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Freitag, 14. Dezember 2012

Bühne auf!

Wie soeben mitgeteilt, wird die lang erwartete und schon einmal an dieser Stelle angekündigte Liebeserklärung an die Literatur von unseren Mitgliedern Elmar Faber und Carsten Wurm noch in diesem Jahr erscheinen!

Was sind Erstlingswerke? Die Bücher, mit denen die Dichter die literarische Provinz betreten. Aber wie viel geht schon bei Autoren, Lesern, Buchhändlern und Antiquaren durcheinander, wenn sie die Erstlingswerke genau benennen sollen? Es gibt Vorläufer, Verworfenes, Ungedrucktes. Es gibt Erstlingswerke, die die Autoren selbst am liebsten vergessen möchten. Es gibt große Würfe und literarische Zwerge, Bücher, die wie warme Semmeln gingen und andere, auf denen die Verleger sitzen blieben. Bücherschicksale alle, merkwürdige Geschichten.
Und wer stand beim Start in ein literarisches Leben Pate, wer waren die Verleger, wer die Förderer, wer die Mentoren? Wie sahen die Bücher aus, hatten sie Schutzumschläge, wer illustrierte sie? Welche Bindequoten gab es, welche Auflagen, was kosteten sie bei Erscheinen? Konnten die Autoren davon leben, oder klagten sie über die Honorare? Wie wurden die Manuskripte vom Verlag behandelt, wer rezensierte die Erstausgaben, welche Resonanz fanden sie? Löste ihr Erscheinen Erstaunen, Bewunderung oder Skandale aus?
Viele, viele Fragen zu den Erstlingswerken von Autoren des 20. Jahrhunderts beantwortet dieses Lexikon, in informativer und erzählender Weise, und es zeigt jedes Erstlingswerk in der Erstausgabe, Einband und Schutzumschlag, gelegentlich eine Titelei, ein Seitenpaar, ca. 300 Titel an der Zahl.
Dieses Werk sollte in keiner Handbibliothek fehlen. Jeder Sammler, jeder Literaturgourmet, alle Bibliotheken und Antiquariate werden in dem Lexikon einen Berater finden, der sie über die Jahre begleiten kann.

Bühne auf! Die Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts
Ein bebildertes Lexikon
herausgegeben von Elmar Faber und Carsten Wurm
(Verlag Faber & Faber, Dezember 2012, Preis 148 €, ISBN 978-3-86730-124-4)

è Verlag Faber &Faber

Donnerstag, 21. März 2013

Bühne auf!

Elmar Faber (links) und Dr. Carsten Wurm, Foto © Abel Doering
Am heutigen Abend trafen sich die Berlin-Brandenburger Pirckheimer im Kleinen Säulensaal der Stadtbibliothek Berlin zur Buchvorstellung von "Bühne auf! Die Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts". Einführend schilderte Elmar Faber interessant und gewürzt mit diversen Anekdoten, wie die Idee zu diesem Buch geboren wurde und gab einen Überblick über die Besonderheiten von Erstlingswerken und Herausforderungen, denen sich die Verleger zu stellen haben. Danach las er aus diesem Lexikon die Abschnitte über Erich Kästner und Wolfgang Hilbig, die deutlich machten, dass dieses mehr als ein Nachschlagwerk und durchaus wert ist, als unterhaltsame literaturgeschichtliche Abhandlung gelesen zu werden. Carsten Wurm erläuterte dann in einem Diavortrag ausgewählte Titelabbildungen der enthaltenen Erstlingswerke quer durch die literarischen Strömungen deutsprachiger Literaten des 20. Jahrhunderts.
 
Rezension von Prof. Dr. Hans Altenhein
Rezension von Klaus Bellin in MARGINALIEN 209

Montag, 3. Juni 2024

Aloe Aloa Aloa - Die Tödliche Doris & Hermoine Zittlau

Hermoine Zittlau sollte im Dezember 1987 bei der letzten Performance von Die Tödliche Doris als Band erneut in Erscheinung treten. Dieses Mal zusammen mit Etsuko Okazaki und Tabea Blumenschein. Es war die Oper „Autofahrt in Deutschland“, die ich mit Nikolaus Utermöhlen als letztes gemeinsames Tödliche-Doris-Bandprojekt entwickelte.

