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Sonntag, 18. Mai 2025

Luft . sichtbar unsichtbar

In Frankfurt /Oder) wird eine Ausstellung der kunst projekte unter dem Thema "Luft . sichtbar unsichtbar" stehen. 
Daran werden die Künstler Juliane Ebner, Dieter Goltzsche, Eberhard Hartwig, Peter Herrmann, ingartan (Karla Woisnitza), Jean Kirsten, Kai Klahre, Harald-Alexander Klimek, Helge Leiberg, Erik Mai, Luise Makarov, Nikolai Makarov, Sophie Natuschke, Nim Ra (d.i. Armin Hauer), Hannelore Teutsch und Jana Wilsky beteiligt sein.

Die Ausstellung wird auch online bis April 2026 unter www.kunstprojekte-ev.de/aktuell.php zu besichtigen sein.

Eröffnung: 25. Mai 2025, 14 Uhr, Begrüßung: Sabine Wenzke, Werkleiterin Kulturbüro der Stadt Frankfurt (Oder), Laudatio: Anke Zeisler, Kuratorin, Luftzeichen: Almut Kühne, Solo, Stimme
Ausstellung: 25. Mai - 13. Juli 2025
St. Marienkirche
Oberkirchplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder)

weitere Ausstellung: 29. Januar - 12. Dezember 2025
Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse MOL
Große Str. 2–3, 15344 Strausberg

Mittwoch, 27. September 2023

ZeitMaschine. Eine Erinnerung an Nicolas Born

Im Kabinett der Galerie Amalienpark wird Anfang Oktober die von einer Veranstaltungsreihe begleitete Ausstellung »ZeitMaschine. Eine Erinnerung an Nicolas Born« mit Arbeiten von Dieter Goltzsche, Dieter Masuhr und Isolde Ohlbaum eröffnet.
Dieter Goltzsche »Die Lufthülle blinkt«, 2005, Mischtechnik auf Papier, 20,5 x 21 cm
Born war einer der wesentlichen Autoren der siebziger Jahre. Er hatte eine Präsenz in der westdeutschen Literatur als Lyriker und Autor sowie als Herausgeber, kritische Stimme und Freund, bevor er im Jahre 1979 im Alter von 41 Jahren zu früh verstarb. Es gilt der Versuch, mit Hilfe von Texten, Zeitzeugen, Weggefährten und Nachfolgenden einen Schritt zurück zu gehen in das Schreiben und Denken von Born, in die Entwicklung der Literatur in den siebziger Jahren, in die bundesdeutsche Verfasstheit jener Jahre. Aus dem Schritt zurück können wir unseren Blick auf die Gegenwart aktualisieren. Das Gewahr-Werden der vertagten Probleme ist der Boden unserer jetzigen Verunsicherung. Zeitmaschinen sind auch viele Gedichte Borns, die sogar oft ganz genau den Tag mit Datum bezeichnen, in den sie den Dichter und uns zurückführen, die aber auch aus dieser zeitlichen Verortung dann hinaus nach vorn und hinten in die Geschichte und Zukunft springen. Biografie und Bewegung, geistige und körperliche, das Verstreichen der Zeit, das Simultane, die Verschränkungen von Privatem und Politischem, Liebe und Kiosk, das Ausgeliefertsein vor fremden Ansprüchen, Alleinsein und Einsam Sein, Natur, Stadt, bedrohter Lebensraum, lakonisch und leise sind die Gedichte von Nicolas Born Bestandsaufnahme und Röntgenbild. Sie sind Wort- und Bildanker in der Hyperventilation der Gegenwart.
(Christian Ulrich, August 2023)

Eröffnung: 6. Oktober 2023, 19:30 Uhr
Ausstellung: 7. Oktober - 18. November 2023

GALERIE AMALIENPARK - RAUM FÜR KUNST
Verein Kunst und Literatur Forum Amalienpark e.V.
Breite Str. 23,13187 Berlin

Freitag, 10. März 2023

Goltzsche - zur Literatur

Dieter Goltzsche
, nicht nur Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft muss er nicht vorgestellt werden, ist ein leidenschaftlicher Beobachter. Bildanlässe liefert seit jeher das Naheliegende: Die menschliche Figur, der Innenraum sowie Stadt und Landschaft. Zunächst war die Zeichnung sein bevorzugtes Medium. Sein druckgraphisches Werk begann zwischen 1955 und 1957 mit Radierungen und Lithographie, einige Linol- und Holzschnitte kamen dazu. 1964 erweiterte sich das Œuvre durch die Offsetlithographie, die er als erster Künstler in die Graphik der DDR einführte. In den 1960er Jahren hat Goltzsche eines der umfangreichsten druckgraphischen Werke seiner Generation aufgebaut.
Plakat zum 1. Berliner Graphikmarkt
der Pirckheimer-Gesellschaft

