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Donnerstag, 2. Oktober 2025

Matthias Gubig in der Kunstbibliothek

Matthias Gubig
Moderiert von Michael Lailach, Leiter der Sammlung Buch- und Medienkunst der Kunstbibliothek, sprach Matthias Gubig über seine "Spätdrucke".
PF 2025, Näheres durch Klick auf die Abb.
Der Titel der Veranstaltung „Nah dran“ war seinem 25. Spätdruck entlehnt, den Matthias Gubig im November letzten Jahres auf der artbook.berlin vorgestellt hatte.
2014 hieß es hier: „Seit 2003 widmet er sich als "Spätdrucker" eigenen Büchern (Edition "Spätdruck") oder gemeinsam mit Karl-Georg Hirsch (Edition "Zwiedruck") in exklusiven Auflagen. Mit den "Spätdrucken" fungiert er als Herausgeber, Verleger, Buchgestalter, Schriftsetzer für Blei- und Computersatz und Buchdrucker.
Matthias Gubig, Preußische Tugenden, Ein Heldenlied in zehn Strophen, 2020
Vor allem aber sucht er nach Bildern zu Texten, die ihm wichtig sind. Illustrationen entstehen dabei in der Regel nicht, sondern kommentierende Grafiken, welche in der Sprache der Bilder das Ihrige hinzufügen. Der gelernte Setzer läßt gern Schriftzeichen in seinen Bildern mitspielen und erinnert so an deren bildhafte Ursprünge. Stets druckt er die Grafiken von den Originaldruckstöcken, zumeist auf einer Buchdruck-Andruckpresse. Die Texte setzt er mittels Blei- oder Holzlettern, mitunter auch mit eigens hierfür geschnittenen Zeichen. Mit dem Buchbinder Michael Knop fand er einen außerordentlich kompetenten und kooperativ mitwirkenden Partner.
Matthias Gubig, Karel Capek, Die Strafe des Prometheus, 2021
Abbn. © Matthias Gubig, Fotos: ad

Mittwoch, 19. Oktober 2022

Matthias Gubig zum 80.

aus: Matthias Gubig, Preußische Tugenden, Ein Heldenlied in zehn Strophen, 2020
Heute wurde in Berlin die Ausstellung Zeitzeichen aus fünfzig Jahren von Matthias Gubig, Pirckheimer und Gestalter der Marginalien und deren typografischer Beilage, eröffnet.

Die Eröffnung wurde am Kontrabass musikalisch begleitet von Jaspar Libuda, die Laudatio zur Ausstellung hielt der Berliner Grafiker Hans-Eberhard Ernst, hier sein Text aus dem Flyer zur Ausstellung:
"Die Schwarze Kunst trifft hier auf den Regenbogen. Geheimnisvoll und zauberhaft wirbeln und taumeln Figuren und Gestalten von unsichtbarer Hand geworfen, geführt, gestoßen durch imaginäre Räume und Zeiten, Schiffbrüchige, Orientierungslose, Scheiternde, Suchende, Fragende, Horchende, Rufende, Brennende und Hingeschiedene, Plinius grüßt Tacitus, Giordano Bruno erkennt die Unendlichkeit des Universums und der menschlichen Dummheit, Machiavelli spekuliert über Macht und Herrschaft, Georg Christoph Lichtenberg träumt von Schöpfung und Zerstörung, Volker Braun beklagt die Gescheiterten ... und Matthias Gubig begleitet alle ihre Geisterfahrten und Gedankenflüge auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und seinen Widersprüchen, durch die Lava-Asche des Vesuvs und die Scheiterhaufen der Inquisition bis in die unvorstellbare Unendlichkeit des Alls.
Matthias Gubig hat viele schöne Bücher mit hohen Auflagen gestaltet Bücher für alle. Anspruchsvolle Massenware. Seine neuen Bücher sind Luxusgüter mit geringer Stückzahl, Bücher für ihn, ein paar Freunde, Liebhaber und Sammler mit Texten, die zu Unrecht vergessen wurden und neu gelesen und gedeutet werden. Einst Bücher für viele, heute Bücher für Bibliophile."
Matthias Gubig (lks.) im Gespräch, Foto © ad
Ausstellung: 20. Oktober - 18.Dezember 2022

Galerie 100
Konrad-Wolf-Str. 99, 13055 Berlin (Lichtenberg)

