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Sonntag, 3. Mai 2026

BUCHSALON #9: Bernhard Garbert

Bernhard Garbert, Filmstill „Schmuddelbuch“, 2026 © Jane Garbert
In der Veranstaltungsreihe „Buchsalon | Bühne frei für das Buch“ der Kunstbibliothek dreht sich alles um das Buch. Maren Wienigk, Kuratorin der Sammlung Architektur und Ornament, und Michael Lailach, Kurator der Sammlung Buchkunst, sprechen mit ihren Gästen über neue und alte Bücher.

Das Medium Buch zieht sich mit Skizzenbüchern, Kladden und Künstlerbüchern durch das Œuvre des Künstlers Bernhard Garbert. Von besonderem Interesse ist für ihn nicht nur die visuelle Präsenz des Wortes und seiner Zeichnung, sondern auch die Beweglichkeit und Durchlässigkeit des Mediums Buch: das Vor- und Zurückblättern, das Durchscheinen und Durchdringen zwischen den Seiten und den Buchdeckeln. Wir sprechen mit Bernhard Garbert über die Bedeutung und Möglichkeiten des Mediums Buch in seiner Kunst.

19. Mai 2026, 20 Uhr
Kulturforum
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin

Montag, 6. Oktober 2025

BUCHSALON #4

Bühne frei für das Buch!

In der neuen Veranstaltungsreihe der Kunstbibliothek Buchsalon dreht sich alles um das Buch. Maren Wienigk, Sammlung Architektur, und Michael Lailach, Sammlung Buchkunst, sprechen mit ihren Gästen über neue und alte Bücher.
Erstes Logo des Wasmuth Verlags, 1872 © Wasmuth Verlag
Mit dem Verleger Bernhard Elias, dem 4. Gast im Buchsalon sprechen Interessierte über die Neuerscheinung des Wasmuth Verlags zur Gartenkunst des Wiener Jugendstil-Architekten Joseph Maria Olbrich – der Nachlass mit vielen Entwürfen von Olbrich befindet sich in der Kunstbibliothek. Es gab zahllose Begegnungen und Verbindungen zwischen dem Wasmuth Verlag und der Bibliothek. Themen des Abends sind auch die lange Geschichte des Verlags und die Perspektiven der Gegenwart.

23. Oktober 2025, 20 Uhr

Kunstbibliothek im Kulturforum
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Matthias Gubig in der Kunstbibliothek

Matthias Gubig
Moderiert von Michael Lailach, Leiter der Sammlung Buch- und Medienkunst der Kunstbibliothek, sprach Matthias Gubig über seine "Spätdrucke".
PF 2025, Näheres durch Klick auf die Abb.
Der Titel der Veranstaltung „Nah dran“ war seinem 25. Spätdruck entlehnt, den Matthias Gubig im November letzten Jahres auf der artbook.berlin vorgestellt hatte.
2014 hieß es hier: „Seit 2003 widmet er sich als "Spätdrucker" eigenen Büchern (Edition "Spätdruck") oder gemeinsam mit Karl-Georg Hirsch (Edition "Zwiedruck") in exklusiven Auflagen. Mit den "Spätdrucken" fungiert er als Herausgeber, Verleger, Buchgestalter, Schriftsetzer für Blei- und Computersatz und Buchdrucker.
Matthias Gubig, Preußische Tugenden, Ein Heldenlied in zehn Strophen, 2020
Vor allem aber sucht er nach Bildern zu Texten, die ihm wichtig sind. Illustrationen entstehen dabei in der Regel nicht, sondern kommentierende Grafiken, welche in der Sprache der Bilder das Ihrige hinzufügen. Der gelernte Setzer läßt gern Schriftzeichen in seinen Bildern mitspielen und erinnert so an deren bildhafte Ursprünge. Stets druckt er die Grafiken von den Originaldruckstöcken, zumeist auf einer Buchdruck-Andruckpresse. Die Texte setzt er mittels Blei- oder Holzlettern, mitunter auch mit eigens hierfür geschnittenen Zeichen. Mit dem Buchbinder Michael Knop fand er einen außerordentlich kompetenten und kooperativ mitwirkenden Partner.
Matthias Gubig, Karel Capek, Die Strafe des Prometheus, 2021
Abbn. © Matthias Gubig, Fotos: ad

Sonntag, 31. August 2025

BUCHSALON #3: Nele Ströbel

Nele Ströbel, drohnen über der stadt, 2025 © Nele Ströbel
In der neuen Veranstaltungsreihe BUCHSALON der Berliner Kunstbibliothek am Kulturforum dreht sich alles um das Buch. Maren Wienigk, Sammlung Architektur, und Michael Lailach, Sammlung Buchkunst, sprechen mit ihren Gästen über neue und alte Bücher.

