Kiosk die Verhältnisse ein bisschen anders sind. Ein Großteil der Arbeiten, die dort gezeigt werden, wurden von Künstlerinnen produziert und der Verkauf dieser Arbeiten macht wiederum einen Hauptteil der Einnahmen des Kiosk aus. Deshalb ist es nur logisch, dass man gemeinsam mit diesen Frauen diesen Umstand auch in einer Ausstellung feiert und 16 Positionen vorstellen möchte, neben Julienne Jattiot sind das Adeline Meilliez, Angeles Alarcon, Elisa Talentino, Hanna Zeckau, Natalia Lisnicchia, Jördis Hirsch, Kathrin Wylezol, La Météo, Lu Pollo, Miammmiam, Nana Rausch, Off, Olivia Pils, Skadi Engeln, Tineke Noppers.
 
Vernissage: 13. April, 19 Uhr
Ausstellung: 14. April – 25. Mai 2024

Supalife Kiosk
Raumerstrasse 40, 10437 Berlin

Mittwoch, 7. Februar 2024

Deutsch-Niederländischen Grafikbörse

Zum 36. mal wird im März in Borken die Deutsch-Niederländische Grafikbörse stattfinden.

Eine Jury wählte aus 112 Bewerbungen die Künstlerinnen und Künstler, die einen der etwas mehr als 50 freien Plätze zugeteilt bekommen konnten.
Die Beteiligten, darunter z.B. auch Julienne Jattiot, werden wieder die gesamte Palette spannender Drucktechniken. Künstlerbücher, Mixed-Media-Arbeiten, Fotografien, Holzschnitte, Radierungen, Linolschnitte oder Siebdrucke aus den Niederlanden und Deutschland zeigen und in einen gegenseitigen Kulturaustausch treten.

Messe: 1. - 3. März 2024

Stadthalle Vennehof
Borken

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Grafik Kalender 2024 von hochdruckpartner

Der Original Grafik Kalender 2024 von Hochdruckpartner & Gäste ost erschienen: Format: 36,0 x 29,7 cm, Auflage: 180 + 24 Künstler-Exemplare (I-XXIV).
Der Druck des Kalenders wurde in der Werkstatt von hochdruckpartner auf Kniehebelpressen und an einer Andruckpresse von Hand ausgeführt.
Beteiligte Künstler:
Januar – Franca Bartholomäi: Kind, Holzschnitt, 2023
Februar – Stephanie Marx: Drachenflug, Linolschnitt, 2023
März – Johannes Eckardt: ohne Titel, Holzschnitt von 2 Platten, 2023
April – Harald Alff: Himmel über Odessa, Farbholzschnitt, 2023
Mai – Inez Odijk: ohne Titel, Holzschnitt von 2 Platten, 2023
Juni – Gabriele Sperlich: Midsommar, Farbholzschnitt, 2023
Juli – Deborah Ziller: Schatten, Linolschnitt, 2023
August – Christa Rogger: ohne Titel, Holzschnitt von 2 Platten, 2023
September – Julienne Jattot: ohne Titel, Farblinolschnitt, 2023
Oktober – Christiane Werner: Cheshire Cat, Linolschnitt, 2023
November – Franziska Schnürer: Requiem, Linolschnitt, 2023
Dezember – Susann Hoch: Tänzer, Farbholzschnitt, 2023

Der Kalender kostet 220 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten und kann hier bestellt werden.

Sonntag, 22. Oktober 2023

nach der artbook ist vor der artbook

Einige Fotoimpressionen von der gerade zu ende gegangenen artbook.berlin 2023
Stand des BBA mit Abel Doering, Foto © Robert Grieger
Julienne Jattiot und Skadi Engeln, Foto von Facebook, leider nicht von mir
Reinhard und Robert Grieger am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft
Tina Flau, Rainer Ehrt
v.l.n.r.: Heike Haedicke, Ninon Suckow, Udo Headicke, Klaus Bartel
Hanif Lehmann
Till Schröder am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft, Fotos © ad
Abgebildet sind hier einige Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft und des BBA, sowie des Freundeskreises Miniaturbuch Berlin, weitere Fotos können durch Klick auf eines der Bilder ausgerufen werden.

Donnerstag, 5. Oktober 2023

Südwestpassage Kultour 2023

Heike König lädt im Rahmen des Rundgangs Südwestpassage Kultour 2023 zu einem Atelierbesuch mit Zeichnung, Druckgrafik ein.
Dark side, Abb. © Julienne Jattiot
Eingeladene Künstler, wie die Pirckheimerin Julienne Jattiot und Pedro Boese zeigen im Atelierhaus am Bundesplatz Radierungen, Lithografien und Hochdrucke.

7./8. Oktober 2023

Atelierhaus
Bundesplatz 17, 10715 Berlin

Sonntag, 8. Januar 2023

generell frisch

Dark side, Abb. © Julienne Jattiot
In der 7. Ausgabe des Ausstellungsformats “generell frisch” präsentiert der Berufsverband
Bildender Künstler Sachsen-Anhalt
 25 neue Mitglieder, die 2020 in den BBK Sachsen-Anhalt aufgenommen wurden, darunter auch die Pirckheimerin Julienne Jattiot.
Kuratiert wird die Ausstellung von Franziska Bilharz und Marion Münzberg, die auch zur Vernissage in die Ausstellung einführen.
Julienne Jattiot, Foto privat
Vernissage: 8. Januar 2023, 15 Uhr, Grußworte: Dr. Sebastian Putz (Staatssekretär im Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt), Regina-Dolores Stieler-Hinz (Beigeordnete für für Kultur, Schule und Sport der Landeshauptstadt Magdeburg) und Stefan Ebert (Geschäftsführer der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt)
Ausstellung: 8. Januar - 26. Februar 2023

Forum Gestaltung, Ausstellungshalle
Brandenburger Straße 9a, 39104 Magdeburg

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Marginalien 246

Es gab bereits Nachfragen, denn die Pirckheimer-Gesellschaft vermeldete bereits am 2. Oktober das Erscheinen des 246. Heftes der Marginalien, nun wurde das Warten belohnt, denn heute sollten alle die Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie im Briefkasten haben.

