Mittwoch, 28. Juni 2017

»GRAPHZINES« aus dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

Mit der Ausstellung über französische Graphzines leistet das Museum Fürstenfeldbruck zusammen mit dem Münchner Zentralinstitut für Kunstgeschichte Pionierarbeit.
Zum ersten Mal überhaupt werden Graphzines in einem Museum in Deutschland zu sehen sein ...











Kompletter Beitrag auf Pirckheimer-Gesellschaft im neuen

Dienstag, 27. Juni 2017

Svato Zapletal, Stomps-Preisträger 2017

Bis Anfang August findet in der Büchergilde-Buchhandlung in Frankfurt/M unseres Mitglieds Wolfgang Grätz eine Ausstellung des diesjährigen V.O. Stomp-Preisträgers Svato Zapletal statt, wie dem aktuellen Grafikbrief zu entnehmen ist ...

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17. Ortstermin in Moabit

Am 17. Ortstermin in Berlin Moabit, einem traditionellen Kunstfestival, welches unter 2017 dem Motto PROTEST steht, wird wieder der Pirckheimer miley zu finden sein, diesmal vor dem Rathaus Tiergarten mit dem Protestboard, originalgrafische Protestzettel und -karten zum Abreißen.

"Was denken Künstler/innen, wenn sie »gegen etwas« sind, wie drücken sie ihren Willen aus und welche Strategien haben sie für die Durchsetzung ihrer Interessen? Der diesjährige Ortstermin gibt Einblick in die Welt künstlerischen Widerstands, alternativer Argumentationen und reflektierter Kommunikation.

Die Kunst bietet einen guten Ankerpunkt dazu: Kunst erfordert ein Hinsehen, Verweilen und Nachdenken. Der Ortstermin 17 macht sichtbar, bietet eine Plattform und gibt Raum zum Austausch."
miley - Anonymus, Holzschnitt für das ProtestBoard
Bei diesem Kunstfestival engagieren sich mehr als 150 Künstler/innen an über 70 Orten mit ihren aktuellen Arbeiten: Eigens konzipierte Ausstellungen, Performances, Kunstaktionen, Lesungen, Film, Soundwalks, geführte Rundgänge und vieles mehr zu unserem diesjährigen Festivalthema können den Blick weiten für ein neues Verständnis von Protest.
miley - Protest Statistik, Holzschnitt für das ProtestBoard
An über 70 Orten werden am Wochenende von 14 bis 19 Uhr von 76 Offene Ateliers und Ausstellungen und 75 weiteren Künstlern aktuelle Arbeiten, eigens konzipierte Ausstellungen , Performances, Kunstaktionen, Lesungen Film, Soundwalks, geführte Rundgänge präsentiert, daneben wird es unter dem Motto Protest bis zum 23. Juli 2017 diverse Ausstellungen im Stadtraum geben.

Ortstermin: 30. Juni - 2. Juli 2017
Berlin Mitte/Moabit

Samstag, 24. Juni 2017

Comics auf der Burg

Auf Burg Eisenhardt in Bad Belzig läuft derzeit einen Ausstellung mit Comics von Sascha Dreier ...

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Freitag, 23. Juni 2017

parasitenpresse stellt sich vor

Heute stellte sich die parasitenpresse in der Buchhandlung Amarcord vor.
Die parasitenpresse wurde 2000 als "Verlag für neue Literatur" von Lyrikern, Schriftstellern und Poeten gegründet, die eine Möglichkeit suchten, unter Vermeidung des kommerziellen Literaturbetriebs ihre Werke zu veröffentlichen. Keine ISBN, keine Zwischenhändler ...

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24. Mainzer Minipressen-Messe

ICH-Verlag Häfner+Häfner in Mainz 2015
Auf der Mainzer Minipressen-Messe werden auch 2017 wieder ... viele Pirckheimer unter den Ausstellern zu finden sein ...

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Wohin mit den wertvollen Büchern?

Über den am Dezember 2016 verstorbene Pirckheimer, Buchhändler und Heimerziehungspfleger. Mirco Meier und sein Online-Antiquariat Schmökermühle wurde im SWR Fernsehen RP ein eindringlicher Beitrag veröffentlicht ...