Signierter Druck / signed print
Zwei Jahre später, 1989 tauchte Hermoine Zittlau bei der Präsentation von „Die Tödliche Doris Schallplatten“ wieder auf, im Blauen Satelliten, einer Diskothek am Westberliner Ku’damm. Auf dem diesem Buch beiliegendem Video findet sich Hermoines Auftritt mit Nikolaus Utermöhlen, einschließlich der Moderation von Vivian Wilms. Vier Musikstücke trägt sie mit Nikolaus Utermöhlen vor. Zwei davon stammen aus Nikolaus vergriffenem Solo-Album Karlsbad von 1989, welches Timo Van Luijk vom belgischen Label La Scie Dorée 2023 wiederveröffentlichte. Bernhard Steudel dokumentierte den Auftritt auf Video. Das fand alles nur wenige Monate vor dem Fall der Berliner Mauer statt. Es waren die letzten Tage von Westberlin.
In den nachfolgenden Jahren wurde Hermoine zur beliebten Gästin meiner Reihe „Kunst- und Meisencafé“ im Roten Salon der Volksbühne und bei der „Island-show“ im Podewil. Dort bot Hermoine Zittlau als Prophetin mit Wagner-Kopfschmuck die Völuspá-Strophen der altisländischen Edda in weihevollem Gesang dar. In den ehemals zu Ostberlin gehörenden Theatern konnte ich Hermoine Zittlau auf der Bühne exklusive Begegnungen mit der Grande Dame des isländischen Theaters, der Schauspielerin Kristbjörg Kjeld vermitteln, mit dem Entertainer Páll Óscar, der Island beim Eurovision Song Contest 1997 vertrat oder mit Venus, alias Örn Jákup Dam Washington, dem Gewinner des isländischen Drag Queen Contests von 1999. Venus starb nur wenige Jahre später, am 19 Juli 2005 im Alter von 25 Jahren. Auf dem Video ist er auf der Bühne des Podewils zu sehen. Er sang in der Islandshow drei isländische Klassiker.

(Wolfgang Müller)

Hybriden-Verlag 2024
Buch, gebunden, 72 Seiten
DVD: 39:00 min. (mit Hermoine Zittlau, Wolfgang Müller, Nikolaus Utermöhlen, Vivian Wilms, Venus aka Örn Jákup Dam Washington u.a.)
Mit einer signierten Zeichnung von Hermoine Zittlau
Speziellen Dank an Philipp Meinert, Michael Brynntrup, Akiko Hada und Walter Crasshole
Edition: 100 copies, signed and numbered
85 €, (Postage: 7 €)

Dienstag, 6. September 2016

Buchpremiere und Disco

Einige von Kat Menschik illustrierte Bücher sind inzwischen Kult – nun gestaltet sie eine eigene Reihe: Werke der Weltliteratur und andere Lieblingstexte. Grandiose Texte, feinste Ausstattungen, ungewöhnliche Materialien, überraschende Interpretationen. Alle Bände im selben Format, alle Bände mit dreiseitigem Farbschnitt – aber jeder Band in anderer Ausstattung und jeder Band mit eigener Bildsprache. Ein Fest für Geist und Sinne.
Im Oktober werden zwei Neuerscheinungen bei Galiani Berlin, 2009 in »verlegerische Ehe« mit dem Verlag Kiepenheuer & Witsch gegründet, in Berlin vorgestellt, die von Kat Menschik illustriert und gestaltet wurden. Exklusiv zum Erscheinungstermin gibt es diesen zweifarbigen Holzschnitt, ein Motiv aus Kafkas "Ein Landarzt", Auflage 80 Exemplare, 38x30 cm, nummeriert und signiert, 65,- Euro.
»Ein Landarzt. Kleine Erzählungen«, erschienen 1919 bei Kurt Wolff. Ob in »Auf der Galerie«, »Vor dem Gesetz«, im »Bericht für eine Akademie«, oder beim Odradek in »Sorge eines Hausvaters« - Kafkas Figuren werden getrieben von seltsamen Geschicken und sie tragen dunkle Geheimnisse in sich. Kat Menschik gibt mit ihren farbenprächtig schillernden Bildern eine grandiose Interpretation des ersten Erzählbandes von Franz Kafka.
Wohl 1597 kam Romeo und Julia zum ersten Mal auf die Bühne, auf jeden Fall wurde es in diesem Jahr gedruckt. Seitdem mauserte sich das Stück um das tragische Liebespaar aus den verfeindeten Veroneser Familien zum größten Liebesklassiker Europas. Jetzt inszeniert Kat Menschik das Stück in Blutrot und Violett, modern und kraftvoll, mit erotischer Spannung und transzendenter Weltverlorenheit kommunizieren die Illustrationen mit dem grandiosen Text.

24. Oktober 2016

Restaurant Blaues Band
Alte Schönhauser Str. 7/8, 10119 Berlin

Montag, 7. Juli 2025

Carsten Wurm zum 65.

Carsten Wurm, mit kurzzeitiger Unterbrechung Mitglied der Pirckheimer Gesellschaft und 20 Jahre lang Chefredakteur der Marginalien, wird 65. Herzlichen Glückwunsch!

