Die Staatsbibliothek besitzt eine über 50.000 Exlibris umfassende Sammlung, deren Schwerpunkt beim künstlerischen Exlibris aus dem deutschsprachigen Raum seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts liegt.Eine besondere Überraschung hielt der Pirckheimer Gerhard Rechlin bereit: aus dem Nachlass von Klaus-Dieter Paul konnten sich Interessierte, zumeist von Xago gestaltete Exlibris zur Erinnerung mitnehmen.
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Freitag, 28. Februar 2025
Exlibrissammlung der Staatsbibliothek zu Berlin
Gemeinsam mit der Pirckheimer-Gesellschaft und Gästen der Deutschen-Exlibris-Gesellschaft wurde gestern dem Berliner Bibliophilen Abend von Christiane Caemmerer und Felicitas Rink die Exlibrissammlung der Staatsbibliothek zu Berlin vorgestellt.
Sonntag, 24. November 2024
letzte Bilder von der artbook.berlin 2024
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| am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft: Christian Bartsch, Marina Fritzsche, Gerhard Rechlin, Ninon Suckow |
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| Ann-Christin Müller mit dem Rollbuch |
Nadine Respondek lks,) |
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| Steffen Marciniak und Jürgen Egyptien, Fotos © ad |
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| Vladimir Sitnikov (lks,) Abel Doering Mitte), Eberhard Hartwig und Hanif Lehmann Ausschnitt aus einem Handy-Foto von Mary Jo |
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| Abel Doering (lks,) mit Thomas Döring, zwei Antiquare aus PrenzlBerrg und Pirckheimer am Stand des BBA, im Vordergrund die von letzterem gestiftete Graphik von Barbara Beisinghoff |
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| am Stand des BBA (Bildmitte) Thomas Döring und Abel Doering, Foto Titi Zaadnoordijk |
Sonntag, 2. Juni 2024
Exkursion nach Neuenhagen zu den Minibuchfreunden
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| obige 3 Foto © E. Koch, Neuenhagen |
Im Hans-Fallada-Haus begrüßte die Teilnehmer Frau Margret Brademann, einigen bekannt als ehemalige Leiterin des BrechtWeigelHauses in Buckow. und bot nach einer Übersicht zur Geschichte der Hans-Fallada-Gedenkstätte und des Wirkens des Schriftstellers, die durch den Mitarbeiter des Gemeindeamtes Erik Koch und einer filmischen Dokumentationen ergänzt wurden, eine kurze Lesung aus dem Werk des Autors.
Anschließend führte Erik Koch durch das Rathaus, dessen Turm, in dem sich ein 1000 qm großer Wassertank befindet, die Teilnehmer auch bestiegen. Eine Herausforderung, da der Fahrstuhl z.Zt. nicht in Betrieb ist.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand der Nachmittag ganz im Zeichen des Minibuches, zu welchem der Vorsitzende des Freundeskreises Minibuch Berlin, Udo Haedicke, gemeinsam mit seiner Frau Heike eingeladen hatte. Die Pirckheimer erhielten nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Minibuches und konnten diese Geschichte in einer Präsentation der Umfangreichen Sammlung in Augenschein nehmen, Heike Haedicke stellte darüber hinaus anhand der von ihr geschaffenen Kollektion von Minibüchern auch die Fertigung von Titeln vor, die nicht in großen Verlagen, sondern durch Buchkünstler selbst entstanden.
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| alle anderen Fotos © ad, in höher Auflösung hier |
Sonntag, 10. September 2023
Bücherlust Berlin, Tag 2
Die zweite Bücherlust Berlin ist zu Ende gegangen, für die Pirckheimer-Gesellschaft erfolgreich Dank des Einsatzes von Gerhard Rechlin, Jürgen Wilke, Ninon Suckow, Abel Doering und Till Schröder. Der Berliner Bibliophilen Abend gewann neue Freunde.