Der dritte Gast, die Künstlerin Nele Ströbel, hat für ihr Kultur Neustart-Projekt „nomad II“ nach der Corona-Pandemie mit acht Künstlerinnen in acht Ateliers zusammengearbeitet. Sieben große Leporellos sind als Gemeinschaftsarbeit entstanden: Es wurde gezeichnet, aquarelliert, gedruckt mit Linolplatten, Schablonen und Stempeln, getuscht, geschüttet, genäht, geklebt und gecuttet. Jedes Mal wird ein eigener Erzählraum entwickelt, der im Gespräch mit der Künstlerin vorgestellt wird.

9. September 2025, 20 Uhr

Kunstbibliothek am Kulturforum
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Freitag, 30. Juni 2023

Nah dran! DÜRERS BÜCHER.

Anlässlich der laufenden Ausstellung Dürer für Berlin. Eine Spurensuche des Kupferstichkabinetts bieten Georg Dietz, leitender Restaurator des Kupferstichkabinetts, und Michael Lailach, Kurator der Kunstbibliothek, in einem "gemeinsamen Abend zweier Sammlungen" einen exklusiven Einblick in die Buchproduktion Albrecht Dürers. Aus der Sammlung der Kunstbibliothek werden seine theoretischen Lehrbücher vorgestellt, aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts die großen Holzschnitt-Bücher von 1511. Dazu kommen Bücher, die für Dürer inspirierend und wegweisend waren.

Ausstellung im Kupferstichkabinett: 12. Mai - 27. August 2023
Eröffnung in der Kunstbibliothek: 5. Juli 2023 17:30 Uhr mit einer Kurzführung, Vortrag 18 Uhr
Ausstellung in der Kunstbibliothek: 5. Juli - 5. August 2023

Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin
Matthäikirchplatz 6 · 10785 Berlin

Freitag, 12. Mai 2023

Die Kunst des Sammelns

2019 zitierte ich hier den Redakteur der Marginalien Till Schröder "Ein Sammler [...] ist genauso Opfer seiner Passion wie der Künstler. Verwandte Seelen eben." (Der Sound des Sammelns, Marginalien #224, 2017).
Dieser Passion ist Gegenstand des nächsten Abends des regionalen Vereins der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“, an welchem der Buchkünstler, Verleger und Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft Hartmut Andryczuk seine im Hybriden-Verlag erschienenen Künstlerbücher "Die Kunst des Sammelns" vorstellen wird.
Hartmut Andryczuk, Die Kunst des Sammelns", v.l.n.r.: Hubert Kretschmer, Jens Henkel, Serge Stommels & Albert Lemmens, Helmut Mayer, Peter Zitzmann, Wulf D. von Lucius, unten: Michael Lailach
Seit 2015 widmet Hartmut Andryczuk Künstlerbücher bedeutenden Sammlern. Bisher erschienen, jeweils in einer 30ger Auflage, Bände über Gerhart Odenwald, Wulf D. von Lucius, Peter Zitzmann, Helmut Mayer, Serge Stommels & Albert Lemmens, Michael Lailach, Hubert Kretschmer, sowie Jens Henkel.
Michael Lailach im Gespräch mit dem Künstler, Kunstbibliothek Berlin, Januar 2020,
Foto © Hartmut Andryczuk
Weitere Informationen zur Künstlerbuchreihe "Die Kunst des Sammelns" siehe  im Blog des Hybriden-Verlags oder im seinerzeit hier betriebenen Pirckheimer-Blog.

17. Mai 2023, 19 Uhr

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstr. 7, 39104 Magdeburg

Sonntag, 6. November 2022

Die Kunst des Sammelns – Michael Lailach

Im Hybriden-Verlag erscheint Band 8 der bibliophilen Reihe "Die Kunst des Sammelns" zu Michael Lailach.

Ein Gespräch mit Michael Lailach, Kurator und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Staatlichen Museen zu Berlin. Leiter der Sammlung Buchkunst in der Kunstbibliothek.

Themen: documenta 6 – Sammlung Rolf Dittmar – Happening, Luxus, skulpturale Bücher – Punktuelle Erwerbungen – Die Radikalität der Künstlerbücher in den 1960er Jahren – Pop Art – Ólafur Elíasson – Reaktive Sammlungen – Blockbuster-Ausstellungen – Die Künstlerbücher von Gerhard Richter – Was ist ein Künstlerbuch? – Das Private und seine Grenzen – Arbeitsalltag – Schreibmeisterbücher – Sammlung Marzona – Based on Paper – Revolver-Verlag – Ausstellungs-Essay – Historie der Berliner Kunstbibliothek – Arts & Crafts Bewegung – Kunst, Gewerbe, Handwerk, Konzeption: Entideologisierungen.

„Dein Haus“ – Nach einem Entwurf des Architekturbüros Jessen, Kersig-Siedlung, Sylt-Hörnum. Zeichnung: H.R.A. 2022, 42 x 29,7 cm, Berlin 2022
Buch, gebunden. Zwanzig Seiten Text mit sechs großformatigen Originalzeichnungen von Hartmut Andryczuk

Edition: 30 copies
650 €