"Carsten Wurm [...] studierte Germanistik in Leipzig und wurde 1985 Archivar des Berliner Aufbau-Verlages. An dieser Stelle machte er Erfahrungen mit einem Literatursystem, das früh schon die ersten Risse zeigte und fünf Jahre später in sich zusammenfiel. In der neuen Bundesrepublik arbeitete er noch eine Weile im neuen Aufbau-Verlag, dann nahm er ein Studium an der Berliner Humboldt-Universität auf und promovierte, fünfunddreißigjährig, bei der Professorin Ursula Heukenkamp mit einer Arbeit über den frühen Aufbau-Verlag.
Dr. Carsten Wurm, 2023, Foto © ad
Veröffentlichungen begleiten den Weg von Carsten Wurm. Nach Arbeiten über den Aufbau-Verlag und den Verlag Rütten & Loening erschien 1996 seine Doktorarbeit als Buch, die exemplarische Untersuchung Der frühe Aufbau-Verlag. 1945-1961 mit dem Untertitel Konzepte und Kontroversen, ein Schlüssel zur Buchgeschichte der DDR. 2001 die bis in die Bibliographie gründlich dokumentierte Geschichte des Greifenverlags zu Rudolstadt – vom Verlag der Wandervogelbewegung bis zur skandalösen Privatisierung 1991. Für den Nachwendeverlag Faber & Faber gab er mit Elmar Faber ein fabelhaftes Lexikon der Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhundert heraus (Bühne auf !. 2012/2013). Und bald warteten auf ihn wieder kontinuierliche Beschäftigungen, ab 1998 und bis 2017 als Herausgeber der Bibliophilen-Zeitschrift Marginalien, die zuvor in der DDR gegründet worden war, ab 1998 als Archivar und später wissenschaftlicher Mitarbeiter im Literaturarchiv der Berliner Akademie der Künste. Und schließlich gab es für ihn Arbeit im Antiquariat, das Gabriele Ballon zuvor unter ihrem Namen gegründet hatte, heute Ballon & Wurm. (Im Jubiläumsbuch des Börsenvereins von 2025 schildert er die Geschichte des Zentralantiquariats der DDR.)

Zwei historische Großunternehmen des Börsenvereins sind bis heute mit dem Namen von Carsten Wurm verbunden und zeigen ihn als Beiträger, umsichtigen Organisator und sorgfältigen Redakteur: Das Archiv für Geschichte des Buchwesens und die Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Dass im vorigen Jahr die mehrbändige Buchhandelsgeschichte der DDR abgeschlossen werden konnte, ist auch seiner Mitarbeit zu danken.
"

(boersenblatt,net)

Mittwoch, 23. Juni 2010

Bühne auf!

Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhundrts
Ein bebildertes Lexikon, herausgegeben von unseren Mitgliedern Elmar Faber und Carsten Wurm
(erscheint im Dezember 2010 im Verlag Faber & Faber, Preis 148 €, ISBN 978-3-86730-124-4)


Was sind Erstlingswerke?
Die Bücher, mit denen die Dichter die literarische Provinz betreten. Aber wie viel geht schon bei Autoren, Lesern, Buchhändlern und Antiquaren durcheinander, wenn sie die Erstlingswerke genau benennen sollen? Es gibt Vorläufer, Verworfenes, Ungedrucktes. Es gibt Erstlingswerke, die die Autoren selbst am liebsten vergessen möchten. Es gibt große Würfe und literarische Zwerge, Bücher, die wie warme Semmeln gingen und andere, auf denen die Verleger sitzen blieben. Bücherschicksale alle, merkwürdige Geschichten.
Und wer stand beim Start in ein literarisches Leben Pate, wer waren die Verleger, wer die Förderer, wer die Mentoren? Wie sahen die Bücher aus, hatten sie Schutzumschläge, wer illustrierte sie? Welche Bindequoten gab es, welche Auflagen, was kosteten sie bei Erscheinen? Konnten die Autoren davon leben, oder klagten sie über die Honorare? Wie wurden die Manuskripte vom Verlag behandelt, wer rezensierte die Erstausgaben, welche Resonanz fanden sie? Löste ihr Erscheinen Erstaunen, Bewunderung oder Skandale aus?
Viele, viele Fragen zu den Erstlingswerken von Autoren des 20. Jahrhunderts beantwortet dieses Lexikon, in informativer und erzählender Weise, und es zeigt jedes Erstlingswerk in der Erstausgabe, Einband und Schutzumschlag, gelegentlich eine Titelei, ein Seitenpaar, ca. 300 Titel an der Zahl.
Dieses Werk sollte in keiner Handbibliothek fehlen. Jeder Sammler, jeder Literaturgourmet, alle Bibliotheken und Antiquariate werden in dem Lexikon einen Berater finden, der sie über die Jahre begleiten kann.

