Posts mit dem Label Jürgen Meyer Jurkowski werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jürgen Meyer Jurkowski werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 19. Dezember 2025

Widerdruck-Kalender 2026

„Zitate aus dem ganz großen Kino“ finden sich im Widerdruck-Kalender für das Jahr 2026, zu dem Marc Berger (Edition Schwarzdruck Gransee) wieder befreundete Handpressen-Drucker eingeladen hat:
  • Titelblatt - Marc Berger / Digitaldruck
  • Januar - Maarten Giltay Veth / Buchdruck von Holzlettern
  • Februar - Undine Schneider / Buchdruck von Bleisatz und Nylo
  • März - Heike Schnotale / Buchdruck von Holz/Bleilettern
  • April - Machtelt van Thiel, Anna Houwen / Buchdruck von Holzlettern
  • Mai - Marc Berger / Buchdruck von Holzlettern
  • Juni - Oskar Bernjard / Buchdruck von Bleisatz
  • Juli - Daniel Kunz / Digitaldruck
  • August - Stephane de Schrevel / Buchdruck von Holz- oder Bleilettern
  • September - Jürgen Meyer Jurkowsky / Buchdruck von Holzlettern
  • Oktober - Marc Berger / Buchdruck von Bleisatz und Legosteinen
  • November - Birgit Reichert / Buchdruck von Bleisatz und Klischees
  • Dezember - Carpe plumbum / Buchdruck von Bleisatz und verschiedenen Platten
Marc Berger, Titel und Mai „Spur der Steine“ | Jürgen Meier Jurkowaky, Sept. "Die Mörder sind unter uns“
Der Kalender mit 12 Typoblättern, jeweils abgegrenzt durch ein Monats-Kalendarium, hinter dem sich mitunter noch eine Anmerkung verbirgt, erschien wie immer in einer Auflage von 100 Exemplaren im Format von 58 x 21 cm und einige Verkaufsexemplare können, sofern noch vorhanden, hier zum Preis von 80 Euro erworben werden.

Montag, 8. Dezember 2025

Thalpresse

Jüngst hat Peter Engel, Freunden der Literatur u.a. als verdienstvoller Herausgeber der Werke von Ernst Weiß bekannt, in Hamburg einen eigenen Privatverlag namens Thalpresse gegründet. Der Name dieses neuen Verlags spielt auf dessen Sitz in Jungfrauenthal an.

Künftig wird die Thalpresse Prosa und Lyrik herausragender Autoren in kleiner Auflage und guter Ausstattung herausbringen, vielleicht zwei oder drei Titel im Jahr, immer von Jürgen Meyer Jurkowski, der auch für Editionen des Verlags Angeli & Engel tätig ist, gestaltet und manchmal auch illustriert.

Der erster Titel in der Thalpresse ist eine kleine Sammlung jüngster Gedichte Peter Engels, „mehr ein Versuch als eine schon vollgültige Publikation“, wie der Verlagsinhaber sagt.

Peter Engel: Spuren und Funde. Gedichte seit 2020
Thalpresse, Hamburg 2025. 40 S.

Montag, 16. Dezember 2024

Widerdruckkalender 2025

Er ist nun endlich - so spät wie noch nie - endlich fertig. Und wer schnell (bis zum Mittwoch) bestellt, bekommt ihn nach menschlicher Voraussicht noch bis Weihnachten. Es tut mir furchtbar leid wegen der Verspätung, aber wir hatten gleich mehrere Katastrophen zu bewältigen. Und geloben feierlich: wird nie wieder vorkommen. Aus purem schlechten Gewissen haben wir auch den Preis nicht erhöht … Angesehen werden kann er hier und gekauft werden kann er in unserem Shop.

Das wunderbare Thema lautete diesmal: Es hätte alles ganz anders kommen können. Was einerseits wahr ist, zum anderen ein breites Feld an Weltverbesserung denkbar erscheinen lässt. Diesmal mit ziemlich viel Kleingedrucktem, weshalb die Abbildungen der Kalenderblätter diesmal etwas größer sind.