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Dienstag, 20. Juni 2017

Das Gedächtnis der Büchergilde

Im aktuellen Büchergikde-Magazin findet sich ein Beitrag über das Rote Antiquariat des Pirckheimers Christian Bartsch.
© Martin Mascheski
Nicht weit vom Savignyplatz im wenig proletarischen Berliner Stadtteil Charlottenburg kann man der Arbeiterbewegung literarisch auf die Spur kommen. Hier befindet sich eine der drei Filialen des Roten Antiquariats. Wie der Name vermuten lässt, findet man dort vor allem Bücher für Arbeiter und über Lohnarbeit im modernen Zeitalter. So verwundert es nicht, dass die Druckwerke von Buchgemeinschaften einen Sammelschwerpunkt bilden. Die ambitionierten Antiquare widmeten ihnen sogar einen Sonderkatalog mit zahlreichen Raritäten. Bände der Universum Bücherei für alle, des sozialdemokratischen Bücherkreises und der anarchistischen Gilde freiheitlicher Bücherfreunde füllen die Regalreihen. Allen drei literarischen Institutionen der Weimarer Republik wurde durch den Faschismus ein unwürdiges Ende bereitet.
Ein Antiquariat weiß im besten Fall nicht nur die Begehrlichkeiten von Sammlern zu wecken und zu befriedigen, sondern es ist auch ein Archiv. Das Rote Antiquariat verkauft prachtvolle Ausgaben aus fast hundert Jahren Geschichte der Büchergilde Gutenberg. Besonderes Interesse wecken natürlich die Bücher aus der Anfangszeit dieser Buchgemeinschaft. Schon damals bemühten sich die Büchermacher um sorgfältig gesetzte, oft reich illustrierte Ausgaben engagierter zeitgenössischer Literatur. Die Verkaufsschlager jener Tage: B. Traven und Upton Sinclair. Mit etwas Glück stößt man auf die großen Schätze: Mitgliedsanträge aus der Gründungszeit, signierte Erstausgaben; Exilausgaben der 30er- und 40er-Jahre, ledergebundene Sonderausgaben, unterzeichnet vom Büchergilden-Gründer Bruno Dreßler, als Prämie für diejenigen, die 25 Mitglieder geworben hatten. Das Rote Antiquariat kann mit Recht als Archiv der Büchergilde bezeichnet werden, als ihr Gedächtnis.
(Erik Zielke)

Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstraße 13/14
10623 Berlin-Charlottenburg

Am Rande der Metamorphosen

In der Berliner Galerie art.concept wird das Werk Rolf XAGO Schröders präsentiert. Eines umtriebigen Geistes, der sich biographisch wie künstlerisch eine sehr spezielle Nische schöpferischer Individualität in der DDR schaffen konnte. Dessen Weg ihn vom Heizer zum Philosophiestudium bei Wolfgang Heise, über Tarkowksi und Strawalde in den 1960ern in die Filmhochschule Babelsberg und im Streit über Paul Klee aus der Bauakademie führte. Der als Autodidakt in den 1970ern in den Verband Bildender Künstler kam und letztlich 1990 zu dessen ersten und letzten frei gewählten Präsidenten wurde. Dessen Malerei und Zeichnung sich aus der Rezeption von William Turner, ETA Hoffmann, Paul Klee und Lautréamont zu einem grotesk-­‐ surrealen Stil formte, der sich auch in über 200 gestalteten und illustrierten Büchern niederschlug. Über den Lothar Lang in seinem Buch »Berliner Montmartre. Künstler vom Prenzlauer Berg« (1991) schrieb: »In seiner Kunst amalgamieren sich phantastische Traumvorstellungen mit Zeichenhaftem, Irrationalität gebiert Bildlogik. Malerei lässt das möglich sein.« Der bis heute in Berlin aktiv ist. Der weiter zeichnet, malt und bibliophile Bücher macht. Dessen Metamorphose nach 75 Jahren immer noch der Vollendung harrt. Die Autorin Jutta Voigt eröffnet am Freitag, dem 30.06. 2017, um 19:00 Uhr, die Ausstellung im Gespräch mit XAGO. Ein Hinundher über Sinn und Unsinn der Kunst, und warum beide nicht ohne einander funktionieren.
(Hilde Gräfe)

Ausstellung: 30. Juni - 26. August 2017

Gräfe art.concept
Dr. Hildegard Gräfe
Kollwitzstr. 72, 10435 Berlin

Bücherfreunde bloggen ab sofort direkt bei den Pirckheimern

Was für den Pirckheimer und jeden Freund des Bibliophilen interessant und wichtig war, fand man bislang hier im Pirckheimer-Blog. Dieser Blog wird weitergeführt und liegt nach wie vor in den Händen des Pirckheimers Abel Doering.