è Verlag Faber & Faber

Sonntag, 30. März 2025

Bücherkinder auf der Leipziger Buchmesse

Gut besucht war gestern auf der Leipziger Buchmesse eine Lesung der Bücherkinder Brandenburg.
Gemeinsam mit vier Bücherkindern und einer Mutter stellte Armin Schubert, der die Gruppe seit fast zwei Jahrzehnten betreut, den Hörern die Arbeit der Bücherkinder vor, die Bücherkinder lasen, begleitet von der Projektion selbst gefertigter Graphiken zum Buch, aus dem Buchprojekt des vergangenen Jahres "Vom Aufstehen motEva, mit Abel, mit Noah und mir" und gaben einen ersten Überblick über das für 2025 in Angriff genommene Buchprojekt "Vom Einhorn".
Armin Schubert (lks.) und Matthias Heberzettl auf der Bühne mit den Bücherkindern
Unterstützt werden die Bücherkinder u.a. von der Pirckheimer-Gesellschaft, dessen Vorsitzender Matthias Haberzettl den Vortragenden im Anschluss eine vom Kinderbuchverlag gespendete Büchertüte in Anwesenheit des Vorstandsmitglieds Hans Rabenbauer übergeben konnte.
im Anschluss an die Lesung konnte bei Katrin Aepler das Buch Pax questuosa" erworben werden, Fotos © ad
Weitere Fotos in einer Information mit Link zu Facebook (keine Anmeldung erforderlich!) zu einem kurzen Video auf der Seite der Bücherkinder Brandenburg.

Montag, 30. September 2013

AdA 5/2013 erschienen

Das Heft enthält unter anderem einen Beitrag von Klaus Körner über Internationale Buchhandlung und Brücken-Verlag 1956 bis 1990, den 2. Teil zur Firmengeschichten Leipziger Antiquariate nach 1945 von Sarah Diag und Rolf Schlenker berichtet über Die ornithologische Bibliothek von Hans Engländer in der USB Köln, die von André Welters, Mitarbeiter der USB Köln, am 18. Novenber 2013 auch dem Berliner Bibliophilen Abend vorgestellt wird. Für unsere Mitglieder sicher nicht uninteressant: Unter den Rezensionen findet sich die von Timo Günther zu "Bühne auf! Erstlingswerke deutscher Autoren", herausgegeben von den Pirckheimern Elmar Faber und Carsten Wurm.

Übrigens, mit dem Mini-Abo "3 für 1" erhalten Bezieher drei Ausgaben zur Probe zum Preis eines Einzelheftes (22,50 Euro).

Mittwoch, 23. April 2025

23. April - UNESCO-Welttag des Buches

Deutschlandweit verschenken Buchhandlungen anlässlich des heutigen UNESCO-Welttages des Buches das neue Welttagsbuch, das Kinder und Jugendliche zum Lesen ermutigen soll. 

Dafür lädt z.B. die Erfurter Buchhandlung Peterknecht zu einem großen Literaturfest auf dem Angerkreuz in Erfurt ein, auf welchem das Buch der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“ vorgestellt wird.
Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und verspricht ein spannendes und unterhaltsames Programm für die ganze Familie.
Auf der Bühne präsentieren Autor Thomas Winkler und Illustrator Timo Grubing ihr Werk „Cool wie Bolle“ und gewähren Einblicke in die Welt der Kinderliteratur. Zudem sorgt Stefan Andres mit einem Ratequiz zu Kinderbüchern für Spaß und Interaktion.

Thomas Winkler, geboren 1972, studierte Mathematik, Physik und Informatik. Er lebt und arbeitet als Lehrer in München. In seiner Freizeit schreibt er Geschichten für Kinder, Romane und Drehbücher (z.B. für den Teeniefilm »Systemfehler – Wenn Inge tanzt«).
Timo Grubing, geboren 1981, studierte Illustration an der FH Münster und lebt seit seinem Diplom 2007 wieder in seiner Geburtsstadt Bochum. Als freier Illustrator ist er in den verschiedensten Bereichen tätig: Er bebildert Kinderbücher, Schulbücher und Spiele und arbeitet regelmäßig für Magazine und Agenturen.

Ein weiteres Highlight in Erfurt: In fünf Straßenbahnen werden insgesamt 2.000 dieser Welttagsbücher an Fahrgäste verteilt – eine großartige Initiative, um die Freude am Lesen in die Stadt zu tragen.