Das wunderschöne Thema haben sehr vielfältig originell und original(typo)grafisch bearbeitet: Oskar Bernhard (Rehlensche Handpresse Nördlingen), Daniel Kunz (Basel), Birgit Reichert (Sonnenbergpresse Chemnitz), Werner Enke (Harrisfeldwegpresse, Schweinfurt), Jürgen Meyer Jurkowski (Hamburg), Undine Schneider (Berlin), Roland R. Berger (Edition Linksrum, Hohen Neuendorf), Werkdruck (Schweinfurt), Heike Schnotale (Officina Arcana, Pirna) und natürlich Marc Berger (Edition Schwarzdruck, Gransee).

Es wurden wie immer 100 Exemplare im Format von 58 x 21 cm gefertigt, von denen allerdings diesmal noch weniger als gewöhnlich in den Handel kommen. Solange der Vorrat reicht, können Verkaufsexemplare zu Preis von 80 Euro in unserem Shop geordert werden. Die Bestellungen werden in eingehender Reihenfolge bearbeitet. Wenn der Kalender ausverkauft ist, dann ist er ausverkauft.

(Marc Berger)

Montag, 6. November 2023

DADA lebt!

Nachdem die Arbeiten der Mitstreiter* am Projekt „DADA wird 100“ nun eine längere Pause im Grafikschrank verbracht haben, hat sich das Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus entschlossen, diese Ausstellung doch noch einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Natürlich unter neuem Namen - aber die gezeigten Werke sind dieselben wie auch in der vorangegangenen Ausstellungstournee.
Das Museum in Cottbus ist das renommierteste staatliche Kunstmuseum im Land Brandenburg und ich betrachte es als eine große Ehre, dort unsere Werke zeigen zu dürfen. Cottbus ist eine nicht ganz kleine und recht hübsche Stadt südöstlich von Berlin in der Nähe zur polnischen Grenze.
Vielleicht will ja der eine oder andere unserer Mitstreiter in den tiefen Osten Deutschlands kommen … Ihr seid alle herzlich eingeladen.

(Marc Berger)

*Atelier Bodoni, Atelier It Plein 19, babyinktwice, Bunker Type, Cabaret Typographie, carpe plumbum, Dead Methods, Edition Einstein, Edition Klaus Raasch, Edition Linksrum, Edition Schwarzdruck, Edition Thurnhof, edition wasser im turm, Eikeldoorpers, Familia Plómez, fiddleink, Flowers & Fleurons, Annegret Frauenlob, Frauhaus, Functionmatters, GaragenDruck, Dennis Gould, Christian Granados, Thomas Gravemaker, Hand & Eye Letterpress, Handsatzwerkstatt Fliegenkopf, Jens Jørgen Hansen, Harrisfeldwegpresse, Inksquasher, Kaefertal-Presse, Daniel Kunz, Lauren Press, le p’tit cahier, JS Makkos, Jürgen Meyer Jurkowski, Carl Middleton, Mizdruk, mrBprints, Mückenschweinverlag, New North Press, Nomad Letterpress, officin albis, Officina Tipografica Novepunti, Offizin Parnassia, Lucio Passerini, Pastei, POINT JAUNE museum, Printland Press, Purgatory Pie Press, Red Plate Press, Rehlensche Handpresse, Petra Schulze-Wollgast, Semple Press, Sonnenberg-Presse, Stichting GrotesQue, Type & Press, Typoretum, Lisa van de Vyver, Maaike van der Meulen, Vogelpresse, &Type

Vernissage: 17. November 2023, 19 Uhr, mit Marc Berger und Ulrich Goerdten (Wortspieldichter)

Montag, 2. Oktober 2023

Helldunkel-Gefunkel im lichten Druckgrafik-Wald

Ende Oktober wird es in Hamburg wieder eine Ausstellung mit Radierungen, Holz- und Linolschnitten sowie Künstlerbüchern von Jürgen Meyer Jurkowski geben.