Freitag, 29. April 2011

Zehnter Spätdruck

Volker Braun - Die Bucht der Hingeschiedenen
Grafiken von Matthias Gubig

Matthias Gubig - Kahn mit Schrift

Volker Braun schrieb seinen Text von der Bucht der Hingeschiedenen angeregt durch eine bretonische Sage, die wahrscheinlich auf keltische Ursprünge zurückgeht.
Der Historiker Prokopios von Caesarea berichtete davon schon im sechsten Jahrhundert in seinem Werk "Gothenkrieg".
In dem vorliegenden Pressendruck wird der Bericht von Prokopios mit dem Text von Volker Braun vereint. Zudem erscheint darin ein bisher unveröffentlichtes Gedicht von Braun zu diesem Thema.
Matthias Gubig schnitt dazu drei großformatige Originalgrafiken in Holz und Linoleum. Die Texte sind von Hand aus Bleilettern 12 und 16p Maxima mager und halbfett gesetzt und, wie auch die Grafiken, auf einer Buchdruckpresse gedruckt.
Das Leporello aus dem Papier Munken print 150 g ist einseitig in eine feste Buchdecke gebunden und kann wie ein konventionelles Buch gehandhabt werden. è Michael Knop fertigte die Handeinbände und Schuber an.
Dieses Buch erscheint in einer einmaligen nummerierten und signierten Auflage von 35 Exemplaren. Fünf Exemplare erscheinen als Vorzugsausgabe mit einer zusätzlichen signierten Originalgrafik. Alle Exemplare sind von Volker Braun und Matthias Gubig signiert.
Die Normalausgabe kostet 220 Euro. Das Buch kann bestellt werden bei

Bayrischer-Wald-Straße 13
15827 Blankenfelde

Dienstag, 9. April 2024

Kafkas Texte in edelster Gestalt 2

Matthias Gubig/Franz Kafka – Turmbau zu
Babel, 
12. Spätdruck 2013
mit 5 ganzseitigen Holzstichen und Texten von
Franz Kafka und aus dem Alten Testament auf
Japanbütten. Bleisatz, Buchdruck, Hardcover
mit orig.-grafischem Einbandbezug, 36 Seiten,
Format 30 x 20 cm, schwarzer Pappschuber



Matthias Gubig –
Turmbau zu Babel
Matthias GubigTurmbau zu Babel

Matthias Gubig hat in seinem 12. Spätdruck, der 2012 erschienen ist, den alttestamentarischen Text zum Turmbau zu Babel eingebettet in die zwei Erzählungen „Das Stadtwappen“ und „Von den Gleichnissen“ von Franz Kafka: Die Buchgestaltung ist, wie bei Gubig nicht anders zu erwarten, vom Allerfeinsten: Die Kafka-Texte auf festes Bütten in Linotype gedruckt, der Bibeltext in der Mitte im Handsatz auf dünnes China-Bütten, illustriert mit 5 ganzseitigen Orig.-Holzstichen. Diese Seiten sind mit rotem Außenrand bedruckt, sodass bei geschlossenem Buch ein Teilfarbschnitt in der Buchmitte sichtbar wird.

Dieser Beitrag von Wolfgang Grätz wurde aus dem gerade erschienenen 253. Frankfurter Grafikbrief übernommen, weiter Beispiele für „Kafkas Texte in edelster Gestalt“ werden folgen.

Mittwoch, 7. April 2010

Achter Spätdruck

Ein neues Buch der Editionsreihe Spätdruck, herausgegeben und gestaltet von Matthias Gubig, ist erschienen:

Plinius der Jüngere / Volker Braun
Plinius grüßt Tacitus


Plinius grüßt Tacitus, Abb. Sucher
Einmalige, von Volker Braun und Matthias Gubig signierte Auflage von 25 Exemplaren
22 Seiten
Format 180 x 330 mm

Das Buch vereint den Text des Plinius-Briefes, in dem der Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 und der Tod von Plinius dem Älteren beschrieben wird, mit einem Gedicht von Volker Braun.
Braun zieht darin Parallelen zwischen der Katastrophe zur Zeit des Plinius und den Gefährdungen unserer Zeit.
Die zweifarbigen Original-Holzschnitte bringen eine weitere Erzählebene ins Spiel.
Mit vier großformatigen Farbholzschnitten sowie originalgrafischem Einband und Umschlag von Matthias Gubig
Der Textdruck erfolgte vom Bleisatz mit Typen der Garamond-Antiqua.
Das Leporello-Buch wurde mit festen Buchdecken gefertigt und ist mit einem Umschlag aus Japan-Papier versehen.