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| Jürgen Wilke und Gerhard Rechlin |
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| Elvira Tasbach |
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| Doreen Langguth, dahinter Michael Banzhaf und Volker Riepenhausen |
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| Jürgen Wilke am Stand von Volker Riepenhausen |
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| die Pirckheimer Gerhard Rechlin, Ninon Suckow und Michael Solder |
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| Sebastian Eichenberg, 2. Vors. der Gesellschaft der Bibliophilen |
Dienstag, 29. August 2023
Die kleinen Leidenschaften der großen Bücherfreunde
In der Leipziger Zeitung vom 28. August erschien eine Besprechung von Ralf Julke der Marginalien Nr. 249 ...
"... welche die Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft ... zugesandt bekamen. Und weil sie Mitglieder sind, bekamen sie auch gleich noch die Grafik „Engel“ des in Leipzig lebenden Grafikers Karl-Georg Hirsch dazu. Der in diesem Heft der „Marginalien“ auch eine Rolle spielt, denn er ist einer der spannendsten und emsigsten Illustratoren von Büchern. Und deshalb sind die von ihm illustrierten Bücher auch ein begehrtes Sammlerobjekt. Auf 110 Titel kommt Gerhard Rechlin als ausgewiesener Hirsch-Sammler.
In diesem Beitrag geht es einfach einmal um Vollständigkeit. Sammler können ja einfach nicht mehr schlafen, wenn sie wissen, dass ihre schöne Sammlung immer noch Lücken aufweist.
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| Marginalien 249, Mitglieder-Ausgabe, Foto © ad |
In diesem Beitrag geht es einfach einmal um Vollständigkeit. Sammler können ja einfach nicht mehr schlafen, wenn sie wissen, dass ihre schöne Sammlung immer noch Lücken aufweist.
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Andere Buchbesitzer können aus anderen Gründen nicht schlafen. Etwa, wenn sie der Spur der Mini-Bücher durch die menschliche Buchgeschichte folgen – wie das Kurt Freyer in seinem 1929 veröffentlichten Essay „Über das Sammeln kleiner Bücher“ tat. Die er natürlich selbst auch sammelte. Aber er wollte zugleich wissen, warum es überhaupt so winzige Bücher gab, die eben nicht nur für Bibliophile hergestellt wurden von Druckern, die einmal ihr ganzes Können zeigen wollten. Dagegen sprechen die vielen kleinen Bücher, die als Kalender, Gebetbuch, Bibel auch für Leute gedruckt wurden, die diese Bücher aus ganz praktischen Bedürfnissen kauften.
Aber Kurt Freyer wird mit diesem Beitrag auch deshalb gewürdigt, weil Rainer Stamm dieses Heft dazu nutzt, um die Lebensgeschichte des Kunsthistorikers und Antiquars zu skizzieren, der Deutschland schon 1933 verließ, weil er sah, was die an die Macht gekommenen Nationalsozialisten den Juden im Land antun würden. Was aber auch das Ende seiner Buchhandlung „Utopia“ bedeutete, die auch durch ihre Buchkataloge bis heute unter Sammlern bekannt ist. Kataloge, die selbst bibliophile Begeisterung auslösen.
So wie ein 1929 erschienenes Fotobuch, das Jan Tschichold und Franz Roh herausgaben, um die Avantgarde-Fotografie ihrer Zeit einmal in einem gebundenen und hochwertig gestalteten Buch mit dem Titel „foto-auge“ zu versammeln. ...
berichtet Jens-Fietje Dwars in seinem Beitrag „Der Verleger Gerhard Wolf“, in dem es zuerst um den 2023 verstorbenen Gerhard Wolf geht, der fast im Schatten seiner Frau Christa (1929–2011) verschwindet, obwohl er selbst als Autor und Verleger wichtige Beiträge zur kritischeren DDR-Literatur beitrug. Ein Beitrag, den er nach der Vereinigung mit der Janus-Press fortsetzen wollte, nur um zu merken, dass man mit einem anspruchsvollen Kleinverlag immer nur am Minimum vorbeischrammt. ...