Kleines fiktives Dialögchen vorweg: »Meyer, malst Du immer noch?« fragte Beuys mich mal. Als Konter kam sogleich meine fettfreie Gegenfrage: »Jupp, Fettecken? Immer noch?«.
Jupps Fettecken ranzen inzwischen irgendwo vor sich hin, ich male immer noch und tobe mich anfallartig in Druckgrafik aus. Eine repräsentative Auswahl davon, in dieser Anzahl noch nie gezeigt, – Malerei kommt dann später – wird nach längerer Ausstellungs-Abstinenz demnächst in Hamburg gezeigt. In lauschigen Othmarschen.
(Jürgen Meyer Jurkowski)
Jürgen Meyer Jurkowski, Geh zu ihr, und lass deinen Drachen steigen, 2011, 15 x 20 cm, Radierung
Black is beautiful: Das ist für Jürgen Meyer Jurkowski Druckgrafik ein Bekenntnis zur Nichtfarbe Schwarz. Die StudioGalerie Othmarschen hat den Reiz des Unbunten entdeckt und setzt mit der Präsentation von mehr als hundert druckgrafischen Arbeiten des Hamburgers Akzente. Holzschnitt und Radierung sind historisch alte künstlerische Techniken, die auch die ganz Großen der Kunstgeschichte, von Picasso über die Expressionisten bis hin zu Goya und Dürer als Ausdrucksmittel eingesetzt haben. Heute erleben Holzschnitt und Radierung weltweit eine Renaissance, bleiben ganz modern, denn inzwischen hat auch eine digital sozialisierte Künstlergeneration die traditionellen grafischen Verfahren, für sich entdeckt.
Wichtiger Impulsgeber für JMJ ist die Literatur. So sind acht Künstlerbücher entstanden, die seit 1998 in seiner Edition M & M erschienen sind. Zu den Autoren zählen: Wolfgang Borchert, Johann Peter Eckermann, Alexander Puschkin, Frank Schulz, Henryk Bardijewski, Paloma Meyer.

Eröffnung: Freitag, 20. Oktober, 19 Uhr
Ausstellung: 20. Oktober - 26. November 2023

Studio-Galerie Othmarschen
Ansorgestraße 19, 22605 Hamburg

Dienstag, 16. Mai 2023

Erotische Gedichte von Alexander Puschkin

Schutzumschlag Vorderseite (U1)
In der Edition M & M erschienen, illustriert erotische Gedichte von Alexander Puschkin – tabulos übersetzt und adäquat von Jürgen Meyer Jurkowski mit neun zweifarbigen Linolschnitten illustriert. Schmuckfarbe: ein loderndes Grün. Es steht für Hoffnung, für eine heiße schrille Hoffnung auf Erotik, Irrationalität, unkontrolliertes Gefühl.
Einbandprägung
Überall im Werk von Alexander Puschkin lauert Erotisches. Das wurde in Russland von der Zensur traktiert, vieles wurde verboten, obszöne Wörter dezent durch Pünktchen in ihrer Drastik entschärft. Auch ältere Übersetzungen ins Deutsche übten sich in Sittlichkeit und Anstand.
Der Titel der Edition M & M enthält eine kleine subjektive Auswahl aus dem Insel-Taschenbuch Alexander Puschkin, Erotische Gedichte in der Übersetzung von Michael Engelhard. Ihm und einigen anderen Übersetzern/Übersetzerinnen ist es zu verdanken, dass Puschkins erotische Poesie heute auf Deutsch authentisch und tabulos rezipiert und genossen werden kann. Im Nachwort bringt Engelhard auf den Punkt, was Puschkin bezüglich seiner Erotikdichtung bewegte, wenn er schreibt: »Puschkin liebte das Leben. Und so genoss er auch seine Geschlechtlichkeit. Er hatte dabei keine Schuldgefühle. Was er fühlte, war Spaß, Vergnügen, Lust, Leidenschaft, Freude, Liebe, Schicksal.«
Innenseiten »Bei der Istomina …«
Für die Edition M & M ist Puschkin so etwas wie der Hausautor, denn Der Sargmacher und Schneesturm, zwei Novellen aus dem Zyklus Die Erzählungen des verstorbenen Iwan Belkin, sind hier bereits als Buch mit Originalgrafik erschienen. Eine dritte, ebenfalls zu diesem Zyklus gehörende Erzählung, Der Schuss, hat Jürgen Meyer Jurkowski mit großformatigen Holzschnitten und Zeichnungen illustriert.
Innenseiten »Ich hatte einst …«, alle Abb. © Jürgen Meyer Jurkowski
Alexander Puschkin, Mach deine Beine breit – ich bin dein Epitaph
Erotische Gedichte
2023. Mit neun zweifarbigen Linolschnitten (Format 21 x 15 cm), dazu ein lose beigelegtes zweifarbiges Puschkin-Porträt (Linolschnitt) im gleichen Format von Jürgen Meyer Jurkowski. Blockbindung mit 26 Seiten, fester Gewebeeinband mit einfarbiger Deckelprägung, Schutzumschlag. Buchformat: 31,5 x 21 cm
Gestaltung, Handsatz und Herstellung: Jürgen Meyer Jurkowski, Hamburg
Auflage: 20 Exemplare, im Impressum nummeriert und signiert
580,– Euro
Das lose eingelegte Puschkin-Porträt ist auch als Einzelblatt erhältlich
Linolschnitt, zweifarbig, Format 14,8 x 21 cm, Papierformat 20 x 30 cm. 60,– Euro