Offsetlithographie in Braun, 1975
Dieter Goltzsche, 1934 in Dresden geboren und aufgewachsen, lebt heute in Berlin. 1952 bis 1957 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, bei dem er 1958 an die Deutsche Akademie der Künste nach Berlin auch Meisterschüler war.
Er gehörte zu den bedeutendsten Künstlern in der DDR, dem es gelang, auch international bis heute erfolgreich wahrgenommen zu werden. Seit 1980 war er an der Kunsthochschule Berlin–Weißensee zunächst als Dozent für Grafik und von 1992 bis 2000 als Professor für Malerei und Grafik tätig.
Eigner: Gabriele Ballon/Carsten Wurm
Ein wichtiger Teil seines Œuvres sind die Arbeiten zur Literatur. Als Auftragswerke für Verlage, aber auch aus eigenem Antrieb sind seit den ausgehenden 1950er Jahren bis heute zahlreiche Zeichnungen und Druckgrafiken zu literarischen Werken entstanden. So umfasst das Verzeichnis der von Goltzsche illustrierten Bücher mehr als 70 Titel, darunter befinden sich auch Künstlerbücher mit originalgrafischen Werken.
Sichel für Linkshänder, Beilage zur
Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft 2003
Aus diesem Œuvre wird in Kamenz einen repräsentativen Querschnitt an Graphiken zur Literatur von Äsop über E.T.A. Hoffmann, Novalis, Jean Paul, Gottfried Keller, sowie Alphonse Daudet und Theodor Fontane bis zu Arno Schmidt, Sarah Kirsch, Heinz Czechowski und Kito Lorenc gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: 15. März 2023, 19 Uhr 
Ausstellung: 16. März bis 11. Juni 2023
 
Städtische Sammlungen Kamenz / Lessing-Museum
Malzhaus
Zwingerstr. 9 (Zugang  Pulsnitzer Str.) 16, 01917 Kamenz

Montag, 30. November 2015

Jahresrückblick XV im Druckgraphik-Atelier

Line Eskestad, Enten, 1999, Vernis mou, Strichätzung und Aquatinta, 7,8 x 39,7 cm
Das Druckgraphik-Atelier stellt Lithographien, Monotypien, Prägedrucke und Radierungen von Rainer Ahrendt, Stefan Bannow, Line Eskestad, Jürgen Gerhard, Dieter Goltzsche, Eberhard Hartwig, Rolf Lindemann, Rahel Mucke, Ursula Strozynski, Karin Tiefensee und Birgitte Thorlacius vor.
Damit werden im Druckgraphik-Atelier zum fünfzehnten Mal weitere druckgraphische Arbeiten von diesmal elf Künstler_innen nebeneinander gestellt, welche im vergangenen Jahr hier ihre Arbeiten präsentierten. Sie vertreten mit ihren Intentionen sowie ihrer Arbeitsweise verschiedene Positionen.
Gegenständlich-figurative Formulierungen stehen in spannungsreichem Kontrast zu stark abstrahierenden Auffassungen. Die thematische Spannbreite erstreckt sich unter anderem von landschaftlichen Motiven, Akten, Figuren, Tieren und Märchenhaftes bis zu minimalistischen zeichenhaften Elementarformen im spielerischen Zueinander.
Dieter Goltzsche, Die Jury, 1969, Lithographie, aquarelliert, Unikat 29,2 x 48 cm
Es entsteht eine klangvolle Korrespondenz zwischen den einzelnen Werken sowie auch der Werkstatt-Atmosphäre mit den Druckmaschinen und Werkzeugen. Zu sehen sind schwarz-weiße sowie mehrfarbige Arbeiten in sensiblen Abstufungen und die gezeigten Arbeiten können eventuell auf Wunsch bei Erwerb auch gleich mit oder ohne Rahmen mitgenommen werden.