Die Normalausgabe kostet 220 Euro, die fünf Exemplare der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlichen Grafik 350 Euro.

Das Buch kann bestellt werden bei

*
Matthias Gubig
Bayrischer-Wald-Straße 13
15827 Blankenfelde

Freitag, 12. Dezember 2014

Typograf & Grafotyp

Nachdem ich mich jetzt intensiver damit beschäftigen konnte ist es mir ein Bedürfnis, an dieser Stelle nochmals ein Buch vorzustellen, welches hier schon einmal Thema war. Matthias Gubig, den ich erst vor sieben Jahren als Gestalter der Jugendweihe-Einladung meiner Tochter und Pirckheimer kennenlernen durfte, dessen Arbeit mir natürlich schon zuvor bekannt war als Designer, der Buchreihen ein Gesicht gab, dessen Wirken ich von Studenten der Kunsthochschule Weißensee kannte und auch als Plakatgestalter und Typograf, veröffentlichte 2014 im Auftrag der Pirckheimer-Gesellschaft im vacat verlag Potsdam einen Rückblick auf fünf Jahrzehnte als Typograf & Grafotyp.
Das Buch ist deutlicher Beleg dafür, dass ein Bibliophile und Buchkünstler, dass ein Experte, der sein Leben den Buchstaben und dem Gestalten von Buchsatz und Plakaten widmet, nicht zwangsläufig in einem Elfenbeinturm lebt, sondern im Gegenteil gerade durch sein Schaffen in das Getriebe gesellschaftlicher Entwicklung eingreifen kann. Nicht nur, dass im rückschauenden Betrachten der Arbeiten von Matthias Gubig ein vergangener oder zumindest vergänglicher Zeitgeist wieder deutlich wird - seinen Arbeiten interpretieren nicht einfach das Bestehende und zeigen nicht nur eine persönliche Haltung, sie regen zu einer Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit an, die zum Handeln inspiriert. Das wird nicht nur in seinen Neujahrsgraphiken ab 1970 (S. 204ff) und auch nicht erst besonders in seinen späten Drucken (S. 130ff) deutlich. Die Spätdrucke leistet sich Matthias Gubig übrigens seit 2003 und sie widmen sich genauso dem antiken Philosophen Theophrast wie den Wörtern und Unwörtern der deutschen Sprache, Machiavellis Der Fürst, der Günderode, Giordano Bruno, Lichtenberg, einem "Zwiegespräch" von Plinus dem Jüngeren und Volker Braun, sowie Jürgen Rennert. Besonders köstlich und anregend ist die Interpretation des Typografen Matthias Gubig zu Buchstaben mit dem Titel Alpha-B.
Dieses Buch nimmt man immer wieder gern in die Hand, auch, um Jüngeren, womit wir wieder bei meiner Tochter wären, den Spass am Buch zu vermitteln und Vergangenes zu erklären.
(ad)

ISBN 978-3-930752-52-2

Montag, 22. August 2022

22. Spätdruck von Matthias Gubig

Mit "quasi ORNOTHOlogie" legt Matthias Gubig seinen 22. Spätdruck vor,

Das Geldkehlchen
Die Vögel sind Weltbürger.“ Mit diesem Satz regte Alfred Brehm den Buchkünstler zu Vergleichen mit überall zu findenden Weltbürgern in der Menschenwelt an. 
In Brehms Texten erhielten Erscheinungen und Verhalten der Tiere häufig menschliche Züge, denen Gubig nun eigene Erforschungen zugesellt.

Heitere Wort- und Bildspielereien führten zur Entdeckung neuer Arten, welche „ich hiermit als kleinen Ausgleich zum rapide schwindenden Reichtum der natürlichen Arten offeriere“. 
Der Band entstand als mit farbigen Fälzeln verbundenes Leporello, ist jedoch wie ein normales Buch mit Doppelseiten zu handhaben. In Gänze wäre es auf eine Länge von reichlich 8 m zu entfalten.