Dienstag, 3. Dezember 2013

28. Antiquaria Ludwigsburg

Bücher und Grafiken aus sechs Jahrhunderten

Vom 23. bis 25. Januar 2014 findet in der Ludwigsburger Musikhalle die 28. Antiquaria statt, zeitgleich mit der Stuttgarter Antiquariatsmesse. 58 AusstellerInnen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz nehmen an der Messe für alte Bücher, Autographen und Graphiken teil, darunter unser Mitglied Volker Riepenhausen.
Das Lesen gehört nach wie vor zu den unverzichtbaren Kulturtechniken. Während den Neubuchhandel die Sorge plagt, daß die Texte in ein digitales Universum abwandern, gibt sich der Altbuchhandel ganz gelassen. Gedrucktes, Gemaltes und Geschriebenes - vorausgesetzt, es ist selten oder schön - findet nach wie vor seine Liebhaber.
Das diesjährige Rahmenthema der Antiquaria heißt Zensur. Manches erscheint aus heutiger Sicht skurril, manches hat eine erschreckende Aktualität. Wer den Katalog durchblättert wird zahlreiche Schriften und Grafiken finden, die den Herrschenden in den vergangenen Jahrhunderten ein Dorn im Auge waren - eine Kulturgeschichte der anderen Art. So setzte die katholische Kirche 1699 Bernard Connors „Evangelium medici“ auf den Index, weil der Verfasser versuchte, Wunderheilungen aus medizinischer Sicht zu erklären.
Die Antiquaria entwickelte zudem eine Initiative, den Handel mit antiquarischen Büchern und Grafiken transparenter zu machen. Außenstehende können am zweiten Messetag so manches Geheimnis lüften und Befremdliches verstehen lernen. Zu jeder vollen Stunde wird ein Aussteller an seinem Messestand etwas über sich, seine Arbeit und die Besonderheiten seiner Bücher und Graphiken erzählen. In einem einleitenden Vortrag wird die Veranstalterin dokumentieren, wie die Messe zu dem geworden ist, was sie ist. Auf dem anschließenden Rundgang können Fragen gestellt werden. Und wer neugierig ist aber nur nachlesen möchte, was Sammler zum Sammeln bewegt, warum ein Theatermensch die Bühne verlässt und mit Gedrucktem handelt oder was Antiquare machen, wenn sie einmal kein Buch in Händen haben – findet Antworten hier. 
Der Katalog kann bei der Veranstalterin Petra Bewer (Gänsheidestr. 69, 70184 Stuttgart) angefordert oder ab Ende Dezember im Internet angesehen werden.
 
Messe: 23. bis 25. Januar 2014
 
Ludwigsburger Musikhalle

Freitag, 28. August 2015

Dantons Tod in Weiterstadt

In einem Bibliophilen-Blog muss man - dem Bibliophilen ist die Dialektik von Inhalt und Form bewusst: das Buch würde ohne Literatur einen Großteil seiner Existenzberechtigung verlieren - auch einmal auf literarische Neuerscheinungen hinweisen. Im vorliegenden Fall kommt dazu, dass der Autor Michael Eschmann als gelernter Buchhändler und Antiquar von Hause aus eine besondere Beziehung zum Buch hat.
Seine Drama "Dantons Tod in Weiterstadt" handelt davon, wie im Exposé beschrieben, dass sich im Jahre 2035 das Hessische Ministerium der Justiz in Wiesbaden zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen hat. Georg Büchners Drama „Dantons Tod“ soll mit Strafgefangenen im Gefängnis von Weiterstadt neu inszeniert werden. Die männlichen Rollen der Revolutionäre spielen jetzt Frauen. Es sind keine Schauspielerinnen, sondern verurteilte Straftäterinnen. Die wenigen weiblichen Rollen des Stückes – die Geliebten der Revolutionäre – werden von Justizbeamten dargestellt. Während der Theaterproben zeichnet sich schleichend ein Konflikt ab. Rollen und Personen verschmelzen miteinander. Bei der Premiere des Stückes, unter Anwesenheit der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten, kommt es zu einem überraschenden Eklat, der alles zerstört.
Ein Theaterstück mit aktueller Thematik über die Aufführung eines klassischen Dramas in naher Zukunft, ein Stück, welches mit Ironie, aber gleichzeitig tiefgründig, immer jedoch unterhaltend, Themen wie Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele, Unfreiheit der menschlichen Existenz und die Möglichkeit der Resozialisierung mittels Kunst behandelt.
Als Lektüre wärmstens empfohlen, auf der Bühne hoffnungsvoll erwartet.
(ad)

Michael Eschmann: Dantons Tod in Weiterstadt. Drama.
[Griesheim, Selbstverlag], 2015.
45 Seiten. Broschur.
Typoskript im Digital-Druck, Book-on-Demand,
lieferbar innerhalb von 10 – 14 Tagen.
Preis: 14,80 Euro zuzüglich 4,50 Euro Versand.

Freitag, 2. September 2022

Berliner Comic-Parade

Unterstützt vom Bundesverband Leseförderung findet die „Ersten Berliner Panel-Parade“ statt.
Als Thema wurde die Vermittlung des Mediums Comic über Leseperformances gewählt.
An den ersten drei Tagen finden fünf unterschiedliche Comiclesungen in der Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding statt. Mit dabei sind Mawil, Thilo Krapp, Katja Klengel Aisha Franz und Hamed Eshrat, die alle Aufführungsformate für die Bühne entwickelt haben und Comiclesungen multimedial erlebbar machen.
Anschließend gibt es eine zweitägige Fachtagung „Lasst sehen! Was Comics für die Lese – und Literaturförderung leisten können“.