Vernissage: 12. Dezember 2015, 17-20 Uhr, fast alle Künstler sind anwesend
Ausstellung: 12. Dezember 2015 – 26. Januar 2016


Druckgraphik-Atelier . Edition keller-druck
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3
10407 Berlin

Sonntag, 29. November 2015

Dieter Goltzsche

Goltzsche, Dieter: (Kopf)
Offsetlithographie in Braun, 1975, 610 x 425
Die Galerie der Berliner Graphikpresse zeigt im Dezember und Januar die Ausstellung „Sarabande“ mit Aquarellen und druckgraphischen Blättern des Pirckheimers Dieter Goltzsche. Dieser präsentierte gerade im Druckgraphik-Atelier einen Einblick in sein über 2000 Radierungen und Lithographien umfassendes graphisches Werk.
Dieter Goltzsche hat sich in über 65 Jahren künstlerischer Tätigkeit fast ausschließlich dem Medium Papier zugewandt. Er war nach dem Studium in Dresden bei H. T. Richter und M. Schwimmer u.a. Hochschullehrer in Berlin und ist Mitglied der Akademie der Künste.
Zeitgleich zeigt die Galerie im Kabinett eine vorweihnachtliche Graphikausstellung mit Arbeiten von Künstlern der Galerie sowie Fotografien von holmsohn.

Vernissage: 3. Dezember 2015, 19:00 Uhr, Einführende Worte: Dr. Anita Kühnel, Musik: Brigitte Breitkreutz, Gitarre
Ausstellung: 3. Dezember 2015 - 22. Januar 2016
(die Galerie ist vom 19.12.2015 bis zum 5.1.2016 geschlossen)

è Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Str. 6

10247 Berlin

Freitag, 22. Mai 2015

Dieter Goltzsche

Zeichnungen zur Literatur und Künstlerbücher

Goltzsche, Dieter: (Kopf)
Offsetlithographie in Braun, 1975, 610 x 425
Und hier noch eine Information über eine fast zeitgleich zur Ausstellung im Druckgraphik-Atelier stattfindende in Beeskow. die folgendermaßen angekündigt wird: Fast will man meinen, dass sein Weg zur Meisterschaft vorgezeichnet war, denn Dieter Goltzsche hatte das Glück, an der Hochschule für bildende Künste Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer zu studieren. Später war er selbst Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seine Liebe galt dabei immer auch der Literatur, worüber die in Beeskow gezeigten Illustrationen zu Werken von Goethe, Jean Paul und Bobrowski beredt Auskunft geben.

Eröffnung: Samstag, 13. Juni 2015, 15 Uhr
Ausstellung: 13. Juni 2015 bis 30. August 2015

è Burg Beeskow
Unterm Dach
Frankfurter Straße 23, 15848 Beeskow
* E-Mail

Mittwoch, 20. Mai 2015

Dieter Goltzsche - Nixe

Radierungen und Lithographien

Dieter Goltzsche, Nixe, 2000,
Kaltnadelradierung, 17,5 x 12,2 cm
Dieter Goltzsche, geboren 1934 in Dresden, präsentiert in der 88. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers einen Einblick in sein über 2000 Radierungen und Lithographien umfassendes graphisches Werk. Siebdrucke sowie Unmengen von Zeichnungen und Aquarellen gehören ebenso zu seinem Schaffen. Goltzsche hat sich in über 65 Jahren künstlerischer Tätigkeit fast ausschließlich dem Medium Papier zugewandt. Er war nach dem Studium in Dresden bei H. T. Richter und M. Schwimmer u.a. Hochschullehrer in Berlin und ist Mitglied der Akademie der Künste. Preise, wie der Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin (1978), der Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin (1998) sowie der Hans-Theo-Richter-Preis der Sächsischen Akademie der Künste (2010) und zahlreiche nationale wie internationale Ausstellungen, u.a. zuletzt zum 80. Geburtstag in der Galerie Parterre Berlin, im Sprengel Museum, Hannover und in der Kunstbibliothek – SPK Berlin, ließen sich aufführen. Werke befinden sich weltweit in Museen und Sammlungen sowie in Privatbesitz.
Natur und Stadt, Figur und Interieur sind seine Bezugspunkte; Radiernadel, Lithokreide, Aquarellfarben seine Werkzeuge. Genau Beobachtetes und sinnlich Erfahrenes fließen ein in Gebilde zwischen Spontanem und Konstruiertem. Nur selten hat sich Goltzsche hohe Auflagen gestattet – er nutzt das Papier als Gestaltungsfläche, als Experimentierraum oder –feld – so entstehen auch Übermalungen der Drucke. In der Regel betreibt Goltzsche unter Nutzung des Motivs als Gestaltungsanregung eine weitreichende Abstraktion bis zur Zeichenhaftigkeit, setzt Linie, Fläche, Gerades und Gekurvtes als Reize ein und reizt den Kontrast zum Druckschwarz mittels eingesetzter Farbe aus.
Die präsentierte Auswahl seiner Graphiken stammt aus den Jahren 1957 bis heute. Sie trifft wichtige Aussagen, Beispiele für die seinem Schaffen zugrunde liegenden Inhalte, Motive, Werte.