(244. Frankfurter Grafikbrief)

Matthias Gubig, quasi ORNITHOlogie (22. Spätdruck)
Künstlerbuch. 32 S., 33 x 26 cm, mit 14 mehrfarbigen Orig.- Grafiken, Farbholz- und Horexschnitten. Aufl.: 10 Exemplare, 6 davon zum Verkauf. 
Im Impressum signiert und nummeriert, einfacher Pappschuber,
620 €

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Edition Zwiedruck

Als sechste Edition der von Karl-Georg Hirsch und unserem Mitglied Matthias Gubig herausgegeben Reihe "Zwiedruck" erschien

KARL-GEORG HIRSCH/ MANFRED JENDRYSCHIK – STRENGER VERTRAULICH

22 Seiten mit je 3 jeweils zweiseitigen Original-Holzschnitten von Karl-Georg Hirsch, auf dem Vorder- und der Rückseite des Umschlags befinden sich zwei weitere, zweifarbige Orig.-Holzschnitte. Buchgestaltung Matthias Gubig, Leporello als Broschur gebunden, 13 x 24 cm, Handsatz, Buchdruck, Aufl. 99 Ex., im Impressum von Hirsch, Gubig und Jendryschik signiert.

Das Buch kann zum Preis von 75 € bei den Herausgebern erworben werden.

* Matthias Gubig,
Bayrischer-Wald-Straße 13,
15827 Blankenfelde


Karl-Georg Hirsch,
PF 221352,
04133 Leipzig

Freitag, 5. Dezember 2008

Neuer Pressendruck von Matthias Gubig

Giordano Bruno - Vom unendlichen All und den Welten

Einband

Mit 10 Grafiken unseres Mitglieds Matthias Gubig,
in denen Acrylstiche und Linolschnitte kombiniert sind.

Bruno Kugeln, klick zum VergrößernDer Text voller visionärer Kraft und heiterer Klarheit wird begleitet von den ironisch kommentierenden Bildern.
Diese wurden von den Originaldruckstöcken auf ein
30 g Chinapapier gedruckt. Harald Weller setzte die Texte aus den Schriften Sabon und Akzidenz-Grotesk auf einer Linotype-Zeilengießmaschine. Der Textdruck erfolgte auf ein 115 g Büttenpapier Somerset. Michael Knop band das Buch von Hand in asiatischer Bindung in einen Festeinband mit original-graphischem Bezug.

Bruno Zollstock, klick zum VergrößernDieses Buch erscheint in einer einmaligen, signierten Auflage von 33 Exemplaren. 8 Bücher werden als Verlegerexemplare römisch nummeriert, 25 Bücher tragen eine arabische Ziffer. Der Umfang beträgt 36 Seiten, das Format 218 x 330 mm.
Preis 250 Euro.

Sie können das Buch beim Autor bestellen:
* Matthias Gubig
Bayrischer-Wald-Straße 13
15827 Blankenfelde

Montag, 29. September 2008

Edition Zwiedruck

Herausgegeben von Karl-Georg Hirsch und Matthias Gubig

Das vierte Büchlein der Reihe Zwiedruck ist erschienen und trägt den Titel "Bebbermumpe". Unter diesem in Leipzig heimischen Wort versammelt Hinnerk Einhorn eine Auswahl seiner Gedichte.



Karl-Georg Hirsch schuf hierzu 13 Holzstiche, Matthias Gubig übernahm die Buchgestaltung und Typografie.
Die Realisierung des Buches unterstützte das Museum für Druckkunst Leipzig, dort wurden auch die Grafiken von den Original-Holzstöcken gedruckt. Auf das Büttenpapier Alt-Burgund druckte die Grafische Werkstatt Liebsch im Offset die Texte. Die zwanzig Seiten dieses Büchleins wurden in Form eines Leporello mit Umschlag von Michael Knop gebunden.
Alle 99 Exemplare der Auflage sind nummeriert und vom Autor, dem Grafiker und dem Buchgestalter signiert.