„Wir bemerken, dass das Potenzial von Comics für die Lese- und Literaturförderung von Kindern und Jugendlichen viel zu wenig genutzt wird“, sagt Sarah Wildeisen, Akademie für literale und mediale Bildung. „Wir bieten auf der Fachtagung verschiedene Foren an, die den Comic auf seine literaturpädagogische Bedeutung beleuchten, auch mit aktuellen wissenschaftlichen Ansätzen,“ sagt Petra Lölsberg von der Akademie.

Die Berliner Panel-Parade Programme richtet sich an ein interessiertes Publikum und an Personen, die in literaturvermittelnden Bereichen tätig sind wie Literaturhäusern, Schulen, Kitas, Bibliotheken, Kinder- und Jugendfreizeitzentren.

Das komplette Programm und die Anmeldung hier.

Comic-Parade 21.-24. September 2022

Mittwoch, 24. Januar 2024

Berliner Bücherfest 2024

Auf drei Bühnen wird für Jung & Alt ein vielfältiges, buntes Programm geboten. Prominente Autoren wie Newcomer aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch werden eine Bühne bekommen. Lesungen für Kinder- und Jugendliche werden durch verschiedene Workshops ergänzt.
Auf diesen Panels wird »Demokratie und Meinungsvielfalt« aus unterschiedlichen Perspektiven und Lebensbereichen diskutiert.
Steffen Marciniak, Verlag der 9 Reiche, Foto ad
Berliner Bücherfest: 8. / 9. Juni 2024

Bebelplatz, Berlin

Donnerstag, 4. August 2022

Indies in der Stabi

Als Ort der kreativen – wissenschaftlichen wie literarischen – Textproduktion, als Zentrum der Bewahrung und Erschließung von Verlagsarchiven sowie als Akteurin auf dem Feld der textuellen Materialitätsforschung möchte die Staatsbibliothek zu Berlin in Kooperation mit der Kurt Wolff Stiftung unabhängigen Verlagen eine Bühne geben.

Ab August macht sie daher jeden ersten Dienstag eines Monats zum Indiestag. Es werden von der aktuellen Shortlist des Berliner Verlagspreises Häuser eingeladen, sich gemeinsam mit einem zweiten unabhängigen Verlag vorzustellen – in der schönen Jahreszeit in den bezaubernden Innenhöfen Unter den Linden.

Das Programm und der Verlauf des Abends bleibt eine Überraschung. Denn die Indiependent-Verlage haben die freie Wahl zu Themen, Verlauf ihrer jeweilige Tandemkombination.
Das erste Halbjahresprogramm dieser neuen Veranstaltungsreihe spiegelt interessanten Kombinationen wider:

23. August 2022: Verlag Klaus Wagenbach trifft speak low
6. September 2022: Guggolz Verlag trifft mikrotext
4. Oktober 2022: Reprodukt trifft Ventil
1. November 2022: Verlagshaus Berlin trifft CulturBooks
6. Dezember 2022: Verbrecher Verlag trifft Voland & Quist
10. Januar 2023: Berenberg Verlag trifft Das Kulturelle Gedächtnis

Staatsbibliothek zu Berlin, Haus 1
Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Donnerstag, 16. März 2017

Palmbaum # 64

Zur Leipziger Buchmesse wird das neue Heft Palmbaum, Literarisches Journal aus Thüringen erschienen.
"Eigentlich wollten wir ein Heft über den Spracherneuerer Luther machen. Aber die Lutherei allerorten nervt, da bringen wir lieber ein Heft zum Lachen - oder vielmehr zum Thema "Lachen", d.h. zum Komischen vom Humor über Satire, Parodie und Groteske bis zum Absurden. Warum und worüber lachen wir? Was ist romantische Ironie? War Goethe, der Kleists Kömödie "Der zerbrochene Krug" auf der Weimarer Bühne ruiniert hat, ein Spielverderber? Was kann, was darf Satire? Um solche Fragen kreisen die Beiträge des Heftes, für das Horst Hussel den Einband schuf."