Ab sofort werden jedoch alle Beiträge direkt auf der Seite der Pirckheimer-Gesellschaft gepostet. Das bedeutet, dass unter dieser Adresse ab sofort keine neuen Posts mehr zu finden sind, von heute an liest man hier.

Selbstverständlich freuen wir uns weiterhin über die Mitarbeit aller Bücherfreunde, die diesen Blog mit ihren Informationen bereichern. Das geht am einfachsten mit einer E-Mail an den Blogbetreiber.
Da die Übernahme der bisherigen Beiträge noch nicht abgeschlossen ist und auch Suchmaschinen auf die hier aufgerufene Seite verweisen, bleibt diese Adresse bis auf weiteres bestehen. Ich danke allen bisher 748.792 Besuchern dieses Blogs!
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Sonntag, 18. Juni 2017

Außenansichten

Einbandentwürfe im Wettbewerb

Das Klingspor Museum nimmt als zusätzliche die Ausstellung AUSSENANSICHTEN auf.
Gezeigt werden 37 Entwürfe von Studierenden der Bereiche Buchgestaltung, Künstlerbuch, Grafikdesign, alle als Vorschläge zum Äußeren eines Bandes mit Gedichten des Lyrikers Wolfgang Hilbig. Zu dessen 60. Geburtstag 2001 war der Band „Bilder vom Erzählen“ mit Illustrationen von Horst Hussel erschienen. 2007 starb der mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor Wolfgang Hilbig. Nicht gebundene Exemplare des Buchs stellte nun der S. Fischer Verlag für den Wettbewerb der Studierenden zur Verfügung. Ausgebildet an unterschiedlichen Hochschulen, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Hochschule der Medien Stuttgart und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, zeigen die Wettbewerbsentwürfe beispielhaft, welche Qualität grafischer Gestaltung mit welchem Spektrum an ein und derselben Aufgabenstellung verwirklicht werden konnte. Dem Klingspor Museum kommt die Möglichkeit zu, aktuelle Arbeit für das in der Sammlung des Museums prominent verankerte Themenfeld vorzustellen.
Aus dem Wettbewerb "Einbände" zum Buch von Wolfgang Hilbig, © Klingspor Museum
Höhepunkt der Ausstellung ist die Verleihung der Urkunden an die ausgezeichneten Entwerferinnen und Entwerfer im Klingspor Museum am 12. August 2017 um 16 Uhr. Voraus geht eine Führung (ab 15 Uhr) der Buchkünstlerin Sabine Golde, Leipzig, Halle durch die parallel eingerichtete Ausstellung „Musik für die Augen“, in der ihre eigenen Künstlerbücher gezeigt werden.

Ausstellung: 22. Juli - 3. September 2017

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Samstag, 17. Juni 2017

Vernissage der Harlekinade

Am Donnerstag, den 15. Juni 2017, fand in der Galerie Ost-Art in Lichtenberg die Ausstellungseröffnung mit einem wesentlichen Teil des Schaffens des Pirckheimers Roland Berger, seiner Harlekinade, statt, eine Ausstellung, die eigentlich schon 2013 gezeigt werden sollte. Vorgestellt werden konnte nur eine kleine Auswahl der Harlekinade, vieles davon aus der 15 Jahre bestehenden Lichtenberger Druckwerkstatt, in der einige der Werke entstanden.
Durch Klick auf die Bildvorschau können einige Fotos (© Abel Doering) von der Vernissage betrachtet werden. Die Ausstellung ist noch bis Ende Juli zu sehen.