Bisher erschienen in dieser Reihe
Anna Langhoff, Vielliebchen, Gedichte,
Karl-Georg Hirsch, 7 Holzschnitte, 2005

Brigitte Struzyk, Die Linde am Rhin,
Karl-Georg Hirsch, Vignetten und ein Holzstich, 2006

Rajzel Zychlinski, Drei Gedichte,
jiddisch, deutsch, hebräisch,
Karl-Georg Hirsch, 8 Holzschnitte, 2007


Die Bücher können zum Preis von jeweils 75 € bei den Herausgebern erworben werden.
*
Matthias Gubig, Bayrischer-Wald-Straße 13, 15827 Blankenfelde
Karl-Georg Hirsch, PF 221352, 04133 Leipzig

Der Titel "Bebbermumpe" ist auch erhältlich bei
Hinnerk Einhorn, Grüner Weg 65, 15754 Senzig

Dienstag, 16. August 2016

Matthias Gubig figuriert Musik-Tempi

Was bedeutet noch mal die Anweisung „Adagio“ in der Musik? Leise oder schnell? Matthias Gubig hat die sechs klassischen musikalischen Tempi in grafisch-typografische Bilder überführt. Herausgekommen ist wie immer ein Buchkunstereignis vom Feinsten: nüchtern in der äußeren Form, schwelgend in allem, was ein Buch bieten kann. Die eingebundenen Druckgrafiken sind ausklappbar, sodass ein Musiktempo aufgeschlagen über 4 Buchseiten Wirkung entfalten kann. Einführende Reime sind im Bleisatz gesetzt, die jeweiligen Tempi und ihre Zusatzdimensionen („con moto!“) tanzen als Figuren über die Notenlinien.

Matthias Gubig: Tempi. Eine grafische Suite in sechs Sätzen
44 Seiten, durchgehend Original-Farblinolschnitte. 30 x 21 cm,
fest gebunden, Handeinband, Schuber
Auflage 25 Exemplare, im Impressum signiert und nummeriert
Preis: EUR 350, zgl. Versandkosten
Vorzugsausgabe: fünf der 25 Exemplare erscheinen als Vorzugsausgabe mit einer zusätzlichen signierten und nummerierten Originalgrafik, EUR 520

Montag, 11. Oktober 2010

Neunter Spätdruck

Georg Christoph Lichtenberg Ein Traum
grafisch kommentiert von Matthias Gubig

klick hier für Werbeblatt, pdf 2,98 MBGeorg Christoph Lichtenberg schrieb den für dieses Buch übernommenen Text für den Göttinger Taschen Kalender 1794. Sein skeptischer Traum von den Grenzen menschlicher Erkenntnis reicht bis in unsere Tage.
In dieser kleinen Bildergeschichte träumte ich ihm nach. Dabei benutzte ich das grafische Werkzeug aus der Zeit Lichtenbergs, den Kupferstichel, sowie das Werkzeug unserer Zeit, den Computer.
So entstanden acht doppelseitige Bildtafeln aus dem zu Figuren formierten ›unlösbaren‹ Text und hineingedruckten Acrylglas-Stichen. Damit sind alle Bilder mittels zweier Druckverfahren realisiert: dem Offsetdruck und dem Buchdruck.
Das Bildheft und das Heft mit dem originalen Text Lichtenbergs wurden vom Buchbinder Michael Knop zu einem ungewöhnlichen Buchobjekt vereint. Beide Teile sind als Leporello auf das 115 g Büttenpapier Somerset gedruckt, als Doppelbroschur miteinander verbunden und von einem bedruckten Schuber umschlossen.
Dieses Buch erscheint in einer einmaligen nummerierten und signierten Auflage von 45 Exemplaren. Fünf Exemplare erscheinen als Vorzugsausgabe mit einem zusätzlichen Acrylglas-Stich, kombiniert mit Computerdruck auf Japanpapier.
(Matthias Gubig)

36 Seiten
Format 162 x 300 mm

Die Normalausgabe kostet 220 Euro, die fünf Exemplare der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlichen Grafik 350 Euro.Das Buch kann bestellt werden bei


*
Matthias Gubig
Bayrischer-Wald-Straße 13
15827 Blankenfelde

Samstag, 10. Oktober 2009

Das siebte Buch der Edition Spätdruck ist erschienen

Ein Mensch sollte imstande sein:

Eine Sammlung von Vorschlägen
mit 14 Farbholzschnitten und typografischen Bildern
von Matthias Gubig