Donnerstag, 6. Oktober 2022

Hamburger Bothe #12

Der Hamburger Bothe #12, das Mitteilungsblatt der Hamburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft ist erschienen.

Hier findet sich u.a. neben dem erste Bericht über das Jahrestreffen 2022 der Pirckheimer-Gesellschaft auch Jürgen Meyer Jurkowskis Rezension der Buches aus dem Verlag Angeli & Engel "Rainer Ehrt - Figur & Kontext", sowie zwei Gedichte von Andreas Münzner nebst einer Selbstdarstellung.

Die Zeitschrift kann durch Klick auf die Abb. aufgerufen werden.

Montag, 1. August 2022

Hamburger Bothe #11

aufrufen durch Klick auf das Bild
Im zentrale Artikel im Hamburger Bothen stellt der Graphiker und Pirckheimer Jürgen Meyer Jurkowski mit dem Beitrag "Goethes Papagei, sein Hamburg-Gedicht und ein langer Weg aus der Klassikgruft ins Künstlerbuch-Programm der Edition M & M." sein dort im Jahr 2000 erschienenes Künstlerbuch "Johann Peter Eckermann - Die Heimath" vor.
Darüber hinaus enthält der Hamburger Bothe Beiträge von Jens-Fietje Dwars und André Schinkel*.

*Wie ich aus dem Hamburger Bothen erfuhr, ist André Schinkel seit kurzem redaktioneller Leiter des Teams, das den Pirckheimer-Blog übernommen hat, der von mir begründet und auch von mir jahrzehntelang betreut wurde.

Freitag, 11. Januar 2008

Puschkin in der Edition M & M

Der Pirckheimer-Freund Jürgen Meyer Jurkowski, Graphiker und Pressenverleger in Hamburg, zeigt einen neuen Druck in seiner Edition M & M an. Wie schon mehrfach gilt er dem russischen Klassiker:

Aleksandr Puškin, Schneesturm

Neu übersetzt von Peter Urban.
Mit 15 Holzschnitten von Jürgen Meyer Jurkowski.
56 S. Leinen mit orginalgraphischem Umschlag. 4°. Büttenpapier.
Textdruck: Druckerei Boyens Offset Heide/Holstein.
Druck der Graphiken: Klaus Raasch.
Einband von Christian Zwang.

Die Auflage beträgt 50 Exemplar; die Normalausgabe kostet 310 Euro, die Vorzugsausgabe mit jeweils 4 ganzseitigen Bleistift-zeichnungen 480 Euro.


Meyer Jurkowski haben vor allem die verhaltenen erotischen Andeutungen des Textes zu seinen Bildfindungen angeregt, er hat sie zu drastischen Szenen zugespitzt. Die Physiognomien sind karikaturhaft übersteigert. Ruhige Naturstimmungen werden gegen die Widrigkeit des tobenden Schneesturms gesetzt. Die Typographie lebt von dem Kontrast einer 12 Punkt Grundschrift und einer 200 Punktschrift für an den Außenrand gesetzte Einzelbuchstaben sowie den ganzseitigen einfarbigen Holschnitten.

è Edition M & M
Contastraße 11
20253 Hamburg
Tel.: 040/40 48 74