Freitag, 16. Juni 2017

Katalog Sommer 2017

Der aktuelle Katalog des Roten Antiquariats "Kunst und Literatur" umfasst 62 Positionen aus den Gebieten Expressionismus, Dadaismus, Surrealismus, Konstruktivismus/ Formalismus, Bauhaus, Plakat, Architektur, Mittel- und Osteuropäische Avantgarde und Fotographie, Literatur, Exil und Autograph.

è Rotes Antiquariat
und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

LAB - Labor Künstlerbilderbücher Bilderbuchkünstler

Ab 2017 wird das Bilderbuchmuseum Troisdorf seinen Besuchern ein neues Ausstellungsformat präsentieren: LAB steht als Kürzel für »Labor« und versteht sich als forschendes, experimentelles Ausstellungskonzept, das die Berührungen und Überlagerungen von Bildender Kunst und Bilderbuchkunst an konkreten Beispielen untersuchen wird. Es soll nachgespürt werden, mit welchen künstlerischen Konzepten und in welchen kulturellen Kontexten sich bildende Künstler und Bilderbuchkünstler in Vergangenheit und Gegenwart dem Medium Bilderbuch gewidmet haben. Den Auftakt zum neuen Ausstellungsformat macht die Collagekünstlerin Hannah Höch mit ihrem dadaistisch gestalteten »BILDERBUCH«. Zwar entwarf sie ihr Buch erst 1945, künstlerisch verweist es aber zurück in die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts. Nach einer limitierten Auflage im Jahr 1985 (Verlag Philipp Reclam jun., als fünfter Druck der Dürer Presse) wurde das »BILDERBUCH« 2008 im Verlag The Green Box, Berlin publiziert.
Die bevorzugte bildnerische Arbeitsweise Hannah Höchs ist die Collage. So nutzte sie das Trennen und Zerschneiden vertrauter Motive und das Zusammenfügen fremder Teile zu überraschenden, irritierenden oder komischen Gebilden und schuf implizit eine besondere Nähe zum Bilderbuch, das schon früh dazu tendierte, merkwürdige und zugleich humorvolle, lustige Bildangebote für Kinder bereitzustellen. Ab wann die collagierte Illustration im Bilderbuch selbst Fuß fasste und in welcher Vielfalt sie sich bis heute zeigt, soll anhand der ausgewählten Ausstellungsexponate veranschaulicht werden. Dazu gehören außergewöhnlich seltene Bücher aus der Sammlung Friedrich C. Heller sowie berühmte Namen wie Kurt Schwitters, Leo Lionni oder Eric Carle. 

Ausstellung: 25. Juni - 27. August 2017

è Burg Wissem, Bilderbuchmuseum
Burgallee
53840 Troisdorf

Dienstag, 13. Juni 2017

Harlekinade

Abbildungen von links nach rechts:
»Sketch«, »RolaRola«, »Jongleur mit Kegeln und Kugeln«, »Zauberstab«
Linolschnittgrafiken aus »Harlekinade«, 2010, je 297 x 210 mm

Bereits eine Woche nach Ausstellungseröffnung mit Illustrationen zu Anna Seghers eröffnet der Pirckheimer Roland R. Berger eine weitere Ausstellung: "Harlekinade". Aus der Graphikfolge lag der Linolschnitt "... und tschüss!" den MARGINALIEN Heft 209 bei.
Prof. Dr. Roland R. Berger, 1942 in Weinböhla bei Dresden geboren, legte 1966 sein Staatsexamen als Kunsterzieher ab, war von 1966 bis 1995 tätig im Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität zu Berlin. 1972 erhielt er das Diplom als Graphiker an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, promovierte 1976 zum Dr. phil. und wurde 1983 zum Dozenten und 1985 zum Professor mit künstlerischer Lehrtätigkeit berufen. 1995 war er Lehrer an einer Gesamtschule und Dozent in der Lehrerweiterbildung von Brandenburg, Sachsen und Thüringen.  Roland R. Berger lebt in Hohen Neuendorf bei Berlin. Er arbeitet als Grafiker, Zeichner, Publizist und Kunstpädagoge. Seit 1993 gibt er die EDITION LINKSRUM heraus.