Eröffnung: 6. Juni 2015, 17-20 Uhr, Musik: Les Connaisseurs
Ausstellung: 6. Juni – 8. Juli 2015

Druckgraphik-Atelier
Edition keller-druck
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3
10407 Berlin

Dienstag, 26. Oktober 2010

Traum Berlin Ost

Christine Wolter liest aus: „Traum Berlin Ost. Alte und neue Bekannte Orte Wege.“  am 25.11.2010, 19.30 Uhr

Die Erzählerin und Übersetzerin Christine Wolter, die mit ihrem DDR-„Kultbuch“, Die Alleinseglerin in den 1980er Jahren bekannt wurde, präsentiert ihren neuen Band „Traum Berlin Ost.“ in Friedrichshagen.
In ihrem Buch durchstreift die Autorin die Stadt, wandert durch Vergangenheit und Gegenwart, zu Orten und Menschen, die zu diesem Berlin gehören, beispielsweise die Dichter und Maler Charlotte E. Pauly, Dieter Goltzsche, Günter Kunert, Karl Mickel.
Der Grafiker und Zeichner Dieter Goltzsche, dessen Arbeiten zeitgleich in der ZeitGalerie präsentiert werden, schuf die Umschlagzeichnung zu diesem Band.

Kartoniert: 190 Seiten
Verlag: Das Arsenal (Juni 2009)
ISBN-10: 3931109593
ISBN-13: 978-3931109592

è ZeitGalerie Friedrichshagen
Scharnweberstr. 59
12587 Berlin

Dieter Goltzsche – Arbeiten auf Papier

Sichel für Linkshänder, Beilage zur Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft 2003Zum Ende des Jahres präsentiert die ZeitGalerie Friedrichshagen unseres Mitglieds Katrin Brandel Arbeiten des Berliner Grafikers und Zeichners Dieter Goltzsche.
Aus dem umfangreichen Œuvre werden vor allem druckgraphische Arbeiten aus allen Schaffensperioden des Künstlers gezeigt. Die ausgestellten Blätter sind zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, spielerischer Leichtigkeit und formaler Strenge angesiedelt.
Dieter Goltzsche, der auch als „Meister der kleinen Form“ bezeichnet wird, gilt als einer der herausragendsten deutschen Grafiker der Gegenwart.
Zahlreiche Ausstellungen, u.a. in der Galerie Brusberg und der Berlinischen Galerie bezeugen das große Interesse an seinem Werk, für das er auch mit dem Käthe-Kollwitz-Preis und dem Hannah-Höch-Preis der Stadt Berlin geehrt wurde.

Ausstellung 24. November.– 18. Dezember 2010
Eröffnung: Samstag, 20. November 2010 um 19 Uhr
Laudatio: Christine Wolter


Mi-Fr 12-18 Uhr
Sa 10-13 Uhr

è ZeitGalerie Friedrichshagen
Scharnweberstr. 59
12587 Berlin

Donnerstag, 19. November 2009

Werner Wittig

Malerei und Grafik

Werner Wittig, Dorf im Schnee, 1970Gezeigt werden in der ZeitGalerie Friedrichshagen unseres Mitglieds Katrin Brandel Arbeiten des Dresdner Künstlers, der besonders durch seine Holzrissblätter bekannt wurde.