Und bei der Gelegenheit würdigt Dwars auch die von Gerhard Wolf seit 1988 im Aufbau Verlag herausgegebene Reihe „Außer der Reihe“, mit der Wolf Autorinnen und Autoren aus der Underground-Szene im Buchhandel verfügbar machte – Bert Papenfuß-Gorek, Jan Faktor und Gabriele Kachold zum Beispiel. Im Jahr 1988 noch ein echter Tabubruch. Erstmals waren die unangepassten Stimmen in richtigen, typografisch auffällig gestalteten Büchern erhältlich, merkten auch die Leser im Land, was alles möglich war. Doch die deutsche Vereinigung überlebte auch diese Reihe nicht lange.
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Andere Buchbesitzer können aus anderen Gründen nicht schlafen. Etwa, wenn sie der Spur der Mini-Bücher durch die menschliche Buchgeschichte folgen – wie das Kurt Freyer in seinem 1929 veröffentlichten Essay „Über das Sammeln kleiner Bücher“ tat. Die er natürlich selbst auch sammelte. Aber er wollte zugleich wissen, warum es überhaupt so winzige Bücher gab, die eben nicht nur für Bibliophile hergestellt wurden von Druckern, die einmal ihr ganzes Können zeigen wollten. Dagegen sprechen die vielen kleinen Bücher, die als Kalender, Gebetbuch, Bibel auch für Leute gedruckt wurden, die diese Bücher aus ganz praktischen Bedürfnissen kauften.
Aber Kurt Freyer wird mit diesem Beitrag auch deshalb gewürdigt, weil Rainer Stamm dieses Heft dazu nutzt, um die Lebensgeschichte des Kunsthistorikers und Antiquars zu skizzieren, der Deutschland schon 1933 verließ, weil er sah, was die an die Macht gekommenen Nationalsozialisten den Juden im Land antun würden. Was aber auch das Ende seiner Buchhandlung „Utopia“ bedeutete, die auch durch ihre Buchkataloge bis heute unter Sammlern bekannt ist. Kataloge, die selbst bibliophile Begeisterung auslösen.
So wie ein 1929 erschienenes Fotobuch, das Jan Tschichold und Franz Roh herausgaben, um die Avantgarde-Fotografie ihrer Zeit einmal in einem gebundenen und hochwertig gestalteten Buch mit dem Titel „foto-auge“ zu versammeln. ...
berichtet Jens-Fietje Dwars in seinem Beitrag „Der Verleger Gerhard Wolf“, in dem es zuerst um den 2023 verstorbenen Gerhard Wolf geht, der fast im Schatten seiner Frau Christa (1929–2011) verschwindet, obwohl er selbst als Autor und Verleger wichtige Beiträge zur kritischeren DDR-Literatur beitrug. Ein Beitrag, den er nach der Vereinigung mit der Janus-Press fortsetzen wollte, nur um zu merken, dass man mit einem anspruchsvollen Kleinverlag immer nur am Minimum vorbeischrammt. ...
Und bei der Gelegenheit würdigt Dwars auch die von Gerhard Wolf seit 1988 im Aufbau Verlag herausgegebene Reihe „Außer der Reihe“, mit der Wolf Autorinnen und Autoren aus der Underground-Szene im Buchhandel verfügbar machte – Bert Papenfuß-Gorek, Jan Faktor und Gabriele Kachold zum Beispiel. Im Jahr 1988 noch ein echter Tabubruch. Erstmals waren die unangepassten Stimmen in richtigen, typografisch auffällig gestalteten Büchern erhältlich, merkten auch die Leser im Land, was alles möglich war. Doch die deutsche Vereinigung überlebte auch diese Reihe nicht lange.
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Buchgeschichte ist immer auch Gesellschaftsgeschichte. Bis in die Illustrationen hinein, die oft noch deftiger sind als der Inhalt. Ein Thema, das der als Karikaturist bekannt gewordene Harald Kretzschmar anreißt, wenn er in einem Beitrag über seine Leidenschaft für den Siebdruck erzählt. ..."