Ernst Falk zeigt Heinz Edelmann als Buchgestalter bei Klett-Cotta, Stefan Soltek gibt einen Überblick über das Schaffen von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries, Herbert Kästner informiert über seine "Budapester Bücherpirsch", Peter Arlt schreibt in der Rubrik "ein besonderes Blatt" über Siegfried Otto Hüttengrund: Teiserias in Verwandlung.Neben der Graphischen Beilage für Mitglieder von Xago "Kunst: Unter Beobachtung", ein signierter und nummerierter Digitaldruck und der von Matthias Gubig gestalteten typografischen Beilage "Punkt, Punkt, Komma, Strich. Zur Poetik der Satzzeichen", zusammengestellt von Jürgen Engler, enthält das Heft noch eine, im Inhaltsverzeichnis nicht angegebene Überraschung:

Aus Anlass des 80. Geburtstages von Matthias Gubig widmete der Chefradakteur der Marginalien Till Schröder dem Gestalter des Heftes als Extraausgabe "Ein besonderes Blatt", gesetzt und gedruckt von Thomas Siemon zu einer zusätzlichen Graphischen Beilage: Julienne Jattiot, Der Glyphenbeschwörer.

Dienstag, 18. Oktober 2022

neu auf der artbook.berlin

Auf der artbook.berlin2022 werden unter den Buchkünstlern auch wieder neue Gesichter zu sehen sein, so die bereits seit über 50 Jahren bestehende "ORIGINAL HERSBRUCKER BÜCHERWERKSTÄTTE" aus dem Frankenland.

Am Stand der Betreiber der Bücherwerkstätte Michael Gölling, Siggi Zimmermann und Günther Tobisch wird u.a. auch der traditionelle originalgraphische Kalender, der wie immer in einer Auflage von 200 Exemplaren gedruckt wird, vorgestellt, von dem bisher nur bekannt ist "Hauptsache keine Masken."

artbook.berlin2022: 18. - 20. November 2022

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2 Berlin-Kreuzberg

Freitag, 12. August 2022

XII. Grafikpreis »Linolschnitt heute«

Zum 12. Mal lobte die Stadt Bietigheim-Bissingen den Grafikpreis »Linolschnitt heute« aus. Damit und mit Ankäufen fördert seit 1989 die Städtische Galerie alle drei Jahre zeitgenössische, im Linolschnitt arbeitende Künstler.

2022 gingen rund 500 Bewerbungen aus 31 Ländern ein – vom Miniatur-Künstlerbuch bis hin zu 10 qm großen Linoleumplatten. Hierbei wurde deutlich, dass Corona umfassende Auswirkungen auf die Gesellschaft und auch für die eingereichten Linolschnitte auf jeden Einzelnen hatte. So deutlich wie noch nie in der Geschichte des Wettbewerbs sind aktuelle Bezüge in den Werken zu sehen, die diese Ausnahmesituation in vielfältiger Weise widerspiegeln.
Julienne Jattiot vor ihrer Arbeit Maskerade, Foto: Tom Bloch
In der Auswahl bei der Aufstellung des XII. Grafikpreises »Linolschnitt heute« der Stadt Biettigheim-Bissingen ist auch die Pirckheimerin Julienne Jattiot mit ihrem Künstlerbuch Maskerade.

Ausstellung: noch bis zum 9. Oktober 2022

Städtische Galerie
Hauptstr. 60 - 64, 74321 Bietigheim-Bissingen

Montag, 11. Juli 2022

1. Druckfestival ›Hot Printing‹

Das erste Druckfestival ›Hot Printing‹ in Offenburg ist erfolgreich zu Ende gegangen.
Wie bereits berichtet, haben daran auch viele Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft teilgenommen, darunter Thomas Siemon und Julienne Jattiot von Carpe Plumbum, ‹usus› mit Uta Schneider & Ulrike Stoltz, Dr. Jürgen Franssen mit dem Verein für die Schwarze Kunst und, wie bereits berichtet Brigitte Iseli-Neustäbler, die zu diesem Anlass eigens ein Exlibris schuf.
Neben den Druckpräsentationen der Aussteller gab es zahlreiche Workshops, bei denen ein breites Spektrum von Drucktechniken vorgeführt und von den Besuchern ausprobiert werden konnte.
Gedruckt wird mit allem, was sich eignet: professionell mit meist historischen Handdruckmaschinen, aber auch Experimentell mit Tetrapack, Nudelholz, Agar-Agar-Platte, Kartoffeln und Alufolie. Vorführungen lockten auch in die Druckwerkstatt im Bernardbau und das Museum, das Haus der Stadtgeschichte und der Bund Offenbacher Künstler boten Ausstellungen.
Nicht nur den teilnehmenden Druckern und Druckkünstlern sei gedankt, sondern auch der Leiterin des Museums für Buch- und Druckkunst Dr. Dorothee Ader und ihrem Team. Damit schaffte die Veranstaltung eine weitere wichtige Verbindung zwischen Druckkünstlern und Interessierten.