Donnerstag, 30. April 2026

(Fast) frisch aus der Druckerpresse – Neuerscheinungen 1926

Die Veranstaltungsreihe „(Fast) frisch aus der Druckerpresse“ der der Staatsbibliothek zu Berlin widmet sich, bereits zum dritten Mal, Romanveröffentlichungen, deren Lektüre auch hundert Jahre nach ihrem ersten Erscheinen noch lohnt. Wie jedes Mal liest die Schauspielerin Maria Hartmann zum Vortrag Passagen aus dem Jubiläumswerk.
A modern printing press is demonstrated at the London School of Printing and Kindred Trades. Circa 1950 | Britannica ImageQuest. Mirrorpix \ Universal Images Group
30. April 2026, 19 Uhr
Monika Raič: Bücher stehlen, Literatur neu erfinden: Roberto Arlt - „El juguete rabioso“
Der jugendliche Held Silvio Astier, Sohn mittelloser Einwanderer, Schulabbrecher und Bücherdieb, träumt davon, ein neuer Edison, Napoleon, Baudelaire oder Rocambole zu werden. Doch seine Erfolgsfantasien scheitern an den widersprüchlichen gesellschaftlichen Strukturen im Buenos Aires des frühen 20. Jahrhunderts.
Roberto Arlt erzählt diesen Entwicklungsroman in einer Sprache, deren Wirkung er selbst als „Kinnhaken“ beschrieb. Sein Text begegnet dem literarischen Kanon nicht ehrfürchtig, sondern greift diebisch nach ihm und verschiebt Literatur in gesellschaftliche Räume jenseits der Bürgerlichkeit. Um den Gang der Literaturgeschichte zu verändern, betritt Arlt die literarische Bühne Argentiniens und setzt eine Umverteilung des gesellschaftlichen Werts der Literatur in Bewegung.


28. Mai 2026, 19 Uhr
Bettina Kaibach: Die Ukraine in Flammen: Isaak Babel „Die Reiterarmee“
Die Skizzen aus dem polnisch-sowjetischen Krieg, den Babel als Kriegsberichterstatter miterlebte, machten den jüdischen, im ukrainischen Odessa geborenen und auf Russisch schreibenden Autor auch außerhalb der Sowjetunion schlagartig berühmt. Wie kein anderer vermochte Babel die Widersprüche der Revolution, in deren Namen er mit der Roten Kavallerie in den Krieg zog, ins Bild zu fassen: hier die utopische Verheißung einer besseren Welt, dort das ungeheure Leiden, mit dem die Zivilbevölkerung für das vermeintliche Glück bezahlte.
Für die hereinbrechende neue Welt eine neue Sprache zu finden, sah Babel als seine schriftstellerische Aufgabe an, eine Sprache, die geprägt ist durch Intensität des Erlebnisses, poetische Dichte und bedrängende Bildkraft.


25. Juni 2026, 19 Uhr
Michael Scheffel: „Einander Traumlos nah“: Arthur Schnitzler „Traumnovelle“

7. Juli 2026, 19 Uhr
Amy Mohr: Willa Cather „My Mortal Enemy“ – eine Novelle des amerikanischen Modernismus

Freitag, 14. April 2023

Von Bonnard bis Klemke

Das GRASSI Museum in Leipzig zeigt unter dem Titel "Von Bonnard bis Klemke" eine Ausstellung mit illustrierten Büchern und Mappenwerken aus der Sammlung Wieland Schütz.
Das moderne illustrierte Buch vereint die bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts: So sind Bonnard, Maillol, Picasso und Matisse ebenso wichtige Vertreter wie Slevogt, Scheurich, Kubin oder Beckmann - Seite an Seite mit Fronius, Grieshaber, Hegenbarth und Klemke. 
Neben vielen anderen sind sie in der Sammlung des Berliner Grafikdesigners Wieland Schütz prominent ver­treten. Über 1600 Bücher und Mappenwerke seiner Kollek­tion hat er dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst als Schenkung übergeben. Mit rund 600 Werken erlaubt die Ausstellung im GRASSI nun erstmals einen umfassenden Einblick in die Sammlung Schütz und bietet zugleich eine Zeitreise durch 150 Jahre moderne Illustrationskunst.
Werner Klemke, Die drei Buckligen aus Werner Berner, Neue Belustigungen und fröhliche Plaudereien, 1962
Im 19. Jahrhundert erlebt die Buchkunst durch neue Druck­techniken eine Wiederbelebung - ein Comeback, das bis heute anhält. Künstler, Verleger und Drucker verhelfen der Illustration gemeinsam zu einer neuen Blüte - sie entwickelt sich von der untergeordneten Rolle als Buchschmuck zur seitenfüllenden Protagonistin. Immer häufiger tritt nun auch ihre Zwillingsschwester, das Mappenwerk, auf die Bühne. In diesem werden Originalgrafiken zuweilen vom Buchblock und von der literarischen Vorlage losgelöst veröffentlicht. Neben den vielgestaltigen künstlerischen Handschriften begeistern die vielfältigen Mittel: Kontrastreiche Farben und feine Graustufen stehen sich gegenüber wie zarte, flie­ßende Linien kräftigen, kantigen Flächen oder erzählerische Szenen abstrakten Stimmungsbildern. Es gibt keine künst­lerische Strömung, die nicht ihren Niederschlag im illustrierten Buch findet. So bietet die Sammlung Wieland Schütz ein umfassendes Spektrum vom Impressionismus über den Jugendstil und Expressionismus hin zu Surrealismus, Pop Art und Nouveau Realisme bis zur zeitgenössischen Illustration des 21. Jahrhunderts. Ein starker französischer Block spiegelt die internationale Moderne besonders imposant. Der noch weit umfangreichere deutsche Beitrag unterstreicht einmal mehr auch den Rang des Verlagsortes Leipzig und den Beitrag der ostdeutschen Illustrationskunst.