Samstag, 17. Juni 2023
Marginalien #249
Heft 2/2023 der Marginalien, der von der Pirckheimer-Gesellschaft herausgegebenen Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, ist erschienen."Gewollte und nicht gewollte Neuanfänge stehen im Mittelpunkt dieser Marginalien-Ausgabe. Ernst Falk betrachtet die Anfänge der Pop Art. ... Kurt Freyer dagegen fing dreimal neu an: erst als Kunsthistoriker, dann als Antiquar und letztlich vor den Nazis geflüchtet als Bibliothekar in einem Kibbuz in Israel. Rainer Stamm erinnert an sein Antiquariat »Utopia« im Berlin der Weimarer Zeit .... Roland Jaeger ... erzählt die komplexe Geschichte hinter dem Reprint ... von Jan Tschicholds Fotobuchklassiker fotoauge ... Ruth Tesmar dagegen erschuf das »Menzel-Dach«, indem sie Druckmaschinen und Atelierutensilien in die Mansardenräume des ehemals kriminaltechnischen Labors der Humboldt-Universität Berlin wuchtete. Ein universelles Angebot künstlerischen Arbeitens für Studenten aller Fachrichtungen... Renate Reschke berichtet über die Künstlerin und deren Arbeiten fürs Buch. Harald Kretzschmar teilt seine Erfahrungen mit dem Siebdruck ... Jens-Fietje Dwars würdigt den kürzlich verstorbenen Gerhard Wolf als Herausgeber. Erst hob er die literarische Sub- und Gegenkultur mit Außer der Reihe in den Mainstream der späten DDR und versuchte nach der Wende mit seiner Janus Presse erneut, für die Avantgarde ein nun gesamtdeutsches Publikum zu finden. Und letztlich [gratuliert] Gerhard Rechlin ... Karl-Georg Hirsch zum 85. Geburtstag mit einer Fortführung dessen buchgrafischer Bibliografie."
(Till Schröder im Editorial)
(Till Schröder im Editorial)
Wie immer enthält das Heft eine von Matthias Gubig gestaltete typografische Beilage, diesmal Kurt Freyer "Über das Sammeln kleiner Bücher", sowie, nur für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft den Holzschnitt von Karl-Georg Hirsch "Engel" in einer 650ger signierten, nicht nummerierten Auflage, gedruckt von Bettina Haller.
Samstag, 3. September 2022
Schöne Bücher in Potsdam
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| Peter Huckauf |
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| Daniela Baumberg präsentiert Herzattacke |
Ich wage einmal die Prognose, dass sich mit diesem vierten Auftritt diese Präsentation als feste Größe unter den regionalen Messen für Künstlerbücher und Kleinverlage aus Brandenburg etabliert haben dürfte.
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| Buchkontor Teltow |
| Tina Flau im Gespräch mit dem Pirckheimer Gerhard Rechlin |
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| Tina Flau:„Wasserwelt“ - Künstlerbücher im Dialog mit Naturwissenschaft |
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| Constanze Kreiser, Pirckheimerin |
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| Hendrik Liersch, Corvinus Presse |
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| Der Stand von Christiane Wartenberg |
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| zwei Pirckheimer auf der Messe: Matthias Gubig am Stand von Rainer Ehrt |
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| Steffen Thiemann |
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| Dr. Klaus-P. Anders, Märkischer Verlag Wilhelmshorst, führt das Poesiealbum weiter |
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| Rudolf Sittner, Fotos © ad |
Dienstag, 23. August 2022
Jazz und Lyrik
Am vergangenen Sonntag fand im Garten der Pirckheimerin Elke Lang in Spreewerder zum fünften Mal das literarisch-musikalische Sommerfest statt. Der Nachmittag stand diesmal unter dem Motto "Jazz und Lyrik".
Der Pirckheimer Ralf Parkner lieferte hierzu wieder einige Fotos.