Wozu ein Mensch imstande sein sollte, listet der amerikanische Science-Fiction-Autor R.A.Heinlein in einer Polemik gegen das Spezialistentum in bunter Folge auf. Seine Beispiele fordern vielerart handwerkliche, technische und vor allem soziale Kompetenzen. Es lebe die Vielfalt!
Die mir wichtigen Kompetenzen unterscheiden sich von denen Heinleins. Schweine möchte ich nicht schlachten, Invasionen nicht planen müssen. Zudem sind mir Allmacht- und Superman- Phantasien fremd und verdächtig. Es lebe der Irrtum, ein Lob dem Mißlingen!
Dieses Buch erscheint in einer Auflage von 24 Exemplaren im Format 25 x 33 cm. Es enthält zwei- bis vierfarbige Original-Holzschnitte, sowie Handsatz mit Typen der Didot-Antiqua halbfett, ergänzt mit Akzidenz-Grotesk, die von Linotype-Matrizen gegossen wurde. Das Buch wurde auf das Büttenpapier Somerset gedruckt und von Hand mit einem Festeinband versehen, der ebenfalls einen Original-Holzschnitt trägt.
Die Normalausgabe kostet 320 Euro. Vier Exemplare erscheinen als Vorzugsausgabe mit einem zusätzlich beigefügten dreifarbigen Druck zum Preis von 400 Euro.
(Matthias Gubig)

Sie können das Buch beim Autor bestellen:
* Prof. Matthias Gubig
Bayrischer-Wald-Straße 13
15827 Blankenfelde

Dienstag, 7. September 2010

Bücher und Graphiken

Matthias Gubig
Einladung, bitte anklicken ...
Die Ladengalerie Annett und Axel Schauß lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 10. September 2010, 19 Uhr.

Der Pirckheimer-Freund Professor Axel Bertram spricht.
Andreas Borchert musiziert auf der Gitarre.

Die Ausstellung zeigt vor allem die Pressendruck-Bücher der Edition ›Spätdruck‹. Diese werden seit 2003 von unserem Mitglied Matthias Gubig herausgegeben, mit Originalgrafiken versehen und typografisch gestaltet. Auch Schriftsatz und Druck führt er bei den meisten Büchern selbst aus.
Bücher dieser Reihe sind unter anderem in den Sammlungen der Kunstbibliothek Berlin, des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg, im Museum van het Boek, Den Haag und in Privatsammlungen vertreten.

Ausstellung: 10. September bis 6. November 2010
Mittwoch von 10 bis 18 Uhr,
Sonnabend 10 bis 13 Uhr
sowie nach Vereinbarung

* Ladengalerie Annett und Axel Schauß
Brauerstraße 4

16321 Bernau
Telefon 03338 768927

* Matthias Gubig
Bayrischer-Wald-Straße 13
15827 Blankenfelde

Sonntag, 4. Februar 2024

Matthias Gubig in Leipzig zu Gast bei der Büchergilde

Erst hat er Studenten beigebracht, wie man Bücher gestaltet, dann hat er’s ihnen vorgemacht: Die mehr als 20 Pressen(Spät)drucke, von denen jeder eine andere Innovation brachte, lassen sich wohl dermaleinst als Lehrbuch der Buchkunstmöglichkeiten zusammenfassen.
Der langjährige Pirckheimer Matthias Gubig wurde 1942 in Dresden geboren, ist gelernter Buchdrucker und Schriftsetzer, studierte Typografie und war von 1992 bis 2007 Professor für Gebrauchsgrafik und Typografie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Er lebt und arbeitet in Blankenfelde bei Berlin.
Zur Leipziger Buchmesse wird Matthias Gubig mit seinen „Spätdrucken“ Gast am Stand der Büchergilde Gutenberg sein.

(Wolfgang Grätz)

Messe: 21. - 24. März 2024

Leipziger Buchmesse
Marktplatz Druckgrafik
Stand der Büchergilde Gutenberg

Freitag, 20. Dezember 2024

24. Spätdruck von Matthias Gubig

Matthias Gubig, Des Kaisers neue Kleider
Mit diesem Märchen schrieb Andersen 1837 einen allzeit aktuellen Text, welchen ich gern auch in unsere Zeit mitnehmen wollte. Deshalb entstand dieses Buch mit meinen grafischen Kommentaren. Es wird zusätzlich begleitet vom hier abgebildeten Holzschnitt des Hofstaats auf einem gesonderten, dreifach gefalzten Druckbogen. Ihr wahres Gesicht verbergen die Akteure auf heute zeitgemäße Weise und ich würde mich wundern, wenn diese digitale Maskerade entschlüsselt werden könnte.