Eröffnung am 21.11.2009 um 19 Uhr
Laudatio: Prof. Dieter Goltzsche

Ausstellung: 21.11.-19.12.2009

Geöffnet: 22.11.-19.12.2009
22.11.2009 11-17 Uhr
und ab 25.11.2009 jeweils
Mi-Fr 12-18 Uhr
Sa 10-13 Uhr

è ZeitGalerie Friedrichshagen
Scharnweberstr. 59
12587 Berlin

Samstag, 16. Mai 2009

Dieter Goltzsche

Zur Literatur. Zeichnungen

Dieter GoltzscheNach einer ersten Ausstellung 1998 zeigt die Galerie des Rheinsberger Tucholsky Museums Arbeiten von Dieter Goltzsche, der in diesem Jahr 75 wird. Es werden Werk- und Buch-Illustrationen zu Autoren wie Novalis, Jean Paul, Gottfried Keller oder auch Sarah Kirsch und Helga M. Novak gezeigt.
Dieter Goltzsche studierte seit 1952 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Prof. Hans-Theo Richter. Ab 1958 war er Meisterschüler an der Akademie der Künste bei Max Schwimmer. Seit 1980 war er Dozent für Graphik an der Kunsthochschule Berlin. 1990 wurde er Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin und seit 1992 bis zu seiner Eremittierung 2000 hatte er eine Professur in Berlin Weißensee an der Kunsthochschule.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste.

16. Mai bis 16. August 2009

è Kurt Tucholsky Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg
16831 Rheinsberg
Tel.: (033931) 3 90 07
Fax: (033931) 3 91 03
*
E-Mail

Dienstag, 28. April 2009

Dieter Goltzsche

Graphische Arbeiten aus einer privaten Sammlung
Ausstellung in der Galerie der Berliner Graphikpresse

Sichel für Linkshänder, Beilage zur Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft 2003Dieter Goltzsche wurde 1934 in Dresden geboren und lebt seit 1958 in Berlin. Er studierte von 1952 bis 1957 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, seit 1958 war er Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei è Max Schwimmer. Er erhielt 1978 den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR. 1980 wurde Dieter Goltzsche Dozent an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, seit 1992 bis zur Emeritierung im Jahre 2000 als Professor. Seit 1990 ist Dieter Goltzsche Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. 1998 erhielt er den Hannah-Höch-Preis des Neuen Berliner Kunstvereins.
In der Ausstellung werden neben einigen Aquarellen und Zeichnungen druckgraphische Arbeiten in allen Techniken des Hoch-, Flach- und Tiefdrucks sowie aus allen Schaffensperioden des Künstlers gezeigt Die Blätter stammen im wesentlichen aus einer über Jahrzehnte zusammengetragenen privaten Sammlung. Somit dokumentiert die Ausstellung auch exemplarisch die Bedeutung privater Sammlertätigkeit für die Werkpflege von Künstlern.

13. Mai bis 18. Juni 2009
Vernissage: Dienstag, 12. Mai 2009, 19 Uhr
Musik: Synke Dombrowski, Querflöte.

è Galerie der Berliner Graphikpresse
Gabelsbergerstr. 6
10247 Berlin
Tel./Fax: +49/ 30/ 420 124 40

Mittwoch, 18. Februar 2009

Neue Bücher von Dieter Goltzsche

Neue illustrierte Bücher von Dieter Goltzsche, getrüffelt mit Aquarellierung

zum Vergrößern bitte anklicken

Unser Mitglied, der Berliner Maler und Graphiker Dieter Goltzsche illustriert seit Jahrzehnten Bücher. Schon 1973 versah er Zaubersprüche, eines der Hauptwerke von Sarah Kirsch, mit Zeichnungen. Im vergangenen Jahr erschien wiederum ein Buch von Sarah Kirsch mit Illustrationen von Goltzsche: Sommerhütchen. Göttingen: Steidl Verlag, 2008. 159 S. Halbleinen. 18 Euro. ISBN: 3-86521777-X. Ein heiter-melancholisches Tagebuch eines Sommers, den Sarah Kirsch wie eh und je in ihrem Haus an der Nordsee verbrachte. Es ist ein Buch vom Leben in Garten und norddeutscher Landschaft. Dieter Goltzsche hat dazu 23 schöne Zeichnungen gestellt, Garten- und Landschaftstücke sowie Genrehaftes mit der Dichterin vor Wanduhr, mit Katze, am Laptop, beim Spaziergehen und so weiter.

Das fast gleichzeitig erschienene zweite illustrierte Buch stammt von dem jüngeren Lyriker Ralf Meyer (Jg. 1970) – ein Zyklus erotischer Gedichte: Wiederstedter Elegien. Pappband mit Deckelillustration. Halle/S.: Mitteldeutscher Verlag, 2008. 80 S. 16 Euro. ISBN 978-3-89812-581-9. Der Titel spielt auf Goethes berühmte Römische Elegien an. Inspiriert ist das Buch aber vor allem von Novalis, der in Wiederstedt seine Kindheit verbrachte. Im Wiederstedter Park entwickelt sich ein Liebesverhältnis, das delikaterweise nur solange anhält, wie das lyrische Ich die Geliebte zu besingen weiß. Goltzsche hat dazu eine Vielzahl von Aktstudien, Stilleben und sparsam angedeutete Parkszenerien gezeichnet.