è GASSI Museum für Angewandte Kunst
Leipzig

Samstag, 21. September 2024

Text Matters. Matters of Text

PERFORMANCE UND GESPRÄCH 

Die Literatur, das waren einmal die Bücher. Die Bücher aber genügen uns nicht mehr. Dass ein Buch den Lauf der Geschichte unterbrechen könnte, dieser Glaube hat sich, wenn er denn jemals richtig war, heute erschöpft. Ein anderes Erzählen ist nötig geworden. 

TEXT MATTERS. MATTERS OF TEXT, ein Festival zur Materialität der Sprache, geht in seinem zweiten Jahr der Frage nach, ob Texte eine Bühne sein können, die nicht nur jenen gilt, die dort klassischerweise schreiben und sprechen, sondern auf der wir gemeinsam zur Sprache kommen. 

OFFENBACH ist ein einzigartiges Beispiel für eine Konzentration der Sprachen, Kulturen und alltagsästhetischen Real itäten. Entlang ihrer Spannungen lässt sich hier das ganze Potential einer kosmopolitischen Gesel lschaft ablesen. Selten kreuzen sich die unterschiedlichen ge-schichtlichen Linien einer Arbeit am Text mit einer solchen Intensität. 

Sas Klingspor Museum verkörpert mit seinen 80.000 Künstlerbüchern, Plakaten, Schriftteppichen und Kalligrafien die Materialität der Schrift in Geschichte und Gegenwart: matters of text.

4. Oktober 2024 - 14. März 2025

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Sonntag, 17. März 2024

AugenRausch

Gestern startete mit „AugenRausch“ ein neuer Podcast des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek.

Thema des Podcasts ist das Bild als Wissensressource. Ob Comic, Manga oder Bildgeschichten, ob Illustrationen, Infografiken oder Icons – die Welt ist voller bildbasiertem Wissen.
Key Visual des Podcasts mit einer Ill. von Henning Wagenbreth
Bereits seit Beginn der Mediengeschichte ist das Bild als Wissensspeicher relevant, etwa als Höhlenmalerei, als Gedächtniskette oder Hieroglyphenschrift. Heutige Bilderwelten sind omnipräsent, sei es im Buch, auf Plakaten, als Emoji oder Icon, im Film, in Apps oder im Netz. Der Podcast „AugenRausch“ zeigt einen Ausschnitt aus dieser Bilderwelt, indem er dem Reichtum aktueller Comic- und Illustrationskunst eine Bühne bietet – und Entdeckerfreude schürt.
Die erste Folge erscheint im Vorfeld der Leipziger Buchmesse und stellt mit Armin Abmeier und Rotraut Susanne Berner zwei der bekanntesten Vertreter der Comic- und Illustratorenszene in Deutschland vor. Die zweite Folge erscheint zum 80. Geburtstag des Leipziger Zeichners Egbert Herfurth am 5. April 2024.

Aber nicht nur der Podcast „AugenRausch“ widmet sich dem Bild als Wissensressource – auch vor Ort im Deutschen Buch- und Schriftmuseum kann man derzeit in die Welt der Comics eintauchen. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse und im Rahmen des wunderbaren Gastlandkonzeptes der Messe öffnet am Abend des 19. März 2024 die Ausstellung „Schön mich kennenzulernen.“ ihre Tore. Ausstellung und Podcast zusammen markieren eine Neuausrichtung der Sammlungspolitik des Deutschen Buch- und Schriftmuseums: Das Bild wird künftig ein zentrales Thema sein – sowohl im Zusammenhang mit Erwerbungen als auch mit Ausstellungen und Veranstaltungen.

(Stephanie Jacobs)

Sonntag, 2. Juli 2023

LIT:potsdam

Tanja Langer, Yana Marull und Gisbert Amm am Stand des Bübül Verlags Berlin, Foto: ad
Mit einem Bücherfest ist das Literaturfestival LIT:potsdam nach einer ereignisreichen Woche mit Lesungen und Diskussionsrunden zu Ende gegangen.
Foto: privat
Am abschließenden Bücherfest im Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse auch die vom Pirckheimer Armin Schubert betreuten Bücherkinder Brandenburg mit ihrem aktuellen Projekt „Die Farben der Kindheit“ teilgenommen haben.
Sie präsentieren sich von 12 bis 18 Uhr mit einem Büchertisch und um 15:30 Uhr mit einer Lesung auf der Bühne des Festivals, mehr dazu hier.