Dieses Buch gestaltete, setzte und druckte Matthias Gubig. Die Grafiken im Buch entstanden auf einer Andruckpresse, der 66 cm breite Druckbogen hingegen als Handabzug. Auch der Bezug des Einbands wurde vom Holzstock und mit einer Buchdruck-Linienform bedruckt.

Die Texte wurden aus einem Schriftfont der Fleischmann-Antiqua gesetzt und von Nyloprint-Platten gedruckt. Diese fertigten ›Die Lettertypen‹ in Berlin an. Michael Knop, Berlin, stellte die Handeinbände sowie die Schuber und Grafikmappen her.

18 Seiten, Format 180 x 330 mm, 5 mehrfarbige Holzschnitte, Auflage 12 Exemplare mit beigefügtem Holzschnitt 660 x 330 mm, 8 Exemplare ohne beigefügtem Holzschnitt.

Samstag, 19. November 2022

Spätdruck auf der artbook.berlin 2022

Am Sonnabend um 18 Uhr gab Matthias Gubig interessierten Besuchern der artbook einen kleinen Einblick in sein umfangreiches Werk.
Matthias Gubig, Foto © ad
Der 1942 in Dresden geborene Pirckheimer Matthias Gubig, Gestalter der Marginalien und der darin enthaltenen typografischen Beilage, ist Buchdrucker und Schriftsetzer, studierte Typografie und war bis 2007 Professor für Gebrauchsgrafik und Typografie an der Kunsthochschule Berlin Weißensee.

Montag, 4. Mai 2009

Edition Zwiedruck

Herausgegeben von Karl-Georg Hirsch und Matthias Gubig

Als fünfte Ausgabe der Reihe Zwiedruck erschienen bisher unver-öffentlichte Texte von Volker Braun unter dem Titel è
Flickwerk.
Mit diesem Büchlein gratulieren die Herausgeber Volker Braun zum siebzigsten Geburtstag.

Volker Braun, Flickwerk

Karl-Georg Hirsch schuf hierzu 16 Holzstiche, unser Mitglied Matthias Gubig übernahm die Buchgestaltung und Typografie.
Die Realisierung des Buches unterstützte das Museum für Druckkunst Leipzig, dort wurden auch die Grafiken von den Original-Holzstöcken gedruckt. Auf das Büttenpapier Alt-Burgund druckte die Offset-druckerei Albdruck die Texte. Die vierundzwanzig Seiten dieses Büchleins wurden in Form eines Leporello mit Umschlag von Michael Knop gebunden.
Alle 99 Exemplare der Auflage sind nummeriert und vom Autor, dem Grafiker und dem Buchgestalter signiert.

Bisher erschienen in dieser Reihe
Anna Langhoff, Vielliebchen, Gedichte,
Karl-Georg Hirsch, 7 Holzschnitte, 2005

Brigitte Struzyk, Die Linde am Rhin,
Karl-Georg Hirsch, Vignetten und ein Holzstich, 2006

Rajzel Zychlinski, Drei Gedichte,
jiddisch, deutsch, hebräisch,
Karl-Georg Hirsch, 8 Holzschnitte, 2007

è
Hinnerk Einhorn, Bebbermumpe, Gedichte
Karl-Georg Hirsch, 13 Holzstiche, 2008

Die Bücher können zum Preis von jeweils 75 € bei den Herausgebern erworben werden.
*
Matthias Gubig, Bayrischer-Wald-Straße 13, 15827 Blankenfelde
Karl-Georg Hirsch, PF 221352, 04133 Leipzig