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| Elke Lang stellte den Briefwechsel von Carlfriedrich Claus mit Lothar Lang vor. |
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| Als Musikerin konnte Prof. Ursula Dehler aus Weimar gewonnen werden. Nachdem sie in den Ruhestand ging, verlegte sie sich aufs Saxophon und erfreute mit Jazz-Standards. |
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| Hier rezitierte Till Sailer "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland", die bekannte Ballade von Theodor Fontane. Anschließend trug er ein Gedicht von Volker Braun vor. |
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| Der Potsdamer Pirckheimer Gerhard Rechlin stellte zwei Buchreihen vor, unter anderem "100 Gedichte" mit unterschiedlichen Illustratoren. |
Mittwoch, 10. August 2022
Ursache & Wirkung
Für den Katalog Ursache & Wirkung – Grafik in der DDR aus der Sammlung Novoisky hat die Kuratorin und Autorin Claudia Jansen Grafiken aus der gleichnamigen Ausstellung im Städtischen Museum Zittau (02.10.2021 bis 30.01.2022) ausgewählt. Schwerpunkt sind Arbeiten der Jahre 1970 bis 1990. Der Inhalt ist gegliedert nach den Städten Berlin, Dresden, Halle und Leipzig mit den wichtigsten Kunsthochschulen, flankiert von einem Kapitel Eigene Schule.
51 Künstler von Altenbourg bis Zettl sind mit je einer Grafik-Abbildung vertreten, zu der jeweils Informationen gehören, die unter anderem auch durch den direkten Kontakt der Autorin mit den Künstlern entstanden sind. Die vorgestellten Grafiken sind chronologisch nach Studienzeiten gegliedert. Eine Biografie der Künstler schließt sich jeweils an. Selbst aus den Anmerkungen können viele Informationen zur Grafik in der DDR gewonnen werden.
Aus dem einführenden Text sollen hier nur einige Abschnittsüberschriften Interesse erwecken: Von Kunsthochschulen und Grenzgängern, Von Bilderstreit und politischen Einstellungen, Von der Themen- und Stilvielfalt in der Grafik, Von Staats- und Künstlerinitiativen. Für 10 Euro ist Ursache & Wirkung ein Katalog, der Freude bereitet und für einen Grafiksammler der ehemaligen DDR eine Bestätigung seiner Interessen für diese Kunst ist. Denn das Interesse an Kunst war der entscheidende Moment für das Sammeln.
(Gerhard Rechlin)
Claudia Jansen
Ursache & Wirkung – Grafik in der
DDR aus der Sammlung Novoisky
Görlitz: Gunter Oettel 2021
92 Seiten, 10,00 Euro
ISBN 978-3-94456-081-6
51 Künstler von Altenbourg bis Zettl sind mit je einer Grafik-Abbildung vertreten, zu der jeweils Informationen gehören, die unter anderem auch durch den direkten Kontakt der Autorin mit den Künstlern entstanden sind. Die vorgestellten Grafiken sind chronologisch nach Studienzeiten gegliedert. Eine Biografie der Künstler schließt sich jeweils an. Selbst aus den Anmerkungen können viele Informationen zur Grafik in der DDR gewonnen werden.
Aus dem einführenden Text sollen hier nur einige Abschnittsüberschriften Interesse erwecken: Von Kunsthochschulen und Grenzgängern, Von Bilderstreit und politischen Einstellungen, Von der Themen- und Stilvielfalt in der Grafik, Von Staats- und Künstlerinitiativen. Für 10 Euro ist Ursache & Wirkung ein Katalog, der Freude bereitet und für einen Grafiksammler der ehemaligen DDR eine Bestätigung seiner Interessen für diese Kunst ist. Denn das Interesse an Kunst war der entscheidende Moment für das Sammeln.
(Gerhard Rechlin)
Claudia Jansen
Ursache & Wirkung – Grafik in der
DDR aus der Sammlung Novoisky
Görlitz: Gunter Oettel 2021
92 Seiten, 10,00 Euro
ISBN 978-3-94456-081-6
Donnerstag, 4. Mai 2017
Ein Illustrator und Gebrauchsgraphiker aus Leidenschaft
Die Laudatio (die zentralen Worte waren "Leidenschaft" und "Lust") stammte aus der Feder von Herbert Kretzschmar, der leider seine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen musste und die Vernissage wurde durch Musik von Frank-Paul Schubert am Saxophon begleitet.
