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Sonntag, 22. Januar 2023

Persephones Wintergarten

2008 gründete sich in Leipzig das Künstlerkollektiv augen:falter mit den Künstlerinnen Inka Grebner, den Pirckheimern als Schöpferin der Graphik des Jahrestreffens 2019 bekannt, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann.
Um den Jahreswechsel 1019/20 stellten sich die augen:falter in der Brandenburger Galerie Sonnensegel mit der Ausstellung "Vielfalter" vor. Neben den Mappenwerken wie "Die Gedanken sind frei", "Waldrand" und "Einübung ins Paradies" war der Graphikzyklus "Imaginäre Islandreise", der aus Anlass der Frankfurter Buchmesse 2011 mit dem Gastland Island entstand, sowie Drucke in unterschiedlichsten Formaten bis hin zu originalgraphische Postkarten zu sehen, geschaffen in den unterschiedlichsten Techniken und variationsreichen Bildfindungen.

Nun konnte den Marginalien 247 für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft je ein Blatt eines zweifarbigen Linolschnitts aus dem Zyklus "Persephones Wintergarten" beigelegt werden, der in einer Auflage 1.190 Expl. im Atelier carpe plumbum, Leipzig, gedruckt wurde, davon 770 Exemplare exklusiv für die Pirckheimer-Gesellschaft.
  • Inka Grebner (Stillleben mit Dame)
  • Urte von Maltzahn-Lietzt (Gartenmondvioline)
  • Franziska Neubert (Zicke, Zacke ...), hiervon erscheinen nur die 110 Pirckheimer-Expl.
  • Julia Penndorf (Still Alive)
  • Nadine Respondek (Fruchtig, fuchtig & verblichen)
  • Petra Schuppenhauer (Blumen)
  • Katja Zwirnmann (Totenkopfschwärmer)

Montag, 22. August 2022

22. Spätdruck von Matthias Gubig

Mit "quasi ORNOTHOlogie" legt Matthias Gubig seinen 22. Spätdruck vor,

Das Geldkehlchen
„Die Vögel sind Weltbürger.“ Mit diesem Satz regte Alfred Brehm den Buchkünstler zu Vergleichen mit überall zu findenden Weltbürgern in der Menschenwelt an. 
In Brehms Texten erhielten Erscheinungen und Verhalten der Tiere häufig menschliche Züge, denen Gubig nun eigene Erforschungen zugesellt.

Heitere Wort- und Bildspielereien führten zur Entdeckung neuer Arten, welche „ich hiermit als kleinen Ausgleich zum rapide schwindenden Reichtum der natürlichen Arten offeriere“. 
Der Band entstand als mit farbigen Fälzeln verbundenes Leporello, ist jedoch wie ein normales Buch mit Doppelseiten zu handhaben. In Gänze wäre es auf eine Länge von reichlich 8 m zu entfalten.

(244. Frankfurter Grafikbrief)

Matthias Gubig, quasi ORNITHOlogie (22. Spätdruck)
Künstlerbuch. 32 S., 33 x 26 cm, mit 14 mehrfarbigen Orig.- Grafiken, Farbholz- und Horexschnitten. Aufl.: 10 Exemplare, 6 davon zum Verkauf. 
Im Impressum signiert und nummeriert, einfacher Pappschuber,
620 €