Donnerstag, 17. April 2014

Pressendrucke zu zwei und vier Händen

Bücher der Editionen "Spätdruck" und "Zwiedruck", so lautete das Thema der Ausführungen von Matthias Gubig vor den Mitgliedern und zahlreichen Freunden der Regionlagruppe Berlin-Brandenburg im Kleinen Säulensaal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.
Matthias Gubig, gelernter Schriftsetzter und Drucker, studierte in Berlin und Leipzig, war im Auftrag verschiedener Verlage typografisch und grafisch tätig. Dabei entstanden viele Bücher, deren Gestaltung mit Preisen und Auszeichnungen geehrt wurden. Zuletzt lehrte Matthias Gubig als Professor im Fachgebiet Kommunikationsdesign an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. Seit 2003 widmet er sich als "Spätdrucker" eigenen Büchern (Edition "Spätdruck") oder gemeinsam mit Karl-Georg Hirsch (Edition "Zwiedruck") in exklusiven Auflagen. Mit den "Spätdrucken" fungiert er als Herausgeber, Verleger, Buchgestalter, Schriftsetzer für Blei- und Computersatz und Buchdrucker. Vor allem aber sucht er nach Bildern zu Texten, die ihm wichtig sind. Illustrationen entstehen dabei in der Regel nicht, sondern kommentierende Grafiken, welche in der Sprache der Bilder das Ihrige hinzufügen. Der gelernte Setzer läßt gern Schriftzeichen in seinen Bildern mitspielen und erinnert so an deren bildhafte Ursprünge. Stets druckt er die Grafiken von den Originaldruckstöcken, zumeist auf einer Buchdruck-Andruckpresse. Die Texte setzt er mittels Blei- oder Holzlettern, mitunter auch mit eigens hierfür geschnittenen Zeichen. Mit dem Buchbinder Michael Knop fand er einen außerordentlich kompetenten und kooperativ mitwirkenden Partner. Seine "Spätdrucke" befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen, so in der Kunstbibliothek Berlin, dem Germanischen National-Museum Nürnberg und dem Museum van het Boek, Den Haag.
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Ralf Parkner hat die Veranstaltung mit dem Fotoapparat begleitet - weitere Aufnahmen aus seinem facebook-Auftritt können durch Klick auf untenstehende Thumbnails aufgerufen werden.
Fotos © Ralf Parkner

Donnerstag, 19. Juni 2014

Matthias Gubig - Typograf & Grafotyp

Grafik und Typografie aus fünf Jahrzehnten
 
Buchdruckerlehrling, Schriftsetzer, Typografiker, Buch- und Plakatgestalter, Illustrator, Hochschullehrer, Druckgrafiker und Pressendrucker – mit diesen Bezeichnungen ist ein Berufsleben skizziert, welches in einer Zeit radikaler Veränderungen stattfindet. Ein altes Handwerk wandelte sich in kurzer Zeit zur Industrie, das Handwerkzeug wurde digitalisiert.
In dem reich bebilderten Buch lassen Matthias Gubigs grafische Arbeitsproben aus fünf Jahrzehnten diese gestalterischen und künstlerischen Entwicklungen nachvollziehen.
Vom typografischen Begleiten / Vom Suchen, Finden und Montieren / Vom Handdruck und vom Massendruck / Von großen und von kleinen Formaten / Vom spät Drucken / Vom Beobachten und Kommentieren – Gubig führt in seinen einführenden Texten Leser und Betrachter in die Bleisetzerei, in Verlage, zur Druckmaschine und an den Computer.
Textbeiträge von Prof. Axel Bertram, Dr. Jürgen Engler, Hans-Eberhard Ernst, Dr. Anita Kühnel, Prof. Nanne Meyer, Dr. Sylke Wunderlich und Dr. Carsten Wurm gelten verschiedenen Aspekten der Arbeiten Matthias Gubigs.
Das Buch erscheint im vacat verlag potsdam.
Es wird herausgegeben im Auftrag der Pirckheimer Gesellschaft und der Stiftung Plakat Ost.
30 Exemplare werden als nummerierte und signierte Vorzugsausgaben im Futteral mit einem beigefügten Leporello angeboten. Darauf befinden sich zwei originale Holzstich-Bleisatz-Grafiken und ein Text von Pablo Neruda aus seiner Ode an die Typografie.
Deren Preis beträgt 120,– Euro.
Der Normalpreis beträgt 48,– Euro.
Für die Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft und Leser der MARGINALIEN gilt der Subskriptionspreis von 38,– Euro, wenn die Bestellung bis zum 15. Juli eintrifft. Die Auslieferung geschieht in der Reihenfolge der Bestellungen. Bitte versehen Sie die Bestellung mit dem Kennwort ›Pirckheimer‹.

Bestellungen nehmen entgegen :
vacat verlag potsdam, Sauerbruchstraße 6
14482 Potsdam, E-Mail
Telefon: 0331 70 59 98 Fax: 0331 70 54 66
Matthias Gubig, Bayrischer-Wald-Straße 13,
15827 Blankenfelde, Telefon 033 79/37 23 44, E-Mail