Die Pirckheimer-Gesellschaft war ständig präsent, sowohl in den Begrüßungsworten und der Laudatio, wie auch persönlich durch viele ihrer Mitglieder.
Einige Fotos von der Vernissage, aufgenommen von Abel Doering, können hier betrachtet werden.
Ausstellung: 4. Mai - 1. September 2017Einige Fotos von der Vernissage, aufgenommen von Abel Doering, können hier betrachtet werden.
Helle Panke
Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Freitag, 9. September 2016
Herbert Kästner ist Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft
Neben interessanten Begegnungen, Gesprächen und Besuchen der bibliophilen Hotspots Münchens brachte das Jahrestreffen natürlich auch einige konkrete Ergebnisse, die für alle Bücherfreunde von Interesse sind.
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| Herbert Kästner im Interview "100 Jahre Insel-Bücherei, 2012, © Zeitzeugen TV |
Herbert Kästner, langjähriger Vorsitzender des Leipziger Bibliophilen-Abend und Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, wurde mit starkem Beifall aus Anlass seines 80. Geburtstages am 1. September zum Jahrestreffen zum Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ernannt. Die Mitgliederversammlung in München fand zum selben Zeitpunkt wie eine Ehrung zu seinem 80. Geburtstag in Leipzig statt. Herbert Kästner wurde per Handy zur Pirckheimer-Mitgliederversammlung in der juristischen Bibliothek München zugeschaltet und auf diese Weise über die beschlossene Ehrenmitgliedschaft informiert.
Die Mitgliederversammlung diskutierte ein neues Beitragsmodell, dem die Mitglieder unter der Voraussetzung zustimmten, dass der Vorstand die Juniormitgliedschaft auf Gesetzeskonformität prüft und diese gegebenenfalls herstellt.
Als Ort für das Jahrestreffen 2017 wurde Potsdam bestätigt. Es wird federführend durch Gerhard Rechlin organisiert, der die Mitglieder bereits über den bisherigen Planungstand informierte. Für 2018 wurde von Ralf Parkner und Elke Lang die Region um Beeskow vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung beschlossen.
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Erwerbungen und Sammlerfreuden 2013
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| Gerhard Rechlin bei der Vorstellung eines Palmbaum, gestaltet von Karl-Georg Hirsch |
Heute, (Zufall oder Bestimmung?) am 543sten Geburtstag Willibald Pirckheimers, trafen sich die Berliner und Brandenburger Pirckheimer traditionell zum letzten Abend des Jahres in der Büchergilde-Buchhandlung am Wittenbergplatz unseres Mitglieds Johanna Binger, um Freunden interessante neue Stücke aus den eigenen Sammlungen vorzustellen. Und es blieb wie immer nicht nur bei einer Vorstellung von Neuerwerbungen, spannender waren die Geschichten, die hinter diesen Sammlerfreuden steckten: die Umstände, die das erworbene Stück zu einem Erlebnis für den Sammler machen, die Berichte über die Unterstützung, die jeder durch andere Mitglieder erfuhr, die bibliophilen Besonderheiten und einzigartigen Hintergründe ...
Für Ulrich Goerdten war es der Umstand, dass er bislang unbekannte, weil verstreute Artikel von Johannes Trojan, die bislang als Hundert Momentaufnahmen erschienen, um die fast doppelte Anzahl in Buchform erweitern konnte, Carsten Wurm konnte originelle, mit dem Wissen von heute verblüffende Widmungen in Büchern vorstellen, Jutta Osterhof berichtete über die schwierige Suche nach einem Faksimile von Felixmüller, welches ihr "nur noch" im Original vorlag, Jürgen Wilke konnte den Erwerb eines Buchumschlages vorweisen und machte deutlich, warum dieses ausgeschlachtete Buch ein Prunkstück seiner Sammlung ist und Ursula Lang zeigte, wie sich Kinderbuchautoren durch einen versteckte Hinweise in einem Buch gegenseitig Hochachtung zollten. 5 Minuten für jeden Beitrag und nur 90 Minuten Zeit, nicht nur mit Blick auf den Beitrag von Fritz Jüttner eindeutig zu wenig Zeit.
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