Für Freunde des schönen Buches bietet Prof. Dieter Goltzsche (Scharnweberstraße 55, 12587 Berlin) beide Bücher in Vorzugsvariante an: Sarah Kirsch mit aufwendiger Aquarellierung des Frontispizes zum Preis von 90 Euro und Meyer mit farbiger Einzeichnung für 45 Euro (jeweils zuzüglich Versandkosten).

Dieter Goltzsche begeht in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Unter mehreren Ausstellungen ist der Überblick über Arbeiten zur Literatur im Tucholsky Museum Rheinsberg hervorzuheben. Näheres wird im Mai bekanntgegeben unter: è siehe hier.

Montag, 16. Februar 2009

Max Schwimmer

Arbeiten auf Papier und Buchillustrationen

Weibliches Hüftstück mit Hut im LinksprofilMax Schwimmer wurde 1895 als Sohn eines Buchbinders in Leipzig-Lindenau geboren. Nach der Volksschule besuchte er ein Lehrerseminar und lehrte danach wenige Jahre im Erzgebirge. 1920 ließ er sich in der Leipziger Universität als Student der Philosophie und Kunstgeschichte immatrikulieren.
__ Schon sehr früh malte und zeichnete er. Erste Prägung waren die Illustrationen von Menzel zu Franz Kuglers Geschichtswerk „Friedrich der Große". Max Schwimmer war als Autodidakt ein leidenschaftlicher Künstler. In seinen Studienjahren saugte er das Kunstleben der frühen Zwanziger Jahre in sich auf. Er malte und zeichnete fürs linke Kabarett, unterlag dem Einfluss der Expressionisten bis hin zu Dada.
__ Sein erstes illustriertes Buch von 1924 zeigt Zeichnungen im Geiste von George Grosz. Ein Aufenthalt in der Sommerakademie Ischia bei Hans Purrmann brachte ihm wichtige malerische Erkenntnisse. Manet bis Matisse waren jetzt seine Götter; als Zeichner liebte er Toulouse-Lautrec. Die Existenzversuche in Leipzig waren immer sehr schwierig. Mit seiner Frau Eva in Berlin Boden zu gewinnen, gelang nicht. 1926 konnte er - bis zu seinem Rausschmiss in der Nazizeit -an der Leipziger Kunstgewerbeschule unterrichten. Er musste noch als 50-jähriger Militärdienst tun. 1943 heiratete er Ilske. Ihre Leipziger Wohnung wird ausgebombt. Seit 1944 schon arbeitete er an Goethes „Tagebuch". Unfassbar, diese Leichtigkeit in diesen Jahren. Nach 1945 gelang es ihm, sich zu etablieren. Bei großer politischer Zukunftsbereitschaft und Hoffnung wurde er dennoch in den 1950er Jahren als Formalist gegeißelt. Seine literarischen Interessen übertrug er auf seine Freunde und Schüler. Früh erfuhren wir von Benn, Joseph Conrad und immer wieder Goethe. „Deutschland - Ein Wintermärchen" von Heinrich Heine war dann mit seinen Zeichnungen auch Kritik an den neueren deutschen Zuständen.
__ Der Charme seiner Illustrationen, die wie von Frankreich hergeweht kamen, war auch eine große Lebenshilfe in den tristen Nachkriegsjahren. Hermann Hesse schrieb ihm: „Dem schmett-lingsleichten, so graziösen, wie souveränen Linienspiel ihrer Zeichnung zu folgen, ist Freude und Trost. Möge viel von der Freude und Heiterkeit, die diese Blätter ausstrahlen, zu Ihnen zurückklingen."
__ Ein Credo, das er auch an seine Schüler weitergab, hieß „Man muss den Dummkopf in sich selbst zerschlagen, um wieder freie Sicht zu bekommen." Max Schwimmer starb 1960, hoch geehrt, in Leipzig.
(Prof. Dieter Goltzsche)

22. Februar bis 31. Mai 2009
Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr
ab April Dienstag bis Sommtag 10 bis 20 Uhr

è Burg Beeskow
des Landeskreises Oder-Spree
Frankfurter Straße 23, 15848 Beeskow
*
E-Mail