Vernissage: 15. Juni 2017
Ausstellung: 16. Juni - 27. Juli 2017

Galerie Ost-Art
Giselastraße 12, 10317 Berlin

300 Jahre Freimaurer. Das wahre Geheimnis


1717 wird der Überlieferung nach in London die „Großloge von England“ gegründet: Damit beginnt die Geschichte der modernen Freimaurerei, die seitdem aus der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte nicht mehr wegzudenken ist. In der Ausstellung „300 Jahre Freimaurer. Das wahre Geheimnis“ präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek einen Blick hinter die Kulissen dieser ebenso bekannten wie mysteriösen Bruderschaft.
„300 Jahre Freimaurer“ erzählt die Geschichte dieser geheimnisvollen Bewegung in über 150 einzigartigen Exponaten aus nationalen und internationalen Sammlungen. Franz Stephan von Lothringen und Joseph Haydn, Joseph von Sonnenfels und Wolfgang Amadeus Mozart zählen zu den prominentesten Vertretern in den Anfängen der österreichischen Freimaurerei. Kaum aufgeblüht, wird die Maurerei in Österreich bis 1918 verboten. In der Ersten Republik treffen sich Sozialpolitiker, Kulturschaffende und Pazifisten in den Logen und haben bald Nationalisten und Faschisten als Gegner. Während des Dritten Reichs werden Tausende, vor allem jüdische Mitglieder, verfolgt und ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind es immer wieder prominente Politiker und Kulturschaffende wie Fred Sinowatz, Jörg Mauthe oder Karlheinz Böhm, die sich in den Logen – jenseits von Parteiinteressen und Ideologien – begegnen und zusammen finden können.

Ausstellung: 23. Juni 2016 - 7. Januar 2017

Montag, 12. Juni 2017

New Types

Drei Pioniere des hebräischen Grafik-Designs

Eine Ausstellung des Israel Museum, Jerusalem, im Museum für Druckkunst Leipzig widmet sich anlässlich der Jüdischen Woche Leipzig drei Pionieren des hebräischen Grafik-Designs des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist sie ein Beispiel für den Kulturtransfer zwischen Deutschland und Israel. Franzisca Baruch, Henri Friedlaender und Moshe Spitzer wurden stark geprägt von ihrer Ausbildung sowie ihrem sozialen und künstlerischen Umfeld in Deutschland vor 1933. Sie lebten in Leipzig bzw. Berlin und wurden vom Werkbund und dem Bauhaus beeinflusst. Die Schriften und Symbole der drei Gestalter sind bis heute  im öffentlichen Raum, der hebräische Buchgestaltung und diversen Printmedien in Israel präsent. Daher kommt Ihnen eine Schlüsselrolle für die Entwicklung des grafischen Designs in Israel zu. „New Types“ zeigt Exponate aus Israel und Deutschland und gibt einen einzigartigen Einblick in das Schaffen dieser drei Künstler. Neben Skizzen, Schriftentwürfen und Musterbüchern werden auch hebräische Matrizen und Lettern gezeigt.
Henri Friedlaender, Entw. einer schmalen Version der Schrift Hadassah, 1967
© Elie Posner
Die Schau wurde 2015/16 im Israel Museum in Jerusalem gezeigt und nun von der Kuratorin Ada Wardi exklusiv für Leipzig adaptiert.

Ausstellung: 18. Juni - 24. September 2017

è Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Marginalien # 225


Hier schon mal ein erster Blick auf das in Kürze erscheinende Heft der Marginalien, dem exklusiv für Mitglieder als limitierte Graphik ein Acrylstich von Bettina Haller (Sonnenberg-Presse) beiliegen wird.

Kunstfest in Pankow

Am 18. Kunstfest am Schloss Schönhausen in Pankow, werden neben 62 weiteren Ausstellern wieder der Pirckheimer und Galerist Joachim Pohl und die vielen Bücherfreunden bekannte Illustratorin Elinor Weise teilnehmen. Diese Veranstaltung hat sich mittlerweile als Familienfest der besonderen Art in ganz Berlin etabliert.

Kunstfest 17. und 18. Juni 2017, 12 bis 22 Uhr

Schlosspark und Schloss Schönhausen
Dietzgenstr./Tschaikowskistr./Ossietzkystr.